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Bound - Gefesselt

Bound (1996), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Erotikfilm, Kinostart 31.10.1996


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6.9
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0
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728 Bewertungen
28 Kommentare
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von Andy Wachowski und Lana Wachowski, mit Jennifer Tilly und Gina Gershon

Ein Mafiafilm mal ganz anders: Dieses Mal sind nicht die Mafiosi in der Hauptrolle, sondern eine ihrer Frauen und eine Nachbarin. Die eine saß fünf Jahre im Knast, die andere ist ebensolange eine ‘Gefangene’ ihres Mannes und möchte ebenfalls die Freiheit. Die schöne Violet (Jennifer Tilly) verliebt sich Hals über Kopf in Corky (Gina Gershon), die gerade nach fünf Jahren aus dem Gefängnis gekommen ist. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Um einen Neuanfang zu starten benötigen die beiden allerdings dringend Geld. Gemeinsam schmieden sie einen riskanten Plan, denn das Geld wollen die beiden sich von Violets Gangster-Freund Caesar (Joe Pantoliano) holen. Doch dazu müssen sie nicht nur die Mafia austricksen, sondern auch über Leichen gehen.

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Kritiken (2) — Film: Bound - Gefesselt

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

Schade, dass der Film damals wie eine Art Softporno beworben wurde, denn die Brüder Wachowski, die drei Jahre danach mit "Matrix" durchstarteten, lieferten mit "Bound" einen unterhaltsame Thriller- Komödie ab mit gutem Gespür für Erotik, Spannung und ironischen Witz.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Tollkühne Noir-Mischung aus hocherotischem Gepose und intelligentem Mafia-Thriller. Seiner Zeit weit voraus, trotz einiger Engpässe im Drehbuch. Durchweg spannend und anziehend.

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Kommentare (26) — Film: Bound - Gefesselt


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swisscorinna76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur.................HEISS!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Einfach nur......WOW!

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Kaleidoskopklimpern

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war anfangs etwas skeptisch, fand den Film dann aber unerwartet spannend. Die großartigen Kameraeinstellungen lassen den Zuschauer über einige wenige nicht so überzeugende Dialoge hinwegsehen. Der Plot mag (mit all seinen Entwicklungen) besonders für Genrefans vielleicht nicht so überraschend, ich fand ihn aber sehr stark umgesetzt und es ist durchaus erfrischend, mal 2 starke weibliche Hauptcharaktere in dieser Art Film zu sehen.

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Regie-Debüt der Wachowski-Geschwister ist von vorne bis hinten ein purer Genuss. Jennifer Tilly und Gina Gershon als Violet und Corky sind im Medium Film wahrscheinlich die flottesten Miezen die sich jemals mit der Mafia anlegen durften.
Im aalglatten, frostigen Look finden sich bereits Ähnlichkeiten zu der Optik der Matrix-Filme, was gerade durch die hervorragende Kamera-Arbeit hervorsticht. Obwohl neben Jennifer Tilly die Mafiosi eigentlich verblassen, schafft es Joe Pantoliano seine Szenen, welche von Tilly durch ihren Sex-Appeal beinahe dominiert werden, mit der Verkörperung des am Rad drehenden Geldwäschers Caesar für sich zu beanspruchen.
Die Handlung bzw. das Drehbuch selbst wage ich als ein kleines, trickreiches Meisterwerk zu betiteln, denn es gibt immer wieder kleine Überraschungen, es steckt voller Suspense und böser Ironie.
Die Wachowskis schufen mit ihrem ersten Film den wohl bisher zweitbesten ihrer Karriere nach "The Matrix", denn "Bound" ist ein prickelnder, mordsspannender, gewagter und sehr eleganter Thriller geworden.

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natedb

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Ich spiele selbst mit dem Gedanken ihn mir zu kaufen damit er in meinem Kollektion anstauben darf :)


natedb

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meiner*


movie.max

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Bewertung9.0Herausragend

Die Erniedrigung eines Mannes durch die flüsternde Femme Fatale mit der verführerischen Stimme.
Darf ich vorstellen: 'Bound'.

Der Film mit dem beschissensten und unpassendsten Titel, mit abschreckenden B-Movie-Anleihen und tausendmal gesehener Grundgeschichte.
'Chucky's Braut' trifft im Fahrstuhl auf die Mentorin der 'Showgirls'. Die beiden starten eine leidenschaftliche Affäre, obwohl 'Chucky's Braut' genaugenommen mit Teddy liiert ist. Ihr Plan ist, sich das Geld, welches Mafia-Teddy heim bringt, mittels eines fiesen Plans anzueignen. Mit der maskulinen, toughen Versager-Mutter aus 'Killer Joe' führt sie Teddy gekonnt hinters Licht, sodass sich der Betrogene durch allerlei Widrigkeiten zu kämpfen hat.
Das mag alles erst einmal schrecklich kompliziert klingen, genaugenommen könnte ein Film jedoch nicht einfacher funktionieren: Die Gattin, die mit ihrem Lover den Mann um sein Geld bringt. Nur handelt es sich nicht um des Mannes Geld, sondern um das Geld hoch mafiöser Mafia-Mafiosi, die es selbstverständlich nicht näher zu erläutern gilt. Die Angst, mit welcher die Figur des eigentlich kleinen Goldkettchen-Gangsters inszeniert wird, macht diese tragische Figur zu unserem Protagonisten. Dass der Liebhaber durch eine Liebhaberin ersetzt wird und wir Zeugen einer hoch erotischen lesbischen Affäre werden, macht in Verbindung mit der recht aktuellen Geschlechtsumwandlung der Regisseurin Lana Wachowski natürlich Sinn.

Die Handlung mehrt sich jedoch durch den Ideenreichtum des Geschwisterpaares Wachowski. Da gibt es zahlreiche kleinere Verquickungen und Drehs, die uns bei der Stange halten, ganz zu schweigen von den tollen visuellen Ideen. Da gibt es Kamerafahrten aus dem Schwarz eines Pistolenlaufs, blutende Leichen in einer Lache aus weißer Farbe und Zeitlupen. Egal wohin man spult, man hat immer etwas zu entdecken.

Wie sich aus einer exploitierten Lesbengeschichte ein cleveres Hochglanz-Kammerspiel entwickelt ist ein riesen Gaudi. Unfassbare Spannung und eine interessante Besetzung machen den Kohl fett.
'Bound' sprüht vor lauter Spaß am Filmemachen. Lasst euch mitreißen und gebt dem mittlerweile etwas untergegangenen Regiedebut der Wachowskis eine Chance. Hohe Erwartungen inbegriffen!

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gekonnter Thriller

Stilistisch ohne Frage der Vorgänger der Wachowskys zu den Matrixfilmen, inhaltlich ist verschachtelt und von skurillen Einfällen geprägt wie bei den Coen-Brüdern. Hinzu kommt eine zynische Komponente des Films und eine Erotik, die nicht aufdringlich, sondern famos kalkuliert ist. Lesbische Szenen werden hier nicht plakativ benutzt, sondern gezielt eingesetzt um die Charakatere zu unterstreichen. Die Szenerie und ihre Entwicklungen innerhalb der Spannungskurve des Films bietet adrenalinfördernden Thrill und eine einzigartige Optik. Die Macht des Zufalls wird hier großgeschrieben, aber selten ist lakonischer Humor gepaart mit Suspense und einer geballten Ladung Erotik so gut umgesetzt worden wie hier.

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Reli

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

dieser Film machte mich aufmerksam auf die Wachowsky-Geschwister - trotz einiger Längen ein wunderbares Werk in dem Männer einfach mal nur die Verlierer sind und dieser sehr ästhetisch anzuschauende Softpor..äh..Geschichte-die-nicht-für-Kinder-geeignet-ist lebt von dem Zusammenspiel der beiden Frauen - einziges Manko (abgesehen von dem nervigen Song Tom Jones', ist die noch nervigere Synchronstimme von Jennifer Tilly).

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hallidalli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

gerne habe ich mir den Film ein zweites Mal angesehen. Dank der prickelnden Erotik die vorallem von Jennifer Tilly ausgeht, der Spannung und den zwei weiblichen Darstellern ein Film der dem Mafia-Genre einen etwas anderen touch gibt.

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Teezy123

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Bewertung5.0Geht so

Jennifer Tilly unterstreicht in diesem Film ein Mal mehr meine Behauptung, dass sie zu den unterbewertetsten Schauspielerinnen gehört.
Überbewertet allerdings wird oft dieser Film an sich.
Streckenweise viel zu lange langweilige Phasen beherrschen den Film und wirkliche Höhepunkte könnte ich jetzt auch keine nennen.
Der Erotikfaktor ist zugegeben sehr hoch, reicht aber dennoch nicht für einen wirklich guten Film.

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barney stinson

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie soll man als Mann diesen Film Objektiv bewerten?
Der Anfang ist mehr ein Softporno, trotzdem entwickelt der Film eine starke Geschichte über Vertrauen und Verrat.
In Ansätzen (Slowmotion) kann man die "Matrix-Handschrift" der Wachowski Geschwister erkennen

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Hatte ich irgendwie besser in Erinnerung. Spannend, aber doch auch etwas angestaubt. Die deutsche Synchro ist indiskutabel.

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Reload

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswerter Regieerstling der Wachowski Brüder. Gute Darsteller, eine Story und natürlich die knisternde Erotik zwischen Gina Gershon und Jennifer Tilly ergeben einen feinen kleinen Mafiathriller. Bemerkenswert ist, dass die starken Charaktere mit zwei Frauen besetzt sind, das bricht in diesem Genre das ein oder andere Klischee, aber gerade das ist einer der Reize, die den Film ausmachen.

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Reload

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Eine spannende Story soll es natürlich heißen...:)


doctorgonzo

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Das kannst Du doch innerhalb Deines Kommentars ändern, zumindest bei Filmen und Serien. :-)


duffybarracufa

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Bewertung9.0Herausragend

ganz starker Auftritt vom mMn viel zu sehr unterschätzten Joe Pantoliano, auch die Darstellerinnen überzeugen. Ein auf jedenfall überzeugender Lowbudgetstreifen - der bis zum Ende sehr spannend ist.

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Sheeeeep

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter, kleiner und geradliniger Mafia-Thriller der Wachowski Brüder, ähh Wachowski Geschwister, pardon.

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marvelfanboy

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Bewertung7.5Sehenswert

„Bound“ ist von der Geschichte her ein geradlinig erzählter Mafiathriller. Die Dialoge reizen teilweise eher zum Lachen als dass einem der Atem stockt, vor allem Jennifer Tilly bzw. ihre Synchronsprecherin trägt mit ihren erotisch-lasziven Tonfall noch dazu bei. Auch einige Szenen, die eigentlich ziemlich grausam und makaber sind, werden durch diesen skurrilen Humor ein wenig aufgefangen, zum Glück.

Im Gegensatz zu manchen anderen Lesbenfilmen wird in „Bound“ keineswegs nur gekuschelt. Da die Macher zwei Männer sind, kann man die Befürchtung haben, hier würden die üblichen Pornoklischees reproduziert. Das ist aber nicht der Fall. Trotzdem oder gerade deshalb sind die Liebesszenen ziemlich heiß.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Raffinierter Thriller der gehobenen Klasse. Sehenswert!

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FordFairlane

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchschnittlich dank viel Nackter Haut mehr nicht

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AylaView

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Bewertung7.5Sehenswert

Bis auf zwei Logikfehler, die den Verlauf der Geschichte durchaus anders hätten lenken müssen, ein vor Erotik knisternder und sehr spannender Erstling der Matrix-Schöpfer.

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Zitrone

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Film. Der Look, die Kameraführung und die Erzählweise lassen Bound aus der Masse der Thriller herausstechen. Auch die Schauspieler nimmt man ihre Charaktere voll und ganz ab. Hier wird eine spannende Story erzählt bei der man gebannt bis zum Ende mitfiebert.

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

     Ja, so ist das in Hollywood: Wenn man ein etablierter Aautor oder Regisseur ist, dann braucht man nur mit den Fingern zu schnippen und hat einen Haufen großartiger Künstler um sich, die auch aus einem 0815-Drehbuch noch einen großartigen Film machen können.
    Wenn einen aber, wie die Wachowski-Brüder Mitte der neunziger Jahre, keine Sau kennt und man versucht, den ersten eigenen Film auf die Leinwand zu bringen, dann kann das Script noch so virtuos sein - die mediokren Schauspieler, die talentlosen, aber überambitionierten Kameramänner, Dekorateure, Kostüm- und Maskenbildner, Editoren, Komponisten und Musiker, mit denen man dann arbeiten muß, werden dass Werk fast zwangsläufig auf ihr mittelmäßiges Niveau herunterdrücken.
    Und "Bound" ist ein sehr gutes Beispiel dafür.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist ein spannender Krimi, in dem zwei scharfe Lesben die Mafia über den Tisch ziehen und die Vertreter der ehrenwerten Gesellschaft alt aussehen lassen. Dabei geht es nicht ohne Blutvergießen, zum Teil recht brutal zu Sache, wobei auch die beiden Mädels nicht verschont werden. Da ist zunächst Corky, (überzeugend gespielt von Gina Gershon) sie übernimmt in der Zweierbeziehung den männlichen Part: praktisch, pragmatisch, total cool. Detailliert gezeichnet bis in kleine Nebensächlichkeiten, trägt sie feingerippte männliche Unterhosen. Neben ihr agiert als weibliches Pendant genauso eindrucksvoll Jennifer Tilly als Violet. Sie gibt sich anfangs etwas dümmlich, mit somnambuler deutscher Synchronstimme und verführerisch tiefem Decoltée verdreht sie den Gangstern den Kopf. Die Spannung bleibt erhalten durch interessante Kameraeinstellungen, dramatische Schnitte und etwas pompöse Musik. Und wenn die beiden am Ende mit ihrer Beute in die weite Welt ziehen, begleitet sie ein Song von Tom Jones dem walisischen Tiger. Wer knallharte, gut gemachte Action mag, und sich optisch verwöhnen lassen will, sollte den Film anschauen.

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