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Audition
Ôdishon (1999), JP/KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.01.2001
7.0
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Takashi Miike, mit Ryo Ishibashi und Eihi Shiina
Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschließt Geschäftsmann Aoyama, nach einer neuen Frau Ausschau zu halten. Mit Hilfe eines befreundeten TV-Produzenten inszeniert er eine ungewöhnliche Form der Partnersuche: Sie veranstalten ein Vorsprechen für ein fiktives Filmprojekt, um sich einen Überblick über die Damenwelt zu verschaffen. Aoyamas Wahl fällt schließlich auf die ebenso schöne wie rätselhafte Asami. Eine Entscheidung, die er alsbald bedauern wird.
Mehr Bilder (6) und Videos (3) zu Audition
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Audition
- Genre
- Ehedrama, Horrorfilm, Melodram, Psychothriller, Drama, Thriller
- Zeit
- 1999
- Ort
- Japan
- Handlung
- Amputation, Casting, Fernsehen, Geheimnis, Mann sucht Ehefrau, Schönheit, Stille, Suche, Witwer
- Stimmung
- Gruselig, Spannend, Verstörend
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Kritiken (5) — Film: Audition
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenMiike spielt in «Audition» gekonnt mit den Erwartungen des Publikums und treibt die Spannung allmählich zu ihrem beinahe unerträglichen Höhepunkt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Audition" ist ein Meisterwerk. Verstörend, spannend, überraschend. Wer diesen Film verpasst ist selber Schuld.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenBei der Konstruktion, die bis zum Ende offenläßt, was hier Traum sein soll, und was Realität, darf man an Lynch denken, der auch darüber nachforschte, was Bilder im Kopf anrichten. "Eines Tages werden sie entdecken, wie freundlich das Leben ist" heißt es am Ende. Davor muss man AUDITION sehen, einen Film, der überhaupt nichts für schwache Nerven ist - und zugleich ein Meisterwerk.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Meisterwerk von Miike. Über weite Strecken ruhiges Charakterdrama, geht der FIlm letztlich doch unter die Haut und sorgt dafür, daß man ihn so schnell nicht vergessen wird.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWeit überschätzter Japan-Horror, der vor Drehbuchlücken nur so strotzt. Die miesen schauspielerischen Darbietungen und die lächerliche Pseudo-"It's A Man's World"-Kritik wird von maßloser Brutalität begleitet. Miike, eben.
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Kommentare (56) — Film: Audition
Oliver0403 Sat, 23 Mar 2013 18:52:40 -0000
Kommentar löschenEigentlich möchte ich nichts negatives über den Regisseur sagen, aber den Film kann man getrost vergessen. Er zieht sich den größten Teil der Handlungsdauer unglaublich zäh und langweilig ohne größere Höhepunkte in die Länge. Und das bißchen, was in den letzten 10-15 Minuten passiert, rettet den Film auch nicht mehr. Ich bin einfach nur enttäuscht.
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Boogers666 Sat, 02 Mar 2013 13:36:13 -0000
Kommentar löschenKritik zu "Audition"
Handlung:
Der einsame Geschäftsmann Aoyama sucht nach dem Tod seiner Frau und ständigen Sticheleien seines Sohnes eine neue Frau und veranstaltet dafür ein vorgetäuschtes Castig für einen Film um dort eine Frau für sich zu finden, schnell verliebt er sich in die geheimnissvolle Asami, die er von da an zu daten beginnt. Doch nach ihrem ersten Sex ist sie plötzlich verschwunden und er macht sich auf die Suche nach ihr und findet immer mehr über die unscheinbare Frau heraus und begibt sich damit in Todesgefahr.
Bewertung:
Als Horrorfilm würde ich "Audition" nicht bezeichnen, er ist vielmehr ein düsteres und sehr melancholishes Psychodrama. Der Film beginnt seehr langsam und ruhig und man könnte nach 45min auch denken, das ganze könnte eine romanstische Komödie sein, aber sobald man anfängt der mysteriösen Frau zu misstrauen beginnt der eigentlich Reiz des Films, man sucht selbst nach Antworten auf die vielen Fragen des Films und versucht herauszufinden was mit der Frau nicht stimmt und obwohl sie mir schon zu Beginn nicht sympatisch war, steigert sich das Gefühl stets immer kontinuierlicher und das ist ganz toll in Szene gesetzt von Miike, den obwohl "Audition" wie ich finde kein typischer Miike ist und er hier mal vielleicht etwas neues probiert, gelingt ihm das auf ganzer Linie und der Schock am Ende sitzt tief und der Film regt weit über das Ende noch zum Nachdenken an, denn die letzten 20min werfen nur ncoh mehr Fragen auf über die man sehr lange diskutieren könnte: "Hat er sich alles nur eingebildet und das ganze war ein Traum?", oder "War die Szene als neben ihr im Bett aufwacht nur ein Wunschtraum und die Qualen waren real?", ein sehr tiefsinniger Film wie ich finde der nur wenigen gefällt, da er eben sehr eigen ist und man sehr viel Geduld mitbringen muss um in bis zum Ende durchzustehen, aber wer sich die Mühe macht der wird belohnt.
Fazit:
Miike schlägt eine neue tiefsinnigere, verstörendere und deutlich weniger bildgewaltige Richtung ein, die zwar deutliche Längen hat, aber trotzdem sehsnwert ist. Den "Audition" ist durch und durch ein besonderer Film
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Jek-Hyde Wed, 06 Feb 2013 19:38:52 -0000
Kommentar löschenSopiler in the Komentar!
Also Audition ist so eine Sache, das ende reißt schon viel raus. Die kleinen Momente, die diese Love Story unterbrechen wirken schon recht makaber, aber wie bei Psycho hat mich irgend so ein Psycho gespeulert und vermutlich konnte deshalb die Bombe nicht zünden, aber selbst wenn die Schnur gekappt ist, die Bombe tut immer noch weh, wenn sie dir vor die Rübe geschmissen wird. Nadeln, ich hasse Nadeln! Ich meine, wenn ich mal zum Blutziehen bin, wäre es mir lieber, wenn sie mir das Blut mit einem Messer abnehmen! Demzufolge kam das Ende mir doch schon recht nahe, kaum Blut, aber diese verdammten Nadeln! Ah! Voll die Ekelschauer über'n Rücken, fast wie lauter kleine Nadeln! Und erst der Typ aus den Sack, würde das aus unserm Protagonist werden, wenn er nicht aus ihren in Gummihandsuchehen steckenden Fingern befreit werden würde, oder war das ihr letzter Lover? Fragen über Fragen, ebenfalls wie kleine Nadeln! Iiiiiiiiiiiiih!
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Schalker91 Sun, 03 Feb 2013 23:38:46 -0000
Kommentar löschenVerstehe nicht, warum der Film hier so gehypet wird.. Der Film plätschert 100 Minuten vor sich hin, bevor es überhaupt anfängt spannend zu werden... Dann noch die typischen aber trotzdem sehr verwirrenden Rückblenden..
2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...
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j1mbojones Wed, 06 Mar 2013 21:06:44 -0000
Antwort löschenVerstehe es auch nicht, bereue es fast den Film gesehen zu haben
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Schalker91 Thu, 07 Mar 2013 22:22:29 -0000
Antwort löschenJa, ich auch. Schade eigentlich^^
krebsmachtfrei Sat, 23 Mar 2013 02:29:36 -0000
Antwort löschen>2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...
Zeigt mir, dass du den Film wohl nicht verstanden hast. Geh dir Saw ansehen.
uncut123 Thu, 10 Jan 2013 08:19:03 -0000
Kommentar löschenbei Takashi Miike filmen kann man einfach nichts falsch machen...hier wieder das beste beispiel!
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fkfilmkritik Thu, 03 Jan 2013 00:45:45 -0000
Kommentar löschenSelten habe ich mich einem Film so ausgeliefert gefühlt. Nicht nur, weil er so vertraut einem die Geschichte eines Liebe suchenden Mannes vorhält und so schön niedlich schüchtern den weiblichen Part beschreibt, aber trotzdem hatte ich durch latente Recherchen dieses böse Vorwissen, dass diese komplette Idylle in einem Albtraum endet. Dieser Hintergedanke ließ mich den kompletten Film über aus einer etwas gequälteren Sichtweise betrachten und so fühlt man am Ende dann tatsächlich auch mit dem Hauptdarsteller mit. Denn auch dieser scheint, wie es angedeutet wird, sich etwas Grausames vorgestellt zu haben. Es ist schwierig zu entscheiden, ob es nun schlimmer gewesen wäre, wenn ich auf grausame Weise von dem Film, so wie der Protagonist von der Wendung, überrollt worden wäre oder ob es schlimmer war mit dem Vorwissen, mit dem ich den Film leicht ängstlich betrachtete und meiner Vorstellung, was denn alles am Ende passieren könnte, freien Lauf lassen konnte und die Angst, die der Protagonist bei der bloßen eigenen Vorstellung verspürt, die dazu anreichen könnte ein Zusammenleben unmöglich zumachen, sowie es für mich unmöglich war die ruhigen Passagen am Anfang zu geniessen. Dabei muss ich auch noch sagen, so viel ich mir auch vorher unter alldem vorstellte: Ich war doch komplett geschockt. Allein aus dem Grund, dass der Film noch mal wunderbar Traumsequenzen bzw. Vorstellungen nacheinander auf effektive Weise abspult, um den Zuschauer mit einem noch dröhnenden Kopf erst einmal in eine verstörende Szene, die kein Ende nehmen will, zu drängen. Ein faszinierender Film, der am Ende perfekt vorgestellten und wirklichen Horror auf eine Stufe stellt.
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BigDi Thu, 03 Jan 2013 10:11:45 -0000
Antwort löschenBei dem Film schadet ein wenig Vorwissen in der Tat nicht. ;) Schöner Kommentar!
fkfilmkritik Fri, 04 Jan 2013 13:09:14 -0000
Antwort löschenDanke. :)
Selcarnor Fri, 28 Dec 2012 18:05:43 -0000
Kommentar löschen>Das Leben ist niemals so einfach…<
Und wenn man doch dieser Meinung ist, dann verwandelt man sich unter Umständen in ein Stachelschwein. Mit >Audition< habe mal wieder einen relativ vernünftigen Horrorfilm zu sehen bekommen, auch wenn diese Genrebezeichnung nicht zu 100% passt, da es zuvor eher einem recht makaberen Drama gleicht.
1. Optik
Die Bilder geben einen irgendwie sehr wirklichkeitsnachempfundenen Eindruck wieder, mit einer alles anderen als hektischen Kamera und einem etwas gröberen Look. Gegen Ende, wenn es dann etwas albtraumartiger wird, setzt man auf verschiedene farbliche Unterlegung der Bilder wie rot oder blau (kam in dezenterer Form auch vorher vor) sowie einigen surrealen Schnitten zwischen den Szenen. Das bisschen vorhandene Gore ist ganz annehmbar und sieht ganz gut aus, was aber bei dem Minimum zu erwarten war.
2. Musik
Wenn mal etwas zu hören ist, dann seichte Klavierklänge, die vereinzelt im Film vorkommen. Sonst verlässt man sich noch auf eine starke, bedrückende Soundkulisse.
3. Inhalt
>Audition< hat einen sehr langsamen Aufbau, mit einer langen Einführung der Charaktere und viel Dialog. Dazwischen gibt es vielleicht nur Andeutungen darauf, dass etwas hinter den Kulissen nicht stimmt und eine Grundbedrohung vorhanden ist.
Doch hauptsächlich befasst sich der Film bis dreißig Minuten vor Schluss mit einem Mittevierziger der sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau bei einem mehr oder weniger gefakten Casting eine neue, junge Liebe kennenlernt.
Sämtliche Warnungen des Freundes, dass alles mit dieser zu glatt läuft und sie zu perfekt wirkt, werden schlicht ignoriert und wo das Ganze hinführt kann man sich bei einem japanischen Horrorfilm wohl denken (verrückte Psychobraut mit schwieriger Vergangenheit).
Man kann diesen Teil durchaus als öde bezeichnen. Die Spannung kommt eher schleppend in die Gänge und ist sicher nicht für jeden vorhanden. Aber wer auf den Charakteraufbau und der immer bedrohlich werdenden Atmosphäre achtet, der kann eigentlich recht gut da durch kommen und sogar einige nette Lebenslektionen mitnehmen.
Und wenn dann der Horrorteil dominant wird, dann wird es richtig verstörend. Bei der kranken Traumszene beispielsweise gab es durchaus Stellen die selbst mir Übelkeit bereitet haben und für ein richtig dickes WTF im Kopf sorgten. Und auch wenn bei der Folter nicht extrem viel Blut fließt, tut das Hinsehen durchaus weh.
4. Inhalt
Psychologischer Terror der guten Sorte. Eventuell nicht der typische Film für einen Halloweenabend, aber an sich durchaus interessant, wenn auch insgesamt etwas unspektakulär. Er schleicht sich eher unter Haut und besitzt eine etwas tiefere Story als der Standard in diesem Genre.
Ich saß zwar am Ende nicht wirklich begeistert, aber zufrieden da und kann sagen, man kann ihn sich wirklich ansehen.
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Cepete Fri, 28 Dec 2012 12:51:42 -0000
Kommentar löschen3 Punkte für den guten Schluss, der überraschend und wenigstens ein bisschen verwirrend war.
Der Rest des Films ist schlecht geschauspielert, langweilig, vorhersehbar und nicht nachvollziehbar.
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Gearbreaker Fri, 07 Dec 2012 21:26:52 -0000
Kommentar löschenOH MEIN GOTT!
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Roldur Mon, 24 Dec 2012 12:46:38 -0000
Antwort löschenDer Kommentar ist aber ausbaufähig :D
Tian Fuchs Tue, 20 Nov 2012 23:46:31 -0000
Kommentar löschenWTF?! Soeben habe ich mir wohl einen der unheimlichsten Filme angeschaut, die ich bisher gesehen habe. Eigentlich schaue ich Horrorfilme eher ungern, als Fan vom japanischen Kino habe ich jedoch mal eine Ausnahme gemacht und mir "Audition" zu Gemüte geführt.
Und.. mein Gott! Was Takashi Miike hier wieder einmal für verrückte Scheiße produziert hat, ist unfassbar! Bei den kranken Filmen, die er macht, frage ich mich so allmählich was für eine verf***te Kindheit der Typ wohl gehabt haben muss?
Eins steht für mich fest: Ein packender Horrorfilm, der etwas anderen Art, der sich lohnt einmal anzuschauen und der bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat. (Frauen, die Asami heißen und/oder nur weiße Klamotten tragen, werde ich misstrauischer beäugen). Nichtsdestotrotz muss ich ihn in Zukunft wohl vorerst nicht noch mal sehen!
XXX SPOILER XXX
Der Tod von Genru war mitunter am Schrecklichsten! Er war DER kultige Lichtblick in diesem Film! Schock!
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einSchluss Mon, 15 Oct 2012 21:59:57 -0000
Kommentar löschenDer Film ist schlichtweg unbrauchbar. Eine emanzipatorische Erzählung eines anderen Landes, das aufgrund unterschiedlicher Kulturhintergründe in der Empfindung nicht durchgehend und meistens gar nicht auf Europa anwendbar ist. Der Aufstand gegen Missbrauch/-handlung, Unterdrückung, devotes oder allgemein gesprochen klassisches Mann-Frau-Verhalten aus japanischer Sicht. Bitte keine Vorwürfe zwecks Rassismus… es gibt traditionelle Unterschiede.
Elendiglich langer Aufbau. Man sollte den Film nicht mit einer Ermangelung an Geduld oder dem Verständnis asiatischer Erzählungsweisen anschauen. Der Mann, nach dem Tod seiner geliebten Frau, mit der Sehnsucht nach Romantik 2.0 und das misshandelte Mädchen mit einer obsessiven Tötungskompensation will vermutlich klar machen, wie sehr die Grenzen sich auflösen können oder verwischen.
Das Casting zu einem Film wird genutzt, um eine neue Frau für den Hauptprotagonisten zu finden und dies wird zum Anlass genommen, die moralische Verwerfung zu thematisieren und ambivalent erscheinen zu lassen. Man entwirft eine Diskussion wie Rache und bösartige Aktionen zu schlechten Reaktionen führen oder umgekehrt und vermittelt die Absicht klassisches Rollenverhalten seiner Romantik zu entgräten und zu versachlichen. Ach was…
Danke für DER Informationen.
Die sich teilweise wiederholenden Traumsequenzen sind auch mehr gewollt als gekonnt. Zum Schluss wird es dann auf obszöne Weise brutal, vermutlich um ein Statement zu unterstützen, um das voran Geschehene spektakulär-schockierend und dramatisch- nachhaltig zu etablieren. "Kille-kille-kille".
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Mimuschka Mon, 15 Oct 2012 22:26:19 -0000
Antwort löschen"DER"?
einSchluss Mon, 15 Oct 2012 22:38:30 -0000
Antwort löschenIch verwende das grammatikalisch falsche "DER" um ironisch zu beschreiben wie geläufig mir das ohnehin längst Bekannte auf schlechte Weise nochmals versucht wurde zu beschreiben. Ich würde es sagen, wenn du mich aufklärst, dass Erde sowohl unseren Planaten als auch den natürlichen Boden beschreibt.
einSchluss Mon, 15 Oct 2012 22:45:27 -0000
Antwort löschenscheinbar habe ich ein faible für das Wort "beschreiben".
Mimuschka Mon, 15 Oct 2012 22:50:21 -0000
Antwort löschenso ähnlich wie mit dem kaviar, nur dass dort beide varianten eine delikatesse darstellen
einSchluss Mon, 15 Oct 2012 22:53:01 -0000
Antwort löschenbehave yourself. Lach.
Anoirja Tue, 16 Oct 2012 02:59:29 -0000
Antwort löschenOha, du hast es bald geschafft, dass unsere prozentualen Gemeinsamkeiten wieder im Keller sind. :P
Markbln Tue, 16 Oct 2012 06:13:54 -0000
Antwort löschenAhh, ein klassischer Schlussitext. Herrlich. Mag ich. Aber AUDITION auch, ein toller Film.
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niceeddy Tue, 16 Oct 2012 08:37:12 -0000
Antwort löschenOb ich den Film mag, bin ich mir nicht ganz sicher, jedenfalls habe ich danach schlecht geschlafen.
einSchluss Tue, 16 Oct 2012 22:32:18 -0000
Antwort löschenIch mag den Film nicht, aber ich hasse ihn auch nicht. Ich krieg das mit meiner Punktebewertung hier bei MP aber nicht hin, es auf kein Interesse zu wechseln. Der Film ist mir so peng wie bums. Ich fordere den button: "absolute Gleichgültigkeit" als "0".
BigDi Thu, 27 Sep 2012 18:53:16 -0000
Kommentar löschenVielleicht der beste Meta-Horrorfilm. Im Gegensatz zu den klassischen Vertretern dieser Filmgattung zielt Miike nicht auf eine simple Dekonstruierung der Mechanismen des Genres, sondern dorthin, wo's im wahrsten Sinne des Wortes wirklich weh tut: In die Mechanismen, welche uns Angst haben lassen. Angst, welche bekanntlich oft aus einer bestimmten Ungewissheit, einer bestimmten Ahnung entsteht. Man fühlt sich an "Oldboy" erinnert: "Die Menschen haben nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben." Auch: Weil sie leichtgläubig sind. Der unerträgliche Schrecken, die höllischen Bilder einer perversen, völlig kranken Gefangenschaft funktionieren, weil wir bereit sind, sie zu glauben. Und so wie sich am Schluss die unweigerliche Frage stellt, was mit unserem doch so sympathischen Protagonisten denn nicht in Ordnung ist, müsste sich auch die Frage stellen, was in unseren Köpfen plötzlich geschehen ist. Und: Welche der Ebenen wünschen wir uns eigentlich zum Schluss? Sind die Monster jene, vor denen wir uns fürchten, oder sind wir die Monster, weil wir uns fürchten? "Audition" verstört und schmerzt, vor allem beschäftigt er jedoch, weil hinter seiner Grausamkeit eine noch größere Grausamkeit steckt: Die unsere. Das ist Genrekino bis in den letzten Winkel gedacht. Das ist Urhorror.
bedenklich? 39 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 25 Antworten
Jenny von T Thu, 27 Sep 2012 18:55:20 -0000
Antwort löschen!
Tyler__Durden Thu, 27 Sep 2012 19:21:37 -0000
Antwort löschen!!
Miike Thu, 27 Sep 2012 20:00:46 -0000
Antwort löschen!!!
lieber_tee Thu, 27 Sep 2012 21:08:41 -0000
Antwort löschen!!!!
Memduman Thu, 27 Sep 2012 22:41:00 -0000
Antwort löschen!(!!!)!
Geralt von Riva Fri, 28 Sep 2012 00:06:03 -0000
Antwort löschen(*_*)
Anoirja Sat, 29 Sep 2012 19:48:22 -0000
Antwort löschenDer einzige Film von Takashi Miike, den ich absolut großartig finde. Gibt es noch vergleichbare Filme von ihm, die derart meisterhaft sind? Ich hatte irgendwann die Hoffnung aufgegeben und mich nicht mehr mit ihm beschäftigt...
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 19:55:02 -0000
Antwort löschen"Audition" ist Miikes Opus magnum. Es gibt zwar eine Reihe an weiteren gut-eigenwilligen Filmen von ihm doch dieser ist mit Abstand sein bester.
Anoirja Sat, 29 Sep 2012 20:26:26 -0000
Antwort löschenJa, das dachte ich mir bereits. Aber hätte ja sei können, dass es noch einen Film gibt, der da zumindest fast heranreicht.
BigDi Sat, 29 Sep 2012 21:42:43 -0000
Antwort löschen"Gozu" fand ich sehr interessant, schlägt an ein paar Stellen in einer ähnliche Richtung (handelt aber natürlich von einem ganz anderen Thema).
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 21:53:26 -0000
Antwort löschenJa, "Gozu" ist gut, erreicht aber nie die Klasse und Geschlossenheit von "Audition"
BigDi Sat, 29 Sep 2012 21:57:58 -0000
Antwort löschenAn "Audition" kommt kaum was ran. Subjektiv "Ichi", aber das ist eine ganz andere Liebesgeschichte.
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 22:01:52 -0000
Antwort löschenJa, "Ichi" ist sein zweitbester, von vielen guten Filmen die er gemacht hat. Aber, stimmt, ist ein völlig anderes Kaliber. Seine Yakuza-Schräg-Streifen mag ich gerne.
Anoirja Sat, 29 Sep 2012 22:12:47 -0000
Antwort löschen"Ichi" fand ich jetzt nicht so gut, "Gozu" kenne ich nicht. Ist der was für mich, tee? Du kennst dich ja mittlerweile besser mit meinem Filmgeschmack aus.
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 22:17:35 -0000
Antwort löschenWenn du grundsätzlich Miikes abseitigen Stil wohlgesonnen bist schau mal bei "Gozu" rein.
Anoirja Sat, 29 Sep 2012 22:31:06 -0000
Antwort löschenKann ich generell so nicht sagen, kommt immer drauf an - "Izo" z. B. fand ich ganz und gar unerträglich.
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 22:45:38 -0000
Antwort löschenMit Miike ist es auch echt schwer. Ein Vielfilmer mit wechselnder Qualität. Scheiße steht mit Silber nebeneinander. Ich mag seine Unberechenbarkeit. "Izo" fand ich auch nicht so dolle. Da du aber sicherlich mit "unberechenbaren" Kino was anfangen kannst, wird dir "Gozu" vielleicht gefallen.
Memduman Sat, 29 Sep 2012 22:58:25 -0000
Antwort löschenBis auf 'Gozu' könntest du noch einen Blick auf 'Visitor Q' werfen! Und sein Segment bei '3 Extremes' hat mich z.B. stark an Audition erinnert, wenn auch Audition mir tiefere Ebenen offenbart. Doch trotzdem schöner 40-minüter; könnte mir vorstellen dass dir mindestens einer der 3 gefallen könnte, vielleicht sogar besser als mir :D
Anoirja Sat, 29 Sep 2012 23:12:43 -0000
Antwort löschen"Three... Extremes" kenne ich bereits - war okay, aber Park Chan-wooks Beitrag hat mir besser gefallen. "Visitor Q" kenne ich auch, kann mich nur kaum noch an den erinnern. Mit "Gozu" werde ich es bei Gelegenheit wohl mal probieren.
Miike Sat, 29 Sep 2012 23:38:14 -0000
Antwort löschenIch melde mich zu Wort, also generell, ist definitiv Audition sein künstlerisch anspruchvollstes Werk, allerdings ist Miike sehr schwer in eine Schublade zu stecken. Dass heißt seine Werke sind sehr unterschiedlich und zudem hat er einen sehr hohen Output an Filmen. Ich persönlich würde dir Blues Harp empfehlen, meiner Meinung nach sein unterschätztestes Werk.
lieber_tee Sat, 29 Sep 2012 23:55:04 -0000
Antwort löschenEin Miike-Fan mit Geschmack. Stimmt alles, was du schreibst und "Blues" ist klasse.
BigDi Sun, 30 Sep 2012 08:35:43 -0000
Antwort löschenDas kenne ich noch gar nicht, ist mal vorgemerkt.
Anoirja Sun, 30 Sep 2012 15:00:10 -0000
Antwort löschenHmmm, aber da geht's offenbar um die Yakuza und mit Gangstergeschichten habe ich ja generell meine Probleme. Aber danke für eure Tipps!
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Miike Sun, 30 Sep 2012 15:59:04 -0000
Antwort löschen@lieber_tee Danke :)
lieber_tee Sun, 30 Sep 2012 16:01:45 -0000
Antwort löschenJa, A, sind alles seine Yakuzza-Gangster-Filme.
Kristos Sat, 04 Aug 2012 01:12:27 -0000
Kommentar löschenSpannung: 10/10
Da wo er Spannend sein sollte war er es definitiv und ich steh auf Spannende Horrorfilme.
Realitätsnah: 9,5/10
Sehr real und ich kann alles nachvollziehen und kann 99% davon ausgehen dass so etwas auch im richtigen Leben definitiv passieren kann wenn man nicht gut mit Frauen umgeht.
Storyline: 10/10
Sehr gute Story, ich habe sie geliebt und sie wurde sehr gut dargestellt.
Schauspieler: 10/10
Perfekt geschauspielt!
Die Frau ist so nebenbei richtig hübsch! Ich würde sie definitiv nehmen aber man sieht ja was passiert...
Gruselfaktor: 10/10
Da wo es gruselig sein sollte war es, es auch!
Manchmal dachte ich mir so "VERDAMMT was wäre wenn ich da jetzt wäre.."
Zudem kamen manche Gespräche echt gruselig und die Frau war auch recht komisch und gruselig...
Was will uns der Film zeigen?
Immer schön vorher nachdenken was man anstellt und man sollte Frauen richtig behandeln!
Sonst könnte das echt fies werden sieht man auch am Ende...
Der Film war für mich ein Meisterwerk! Leider gibt es nur 9,5 von 10 weil er sehr langatmig war!
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JimiHendrix Mon, 28 May 2012 00:19:19 -0000
Kommentar löschender filmklub in köln zeigt am 02.06 diesen miike:
http://www.filmclub813.de/
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Markbln Sat, 31 Mar 2012 14:31:42 -0000
Kommentar löschenMiike in Hochform. Erst schleicht er sich langsam an, dann schlägt er zu und lässt nicht mehr locker und schnurrt noch süß dabei. Ein Meister der Dramaturgie.
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Manuel90 Sat, 04 Feb 2012 22:21:16 -0000
Kommentar löschen"Mit diesem Draht kann man ganz leicht durch Fleisch und Knochen schneiden" - Wie von Takashi Miike gewohnt, ein absoluter Top Film, zwar (leider) nicht so krank wie Ichi, jedoch auch absolut sehenswert.
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siXer Fri, 20 Jan 2012 15:32:57 -0000
Kommentar löschenEs fängt langsam an.
Doch die letzten 20 min sind mit das krankeste was ich bis jetzt gesehen habe.
---------Spoiler---------
Traum oder Wirklichkeit?
Ist er vielleicht doch nicht so ein lieber Vater wie der Film uns die erste Stunde lang versucht weiß zu machen?
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niceeddy Sun, 15 Jan 2012 21:01:00 -0000
Kommentar löschenIch kenne bisher nur 2 Filme von Miike, the Call und Audition. Beide sind grundverschieden. Audition ist ein verstörender Alptraum, der einen immer tiefer mit erstaunlicher Sogwirkung in seinen Bann zieht und mit einem sehr heftigen Finale endet. Ein sehr intensiver Film mit hohem Originalitätswert. Leider ist die die deutsche Synchro wie bei fast allen japanischen Filmen beschissen und raubt viel von der Faszination.
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Thanatos1 Fri, 16 Mar 2012 05:22:33 -0000
Antwort löschenImmerhin ist der Sprecher der Hauptfigur FUCKING TONY SOPRANO! was willst du mehr?
dustyOn3 Mon, 14 Nov 2011 23:15:52 -0000
Kommentar löschenViel mehr Drama als Horror. "Audition" kann durch düstere Atmosphäre und einen wundersamen Flair überzeugen. Auch die beiden Hauptdarsteller wissen zu beeindrucken. Eihi Shiina als Asami Yamazaki macht ihre Sache großartig. Ryō Ishibashi als der verzweifelte Shigeharu Aoyama, spielt ebenfalls konstant.
Eihi Shiina verdient meiner Meinung nach besondere Anerkennung, da sie mit ihrer unglaublich kalten und zwielichten Mimik einen Großteil zum gesamten Klima des Films beigetragen hat.
Im Endeffekt ist "Audition" ein genießbares Drama, welches Realität und Traumwelt fließend ineinander übergehen lässt.
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_Garfield Tue, 15 Nov 2011 18:20:47 -0000
Antwort löschenSehr schön. Würde mich mal interessieren wie du das Finale fandest....?
dustyOn3 Tue, 15 Nov 2011 18:34:24 -0000
Antwort löschenEs ist schwierig das Scheitern zu überwinden, aber ich bin sicher du wirst irgendwann erleben, dass du denkst, dass das Laben sich doch gelohnt hat. Deswegen leben die Leute alle weiter.
dustyOn3 Tue, 15 Nov 2011 18:35:26 -0000
Antwort löschenTotal genial, wie sie da liegt und die Passage die sie spricht. Sie erklärt sich selbst, zeigt Reue aber auf eine ganz explizite Art. Mit der muskalischen Untermalung echt eine tolle Schlusszene.
_Garfield Tue, 15 Nov 2011 19:10:40 -0000
Antwort löschenSehr schön, fand' das Finale nämlich auch sehr stark in all seiner Konsequenz!
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dustyOn3 Tue, 15 Nov 2011 20:38:40 -0000
Antwort löschen:-)
dustyOn3 Mon, 28 Nov 2011 00:29:47 -0000
Antwort löschenHab ihn heute nochmal gesehen und die Bewertung auf 8.0 angepasst. ;-)
Puebleau Wed, 14 Sep 2011 08:03:15 -0000
Kommentar löschenKitschige Klaviermusik, Schuluniformerotik und Folterung im Gestus des Niedlichen machen "Audition" lange nicht zu einem tiefsinnigen und verstörendem Film, wohl aber zu einem bezeichnenden Mach(t)werk Miikes. Ein weiterer, misslungener Versuch meinerseits, mich dem japanischen Kino anzunähern und in der schnulzigen Kombination von Binäroppositionen Kreativität zu erkennen. Weder als Protest gegen die Androkratie, noch mit der dadurch bedingten Unmöglichkeit von "reiner" Liebe funktioniert der Film. Überraschend ist allerdings die Zäsur in Charaktere, Tempo und Erzählstil, die wohl das entscheidenste Merkmal ist und eine Besonderheit darstellt. Ich bin kein Fan des japanischen (und koreanischen) Kinos und erneute Anläufe scheinen das nicht ändern zu können. Vielleicht fehlt mir der Zugang, daher ist die Bewertung (vor allem für Sympathisanten des Stils) unter vorbehalt und wohlwollend.
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