Audition

Ôdishon (1999), JP/KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.01.2001

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7.0
Kritiker
30 Bewertungen
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6.9
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1448 Bewertungen
61 Kommentare
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von Takashi Miike, mit Ryo Ishibashi und Eihi Shiina

Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschließt Geschäftsmann Aoyama, nach einer neuen Frau Ausschau zu halten. Mit Hilfe eines befreundeten TV-Produzenten inszeniert er eine ungewöhnliche Form der Partnersuche: Sie veranstalten ein Vorsprechen für ein fiktives Filmprojekt, um sich einen Überblick über die Damenwelt zu verschaffen. Aoyamas Wahl fällt schließlich auf die ebenso schöne wie rätselhafte Asami. Eine Entscheidung, die er alsbald bedauern wird.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Audition

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Miike spielt in «Audition» gekonnt mit den Erwartungen des Publikums und treibt die Spannung allmählich zu ihrem beinahe unerträglichen Höhepunkt.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

"Audition" ist ein Meisterwerk. Verstörend, spannend, überraschend. Wer diesen Film verpasst ist selber Schuld.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.0Herausragend

Bei der Konstruktion, die bis zum Ende offenläßt, was hier Traum sein soll, und was Realität, darf man an Lynch denken, der auch darüber nachforschte, was Bilder im Kopf anrichten. "Eines Tages werden sie entdecken, wie freundlich das Leben ist" heißt es am Ende. Davor muss man AUDITION sehen, einen Film, der überhaupt nichts für schwache Nerven ist - und zugleich ein Meisterwerk.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk von Miike. Über weite Strecken ruhiges Charakterdrama, geht der FIlm letztlich doch unter die Haut und sorgt dafür, daß man ihn so schnell nicht vergessen wird.

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alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

Weit überschätzter Japan-Horror, der vor Drehbuchlücken nur so strotzt. Die miesen schauspielerischen Darbietungen und die lächerliche Pseudo-"It's A Man's World"-Kritik wird von maßloser Brutalität begleitet. Miike, eben.

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Kommentare (56) — Film: Audition


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Oliver0403

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Bewertung3.5Schwach

Eigentlich möchte ich nichts negatives über den Regisseur sagen, aber den Film kann man getrost vergessen. Er zieht sich den größten Teil der Handlungsdauer unglaublich zäh und langweilig ohne größere Höhepunkte in die Länge. Und das bißchen, was in den letzten 10-15 Minuten passiert, rettet den Film auch nicht mehr. Ich bin einfach nur enttäuscht.

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

Kritik zu "Audition"

Handlung:
Der einsame Geschäftsmann Aoyama sucht nach dem Tod seiner Frau und ständigen Sticheleien seines Sohnes eine neue Frau und veranstaltet dafür ein vorgetäuschtes Castig für einen Film um dort eine Frau für sich zu finden, schnell verliebt er sich in die geheimnissvolle Asami, die er von da an zu daten beginnt. Doch nach ihrem ersten Sex ist sie plötzlich verschwunden und er macht sich auf die Suche nach ihr und findet immer mehr über die unscheinbare Frau heraus und begibt sich damit in Todesgefahr.

Bewertung:
Als Horrorfilm würde ich "Audition" nicht bezeichnen, er ist vielmehr ein düsteres und sehr melancholishes Psychodrama. Der Film beginnt seehr langsam und ruhig und man könnte nach 45min auch denken, das ganze könnte eine romanstische Komödie sein, aber sobald man anfängt der mysteriösen Frau zu misstrauen beginnt der eigentlich Reiz des Films, man sucht selbst nach Antworten auf die vielen Fragen des Films und versucht herauszufinden was mit der Frau nicht stimmt und obwohl sie mir schon zu Beginn nicht sympatisch war, steigert sich das Gefühl stets immer kontinuierlicher und das ist ganz toll in Szene gesetzt von Miike, den obwohl "Audition" wie ich finde kein typischer Miike ist und er hier mal vielleicht etwas neues probiert, gelingt ihm das auf ganzer Linie und der Schock am Ende sitzt tief und der Film regt weit über das Ende noch zum Nachdenken an, denn die letzten 20min werfen nur ncoh mehr Fragen auf über die man sehr lange diskutieren könnte: "Hat er sich alles nur eingebildet und das ganze war ein Traum?", oder "War die Szene als neben ihr im Bett aufwacht nur ein Wunschtraum und die Qualen waren real?", ein sehr tiefsinniger Film wie ich finde der nur wenigen gefällt, da er eben sehr eigen ist und man sehr viel Geduld mitbringen muss um in bis zum Ende durchzustehen, aber wer sich die Mühe macht der wird belohnt.

Fazit:
Miike schlägt eine neue tiefsinnigere, verstörendere und deutlich weniger bildgewaltige Richtung ein, die zwar deutliche Längen hat, aber trotzdem sehsnwert ist. Den "Audition" ist durch und durch ein besonderer Film

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Jek-Hyde

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Bewertung7.0Sehenswert

Sopiler in the Komentar!
Also Audition ist so eine Sache, das ende reißt schon viel raus. Die kleinen Momente, die diese Love Story unterbrechen wirken schon recht makaber, aber wie bei Psycho hat mich irgend so ein Psycho gespeulert und vermutlich konnte deshalb die Bombe nicht zünden, aber selbst wenn die Schnur gekappt ist, die Bombe tut immer noch weh, wenn sie dir vor die Rübe geschmissen wird. Nadeln, ich hasse Nadeln! Ich meine, wenn ich mal zum Blutziehen bin, wäre es mir lieber, wenn sie mir das Blut mit einem Messer abnehmen! Demzufolge kam das Ende mir doch schon recht nahe, kaum Blut, aber diese verdammten Nadeln! Ah! Voll die Ekelschauer über'n Rücken, fast wie lauter kleine Nadeln! Und erst der Typ aus den Sack, würde das aus unserm Protagonist werden, wenn er nicht aus ihren in Gummihandsuchehen steckenden Fingern befreit werden würde, oder war das ihr letzter Lover? Fragen über Fragen, ebenfalls wie kleine Nadeln! Iiiiiiiiiiiiih!

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Schalker91

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Bewertung2.0Ärgerlich

Verstehe nicht, warum der Film hier so gehypet wird.. Der Film plätschert 100 Minuten vor sich hin, bevor es überhaupt anfängt spannend zu werden... Dann noch die typischen aber trotzdem sehr verwirrenden Rückblenden..
2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...

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Schalker91

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Ja, ich auch. Schade eigentlich^^


krebsmachtfrei

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>2 Punkte für die Folterszenen am Ende des Films...
Zeigt mir, dass du den Film wohl nicht verstanden hast. Geh dir Saw ansehen.


uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

bei Takashi Miike filmen kann man einfach nichts falsch machen...hier wieder das beste beispiel!

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fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

Selten habe ich mich einem Film so ausgeliefert gefühlt. Nicht nur, weil er so vertraut einem die Geschichte eines Liebe suchenden Mannes vorhält und so schön niedlich schüchtern den weiblichen Part beschreibt, aber trotzdem hatte ich durch latente Recherchen dieses böse Vorwissen, dass diese komplette Idylle in einem Albtraum endet. Dieser Hintergedanke ließ mich den kompletten Film über aus einer etwas gequälteren Sichtweise betrachten und so fühlt man am Ende dann tatsächlich auch mit dem Hauptdarsteller mit. Denn auch dieser scheint, wie es angedeutet wird, sich etwas Grausames vorgestellt zu haben. Es ist schwierig zu entscheiden, ob es nun schlimmer gewesen wäre, wenn ich auf grausame Weise von dem Film, so wie der Protagonist von der Wendung, überrollt worden wäre oder ob es schlimmer war mit dem Vorwissen, mit dem ich den Film leicht ängstlich betrachtete und meiner Vorstellung, was denn alles am Ende passieren könnte, freien Lauf lassen konnte und die Angst, die der Protagonist bei der bloßen eigenen Vorstellung verspürt, die dazu anreichen könnte ein Zusammenleben unmöglich zumachen, sowie es für mich unmöglich war die ruhigen Passagen am Anfang zu geniessen. Dabei muss ich auch noch sagen, so viel ich mir auch vorher unter alldem vorstellte: Ich war doch komplett geschockt. Allein aus dem Grund, dass der Film noch mal wunderbar Traumsequenzen bzw. Vorstellungen nacheinander auf effektive Weise abspult, um den Zuschauer mit einem noch dröhnenden Kopf erst einmal in eine verstörende Szene, die kein Ende nehmen will, zu drängen. Ein faszinierender Film, der am Ende perfekt vorgestellten und wirklichen Horror auf eine Stufe stellt.

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BigDi

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Bei dem Film schadet ein wenig Vorwissen in der Tat nicht. ;) Schöner Kommentar!


fkfilmkritik

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Danke. :)


Selcarnor

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Bewertung7.0Sehenswert

>Das Leben ist niemals so einfach…<

Und wenn man doch dieser Meinung ist, dann verwandelt man sich unter Umständen in ein Stachelschwein. Mit >Audition< habe mal wieder einen relativ vernünftigen Horrorfilm zu sehen bekommen, auch wenn diese Genrebezeichnung nicht zu 100% passt, da es zuvor eher einem recht makaberen Drama gleicht.

1. Optik

Die Bilder geben einen irgendwie sehr wirklichkeitsnachempfundenen Eindruck wieder, mit einer alles anderen als hektischen Kamera und einem etwas gröberen Look. Gegen Ende, wenn es dann etwas albtraumartiger wird, setzt man auf verschiedene farbliche Unterlegung der Bilder wie rot oder blau (kam in dezenterer Form auch vorher vor) sowie einigen surrealen Schnitten zwischen den Szenen. Das bisschen vorhandene Gore ist ganz annehmbar und sieht ganz gut aus, was aber bei dem Minimum zu erwarten war.

2. Musik

Wenn mal etwas zu hören ist, dann seichte Klavierklänge, die vereinzelt im Film vorkommen. Sonst verlässt man sich noch auf eine starke, bedrückende Soundkulisse.

3. Inhalt

>Audition< hat einen sehr langsamen Aufbau, mit einer langen Einführung der Charaktere und viel Dialog. Dazwischen gibt es vielleicht nur Andeutungen darauf, dass etwas hinter den Kulissen nicht stimmt und eine Grundbedrohung vorhanden ist.
Doch hauptsächlich befasst sich der Film bis dreißig Minuten vor Schluss mit einem Mittevierziger der sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau bei einem mehr oder weniger gefakten Casting eine neue, junge Liebe kennenlernt.
Sämtliche Warnungen des Freundes, dass alles mit dieser zu glatt läuft und sie zu perfekt wirkt, werden schlicht ignoriert und wo das Ganze hinführt kann man sich bei einem japanischen Horrorfilm wohl denken (verrückte Psychobraut mit schwieriger Vergangenheit).
Man kann diesen Teil durchaus als öde bezeichnen. Die Spannung kommt eher schleppend in die Gänge und ist sicher nicht für jeden vorhanden. Aber wer auf den Charakteraufbau und der immer bedrohlich werdenden Atmosphäre achtet, der kann eigentlich recht gut da durch kommen und sogar einige nette Lebenslektionen mitnehmen.
Und wenn dann der Horrorteil dominant wird, dann wird es richtig verstörend. Bei der kranken Traumszene beispielsweise gab es durchaus Stellen die selbst mir Übelkeit bereitet haben und für ein richtig dickes WTF im Kopf sorgten. Und auch wenn bei der Folter nicht extrem viel Blut fließt, tut das Hinsehen durchaus weh.

4. Inhalt

Psychologischer Terror der guten Sorte. Eventuell nicht der typische Film für einen Halloweenabend, aber an sich durchaus interessant, wenn auch insgesamt etwas unspektakulär. Er schleicht sich eher unter Haut und besitzt eine etwas tiefere Story als der Standard in diesem Genre.
Ich saß zwar am Ende nicht wirklich begeistert, aber zufrieden da und kann sagen, man kann ihn sich wirklich ansehen.

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Cepete

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Bewertung3.0Schwach

3 Punkte für den guten Schluss, der überraschend und wenigstens ein bisschen verwirrend war.
Der Rest des Films ist schlecht geschauspielert, langweilig, vorhersehbar und nicht nachvollziehbar.

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Gearbreaker

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Bewertung7.0Sehenswert

OH MEIN GOTT!

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Roldur

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Der Kommentar ist aber ausbaufähig :D


Tian Fuchs

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Bewertung9.0Herausragend

WTF?! Soeben habe ich mir wohl einen der unheimlichsten Filme angeschaut, die ich bisher gesehen habe. Eigentlich schaue ich Horrorfilme eher ungern, als Fan vom japanischen Kino habe ich jedoch mal eine Ausnahme gemacht und mir "Audition" zu Gemüte geführt.
Und.. mein Gott! Was Takashi Miike hier wieder einmal für verrückte Scheiße produziert hat, ist unfassbar! Bei den kranken Filmen, die er macht, frage ich mich so allmählich was für eine verf***te Kindheit der Typ wohl gehabt haben muss?
Eins steht für mich fest: Ein packender Horrorfilm, der etwas anderen Art, der sich lohnt einmal anzuschauen und der bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat. (Frauen, die Asami heißen und/oder nur weiße Klamotten tragen, werde ich misstrauischer beäugen). Nichtsdestotrotz muss ich ihn in Zukunft wohl vorerst nicht noch mal sehen!

XXX SPOILER XXX
Der Tod von Genru war mitunter am Schrecklichsten! Er war DER kultige Lichtblick in diesem Film! Schock!

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einSchluss

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Der Film ist schlichtweg unbrauchbar. Eine emanzipatorische Erzählung eines anderen Landes, das aufgrund unterschiedlicher Kulturhintergründe in der Empfindung nicht durchgehend und meistens gar nicht auf Europa anwendbar ist. Der Aufstand gegen Missbrauch/-handlung, Unterdrückung, devotes oder allgemein gesprochen klassisches Mann-Frau-Verhalten aus japanischer Sicht. Bitte keine Vorwürfe zwecks Rassismus… es gibt traditionelle Unterschiede.

Elendiglich langer Aufbau. Man sollte den Film nicht mit einer Ermangelung an Geduld oder dem Verständnis asiatischer Erzählungsweisen anschauen. Der Mann, nach dem Tod seiner geliebten Frau, mit der Sehnsucht nach Romantik 2.0 und das misshandelte Mädchen mit einer obsessiven Tötungskompensation will vermutlich klar machen, wie sehr die Grenzen sich auflösen können oder verwischen.

Das Casting zu einem Film wird genutzt, um eine neue Frau für den Hauptprotagonisten zu finden und dies wird zum Anlass genommen, die moralische Verwerfung zu thematisieren und ambivalent erscheinen zu lassen. Man entwirft eine Diskussion wie Rache und bösartige Aktionen zu schlechten Reaktionen führen oder umgekehrt und vermittelt die Absicht klassisches Rollenverhalten seiner Romantik zu entgräten und zu versachlichen. Ach was…
Danke für DER Informationen.
Die sich teilweise wiederholenden Traumsequenzen sind auch mehr gewollt als gekonnt. Zum Schluss wird es dann auf obszöne Weise brutal, vermutlich um ein Statement zu unterstützen, um das voran Geschehene spektakulär-schockierend und dramatisch- nachhaltig zu etablieren. "Kille-kille-kille".

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niceeddy

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Ob ich den Film mag, bin ich mir nicht ganz sicher, jedenfalls habe ich danach schlecht geschlafen.


einSchluss

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Ich mag den Film nicht, aber ich hasse ihn auch nicht. Ich krieg das mit meiner Punktebewertung hier bei MP aber nicht hin, es auf kein Interesse zu wechseln. Der Film ist mir so peng wie bums. Ich fordere den button: "absolute Gleichgültigkeit" als "0".


BigDi

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Bewertung9.0Herausragend

Vielleicht der beste Meta-Horrorfilm. Im Gegensatz zu den klassischen Vertretern dieser Filmgattung zielt Miike nicht auf eine simple Dekonstruierung der Mechanismen des Genres, sondern dorthin, wo's im wahrsten Sinne des Wortes wirklich weh tut: In die Mechanismen, welche uns Angst haben lassen. Angst, welche bekanntlich oft aus einer bestimmten Ungewissheit, einer bestimmten Ahnung entsteht. Man fühlt sich an "Oldboy" erinnert: "Die Menschen haben nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben." Auch: Weil sie leichtgläubig sind. Der unerträgliche Schrecken, die höllischen Bilder einer perversen, völlig kranken Gefangenschaft funktionieren, weil wir bereit sind, sie zu glauben. Und so wie sich am Schluss die unweigerliche Frage stellt, was mit unserem doch so sympathischen Protagonisten denn nicht in Ordnung ist, müsste sich auch die Frage stellen, was in unseren Köpfen plötzlich geschehen ist. Und: Welche der Ebenen wünschen wir uns eigentlich zum Schluss? Sind die Monster jene, vor denen wir uns fürchten, oder sind wir die Monster, weil wir uns fürchten? "Audition" verstört und schmerzt, vor allem beschäftigt er jedoch, weil hinter seiner Grausamkeit eine noch größere Grausamkeit steckt: Die unsere. Das ist Genrekino bis in den letzten Winkel gedacht. Das ist Urhorror.

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Miike

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@lieber_tee Danke :)


lieber_tee

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Ja, A, sind alles seine Yakuzza-Gangster-Filme.


Kristos

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Bewertung9.5Herausragend

Spannung: 10/10

Da wo er Spannend sein sollte war er es definitiv und ich steh auf Spannende Horrorfilme.

Realitätsnah: 9,5/10

Sehr real und ich kann alles nachvollziehen und kann 99% davon ausgehen dass so etwas auch im richtigen Leben definitiv passieren kann wenn man nicht gut mit Frauen umgeht.

Storyline: 10/10

Sehr gute Story, ich habe sie geliebt und sie wurde sehr gut dargestellt.

Schauspieler: 10/10

Perfekt geschauspielt!
Die Frau ist so nebenbei richtig hübsch! Ich würde sie definitiv nehmen aber man sieht ja was passiert...

Gruselfaktor: 10/10

Da wo es gruselig sein sollte war es, es auch!
Manchmal dachte ich mir so "VERDAMMT was wäre wenn ich da jetzt wäre.."
Zudem kamen manche Gespräche echt gruselig und die Frau war auch recht komisch und gruselig...

Was will uns der Film zeigen?
Immer schön vorher nachdenken was man anstellt und man sollte Frauen richtig behandeln!
Sonst könnte das echt fies werden sieht man auch am Ende...
Der Film war für mich ein Meisterwerk! Leider gibt es nur 9,5 von 10 weil er sehr langatmig war!

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JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der filmklub in köln zeigt am 02.06 diesen miike:

http://www.filmclub813.de/

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Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Miike in Hochform. Erst schleicht er sich langsam an, dann schlägt er zu und lässt nicht mehr locker und schnurrt noch süß dabei. Ein Meister der Dramaturgie.

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Manuel90

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Bewertung9.0Herausragend

"Mit diesem Draht kann man ganz leicht durch Fleisch und Knochen schneiden" - Wie von Takashi Miike gewohnt, ein absoluter Top Film, zwar (leider) nicht so krank wie Ichi, jedoch auch absolut sehenswert.

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siXer

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Bewertung6.5Ganz gut

Es fängt langsam an.
Doch die letzten 20 min sind mit das krankeste was ich bis jetzt gesehen habe.

---------Spoiler---------

Traum oder Wirklichkeit?
Ist er vielleicht doch nicht so ein lieber Vater wie der Film uns die erste Stunde lang versucht weiß zu machen?

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niceeddy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kenne bisher nur 2 Filme von Miike, the Call und Audition. Beide sind grundverschieden. Audition ist ein verstörender Alptraum, der einen immer tiefer mit erstaunlicher Sogwirkung in seinen Bann zieht und mit einem sehr heftigen Finale endet. Ein sehr intensiver Film mit hohem Originalitätswert. Leider ist die die deutsche Synchro wie bei fast allen japanischen Filmen beschissen und raubt viel von der Faszination.

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Thanatos1

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Immerhin ist der Sprecher der Hauptfigur FUCKING TONY SOPRANO! was willst du mehr?


dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viel mehr Drama als Horror. "Audition" kann durch düstere Atmosphäre und einen wundersamen Flair überzeugen. Auch die beiden Hauptdarsteller wissen zu beeindrucken. Eihi Shiina als Asami Yamazaki macht ihre Sache großartig. Ryō Ishibashi als der verzweifelte Shigeharu Aoyama, spielt ebenfalls konstant.

Eihi Shiina verdient meiner Meinung nach besondere Anerkennung, da sie mit ihrer unglaublich kalten und zwielichten Mimik einen Großteil zum gesamten Klima des Films beigetragen hat.

Im Endeffekt ist "Audition" ein genießbares Drama, welches Realität und Traumwelt fließend ineinander übergehen lässt.

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dustyOn3

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:-)


dustyOn3

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Hab ihn heute nochmal gesehen und die Bewertung auf 8.0 angepasst. ;-)


Puebleau

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Bewertung5.0Geht so

Kitschige Klaviermusik, Schuluniformerotik und Folterung im Gestus des Niedlichen machen "Audition" lange nicht zu einem tiefsinnigen und verstörendem Film, wohl aber zu einem bezeichnenden Mach(t)werk Miikes. Ein weiterer, misslungener Versuch meinerseits, mich dem japanischen Kino anzunähern und in der schnulzigen Kombination von Binäroppositionen Kreativität zu erkennen. Weder als Protest gegen die Androkratie, noch mit der dadurch bedingten Unmöglichkeit von "reiner" Liebe funktioniert der Film. Überraschend ist allerdings die Zäsur in Charaktere, Tempo und Erzählstil, die wohl das entscheidenste Merkmal ist und eine Besonderheit darstellt. Ich bin kein Fan des japanischen (und koreanischen) Kinos und erneute Anläufe scheinen das nicht ändern zu können. Vielleicht fehlt mir der Zugang, daher ist die Bewertung (vor allem für Sympathisanten des Stils) unter vorbehalt und wohlwollend.

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