Audition
Ôdishon (1999), JP/KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Horrorfilm, Kinostart 25.01.2001
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1197 Bewertungen
51 Kommentare
Keine
von Takashi Miike, mit Ryo Ishibashi und Eihi Shiina
Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschließt Geschäftsmann Aoyama, nach einer neuen Frau Ausschau zu halten. Mit Hilfe eines befreundeten TV-Produzenten inszeniert er eine ungewöhnliche Form der Partnersuche: Sie veranstalten ein Vorsprechen für ein fiktives Filmprojekt, um sich einen Überblick über die Damenwelt zu verschaffen. Aoyamas Wahl fällt schließlich auf die ebenso schöne wie rätselhafte Asami. Eine Entscheidung, die er alsbald bedauern wird.
Mehr Bilder (6) und Videos (3) zu Audition
Cast & Crew
-
Takashi Miike
-
Ryo Ishibashi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aoyama Shigeharu
-
Eihe Shiina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Asami Yamazaki
-
Eihi Shiina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Asami Yamazaki
-
Myuki Matsuda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Produzent
-
Jun Kunimura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yasuhisa Yoshikawa
Regie
Schauspieler
-
Daisuke Tengan
- Genre
- Psychothriller, Melodram, Horrorfilm, Ehedrama
- Zeit
- 1999
- Ort
- Japan
- Handlung
- Amputation, Casting, Fernsehen, Geheimnis, Mann sucht Ehefrau, Schönheit, Stille, Suche, Witwer
- Stimmung
- Gruselig, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Audition
Fans dieses Films mögen auch
Ichi the Killer
HK/KR/JP 2001
Hana-bi - Feuerblume
JP 1997
Sympathy for Mr. Vengeance
KR 2002
Brother
US/JP 2000
Battle Royale
JP 2000
Trailer zum Film Audition
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (3)


















Kritiken (6) — Film: Audition
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Die Suche nach Glückseligkeit wird hier durch das Zueinanderfinden zweier Menschen als Paar verarbeitet. Er, einsamer, isolierter und desillusionierter Witwer, sucht in einer Frau die Geborgenheit einer neuen Familie. Sie, Waise und nach einem Unfall frustrierte Tänzerin, sucht die Harmonie einer ehrlichen Beziehung. Parallel dazu läuft während des Films dieselbe Suche auf der Metaebene ab: der Zuschauer sucht die Beziehung zum Gezeigten, die Ehrlichkeit des Films. Am Ende finden sich alle: die Protagonisten erkennen mit den letzten Blicken vor der Abblende ihre lügenfreie Verbindung zueinander, der Zuschauer das dramaturgische Ballett des Films zwischen Genremustern....
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenMiike spielt in «Audition» gekonnt mit den Erwartungen des Publikums und treibt die Spannung allmählich zu ihrem beinahe unerträglichen Höhepunkt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Audition" ist ein Meisterwerk. Verstörend, spannend, überraschend. Wer diesen Film verpasst ist selber Schuld.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenBei der Konstruktion, die bis zum Ende offenläßt, was hier Traum sein soll, und was Realität, darf man an Lynch denken, der auch darüber nachforschte, was Bilder im Kopf anrichten. "Eines Tages werden sie entdecken, wie freundlich das Leben ist" heißt es am Ende. Davor muss man AUDITION sehen, einen Film, der überhaupt nichts für schwache Nerven ist - und zugleich ein Meisterwerk.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Meisterwerk von Miike. Über weite Strecken ruhiges Charakterdrama, geht der FIlm letztlich doch unter die Haut und sorgt dafür, daß man ihn so schnell nicht vergessen wird.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWeit überschätzter Japan-Horror, der vor Drehbuchlücken nur so strotzt. Die miesen schauspielerischen Darbietungen und die lächerliche Pseudo-"It's A Man's World"-Kritik wird von maßloser Brutalität begleitet. Miike, eben.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (45) — Film: Audition
Kommentar schreibenJimiHendrix 2012/05/28 02:19:19
Kommentar löschender filmklub in köln zeigt am 02.06 diesen miike:
http://www.filmclub813.de/
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Markbln 2012/03/31 16:31:42
Kommentar löschenMiike in Hochform. Erst schleicht er sich langsam an, dann schlägt er zu und lässt nicht mehr locker und schnurrt noch süß dabei. Ein Meister der Dramaturgie.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Manuel90 2012/02/04 23:21:16
Kommentar löschen"Mit diesem Draht kann man ganz leicht durch Fleisch und Knochen schneiden" - Wie von Takashi Miike gewohnt, ein absoluter Top Film, zwar (leider) nicht so krank wie Ichi, jedoch auch absolut sehenswert.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
siXer 2012/01/20 16:32:57
Kommentar löschenEs fängt langsam an.
Doch die letzten 20 min sind mit das krankeste was ich bis jetzt gesehen habe.
---------Spoiler---------
Traum oder Wirklichkeit?
Ist er vielleicht doch nicht so ein lieber Vater wie der Film uns die erste Stunde lang versucht weiß zu machen?
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
niceeddy 2012/01/15 22:01:00
Kommentar löschenIch kenne bisher nur 2 Filme von Miike, the Call und Audition. Beide sind grundverschieden. Audition ist ein verstörender Alptraum, der einen immer tiefer mit erstaunlicher Sogwirkung in seinen Bann zieht und mit einem sehr heftigen Finale endet. Ein sehr intensiver Film mit hohem Originalitätswert. Leider ist die die deutsche Synchro wie bei fast allen japanischen Filmen beschissen und raubt viel von der Faszination.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Thanatos1 2012/03/16 06:22:33
Antwort löschenImmerhin ist der Sprecher der Hauptfigur FUCKING TONY SOPRANO! was willst du mehr?
dustyOn3 2011/11/15 00:15:52
Kommentar löschenViel mehr Drama als Horror. "Audition" kann durch düstere Atmosphäre und einen wundersamen Flair überzeugen. Auch die beiden Hauptdarsteller wissen zu beeindrucken. Eihi Shiina als Asami Yamazaki macht ihre Sache großartig. Ryō Ishibashi als der verzweifelte Shigeharu Aoyama, spielt ebenfalls konstant.
Eihi Shiina verdient meiner Meinung nach besondere Anerkennung, da sie mit ihrer unglaublich kalten und zwielichten Mimik einen Großteil zum gesamten Klima des Films beigetragen hat.
Im Endeffekt ist "Audition" ein genießbares Drama, welches Realität und Traumwelt fließend ineinander übergehen lässt.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
_Garfield 2011/11/15 19:20:47
Antwort löschenSehr schön. Würde mich mal interessieren wie du das Finale fandest....?
dustyOn3 2011/11/15 19:34:24
Antwort löschenEs ist schwierig das Scheitern zu überwinden, aber ich bin sicher du wirst irgendwann erleben, dass du denkst, dass das Laben sich doch gelohnt hat. Deswegen leben die Leute alle weiter.
dustyOn3 2011/11/15 19:35:26
Antwort löschenTotal genial, wie sie da liegt und die Passage die sie spricht. Sie erklärt sich selbst, zeigt Reue aber auf eine ganz explizite Art. Mit der muskalischen Untermalung echt eine tolle Schlusszene.
_Garfield 2011/11/15 20:10:40
Antwort löschenSehr schön, fand' das Finale nämlich auch sehr stark in all seiner Konsequenz!
Alle 6 Antworten zeigen
dustyOn3 2011/11/15 21:38:40
Antwort löschen:-)
dustyOn3 2011/11/28 01:29:47
Antwort löschenHab ihn heute nochmal gesehen und die Bewertung auf 8.0 angepasst. ;-)
Puebleau 2011/09/14 10:03:15
Kommentar löschenKitschige Klaviermusik, Schuluniformerotik und Folterung im Gestus des Niedlichen machen "Audition" lange nicht zu einem tiefsinnigen und verstörendem Film, wohl aber zu einem bezeichnenden Mach(t)werk Miikes. Ein weiterer, misslungener Versuch meinerseits, mich dem japanischen Kino anzunähern und in der schnulzigen Kombination von Binäroppositionen Kreativität zu erkennen. Weder als Protest gegen die Androkratie, noch mit der dadurch bedingten Unmöglichkeit von "reiner" Liebe funktioniert der Film. Überraschend ist allerdings die Zäsur in Charaktere, Tempo und Erzählstil, die wohl das entscheidenste Merkmal ist und eine Besonderheit darstellt. Ich bin kein Fan des japanischen (und koreanischen) Kinos und erneute Anläufe scheinen das nicht ändern zu können. Vielleicht fehlt mir der Zugang, daher ist die Bewertung (vor allem für Sympathisanten des Stils) unter vorbehalt und wohlwollend.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Delonghi 2011/09/12 19:54:17
Kommentar löschenJaja, Audition sollte also ein furioses Meisterwerk mir bieten...gespannt wie ein Flitzebogen war ich wohl! Anfangs fand ich die manchmal grimassenähnlichen Blicke der Protagonisten und das "Entschuldigen Sie bitte..." in jedem zweiten Satz noch ganz witzig. Doch nachdem nach mittlerweile 80 Minuten immer noch gähnende Leere vorzufinden war, polterte der Film in einem perversen und völlig wirren Gemetzel...teils real oder nicht real, hinüber zu einem mir fragendem Gesichtsausdruck: Scheiße oder Genial?? Ich entscheide mich für Scheiße!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Miami Twice 2011/09/07 15:14:44
Kommentar löschenSchwer zu bewerten da der Film am Anfang einfach nur zum einschlafen langweilig ist - das Ende vom Film ist aber recht gelungen und man fühlt mit den Personen mit. Alles in allem aber kein Film den man gesehen haben muss.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ewigkeit 2011/09/01 18:44:11
Kommentar löschenNein - das war nix (für mich). Selbst wenn ich nicht schon in tausendfünfzig anderen Kommentaren von „Audition” gelesen hätte, was durchaus eine gewisse Erwartung weckte, würde am Ende nur ne ziemlich maue Endwertung rauskommen. Ich gebe zu, um die für mich zu tief verbuddelte tiefenpsychologische Botschaft des Films zu verstehn, sollte ich mir zumindest nochmal die letzten fünf Minuten ansehn - aber, wenn man will, kann man so viel in nen Film hineininterpretieren (danke, IMDB), um sich alles schön zu reden. Am Ende wird trotzdem kein „Donnie Darko”, geschweige denn ein Lynch-Film draus. Was ich mir allerdings sehr gut vorstellen kann ist, dass es ein außerordentlicher Film für den nativen Kulturkreis ist, für den eine Botschaft eventuell einfacher, weil leichter zugänglich zu finden ist.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DerHerr 2011/08/15 03:09:29
Kommentar löschenDer Film hat zwar einen gewissen Charme, gerade in der ersten Hälfte.
Wenn die Charaktere manchmal nur stumm herum sitzen und nach Worten oder Themen suchen um den Gesprächspartner bei Laune zu halten,
Aber dann wird der Film immer wirrer und wenn ich die anderen Kommentare lese geht es mir ähnlich wie mit "moderner klassischer Musik".
Diese ganzen verstörenden und auf den ersten Blick, unsinnigen Bilder scheinen wohl irgendein ausgewähltes Publikum zu haben, das die Story an sich nicht mehr interessiert, sondern vielmehr die Hintergründe und Zusammenhänge mir unbekannter Geschehnisse.
Für jemanden, für den aber ein "dramaturgisches Ballett" vollkommen uninteressant ist, der findet die letzte Hälfte des Films allerdings einfach nurnoch unverständlich.
Aber nach all der Folter gegen Ende hin scheint der Film, so wie ich das verstanden habe doch noch für fast alle gut ausgegangen zu sein. Mit Ausnahme vielleicht von mir und dem Sohn der Hauptfigur.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dos6510 2011/06/06 19:57:43
Kommentar löschenAchne. Erst kommt er nicht in die Gänge und dann wird er so sinnlos splatterig ....
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
THE_JUDGE 2011/05/08 09:57:47
Kommentar löschenUninteressant trifft es wohl ganz gut. Drei Viertel des Films sind belangloses Geplänkel, in denen ein gealterter Herr durch eine Art Brautschau in Form eines Vorsprechens für einen neuen Film versucht, das beste an Frau was man finden kann für sich herauszupicken. Das letzte Viertel gipfelt dann in einer Art Rache-Folter-Horror-Albtraum, in dem keiner mehr so richtig weiß was los ist und dem alten Herr gelehrt wird was es heißt nur ficken zu wollen. Verstanden? Nee, ich auch nicht. Die drei Viertel zu einem Viertel Unwucht, bringt den Film mächtig aus dem Gleichgewicht und die zusätzlich völlig uninteressante, aussageschwache Geschichte katapultiert ihn geradewegs auf die städtische Müllhalde.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Wurfmaul 2011/05/04 21:02:17
Kommentar löschenFast eine Stunde bekommt man nur schöne Bilder zu sehen.......dann ist es vorbei mit dem Märchen, denn dann beginnt der blanke Horror.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Fulsome. 2011/06/10 02:53:16
Antwort löschenNaja die ersten Minuten sind nicht wirklich "schöne Bilder"
swissroland 2011/04/22 01:24:10
Kommentar löschenSollte man an ostern schlafen wollen und probleme mit einschlafen haben, ist dieser film wärmstens zu empfehlen
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nishi 2011/03/27 20:40:43
Kommentar löschenAnfangs ziemlich gut und interessant, entwickelt sich das Drama nur sehr langsam, bleibt zudem recht emotionslos. Das letzte Drittel gibts dann noch etwas "Horror", wenn man das denn so nennen will.
Dabei bleiben die Figuren über weite Strecken leider recht oberflächlich, genauso wie auch die Kritik am Menschen, die Vereinsamung, die Gesellschaft oder das (japanische) Frauenbild - alles wird nur kurz angerissen und endet dann in einem Finale, wie man es erwartet -
[SPOILER]oder war es doch nur ein Traum? [/SPOILER]
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
nikl 1987 2011/03/23 14:19:06
Kommentar löschenAlso ich fand den Film eigentlich recht gelungen. Ich hatte zwar auch etwas andere Erwartungen an den Film und dachte, der feuert jetzt ein Schlachtfest nach dem anderen ab. Dem ist ja nun nicht so. Allerdings kann der Film, wenn man sich auf ihn einlässt, schon größtenteils überzeugen. Die Kombination Drama mit Psycho-Elementen und finalem Splatter, wobei dieser ja auch recht zurückhaltend ist (also Gorehounds dürften enttäuscht sein) gefällt mir rückblickend ganz gut, jedoch weist der Film einige Längen auf. Etwas kürzer oder eine etwas intensivere Charakterstudie hätte dem Streifen denke ich ganz gut getan.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
metal1bob 2011/02/01 23:48:53
Kommentar löschenDer vermeintliche Skandalfilm entpuppt sich als lahmes, oberflächliches Drama ohne tiefgehend beleuchtete Charaktere. Dass der Großteil des Film hier als Aufbau für den krassen Schock und Schlag in die Magengrube oder was auch immer dienen soll ist schon sehr gewagt von Miike, und in meinen Augen geht das Konzept überhaupt nicht auf. Wenn dann mal das passiert, worauf der Film hinarbeitet, war es mir schon völlig egal. Vielleicht auch, weil es mit einer surrealistischen Bilderflut präsentiert wird, die jegliche Logik vermissen lässt. Ich mag sowas ja, aber dann sollte schon ein wenig Sinn dahinter stecken, den seh ich hier aber nicht. Und mit Gesellschaftskritik, Einsamkeitspsychogramm, Beleuchtung des japanischen Frauenbildes usw. braucht mir hier keiner kommen, das sind alles keine Argumente, die über die grenzenlose Langeweile hinweghelfen können.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hirschsalaminatboden 2011/01/27 11:47:42
Kommentar löschenWas soll ich sagen! Bin mal wieder auf einen japanischen Streifen reingefallen. Auf einen Film wie diesen, den man absolut keinem Genre zuordnen kann! Warum kann keine klare Linie gefahren werden? Warum muss ein Film in einer krankhaften Verworrenheit und übelstem Surrealismus enden? Gut, manche Regisseure halten sich für Künstler, wenn Sie so was bieten, und es gibt bestimmt auch viele Zuschauer, die dann vor Begeisterung nicht mehr runter kommen und so was dann verehren und auf oberstes Niveau setzen! Ich nicht!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Roldur 2010/12/24 18:38:18
Kommentar löschenIch denke ohne die ganzen Warnungen von freunden im Vorraus hätte der Film für mich noch besser gewirkt. Würde der Film von Anfang an als Charakterdrama gehandelt wäre man vom Schluss noch überraschter und verstörter. Dennoch hat der FIlm bei mir seine Wirkung in keinster Weise verfehlt. Ich muss ihn nur erst ganz verdauen und ich werde den Filmw ohl nie mehr am Weihnachtsabend gucken. Der Film glänzt mit zahlreichen wahnsinnig toll gefilmten Bildern und strotzt vor allem gegen Ende hin vor doppelbödigkeit und SUrrealismus. Trotzdem muss ich jedem der diesen Film schaut ans Herz legen: Wenn ihr eher zart besaitet seit schaut euch den Film nicht an, und ich rede hier nicht nur von der dargestellten Gewalt. Der Film hat genau das was echter Horror braucht. Überraschungsmoment. Audition ist ein Film der seinesgleichen sucht.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Oceanic6 2010/12/24 19:06:03
Antwort löschenSchön zusammengefasst, genau diese Art Filme liebe ich. Würde er nicht schon auf meiner Liste stehen, dann wohl spätestens jetzt. ;)