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Dark Blood

Dark Blood (2012), GB/NL/US Laufzeit 86 Minuten, Drama, Thriller, Western


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7.1
Kritiker
4 Bewertungen
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6.7
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28 Bewertungen
8 Kommentare
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von George Sluizer, mit River Phoenix und Jonathan Pryce

Dark Blood ist der unvollendete letzte Film von River Phoenix, der 1993 vor dem berüchtigten Viper Room an einem Drogencocktail starb.

Inszeniert von George Sluizer (The Vanishing – Spurlos verschwunden) erzählt Dark Blood eine düstere Geschichte um einen jungen Witwer (River Phoenix), der in einem Atombombentestgebiet einsam und abgeschieden lebt und auf das Ende der Welt wartet.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dark Blood
Genre
Drama, Thriller, Neo-Western
Ort
Wüste
Handlung
Atombombentest, Einsame Hütte, Einsamkeit, Junge, Konfrontation, Paar, Witwer
Produktionsfirma
Fine Line Features, Scala Productions

Kritiken (4) — Film: Dark Blood

Christian Wolf: outnow.ch Christian Wolf: outnow.ch

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9.0Herausragend

Dark Blood ist ein magischer, mit Herzblut konstruierter Film, der nach 20 Jahren Hin und Her endlich das Licht der Welt erblickt. River Phoenix in seiner letzten Rolle zu sehen, ist eine Genugtuung für alle Fans und Cineasten.

Kritik im Original: http://outnow.ch/Movies/2012/DarkBlood/Reviews/kino/

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.5Ganz gut

[...] Der unglaublich stark gespielte Spätwestern blickt tief in das dunkle Herz der amerikanischen Geschichte, vom Genozid der Ureinwohner bis zum Ende des Kalten Krieges und es ist gerade diese Unvollkommenheit, die „Dark Blood“ sehenswert macht, ja sogar dem Ton des Films angemessen erscheint, ein wunderschönes Fragment.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter von Becker: Der Tagesspiegel Peter von Becker: Der Tagesspiegel

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6.5Ganz gut

Wenn im laufenden Film plötzlich ein Stück fehlt, liest Sluizer im Off die unvollendete oder nie gedrehte Szene so suggestiv aus dem Script, dass der Film im Film wie selbstverständlich im Kopf des Zuschauers entsteht. Es ist, als habe jemand Brechts Methode des Epischen Theaters einfach aufs Kino übertragen. Das funktioniert erstaunlich.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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6.5Ganz gut

Ein fragmentarischer, aber funktionsfähiger Film [...]. Dass Dark Blood trotz seiner Ausfälle spannend ist, spricht für seine erzählerische Substanz. In manchem wirkt Dark Blood heute altmodisch, in seinen langen Einstellungen, seiner Weiträumigkeit, seiner darstellerischen Dezenz [...]. Aber das postapokalyptische Szenario des Films, der Zusammenstoß der weißen und indigenen Kultur, die Hilflosigkeit westlicher Arroganz wirken heute bedeutungsvoller, brisanter und aktueller als damals, als die Welt noch 20 Jahre jünger war.

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Kommentare (4) — Film: Dark Blood


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Windom Earle

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Bewertung7.0Sehenswert

Komischerweise sind die nicht vorhandenen Szenen, die Sluizer mit seiner wundervollen Erzählerstimme vorliest die poetischsten Stellen im Film. Ich hätte mir sogar viel mehr davon gewünscht, weil ich manchmal das Gefühl hatte, dass einfach noch mehr fehlt als bereits 'gekennzeichnet' ist... Allein der Versuch diesen unmöglich zu beendenden Film fertig zu stellen ist aller Ehren wert und sehr mutig. Und Sluizer behält Recht: Ein Stuhl mit 3 Beinen bleibt stehen. Auch wenn er wackelt und fasst umfällt, er bleibt stehen.

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robertpires27

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab den Film mehr als eine Parabel über die Schuld des weißen Mannes gegenüber den Ureinwohnern Amerikas verstanden. In diesem Kontext gesehen ist die Handlung im Endeffekt schlüssig und nachvollziehbar. Der weiße Mann, der denkt, dass er sich mit Geld alles erkaufen kann und nur ein Mittel zum Zweck ist um seine Bedürfnisse zu befriedigen im Gegensatz zu dem nicht einmal halbblütigen Boy, dem aber wegen der Geldgier der Weißen alles genommen wurde und sich nur nach Nähe und Liebe sehnt...
Natürlich hat die Handlung hier und da kleine Schwächen, dass wäre wohl auch nicht anders wenn der Film komplett wäre aber die Atmosphäre und die beeindruckenden Einstellungen und Landschaftsaufnahme sowie dieser unterschwellige Konflikt der Kulturen machen dies wieder wett.

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JaywalkerHB

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie schön es hätte sein können: Ein verlorenes Filmjuwel schließt die Karriere von River Phoenix ab. Leider ist dieser Film absolut nichts besonderes. Selbst wenn die Szenen, die nicht mehr gedreht werden konnten, im Film wären, bezweifle ich stark, dass sie ihn viel besser gemacht hätten. Die Geschichte ist banal, das Vorgehen der Charaktere nicht logisch, die Szenen teilweise unfreiwillig komisch und klischeebehaftet. SPOILER: Selbst die Szene in der der von River Phoenix gespielte Charakter verstirbt sind eher albern. Ich hätte erwartet, dass mir diese Szene angesichts seines bald darauf folgenden Todes näher gehen würde, aber sie ist leider nur der unbefriedigende Abschluss eines unbedfriedigenden Films.

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smu137

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Sehr interessant zur 20-jährigen Entstehungsgeschichte des Films: http://www.zeit.de/kultur/film/2013-02/dark-blood-berlinale-film

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