Audition

Ôdishon (1999), JP/KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.01.2001


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7.0
Kritiker
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7.0
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1740 Bewertungen
73 Kommentare
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von Takashi Miike, mit Ryo Ishibashi und Eihi Shiina

Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschließt Geschäftsmann Aoyama, nach einer neuen Frau Ausschau zu halten. Mit Hilfe eines befreundeten TV-Produzenten inszeniert er eine ungewöhnliche Form der Partnersuche: Sie veranstalten ein Vorsprechen für ein fiktives Filmprojekt, um sich einen Überblick über die Damenwelt zu verschaffen. Aoyamas Wahl fällt schließlich auf die ebenso schöne wie rätselhafte Asami. Eine Entscheidung, die er alsbald bedauern wird.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Audition
Genre
Ehedrama, Horrorfilm, Melodram, Psychothriller, Drama, Thriller
Zeit
1999
Ort
Japan
Handlung
Amputation, Casting, Fernsehen, Geheimnis, Mann sucht Ehefrau, Schönheit, Stille, Suche, Witwer
Stimmung
Gruselig, Spannend, Verstörend
Verleiher
rapid eye movies
Produktionsfirma
AFDF, Omega Project

Kommentare (67) — Film: Audition


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Maniac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Alter Schwede ! Oder soll ich besser sagen, überraschender Weise ganz starke Japaner/Koreaner ? Wäre angebracht denn nachdem ich doch schon relativ oft von den Asiaten enttäuscht wurde hat Audition mich zu meiner Verwunderung tatsächlich von den Socken geholt. Was zunächst wie eine Gesellschaftskomödie etwas zäh beginnt entpuppt sich dann in einen Schocker den mann nur schwer in Worte fassen kann.
Der Sohn des verwitweten Geschäftsmann Shigeharo Aojama arrangiert ein Vorsprechen für Damen um seinen Vater wieder an die Frau zu bringen. Der Plan geht auf und er lernt die junge und ziemlich schüchterne Asami kennen. Er trifft sich nun regelmäßig mit ihr und denkt nun , in Ihr seine neue grosse Liebe entdeckt zu haben.
Doch schon bald soll Shigeharo erkennen dass Asami alles andere als ein Mauerblümchen ist.
Was fortan passiert, hatte ich so mit Sicherheit nicht erwartet.
Stück für Stück zieht sich die Schlinge immer weiter zu bis es kein zurück mehr gibt und er seine neue Eroberung schmerzlich bedauert.
Der Film ist wirklich nicht jedem zu empfehlen denn was besonders im letzten Drittel gezeigt wird, lässt einem die Spucke weg. Die Story ist intelligent und recht beschaulich aufgebaut und das Grauen steigert sich Stück für Stück und spätesten wenn die Katze aus dem Sack ist, geht es abnormal heftig zur Sache.
Ultra krass und nur für Hartgesottene !

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RolfMuller

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"Kille, kille, kille kille!" ;)


Maniac

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Jup Gänsehaut


Martin Oberndorf

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Bewertung9.0Herausragend

Lieber Mindfuck,

Seit ich meine Liebe zum Film entdeckt habe, kreuzen sich unsere Wege immer wieder.
Ob in nolan'schen, aronofsky'schen oder anderweitigen Werken, dich treffe ich immer wieder und eigentlich machst du mich immer glücklich. Auch, wenn ich dich nicht immer verstehe. Aber das willst du doch auch. Oder?
Naja hier geht es um unsere neueste Begegnung, und die war in "Audition".
---
Gleichmal vorweg, ich verspreche mich auch im realen Leben oft bei dem Titel und sage irrtümlich Autopsie zu dem Film. Keine Ahnung, warum. Bitte verzeiht es mir, sollte ich mich im weiteren Text verschreiben.
---
Be"Audition" dachte ich lange Zeit, ich sitze im falschen Film. Die Darsteller sehen japanisch aus, die Namen sind japanisch, es gibt japanischen Ton auf der DVD und überall sind japanische Schriftzeichen. Aber wo ist diese japanische Abgedrehtheit, die ich so liebe? Dieses verrückte Etwas. Dieser merkwürdige Touch, der die Kinderfilme so extrem liebenswert und die Erwachsenenfilme einfach extrem macht?
Tja, dann erreichte ich die zweite Hälfte und ich kann euch versichern, liebe Japanfans, ihr kommt auf eure Kosten.

Aber auch Nicht-Japan-Fetischisten werden gut unterhalten werden.

"Audition" ist nämlich ein exzellenter Thriller, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Und vor allem weist er eine ganz gewaltig gut inszenierte Dramaturgie auf.
Zunächst noch fast harmonisch.
Dann erscheint Asami auf dem Bildschirm.
Bald kommen erste Zweifel auf.
Das Szenario wird bizarrer, ungezügelter.
Der Film ist wie eine Hälfte eines Berges, alles steigert sich. Es geht nur noch höher, bis man am Gipfel ist.
Da ist der Film große Klasse, denn vor Allem gegen Ende ist der einfach nur mehr genial.

Durch seinen bizarren Schleier gibt der Film auch freien Raum zur Interpretation. Denn wie bereits in der Einleitung erwähnt, hat auch ein mein verehrter Kollege Mindfuck einen Auftritt in dem Streifen. Darren Aronofsky wäre sehr stolz darauf. Nur, dass "Audition" nur um einiges zeigefreudiger, verstörender, unkontrollierter, schlicht kompromissloser ist.

"Audition" ist Inszenierungskino par excellence, schafft aber das fast unmögliche, in dem er dieses mit Psychodrama bzw. Your-world-is-not-real-Thematik vermischt.
Irgendwo zwischen Hitchcock, Perfect Blue, dem ersten Saw-Film und einem Aronofsky-Fincher-Mutanten sitzt Takashi Miikes exzellenter Thriller "Audition" mit tollen Darstellern und toller Story (die brillante Eihi Shiina darf ich bald im weniger anspruchsvollen Tokyo Gore Police wieder bewundern, der wohl DER ultimative japanische Was-zur-Hölle-hab-ich-da-gerade-für-einen-kranken-Scheiß-gesehen-Film zu sein scheint).
Eigentlich schade, dass die Darsteller zumindest bei uns so unbekannt sind. Beide Hauptdarsteller spielen absolut fabelhaft und auf einem Niveau, welches eigentlich für eine lange erfolgreiche Karriere reichen sollte.

So kann "Audition" mit allem aufwarten, was zumindest ich mir von einem gelungenen Psychothriller erwarte.
Und nochmal: wie genial das Ganze aufgebaut ist! Herrlich...

PS: Auf dem Cover sind zumindest auf meiner DVD-Edition (Rapid Eye Movies präsentiert Edition Asien) auf der Rückseite Bilder aus dem Finale zu sehen.
Nur zur Info, die Bilder vielleicjt nicht anschauen. Aber wenn ihr's doch macht, ist auch nix verloren...

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Absurda.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Komm schon, es ist nur ein Spiel. Es ist nur ein Spiel. Es ist nur ein Spiel mit dem Zuschauer. Nimm den Film bloß nicht ernst, denn im Grunde ist 'Audition' eine äußerst gemeine Komödie, nur ist hier in erster Linie der Zuschauer das Objekt der Belustigung...
Miike, du verrückter Hund, was hat dich denn jetzt schon wieder geritten? Da machst du mich mit einem ziemlich sympathischen Protagonisten bekannt und schleifst ihn dann durch die Hölle auf Erden, durch die Welt des Schmerzes und uns gleich mit ihm, aber Moment: Ich hätte jeden Moment abschalten können. Einfach auf Stop drücken. Zur Beruhigung 'ne Cola und dann ein Buch lesen. Was von Ellis, was von Palahniuk oder was von Henry Miller, aber nein, ich tue mir einen Film an, schlimmer noch: Ich genieße den Schmerz den Miike mir zufügt. Bin ich im Endeffekt doch das wahre Monster in meinem Voyeurismus? Bin ich der Grausame, weil ich den Thrill, den Gore auf eine perverse Art und Weise genieße? Wieso schaue ich mir das an? Ist mein Leben nicht schmerzhaft genug? Sollte ich mir nicht doch lieber was von den Arthäuslern angucken? Lars von Trier, Béla Tarr, Jim Jarmusch wären doch alles hervorragende Kandidaten. Wieso aber ziehe ich mir 'Audition' rein? Hab ich nix besseres zu tun oder ist es doch sogar normal, ein Voyeur zu sein? Denn jetzt mal ehrlich: Sind wir im Grunde nicht alle Spanner und Voyeure, wenn wir uns einen Film ansehen, ein Buch lesen, wenn wir uns Musik anhören, wenn wir ein Bild betrachten. Gaffen wir dann nicht im Grunde genommen dann nicht auch im Seelenleben des Künstlers bzw. des Menschen? Dann ist 'Audition' doch die ultimative Vollendung dessen. Ein abscheuliches Gewaltballett, das alle möglichen Abscheulichkeiten bietet, die ein Film bieten kann, aber macht das Spaß? Meine persönliche Antwort: Jein!
Der Film ist in seinem Spiel mit Realität und Fiktion herrlich. Ein anderes Adjektiv passt meines Erachtens einfach nicht: herrlich. Herrlich die mindfuckige Dimension, herrlich die Inszenierung, herrlich die Pointe am Ende - alles einfach nur herrlich! Andererseits bekommen wir Bilder zu sehen, die an Ekel kaum zu überbieten sind. Abgetrennte Füße und Köpfe, gezeigt auf eine Art und Weise, bei der man am liebsten den Fernseher vollkotzen will, aber um mal zu einem Schluss zu kommen: Entlarvt 'Audition' uns im Endeffekt nicht doch als Voyeur? So wie Miike in 'Ichi the Killer' sich selbst in seiner Gewaltgeilheit geißelt, geißelt er in 'Audition' den gewaltgeilen Zuschauer und das auf eine Weise, die auf eine kranke Art und Weise wunderschön ist. Ja, 'Audition' ist wunderschön und vor allem ist 'Audition' anders. Filme wie 'Audition' gibt es in der Form nirgendwo anders und es kann auch keine Filme in der Form mehr geben! Weil Miike anders ist! Und das ist wunderschön! Das ist genial! Das ist herrlich! Das ist 'Audition'!

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Absurda.

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Na ja, ich glaube, der schaltet in der Mitte bewusst einen Gang zurück, um den Zuschauer gegen Ende zusätzlich zu überrumpeln. Also bei mir hat's gefunzt ^^


brainchild

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Ich fänd's irgendwie schwach, wenn Miike lediglich den Zuschauer "überführen" will. Soll ich jetzt auf einmal panisch meinen Bildschrim zum Fenster rausschmeißen, um den Torture-Bildern zu entgehen? Natürlich nicht. Ich bin Filmfan, ich will wissen wie das ganze ausgeht. Kann ich das, was ich in dem Moment zu sehen und spüren bekomme, überhaupt für voll nehmen? Ganz sicher bin ich mir da immer noch nicht und das macht den Film letztlich doch noch interessant. Genossen habe ich das aber ganz sicher nicht. Und diese Metaebene deutet sich für mich auch nirgendwo an.


markus.schwarz.16

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Bewertung9.5Herausragend

Ein langsam sich aufbauendes kleines Meisterwerk von Takashi Miike !!!

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung7.0Sehenswert

In der selben Ruhe und Zeit, die sich der Film anfänglich nimmt, setzt er sich später trotz Wechsel der Thematik gnadenlos fort. Diese Konsequenz ist es, die bei audition im Gedächtnis bleiben wird!

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psuch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fängt echt interessant und spannend an. Der Film hält einen angenehm am Ball. Bis zum Ende, da wird der Film echt unglaublich gnadenlos. Hätte nicht mit so einem Verlauf gerechnet. Nichts für schwache Nerven, ansonsten aber klare Empfehlung!

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HaudenLukas

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Bewertung7.0Sehenswert

..Audition schleicht sich langsam und gemächlich, fast beiläufig an den Zuschauer heran, um Ihm dann hinterrücks, mit aller Kraft, den Boden unter den Füßen wegzuziehen...

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Bastieff

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Muss den auch endlich mal sehen :o


HaudenLukas

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Mach das. Muss ja auch noch mal natedb danken... Also:
Danke natedb!


natedb

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Bewertung5.0Geht so

Miikes´ "Audition" ist in erster Linie ein äußerst schwerfälliges, man möchte fast meinen unentschlossenes Werk mit interessanten, aber im Keim erstickten Ansätzen, allenfalls mittelmäßigem Schauspiel und einem grauenvoll brutalem, vielfältig interpretierbarem Ende mit einem Gemisch aus Traum und Realität, welches das vorige, langatmige Geschehen jedoch leider nur bedingt interessanter oder gar fesselnder macht.

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natedb

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Naja, die Durchschnittswertungen fallen ja trotzdem relativ hoch aus. Musst es einfach mal selbst probieren :)


HaudenLukas

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Ich schreib bescheid.... ;)


mellowtree

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"erst wenn ein mann selbst schmerzen empfindet, wird er erkennen was für ein mann er eigentlich ist." die szene war dann fast zu viel für mich.

aber an sich ein genialer wahrhaftiger film bei dem auch einiges zwischen den zeilen passiert.
die frage was realität, albtraum oder schüldgefühl war ist dann auch nebensächlich.

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russell

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Bewertung3.0Schwach

ich konnte ihn mir nicht zu ende ansehen und diese kranke brutalität (soweit ich sie mitgekriegt habe ehe ich ging) hat für mich alles, was vorher war, in stücke gehauen.

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marlon.dannert

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Bewertung5.0Geht so

Der zweite Miike meines Lebens..
Ich war etwas enttäuscht, der Film wirkte ein wenig verwirrend und es wollte sich keine Spannung einstellen.

Nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht.

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Hartigan85

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Bewertung3.5Schwach

Takashi Miike und ich werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Auch mit seinem von vielen als sein Opus Magnum angepriesenen „Audition“ konnte er keine Begeisterungsstürme bei mir auslösen. Langsam gebe ich die Hoffnung auf, dass er es jemals schafft, mich mit einem seiner Filme vom Hocker zu hauen…
Dabei wäre bei „Audition“ Potential vorhanden gewesen. Die Story ist interessant, nur leider lässt die Umsetzung sehr zu wünschen übrig. Da wären zum einen die miesen Schauspieler, die ihre Texte emotionslos runterleiern. Man könnte fast meinen, die hätten das Casting an der nächsten Frittenbude abgehalten und sofort die Erstbesten engagiert. Zumindest auf die männlichen Darsteller trifft das zu. Eihi Shiina, welche die weibliche Hauptrolle als zunächst schüchtern-hübsche junge Frau spielt, die sich später als wahnsinnige Psychopathin entpuppt, kann wenigstens einigermaßen überzeugen.
Als größten Negativpunkt des Films kann ich die gepflegte Langeweile ausmachen, die einem hier gut 90 Minuten um die Ohren gehauen wird. Dass die junge Dame gegen Ende ihr wahres Gesicht präsentiert und der Film in einer fies-sadistischen Folterorgie endet, rettet den Streifen gerade noch so vorm Totalausfall. Aber wie gesagt, bevor es soweit ist, wird hier noch in 90 quälend langen Minuten eine Geschichte präsentiert, die man genauso in gut und gerne 10 – 15 Minuten hinbekommen hätte. Ich weiß, jetzt kommen gleich alle wieder mit dramaturgischem Spannungsaufbau und so weiter, blablabla. Mir ist schon klar, dass der Film gewollt so aufgebaut ist, damit das Finale dann so richtig schön schockt, doch nutzt das alles nichts, wenn man vorher eingeschlafen ist. Right? Doch große Spannung will irgendwie nie so recht aufkommen, die Szenerie plätschert größtenteils einfach nur so vor sich hin. Dass das hübsche junge Ding, das sich mit dem alten heiratswilligen Sack (Der will der doch tatsächlich nach 2-3 Treffen einen Antrag machen, hallo?) einlässt, schwer einen an der Klatsche hat, kann man sich relativ schnell zusammenreimen, auch wenn man vorher nichts über den Film gelesen hat…
Abschließend bleibt zu sagen, dass der Film nach all der Lobhudelei leider eine mittelschwere Enttäuschung war, schade. Dann lieber zum 20. Mal den thematisch etwas ähnlich gelagerten „Misery“ anschauen, welcher auf meisterliche Art und Weise vorführt, wie so ein Film auszusehen hat!

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Le Samourai

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Di !!!


Hartigan85

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@BigDi: Ok, genau genommen weiß man am Ende nicht mal ob die Folterungen (Alp)traum oder Wirklichkeit sind.


Oliver0403

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Bewertung3.5Schwach

Eigentlich möchte ich nichts negatives über den Regisseur sagen, aber den Film kann man getrost vergessen. Er zieht sich den größten Teil der Handlungsdauer unglaublich zäh und langweilig ohne größere Höhepunkte in die Länge. Und das bißchen, was in den letzten 10-15 Minuten passiert, rettet den Film auch nicht mehr. Ich bin einfach nur enttäuscht.

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

Kritik zu "Audition"

Handlung:
Der einsame Geschäftsmann Aoyama sucht nach dem Tod seiner Frau und ständigen Sticheleien seines Sohnes eine neue Frau und veranstaltet dafür ein vorgetäuschtes Castig für einen Film um dort eine Frau für sich zu finden, schnell verliebt er sich in die geheimnissvolle Asami, die er von da an zu daten beginnt. Doch nach ihrem ersten Sex ist sie plötzlich verschwunden und er macht sich auf die Suche nach ihr und findet immer mehr über die unscheinbare Frau heraus und begibt sich damit in Todesgefahr.

Bewertung:
Als Horrorfilm würde ich "Audition" nicht bezeichnen, er ist vielmehr ein düsteres und sehr melancholishes Psychodrama. Der Film beginnt seehr langsam und ruhig und man könnte nach 45min auch denken, das ganze könnte eine romanstische Komödie sein, aber sobald man anfängt der mysteriösen Frau zu misstrauen beginnt der eigentlich Reiz des Films, man sucht selbst nach Antworten auf die vielen Fragen des Films und versucht herauszufinden was mit der Frau nicht stimmt und obwohl sie mir schon zu Beginn nicht sympatisch war, steigert sich das Gefühl stets immer kontinuierlicher und das ist ganz toll in Szene gesetzt von Miike, den obwohl "Audition" wie ich finde kein typischer Miike ist und er hier mal vielleicht etwas neues probiert, gelingt ihm das auf ganzer Linie und der Schock am Ende sitzt tief und der Film regt weit über das Ende noch zum Nachdenken an, denn die letzten 20min werfen nur ncoh mehr Fragen auf über die man sehr lange diskutieren könnte: "Hat er sich alles nur eingebildet und das ganze war ein Traum?", oder "War die Szene als neben ihr im Bett aufwacht nur ein Wunschtraum und die Qualen waren real?", ein sehr tiefsinniger Film wie ich finde der nur wenigen gefällt, da er eben sehr eigen ist und man sehr viel Geduld mitbringen muss um in bis zum Ende durchzustehen, aber wer sich die Mühe macht der wird belohnt.

Fazit:
Miike schlägt eine neue tiefsinnigere, verstörendere und deutlich weniger bildgewaltige Richtung ein, die zwar deutliche Längen hat, aber trotzdem sehsnwert ist. Den "Audition" ist durch und durch ein besonderer Film

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Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

Sopiler in the Komentar!
Also Audition ist so eine Sache, das ende reißt schon viel raus. Die kleinen Momente, die diese Love Story unterbrechen wirken schon recht makaber, aber wie bei Psycho hat mich irgend so ein Psycho gespeulert und vermutlich konnte deshalb die Bombe nicht zünden, aber selbst wenn die Schnur gekappt ist, die Bombe tut immer noch weh, wenn sie dir vor die Rübe geschmissen wird. Nadeln, ich hasse Nadeln! Ich meine, wenn ich mal zum Blutziehen bin, wäre es mir lieber, wenn sie mir das Blut mit einem Messer abnehmen! Demzufolge kam das Ende mir doch schon recht nahe, kaum Blut, aber diese verdammten Nadeln! Ah! Voll die Ekelschauer über'n Rücken, fast wie lauter kleine Nadeln! Und erst der Typ aus den Sack, würde das aus unserm Protagonist werden, wenn er nicht aus ihren in Gummihandsuchehen steckenden Fingern befreit werden würde, oder war das ihr letzter Lover? Fragen über Fragen, ebenfalls wie kleine Nadeln! Iiiiiiiiiiiiih!

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Schalker91

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Bewertung2.0Ärgerlich

Verstehe nicht, warum der Film hier so gehypet wird.. Der Film plätschert 100 Minuten vor sich hin, bevor es überhaupt anfängt spannend zu werden... Dann noch die typischen aber trotzdem sehr verwirrenden Rückblenden..
2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...

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krebsmachtfrei

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>2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...
Zeigt mir, dass du den Film wohl nicht verstanden hast. Geh dir Saw ansehen.


schokone

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"Geh dir Saw ansehen."


uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

bei Takashi Miike filmen kann man einfach nichts falsch machen...hier wieder das beste beispiel!

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fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

Selten habe ich mich einem Film so ausgeliefert gefühlt. Nicht nur, weil er so vertraut einem die Geschichte eines Liebe suchenden Mannes vorhält und so schön angenehm schüchtern den weiblichen Part beschreibt, aber trotzdem hatte ich durch latente Recherchen dieses böse Vorwissen, dass diese komplette Idylle in einem Albtraum endet. Dieser Hintergedanke ließ mich den kompletten Film über aus einer etwas gequälteren Sichtweise betrachten und so fühlt man am Ende dann tatsächlich auch mit dem Hauptdarsteller mit. Denn auch dieser scheint, wie es angedeutet wird, sich etwas Grausames vorgestellt zu haben. Es ist schwierig zu entscheiden, ob es nun schlimmer gewesen wäre, wenn ich auf grausame Weise von dem Film, so wie der Protagonist von der Wendung, überrollt worden wäre oder ob es schlimmer war mit dem Vorwissen, mit dem ich den Film leicht ängstlich betrachtete und meiner Vorstellung, was denn alles am Ende passieren könnte, freien Lauf lassen konnte und die Angst, die der Protagonist bei der bloßen eigenen Vorstellung verspürt, die dazu anreichen könnte ein Zusammenleben unmöglich zumachen, sowie es für mich unmöglich war die ruhigen Passagen am Anfang zu geniessen. Dabei muss ich auch noch sagen, so viel ich mir auch vorher unter alldem vorstellte: Ich war doch komplett geschockt. Allein aus dem Grund, dass der Film noch mal wunderbar Traumsequenzen bzw. Vorstellungen nacheinander auf effektive Weise abspult, um den Zuschauer mit einem noch dröhnenden Kopf erst einmal in eine verstörende Szene, die kein Ende nehmen will, zu drängen. Ein faszinierender Film, der am Ende perfekt vorgestellten und wirklichen Horror auf eine Stufe stellt.

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BigDi

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Bei dem Film schadet ein wenig Vorwissen in der Tat nicht. ;) Schöner Kommentar!


fkfilmkritik

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Danke. :)


Selcarnor

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Bewertung7.0Sehenswert

>Das Leben ist niemals so einfach…<

Und wenn man doch dieser Meinung ist, dann verwandelt man sich unter Umständen in ein Stachelschwein. Mit >Audition< habe mal wieder einen relativ vernünftigen Horrorfilm zu sehen bekommen, auch wenn diese Genrebezeichnung nicht zu 100% passt, da es zuvor eher einem recht makaberen Drama gleicht.

1. Optik

Die Bilder geben einen irgendwie sehr wirklichkeitsnachempfundenen Eindruck wieder, mit einer alles anderen als hektischen Kamera und einem etwas gröberen Look. Gegen Ende, wenn es dann etwas albtraumartiger wird, setzt man auf verschiedene farbliche Unterlegung der Bilder wie rot oder blau (kam in dezenterer Form auch vorher vor) sowie einigen surrealen Schnitten zwischen den Szenen. Das bisschen vorhandene Gore ist ganz annehmbar und sieht ganz gut aus, was aber bei dem Minimum zu erwarten war.

2. Musik

Wenn mal etwas zu hören ist, dann seichte Klavierklänge, die vereinzelt im Film vorkommen. Sonst verlässt man sich noch auf eine starke, bedrückende Soundkulisse.

3. Inhalt

>Audition< hat einen sehr langsamen Aufbau, mit einer langen Einführung der Charaktere und viel Dialog. Dazwischen gibt es vielleicht nur Andeutungen darauf, dass etwas hinter den Kulissen nicht stimmt und eine Grundbedrohung vorhanden ist.
Doch hauptsächlich befasst sich der Film bis dreißig Minuten vor Schluss mit einem Mittevierziger der sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau bei einem mehr oder weniger gefakten Casting eine neue, junge Liebe kennenlernt.
Sämtliche Warnungen des Freundes, dass alles mit dieser zu glatt läuft und sie zu perfekt wirkt, werden schlicht ignoriert und wo das Ganze hinführt kann man sich bei einem japanischen Horrorfilm wohl denken (verrückte Psychobraut mit schwieriger Vergangenheit).
Man kann diesen Teil durchaus als öde bezeichnen. Die Spannung kommt eher schleppend in die Gänge und ist sicher nicht für jeden vorhanden. Aber wer auf den Charakteraufbau und der immer bedrohlich werdenden Atmosphäre achtet, der kann eigentlich recht gut da durch kommen und sogar einige nette Lebenslektionen mitnehmen.
Und wenn dann der Horrorteil dominant wird, dann wird es richtig verstörend. Bei der kranken Traumszene beispielsweise gab es durchaus Stellen die selbst mir Übelkeit bereitet haben und für ein richtig dickes WTF im Kopf sorgten. Und auch wenn bei der Folter nicht extrem viel Blut fließt, tut das Hinsehen durchaus weh.

4. Inhalt

Psychologischer Terror der guten Sorte. Eventuell nicht der typische Film für einen Halloweenabend, aber an sich durchaus interessant, wenn auch insgesamt etwas unspektakulär. Er schleicht sich eher unter Haut und besitzt eine etwas tiefere Story als der Standard in diesem Genre.
Ich saß zwar am Ende nicht wirklich begeistert, aber zufrieden da und kann sagen, man kann ihn sich wirklich ansehen.

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Cepete

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Bewertung3.0Schwach

3 Punkte für den guten Schluss, der überraschend und wenigstens ein bisschen verwirrend war.
Der Rest des Films ist schlecht geschauspielert, langweilig, vorhersehbar und nicht nachvollziehbar.

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