Casablanca

Casablanca (1942), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Drama, Thriller, Kinostart 21.06.2007

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8.2
Kritiker
66 Bewertungen
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7.3
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8209 Bewertungen
82 Kommentare
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von Michael Curtiz, mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman

‘Ich seh’ dir in die Augen, Kleines!’ (Here’s looking at you, kid.), sagt Humphrey Bogart zu Ingrid Bergman in Casablanca, dem wohl klassischsten aller Klassiker.

Ricks Café Americain in Casablanca ist im 2. Weltkrieg der Treffpunkt vieler Menschen aus Europa, die nach Amerika fliehen wollen. Rick Blaine (Humphrey Bogart), der Besitzer des Cafés, trifft hier Ilsa Lund (Ingrid Bergman) wieder, mit der er eine Affäre in Paris hatte. Aber ein Wiederaufleben der alten Gefühle ist zum Scheitern verurteilt.

Der berühmte Widerstandskämpfer Victor Laszlo (Paul Henreid) kommt mit der hübschen Ilsa nach Casblanca. Seinetwegen ist auch Major Strasser (Conrad Veidt) nach Casablanca gekommen: Er will verhindern, dass der bereits mehrfach entwischte tschechoslowakische Anführer der Widerstandsbewegung nach Amerika abreist. Capitaine Renault (Claude Rains), der aufgrund der Kollaboration des französischen Vichy-Régimes mit dem Dritten Reich Major Strasser gegenüber verpflichtet ist, soll ihm dabei helfen. Als Machtdemonstration lässt Cap. Renault am ersten Abend mit Major Strasser den Mörder zweier Deutscher in Ricks Café verhaften. Es soll Ugarte (Peter Lorre) gewesen sein, ein Kleingauner, der auf dem Schwarzmarkt die Transitvisa der beiden Deutschen verhökern wollte. Die Transitvisa befinden sich allerdings nicht in seinen Händen; Ugarte hatte sie zuvor Rick anvertraut.

Hintergrund & Infos zu Casablanca
Das Drehbuch zu dem Melodram basiert auf einem Theaterstück des Lehrerehepaars Murray Burnett und Joan Alison. Der Mitarbeiter, der bei Warner Bros. für die Prüfung der potentiellen Drehbücher zuständig war, bezeichnete die Vorlage als anspruchsvollen Kitsch und prophezeite einen großen Erfolg. Er sollte Recht behalten. Casablanca wurde als bester Film, für die beste Regie und das beste adaptierte Drehbuch mit einem Oscar ausgezeichnet.
Erst 1952 kam Casablanca in die deutschen Kinos – doch was da gezeigt wurde, hatte kaum noch etwas mit dem amerikanischen Original zu tun. Die Fassung, die in der BRD ausgestrahlt wurde, war um 24 Minuten kürzer als Original. Alles, was auf den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus hinwies, wurde vom Verleih herausgeschnitten. Das deutsche Publikum schien dem Verleih damals wohl noch nicht bereit für einen Propagandafilm der anderen Seite. Erst 1975 kam eine Neusynchronisation ins BRD-Fernsehen.

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Kritiken (4) — Film: Casablanca

CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Das ist er also, DER große Klassiker, den jeder Filmfan gesehen haben sollte. Aus historischer Sicht betrachtet, stimme ich dem sogar zu, doch wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich der Film selbst ein kleines bisschen enttäuscht. Zugegeben, Humphrey Bogarts zynische Kommentare sowie seine überheblichen Sprüche sind eine Klasse für sich. Der von Claude Rains hervorragend gespielte schlitzohrige Polizeichef ist herrlich undurchsichtig und gleichzeitig für viele Schmunzler gut. Und die Geschichte ist an Tragik und Dramatik nur schwer zu überbieten und überrascht im berühmten und durchaus spannenden Finale am Flughafen sogar mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

Wenn Humphrey Bogart die Erlaubnis dazu gibt, die Marseillaise anzustimmen oder er zu Ingrid Bergman „Here's looking at you, Kid!“ sagt, dann sind das nur zwei von zahlreichen Momenten, die "Casablanca" zu einem der größten Filme überhaupt machen. Hier sagt ein Blick oder eine Geste oft viel mehr als manch anderer Regisseur mit seinem ganzen Film. Die hohe Qualität des Films ist aber nicht nur den Darstellern, die mit einer ungebändigten Leidenschaft vor die Kamera treten, zu verdanken, sondern ebenso der uneingeschränkt grandiosen Regie-, Kamera- und Drehbucharbeit. Die Zeitlosigkeit spiegelt sich hier in jeder Einstellung wieder, denn universeller werden Filme nicht mehr. Jahrzehnte sind bereits vergangen, doch "Casablanca" werden selbst Jahrtausende nichts anhaben können.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

hollygolightly1

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Maniac131

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Jup. Bogart ist das Paradebeispiel dafür, was Hollywood einmal war.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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9.0Herausragend

Es ist schon erstaunlich, dass die Zitate aus dem synchronisierten Casablanca genauso überlebt und Kultstatus erreicht haben wie die englischen Originale.
Sieht man Casablanca, dann sieht man den Film, den Baz Luhrmann mit seinem "Australia" versucht hat zu machen. Doch leider fällt die australische Interpretation weit hinter dem Original zurück, obwohl ich Luhrmanns Mut bewundernswert finde, besonders der Mut zur großen Geste.
"Casablanca" hat auch diese großen Gesten, hat mich aber gerade durch die subtilen Konflikte beeindruckt. Bogart ist eisern und allein und immer wieder mit jedem Treffen mit Elsa, werden Risse in seiner Fassade sichtbar, zu dem sieht man ihn einmal extrem charmant Lächeln. Gerade die Beziehung zu Renault fand ich unglaublich gut inszeniert.
Das Ende hätte man übrigens garnicht besser machen. Es ist perfekt und überraschend, ganz egal wie abgebrüht und wie oft das Publikum schon getwisted wurde. Das wird auch in 1000 Jahren noch so sein.
Der beste Film der goldenen Hollywood-Ära!!!

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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10.0Herausragend

Immer wieder zum schönsten Liebesfilm aller Zeiten gewählt, bietet "Casablanca" doch eine ganze Menge mehr als herzzerreißendes Melodram. Selten fanden Zeit- und Filmgeschichte zu so vollkommener Deckungsgleichheit.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (78) — Film: Casablanca


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benni565

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

und wenns Maximum 40 Punkte wär- zu wenig !!
Es ist DER Film !!!!

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Hfonda15

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Bewertung9.0Herausragend

Casablanca fasziniert die Menschen bis heute, was man an den zahlreichen positiven Kommentaren auf dieser Seite sehen kann und auch daran, dass einfach jeder auf diesem Planeten eines der berühmten Zitate des Films kennt, selbst wenn es leider Kunstbanausen gibt die diese nicht zuordnen können.
Eine viel enormere Wirkung muss der Streifen dann noch zu seiner Entstehungszeit gehabt haben als die ganze Welt wahrlich am Abgrund stand und dieses Meisterwerk erschien.
Ricks Cafe ist der Zufluchtsort für die Verfolgten des Naziregimes, die aus ihrer Heimat nach Amerika fliehen wollen und in Casablanca halt machen. Hier in seinem Lokal lebt der verbitterte Rick Blaine, der durch den Krieg die Liebe seines Lebens verloren hat.
Humphrey Bogart spielt diesen zerissenen Mann einfach genial und in seinem Blick, wenn der Mann an der Bar sitzt, erkennt man mehr schauspielerisches Talent als in Dutzenden Schauspielern der heutigen Generation zusammen.
Wenn die Gefühle in Rick durch den Song ,,As Time goes Bye" und Ilsas Erscheinen hochkommen kann ich mir keinen anderen Schauspieler als Humphrey Bogart vorstellen der das, was Rick empfindet allein durch seine Mimik so gut wiedergibt!
Die Liebesgeschichte der Beiden ist Dank dem dramatischem Hintergrund wirklich perfekt geworden und auch der patriotistische Aufruf gegen die Nazis habe ich in keinem Film so kunstvoll dargestellt gesehen wie hier!
Die Szene im Cafe wo man mit der Marseillaise die Deutschen niedersingt ist für mich unvergessen und ist eine meiner Lieblingszenen ÜBERHAUPT!
Was das Ende auf dem Flughafen angeht ist es das beste Ende, mit dem absolut besten Satz, das ich je gesehen habe!
Manche denken vlt. das alle diesen Film nur mögen, weil er halt diesen enormen Kultstatus hat aber ich kann jedem nur empfehlen diesen Film zu sehen, da er auch heute noch zum Besten gehört was Hollywood je hervorgebracht hat!
Einer DER Filme überhaupt, hier zeigt man wie man eine dramatische Liebesgeschichte mit einem furchtbaren Krieg als Hintergrund als eine perfekt inszenierte Geschichte künstlerisch darstellen kann!

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

Poor Boy

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fein,ich hoffe keiner fühlt sich auf den Schlips getreten wenn ich hier ein wenig provoziere ;-)


Martin Oberndorf

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Hfonda, bei mir ist das so:
0.0 --> Entweder ätzend oder unfreiwillig komisch
1.0 --> Wird nicht vergeben, da ich eigentlich nach iMDb-Wertung gehe
2.0 --> Nah an der Kippe zu katastrophal
3.0 --> schlecht
4.0 --> seicht
5.0 --> Durchschnittsfilm
6.0 --> kurzweili/unterhaltsam, oder mit interessanten Ansätzen
7.0 --> wirklich gut
8.0 --> ich hab an dem Film großen Spaß (alles ab hier gehört voll und ganz zu den Filmen, die meinen Ansprüchen gerecht werden)
9.0 --> gefällt mir wahnsinnig toll, fast perfekt
10.0 --> ich bin begeistert.

Tatsache ist, dass ich von vielen Filmen begeistert bin, viel von den Filmen rede und sie zu meinen "Markenzeichrn" im Alltag gehören. Ich will einen für mich perfekten Film, der meinen ganz subjektiven Ansprüchen gerecht wird, auch entsprechend würdigen.
Du gehst halt eine andere Richtung, und es sei dir gewährt.
(OMG was ich da wieder für halbe Romane schreib)


Mac_C_Tiro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das erste (und bis gestern einzige) Mal das ich mir "Casablanca" anschaute war vor über 15 Jahren. Damals war ich noch ein "grüner Junge" und schwer "linksradikal". Ein guter Freund (damals mein Lehrer für Deutsch und Literatur am Gymi) empfahl mir diesen Film als eine so wörtlich "vordergründig eine stilisierte Momentaufnahme der Emotionalitäten verschiedenster Charaktere zur Zeit des 2. Weltkriegs im Blick auf die totalitäre Nazidiktatur" und "in hintergründiger Art und Weise eingestreute philosophische Betrachtungsweise vom Sinn und Unsinn des zwischenmenschlichen, von Leid und Freud und wie wenig beides trennt". Damals war ich nach dem Ansehen einerseits fasziniert von der antirassistischen Botschaft und der Propaganda gegen das 3. Reich, andererseits aber auch abgestoßen von der (so erschien es mir) affektierten Icbezogenheit und Neutralität gegenüber der Verbrechen der Faschisten seitens der Figur "Rick". Nun habe ich mir, angestachelt durch die leidenschaftliche Kritik eines Filmfreundes (an dieser Stelle, Vielen Dank Andi! ;) ), den Film noch einmal angesehen und wurde ein weiteres Mal daran erinnert wie sehr die Bewertung von Dingen (Büchern, Bildern, Parteien, Kühlschränke, Vorgärten, etc.) auch von Alter bzw. (Lebens-)Erfahrung abhängt. Heute muß ich sagen das Bogart seiner Figur in diesem Film eine stille aber ungemein tiefe Leidenschaft und Ausdrucksfähigkeit verleiht, die umso stärker beeindruckt je mehr sie ohne aufgesetzten Pathos auskommt! Ebenso verhält es sich mit den anderen Handlungsfiguren, auch sie muß ich heute ganz anders bewerten als es mein halb so altes Ich damals tat. Da ist Sam, der mit einem tieftraurigen Blick und einem leichten Kopfschütteln beim ersten Auftritt von Ilsa Lund dieser, von Frau Bergmann verkörperten, Figur schon im Vorfeld für den geneigten Zuschauer eine ungeheure Bedeutsamkeit verleiht. Man weiß einfach, auch wenn man den Film nicht kennt, dies ist das Zündholz für den dramarturgischen Kessel der Gefühle! Da ist der Polizeichef der Stadt mit seinem ambivalent gefärbten Charakter und dem moralischen Spannungsbogen zwischen gefühlskalter Machtpolitik und eigener Existenzangst einerseits und dem Bedürfnis seinem gewohnten Umfeld gerecht zu werden andererseits. Und dann ist da Ingrid Bergmanns Figur der Ilsa Lund, ein einfaches Mädchen das sich in einen leidenschaftlichen, hedonistischen Idealisten verliebt und ihn augenscheinlich in einen gebrochenen Zyniker verwandelt ohne dies je gewollt zu haben. Eine Frau die, im Zwiespalt begriffen, ihre Liebe hinter die Interessen der Gemeinschaft zurückstellt. Diese und viele weitere interessante und von ungemein talentierten Schauspielern dargestellte Figuren setzt M. Curtiz nun in ein düsteres und gefährliches Spannungsfeld. Eine Zeit in der nichts sicher war und die Welle aus Gewalt, Unterdrückung und Mißtrauen sich längst, aus Europa kommend, in der kleinen Stadt Casablanca ausgebreitet hatte. Das man als Zuschauer trotzdem nie in Hoffnungslosigkeit und zynischem Narzissmus ertrinkt und auch nicht erlebt das die Figuren dies tun. das verdankt der Film seinen ausgefeilten und trickreichen Dialogen, dem trockenen Humor und subtilen Wortwitz des Drehbuchs und einigen ganz wunderbar trotzigen, hoffnungsvollen Momenten. Etwa wenn das mehrheitliche Publikum des Cafes den Gesang der deutschen Militärs mit vereinten Stimmen niedersingt oder wenn Rick, Sam und Ilsa relativ gelassen den Champagner "vernichten" damit keinesfalls ein Tropfen den "Barbaren" die Kehle herunterrinnen kann. Diese (und viele weitere) Qualitäten, wunderbar verzuckert mit dem melancholischen Evergreen "As Time Goes By", machen dieses Meisterwerk völlig zurecht zu einem der besten Filme aller Zeiten und bescheren mir einen neuen/alten/ewigen Lieblingsfilm!

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Andy Dufresne

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Sehr schön (Danke für die Erwähnung :D) !
Persönlicher, ganz starker Kommentar zu diesem Überfilm!


Big T.

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Bewertung7.0Sehenswert

Schwarz-Weiß und über 70 Jahre alt...
Ja ich gebe zu, ich schaue mir nur ungern Filme an die jetzt über 50 Jahre alt sind. Warum weiß ich nicht wirklich und vielleicht sollte ich das einfach mal abstellen denn Casablanca beweist mal wieder das alte Filme auch überzeugen können.
Schöne Story mit Happy End natürlich und einem tollen Humphrey Bogart. Wird sicher noch ein paar mal über mein TV Gerät flimmern der Film.

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Ende der Mission...

Das Ende von "The Mission" als einzigem Lieblingsfilm...

Der Anfang / Die Rückkehr...

Dieser Film, "Casablanca", welcher der absolute Lieblingsfilm meines Vaters war, bringt (m)eine (MP) Ära zu ihrem Ende, bricht diese Mission auf...

Wurde auch echt mal Zeit ( fuck!!! )...

Zur Erklärung:
Dieser Film war meines Vaters Lieblingsfilm.
Und auf keinen (Film) war ich so gespannt wie auf diesen...

Und er LIEBTE Filme (war ein echter Kenner, kein "Zufälliger", kein "Beliebiger", er war ein echter Fan, Liebhaber von Liberty Valance, von Citizen Cane, von Agatha Christie, oder auch von den Muppets (er LIEBTE die Muppets!) oder den Fraggles, von He-Man, von sehr vielem, er hätte mir (euch) das Ohr abgelabert, ich übernehme das grad mal (für ihn)...).

Also:

Lang geschoben (VERDAMMT lang / als ob es ALLES wäre) !!!)

Heute war es soweit...

Klingt wichtig, ist es nicht, ( nicht wirklich, nicht wirklich, wirklich....).

Nur für mich...

"Zynismus ist, ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte."
- Oscar Wilde -

Ein alter Film.
Über 70 Jahre alt...

"Hey...
Was hast du denn Kleines..."

Zeiten in denen Heute, Heute ist.
Jetzt ist.
Alles ist.

Was Morgen ist, was Nachher ist ?
Keiner kann das wissen?!
Es ist nicht wichtig...

-"Wo warst du letzte Nacht?"
-"Keine Ahnung, das ist so lang her..."
...
-"Sehen wir uns heute Nacht?"
-"Keine Ahnung, ich plane nie soweit im voraus..."

Zynismus ist hier nichts Schlechtes, Verwerfliches, Böses.

Zynismus ist hier schlicht Intstrument.

Ist hier schlicht Werkzeug , Überlebenswerkzeug.

-"Sie sind ein ziemlich zynischer Mensch Rick, wenn sie mir gestatten dies zu sagen."
-"Ich gestatte es ihnen..."

So viele Wortspiele, so viel verschmitztes, sarkastisches, zynischrelevantes, so viel Wahrheit, so viel existentielles...

In den Dialogen, in Blicken, in kopfschüttelndem Wegschauen...

Wer hier richtig spielt, liegt falsch.
Wer hier nicht falsch spielt, verleugnet sich selbst...

-"Ich wette 20.000."
-"Sagen wir 10.000, ich bin nur ein armer, korrupter Beamter..."

Eine Welt die IMMER Gradwanderung ist, immer unwägbar ist...
Immer beweglich, frei, unfrei, unsicher ist...

-"Welcher Nationalität gehören sie an ?"
-"Ich bin Trinker."
(Gelächter)
-" Und damit ist Rick Weltbürger..."

Jeder Schritt sieht aus/kann aussehen wie Freiheit, wie Vergnügen, wie Spaß.
Jeder Schritt ist in Wahrheit/kann in Wahrheit sein, wie das Wandeln auf dünnem, sehr dünnem, verdammt dünnem Eis...

Jeder Schritt kann bedeuten:
Feiern, ein Witz , ein dummes Lachen !
Jeder Schritt kann bedeuten:
Ende, Tod, ein letzter Schmerz !

Und Liebe.

-"Früher hast du viel besser gelogen Sam..."
-Lassen sie ihn bitte in Ruhe Mrs. Elsa, sie bringen ihm Unglück..."

Und Liebe.

Verlorene, vergessene Liebe, vergangene, verdrängte Liebe...

-"Spiel es noch einmal Sam.
Als Erinnerung an damals."
Als Erinnerung...
-"Ich weiß nicht was sie meinen Mrs. Elsa."
-"Spiel es Sam.
Spiel es.
As Time goes by..."
...
-"Ich hab dir doch gesagt du sollst das nie wieder spielen!"

In einer Zeit, in welcher die ganze Welt umgestülpt war/wurde, in der ALLES möglich scheint/schien , allles möglich, unmöglich war...
Ja ist...
In einer Zeit des Wahnsinns, der Ungerechtigkeit, der Mobilisierung, schlicht der kompletten Unwissenheit was am nächsten Tag passiert...

Auf was sollte man sich da verlassen?
An was sollte man da glauben?
Glauben können?

Liebe.
Liebe ist die Antwort darauf.
Liebe.

Weil es nichts zeitloseres gibt als sie, die Liebe.
Nichts.
Morgen ist sie vielleicht schon vorbei, eine Lüge, eine Blendung, eine Verblendung vielleicht sogar.
Gefühlt aber da.
Immer da.
Immer da gewesen.
Liebe.

Der Blick von Bogart, wenn Sam ES spielt...

WAHNSINN!
EMOTION!
WAHRHEIT!

Und ich mag ALLE Charaktere.
Ob verloren, ob hochmütig, ob verschüchtert, ob changierend, ob falsch ob richtig.
JEDE Zeit, jederzeit, hat hier seinen/ihren Platz, jeder/jede ist hier genau richtig.

So verborgen immer, so zynisch immer, so bepanzert, verpanzert immer.
So verdrängt.
Und zwar alle.
ALLE.

Dieser Blick von Bogart sagt mehr als tausend Filme, mehr als eine Million Erklärungsversuche es könnten...

Was dieser Blick sagt...
Er sagt: Das war es.

As Time goes by.
As Time goes by !
As Time goes by...

Mit einer Leichtigkeit.
Einer Freiheit.
Einer Sicherheit.

Die es in Wirklichkeit nie gab.
Nie mehr geben wird.
Niemals wiederholbar ist...

"Küss mich...
Küss mich als wäre es das letzte Mal..."

Die es in Gedanken, in Gefühlen gab.
Nie mehr geben wird.
Nie mehr geben kann.

"Weißt du, nur eine Frage könnte alle Antworten aus der Welt schaffen..."

In Zeiten in denen NICHTS planbar ist.
In denen NICHTS sicher war.
In denn NICHTS versprochen sein konnte.
Da musste man improvisieren...

"Ich war ein Jahr in einem deutschen Konzentrationslager, das ist Ehre genug..."

Hier geht es um mehr als um Äußerlichkeiten.
Hier geht es um Alles.
Um Glaubwürdigkeit.
Um Ehre eben, um Wahrhaftigkeit, um Überzeugung.

Um Widerstand.
Um Widerstand !
Gefühlten, gerechtfertigten, wahren Widerstand !
Hier geht es nicht um Profit, um Gewinn.
Hier geht es um Wahrheit, um Recht, um Gerechtigkeit!
Um Wahrheit,ja.
Um das was war.
Was ist.
Was sein wird.

"Sein wir ehrlich Monsieur , nur ein Wunder kann sie aus Casablanca herausbringen und die Deutschen haben Wunder verboten..."
Was bleibt:
Drei bis vier Standorte, Locations, Settings, drei bis vier Orte...
Kleines Setting, kleines Theater und doch:
Wahrheit.
Zynismus.
Beschwippstheit.

Egal.
Wahrheit.
Sicherheiten.

Strolche.
Schmeichler.
Besserwisser.
Verräter.
Nutznießer.

-"Das Lokal muss wegen Glückspieles geschlossen werden!"
-"Warum ?"
-"Wegen Glückspiel (Danke für den Gewinn...")

Ein Film mit Sonderstaus.
Ein Film der gemacht, gedreht wurde in einer besonderen Zeit.
Einer Zeit des Abwartens.
Einer Zeit des Stillstandes.
Einer Zeit des Nichtwissens.

Was ist Morgen?
Was ist Übermorgen?
Was ist Überhaupt?

"Aber jetzt kämpfe ich nur noch für eine Sache!
Für mich Selbst!"

Was ist?
Und was ist Morgen?
Wie geht es weiter?

"Na wenn schon...
Ich werde auch in Casablanca sterben.
Ist doch n´guter Platz dafür..."

Nicht im revolutionierenden Sinn...
Nein!
Im Sinne von Überhaupt!

"Wenn du wüsstest wie ich dich geliebt hab..."
"Noch immer liebe..."
Liebe...
"Ich wünschte ich würde dich nicht so lieben..."

Ein Film-Film.

"Sie ist nicht irgendeine Frau..."

Claue Raines: Ein Gott (des Ungewissen)..
Ingrid Bergmann: Eine Diebin (der Herzen)...
Bogart: King of Cool (von Allem!)...

"Verhaften sie die üblichen Verdächtigen..."

Ein Film...
Mehr als ein verdammter Film..

"Zyniker sind enttäuschte Romantiker."
- Oscar Wilde -

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Dante_Hicks

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Freut mich sehr, dass Dich "Casablanca" so gepackt hat. Er wird Dich nie mehr loslassen. Mich hat er Anfang der 90er regelrecht weggeblasen. Ich hab ihn seit damals unzählige Male gesehen und er wächst von Sichtung zu Sichtung. Gehört auch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. :)


Andy Dufresne

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Den werde ich mit Sicherheit noch sehr, sehr, sehr oft schauen, ganz klar! :)


sebastian.boehler

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Bewertung9.0Herausragend

"You must remember this,
A kiss is just a kiss,
A sigh is just a sigh.
The fundamental things apply,
As time goes by."

Bei "Casablanca" hat man es zweifellos mit einem der zeitlosesten Klassiker der Filmgeschichte zu tun. In erster Linie verbinden die meisten mit diesem Film eine kitschige Liebesschnulze. Was diesen Film jedoch bemerkenswert macht, ist seine eindrucksvolle Genrekonvention, welche mit Sicherheit zu seinem Erfolg und dem damit verbundenen Kultstatus beiträgt. Hier wird eine romantische Liebesgeschichte mit einem politischen Antikriegsfilm zur Zeit des Zweiten Weltkrieges verbunden.
Diese Verschmelzung zweier völlig verschiedener Genres wird mittels einer durch Flashbacks geförderten Narration, überaus vielen Dialogen, welche sich neben der im Mittelpunkt stehenden Beziehung der beiden Protagonisten auch genug mit dem politischen Teil des Films beschäftigen, tollen, heute weltberühmten Szenen und exzellenten Darstellern auf eine ruhige und doch sehr interessante Art und Weise in Szene gesetzt. Die Charaktere, die besagte Darsteller - u.a. Humphrey Bogart und Ingrid Bergman - verkörpern, fügen dem Film noch die nötige Tiefe hinzu, was besonders an dem männlichen Protagonisten zu erkennen ist. Mithilfe der Rückblicke wird ein Wandel von einem Romantiker zu einem nun seriösen Zyniker deutlich, welcher innerlich dennoch stets sentimental ist.
Viele Emotionen, eine wirklich schöne Musikuntermalung und subtiler Humor machen aus "Casablanca" schließlich das Meisterwerk, wie wir es heute kennen.

"Louie, I think this is the beginning of a beautiful friendship."

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der cineast

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Bewertung7.0Sehenswert

Rick’s Café Américain ist die letzte Festung, der unbeschwerte Ort, das angenehme Exil vieler Außenseiter, Verlorener und Nostalgiker. Doch auch schnell ist es mit dieser Ruhe vorbei. Die Geschichte greift sich diesen Ort ohne Zeit. Die Nazis kommen. Der Frieden geht zu Ende. Inmitten dieses, anfangs noch fröhlichen, Etablissements steht ein, seine Trauer ertrinkender, Kerl. Ein Mann mit Schneid, Würde und Grandezza. Ein verlorener Trinker. Ein einsames Raubein. Rick. Seine kurze, von Liebe durchdrungene, Vergangenheit kann er nur zurückgewinnen, wenn sie ihm wiedergegeben wird. Von einer weichen, zarten Frau. Die sein Herz erweichen konnte. Wie doch die Zeit vergeht und immer wieder stehen bleiben kann. CASABLANCA zeigt dies virtuos.

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VoodooTS

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hätte nie gedacht das mir ein Film aus den 40er Jahren so gefallen würde. Ich war überrascht wir frisch und zeitlos dieser Film ist. Zugegeben die Story ist jetzt wirklich überraschend (bis auf das Ende) aber das Zusammenspiel aller Schauspiel ist einfach so überragend.

Schade das es heutzutage solche Filme nicht mehr gibt.

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MrKatsumi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich schön, wenn man 70 Jahre später noch immer die Chance bekommt diesen Film im Kino zu sehen. Der Film hat mir außerordentlich gefallen! Es hat mich sogar ein wenig überrascht wie witzig er ist. Sehr schön :)

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ash-williams

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Und ich habe ihn verpasst :(

Hätte ihn so gerne gesehen...toller Film!


Super8951

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer dieser Filme, die einen ein Leben lang begleiten werden.

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bogie steht auf einer Kiste und sieht seiner Kleinen in die Augen, Sam spielt's noch einmal und "Casablanca", übrigens der Lieblingsfilm von Hugh Hefner, ist absolut verdient ein Klassiker der Filmgeschichte, der auch nach nun mehr 70 Jahren nichts an Faszination verloren hat. Hier gibt es alles, was Kino braucht, Spannung, Humor, eine ganze Sammlung denkwürdiger Dialoge und große Emotionen in der dramatischen Liebesgeschichte natürlich inbegriffen.

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Bremser.Original

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Bewertung9.5Herausragend

Großes Kino - ganz großes Kino - Zeitloser Klassiker mit einem phänomenalen Humphrey Bogart, der hier alles an die Wand spielt und die durchwegs ausgezeichneten Leistungen der anderen Mitspieler überstrahlt.
Die Geschichte des an der Oberfläche egozentrischen Rick, der durch Zufall an zwei Ausreisevisa kommt, bevor Ilsa, seine wahre große Liebe, unerwartet wieder in sein Leben tritt und er sich im Geflecht aus Freiheitskampf und politischen Verstrickungen nicht nur über sein eigenes Schicksal entscheiden muss, ist weitgehend bekannt und bedarf keiner weiteren Erklärung.
Der Film versteht es auch nach mehr als 70 Jahren über die gesamte Lauflänge zu fesseln und entwickelt vom Beginn weg eine ganz eigene Aura, wie es nur ganz große Filme können. Nicht umsonst dürfte es hierbei um einen der meistzitierten, wenn nicht den meistzitiertesten Film schlecht hin handeln. Ein Film mit einem ausgesprochen hohen Wiederseh-Wert. Umso mehr ist die Wertung auf Moviepilot unverständlich schockierend niedrig.

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worstcase

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Traum in schwarzweiss, der Humphrey-Bogart-Film schlechthin, fasziniert mich egal wie oft ich den schon gesehen habe.

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Ener

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Bewertung9.5Herausragend

Alleine die Kennenlernphase der Figuren, voran Humphrey Bogart, verdient das Prädikat weltklasse. Die Rolle seines Lebens. Trotz steinzeitlichen Alters nach wie vor das Maß der Romanzen-Dinge. "Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" ist übrigens noch besser als "Ich seh dir in die Augen, Kleines." Vielleicht der meist zitierte Film überhaupt. Man muß den Film nicht gesehen haben um einiges daraus zu kennen. Sieht man ihn zum ersten Mal wird man eventuell überrascht, wievieles hieraus anderweitig entnommen wurde. Pflichtstoff. Standard-Werk.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Die allgemeine Bewunderung, die diesem Jahrhundertwerk entgegengebracht wird, bleibt meinerseits weitestgehend aus. Ich muss dennoch zugeben, dass ich insofern angenehm überrascht bin, dass sich der befürchtete Schmalzfaktor stark in Grenzen hält, und das legendäre Filmzitat: "Schau mir in die Augen, Kleines!" (in der mir vorliegenden Neusynchronisation wird daraus ein: "Ich seh´ dir in die Augen, Kleines!", aber das ist ja unwesentlich… :D) wirkt auch nicht so fiese triefig-kitschig.
Überraschend aktuell wird das damalige Weltgeschehen verarbeitet, was womöglich einen begünstigenden Einfluss bei der Oscar-Vergabe gehabt haben dürfte – immerhin gab´s drei goldene Jungs...
Alles in allem fühlte ich mich wider Erwarten recht gut unterhalten, daher gibt´s dann doch noch abschließend von mir eine etwas zaghafte, aber dennoch ehrfürchtige Verneigung vor "Casablanca".

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Brotkind

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Gern geschehen :)
Auf Wikiquote steht's übrigens richtig:
http://de.wikiquote.org/wiki/Casablanca


cpt. chaos

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Danke für den Link! ;o)


atilla

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Bewertung9.0Herausragend

Wahnsinn das ist mehr als nur ein Film das hat auch viel von einer Doku, ein Film
mit einer Geschichte die im zweiten Weltkrieg passiert, und tatsächlich im zweiten Weltkrieg gedreht wird! Als die im Film fragen "was denken sie wer den Krieg gewinnt?" kommt die reale Antwort "ich weiß es nicht". Das kann man auch nicht als "Propagandafilm" beschimpfen,denn das ist es nicht, niemand wird als Monster oder als Engel dargestellt, es ist wie es ist, und wenn ich sage ist meine ich tatsächlich ist und nicht war, also gerade aktuell in der Gegenwart. Das ist ein Stück Zeitgeschichte das man gesehen haben sollte.
Und dann noch die ganzen Zitate die man kennt, die alle hier in diesem Kunstwerk ihre Uraufführung hatten - C'est magnifique!

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Discostu

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Bewertung7.5Sehenswert

Meinen hohen Erwartungen konnte der Film leider nicht ganz gerecht werden. Die Story ist weder übermäßig einfallsreich noch sehr tiefgründig, die Inszenierung stellenweise kitschig, weshalb Casablanca vor allem durch seine gewitzten Dialoge, guten Schauspieler und die durchgehende Spannung unterhält. Auch wenn Casablanca von vielen als Propagandafilm wahrgenommen wird, fand ich diesen Aspekt dann doch überraschend subtil, abgesehen von der (starken) Szene, in denen die Besucher von Rick's Bar die singenden Nazis übertönen.
Wer ein Meisterwerk der Filmgeschichte erwartet, wird von Casablanca wohl doch eher enttäuscht werden, aber einen durchgehend unterhaltsamen Hollywood-Klassiker bekommt man hier allemal geboten.

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MartinNolan

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Zweite Weltkrieg wütet über Europa. Die deutsche Wehrmacht hat bereits Teile von Frankreich erobert. Ansonsten herrscht das Vichy-Regime über das unbesetzte Frankreich. Casablanca ist die Hauptstadt von Marokko, welches der Regierung von Vichy unterliegt. Daher zieht es viele Flüchtlinge nach Casablanca, die von dort aus, nach Lissabon wollen, um in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten (USA) zu gelangen. Doch für viele Menschen entpuppt sich Casablanca als Endstation, da sie ohne gültiges Visum nicht ausreisen können. Die Preise auf dem Schwarzmarkt für gültige Visa überschlagen sich daher und korrupte Beamte ziehen aus ihrer Position skrupellos ihren Vorteil. In Casablanca hat sich ebenfalls ein Amerikaner niedergelassen und betreibt erfolgreich einen Nachtclub „Rick’s Café Américain“. Rick Blaine (Humphrey Bogart) ist der Leiter des Nachtclubs und zeigt sich als kalter und wortkarger Mann. Durch einen mehr oder weniger glücklichen Zufall fallen ihm zwei Transit-Visa in die Hände sprich goldene Tickets, um dieser Hölle zu entfliehen. Die Unterwelt als auch die Polizei sind hinter diesen Visa her. Daher versteckt Rick sie zunächst und wartet ab. Doch dann betritt plötzlich Victor László (Paul Henreid), ein berühmter Widerstandskämpfer den Club. Begleitet wird er von der bezaubernden Ilsa Lund (Ingrid Bergmann). Sie wollen sich gemeinsam nach Amerika absetzten. Das Problem welches sich ihnen stellt. László wird von den Deutschen verfolgt und da die französische Regierung mit ihnen kollaboriert, wird er niemals ein gültiges Visum erhalten. Ganz im Gegenteil. Die Deutschen wollen ihn tot sehen. Das Schicksal von Victor und Ilsa liegt damit in den Händen von Rick. Doch Rick und Ilsa kennen sich bereits aus Paris. Beim Anblick von Ilsa überkommen ihn die verdrängten Emotionen und der Schmerz kehrt erneut in sein Herz. Was ist in Paris geschehen? Wird Rick dennoch Victor und Ilsa helfen?
In einer politisch aufgewühlten Zeit, wird ein verbitterter Mann von der Liebe gezeichnet, vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt. „Casablanca“ könnte man auch in Anbetracht der damaligen poltischen Situation, als kitschigen Propagandafilm bezeichnen. Möglicherweise ist er das auch. Dennoch muss gesagt sein, dass „Casablanca“ solide erzählt wird und nur in wenigen Momenten Schwäche zeigt. Dieser Film vereint Themen wie Liebe, Verrat, Schmerz und bettet diese in einen politischen Rahmen. Vermutlich wäre „Casablanca“ nicht zu solch einem Klassiker mutiert, wäre er in einer anderen Zeit entstanden. Denn gerade diese weltpolitischen Spannungen, die selbst in Casablanca zu spüren sind, verleihen dieser doch recht „einfachen“ Liebesgeschichte, die notwendige Dramatik. Dies und besonders einzelne Sätze aus den verschiedenen Szenen, brennen sich in das Gehirn des Zuschauers und so grassiert der Mythos „Casablanca“ von nun an in der Welt. Nur so lässt sich der enorme Erfolg des Films erklären. Denn an dem besonderen Talent der Schauspieler kann es bestimmt nicht gelegen haben. Insbesondere nicht am Schauspiel von Humphrey Bogart.
Humphrey Bogart erscheint allzu blass in seiner Rolle und lässt sein schauspielerisches Talent (sofern welches vorhanden war) ziemlich hinterm Berg. Besonders deutlich wird dies in den Szenen mit Paul Henreid und Claude Rains. Bogart sagt seine Sätze lediglich auf und rückt sogleich in den Hintergrund, sobald eine andere Figur in der Szene auftaucht. Weshalb Bogart zu einer Ikone und sogar als einer der größten männlichen amerikanischen Filmstars gilt, bleibt nach diesem Film, zumindest mir, völlig schleierhaft. Zumal es in dieser Zeit ausreichend Alternativen gab, denen dieser Titel zugestanden hätte. Möglicherweise besitzt Bogart in „Casablanca“ einen gewissen Charme. Diesem bin ich auf jeden Fall nicht begegnet. Ingrid Bergmann dagegen glänzt in ihrer Rolle und sei es auch nur ihrer Schönheit zugesprochen.
„Casablanca“ erzählt routiniert im Zeichen der weltpoltischen Geschehnisse, eine dramatische Liebesgeschichte, die dank einiger genialer Dialoge, weltberühmt wurde. Dennoch wird die Geschichte zu kühl und oberflächlich dargestellt und allzu oft schimmert die Politik hindurch, sodass sich Empathie seitens des Zuschauers nur beschränkt ergibt.
Es ist bestimmt kein Fehler „Casablanca“ mal gesehen zu haben. Dennoch reicht es vollkommen nach einmaliger Sichtung, den Film beiseite zu legen und sich anderen Filmen zu widmen.

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Punsha

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Völlig richtig, wobei ich ihn noch ein gutes Stück schlechter gesehen habe. Verstehe nicht, was an dem Film alle so finden...


HopeWithinChaos

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Bewertung5.5Geht so

Hat mich nicht vom Hocker gehauen.
Der Streifen war als Propagandafilm konzipiert und das merkt man auch.
Auch wenn´s ein gut gemachter Propagandafilm ist.

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Murray

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gibt es eigentlich eine coolere Sau als Humphrey Bogart in Casablanca? Meine umfassenden Recherchen ergaben: Nein!

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