Der Mieter

Le Locataire (1976), US/FR
Laufzeit 125 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 08.10.1976

7.6 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
430 Bewertungen
24 Kommentare
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von Roman Polanski, mit Isabelle Adjani und Melvyn Douglas

Trelkovsky, ein schüchterner kleiner Angestellter polnischer Abstammung, bewirbt sich um eine heruntergekommene Pariser Altbauwohnung. Die Vormieterin, eine junge Frau namens Simone Choule, hat sich kurz zuvor aus dem Fenster des im vierten Stock gelegenen Appartements gestürzt. Die mürrische Concierge führt Trelkovsky zu Monsieur Zy, dem Vermieter. Der griesgrämige alte Herr ist durchaus von ihm angetan, kann ihm den Mietvertrag aber noch nicht geben, denn Simone Choule lebt noch. Trelkovsky besucht die mit dem Tode Ringende im Krankenhaus. Von Kopf bis Fuß ist sie in Verbände gehüllt, nur ein Auge und der Mund, in dem ein Schneidezahn fehlt, sind sichtbar. An ihrem Bett begegnet Trelkovsky Stella, einer Freundin Simones. Ein bis ins Mark erschütternder Schrei der Sterbenden vertreibt die beiden Besucher schließlich. Nach Simone Choules Tod bezieht Trelkovsky ihre Wohnung. Seine neuen Mit-Mieter sind allerdings nicht allzu glücklich über den Neuankömmling. Schon bei seiner Einweihungsparty beklagen sie sich über den Lärm. Um den beständigen Anfeindungen der Nachbarn zu entfliehen, verkriecht sich Trelkovsky zunehmend in die Abgeschiedenheit seiner neuen Wohnung, wo er von Simones Hinterlassenschaft umgeben ist. Doch dort geht es Trelkovsky auch nicht gut: Ein Fieberanfall und das Klima der Isolation sowie sein Mangel an Selbstvertrauen stürzen den neuen Mieter in eine schwere Persönlichkeitskrise. Er besorgt sich eine Perücke und Stöckelschuhe und posiert in Simones Kleidern vor dem Spiegel. Als ihm plötzlich bewusst wird, was er tut, wittert er ein heimtückisches Komplott seiner Mit-Mieter, das ihn zwingen soll, die Identität Simone Choules anzunehmen.

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Kritiken (3) — Film: Der Mieter

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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7.5Sehenswert

"The Tenant" offenbart zwar einige Abnutzungserscheinungen der Konzeption von Polanskis "Mieter"-Trilogie, bleibt dabei aber trotzdem ein verstörend-fesselndes Stück Thriller-Geschichte und hat seine Stellung im Schatten bekannterer Werke des Regiesseurs nicht verdient. Unangenehme und harte Kost, aber klare Empfehlung!

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

[...] Was haben "Ekel" (1965) und "Rosemary´s Baby" (1968) gemeinsam? Nun, sie sind Bestandteil von Roman Polanskis inoffizieller „Mieter- oder Großstadt-Trilogie“. Komplettiert wird diese Trilogie von "Der Mieter" (1976), der sich einmal mehr zwischen Horror und Thriller einreiht. Und in der es ebenfalls einmal mehr der Nachbarschaft an den Kragen geht, die für so allerhand Scherereien und mysteriöse Vorkomnisse herhalten muss. Inspiriert durch den Roman "Le Locataire chimérique" von Roland Topor, schildert Polanski den seelischen Zerfall, seinen seelischen Zerfall vor graubrauner, einerseits pittoresker, andererseits trostloser Kulisse, ferner dem Pariser Hinterhof. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Einer der unheimlichsten und beklemmendsten Psychothriller der Filmgeschichte mit sehr verstörenden Bildern, wie sie nur Polanski inszenieren kann.

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Kommentare (21) — Film: Der Mieter

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U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht. Qualität wie man es von Polanski gewohnt ist. Im 70er Jahre stil. Vom Genre her aber nicht so mein Ding.

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"What right has the head to call itself me?"
Im Gegensatz zu dem thematisch ähnlichen "Rosemarys Baby"sind hier die Nachbarn nicht viel zu nett, sondern einfach abstoßend. Der schüchterne Man, der in eine Wohnung einzieht, welche durch einen Selbstmord frei geworden ist, sieht sich bald von Feinden umringt. Polanski gelingt es durch Regie und (eigene) Darstellung, die Paranoia und anfeindung mit der Umwelt effektiv auf die Leinwand zu bringen. Der Wahnsinn schleicht sich ganz ungemerkt ein, und überfällt uns dann genause wie den Mieter mit voller kraft. Das Ganze überschreitet zwar hin und wieder die Grenze zur Lächerlichkeit, aber zumeist ist es schlichtweg packend. Ich persönlich fand es schade, dass das okkulte Element so wenig Gewicht hat. Trotzdem ist der Film ein sehr spannender mix aus Thriller und Drama, bei dem Polanski es schafft, den Zuschauer in die Lage eines Mannes zu versetzen, der gar nicht weiß wie sehr er überhaupt noch er selbst ist.

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Azazil

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Bewertung6.0Ganz gut

Deutlich schwächer als sein Vorgänger "Ekel". Der Großteil des Films ist einfach zu langweilig, zu öde, zu belanglos um überzeugen zu können. Es fällt einem auch zunächst schwer großartige Sympathien für den Hauptcharakter aufzubauen, wenn er das Leid der Freundin seiner Vormieterin letztlich ausnutzt um sich an sie heran zu machen. Vielleicht gehts da auch nur mir so oder ich übersehe was. Aber auch die Story an sich kann nicht vollends überzeugen. Die Auswüchse seiner Paranoia, die Darstellung von Wahnvorstellungen und die Inszenierung fällt mir etwas zu schwach aus. Vielleicht bin ich da auch von neueren Filmen dieser Art einfach verwöhnt, andererseits macht "Ekel", der noch 11 Jahre älter ist, diese Dinge deutlich besser.

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adamma

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe den schon vor Jahren gesehen uns muss trotzdem immer noch ab und zu an ihn denken, wenn ich durch unser dunkles Treppenhaus gehe. Sehr unangenehm. ein durchweg eindruck hinterlassender Thriller, so düster und beklemmend.

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momopipi

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Bewertung7.5Sehenswert

Polanski schafft hier so einiges. Der Wohnblock wird psychotechnisch perfekt in Szene gesetzt, wodurch die Paranoia innerhalb dieses Gebäudes fast ins Unendliche steigt. Ich muss an der Stelle den subtilen Stil von Polanski loben. Problematisch wird es, wenn wir sehen, was denn so alles außerhalb des Wohnblocks geschieht. Draußen scheint vom Niveau her alles ziemlich zu verblassen, was ich echt schade finde. Außerdem gefiel mir das Ende nicht so ganz. Schade, schade...

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung6.5Ganz gut

Der schwächste Part der Mieter-Trilogie von Polanski, dennoch für sich stehend und geschmückt mit einer morbiden Atmosphäre ist er durchaus kurzweilig. Als Horror würde ich diesen Film aber keinesfalls betiteln, höchstens als Thriller. Einige Spannungsmomente hätten besser ausgefeilt werden können, denn die Relevanz bestimmter Szenen wurde nicht immer hervorgehoben und erst spät erkannt.

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movie-studi

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Bewertung5.5Geht so

Ich glaube, ich könnte dem Film weit mehr abgewinnen, wenn Polanski himself nicht die Hauptrolle übernommen hätte. Die Story wird behutsam aufgebaut, die Gefahr ohne Effekthascherei und fast im Vorbeigehen beschrieben, bis sie urplötzlich im Mittelpunkt steht. Und genau dieses Urplötzliche wirkt m.M. nach zu aufgesetzt. Dazu kommt eben das ungelenke Spiel Polanskis, der darstellerisch in die tiefsten Tiefen der Psycho-Klischeekiste greift und nicht selten unfreiwillig komisch daherkommt. Tolle Bilder, schön düster, jedoch ab der Hälfte zu abstrus und lächerlich, um wirklich Wirkung hinterlassen zu können.

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider sind die ersten 2/3 sehr sperrig, öde, um nicht zu sagen: völlig uninteressant. Zu lange wird zu wenig erzählt, die Charaktere treten auf, ohne dass sie eine besondere Tiefe bekommen, Atmosphäre ist kaum vorhanden, Spannung gar nicht. Das letzte Drittel hingegen ist zwar bizarr, aber äußerst gekonnt und rettet den Film letztlich souverän über den Durchschnitt.

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Hitmanski

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Gestern SALO gesehen, DER zieht einen erst runter...


alanger

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ohje, kann ich gut nachvollziehen. hab den anfang der 90er in einen szene kino gesehen wo man rauchen konnte. selten soviel am stück geraucht.


Po$eR

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Mit welchem Recht bildet sich mein Kopf ein, er wäre ich". Handwerklich perfekt, atmosphärisch dicht. Großes Kino, kein Vergleich zu heute..

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Acry

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Schöne an diesem Film ist seine völlig zeitlose Thematik:
Es wird immer verlogene und hinterhältige Menschen geben, die einem vorspielen, anständig und freundlich zu sein, während sie hinter deinem Rücken Pläne schmieden, wie sie dich am besten zu Fall bringen können - ob sie nun einen speziellen Grund dafür haben oder nicht.

Dass so etwas ausgerechnet dem schüchternen und um äußerste Korrektheit bemühten Trelkovsky (Polanski passt sehr schön in diese Rolle) passieren muss, macht die Sache noch tragischer. Wegen seines mangelnden Selbstbewusstseins wagt Trelkovsky nicht, den unberechtigen Beschwerden seiner Nachbarn zu widersprechen geschweige denn entgegen zu wirken.
Der Film beginnt realtiv gewöhnlich und man denkt, man habe es hier mit einer normalen Wohnung und normalen Mietern zu tun, aber schon bald wird man eines besseren belehrt.
Zuerst ist der Druck der anderen Mieter auf Trelkovsky nur unterschwellig zu spüren: ihre Kritik ihm gegenüber scheint berechtigt und sie verhalten sich noch relativ freundlich. Doch schon bald werden ihre Anschuldigungen unnachvollziehbarer und ihr Verhalten unberechtigter.
Diese fast unmerkbare, aber sich dennoch zuspitzende Anspannung macht den Film nicht wirklich aufregend oder gruselig, schafft es aber trotzem, den Zuschauer unterschwellig mitzuziehen.
Der Druck auf Trelkovsky wächst und zwar nicht nur von Außen, sondern auch in ihm selbst. Er zweifelt: an sich, den Mietern und seiner gesamten Umwelt, um am Ende dann zu verzweifeln: Da er keine Möglichkeit für sich findet, dem eleganten Psychoterror der Mieter zu entgehen, hat er keine andere Wahl, als sich den Schikanen völlig hinzugeben.
Er wird zu dem, was die Mieter aus ihm machen wollten, was seine paranoiden Gedenken noch verstärkt. Schon bald wächst ihm das Ganze endgültig über den Kopf und er sieht nur noch einen Ausweg...
Letztendlich könnte man den Film auch so deuten, dass Trelkovsky die Veranlagung für paranoide Schizophrenie vielleicht schon in sich trug und er das Verhalten der Mieter einfach überbewertete bzw. sich nur einbildete, also das Ganze seiner eigenen Fantasie entsprungen ist. Dass Trelkovsky auch so ein bemitleidenswertes Opfer bleibt, ist klar. Die Frage wäre nur, ob die Mieter dann tatsächlich auch die Täter waren...

Der Film bietet also, wie schon erwähnt, keine wirkliche Action, schnellen Schnitte oder Schockmomente. Lässt man sich aber auf ihn ein, wird man eine ruhige, aber dennoch bedrohliche Atmosphäre zu sehen und zu spüren bekommen, die in den Filmen von heutzutage gar nicht mehr existiert.

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JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bedrückender Thriller der zeigt, wie schnell die nachbarschaftliche Geborgenheit zum Irrsinn oder gar zum Todbringer werden kann.

Dieser Film erregte mein Aufsehen, als ich im Frühjahr eine Polanski Austellung besuchte und so merkte ich ihn mir vor. Nun wurde der Film vorgestern geschaut und ich war überrascht von der Qualität des Film, weil mir dieser Streifen als unbekannterer von Polanskis Werken in Erinnerung blieb.

Was den Inhalt der Geschichte und dessen Prozess angeht, so bewegt der Film sich im kompletten Verlauf immer tiefer in einen Sog aus Gemeinschaftsintrigen, Selbstzweifel und einer lebensraubenden Bedrohlichkeit.
Das schlimme an dieser Nachbarschaft ist nicht unbedingt das ausgesprochene Wort, sondern dass, worüber geschwiegen wurde. Man bekommt Mitleid mit diesem zurückhaltenden, korrekten, und eigentlich sozialen Mann dem die Hilflosigkeit in so mancher Szene ins Gesicht geschrieben stand.

Roman Polanski überzeugte ja schon in "Tanz der Vampire" als introvertierter Waschlappen und in diesem Film verkörperte er diesen abermals gekonnt und stattet ihn mit einer zusätzlichen Dauermelancholie aus, was der Person Trelkovsky eine filmisch wichtige Traurigkeit verleiht.

Philippe Sarde trug seinen Teil zur bösartigen Grundstimmung des Werkes bei und zeigte, dass er mit Roman Polanskis Stamm-Komponist Krzysztof Komeda durchaus zum Mithalten befähigt ist.

Schlussendlich kann man festhalten, dass dieses oft übersehene Filmchen einer der wirklich guten Werke von Polanski ist und zu der sogenannten "Mieter-Trilogie" mit "Ekel"(1965) und "Rosemaries Baby"(1968) einen brauchbaren Abschluss liefert.

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alanger

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"Filmchen"?? ;)


Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Nachdem ich bereits Rosemary's Baby eher enttäuschend fand, aber sehr viel gutes über diesen Film gehört hatte, wollte ich auch ihm einmal eine Chance geben. Überzeugen konnte mich Polanski aber auch mit diesem Film eher nicht. Seine Schauspielerische Leistung war sehr gut und auch optisch hat Der Mieter durch Kamerafahrten und Weitwinkelaufnahmen stellenweise einiges zu bieten. Während ein eher behäbiges Erzähltempo für Spielfilme dieser Zeit eher typisch ist, hatte dieser Film aber meiner Meinung nach sehr viele unnötige spannungshemmende Szenen. Immer wieder wird der sich aufbauende Spannungsbogen wieder abgebrochen, um eine weitere eher überflüssige Szene zu zeigen. Nach etwas 2/3 des Filmes war mir der weitere Verlauf klar. Trelkovski würde sich auch umbringen und als Simone Choule im Krankenhausbett aufwachen. Genau so ist es dann ja leider auch gekommen, weshalb auch der spannendere Teil für mich eher langweilig ausfiel. Ein Vergleich mit heutigen Filmen verbietet sich selbstverständlich, aber meiner Meinung nach kann "Der Mieter" auch mit zeitgenössischen Werken wie "Der Exorzist" keinesfalls mithalten.

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ellen_ripley

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Bewertung9.0Herausragend

Hilfe, hilfe! Das Zimmer 1408 scheint sich hiervon inspiriert zu haben. Ein gruseliger Albtraum, der einen in den Bahn zieht... leider enttäuscht das Ende.

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ellen_ripley

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kann man hier nichts überarbeiten? in den bann... nich in ne bahn


phoenix409

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Doch das kannst du. Einfach nochmal kommentieren und deinen Text abändern, der alte wird automatisch mit dem neuen überschrieben.


simplifix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beklemmend, düster, verstörend - Polanski par excellence. Wunderbar ist der stoische Ansatz zum zweiten Selbstmordversuch.

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sikkmeidack

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Bewertung10.0Herausragend

Wem dieser Film nicht zusagt, mag entweder dem Thriller/Horror-Noire-Movie nichts abgewinnen können oder hat für mich eine patholigisch sehr ernstzunehmende fiese Disposition. Einer der großartigsten Filme, die jeden berührt, der ihn denn aushält.

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Gruseliges und verstörendes Setting, was sich der Polanski da wieder ausgedacht hat. Aber im Vergleich zu "Rosemary's Baby" hat hier auch sein eigenwilliger Humor Raum sich zu entfalten. Und ein großartiges Ensemble hat der hier versammelt, allen voran die Winters und die Adjani. Super die beiden! Polanski selbst ist anfangs etwas farblos, dreht aber Richtung Schluß voll auf.

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Homunculus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Booaaahh watt ne Wohnung, watt grantige Hausbewohner..
Ist es da etwa ein Wunder wenn sich sensible junge Männer Frauenfummel anziehen und völlig verwirrt gleich zweimal aus dem Fenster springen?? Sein wa doch ehrlich, dass ist doch die Situation hier!!

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alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein unangenehmer film den man eigentlich kein zweites mahl sehen möchte.

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Parallelen zu "Rosemaries Baby" sind unübersehbar. Auch hier haben wir es mit einer Verschwörung der Nachbarschaft zu tun. Wieder einmal muss bei Polanski das Bürgertum für allehand Schrecken herhalten. Doch wo "Rosemaries Baby" ein Genrefilm war, der klare Grenzen kannte und sich auf die Gut-Böse-Dialektik zwischen Gott und Teufel verließ, so ist "Der Mieter" viel undurchsichtiger. Schwieriger zu greifen. Der Schrecken ist nicht verortbar, weder in der Mystik, noch der Nachbarn oder der Paranoia des Protagonisten, der übrigens ganz hervorragend von Polanski selbst gespielt wird. Zwar strotzt dieser Film vor Symbolen und Verweisen, aber eine Entschlüsselung ist kaum möglich. Den Film sollte man genießen und sich von der wirklich beklemmenden Atmosphäre packen lassen. Für die beeindruckenden Bilder sorgte übrigens kein geringerer als Sven Nykvist.

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patcharisma

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hoffnungslos überschätzt, antiquiert, unglaubwürdig und endlos langweilig mit erzwungener Grusel- Atmosphäre. Man vergleiche beispielsweise "Schwarzer Engel" aus dem selben Jahr (1976) von Brian DePalma.

SPOILER: Polanski als durchgedrehte Transe gibt immerhin noch einen (knappen, da unfreiwilligen) Humorpunkt!

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Mr Vincent Vega

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Haha, du alte zickige Diva! Kannst die Krallen wieder einfahren, Joan. :)


patcharisma

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Joan Crawford oder Joan Collins? Für Dich kommen mir beide grad recht! xD
Gute Nacht, lieber Vincent! =)


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