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Citizen Kane

Citizen Kane (1941), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.09.2007


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8.6
Kritiker
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7.6
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6955 Bewertungen
129 Kommentare
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von Orson Welles, mit Orson Welles und Joseph Cotten

Orson Welles Citizen Kane gilt für viele als Bester Film aller Zeiten und erzählt aus dem Leben des mysteriösen Millionärs Foster Kane und seiner Sehnsucht nach ‘Rosebud’.

Charles Foster Kane (Orson Welles) – so heißt der ehrgeizige junge Medienzar der zwanziger Jahre in Amerika. Als vielfacher Millionär herrscht er Jahrzehnte lang über unzählige Zeitungen und Radiostationen. Der Erfolg ist es jedoch auch, der ihn mit der Zeit zu einem korrupten und machtgierigen Menschen macht. Verlassen von allen Freunden endet er schließlich in der völligen Einsamkeit seines geheimnisvollen Anwesens Xanadu. “Rosebud” ist das letzte Wort auf seinen Lippen, bevor er stirbt. Ein Journalist verfolgt die Spur dieses Rätsels und deckt bei seiner Recherche ein faszinierendens Leben auf.

Hintergrund & Infos zu Citizen Kane
Der Beste Film aller Zeiten! So urteilten von 1962 bis 2002 das British Film Institute und das Amercan Film Institute bis heute. Und das, obwohl der Debütfilm des blutjungen Broadway-Schauspielers Orson Welles – er war gerade erst 27 Jahre alt – zunächst an den Kinokassen enttäuschte. Dieser hatte kurz zuvor mit seinem Radio-Hörspiel ‘Krieg der Welten’ landesweit auf sich aufmerksam gemacht und galt als Wunderkind von Hollywood. Daher machte das Studio auch den ‘Fehler’ Orson Welles vertraglich zuzusichern, dass er bei der Inszenierung freie Hand habe.

Die Figur des Foster Kane geht dabei auf den amerikanischen Verleger und begünder des Bulevardjournalismus William Randolph Hearst zurück. Da dieser sich von Welles verunglimpft fühlte, begann er eine Hetzkampagne gegen den Regisseur und brandmarkte ihn als Kommunisten. Er versuchte sogar, alle Negative des Filmes vor der Veröffentlichung aufzukaufen, um sie zu vernichten.

Bei den Oscarverleihungen wurde Citizen Kane insgesamt für neun Oscars nominiert und machte Orson Welles zum ersten Star, der in vier Kategorien eines Films nominiert wurde: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und bestes Originaldrehbuch (gemeinsam mit Herman J. Mankiewicz). Gewinnen konnte er lediglich den Oscar für das Originaldrehbuch. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Citizen Kane

Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

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9.0Herausragend

Der Blu-ray-Veröffentlichung liegt eine neue restaurierte Abtastung zugrunde. Da ich den Film nicht auf DVD mein Eigen nenne und die letzte TV-Sichtung viele Jahre zurückliegt, wäre ein Vergleich an dieser Stelle unredlich. Der Film ist mehr als 70 Jahre alt, das sieht man ihm an. Dennoch bietet er ein klares und kontrastreiches Bild bei allerdings nur durchschnittlichem Ton.

Meisterwerk schön und gut – aber es ist doch Arthaus, zudem in Schwarz-Weiß (igitt) und abgehangen, geradezu uralt und damit irrelevant!? Papperlapapp! Niemand ist gezwungen, den Film seiner persönlichen Bestenliste hinzuzufügen (tu ich auch nicht). Aber „Citizen Kane“ ist nicht nur Filmgeschichte, sondern auch ein hochspannendes Epos, brillant inszeniert, gespielt und fotografiert. Dass Schwarz-Weiß beeindruckendere Spielereien mit dem Kontrast ermöglicht als Farbe, veranschaulicht Orson Welles’ Hollywood-Debüt auf herausragende Weise. Wer „Citizen Kane“ als Filminteressierter noch nie gesehen hat, hat nun keine Ausrede mehr.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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9.0Herausragend

Selten ein so erfrischendes, unbeschwert energetisches und erzähltechnisch/optisch-hochwertiges, wegweisendes Biopic gesehen. Ein Musterbeispiel für zeitlose Filmkunst.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Der Beweis von Orson Welles Genie und Größenwahnsinn.
„Citizen Kane“ ist so stilbildend wie zeitlos. Ein verdienter Klassiker.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BibbelDiBubb

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Lief der also DOCH gestern nacht im Fernsehen? Ich hab mir die Fernsehzeitung zerfleddert beim Suchen, weil moviepilot mir angezeigt hat, der würde kommen, aber nix gefunden :-/


Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.0Sehenswert

Kein anderes Werk außer Francis Ford Coppola’s Der Pate taucht so regelmäßig in internationalen Listen auf, die den besten Film aller Zeiten suchen, wie Citizen Kane. Von Amerika bis Europa, von Asien bis Australien gilt das Gesellschaftsdrama von Orson Welles als zeitloser Klassiker, was schon erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass der Film mittlerweile 67 Jahre auf dem Buckel hat. Dementsprechend waren meine Erwartungen enorm. Enttäuscht wurde ich nicht, auch wenn ich Citizen Kane den Status als Meisterwerk absprechen würde.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Ein riesiger Film!

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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10.0Lieblingsfilm

Der beste Film aller Zeiten? Ja, tatsächlich.
Orson Welles auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Ein zeitloses Porträt über eine menschliche Selbstzerstörung, technisch perfekt, mit einer handwerklichen Kunstfertigkeit, die danach nur noch Kubrick erreichte (und vielleicht Spielberg in seinen besten Filmen). Es schadet auch nicht, das Welles als Kane vor allem sich selbst spielt.
Einziger Kritikpunkt: der wahrscheinlich größte Filmfehler aller Zeiten! Wenn Kane allein starb, wer hat dann seine letzten Worte gehört?

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popondre

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Kein Filmfehler. Der Butler erwähnt gegen Ende des Films, er habe zweimal Rosebud aus Kanes Mund gehört...Das letzte Mal als er eine Glaskugel aus seiner Hand hat fallen lassen....


Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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10.0Herausragend

Mit dem Jonglieren der Ebenen läutete der erst 25-jährige Regisseur Orson Welles ein neues Filmzeitalter ein. Berühmt wurde der Film auch für nie zuvor gesehene Schnitte, bizarre Kamerawinkel und verblüffende Tiefenschärfen. Nichts davon hatte der Autodidakt Welles selbst erfunden. Doch er schuf ein Kunstwerk, das bis heute fasziniert.

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plomlompom: Filmblogs

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10.0Lieblingsfilm

"James" Foster Kane? Aua. Das muss natürlich "Charles" heißen. Ansonsten, well, halt ein Kompendium des Kinos, das Werk, oder doch zumindest aller Techniken und Erzählweisen, die Hollywood zu seiner Höchstzeit halt so beherrschte, und zugleich inhaltlich eine große Amerika-Erzählung. Hier drunter ein Link zu einem längeren Text von mir über den problematischen Status des Werks als Überkanon.

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Kommentare (121) — Film: Citizen Kane


Sortierung

timmoe

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand den Film zwar stellenweise einfach öde, aber ich kann und will nicht abstreiten, dass die Lebensgeschichte von Kane wirklich interessant ist. Und mit der Schlussszene fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren, worum es Welles wirklich ging.
Der Film ist in der Tat zeitlos, wie von vielen richtig erkannt, aber dennoch stellt sich bei mir nicht das Gefühl ein, einen großen Klassiker gesehen zu haben. Zumindest meine Meinung ist so ehrlich, wie die Message des Films gemeint ist.

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DoctorWho

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Bewertung7.5Sehenswert

Großartige Parabel von Orson Wells auf den American Dream und auf den Kapitalismus im gesamten. Gilt als der beste Film aller Zeiten. Das kann ich nicht so ganz unterschreiben, aber trotzdem ein sehr guter Film

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gerrit93

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kann nur sagen toller Film. Ich weiß gar nicht wie ich den solange meiden konnte.
Auch wenn der Stil nicht den Geschmack von jedem trifft, sollte man diesen Film zumindest einmal gesehen haben.

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Begbie

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Bewertung10.0Herausragend

Der von vielen Magazinen, Regisseuren und Listen "beste Film aller Zeiten" - endlich hab ich mir auch diesen gegönnt und das nicht im TV sondern im Kino (Berlinale 2014 in der Retrospektive "Aesthetics of Shadow"). Ist der ganze Hype berechtigt? Für mich ganz klar JA. 2 Stunden voller Kinomagie, einer packenden Story, filmtechnisch brilliant und absolut vor seiner Zeit. Er ist vielleicht nicht in meiner persönlichen Top 10 aller Zeiten, aber müsste ich eine möglichst objektive Liste erstellen, dürfte Citizen Kane definitiv nicht fehlen. Vor allem erkennt man bei aktuellen Filmen noch immer so unendlich viele Anspielungen an dieses Meisterwerk (derzeit z.B. die Büro-Partyszene bei Wolf of Wall Street), dass man einfach nur seinen Hut ziehen kann.

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Lydia Huxley

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Uiuiui, den werde ich mir gleich mal vormerkten! Toll, dass du ihm im Kino schauen konntest :)


Moviegod

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Bewertung9.5Herausragend

Keine leichte Kost für zwischendurch. Hier muss man sich wirklich die Zeit nehmen, um dieses Kunstwerk zu verstehen und genießen zu können. Was Wells hier geschaffen hat, ist nicht weniger als ein Meisterwerk. In künstlerischer wie technischer Hinsicht. Wenn man das Alter dieses Films bedenkt, ist es unglaublich, was Wells damals schon für technische Fortschritte gemacht hat.

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Klawitterbus

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Bewertung10.0Herausragend

Natürlich kaum noch ein Film für die heutige Zeit - leider!

Aber es ist einer der besten filme aller Zeiten, daran gibt es einfach nicht zu rütteln.
Es ist wie mit Gemälden, ich muss sie nicht alle mögen, die van Goghs, die Renouards, die Matisse's, die Dahli's und wie sie alle heißen, aber man sollte es einfach anerkennen, wenn man vor einem Meisterwerk steht oder es sieht, auch wenn man weil man vielleicht eine andere Generation ist, oder keinen Zugang dazu hat.

Danke für dieses Meisterwerk!

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mariega

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Bewertung10.0Herausragend

DAS PUZZLE DES LEBENS
In einem Geduldsspiel setzt Orson Welles einzelne Stücke seiner Vorlage richtig zusammen und schafft somit das perfekte Bild. Sein Werk enthält alle Filme, die es bisher gab aber auch die, die nachkommen werden. Wie ein Puzzle, das man immer wieder neu machen kann, sollte man diesen Film immer wieder sehen. Denn in jeder Etappe unseres Lebens zeigt er uns eine andere Art des Zusammensetzens und der Anschauung.

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mariega

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deshalb stehen diese Worte in meinem Profil ;)! (Ich musste doch eine Ausrede für meine kurzen Kommentare finden :D!)


Andy Dufresne

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:)


Ener

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Bewertung10.0Herausragend

Eine Charakter-Studie wie ein Kreis. Unaufhaltsam zeichnet sich das Bild eines unnahbar erscheinenden Menschen. Teils ohne erkennbare Motive oder Klischees folgt er seinem introvertierten Weg, was ihn unberechenbar macht. Und so auch die Abgründe einer ganzen Industrie aufzeigt. Symphatie des Zusehers wird kaum entstehen. Doch mit dem letzten Abschnitt wird aus dem Film ein großes Ganzes, der Kreis schließt sich. Ja, das Ende ist so rund wie es nur geht. Dabei hat es zuhauf Filme, die auf dem Papier Stories bieten, die mehr hergeben. Beeindruckendes Beispiel, wie wenig das bedeutet, wenn man Funktion & Wirkung von Film und TV auf den Zuseher versteht & richtig anwendet. Damals (und in dem hohen Maße wie hier sogar in späteren Jahren) ein Novum, sozusagen der erste richtige & ernstzunehmende Spielfilm. Und witzigerweise, als gehöre es dazu, dann gleich mit einem richtig fetten Logikfehler. Auch diesbezüglich wegweisend.

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Ener

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Jener, daß niemand im Raum war, in dem Moment, als Charles starb. Und somit keiner wissen konnte, was sein letztes Wort war.

Ich bin mir durchaus des Butlers bewußt, allerdings spricht die Sterbeszene zum Anfang eine andere Bildsprache, und ich denke, die ist so gewollt und so gemeint. Wenn es kein Logikfehler ist kann man es aber gerne auch Paradoxon nennen. ;)


Macintosh

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ach ja ,genau
Danke


InfiniteJest

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich entweder der beste älteste Film oder der älteste beste Film. Gut gealtert in jedem Fall, denn den Stoff könnte man auch heute nicht besser verarbeiten. Was sollte man schon verbessern? Und heute gibt es eh zu wenig Orson Welles dafür.

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Cellmorbasg

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Bewertung10.0Herausragend

Filmporträt eines Gescheiterten (enthält Spoiler)

Es sind die Geschichten mit tragischen Zügen, Charaktere die fallen, die mich besonders faszinieren: bspw. Anakin Skywalker, Michael Corleone oder auch Gollum. Sie sind mehr als gut oder böse, ambivalent und in dieser Vielschichtigkeit sind sie menschlich. Das nicht jeder Junge von nebenan zum Monster wird, liegt auch an fehlenden Reizen. Wer keinen Ring der Macht in die Finger bekommt, nicht in eine Mafiafamilie hineingeboren wird oder als Auserwählter gesehen wird, wer sich solchen Versuchungen nicht ausgesetzt sieht, kann ihnen auch nicht erliegen. Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.
Charles Foster Kane wird aus seiner Kindheit gerissen. Es ist ein Wendepunkt in seinem Leben. Die Erklärung für sein unerfülltes Leben ist es nicht. Für den Zuschauer zeigt diese Episode, dass Kane mehr war als ein gefallener Medientycoon. Nachdem Kane mit 25 über sein Vermögen verfügen kann, übernimmt er die Kontrolle einer Zeitung und wendet sich gegen seinen Erzieher und die Elite für die jener steht. Er führt einen publizistischen Kampf und stellt für sich eherne Grundsätze auf – durchgeführt mit Boulevardkournalismus. Es ist einer seiner Brüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Kanes Hybris führt ihn bis in die aktive Politik. Kurz vor seinem ersten Wahlsieg folgt jedoch der Beginn des öffentlichen Abstiegs. Ausgelöst von der Begegnung mit einer jungen Frau die eine Schneekugel ihr Eigen nennt.
Wieder ist sein Leben an einem Wendepunkt und dem Verlust der politischen Karriere, Frau und Kind folgt eine weitere Ehe in der er alle Energie auf seine Frau richtet. Er ermöglicht ihr eine Gesangskarriere der diese nicht gewachsen ist und die den endgültigen Bruch mit seinem Jugendfreund herbeiführt. Kane erweist ihm einen letzten Freundschaftsdienst, doch die Unterschiede und das Unverständnis füreinander sind zu groß geworden. So richtet sich Kane in seiner ungleichen Ehe ein. Als auch dieses letzte Refugium seines Lebens von ihm unbeabsichtigt zerstört wird, verlebt er die Einsamkeit bis zu seinem Tod.
Bis hierhin folgte der Zuschauer dem Reporter der für die Wochenschauausgabe recherchiert wie auf der Schulter sitzend. Der Film regt dabei die eigene Suche nach dem Verständnis von Kane an. Denn anders als der Reporter sehen wir die Rückblenden und sie sind angereichert mit vielen Details in den tiefenscharfen Weitwinkelaufnahmen. Die Zusammensetzung der Geschichte die der Chronologie nicht stringent folgt, Zeitsprünge hat, regt ebenfalls zur Reflexion ein. Der Höhepunkt dieses Mehrwissens bietet das Ende welches dem Zuschauer den Schlüssel zum Verständnis in die Hand legt. "Rosebud" steht auf dem Schlitten aus Kindertagen. Es verändert den ganzen Film.
Die verlorene Kindheit war nicht nur Ausgangspunkt von Kanes Aufstieg und Fall, es war seine konservierte Erinnerung für die Ewigkeit.
Jeder kennt Rosebud oder das Mädchen im weißen Kleid mit weißem Sonnenschirm: Sehnsuchtsorte der Erinnerung die unerreichbar sind. Charles Foster Kane konnte alles für Geld kaufen, nur kein Geld zu haben, das gelang ihm nicht. Ein einfaches Leben, geborgen, geliebt und liebend in der Welt. Der Schneeball war der Grabstein seiner Kindheit. Ein Verlust den er nicht überwinden konnte. Rosebud wurde kein Mädchen mit weißem Regenschirm.

Nicht nur das Ende macht eine zweite Sichtung des Films zu einer neuen Entdeckungsreise. Es ist die Reichhaltigkeit, die diesen Film so besonders macht, die in vielen Belangen so gelungen ist. Ein Film wie Filme sein sollten. Eine Einladung für Augen, Ohren, Herz und Verstand.

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supersizefilms

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein historisch sehr wichtiger Klassiker, der, was (viele) Aspekte wie technische Planung und strukturierte Umsetzung eines grandios ausgearbeiteten Drehbuchs angeht wahrscheinlich kaum Konkurrenzt hat(te zu der Zeit!).
Diese selbstbestimmte "Machtergreifung" ist ein heutzutage schier unmögliches Phänomen in der Kunst und dafür großen Respekt an Orson Welles.
Allerdings gibt es immer noch den unbestechlichen Aspekt des Filmgeschmacks und dieser sagt mir dass ich diesen Film gut fand, aber auf keinen Fall zum besten oder 2.besten Film aller Zeiten wählen würde.

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Andy the X

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Projekt "5 Klassiker bis 500".

Ich nähere mich meiner 500. Bewertung auf Moviepilot. Die letzten fünf Filme vor dieser Marke sollen Klassiker und Must-See Filme sein, die ich bisher leider noch nie gesehen habe.

Teil 3/5
Citizen Kane

Endlich! Endlich habe ich es geschafft, diesen absoluten Klassiker zu sehen, den viele für den besten Film aller Zeiten halten und von dem ich schon so viel während meines Studiums gehört habe. Endlich habe ich Citizen Kane gesehen.
Ein Film über einen Menschen, der alles hat und dem doch alles fehlt: Nämlich Rosebud.

Ich habe es nicht bereut, mir diesen alten Schinken "angetan" zu haben, im Gegenteil. Citizen Kane bietet eine Geschichte, die in Rückblenden erzählt wird und so nach und nach ein Bild über diesen Menschen Kane entstehen lässt. Wer war er und warum wurde er der, der er war? Die Story an sich ist nüchtern betrachtet nichts besonderes. Aber WIE erzählt wird, macht den Film so besonders. Die Überblendungen, der Schnitt (z.B. die Frühstückszene), die Kameraeinstellungen, die Beleuchtung, die Kamerafahrten, etc. Der Film (von 1941!) verdient für die Reichhaltigkeit seiner Stilmittel tatsächlich die Bezeichnung "Meisterwerk". Man muss sich ja vor Augen halten, das diese Mittel, an die man sich heute gewohnt hat, damals neu und bahnbrechend waren.

Jetzt stehe ich vor dem Dilemma, das man bei Moviepilot Filme mit Zahlen bewerten soll, was bei Citizen Kane nicht ganz leicht ist.
Für seine Machart und Bildsprache verdient Citizen Kane aus filmhistorischer Sicht klar 10/10 Punkten.

Nun bewerte ich hier aber eigentlich nur danach, wie mir ein Film rein subjektiv gefallen hat. Da muss ich die Wertung dann leicht runterschrauben. Aber nur leicht.
Gibt gute 8,5 Punkte.

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FilmFan92

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Bewertung10.0Herausragend

SPOILER MÖGLICH!

Wenn einer eine Reise macht, hat er viel zu erzählen.
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Liebes Tagebuch,

ich, Charles Foster Kane, bin am Ende. Mein Lebenslicht schwindet mit jedem Atemzug den ich tätige. Daher möchte ich der Nachwelt etwas vermachen. Kein Testament. Keine ausschweifenden Memoiren. Sondern eine Erzählung. Über mein Leben. In gewisser Weise handelt es sich dabei um meine Memoiren, doch ich werde bloß einige Phasen meines Lebens beschreiben, die wichtigen Momente, Momente an die ich mich erinnern kann, Momente die ich teilweise positiv, teilweise negativ in Erinnerung habe. Bereuen tue ich nichts. Außer Rosebud.
Es beginnt mit einer kurzen Erzählung aus meinen Kindheitstagen. Meine Eltern waren keine reichen Menschen, sie waren arm, ich war ihnen scheinbar eine Last. Es war Winter, als ein Mann vorbeikam. Thatcher war sein Name. Meine Mutter war durch einen Zufall an Geld gekommen, ein riesiges Vermögen. Sie wollte mir eine teure Ausbildung verschaffen und gab mich deshalb in die Hände dieses Mannes und so erfuhr ich eine elitäre Ausbildung und wurde der Mensch, der ich später war und möglicherweise immer noch bin. Dabei wollte ich bloß ein Kind sein, wie jeder Andere.
Einige Zeit später, ich war 25, wurde mir die Verfügung über das enorme Vermögen meiner Mutter zugesprochen. Ich investierte in eine seriöse Zeitung, der New York Inquirer, und machte aus ihr eine Boulevard-Zeitung. Boulevard Presse ist genau das, was die Masse möchte. Ich habe einen intelektuellen Anspruch an eine Zeitung, wusste aber genau, dass die Masse sich über Skandale und mir unwichtige Themen amüsiert. Und so vermehrte sich mein Vermögen. Durch die Einfachheit der Unterhaltung. Durch primitive Unterhaltung. Aber ist das nicht egal, wenn ich somit zu Geld komme? Ist das skrupellos? Heute bin ich anderer Meinung als damals. Meine Entscheidung bereue ich aber nicht. Ich hätte auch heute die selben Entscheidungen getroffen.
Zeitsprung. Ich habe eine Frau kennengelernt. Sie ist nicht reich wie ich. Wir führten eine sehr intime Beziehung. Zeitgleich bereitete ich mich auf die Wahl zum Gouverneur vor. Mein erbitterter Rivale Jim Gettys führt einen ebenso skrupellosen Wahlkampf wie ich. Er erfährt von der Affäre. Er stellt mich vor die Wahl. Politischer Erfolg oder Liebe. Hätte ich mich heute, mit dem Wissen der nachträglichen Ereignisse anders entschieden? Eine Frage die ich nicht beantworten kann. Ich wurde somit Opfer meines eigenen Instruments. Ich entschied mich, niemals einer Erpressung zu erliegen und wurde Opfer der Presse. Meine Ehe war zerbrochen. Ich war am Boden.
Nach Emilys plötzlichem Tod heiratete ich Susan, meine Affäre. Aus heutiger Sicht erkenne ich meinen Werdegang und wie ich mit der Zeit Veränderung durchlebte. Keine positive Veränderung. Ich zwang Susan zu einer Karriere, die sie ablehnte, weil sie abgelehnt wurde. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch? Vielleicht, aber ist nicht jeder irgendwann ein schlechter Mensch? Gibt es perfekte Menschen? Nein. Und ich bin ebenfalls nicht perfekt. Bereue ich diese Taten? Bereue ich meinen späteren Werdegang? Das was ich geworden war? Ich kaufte einen Palast, Xanadu. Ich war größenwahnsinnig. Und nur eines schwirrte mir im Kopf. Rosebud. Wieso bin ich so geworden wie ich heute bin? Wurde ich beeinflusst? Oder habe ich andere Menschen beeinflusst? War es meine Affäre oder war es meine fehlende Kindheit? Ich bin ein missverstandener Mensch. Ich bin nicht perfekt, das weiß ich. Ich habe Fehler gemacht, das weiß ich. Aber das tut jeder. Würde ich etwas ändern, wenn ich es könnte? Ja und zwar Rosebud.
Für die Menschen, die sich dieses Tagebuch durchlesen und hoffen Aufschluss über mich zu finden, diesen Menschen kann ich sagen, alles was über mich geschrieben wurde ist wahr, alles was ich hier niederschreibe ist wahr, aber alles ist bekannt. Keine Geheimnisse. Ich gebe euch nur eine letzte offene Frage über mich. Was ist Rosebud?
Erstickt dran!

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Deathpool

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Toll!


FilmFan92

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Danke :)


MurmelTV

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Bewertung9.0Herausragend

Arthaus Close-up: Orson Welles

Teil 1/3: "Citizen Kane" (1941) - Restaurierte Fassung

Mit dem Radiohörspiel "Krieg der Welten" erlangte Orson Welles 1938 Weltruhm. Sein Regiedebüt(!) "Citizen Kane" schrieb Filmgeschichte und gilt auch heute noch als Meilenstein der Filmgeschichte, für viele sogar als bester Film aller Zeiten.

Es fällt mir persönlich immer schwer solch alte Klassiker zu bewerten. Mir, als 94er Jahrgang. Ein junger Mann, der mit dem Farbfernsehen aufgewachsen ist und Filme gewohnt ist, die aus Zeitsprüngen und aufwendigem Make-up bestehen. Es ist nicht leicht, sich in eine Zeit zu versetzen, in der noch nicht einmal die eigenen Eltern das Licht der Welt erblickt haben. Eine Zeit, in der das Medium "Film" noch immer als Neuland gilt.

"Das Kino ist noch sehr jung und es wäre einfach lächerlich, wenn es einem nicht gelänge, ihm noch ein par neue Seiten abzugewinnen."

Hier kommt das Wunderkind Orson Welles ins Spiel, dem es gelingt, neue, beeindruckende Akzente zu setzen und die Welt des Films für immer zu verändern! Dies betrifft nicht nur seine Inszenierung von mehrschichtigen Handlungsebenen, sondern vor alle dem deren Umsetzung mit Hilfe der Kamera und des Mikrofons. Hier spielt auch der Kameramann Gregg Toland eine große Rolle, welcher zuvor schon in Klassikern wie "Früchte des Zorns" (1940) seine Technik der Tiefenschärfe-Aufnahme perfektionieren konnte. So können auch Handlungsebenen im Hintergrund scharf dargestellt werden.
Auch die Alterung Kanes ist nicht nur für das Alter des Films herausragend, sondern immer noch besser als in vielen heutigen Werken. Seine Figur wirkt stets glaubhaft, egal in welcher Lebensphase!

Dort muss man ebenfalls die schauspielerische Leistung der Darsteller loben, insbesondere die Leistung von Orson Welles selbst ist grandios. Seine Mimik weiß auch heute noch zu überzeugen und hat mich persönlich beeindruckt! Vom jungen, frivolen, impertinenten Mann, der vor Eifer und Zielen nur so sprüht, hin zum tiefbetrübten, einsamen Greiß.

Es ist eine, wie ich finde, traurige Lebensgeschichte. Ein Mensch, dem die Kindheit und die Eltern genommen werden, der in eine für ihn fremde Welt geworfen wird und, obwohl er alles gewinnt in seinem Leben, doch wieder alles verliert und letztendlich einsam stirbt. Ein Mensch, der erst viel zu spät begreift, dass Geld und Reichtum kein Ersatz für Familie, Freunde und Liebe sein können.

Aus Kanes Verhalten soll der Zuschauer nun seine Lehren ziehen. Er soll es nämlich anders machen. Das Leben genießen, Freundschaften pflegen und das Glück in der Liebe finden. Nicht das Leben eines Kapitalisten führen.

Mir persönlich gefällt diese Botschaft des Filmes und auch den Film an sich kann man dank der faszinierenden Aufnahmen gut verfolgen. Auch wenn es an einigen Stellen für meinen Geschmack dann doch zu trocken.

"Citizen Kane" ist ein herausragender Film, der das Medium geprägt und verändert hat. Ein Film, den man gesehen haben sollte, wenn man sich für die Geschichte eben dieses Mediums interessiert und ein Film, der auch heute noch unterhält. Großes Kino war, ist und bleibt für immer großes Kino!

Chapeau, Orson Welles!

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vanilla

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der fehlt mir noch:-)


MurmelTV

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Habe ihn auch ewig vor mir hergeschoben.
Aber viel Spaß bei der ersten Sichtung! Es lohnt sich. ;)


BulletToothHony

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Bewertung9.0Herausragend

Kaum zu glauben, wie dezidiert Welles den Amerikanischen Traum schon vor 72 Jahren auseinandergenommen und als nichts weiter als Traum dargestellt hat...

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MrKatsumi

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Bewertung9.0Herausragend

35mm, OV - alles andere ist auch irgendwie eine Farce bei solch einem Film.
Besonders (und das mit Nachdruck) beeindruckend für die Zeit in der er gedreht wurde. Einfach überragend wie Welles, und das Team Filmschaffender um Ihn, damals schon wusste wie sie bestimmte Szenen realisierten können. Für die Vierziger einfach unglaublich reif und seiner Zeit voraus!

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MrKatsumi

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Es waren so gut wie nur 40+ Leute im Kino, wirklich traurig. KEINER meiner Freunde kannte Citizen Kane. Mal wieder allein ins Kino, was solls..


Suki93

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Ohja, wunderbarer Film mit fantastischer Kameraführung wie ich finde! Wer den Film nicht kennt, hat was Großes verpennt...


heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit alten Schinken kann ich in der Regel nichts anfangen. Citizen Kane gefällt mir soweit am besten. Die uralte Optik stört auch hier. Aber bei Citizen Kane reißt das gute Drehbuch viel heraus. Biografische Filme liegen mir normalerweise nicht so. Dieser hier ist interessant. Die Annäherung an den Hauptcharakter aus verschiedenen Blickwinkeln ist klasse. Die schrittweise Demontage des Übermenschen Kane ist toll umgesetzt.

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Acry

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Klassiker muss zeitlos sein und genau das ist Citizen Kane. Wie Reichtum einsam macht, Medien Leben zerstören oder der American Dream zum Nightmare wird, ist heutzutage noch genauso aktuell wie damals in den 40er Jahren.
Neben der filmisch wirklich beeindruckenden Inszenierung und der intelligenten Erzählweise ist besonders Welles' Darstellung des charismatischen, rücksichtslosen, idealistischen und innerlich zerrissenen Kanes ein definitiver Grund, sich diesen Film anzuschauen.
Meine zukünftigen Schüler dürfen sich schon mal auf Citizen Kane als Pflichtprogramm zum American Dream freuen - das werde ich durchsetzen, egal wie voll der Lehrplan ist hehe

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Raven.13

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist wie ein Puzzle und am Ende muss man feststellen das ein ganz anderers Bild rauskommt.

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Stevie Wonder

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Bewertung9.5Herausragend

Was willst du im Leben? Geld? Macht? Liebe? Oder alles drei zusammen?
Braucht man Geld und Macht um glücklich zu werden?

Mit diesem Thema setzt sich der Film „Citizen Kane“ auseinander.

Wir befinden uns im Amerika der 20er Jahre: Charles Foster Kane ist einer der reichsten Männer der Welt und besitzt haufenweise Zeitungen und Radiostationen. Er ist weltbekannt, doch stirbt trotzdessen alleine in seinem Schloss Xanadu. Ein Journalist beginnt das Rätsel um sein letztes Wort „Rosebud“ zu lüften.

Charles Foster Kane: Er hat alles was man sich vorstellen kann und man könnte meinen, er müsste glücklich sein. Doch er stirbt unglücklich und ganz alleine in seinem Schloss, das bis oben hin mit Statuen und anderen Sammlerstücken vollgepackt ist. Warum ist er nicht glücklich? Er hat doch alles?
Kane strebt nach Macht, die er durch die Zeitung erlangt. Geld bedeutet ihm nicht viel. Er will von allen geliebt werden, doch er liebt nur sich.

Mr. Thatcher: Er ist Kanes Vormund und kümmert sich um ihn seit dem Kindesalter. Er regelt die finanziellen Geschäfte in Kanes Namen, die ihm im Alter von 25 Jahren überschrieben werden. Mr. Thatcher ist Banker und strebt nach Geld. Sein Weg zum Glück ist Geld. Doch macht dies glücklich?

-"Was möchtest du sein"? (Mr. Thatcher)
-"Alles was sie hassen!" (Charles Foster Kane)

Bernstein: Er kennt Kane sein ganzes Leben lang und unterstützt ihn auch auf seinen Weg. Er ist Mitarbeiter bei Kanes Zeitung.

„Es ist keine Kunst Geld zu machen, wenn man nichts anderes will als Geld zu machen.“ – Bernstein

Ein Film über die Suche nach dem Glück, nach dem Sinn des Lebens. Ein wohl immer aktuelles Thema das 1941 in einem Film von Orson Welles aufgegriffen wird und in eine perfekt umgesetzte Geschichte gepackt wird. Mit atemberaubenden Kamerafahrten, die in manch teuren Filmen des 21. Jahrhunderts nicht vorkommen.

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