Der unsichtbare Dritte

North by Northwest (1959), US
Laufzeit 136 Minuten, FSK 12, Thriller, Komödie, Kinostart 18.12.1959

8.4 Kritiker
54 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
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50 Kommentare
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von Alfred Hitchcock, mit Cary Grant und Eva Marie Saint

Der New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill wird für den US-Spion George Kaplan gehalten und im Auftrag des feindlichen Agenten Phillip Vandamm entführt. Als der ahnungslose Roger sich weigert, die Spionage zu gestehen, wird er mit Alkohol abgefüllt, um auf einer abschüssigen Straße im Auto zu “verunglücken”. Zuvor wird Thornhill allerdings von der Polizei gestoppt, die ihm seine abenteuerliche Story jedoch nicht abnimmt. Roger hofft, dass der Diplomat Lester Townsend Licht in die mysteriöse Affäre bringen kann, doch dieser wird vor seinen Augen ermordet. Der Verdacht fällt auf Roger, der jetzt zu allem Überfluss auch noch als Mörder gejagt wird. Auf der Flucht begegnet er der ebenso verführerischen wie geheimnisvollen Eve Kendall. Scheinbar selbstlos hilft sie ihm, seine Verfolger abzuschütteln, doch dann lockt sie ihn in einen Hinterhalt.

Handlung

Roger Thornhill (Cary Grant) ist der typische Werbefachmann aus Mannhattan: energisch und skrupellos. Zweifach geschieden liebt er die Frauen, seine Abende in Bars zu verbringen und ab und zu Zeit mit seiner Mutter (Jessie Royce Landis) zu verbringen. Eine Verwechslung bringt sein Leben gehörig durcheinander…

Gerade noch hatte er seiner Sekretärin Maggie (Doreen Lang) seine weiteren Termine diktiert und ist im Club angekommen, um sich mit Kollegen zu treffen, da wird er plötzlich von zwei dubiosen Gentlemen auf ein feudales Landgut eines gewissen “Townsend” (James Mason) entführt. Dort wird er für einen Georges Kaplan gehalten, der anscheinend sein Leben in Hotels verbringt und eine offene Rechnung mit den anwesenden Herren haben muss. Seine Beteuerungen, diesen Kaplan nicht zu kennen, nutzen dem armen Thornhill nichts. Er wird mit Whisky betrunken gemacht, in einen gestohlenen Wagen gesetzt und eine kurvige Küstenstraße hinuntergejagt. Neben den wohlmöglichen Gangstern verfolgt ihn schließlich noch die Polizei, die ihn nach einem Auffahrunfall festnimmt.

Auf der Polizeiwache ruft Thornhill erst mal seine Mutter an, die ihm Hilfe zusichert und schläft seinen Rausch aus. Die Geschichte, die er am nächsten Tag während der Gerichtsverhandlung erzählt, erscheint dem Richter zwar eigenartig, aber er gewährt Thornhill das Recht mit zwei Kriminalbeamten noch einmal nach Glenn Cove zur Villa von “Townsend” zu fahren. Dort angekommen begüßt ihn die angebliche Ehefrau des Herrn “Townsend” überschwenglich. Sie sei gut mit Thornhill befreundet, erklärt sie den Kriminalbeamten. Er habe am Abend zuvor mit ihnen gefeiert und zu viel getrunken. Von einem gestohlenen Wagen oder einem Georges Kaplan würde sie nichts wissen und ihr Ehemann spreche heute nachmittag vor der Generalversammlung der UNO.

Thornhill ist verärgert: Welches Interesse verfolgt diese mysteriöse Gruppe? Mit seiner Mutter eilt er in das Hotel, in dem Kaplan weilen soll, um die Geschehnisse auf eigene Faust auszuklären. Durch eine List gelangen die beiden in das Zimmer Kaplans, mit dem ihn auch die Hotelangestellten verwechseln. Das Telefon klingelt und “Townsend” ist am Apparat, der seine Männer schon in der Hotelhalle platziert hat. Thornhill kann gerade noch fliehen. Da der einzige Anhaltspunkt nun die UNO sein könnte, versucht Thornhill nun dort das Missverständnis zu klären. Als er jedoch den mutmaßlichen “Townsend” vorfindet, ist er mehr denn überrascht: Der wahre Townsend existiert tatsächlich, war aber schon seit einem Monat nicht mehr auf seinem Landsitz und seine Frau ist tot. Noch während er dies berichtet, wirft ihm ein Gehilfe des falschen “Townsend” ein Messer in den Rücken. Die Leiche fällt Thornhill in die Arme, der schnellstmöglich aus dem Gebäude flieht. (omdb)

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Kritiken (5) — Film: Der unsichtbare Dritte

sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Hitchcock und Grant funktionieren einfach zusammen. Der unsichtbare Dritte ist ein perfekt ausbalancierter Film mit vielen legendären Szenen. Ein Klassiker, den man immer wieder gerne anschaut.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

Die Quintessenz von Hitchcock, der hier mit einnehmender Leichtigkeit einige seiner Hauptmotive erfolgreich zusammenführt. Ein exzellentes Ensemble wird durch eine so bunte wie abwechlsungsreiche Thrillerkomödie geführt, in der sich nicht nur unzählige visuelle Ideen, sondern auch einige von Hitchs fiesen Widerhaken finden. Höhepunkt ist die berühmte Sequenz auf freiem Felde, die ohne Musik auskommt und bis heute ihresgleichen sucht. Ein Klassiker, wenn es jemals einen gab.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Der Thriller mit Cary Grant ist nicht wirklich der beste Film von Hitchcock. Der Meister-Regisseur verwendete darin aber sämtliche seiner Markenzeichen. «North by Northwest» ist daher sozusagen der kompletteste Hitchcock-Film.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Es gibt also genug Gründe, den Film auf dem Siegertreppchen abzufeiern. Trotzdem beeindruckte Hitchcock sein Publikum schon deutlich mehr, berührte es tiefer. Dafür ist „Der unsichtbare Dritte“ die bunteste und vergnüglichste Variante von Hitchcocks Lieblingsthema – dem zu Unrecht Gejagten – und wirkt im Vergleich zu dem inhaltlich sehr ähnlich angesiedelten „Die 39 Stufen“ stimmiger, wenn Onkel Alfred sich auch nach wie vor im Film seine eigene Art von Realität schafft, wo die erstaunlichen Zufälle sich aneinanderreihen, weil es einfach gut unterhält. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.5Ausgezeichnet

[...] "Der unsichtbare Dritte" von Altmeister Alfred Hitchcock ("Das Fenster zum Hof"; "Psycho") fühlt sich an wie eine aufregende Achterbahnfahrt der Gefühle, aber auch wie eine imposante Sightseeingtour quer durch amerikanische Landschaften, Mythen und Denkmäler. Mit Hitchcocks Lieblingsthema – nämlich der verlorenen Identität und dem unschuldig Gejagden – rennt unser tragischer Held und unglücklicher Werbefachmann Roger O. Thornhill alias George Kaplan in einer wilden Fluchtgeschichte von einer Katastrophe in die andere. [...]

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Kommentare (45) — Film: Der unsichtbare Dritte

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der unsichtbare Dritte funktioniert auch heute in der Zeit von Damon, Craig, Cruise und wie sie alle heissen mögen einfach immer noch wunderbar. Neben den, für mich wirklich überraschend vielen humorvollen Zwischenbemberkungen ist der Film von der ersten Minute an wirklich spannend, "wendend" und auch die verschiedenen Handlungsplätzen sind abwechslungsreich und passend (von der Stadt übers Land bis hin zum Mount Rushmore ist alles dabei). Gary Grant spielt sein ganzes Repertoire (von komisch bis tragisch) hervorragend (ok, die Betrunkenen-Szene im Auto fand ich dann doch etwas gar überzogen). Legendär ist natürlich der "Verfolgungsflug" mitten im Nirgendwo - einfach genial! Als Krimi-Liebhaber, aber Hitchcock-Film-Anfänger, kann ich den Film nur empfehlen. Einzig das "The End"-Zeichen kam mir dann plötzlich zu plötzlich...

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Cellmorbasg

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Bewertung9.0Herausragend

Ein unschuldiger Mann wird für jemanden gehalten, der er nicht ist und gerät so ins Visier von ein paar Bösewichten die ihm übel mitspielen wollen. Das hat man auch bei Hitchcock schon gesehen, doch treibt er hier ein Motiv auf die Spitze: der Protagonist kommt von einer ausweglosen Situation in die Nächste und zwar im eigentlich weiten öffentlichen Raum. So entstehen unzählige Szenen die im Gedächtnis bleiben: im UN-Hauptgebäude, im Grand Central Terminal, in den Weiten zwischen den Feldern, bei der Auktion und schließlich auf dem Mount Rushmore. Dazu Szenen an engen Orten wie im Zug oder im Haus von Herrn Vandamm die ebenso haften bleiben. Auch kann der Meister des Suspense hier seine Fähigkeiten voll ausspielen. Er baut nicht auf den überraschenden Knalleffekt, sondern lässt uns Szene für Szene mit seinem Helden mitfiebern. Wer wissen will, warum Cary Grant als James Bond im Gespräch war, findet hier die Antwort. Überhaupt ist dieser Film ein Beispiel für diese Art von Thriller. Ein über 50 Jahre altes Beispiel und doch seinen Nachfolgern oft um Längen voraus, nicht nur ein Klassiker, sondern der Film eines Meisters der die Zeit überdauert hat.

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Brigittes Helm

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Hitchcock seiner knallbunten Hollywood-Phase gehört sicher zu seinen bekanntesten, zudem routiniertesten und glattesten Werken. Aber auch seinen besten? Als Studio-Legionär liefert Hitch hier einen kühl auf den Kassenerfolg hin konzipierten Streifen ab, der komplett und nahezu aufdringlich ausschließlich um den alternden Schwerenöter Cary Grant herum drapiert wurde. Warum er hier ein reifes Muttersöhnchen mit einer im Vergleich zu ihm sehr jungen Mutter sein muss, wird auch nicht ganz klar, vielleicht fand Hitch das irgendwie lustig. Das alles nervt und Hitchs berühmte Suspense will auch nicht so recht zum Tragen kommen. Ein Abenteuer reiht sich ans andere, wobei Grant auf bewährte Manier von einem Malheur ins nächste katapultiert wird. Eine Struktur hat der Film nicht, das Drehbuch wirkt zudem unausgegoren und flach sowie aus Absurditäten unglaubwürdig zusammengestrickt. Unendlich nerven die nicht enden wollenden Knutschszenen mit der starren und stark geschminkten Schönheit Eve Marie Saint, eine der nichtssagendsten Blondinen, die Hollywood je hervorgebracht hat. Einzig die zu recht berühmte Flugzeug-Szene in dieser unendlichen Ödnis ist erste Sahne und vermittelt das Flair eines Endzeit-Szenarios oder Science-Fiction-Films. Hier wird der Film schön surreal und sogar ein bisschen bedrohlich. Schön in Szene gesetzt werden Hitchs klaustrophobische Ängste vor Architektur und Innenarchitektur, die Bilder von den UNO-Gebäuden, der New Yorker Hauptbahnhof, das Hotel und seine Flure, das grotesk futuristische Haus von Grants Gegenspieler James Mason (der hier enttäuscht und weit unter seinem Können spielt), das ist alles sehr beklemmend und vom Kamermann perfekt gefilmt. Aber es reicht mir insgesamt nicht, um den Film richtig gut zu finden. Von den Nebenfiguren überzeugt vor allem Martin Landau als dämonischer Assistent des Bösen, der hier eine erste Kostprobe seines späteren Könnens gibt. Ein wenig darf sich Hitch noch über den US-Geheimdienst lustig machen, und das abrupte Ende ist ja als die verklausulierteste Kopulationsszene in die Filmannalen eingegangen. Das hat Hitch später freimütig bekannt, dass er mit der Schlusseinstellung den Tugendwächtern unter den verklemmten Produzenten in Tinseltown eine Nase drehen wollte. Ist ja auch gelungen, nur heute reißt das niemanden mehr vom Hocker. Für mich insgesamt einer der überschätzstesten Hitchcocks überhaupt, mit teilweise schrecklich schönen Bildern. Nicht mehr und nicht weniger.

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der Heldengeschichten meiner Kindheit. :-)
Ich habe diesen Film immer geliebt und jeder der damals noch raren Wiederholungen im Fernsehen entgegen gefiebert.
Mit diesem Film ist Hitchcock meiner Meinung nach auf dem Höhepunkt seines erzählerischen Könnens. Es gibt spannendere Hitchcocks, aber keinen unterhaltsameren.

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RoosterCogburn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Die Summe aller filmischen Erfahrungen.“ (François Truffaut)
"North by Northwest", nach einem Drehbuch von Ernest Lehman - der für zahlreiche Filmklassiker die Drehbuchvorlagen schrieb, gehört zu den populärsten Filmen von Alfred Hitchcock überhaupt. Obwohl sich Hitchcock diesmal selbst an der Nase fast. Denn das gleiche Rezept wie bei "Die 39 Stufen" greift auch hier. Der Held gerät in eine wilde Fluchtgeschichte und wird durchs Land getrieben. Seine Erlebnisse und Abenteuer sind ohne wesentliche Übergänge (fast) lückenlos aneinandergereiht.
+++SPOILERLASTIG+++
Ähnlich wie in "Saboteure" findet auch hier der Showdown an einem US-amerikanischen Symbol statt. Nur ist es statt der Freiheitsstatue diesmal Mount Rushmore. Doch auch wenn dem Filmfreund das eine oder andere bekannt vorkommt. Das Ergebnis zählt! Und im Endeffekt ist es die richtige Mischung aus Thrill und Suspense, Kertwendungen und Überraschungen, spannender Krimi und aufregendes Abenteuer mit dem nötigen Schuss Humor. Ein Must-See Hitchcock!!!

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neenchen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei bekannten „must-see“-Klassikern hat man immer ein bisschen Angst, dass der Humor oder die Darstellung nicht mehr zeitgemäß ist und man sich deshalb nicht so gut unterhalten fühlt oder schlecht in den Stoff einfühlen kann. Doch dieser Film war durchweg interessant. Er war sehr komisch und die Darsteller spielen ihre Rollen alle exzellent. Natürlich kann man sich die meisten Wendungen denken und man erwartet auch irgendwie ein Happy End, aber trotzdem kann der Film die ganze Zeit eine gewisse Spannung halten. Es ist schade, dass relativ früh im Film aufgelöst wird, wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte. Dies war einer der interessantesten Aspekte und hätte ruhig länger geheim gehalten werden können. Die Besetzung der weiblichen Rollen war etwas seltsam gewählt: Die eigentliche Mutter von Gary Grant war nicht älter als er und die junge, attraktive Frau, war auch etwas älter und dies auch sichtbarer, als die Rolle es sein sollte.

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Hoang-Thach-Vu

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

[Spoilerlastig]

Die wunderschöne blonde Frau hängt von der Klippe und nur mit Mühe kann der Held sie noch festhalten. Schweißgebadet spricht er seiner Geliebten zu nicht aufzugeben, doch alle Mühe scheint zwecklos. Langsam gleiten die Finger vom letzten Halt und man spürt förmlich die Verzweiflung der beiden Protagonisten! Doch plötzlich!!!!

"Ach Roger, was bist du so albern"
"Hjah, aber auch ein bisschen sentimental"

The End.
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.
.
.
.
.
What... the ... fuck....! Was war das nur für ein selten bescheuertes Ende...! Dabei ist der Film doch ansonsten einfach nur großartig D: Ganz zu schweigen vom wirklich ohrenbetäubend fantastischen Soundtrack!

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Hoang-Thach-Vu

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Agreed! Der Film ist auf jeden Fall wirklich hervorragend! Aber das Ende ist dennoch so ein kleines Dorn im Auge :T Aber ich kann darüber hinwegsehen :)


>MARVEL<

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Sehe ich auch so. Wirklich ein unrühmliches Ende für einen genialen Film. Als hätte Hitch keinen Bock mehr gehabt, oder so.


Hendrik

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Bewertung9.5Herausragend

Ende der 50er Jahre hat Alfred Hitchcock nacheinander 3 Filme gedreht, die ich auch für seine 3 besten halte, und deswegen spaßeshalber seine Meisterwerk-Trilogie nenne. NORTH BY NORTHWEST ist der zweite und zweitbeste Film in der Reihe und war übrigens meine erste BluRay - für nur 2 € mehr für Tonnen von Bonusmaterial kann man auch mal über seinen Schatten springen. Hier die Top 10-Gründe für meine hohe Bewertung in chronologischer Reihenfolge - das das ganze brilliant inszeniert ist, muß ich bei dem Regisseur wohl nicht extra erwähnen:

- Der Titel - nein, ernsthaft! NORTH BY NORTHWEST halte ich für einen der schönsten Filmtitel, der mir bisher untergekommen ist.

- Der Score von Bernard Herrmann

- Die Darsteller: Cary Grant als Proto-James-Bond wider Willen - aber auch Eva Marie Saint, James Mason, Martin Landau und Leo G. Carroll

- Die Kameraeinstellung während der Flucht aus dem UN-Gebäude

- Die Szenen im Zug - denn ich habe eine Schwäche für Szenen in Zügen, besonders in Verfolgungsfilmen

- Die bekannte und oft imitierte Szene mit dem Flugzeug

- Die 10 Minuten vor der bekannten und oft imitierten Szene mit dem Flugzeug

- Die Auktion, stellvertretend für alle Szenen in NORTH BY NORTHWEST, die spannend beginnen und humorvoll aufgelöst werden ohne das das eine dem anderen in die Quere kommt

- Das Finale am Mount Rushmore

- Die Metapher in der Schlusseinstellung

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MikeC.

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Bewertung4.0Uninteressant

Vielleicht liegt es an der ungeheuren Erwartungshaltung, die ich seit "Psycho" gegenüber Hitchcock hege...
... oder an der hollywood-typischen Albernheit der Filme dieser Epoche...
... oder daran, dass ich die Family Guy Parodie dieses Films zuerst gesehen habe...
... aber ich fand "Der unsichtbare Dritte" bzw. "North by Northwest" einfach nur langweilig, uninteressant und gestellt.

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fkfilmkritik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon komisch das als "Filmfan" sagen zu müssen, aber das ist mein erster (!) Hitchcock. Und nun wird es auch Zeit sein ganzes Œuvre mal zu durchzustöbern. "North by Northwest" hat mir mehr als gefallen. Ein äußerst ausgeklügeltes Verwirr- und Verfolgungsspiel mit zahlreichen, denkwürdigen Szenen, die jedem Cineasten nicht so schnell aus dem Kopf gehen werden. Hitchcock setzt das ganze sehr intelligent und geschickt in Szene bietet uns zahlreiche nie absehbare Wendungen. Er weiß genau in welchem ungünstigen Moment er die zwei-die hinter der Hauptperson her sind-zu zeigen und bringt die Geschichte damit wunderbar ins rollen und und bereitet dem Zuschauer die volle Laufzeit Laune, mit seinen fein versehenen Wendungen. Obendrein gibt es noch einen sehr charmant agierenden Cary Grant dessen Mimik sehr aufheitert beim Zusehen ist und den Film schön auflockern lässt.
In jedem Fall ganz großes Kino, was ich hier nachgeholt habe, und nachholen werde.

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Oceanic6

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Mein Lieblingshitchcock. ;) Hab den damals beim ersten Mal auch nur mit 8 bewertet. :D


fkfilmkritik

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Danke, "Psycho" habe ich Zuhause, wird demnächst mal ausgegraben. ;)


Sigrun

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Bewertung9.0Herausragend

Thema: Eine Null am Nullpunkt. Story: Werbefuzzi Roger O. Thornhill wird durch einen blöden Zufall - er gestikuliert in einer Hotelbar nach dem Pagen, der ein Telegramm an Thornhills Mutter aufgeben soll, während im Saal ein Fremder ausgerufen wird - für eben diesen Unbekannten namens "George Kaplan" gehalten und in eine verzwickte Verwechslungsgeschichte hineingezogen, an deren Ende er sich vollends von seiner dominanten Mutterfigur emanzipiert hat, vier versteinerten amerikanischen Präsidenten auf dem Kopf herumgetanzt ist und ... sich in den unsichtbaren Dritten verwandelt hat, für den metaphorisch das "O." im Schriftzug seines Firmennamens (R.O.T.) steht. Nicht Thornhill, nicht Kaplan, sondern der klassische "Andere". Eines der Lieblingsthemen Hitchcocks in einem farblich unglaublich nuancierten Gewand.
Hab den Film heute das dritte Mal gesehen, gleichzeitig das erste Mal auf Blue-Ray und fand ihn noch nie zuvor so bunt, präzise - und granatenstark.

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Best-of-Hitchcock, für mich aber nicht sein bester Film, eher die Erkenntnis, dass ich seine ernsthafter gehaltenen Filme doch einen Ticken mehr mag. Denn auch bei "North by Northwest" ist es der komödiantische Anteil, der für mich den Film etwas inkonsequent und stellenweise sogar etwas beliebig erscheinen lässt.
Insgesamt ist es zumindest aber mein Zweiliebster in Hitchcocks ganz eigener Normaler-Mann-Wird-Zu-Unrecht-Gejagt/Beschuldigt-Kategorie und besitzt auch genügend Qualität, um aus seinem Gesamtwerk herauszustechen.
Vorallem das geschickte setzten der Höhepunkte, das gute Timing bei den Storywendungen und die aberwitzigen Verstrickungen der Protagonisten untereinander, die fast schon einer Verwechslungskomödie entsprungen sein könnten, wissen vollends zu überzeugen. "North by Northwest" hat zudem eine für Hitchcock ungewohnte Bildkraft und -pracht inne, auch wenn ich einige der Blue-Scree-Szenen als sehr unvorteilhaft und auch produktionstechnisch unverständlich empfand, was mir aber schon bei einigen einigen seiner Filme negativ auffiel. Und auch die Story als Ganzes kann durchaus ansprechen, die Ausgangssituation ist zwar mit dem Holzhammer herbeigeführt und auch während des restlichen Films, werden die Grenzen des Logischen eins ums andere Mal neu definiert. Die Geschichte unterhält aber hervorragend und ist auch spannend, was über diese negativen Aspekte leicht hinwegsehen lässt....in diesem Punkt hat der Film fast schon so etwas wie ein Indiana-Jones-Feeling.
Meine Begeisterung gebremst hat allerdings die Figur des Helden, welche mir einfach zu weltfremd dargestellt war. Teilweise hat man das Gefühl, Thornhill sei ausversehen aus einer billigen Komödie in diesen Film transferiert worden und muss nun versuchen sich in dieser Agenten-Chose zurechtfinden. Und er tut dies, wie es ein Komiker eben tut: viele blöde Gesichter, ausufernd gestikulieren, immer einen kessen Spruch auf den Lippen, oft etwas dümmlich und naiv agierend und sowieso erstmal alle Gefahren und Bedrohungen ignorieren. Krimi und Komödie schön und gut, aber das war für mich dann doch etwas zu viel des Guten...böse formuliert: Es gab dem Film phasenweise einen billigen Anstrich.
Trotzdem: Ein exzellenter Film, in dem wirklich viel passt, aber mir wurden hier etwas zu starke Zutaten gemischt und mein Eindruck wurde deshalb etwas getrübt.
Für andere mag aber genau darin die Genialität des Films liegen.

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Marti DiBergi

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Bewertung9.0Herausragend

Tolle Sprüche, Kostüme und Darsteller sorgen in diesem cleveren Verwirrspiel für viel Spaß. Hitchcock ist in Topform und bebildert das Abenteuer mehr als ansehnlich. Ein extrem unterhaltsamer Ritt, für jeden zu empfehlen.

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hoffman587

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Bewertung9.5Herausragend

North by Northwest
"Der unsichtbare Dritte" ist ein ironischer und hochspannender Thriller von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1959.
Hier liefert Alfred Hitchcock mit dem Thema der Identität eine meisterhafte Regie ab.
Außerdem komponierte Bernard Herrmann wieder eine überragende musikalische Untermalung, die mich jedes mal an meinen Sessel fesselte und mir verschiedene Szenen noch schmackhafter machte.
Auch die Darsteller sind allesamt erstklassig unter denen sich
Cary Grant, Eva Marie Saint, James Mason und Leo G. Carrol tummeln.
Dazu werden hier intelligente und elegante Dialoge in dem Film geboten.
Weiterhin enthält er clevere, verblüffende Wendungen und einen großartigen Spannungsaufbau.
Bei diesem Thriller vereint Hitchcock alle seine brillanten Zutaten und setzt sie virtuos in Szene.
Besonders beeindruckten mich die Sequenzen im UNO-Gebäude, die legendäre, atemberaubende Flugzeugszene und der spektakuläre Showdown am Mount Rushmore.
Als Fazit lässt sich sagen, dass "Der unsichtbare Dritte" alle Qualitäten eines perfekten Thrillers bietet und so zum Meisterwerk des Genres wird.

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Wumz

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Die Hubschrauberszene spielt aber mit einem Flugzeug =P
Ansonsten vollste Zustimmung.


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Cary Grant, der ewig smarte Sunnyboy, muss in Hitchcocks wohl erfolgreichsten Thriller, manch haarsträubendes Abenteuer überstehen, ehe der legendäre Showdown am Mount Rushmore ansteht. Aber dafür wird er dann auch in diversen romantisch anmutenden Szenen, von seiner Filmpartnerin entschädigt.

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Movie-Mike

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Bewertung9.0Herausragend

Neben "Vertigo" der beste Hitchcock-Film. Der Film macht einfach immer wieder Spaß und schafft es, auch nach dem x-ten mal, die Spannung zu halten. Egal, ob bei der "betrunkenen" Verfolgungsjagd, der "Maisfeld-Szene" , der Szene im Auktionshaus oder dem Finale auf den Köpfen vom Mount Rushmore. Hitchcock hat bei diesem Film einfach alles richtig gemacht. Besser könnte man ca. 2 Stunden nicht ausfüllen.

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Georg Z.

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Bewertung9.0Herausragend

"North by Northwest" ist eigentlich ein Spaßfilm in Hitchcocks Oeuvre. Doch auch der ist meisterlich inszeniert, großartig geschauspielert und mit legendären Szenen gespickt, die auch heute noch, rund 50 Jahre später, durch die Popkultur geistern. Die Erzählung vom irrtümlich gejagten Mann, der sich urplötzlich in einem dichten Netz aus Intrigen, Macht und Mord befindet, wird wohl nie etwas von ihrer Faszination verlieren. Ein ganz großer Klassiker.

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Haxow

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Bewertung3.5Schwach

viel zu lahm inszeniert und miserabele nebendarsteller. außerdem dauert der film viel zu lange für so ne simple story! somit hat er überlange und überflüssige szenen in überschuss was nur langeweile erzeugt. würde ich kein zweites mal sehen wollen.

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davidleeuw

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mehr Wendungen hat nur der Amazonas. Ein höchstvergnügliches Filmerlebnis, dass die richtige Balance aus Spannung, Ernsthaftigkeit und Humor findet.

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CapitanKnaecke

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Bewertung9.0Herausragend

Roger Thornhill wird in durch einen unglaublich blöden Zufall in eine Geschichte rund um Agenten, Doppelagenten und Agententenabwehr hineingezogen - obwohl er eigentlich gar nicht will. Und Cary Grant zeigt in dieser Rolle, was ein legendärer Schauspieler er ist, beherrscht er doch sowohl die komischen als auch die tragischen Facetten seiner Rolle perfekt, die sich in diesem Film die Waage halten.

Der dritte Mann ist meiner Meinung nicht nur Hotchcocks amüsantester sondern auch darüber hinaus sein Bester Film, hat er doch einige viel kopierte Szenen in Petto.

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