Bel Ami

Bel Ami (2012), FR/GB/IT Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 03.05.2012

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4.6
Kritiker
15 Bewertungen
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4.9
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27 Kommentare
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von Nick Ormerod und Declan Donnellan, mit Robert Pattinson und Christina Ricci

Bel Ami zeigt den Klassiker von Guy de Maupassant in neuem alten Gewand. In dieser Adaption spielt Robert Pattinson den schönen Verführer.

Bel Ami, der ‘schöne Freund’, ist der Spitzname, den Georges Duroy (Robert Pattinson) am Ende seiner Geschichte von der kleinen Suzanne erhalten soll. Doch die Anfänge sind weitaus weniger schön. Als abgehalfterter Veteran aus dem Algerien-Krieg kehrt der ungebildete Georges Duroy 1890 völlig mittellos nach Paris zurück. Zum Glück trifft er dort auf seinen alten Mitstreiter Charles Forestier (Philip Glenister), der mittlerweile als Verleger nicht nur zu Geld, sondern auch zu politischem Einfluss gekommen ist. Er führt ihn auch in seine Familie ein, in der Forestiers attraktive Frau Madeleine (Uma Thurman) sogleich Duroys politisches Potential erkennt. Doch Georges Duroy ist kein Autor, seine Stärke besteht in der Kunst der Verführung. Auf seinem Weg zu Reichtum und Macht, nimmt er keinerlei Rücksicht – auch nicht vor den Frauen seiner Freunde.

Hintergrund & Infos zu Bel Ami
Bel Ami basiert auf dem gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant, der zu den herausragendsten Autoren der französischen Literatur zählt. In Bel Ami beschreibt er die zahlreichen Verwicklungen zwischen Kapital, Kultur und Politik im Frankreich des 19. Jahrhunderts, das in dieser Zeit noch immer im Übergang von einer aristokratischen zu einer bürgerlichen Gesellschaft begriffen war. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Rolle der Frauen, welche durch den Code Napoleon von jedem direkten politischen Mitwirken ausgeschlossen wurden und fortan im Hintergrund mithilfe ihrer mächtigen Ehemänner agieren mussten. Georges Duroy ist dabei der opportunistische Anti-Held, mit dessen Hilfe sich Maupassant ironisch über den Missbrauch von Journalismus und Politik lustig macht.

Die Geschichte der rücksichtslosen Verführers mit seinem Streben nach Macht bietet sich geradezu an für Verfilmungen. Bel Ami wurde daher schon gut ein Dutzend Mal verfilmt: Die erste Verfilmung aus dem Jahr 1919 stammt vom italienischen Regisseur Augusto Genina. In Deutschland verfilmte Willi Forst 1939 Bel Ami. Auch Louis Daquin (1955) und Mac Ahlberg (1967) nahmen sich bereits dieses Themas an. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Bel Ami

Arthur A.: www.filmfutter.com

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4.5Uninteressant

Die neuste Verfilmung des berühmten Romans von Guy de Maupassant über einen mittellosen Emporkömmling ist blasses Historienkino, in dem Robert Pattinson gegen sein Twilight-Image spielt

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CINEMAN.ch

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2.0Ärgerlich

Declan Donnellan und Nick Ormerod haben den Romanklassiker von Guy de Maupassant verfilmt. Leider haben sie sich mehr auf die Optik als den Inhalt konzentriert und so dominieren aufwendige Kleider und überbordende Ausstattungsorgien. Robert Pattinson wird seiner Rolle als manipulativer Charmeur nicht gerecht, zu wenig ambivalent und psychologisch abgründig bleibt sein Charakter. Man darf ihn auch weiterhin auf sein Frauenschwarm-Image reduzieren.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Hochkarätige Besetzung, superbe Regie, packende Geschichte - tolles Kino. Reingehen. Und zwar nicht trotz, sondern auch wegen Robert Pattinson.

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Bettina Friemel: Movie Maze Bettina Friemel: Movie Maze

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5.0Geht so

Wirklich gefesselt ist man von Bel Ami nie, eine Wandlung der Hauptfigur bleibt ebenfalls aus, was den Film leider belanglos macht.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

"Bel Ami" ist gleichzeitig Verführungskomödie und Mediensatire. Wie der Roman zeichnet auch der Film ein sehr differenziertes Charakter- und Gesellschaftsporträt. Und Robert Pattinson meistert gekonnt seine vielschichtige Rolle.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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6.5Ganz gut

Das hektische Abklatschen, das Auftürmen neuer Gemeinheiten überdeckt Nuancen, erstickt selbst Dialoge im Keim. So wird aus dem anfangs recht eleganten Walzer ein unbeholfener Strip - aber zumindest in teuren Dessous.

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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch

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5.5Geht so

Deutlich wird aber auch, dass sich die Geschichte haargenau an ihrer Romanvorlage entlang hangelt, jedes Kapitel bis aufs Feinste abgearbeitet wird und der Film dadurch unangenehm statisch und steif wirkt.

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Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz

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3.0Schwach

Wer das Glück hat, sein Lieblingsgesicht in so einem Film oft genug und in den richtigen, erhebenden Kontexten (schöne Wohnungen, Landschaften, Kaleschen, Lotterbetten) präsentiert zu bekommen, kriegt etwas für sein Geld, alle anderen sollten zur literarischen Vorlage greifen.

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Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt... Katja Lüthge: Berliner Zeitung, Frankfurt...

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4.0Uninteressant

Pattinson erscheint wie ein von seinen Regisseuren alleingelassenes Kind, dass nicht so genau weiß, was es tun soll.

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Christian Schröder: Der Tagesspiegel Christian Schröder: Der Tagesspiegel

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5.0Geht so

Die britischen Regisseure Declan Donnellan und Nick Ormerod belassen es bei ihrem „Bel Ami“-Film, der im Wettbewerb außer Konkurrenz läuft, bei einer biederen Bebilderung des Romans.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.5Sehenswert

Die Figur des selbstsüchtigen George Duroy, der sich im Paris des 19. Jahrhunderts nach oben schläft, habe ich Robert Pattinson nicht richtig abkaufen können. Auch schimmerte in den wenigen Szenen, in denen etwas Romantik aufkam, zu deutlich der Gesichtsausdruck des liebestrunkenen Edward Cullen durch. Während der Film auf der Handlungsebene versucht, die Frauen als intelligente Drahtzieher einer politischen Umwälzung darzustellen, schafft er es nicht, die weiblichen Figuren als komplexe Charaktere zu konstruieren. So bleiben Uma Thurman, Christina Ricci und Kristin Scott Thomas einfach schöne Frauen in schönen Kleidern. Unterhalten hat mich Bel Ami übrigens trotzdem.

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harperpitt

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Darf ich vier Dinge hinzufügen/anmerken?
1. Das Problem des Films ist es wohl eher, die Handlung auf die politische Ebene zu wälzen, was ziemlich offensichtlich in der Nachbearbeitung geschehen ist, als die Produktion verzweifelt versucht hat, dem Film einen "Sinn" zu geben.
2. Die Tatsache, dass die Damen niemals komplex werden dürfen, ergibt sich durch die Natur der Sache - es geht halt um ein Arschloch, dem die Gefühle anderer völlig wurscht sind, und der Film sowie die Vorlage orientieren sich nunmal am Protagonisten.
3. Edward Cullen sehe ich an gar keiner Stelle. (Zum Glück!)
4. Die drei Ladies sind schön in schönen Kostümen und der eine Nicht-Gentleman ist schön, auch ohne Kostüm.
Und mich hat der Film auch unterhalten! ;)



Kommentare (16) — Film: Bel Ami


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BuendelKap

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Bewertung5.0Geht so

Vom Trailer viel mehr erhofft. Der Film war zu Ende und es gab einfach unzählige Fragezeichen. Schon ziemlich ärgerlich. :/

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patcharisma

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Bewertung4.5Uninteressant

Spielt die göttliche Kristin Scott Thomas wieder mal in einem Kostümdrama und Literaturverfimung einer edlen Vorlage mit, müsste dass eigentlich ein Garant dafür sein, dass nichts schiefgehen dürfte. Doch "Bel Ami" hat mich richtiggehend enttäuscht und ich finde den Film eines der schlechteren Beispiele des oft erlesenen Genres. Dramaturgisch holpert es in allen Belangen und streckenweise macht sich gar (deswegen) richtig bösartige Langweile breit. Das beginnt schon damit, dass die Biografie des bleichen Casanovas Robert Pattinson und sein rasanter Aufstieg vom armen Ex-Söldner hinauf in die High Society (von Paris um die Jahrhundertwende) völlig unausgegoren und löchrig erzählt wird, geht mit paar mühselig eingeflochtenen und verdriessenden Polit-Schnipseln weiter und hinterlässt als grösstes Manko psychologisch einfach nicht nachvollziehbare Verhaltensweisen (vorallem der Damen). Warum heiratet die "frischgekürte" Witwe Uma Thurman gleich den Jungspund über dessen naive Jugendlichkeit sie sich zuvor noch so abschätzig und erhaben geäussert hatte? Warum ist Christina Ricci's Liebe (mit ihren immer gleich dreinblickenden Kulleraugen) zum Playboy so unsterblich? Warum lässt sich die frommgläubige Kirstin auch noch verführen? Und warum willigt gar Bel Amis' Erzfeind noch zu einer Heirat mit seiner Tochter ein (dass zum Schlussbild der Lächerlichkeit verkommt)? Am meisten nervten mich jedoch die sich endlos wiederholenden Langweil-Bilder der immer gleich geschnitzten Erotik-Szenen, die der Geschichte schlussendlich völlig den roten Faden nahmen und sie so richtig zerstückelt dastehen liess. Die Dialoge wirkten für mich immer seltsam aufgesetzt und nur wenige Abfolgen wussten mich etwas zu packen. Nur an der edlen Ausstattung fehlt es nicht: Wahrscheinlich wurde in sie so viel investiert, dass dafür dann beim Drehbuch happig gespart wurde.

Fazit: "Bel Ami" ist für mich eine recht dürftig umgesetzte Verfilmung eines grossen französischen Klassikers. Interessant ist lediglich, dass sämtliche Schauspieler recht diametral andere Rollenbilder verkörpern, als man von ihnen sonst gewohnt ist.

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Velly

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Bewertung5.5Geht so

Die Darsteller haben mir allesamt gut gefallen und die Story ist ja auch vielversprechend.
Aber die Umsetzung hat mich nicht wirklich abgeholt. Schade.

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Lichtlady

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Bewertung3.0Schwach

Hätte theoretisch eine nette bis ganz passabele Neuverfilmung werden können, aber wer zum Geier ist auf die glorreiche Idee gekommen diesem Typen die Hauptrolle zu geben?

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CocktailKirsche

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film Bel Ami ist ein klassische Geschichte darüber das ein Mensch der alle hinters licht führt am Ende doch das bekommt was er möchte.

War sehr begeistert vom dem Film und hatte das Buch vorher gelesen und war deswegen schon erstmal etwas skeptisch. Ein Film der mich wirklich fasziniert !

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chmul_cr0n

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Bewertung6.0Ganz gut

Etwas oberflächlich und klischeehaft, was Dialoge und Inszenierung angeht.
Aber cooler Plot, wird gegen Ende immer besser. Und cool gespielt, besonders von Uma Thurman und Christina Ricci.

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Marzellus

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Bewertung7.0Sehenswert

Très chic. Flotte Literaturverfilmung mit netter Ausstattung.

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lisa.kre.7

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scheint das gleiche zu sein wie "das Bildnis des Dorian 'Grey"

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Bela Lugosi

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Bewertung6.0Ganz gut

klarer Fall von FRAUENFILM ;-)

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aleistercrowley

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Bewertung7.5Sehenswert

is zwar nicht übertrieben schlecht aber wenn man das buch gelesen hat dann ist man schon enttäuscht

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graveyardstory

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Bewertung6.5Ganz gut

Robert Pattinson als männliche Wanderhure auf den in „Bel Ami“ alle Damen abfahren, die jüngeren wie die älteren, naja... Da ich das Buch nicht kenne, was ich allerdings nachzuholen gedenke, kann ich zur Vorlage nicht viel sagen aber alles in allem hat mir der Film ganz gut gefallen. Was wohl aber zum größten Teil an Christina Ricci liegt, die ich einfach zu gerne sehe.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.5Ganz gut

I know, hier hassen viele Robert Pattinson. Aber trotzdem, ich bin ein Fan von ihm, und fand Bel Ami ganz okay.

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Arkien

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"Remember Me" war wirklich fantastisch!
Aber bis auf die Schauspieler hat mir persönlich in "Bel Ami" gar nichts gefallen. Die Handlung war kaum vorhanden, finde ich.


harperpitt

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Robert Pattinson war super in "Remember Me", "How to Be" und "The Haunted Airman". "Bel Ami" leidet am Drehbuch. Georges wird von Anfang bis Ende total positiv gezeigt... Er ist der totale, süsse Frauen-Versteher, aber ohne die Berechnung, die sein Charakter eigentlich benötigt. Naja, wir Rob-Fans können uns ja nun an "Cosmopolis" laben und auf seine nächsten Projekte warten.


pentafuchs

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Bewertung3.0Schwach

schon nach 5 minuten war ich den film und seine darsteller leid

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harperpitt

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Ha! was für ein Zufall! Mir ging's bei Deinem Kommentar auch nach fünf Worten so.


pentafuchs

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soll das konstruktiv sein?


homosapiokokke

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Bewertung4.5Uninteressant

Twighlight mit Petting, äh sorr Softporno mit hübschen Kostümen?

Irgendwie habe ich den wirklichen Tiefpunkt des Buches vermisst, die konzentration auf die Politik, das ging ja so schalalala irgendwie neben den ganzen Bumsszenen verloren. Aber hübsche Kostüme und Sets, kann man nicht meckern...

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bordelaise

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bel Ami hat bei mir für ganz viele Ärger gesorgt. Als große Fan des Buches, waren meine Erwartungen ziemlich hoch, mindestens genau so hoch wie meine Enttäuschung.
1- tolle Besetzung, schlechtes Schauspiel.
Fast wäre ich bereit gewesen, dem Robbie Patts seine schwache Leistungen von Twilight zu verzeihen. Fast. Meistens guckt er nur so blöd rum, und versucht mit seinem Blick die innere Gedanken und tiefe Wut von Duroy, die so schön in dem Buch beschrieben sind wiederzugeben, leider ohne Erfolg. Die andere Schauspielerinnen drehen sich um ihm rum in einer flachen Tanz, als würden sie ganz brav warten, bis sie vor der Kamera dran sind.

2- schlechte Auswahl in der Verfilmung.
Die notwendige Ellipsen sind so verteilt, dass die Botschaft darunter leidet. Was ist von der Beziehung zwischen George und Madeleine vor dem Tod seiner Mann geworden? Was erklärt warum seine Hochzeit mit Madeleine die höchste Manipulation und Verrat ist, ist seine Loyalität zu seinem Beschützer mit dessen Frau er eine scheinbar ehrliche Freundschaft führt. Davon sieht man so gut wie gar nichts, sondern verkäuferische Sex-Szene mit seiner Liebhaberin Clothilde, die sich dann bloß langweilig wiederholen (zwar mit vielen entzückenden Stückchen Haut der Christina Ricci).

3- unentschiedene Handlung. Die Handlung schaukelt zwischen kostümierte Romanze und politisches Drama. Manchmal ist der politische Kontext ganz im Vordergrund und man versteht nicht so gut, ob Duroy da ein guter oder schlechter Spieler ist und warum er sich mit den Frauen belasten läßt. Mal sind die Frauengeschichte im Zentrum der Aufmerksamkeit und kaum versteht man, warum es sich plötzlich um ganz viel Geld handelt.

4- das alles klingt FALSCH. Was mir aber am meisten geärgert hat ist dass alles so falsch aussah. Am Ende hatte ich den Eindruck, mir anderthalb Stunden lang Amerikaner angeschaut zu haben, die sich amüsierten, Franzosen der Neunzehnten Jahrhundert zu spielen. Wie sie französische Namen mit ihrem komischen Akzent aussprachen, in einem in Budapest Studios rekonstituierten Paris, der keinem Franzose täuschen könnte... Hat's Spaß gemacht Leute?
"Geoooooorges" - Oh shut-up!

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bordelaise

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ffinden konnte, sorry.


harperpitt

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Naja, das kann ich schon verstehen, aber eine Verfilmung ist halt immer auch eine Interpretation des Regisseurs. Und ich denke, das Nick Ormerod und Declan Donnallan mit Robert Pattinson eine verdammt gute Wahl getroffen haben. Wollte mich auch nicht lustig machen, Dein Deutsch ist super!


harperpitt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir ist schleierhaft, warum jemand das Bedürfnis hat, auf diesem Film rumzuhacken.
Wer diese „jemands“ sind, hat man ja bei der Pressekonferenz zum Film erleben dürfen. Journalisten, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, und deren Englisch so grauselig ist, dass man sich wundern musste, dass den Künstlern die Befremdung fast nicht anzusehen war. Die Fragen haben mir Zahnweh verursacht.
Robert Pattinson trägt schwer an der Last, einen Film auf seine jungen Schultern heben zu müssen. Die Regisseure, die hier ihr Kinodebüt geben, hätten gut daran getan, sich länger mit den Darstellern und dem Drehbuch als mit dem Ambiente zu beschäftigen. Welches unglaublich schön und perfekt ist. Odile Dicks-Mireaux wird allerdings ebenso wenig einen Preis für ihre Leistung als Kostümbildnerin erhalten wie Robert Pattinson für seine als Schauspieler, da der Film auf der Berlinale außer Konkurrenz läuft und danach vermutlich in der unverdienten Versenkung verschwinden wird.
Tatsächlich scheint das Problem der Kritiker ja Robert Pattinson zu sein.
Er ist ein Diamant, der danach schreit, geschliffen zu werden (und ich freue mich darauf, ihn in Cronenbergs „Cosmopolis“ zu sehen). Er ist ein Schlüpferstürmer, zweifellos, aber er ist tatsächlich ein SCHAUSPIELER. Und kein schlechter. Sein Hochschlafen in der Pariser Gesellschaft des späten neunzehnten Jahrhunderts präsentiert er absolut glaubwürdig. Die Damen die ihn umgeben, haben viele Jahre mehr (Schauspiel-) Erfahrung, was merkbar ist, aber auch passend scheint.
Bel Robert hat mich überzeugt.
Und hier noch ein kleines Zitat, an das ich während der Vorstellung sehr oft denken musste.
Laurence Olivier über Vivien Leigh:
„Of course she was much too beautiful to be regarded by any critics. The were completely blinded by her beauty. And it took her a long time to win that battle. And of course, she did, in the end.“

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Bennilein

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Super geschrieben, harperpitt!



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