Braveheart

Braveheart (1995), US Laufzeit 171 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 05.10.1995


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213 Kommentare
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von Mel Gibson, mit Mel Gibson und Sophie Marceau

Braveheart zeigt Mel Gibson im Rock und mit wallender Mähne: In dem Schlachtenepos will er das mittelalterliche Schottland von den englischen Besatzern befreien.

Im 13. Jahrhundert führt der englische König Edward I. (Patrick McGoohan) ein brutales Regiment über das eroberte Schottland. Zu den Opfern der königlichen Willkür gehört auch die frischvermählte Frau des schottischen Adligen William Wallace (Mel Gibson). Aus Rache für die Bluttat metzelt er die Garnison seiner Heimatstadt nieder. Die Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes zu erkämpfen ist sein Ziel. Dies zwingt den Englischen König zum Handeln und er entsendet eine Armee und seine Schwiegertochter Isabella (Sophie Marceau), um Wallaces Aufstand niederzuschlagen.

Wallace kann einige Kämpfe für sich entscheiden und seine Leidenschaft und sein Mut inspiriert die Menschen, sich ihm anzuschließen und sich gegen die Engländer zu erheben. Auch Isabella erliegt dem Charme des Schotten. Doch nicht nur gegen die Engländer hat Wallace zu kämpfen. Auch die schottischen Adligen verfolgen eigene Interessen und ohne ihre Unterstützung kämpft William einen verlorenen Kampf.

Hintergrund & Infos zu Braveheart
Braveheart basiert auf dem epischen Gedicht des Ministers ‘Blind Harry’ um den historischen Krieger William Wallis, der die Schotten in den ersten Unabhängigkeitkrieg gegen die Engländer führte. Dass der Film dennoch vor historischen Ungenauigkeiten strotzt, liegt zum einen darin begründet, dass dieses Gedicht fast 200 Jahre nach Wallis Wirken entstanden ist und Wallace sogar mit seiner Armee nach London marschieren ließ. Abgesehen davon gehört der Beiname Brave Heart genau genommen nicht zu Wallace, sondern zum schottischen König Robert Bruce. Auch Kleider und Sitten haben nichts mit historischen Tatsachen zu tun. So beschrieb der Historiker Peter Traquair Mel Gibsons Figur als die “farcenhafte Darstellung eines wilden haarigen Highlanders mit Kriegsbemalung (1000 Jahre zu spät), der in einem Kilt Amok läuft (500 Jahre zu früh).” (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Braveheart
Genre
Biopic, Historienfilm, Kriegsfilm, Militärfilm, Politdrama, Abenteuerfilm, Actionfilm, Drama
Zeit
13. Jahrhundert, Mittelalter
Ort
Dorf, Dorfleben, Edinburgh, England, Schottland, Wiese
Handlung
Alptraum, Anwesen, Axt, Brite, Britische Königsfamilie, Britisches Reich, Bräutigam, Bürgerkrieg, Dorfbewohner, Dorfleben, Eheversprechen, Erhängen, Freiheit, Frisch vermählt, Große Liebe, Heiratsantrag, Hochzeitsnacht, Homosexueller, Homosexueller Kuss, Individuum, Intrige, Ire, Kavallerie, Kehle aufschneiden, Krieger, König, Königreich, Landleben, Lepra, Machtkampf, Met, Männerfreundschaft, Oscargewinner, Pferd, Prinzessin, Provinz, Rache, Schlacht, Schwert, Schwertkampf, Staatsstreich, Sturz aus dem Fenster, Traualtar, Turnier, Tyrann, Unabhängigkeit, Verliebt in den Feind, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Verschwörung, Wald, Widerstandsbewegung, Widerstandskämpfer, Wunsch zu sterben, Zerstückelung von Menschen
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Traurig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Epos, Oscargewinner
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, B.H. Finance C.V., Icon Entertainment, Icon Entertainment International, Paramount Pictures, The Ladd Company

Kommentare (203) — Film: Braveheart


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Andiko78

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film zählte in meiner Jugend zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Man war am Schicksal Wallace so bewegt und konnte sich regelrecht reinsteigern in seine Wut über die bösen, bösen Engländer, die doch seine Geliebte abmurksten. Gibson schafft es auf brilliante und subtile Weise unterbewusste Konflikt beim Menschen zu nutzen. Das gleiche Konzept funktionierte ja auch bei The Patriot, zwar etwas ausgelutscht aber dennoch. Die Armen Kinder auch hier vom bösen Tommy gemeuchelt. Aber nachdem man Werke von Bergman und Tarkowski kennengelernt hat. Die einem buchstäblich den Spiegel vors Gesicht halten, sind solche Filme Popcorn. Dennoch schön abfotografiert und klasse Schlachten.

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MartinS.

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk...einer meiner Lieblingsfilme...

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ProfessorAbronsius

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Bewertung7.5Sehenswert

Als ich vor vielen Jahren zum ersten mal BRAVEHEART sah hat er mich total gepackt und mir quasi eine Gänsehaut am laufenden Band beschert. Nun bei der erneuten Sichtung mit ein paar Jahren Abstand muss ich leider sagen, dass er mich emotional lang nicht mehr so berühren konnte wie damals.
Ist alles dann irgendwie doch zu sehr nach Schema F und absoluter One-Man-Selbstbeweihräucherungs-Show von Mel Gibson ausgerichtet. Wirkte für mich manchmal so als versuche man an bestimmten Stellen des Films Emotionen regelrecht zu erzwingen.
Ich hab eigentlich auch keine Probleme mit der (teils doch recht heftigen) Gewaltdarstellung in Gibsons Werken aber hier wurde - für meinen Geschmack - in manchen Szenen doch ein wenig über's Ziel hinaus geschossen. War in der Form vielleicht nicht immer unbedingt nötig.
An manchen Stellen dachte ich mir auch "Scheisse die armen Pferde", weil was da teilweise mit denen abgezogen wurde war echt schon zuviel des guten. Kann mir echt kaum vorstellen dass da keine Tiere zu Schaden gekommen sein sollen.
Außerdem... Pferde sind solch majestätische und empfindsame Wesen... konnte da manchmal kaum hinsehen...
Alles in allem natürlich trotzdem ein klasse gefilmter epischer Hammerstreifen, der bei mir aber scheinbar mit den Jahren ein wenig an Anziehungskraft eingebüßt hat.
Und daher in meinem imaginären Gibson-Ranking klare Nummer 3 hinter dem großartigen APOCALYPTO und der PASSION CHRISTI.

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Samweis_Gamdschie

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Bei mir nach rund 10 Jahren immer noch das gleiche Gefühl als damals. Wäre für mich der Lieblingsfilm, wenn es die HDR Filme nicht gäbe. Schade, dass er "nur" 7.5 Punkte von dir bekommt.


ProfessorAbronsius

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Is schon ne seltsame Geschichte manchmal mit dieser erneuten Sichtung von Filmen die man früher klasse fand...
HDR müsste ich mir dringend mal wieder anschauen um die angemessen zu bewerten. Bin mir aber sicher, dass die noch um einiges besser abschneiden werden als Braveheart. ;)


odie.holzmann

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein legendäres Historienepos, bei dem es mir vollkommen egal ist, ob das alles geschichtlich korrekt ist oder ob der Film zu pathetisch daherkommt. Denn so wie er ist, hat er mich und wird er mich wieder gut unterhalten.
Fazit: Ein toller Film mit bewegenden Bildern und Schlachtszenen, von denen sich bestimmt viele Filmemacher beeinflußen lassen.

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Berlin42

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Bewertung6.5Ganz gut

Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht von dem Film. Von vielen Usern als hervorragend bewertet, zudem als "Schlachten-Epos" bezeichnet, da hab ich wirklich mehr erwartet. Eins nehme ich jedoch vorweg: Mel Gibson spielt die Rolle des William Wallace stark, die Massenszenen während der Schlachten seiner Truppen gegen die Engländer sehen zudem auch aus heutiger Perspektive immer noch sehr gut aus, immerhin kam der Film vor knapp 20 Jahren in die Kinos. Was mich jedoch stört ist die Tatsache, dass die Story zwischen den großartigen Szenen etwas heruntergeleiert wird, in wenigen Minuten werden mitunter für die Handlung sehr wichtige Dialoge "abgefrühstückt", die ganze Aufmerksam des Regisseurs Mel Gibson galt offensichtlich den Schlachten. Schade, denn so belanglos sind die Hintergrundinfos keineswegs. King Arthur ist ein gutes Beispiel, wie dieses Problem deutlich besser gelöst werden kann.

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Headhunter666

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Das kann man dann wohl sehen wie man will und King Arthur ist da ein schlechter vergleich.


Berlin42

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Klar kann das jeder sehen, wie er will... Find den Vergleich zu King Arthur nicht komplett unpassend.


Teeekaaay

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich lasse Braveheart liebend gerne den Klassikerstatus, den er inne hat, denn für seine Zeit hatte er revolutionäre Schlachtsequenzen, tolle Landschaftsaufnahmen und so weiter. Außerdem hat er wohl seitdem als Blaupause für so ziemlich alle folgenden Schlachtenepen gedient.
Ich hab ihn gestern nochmal gesehen und auch wenn ich noch nie der ganz große Braveheart-Fan war, so hat er in meinen Augen doch stark nachgelassen.
Zu jeder Zeit merkt man, dass die Kostüme nunmal Kostüme sind. Das Problem ist nicht nur die allgemeine Qualität dieser, sondern ihre Integration in das Set. Vor allem die Königsklamotte wirkt stehts wie ein Fremdkörper im sonst so dreckig inszenierten Schottland. Außerdem ist das Kunstblut viel zu hell und die Schauspielerei lässt auch hier und da zu wünschen übrig. Durch diese und andere Kleinigkeiten verkommt Braveheart zu einer inhomogenen Masse, die einem immer wieder ins Bewusstsein ruft, dass man gerade einen Film guckt.
Mittlerweile hat man auch verstanden, dass sich Mel Gibson gerne als Messias in Szene setzt. Dafür blüht er aber auch so richtig in seiner Rolle auf ;)
Heutzutage ist man (hauptsächlich durch LotR) einfach besseres gewöhnt.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach Gibsons doch ziemlich ruhigen und leisen Regiedebüt "Der Mann ohne Gesicht"
legte er bei seinem Regie- Nachfolger gleich ein paar Schippen drauf, schöpft aus den vollen und nimmt sich einer reale Geschichte an.
Braveheart ist ein Abenteuer Historien Epos das wohl auch noch nach fast zwanzig Jahren seines Gleichen sucht und wohl für immer ein Meilenstein des Genres sein wird.
Man kann wohl auch sagen dass Braveheart pures Kinoerlebnis ist und alles in die Waagschale schmeißt was es für einen solchen Film braucht!
Braveheart steckt voller blutiger, opulenter und fantastisch ausgestatteter Schlachten die im verdreckten und verregneten England/ Schottland ausgetragen werden.
Dabei wird wie später bei Gibson üblich nichts beschönigt und wird ziemlich real, roh und blutig in Szene gesetzt.
Untermalt wird dies von einer tollen Kameraarbeit die die schönen Landschaftsaufnahmen und Bilder perfekt einfängt.
Darüber hinaus gibt es einen grandiosen Score der einem bei einer guten Anlage toll um die Ohren gepfeffert wird und noch lange im Gedächnis bleibt.
Der damals noch sehr populäre und beliebte Mel Gibson ist die perfekte Wahl für die Hauptrolle und verkörpert "William Wallace" mit so viel Leidenschaft dass es eine wahre Freude ist ihm dabei zuzugucken wie er sein Folk in den Kampf führt.
Aber auch in den ruhigen Momenten beweist er so viel Herzblut dass der Film bis zum bitteren Ende unterhält, ergreift und berührt.
Dass der Film dabei historisch nicht perfekt ist dürfte wohl nur den größten Nörglern aufstoßen und fällt bei diesem drei Stunden Epos dass neben den blutigen Schlachten und der auch für Männer zu verschmerzenden Romantik auch etwas Komik besitzt überhaupt kein bisschen ins Gewicht!
Neben Gibson glänzt natürlich ganz besonders "Patrick McGoohan" als erbarmungsloser König Eduard der 1. und verkörpert diesen Charakter mit so viel Hass und Boshaftigkeit dass es einfach Spaß macht ihn dafür zu hassen.
Aber auch "La Boum" Star Sophie Marceau oder Brendan Gleeson machen mal wieder eine gute Figur.
Braveheart ist zu Recht einer der meist zitierten Filme der Popkultur und ist ebenfalls zu Recht mit fünf Oscars ausgezeichnet.
Was will man noch weiter über dieses Meisterwerk schreiben,
und da mich der Film auch nach all den Jahren immer wieder aufs neue begeistert,
und hier alles stimmt und perfekt ist bleibt mir wohl nichts anderes übrig als ihm hier die volle Punktzahl zu geben!

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EvertonHirsch

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Super Kommi!!! Einer der besten Filme überhaupt


Dr.Hasenbein

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Danke! Ja, das habe ich jetzt beim letzten sichten auch gleich wieder festgestellt!


Lili 9ochefort

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Bewertung6.5Ganz gut

Meisterwerk, Meisterwerk und MEISTERWERK!!!! ertönt es überall wenn man die Film in den Mund nimmt, und jede Filmzeitschrift lobt den Film in höchsten Tönen, und auch hier ist Braveheart oft im dunkelroten Wertungsregionen und erhält x-mal das Prädikat Lieblingsfilm. Aber mich hat der nicht so begeistert. Schon im Kino waren alle begeistert und manche von ihnen hatten feuchte Augen.
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Aber die kleine Lili hatte das alles nicht.
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Was ich wie folgt erkläre.
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Für mich ist Braveheart ein typischer Mel Gibson Film. Wie schon in The Patriot dienen die emotionalen Szenen nur als Rechtfertigung und Alibi für Metzelaction, in The Patriot ging es so weit das sogar Kinder den Abzug drücken dürfen. In Braveheart fand das ganze seinen Höhepunkt in einer nicht enden wollenden Aufeinanderfolge von Kämpfen und Schlachten, und dann in noch mehr Kämpfe und Schlachten ausarteten. Auch der Gewaltlevel war zum Teil heftig, Blut, abgehackte Hände und Beine etc, Das waren alles Punkte die mich nicht zum mit applaudieren anregten. Ich finde wenn Mel in seinen Filmen freies Ruder bekommt, das gibt's halt diese Rauflust und Kriegsgeilheit die ihm schon des Öfteren aus den Augen springt wenn man ihn genauer anschaut.
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Aber gut, das ist Lili´s Meinung, ich fand aber bei weitem nicht alles so schlecht wie es vielleicht klingen mag, aber recht warm werde ich mit dem Film auch wenn er Oscar´s abgeräumt hat nicht. Aber genug der Kritik.
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Die Aufmachung, die Schauspieler, die Musik und die ganze Ausstattung waren top, auch die Intrigen auf dem englischen Königshof waren interessant. Top fand ich hier das sich die französische Versprochene an den neuen jungen König von England sich für den aufständischen Bauern William Wallace einsetzt, (ich bin da ja in vieler Hinsicht bei ihr, weil ich ja verstehe das Wallace um die Freiheit von Schottland kämpft, aber ein paar Sachen haben mich halt an seinem Treiben abgestoßen, vor allem seine Kampfeslust, war für mich das Hauptargument) Aber gut, wie gesagt der Film hat auch genügend positive Dinge wenn er mal von den Schlachtfeldern zu den Intrigen und anderen Dingen blendet.
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Ja, wie werte ich nun Braveheart, zum einen ist er wirklich ein toller Film, aber einige Dinge haben mich doch schon sehr gestört. Ich denke mir eine überdurchschnittliche Wertung hat er schon verdient. Am besten gefiel mir hier Sophie Marceau
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6,5 Punkte für Braveheart. :)

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CHF

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30 :)


Lili 9ochefort

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40 mit Zusatzzahl. ;)


JokerReviews

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz egal wie viele Hater er hat : Ich finde Mel Gibson einfach Klasse und dazu stehe ich! Sowohl als Schauspieler, als auch als Regisseur hat er Filme gemacht, die mich unfassbar beeindruckt haben. Kein Wunder also, dass auch Braveheart ein ganz besonderer Film für mich ist. Mel Gibson spielt William Wallace, führt Regie und dazu spielt alles noch in Schottland zu einer mittelalterlichen Zeit. Und durch meine große Liebe zu Schottland geht mir bei diesem Film einfach das Herz auf, auch wenn ich die kleine Sünde gestehen muss, dass Braveheart nicht mein Lieblings Mel Gibson Film ist. Aber er gehört auf jeden Fall in die Top 3.

Erzählt wird hier die Geschichte des legendären William Wallace am Ende des 13ten Jahrhunderts. Eigentlich lebt der Schotte ein verhältnismäßig friedliches Leben, nachdem er als Kind durch schlimme Ereignisse geprägt wurde und von seinem Onkel gelernt hat mit dem Kopf zu kämpfen. Aus diesem Grund hält er sich aus sämtlichen Konflikten mit der englischen Armee raus. Doch das Blatt wendet sich, als William Wallaces Frau von der Armee öffentlich hingerichtet wird. Damit beginnt die Rebellion für einen der größten Freiheitskämpfer der menschlichen Geschichte. Schottland will nur eins : FREIHEIT!!!

Mir ist schon klar, dass der Film sich geschichtlich nicht zu 100% an die tatsächlichen Ereignisse hält und ja natürlich hat der Film viel Pathos und unfassbare Brutalität in den Kämpfen. Aber das gehört für mich zu einem solch epischen Monumentalfilm einfach dazu, denn schließlich ist das hier keine detailgetreue Dokumentation. Der Film ist von der Aufmachung, vom Drehbuch, von den Schauspielern und vom Setting einfach ein atemberaubendes und einzigartiges Erlebnis. Bei den Aufnahmen von Schottland und der traumhaft schönen Dudelsack Musik bekomme ich unglaubliches Fernweh. Ich gebe zu, bei der ein oder anderen kleinen Szene könnte man sich fragen, ob man die wirklich so weit raus hätte ziehen müssen, aber das ist wirklich meckern auf dem aller aller höchstem Niveau.

Mel Gibson war damals einer der größten Schauspieler der 90er und es hagelte Oscars und weitere Preise für diesen Film. Nach seinen Eskapaden darf man davon ausgehen, dass er in diesem Leben keine Oscarnominierung mehr bekommt. Doch hier in Braveheart zeigt er ziemlich beeindruckend, warum er als Schauspieler und als Regisseur einfach oberste Liga war und aus meiner Sicht immer noch ist. Allein seine legendäre Ansage mit blauem Gesicht ging in die Geschichte ein und ich nehme Gibson es permanent zu 100% ab, dass er hier einen Schotten namens William Wallace spielt. Auch die Nebenrollen sind stark besetzt. Wir haben die fantastische Sophie Marceau, die hier als Prinzessin eine Performance der besonderen Art abliefert. Wir haben Brendan Gleeson, als treuen Weggefährten, der von vorne bis hinten ein Sympathiebolzen ist und wir haben hier den aus meiner Sicht besten Nebencharakter im Film : Einen irren Iren, den ich immer wieder mit Freude ansehe und dessen Name ich jedes mal vergesse.

Fazit : Braveheart zähle ich ebenfalls zur absoluten Pflichtlektüre eines Filmfans. Mel Gibson ist hier ein legendärer Monumentalfilm gelungen, über einen Mann, der für die Freiheit Schottlands alles aufs Spiel setzt. Zurecht mit Oscars belohnt und zurecht wurde Mel Gibson mit Lob überhäuft. Man darf nur niemals vergessen : Es ist ein Spielfilm und keine geschichtliche Doku.

9/10

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JokerReviews Hauptseite auf Instagram : http://instagram.com/joker_reviews

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Mmugi

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Bewertung9.5Herausragend

nach über einem Jahrzent wieder gesichtet (diesmal auf BR) und für noch besser empfunden.
In 10 Jahren gibts vielleicht eine 10. Einfach grandios von A-Z in nahezu allen Frames und Belangen.

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hi Leute,

yeaaaaah was für ein wuchtiges, emotionsgeladenes und mitreißendes Epos.
Ich erinnere mich an meine Nebensitzerin im Kino. Sie hat den ganzen Film über mit William Wallace und seine Schotten mitgelitten und gehofft. Sie saß noch ewig nach der Vorstellung heulend und überwältigt im Saal. Nicht nur Sie.
Besonders zwei Szenen sind nicht zu toppen, geschweige denn von den authentischen Schlachten und der Auflehnung eines Bauernvolkes gegen willkürliche Besatzer, mit all seinen Schwierigkeiten. Zu einem die legendäre Rede an seine Mitkämpfer, da würde sogar Mahatma Gandhi zu den Waffen greifen und dann am Ende der Schrei aus der Seele. Einfach Gänsehaut pur!

Mel Gibson auf dem Gipfel seines Schaffens. Er zieht den Zuschauer mitten rein ins geschehen. Genau so geht Kino. Auch beweist er tollen Musikgeschmack.

Mein Fazit: Pflicht für jeden Kinofan! Keine gezeigte Schlachten zuvor oder danach haben diese unglaubliche Power wie in Braveheart erreicht.

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brucelee76

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@mace tu das auf jeden Fall. Braveheart hat alle seine Oscars zurecht verdient. Am besten auf Großleinwand anschauen. So kommt er am besten zur Geltung ... :)


pischti

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Dazu fällt mir eine kleine Anekdote eines Moviepiloten ein (weiss nicht mehr wer das erzählt hat). Wenn ich mich recht erinnere war er in Schottland (Austauschschüler?) und sein Gastbruder und er (oder ein Freund?) liefen irgendwie durch die schottische Landschaft an einer kleinen Höhle vorbei. Er, ein großer Filmfan, mimte eben genau DIESE legendäre Rede nach. Als ein älterer Herr, der gerade mit seinem Hund vorbeispazierte, dies hörte blieb er stehen und wartete bis beide Jungs die Höhle verließen. Daraufhin lud er sie zu einem Scotch ein :D zu geil die Story.


Shady95

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Schöne ist Braveheart hatte bisher nie wirklich auf dem Schirm. Ich kannte nur das Bild auf dem ein blau angemalter Mel Gibson, über den ich nicht viel positives gehört habe, mit einer merkwürdigen Frisur zusehen ist. Aus Interesse an dem Genre und mit niedrigen Erwartungen habe ich mir die Blu-Ray angesehen und jetzt bin ich umso mehr begeistert. Ja, ich steh einfach auf solche Filme und bin jedes mal über mich selbst verwundert wie sehr ich von solchen Filmen in den Bann gezogen werden kann. Ja wahrscheinlich ist die ganze Story nicht wirklich geschichtlich korrekt, aber hier zählt etwas anderes. Es geht um Mut, Verlust, Liebe, Stärke, Emotionen, Verrat und vor allem Freiheit! Aus Rache durch schlimme Erlebnisse in seiner Kindheit und dem Streben nach Unabhängigkeit von Schottland gegenüber dem englischen König, kämpft sich William Wallace bis zum qualvollen Ende. Okay, vielleicht ist die Geschichte aus heutiger Sicht sehr patriotisch, aber es passt einfach zum Film und dessen Charakteren. Ich habe mit Wallace und seinen Anhängern mitgelitten und sprichwörtlich gekämpft. Dazu kommen die tollen Bilder, die spannenden Schlachtszenen, die zusammen mit der wunderschönen Musik von James Horner ein Filmerlebnis sind, das seinesgleichen sucht.

Ich erkenne an einem Film ob er zu meinen Lieblingsfilmen gehört, entweder dass er nach mehrmaligem Schauen immer besser wurde, oder er mich wie in diesem Fall sprachlos zurücklässt und ich ihn am liebsten sofort nochmal und nochmal schauen möchte. Mir ist fast jede Szene in Erinnerung geblieben und irgendwann möchte ich, wenn auch nur im Traum, voll gepumpt mit Selbstvertrauen begleitet durch den Soundtrack und den Worten "Freiheit" einen Hügel in Schottland hinauflaufen. Bis dahin wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als Braveheart noch mehrmals anzusehen, aber das ist ein schöner Trost.

“They may take our lives, but they’ll never take our freedom!”

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dominik.weiss.509

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach Unglaublich
GENIAL !!!
Ich weiß das es genügend Lobeslieder auf dieses Meisterwerk gibt aber ich kann es nur bestätigen.
BRAVEHEART ist einer der besten filme !!!!

Sie mögen uns vielleicht unsere Fernsehr nehmen, aber niemals nehmen sie uns diesen Film !!! :D

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Big T.

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Bewertung9.5Herausragend

Braveheart ist kein Historienfilm.

Braveheart ist kein Epos.

Braveheart ist drei Stunden purer Kampf um die Freiheit.

Und dieser Kommentar ist mit Spoilern versehen.

Geschaffen durch Mister Mel Gibson.
Der US-Amerikaner ist sicherlich zu Recht umstritten als Privatperson aber was den Film betrifft ist er ein ganz Großer! Nicht nur verdanken wir ihm diese überwältigende Verfilmung William Wallace´, sondern auch andere Werke die, in ihren eigenen Punkten hin „episch“ sind (Apocalypto, Die Passion Christi). Das er auch noch an anderen tollen Filmen war beteiligt war, und durch seine Schauspielkunst glänzen konnte, muss man ja sicher nicht erwähnen.
Braveheart ist der ultimative Beweis dass Mel Gibson inszenieren kann. Er kann Drama rüber bringen und Momente und Bilder für die Ewigkeit schaffen.
Wer hat nicht sofort die Szene ein, in der das Tuch von Wallace´ getöteter Frau ihm aus der Hand flattert als er zu Tode gefoltert wird. Wer erinnert sich nicht an: „FREIIIIIIIIIHEIIIIIIIIIT!“?
Der Cast überzeugt und das Setting lässt einen wünschen man wäre selber in den schottischen Highlands.

Es ist faszinierend wie schnell drei Stunden vorbei gehen können während man sich durch so manchen neunzig Minuten Film quälen muss.
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass man für Braveheart ein Film ist für den man wohl ein gewisses Alter erreicht haben muss um sein Drama und Wichtigkeit zu verstehen. Als Vorpubertierender fand ich Braveheart sterbenslangweilig und bin sogar dabei eingeschlafen… Sachen gibt’s ;-)

Braveheart ist einfach das Paradebeispiel für Geschichtsverfilmungen! Daran muss sich jeder Film im Genre meiner Meinung nach messen.

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pischti

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muss ich irgendwann nochmal sichten, fand den damals, als ich ihn vor vielen Jahren sah, einfach klasse!


vanilla

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Wahrscheinlich der beste Film der je gemacht wurde. Unter 10Herz geht gar nichts;-)


regiseurin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Endlich gesehen und überwältigt!!! So schnell können 178 Minuten vergehen, der Film zieht sich keine Sekunde und die Geschichte dahinter einfach phänomenal. Ein Film der in seiner eigenen Klasse spielt.
Sollte auf jeden Fall gesehen werden und ich bin froh dass ich ihn mir auf Blu-Ray gekauft habe und nicht gewartet hab bis es im Fernsehen läuft wo sie bestimmt mindestens die Hälfte weggeschnitten hätten.
Als dann, Viel Spaß!!

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TheBruceWayne

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Bewertung5.5Geht so

Enthält Spoiler

Eigentlich mag ich ja epische Monumentalfilme à la "Gladiator" oder "Königreich der Himmel" aber was Gibson hier teilweise abgeliefert hat, ist nur in geringen Dosierungen genießbar.

"Gut" in Braveheart sind im Grunde nur die Kostüme, die Landschaftsbilder und die rübergebrachten "Emotionen", welche für einige Zuschauer vielleicht das höchste Maß an Pathos und Gloria bieten, die ja auch gelungen sind, als Jüngling war ich ja auch ergriffen wenn Gibson in jedem 2ten Wort das Wort "Freiheit" erwähnte und todesmutig dem Feind entgegenstürmte, ein gewisses Maß des peinlichen Fremdschämens kann man für den blau angemalten, halb nackten Gibson aber dennoch nicht leugnen.

Was hier aber kolossal nervt, ist gar nicht einmal die Inszenierung des Films, sondern Gibsons Selbstinszenierung. Vor allem seine persönlichen Lieblingsthematiken, bei denen ihm Gibson, wohl selbst mehrmals einer abgeht. Wenn William Wallace märtyrerhaft als Erlöser das Wort Freiheit in die Menge ruft, währenddessen er biblische Qualen erleidet, so ist diese Erlöserthematik nicht nur hier zu finden, sondern eine stringente Thematik fast aller bisherigen Filme Gibsons.

So ist die Handlung an sich auch egal, denn kann man in Gladiator und Königreich der Himmel noch intelligente Gegenspieler und durchaus auch Kritik am Zeitgeist erkennen, so findet man bei Gibson nur plumpe Dämonisierungen und eine im Grunde recht banale Rachestory. Egal ob es Jesus Christus ist, der eine durch Höllenqualen bestimmte Passion am Kreuze durch die barbarischen Juden erleidet oder ein mittelamerikanisches Kind der Natur mit Jesushafter Wunde am Bauch der städtischen Maya Meute entkommt, während die Spanier die vermeintliche "Erlösung", die Apokalypse bringen, ....die Thematik bleibt gleich. Könnte vielleicht überinterpretiert sein, aber nicht bei diesem Regisseur und diverser privater Skanale und Ansichten seinerseits.

Was bei Braveheart anfing, fand seinen Höhepunkt in "Die Passion Christi" und seine Perversion in der Legitimierung eines Völkermordes in "Apocalypto". Zum Glück hält sich Gibson noch zurück, darf zwar allerlei Heldentaten vollbringen, eine französische Prinzessin pimpern und den Märtyrertot spielen, unterhaltsam ist es dennoch am Ende und daher keine totale Katastrophe.

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cycloo77

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mel Gibson auf dem absoluten Höhepunkt seines Schaffens,hier nach konnte es und wurde es niemals mehr besser!
Atemberaubende episch/heroische Zeitgeschichte,erzählt wie der Wille für das was man ist zu Kämpfen und mit allem was man kann und hat zu verteidigen ,hat mich ganz Tief beeindruckt. Hier lebt man von der allerersten Sekunde das Leben eines Schotten und phasenweise bereut man es sogar keiner zu sein...
Eine Besetzung die besser hätte nicht sein können und Austtattung und Kamera sind auch gigantisch gut. Ein Epos das fesselt und einen nicht so leicht vergessen lässt, zu was Menschen (die meinen ihre Scheiße stinkt nicht) alles vernichten, um das zu bekommen ,was sie unbedingt wollen, aber keinen Anspruch und Recht darauf haben. Immernoch ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft und das hunderte Jahre später.
Ein Meisterwerk der seines gleichen sucht!

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Metalharry

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Bewertung10.0Herausragend

Die paar Filmfehler kann ich Mel verzeihen. Denn Braveheart ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Die Schlachten sind super und dass William Wallace selbst unter größten Schmerzen noch für die Freiheit kämpft (denke besonders an die Folterszenen am Schluss) und dass das letzte Wort vom William "Freiheit" ist, war herzergreifend. Kurz und knapp. Ein klasse Film

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lirgg1991

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Bewertung10.0Herausragend

ein mann der glaubt an freiheit und gerechtigkeit und kämpft bis zum letzten atemzug dafür. ein unglaublich spannendes und intensives epos von mel gibson. zurecht bekam der film 5 oscars. für mich gehört so ein film in jede film sammlung!

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Ph4nt0m

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Mein Lieblingsfilm.
Es wird nie einen besseren Film geben als Braveheart mit Mel Gibson. Emotional, spannend & aktionreich.

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