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Das Geheimnis von Kells

The Secret of Kells (2009), BE/FR/IE Laufzeit 76 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Animationsfilm


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9.0
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7.7
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442 Bewertungen
32 Kommentare
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von Nora Twomey und Tomm Moore, mit Brendan Gleeson und Evan McGuire

Das Geheimnis von Kells erzählt die fiktionalisierte Entstehungsgeschichte des Buches von Kells anhand der Abenteuer des Klosterschülers Brendan.

Irland im 8. Jahrhundert: Der 12-jährige Brendan (Evan McGuire) ist Neffe des mächtigen Abts Cellach (Brendan Gleeson), der der Abtei von Kells vorstellig ist. Cellach setzt alles daran, Brendan in die Geschäfte eines Abts einzuführen, denn dieser soll einmal die Abtei übernehmen. Brendan interessiert sich aber mehr für die Geheimnisse der Buchmalerei als für die Probleme von Cellach, mit einem gewaltigen Trutzwerk die einfallenden Wikinger abzuwehren.
Während seiner Ausbildung hört Brendan vom Buch von Iona, welches von Bruder Aidan (Mick Lally) bearbeitet wird. Eines Tages sucht Bruder Aidan die Abtei auf, im Gepäck sein legendäres Werk. Er bittet Brendan um Mithilfe, denn seine Augen sind schon altersschwach. Dazu muss sich Brendan aber in den nahe gelegenen Wald begeben, der von vielerlei wundersamen, aber auch gefährlichen Wesen bewohnt wird. Hier trifft Brendan auf das Wolfsmädchen Aisling (Christen Mooney), die ihm eine große Hilfe ist. Gemeinsam spüren sie nach dem mythischen Auge von Collum-Cille, das einer alten keltischen Gottheit namens Crom Cruach gehörte. Zwischen der Konfrontation mit dem uralten Wesen und den angreifenden Wikingern muss Brendan über sich hinauswachsen, will er die Abtei und das Buch von Iona retten…

Hintergrund & Infos zu Das Geheimnis von Kells
Das Geheimnis von Kells (OT: The Secret of Kells) ist eine französisch-belgisch-irische Koproduktion. Sie ist voller Referenzen auf die keltische Mythologie und basiert auf dem mittelalterlichen Buch von Kells (Irisch: Leabhar Cheanannais). Dem Thema gemäß ist der Zeichenstil von Das Geheimnis von Kells den farbenprächtigen Buchmalereien nachempfunden.

In Deutschland hatte Das Geheimnis von Kells seine Premiere auf der Berlinale 2009. Auf dem Internationalen Film Festival in Dublin gewann Regisseur Tomm Moore den Publikumspreis, während der Film in der Kategorie Best Animated Feature Film of the Year für den Oscar nominiert wurde.

Geadelt wurde Das Geheimnis von Kells auch durch die Mitarbeit von Brendan Gleeson, der sich sehr mit den Mythen seiner Heimat identifiziert. So stellte sein Regiedebüt At Swim-Two-Birds, für das er auch das Drehbuch schrieb, eine Auseinandersetzung mit der irischen Folklore dar. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Geheimnis von Kells
Genre
Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Klassischer Zeichentrickfilm
Zeit
9. Jahrhundert
Ort
Fantasiewelt, Irland
Handlung
Abenteuer, Abt, Abtei, Buch, Fabelwesen, Gefahr, Junge, Kloster, Magie, Magische Fähigkeiten, Mauer, Mönch, Phantasie, Verwunschener Wald, Wald, Wikinger, Wolf
Stimmung
Geistreich, Spannend
Produktionsfirma
Cartoon Saloon, France 2 Cinéma, Les Armateurs, Vivi Film

Kommentare (32) — Film: Das Geheimnis von Kells


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memayme

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Bewertung5.0Geht so

man schaut auf die Bewertungen und denkt sich wtf? man wieso kenn ich den noch nicht? Dann schaut man 5 Minuten rein und denkt sich WTF?? Jetzt weiß ich warum. Ja Kunstfilm und blabla. Teilweise ganz rührend, aber niemals packend und einfach nicht meins...
Man muss dem Film aber zu gute halten, dass er wahrscheinlich ganz gut, aber man einfach entäuscht is, wenn man die Bewertungen vorher durchliest...
Geschmackssache!!

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seher.oba.3

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr beeindruckender Animationsfilm!
Viel fanatsievolles und sehr schöne Darstellungen, auch wenn sie auf den ersten Blick eher einfach wirken, sind sie doch komplexer als man meint.
Die Handlung ist sehr interessant.
Es enstehen wachsende Freundschaften, Tragik und Zerstörung spielen eine Rolle, und das deutliche Gute und Böse ist einander immer wieder gegenübergestellt.
Das Einzige was mich an dem Film dennoch gestört hat, war der fehlende Kampf zwischen dem Guten und Bösen, denn auch zum Schluss bleibt Einiges offen und Fragen unbeantwortet.
Auch ein richtiges "Happy End" gibt es strenggenommen nicht, aber das mögen viele sowieso nicht, und hat mich selbst auch nicht so sehr gestört.

Ich empfehle diesen Film weiter, für alle die Interesse an "schaurigen" Animationsfilmen haben und emotionale Filme mögen. ;)

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naibaf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wundervoll!!!

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sachsenkrieger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine willkommene Abwechslung zu den mittlerweile optisch grandiosen Animationsfilmen Hollywoods, bei denen leider die Phantasie manchmal etwas zu kurz kommt. Der Film wird getragen von keltischer und christlicher Symbolik, untermalt von schöner Musik und einer an eine wahre Begebenheit angelehnten Geschichte.

Der Film will wohl etwas zum Thema Phantasie, Hoffnung, Neugier, Mut, Hoffnung etc. ausdrücken, aber eine genaue Aussage trifft er nicht. Wie er seine Message rüberbringt, ist allerdings einfach nur schön und nicht nur für Kinder geeignet.

Meine Freundin sagt 10 Punkte, ich wegen der doofen männlichen Logik 8, treffen wir uns also bei 8,0 Punkten.

P.S.: Hoffnung haben wir doppelt, einmal müssen wir leider abziegen - Die Jury

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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FrDrSeltsam

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Bewertung9.5Herausragend

Zauberhaft, ungewöhnlich und ein Kunstwerk in sich. Eine Hymne auf die Macht des Buches.

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Fanfan89

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Film Nummer 100. Und es hätte kaum ein schönerer sein können.


Patrick Zecca

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Bewertung5.5Geht so

Über diesen Film liest man hier einiges, meistens wird er als "magisch, wunderschön, fantastisch und kreativ" bezeichnet, die Zeichnungen seien, jede für sich, sein eigenes Meisterwerk.
Ich weiß nicht woran es lag, dass dieser Stil auf mich überhaupt nicht zu wirken vermochte. Die Art der Zeichnung ist nett, ja, aber soll das reichen um Filmmittelpunkt zu sein? Das muss ich ganz klar sagen: nein. Das Ganze plätschert vor sich hin, ohne zu fesseln, teilweise nett und kindlich, teilweise lahm und einschläfernd. Die Geschichte hat für mich kein spannendes Element, ist flach und karg, wirkt wie eine Kindergeschichte aus längst vergangenen Tagen, die es leider nicht schafft annähernd deren Magie zu verströmen. Die Figuren haben keine Sympathie und keine Emotion in mir geweckt.
Nun ja, das eine gefällt, das andere nicht, so ist das eben in der Welt der Filme ..

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katzltatzl

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ein sehr treffender kommentar. für mich war der film leider eine (teure) enttäuschung.


Tytus

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hier gratis ob der Umsonst is kann ich net sagen

http://www.netzkino.de/#!/index/das-geheimnis-von-kells.html

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Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Das Geheimnis von Kells“ ist eine wahre Wundertüte von Film.
Eingebettet in fantastisch kreative Bilder erzählt der Film eine einfache Geschichte, die jedoch trotzdem mitzureißen weiß.
Die Figuren sind sympathisch, der Humor (bis auf die ersten Minuten) stimmig und auch an Spannung fehlt es zum Ende hin nicht.
Der Zeichenstil, der eine Mischung aus mittelalterlichem Buchzeichnungen und neuesten Animationstechniken darstellt, ist hierbei das tragende Element.
Jedes einzelne Bild wirkt, wie schon das Buch, um das sich alles zu drehen scheint, wie ein Kunstwerk. Unfassbare Schönheit, die ich gerne im Kino erlebt hätte. Die Farben erstrahlen förmlich, Alltagsgegenstände verwandeln sich in wunderschöne Objekte.
Doch nicht alles ist derart lebensfroh. Hat der Film, solange er anfänglich unbeschwert ist, noch eine erbauende Wirkung, so schlägt das mit dem Angriff der Wikinger schlagartig um.
Denn nicht nur die heiteren Momente werden durch die Technik verstärkt, auch die düsteren Seiten erhalten mehr Durchschlagskraft. So kann einem das Lächeln schon mal vergehen. Für die ganz Kleinen ist das sicherlich nichts. Der Schrecken wird dargestellt in gesichtslosen Fratzen, schwarz und rot. Der Tod wird zum zentralen Thema.
Das erhöht noch mal die emotionale Kraft, die der Film besitzt.
„Das Geheimnis von Kells“ erhielt zu Recht eine Oscarnominierung, denn das, was die Macher hier abliefern, ist einfach ganz großes Kino.
Unbedingt ansehen, wer sich nicht vom ungewöhnlichen Zeichenstil abschrecken lässt.

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Solveig

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Bewertung9.0Herausragend

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"Ich sah das Buch, das Buch, das die Finsternis in Licht verwandelte."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Die Menschen brauchen Bücher. Daraus schöpfen sie Hoffnung."
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"Brendan, wenn meine Brüder jetzt bei uns wären, würden sie dir sagen, dass du in den Wäldern von all den Bäumen und Felsen mehr lernen kannst als sonst wo. Dir werden Wunder begegnen, und das weiß auch euer Abt - jedenfalls wusste er es früher."
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.
"Das Geheimnis von Kells" erzählt die Geschichte des Jungen Brendan, der im 8. Jahrhundert sein junges Leben hinter Klostermauern verbringt; Mauern, die sein Onkel Cellach - der auch gleichzeitig der Abt ist - immer höher ziehen lässt, um sein Kloster vor der Finsternis - verkörpert durch die Nordmänner, die hier exemplarisch "die dunkle(n) Zeit(en)" darstellen - zu schützen. Eines Tages flüchtet sich Bruder Aidan hierher. Bei sich trägt er das geheimnisvolle Buch von Iona. Es ist das Buch von Engeln. ... ? Nein, das Buch ist "nur das Werk einfacher Sterblicher wie mir oder dir", aber es vermag den Menschen Licht und Hoffnung in Zeiten der Finsternis zu bringen. Aber das Buch muss noch fertiggestellt werden und so wird Bruder Aiden die Hilfe von Brendans jungen Augen brauchen, um an dieses Ziel zu gelangen. Gleichzeitig wird der junge Novize aber in die Welt außerhalb der Klostermauern ziehen müssen, wo er einige dunkle Gefahren bestehen muss, die auf irisch-keltische Mythen zurückgehen. Unverhofft trifft er dabei auf die geheimnisvolle Aisling - wird sie ihm eine Hilfe sein?
.
Selbst wenn man mit dem Inhalt dieses Films nichts anfangen können sollte, möchte auch ich jedem "Das Geheimnis von Kells" ans Herz legen, denn dieser Film ist wahnsinnig und einmalig schön in seiner künstlerischen und ästhetischen Gestaltung, durchzogen von Symbolen und Ornamenten, die sich hier so wunderbar miteinander verflechten wie die einzigartigen keltischen Knoten, und trotzdem nie überladen wirken. Darüber hinaus wird einem hier eine wundervolle Parabel über Licht, Hoffnung, Beistand und vorallem dir Kraft der Phantasie in finsteren Zeiten erzählt.
Es wundert mich sehr, dass "Das Geheimnis von Kells" zu den eher unbekannteren Trickfilmen gehört, wo er doch immerhin 2010 in der Kategorie 'bester Animationsfilm' für den Oscar nominiert war - das sollte geändert werden, denn
"es war dem Buch nie bestimmt, hinter Mauern verborgen zu sein, weggeschlossen von der Welt, der es seine Entstehung verdankt. Brendan, du musst das Buch zu den Menschen bringen."
Jetzt mag man sich vielleicht fragen, warum ich dem "Geheimnis von Kells" "nur" 7,5 Punkte gebe. Nein, das liegt nicht am Film, das liegt definitv an mir, denn ich muss gestehen, dass ich bisschen länger gebraucht habe, zu diesem Film und vorallem zu seinen archaischen Inhalten, die bei der ersten Sichtung auf mich noch etwas kryptisch wirkten, einen richtigen Zugang zu finden. "Das Geheimnis von Kells" beginnt humorig und wird dann geheimnisvoll und ernst und steht im Vergleich zu anderen Trickfilmen in der Art und Weise, wie seine Inhalte präsentiert werden, auf relativ einsamer Flur, was ihn aber wiederum besonders auszeichnen kann und bei dem man den Kopf nicht ausschalten sollte. Ich werde ihn mir sicher noch ein paar Mal anschauen und es ist sehr gut möglich, dass ich ihn mit der Zeit so lieb gewinne, dass es hier noch einen halben, oder sogar noch einen ganzen Punkt mehr geben wird, denn ...
"Viele Schleier verbergen im Leben die Wahrheit. Und uns ist nur eine kurze Zeit vergönnt."

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mariega

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Ah, liebe Solveig, ich habe genug zu kämpen Fehler zu vermeiden um welche absichtlich zu machen :D :D! Merci für deine respektvolle Verbesserung :)!


Solveig

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De rien. :)


metal1bob

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Bewertung7.5Sehenswert

Vor allem optisch ist "Das Geheimnis von Kells" ein herausragendes Werk geworden. Jede einzelne Szene ist perfekt durchkomponiert, nahezu jedes einzelne Szenenbild würde als kunstvoll gerahmtes Bild an der Wand funktionieren. Leider kann die durchschnittliche Story hier nicht mithalten, sie ist zwar okay und hält bei der Stange, bietet aber nichts Besonderes. Das Ende enttäuschte mich zudem, 10-15 Minuten mehr Laufzeit hätte dem mit knapp 75 Minuten eh recht kurzem Film wohl sehr gut getan.
Für Animationsfreunde, die gerne mal etwas ganz anderes sehen wollen und zudem auch Interesse an keltischer Mytholgie haben, ist "Das Geheimnis von Kells" aber auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Sperber

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"The Secret of Kells"

Irland im frühen Mittelalter.
Klosterschüler Brendan lebt in einer abgelegenen Abtei, deren Frieden gefährdet ist in Gestalt von raubenden Wikingern.
Also ordnet der hiesige Abt den Bau eines Mauerwalls an, um die Klostergemeinschaft vor den Angriffen der Nordmänner zu schützen.
Schon bald sucht der Meisterilluminator Aidan Zuflucht bei den Mönchen vor den bedrohlichen Wikingern. Bei sich hat er das legendäre "Buch von Iona", welches von ihm hier fertiggestellt werden soll.

Der Junge Brendan entdeckt durch ihn seine Leidenschaft für die Kunst der Buchmalerei und unterstützt vortan Aidan bei seinem Vorhaben, das Buch hier in der Abtei vollenden zu können.
Der Mönch Aidan ist überzeugt:
"Das Buch ist ein Leuchtfeuer in diesen dunklen Tagen der Herschaft der Nordmänner."

Behilflich ist ihnen auch das Wolfsmädchen Aisling aus dem Wald.
Aber die gemeinsame Aufgabe erweist sich als schwierig, denn Aidans Sehkraft wird mittlerweile immer schwächer.
Außerdem nähern sich den Klostertoren bereits Horden von wütenden Nordmännern...
Soviel zur Geschichte.
"Das Geheimnis von Kells" ist ein Film über Hoffnung, Mut, Glauben und Freundschaft, gespickt mit einer Prise Humor.

Der ungewöhnliche Zeichenstil erinnert an kunstvolle, mittelalterliche Buchmalereien und ist einzigartig. Gewöhnungsbedürftig sind die teils einfachen, flachen Darstellungen ohne Raumtiefe.

Wer Liebhaber keltischer Mythen ist und sich noch dazu für Animationsfilme begeistern kann, dem sei dieses kleine Meisterwerk mit epischen Bildern ans Herz gelegt.

Ganz zauberhaft ist auch der irische Soundtrack dazu.
Dieser Film hat sich nach und nach zum Herzchenfilm gemausert und "Aisling´s Lied" zum Ohrwurm. Einfach wunderschön. :)

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Sperber

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Ein ungewöhnlicher Film, aber eine Perle.
Lohnt sich wirklich - wirst sehen.


Solveig

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Huhu,
gestern habe ich mir auch mal wieder etwas bei amazon gegönnt. Und nach diesem verlockenden Kommentar und tollen Tipp, landete der Film gleich in meinem Einkaufswagen und an der Kasse. ;)


Galaxysinger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Absolut bemerkenswertes Stück bewegter Kunst. "The Secret Of Kells" treibt die visuellen Möglichkeiten des Zeichentricks dicht an die Grenzen der Perfektion. Man könnte zufällig in einer beliebigen Szene pausieren, und das Bild als gerahmtes Poster an die Wand bringen. Schlichtheit in perfekter Symbiose mit filigraner Geometrie und meisterhafter Koloration. Ein Augen- und Ohrenschmaus!

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inga2000

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Ein wunderschöner Film. Den hab ich hier gefunden:

http://www.kinderkino.de/blog/allgemein/das-geheimnis-von-kells/

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DieFilmguckerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein wunderbarer Film! In diesem 2010 für den Oskar nominierten Animationsfilm geht es um einen kleinen Jungen namens Brendan, der in einem Kloster mitten im Wald lebt. Diesen hat er allerdings noch nie betreten, denn sein Onkel, der Abt des Klosters, lässt eine gigantische Mauer um das Kloster errichten, die die herannahenden Feinde abhalten soll. Der kleine Junge interessiert sich jedoch mehr für Buchmalerei als für das Bauvorhaben und wird vollends entflammt, als eines Tages der Buchmalermeister Aidan eintrifft. Um Farbe für ihre Malereien zu besorgen, wagt sich Brendan sogar in den Wald.

Die Geschichte des Films ist wirklich ungewöhnlich und interessant, das Besondere an diesem Film ist aber eindeutig die wunderbare Ästhetik und der wirklich außergewöhnliche Stil des Films. Die wunderbaren liebevollen Zeichnungen wirken wie handgemacht und jedes Bild ist gespickt mit Ornamenten und Mustern, so viel Sinn fürs Detail ist wirklich bemerkenswert. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Farbigkeit gelegt, die für die jeweils abgezielte Emotion oder Atmosphäre perfekt abgestimmt ist. Sehr schön gespielt wurde damit in Traumsequenzen und bei Angriffen der Feinde (die übrigens vom Charakterdesign absolut cool und bedrohlich sind, perfekt!), die nur in Rot, Schwarz und Weiß gehalten sind.

Der Film hat auch eine sehr interessante Hintergrundgeschichte, so stützten sich die Filmemacher dabei auf die Geschichte des Book of Kells, das als Meisterwerk der insularen Buchkunst angesehen wird und über dessen Entstehung nur gemutmaßt werden kann und das im Zeitalter der Wikingerüberfälle in Sicherheit gebracht wurde. Im Film ist auch eine Seite des Buches zu sehen. Aus diesem Buch und allgemeinen aus der Kunst der Kelten schöpften die Filmemacher und gaben dem Film eben das Aussehen und die Ästhetik mittelalterlicher Malereien, Kunst und Architektur. Das Ganze wird konsequent durchgezogen, bei den Szenen im Wald kamen teilweise auch Einflüsse aus dem Jugendstil zum Tragen, was den Film wirklich zu einem ästhetischen Highlight macht. Auch eine Gottheit der irischen Mythologie taucht im Film auf, und zwar der Gott der Unterwelt und des Todes Cromm Cruach. Bei der Gestaltung dieses Charakters wurde sich an Tiefseekreaturen orientiert, die Szene seines Auftritts ist auch wirklich toll umgesetzt und sehr unheimlich.

Der Film ist sehr empfehlenswert, ich persönlich habe so eine Ästhetik bisher noch nicht gesehen und bin begeistert.

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Dachsman

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Bewertung7.0Sehenswert

Zauberhafter Animationsfilm aus Europa, sagenhaft hübsch animiert und gestaltet, der er trotz seiner kompakten Länge trotzdem schafft seine faszinierende und mitreißende Geschichte zu einem überhasteten Ende zu bringen.

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BrittaLeuchner

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Bewertung9.5Herausragend

Ein großartiger und einzigartiger Film seines Genres, mit einer Unbeirrbarkeit und Reinheit dargeboten, die mehr als nur bestechend, nein da bin ich mir sicher, berechnent im gewählten Stile ist und bei aller Reflektiertheit doch genau diese so köstlich rein in Frage stellt, denn der Film siedelt sich nirgendwo an. Er ist. Traumhaft. Magisch. Schön. Wie oft wünscht man sich solche Filmmomente, wo man glaubt, vieles und seine Wirkung zu kennen, und dann nach wenigen Sekunden anfängt zu begreifen, dass hier etwas neuartiges und wundervolles passiert und mit offenem Mund vor dem Film sitzt. Stark verwundert bin ich bei dieser wahren Filmentdeckung, einem solch kostbaren kleinen Meisterwerk aus einem kleinen Studio darüber, dass sich die Kritiker noch nicht längst darauf stürzten, wo ihnen doch bei derartigen Fundstücken und der Ehre die ihnen bei der Entdeckung solcher dann anheim fällt, das Wasser im Munde zusammen laufen müsste.

Einziger Wertmutstropfen ist für mich: ich mag Gesangseinlagen in Filmen nicht sonderlich, schon garnicht in animierten. Die hier oft kritisierte "flache" Darstellung der Vikinger ist nicht nur verzeihlich sondern gar sehr logisch und konsequent und setzt voraus dass man empathisch den Blickwinkel des Kindes übernimmt, ohne sich zu über alle Maßen darin zu identifizieren, da die Geschichte aus der Sicht des Jungen und der jungen Fee erzählt wird. Die Verflachung ist auch so überspitzt, dass sie keinesfalls als untergeschobene Verflachung der Vikinger als Böses in der Historie unterstellt werden kann.

Wer vor dem Schauen des Filmes mehr darüber wissen möchte, lese bitte den tollen Kommentar von BaltiCineManiac vor 2 Monaten. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen. Empfehlung: Sehr sehenswert! Zusatzempfehlung: Ohne jegliche Erwartungen an einen animierten Film genießt sich der Film am besten.

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n0x

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In diesem Falle ist die Gesangseinlage allerdings kein kitschiger Singsang sondern eine Art Beschwörung, um die Katze in die "Astralebene" zu schicken. Kann man verzeihen, oder?


BrittaLeuchner

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ja kann man :)


denratten

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Bewertung7.5Sehenswert

Toll!
Leider aber nur aus dem chrislichen Blickwinkel.
Die alte Religion gibt es nur in Form eines bösen Gottes in einer Höhle im Wald (der aber immerhin noch existiert), der Wikinger (die stärker dämonisiert werden als die Perser in 300) sowie einer Waldfee, die aber hoffentlich auch im Christentum aufgenommen wird.

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Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn möglich: In HD schauen. Die simplen Charakterformen schaffen da eine besonders schöne Spannung zu den Hintergründen.
Auch die Geschichte ist ganz toll. Mal abgesehen von den brutalen Plünderern liegen den Figuren nachvollziehbare Motivationen zugrunde. Eine bezaubernde Geschichte über Menschen die alle nur das Beste wollen, Sicherheit und Lebensfreude.

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C4Rn1f3x

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wundervoller Zeichen-/Animationsstil gepaart mit liebevollen Figuren und einer tollen Geschichte. Empfehlenswert!

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daniel.helmer.7

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gefiel mir ausgesprochen gut. Toller Soundtrack, stimmige Figuren und ungewöhnliches zeichenkonzept.

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