Der unsichtbare Dritte

North by Northwest (1959), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 18.12.1959


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8.6
Kritiker
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7.7
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von Alfred Hitchcock, mit Cary Grant und Eva Marie Saint

Im Alfred Hitchcock-Klassiker Der unsichtbare Dritte wird Cary Grant nicht nur für einen Spion gehalten, sondern bald auch für einen Mörder. Dies zwingt ihn zu einer abenteuerlichen Odyssee quer durch die USA.

Aufgrund einer Verwechselung in einem Restaurant wird der New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill (Cary Grant) in Der unsichtbare Dritte für einen gewissen George Kaplan gehalten und von einigen Verbrechern entführt. In der Villa ihres Auftraggebers (James Mason) fordert dieser ihn zur Kooperation auf, aber Thornhill weiß nicht, was die Männer von ihm wollen. Um ihn loszuwerden, machen ihn die Männer betrunken und setzen ihn auf einer abschüssigen Straße ans Steuer eines Autos. Bevor er jedoch verunglücken kann, wird Thornhill von der Polizei gestoppt. Als er am nächsten Tag zu der Villa zurückkehrt, sind die Männer verschwunden. Aber vielleicht kann der eigentliche Besitzer, der Diplomat Lester Townsend, ja Licht ins Dunkel bringen. Für Thornhill beginnt eine nervenaufreibende Irrfahrt durch die Vereinigten Staaten.

Hintergrund & Infos zu Der unsichtbare Dritte
Der Drehbuchautor Ernest Lehman wollte mit Der unsichtbare Dritte (OT: North by Northwest) den ultimativen Hitchcock-Film schaffen, der alle Elemente von Hitchcocks Lieblings-Szenario, dem unschuldigen Mann auf der Flucht, auf die Spitze treibt. Zusammen mit Alfred Hitchcock dachte er sich die aberwitzigsten Verwicklungen aus, in die der Hauptcharakter geraten könnte.

Die Verfolgung von Cary Grant durch ein Schädlingsbekämpfungs-Flugzeug in einem Maisfeld gehört zu den ikonischsten Szenen der Filmgeschichte. Eigenen Angeben zufolge wollte Hitchcock damit einen Gegenpol zu den üblichen Szenen schaffen, in denen ein Bösewicht seinem Opfer zum Beispiel nachts in einer dunklen Gasse auflauert: In Der unsichtbare Dritte ereignet sich der Mordversuch am hellichten Tag und auf offenem Felde.

In einer Szene, in der ein Charakter auf einen anderen schießt, findet sich ein berühmter Filmfehler: Ein Junge im Hintergrund hält sich schon vor dem Schuss die Ohren zu. Anscheinend wusste der kleine Schauspieler schon von den vorherigen Takes, was gleich folgen würde, und wollte sich den nochmaligen Knall ersparen.

Auch in Der unsichtbare Dritte hat Hitchcock einen seiner berühmten Cameo-Auftritte: Am Ende des Vorspanns verpasst er einen Bus. Der Vorspann stammt, wie bei Psycho und Vertigo, vom legendären Vorspannn-Designer Saul Bass. Die Musik stammt, wie so oft bei Hitchcock, von Bernard Herrmann. Gedreht wurde der Film in VistaVision, was eine gegenüber gewöhnlichen 35mm-Filmen bessere Bildqualität ermöglichte. (CD)

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Cast & Crew


Kommentare (61) — Film: Der unsichtbare Dritte


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Bubo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"The Art of survival" à la Hitchcock anno 1959.

Vom Vorspann des Meisters Saul Bass bis zur zweideutigen Schlusszene des Meisters Hitch ist NORTH BY NORTHWEST für mich dank des ausgeklügelten Drehbuchs mit Hilfe von Ernest Lehman die Quintessenz des Hitchcockfilms…..ja, die Quintessenz des Films überhaupt - ungewöhnliche Romanze mit einem Paar auf Augenhöhe, nervenzerreissender Thriller mit konstant anziehender Spannungsschraube, charmante Komödie mit immer aberwitzigeren Einfällen, mitreissender Agentenfilm durch atemberaubend gefährliche Situationen. Alles in Einem, begleitet von wunderbaren Kostümen, detailreicher Ausstattung, Timing-sicherem Schnitt, innovativer Kameraführung und untermalt von hervorragendem Score (Bernard Herrmann, der den Hitchcock-Suspense bei jeder Zusammenarbeit perfekt einfängt).

Quer durch die USA verfolgen wir den fälschlicherweise für einen Agenten gehaltenen, nonchalanten Roger Thornhill (Cary Grant) und seinen Generationen von Männern prägenden, stilbildenden grauen Anzug durch Generationen von Regisseuren prägende, stilbildende Szenen. Dazwischen hören wir Generationen von Autoren prägende, stilbildende Dialoge und dürfen sogar noch einen sehr Hitchcock untypischen berühmten Filmfehler entdecken, während wir die Raffinesse der platinblonden Schönheit Eve Kendall (Eva Marie Saint) und die Spielchen der Spione und Behörden im kalten Krieg bewundern. Da sprühen die Funken in jeder Beziehung. Fernseher, DVD-Player und Bubo werden durch das VistaVision-Spektakel in metaphorischen Brand gesteckt, immer und immer wieder.

Einzigartig, smart, unerreicht! In dieser letzten Kooperation mit dem damals bereits 55-jährigen Grant waren sowohl er als auch Hitch für mich nie leichtfüssiger und besser!

Das Herz war längst überfällig, ein Doppelherz wäre angebracht.

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Bubo

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Fein, dann werd ich mich während meiner Hitch-Reise bald dranmachen und Dir danach Rückmeldung geben. Merci für den Tipp! p.s. Der Mr. C und seine unglaubliche Geschichte ist nicht vergessen, bloss noch ungesehen;)


damian.thorne.3

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@ Ich kann diesen 50er Klassiker nur empfehlen. Also Mr. C.


DoctorWho

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der am besten gelungensten Filme von Hitchcock und mit Abstand sein heiterster.
Ich habe Hitchcock ja vieles zu getraut und halte ihn für den besten Regisseur aller Zeiten, aber eine Agenten-Komödie von ihm hat mich dann doch überrascht.
Aber der Film ist über fast jeden Zweifel erhaben.

Eva Marie Saint spielt die unnahbare Hitchcockblondiene, wie sie im Buche staht, mit einer Brillianz, wie sie glaube ich in seinen Filmen nicht wieder vorkam.
Auch Cary Grant ist richtig klasse in der Rolle des armen, zu unrecht verdächtigten, "Geheimagenten".

Ebenfalls berühmt ist der bekannte "Filmefehler", als sich ein kleiner Junge die Ohren zu hält, bevor der Schuss gefallen ist. Und das beim akribischen Fehlervernichter Alfred Hitchcock ;-)

Fazit: Ein sehr guter Hitchcock und ein sehr guter Film. Auf jeden Fall sehenswert und ein Film für Freunde eines jeden Genres, da fast jedes enthalten ist.

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Troubledwarf

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich der Beste von Meister Hitchcock. Und der erste "richtige Actionfilm" überhaupt.

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Splashy

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film fängt verdammt spannend an. Allerdings wird die Spannung viel zu früh durch die Aufklärung was bzw. wer hinter George Kaplan steckt fast komplett zerstört. Die restliche Handlung ist dann ziemlich vorhersehbar.
Leider hängt der Film im Mittelteil auch etwas durch, sodass es zeitweise doch etwas zäh vorangeht...

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Copacabanasun

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cary Grant *____* was für ein Mann. :D :D <3 <3 <3
.
.
"Der unsichtbare Dritte" ist wie alle Hitchcock-Filme, zeitlos und sehr unterhaltsam. Dieser Klassiker, versprüht auch heute noch, einen ganz eigenen Charme, dank der tollen Kamera-Arbeit, der beiden Hauptdarsteller und der sehr spannenden Story.

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Deathstroke

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein eigentlich sehenswerter Klassiker der auch recht gut umgesetzt ist, aber ab der Mitte lässt die Spannung und das packende nach.

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Medardus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Die Summe aller filmischen Erfahrungen.“
– François Truffaut-

Nuff said!

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timmoe

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannend hat er begonnen, konnte dies aber nicht über die sehr lange Laufzeit halten. Wird aber nicht der letzte Hitchcock sein, den ich mir angesehen habe.

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MurmelTV

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Bewertung10.0Herausragend

Programmkino - Lichtblick Paderborn #2: North by Northwest

Abermals bot uns die Lichtblick e.V. mit "North by Northwest" (OV) einen alten Klassiker auf der großen Leinwand zu bewundern, dieses mal von keinem Geringeren als den Master of Suspense höchstpersönlich: Alfred Hitchcock.

So schusselig wie ich bin, ging ich mit komplett falschen Vorstellungen ins Kino, da ich davon überzeugt war, den Film bereits zu kennen, doch noch bevor die Vorführung begann, wurde ich stutzig, als die nette Frau, welche einen kleinen Vortrag zum Film vorbereitet hatte, vor den Zuschauern stand und die Hintergründe erzählte, wieso nun Cary Grant und nicht James Stewart die Hauptrolle erhalten hat. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass James Stewart hier die Hauptrolle spielt", dachte ich mir, "aber nunja, jeder Mensch vertut sich mal." Als der Film nun endlich anfing, wunderte ich mich jedoch abermals, als auf dem Bildschirm hektisch umherlaufende Menschenmassen zu sehen sind:"Fing der Film nicht mit einer Familie an, die in den Urlaub fährt?"

Endlich viel der Groschen. Ich habe die ganze Zeit an "Der Mann, der zu viel wusste" gedacht! Nun hieß es: Mund abwischen und weiterschauen, passiert schon mal!

Nachdem sich die Augen an die - für heutige Standards - schlechte Bildqualität gewöhnt haben (was wahrlich schnell der Fall war), fing ich also an, den mir doch unbekannten Film genau zu verfolgen: Ich sah zu Beginn Hitchcock selbst, welcher einen Bus verpasst, lauschte den flotten Dialogen, in denen sehr viel Humor steckte, begleitete den armen New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill/George Kaplan auf seinem unfreiwilligen Abenteuer, voller Gefahren, Drehungen und Wendungen! Ich sah viele beeindruckende Bilder, insbesondere wenn man sich einmal den Zeitpunkt anschaut, an dem dieser Film gedreht wurde: 1959! Trotzdem gelang es Hitchcock, einen Flugzeug-Angriff so spannend und fesselnd darzustellen ("That's funny, that plane's dustin' crops where there ain't no crops." -> einfach grandios!), oder den Atem seiner Zuschauer mit einer Verfolgungsjagd auf dem Mount Rushmore National Memorial anzuhalten. Hier steckt alles drin und alles ist ebenso perfekt inszeniert. Der Master of Suspense macht seinen Namen mal wieder alle Ehre und ich bin wie immer begeistert, wie zeitlos seine Filme doch sind!

Dabei hilft besonders die enorm starke Leistung eines Cary Grant, welcher, immer mit einem kleveren Spruch auf den Lippen, sowas von cool und abgebrüht daherkommt, dass man ihm stundenlang zuschauen kann. Es kam nicht gerade selten vor, dass, nicht nur ich, sondern auch der ganze Saal, laut angefangen hat zu lachen, sei es wegen der gelungenen Dialoge, oder der Aktionen unseres Werbefachmannes. Besonders bei der Szene im Auktionshaus gab es kein Halten mehr!
Auch der Rest des Casts macht seine Sache hervorragend: Eva Marie Saint als die verführerische Eve Kandall, Jessie Royce Landis als Roger Thornhills Mutter oder auch James Mason als Phillip Vandamm.

Der Film hat mich von vorne bis hinten unterhalten und begeistert und ich bin froh, dass ich ihn auf der großen Leinwand sehen durfte. Ich freue mich schon auf die nächsten Sichtungen, wenn mir die Lichtblick e.V. Paderborn mal wieder die Möglichkeit dazu gibt!

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TrendSocke

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Yay, Lichtblick^^


MurmelTV

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Lichtblick ist echt eine runde Sache. Aber ich ärgere mich immer noch darüber, dass ich es zur "2001: A Space Odyssee"-Vorführung nicht geschafft habe! >.<


DeDavid

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Bewertung9.0Herausragend

"That's funny, that plane's dustin' crops where there ain't no crops."

»Northy by Northwest« mutet zu weiten Teilen wie ein Hitchcocksches Best Of an. Eine ganze Vielzahl an Motiven vergangener und folgender Werke findet hier Einzug: Da wäre zum einen die verschwundene Person im Zug (»The Lady Vanishes«), der unschuldige Verdächtige auf der Flucht (»The 39 Steps«), Spionageverwicklungen (»Saboteur«) oder eine Anhänglichkeit an die eigene Mutter (»Psycho«; »The Birds«), die allerdings ihren Sohn nicht psychisch einengt, sondern hingegen für eine der lustigsten Szenen des Films sorgt: "You gentlemen aren't really trying to kill my son, are you?"

Viellleicht liegt es ja auch an der Besetzung, dass dieser Film Hitchcocks sein bis dato Bester, möglicherweise sein Bester überhaupt ist. Vor allem zwischen Cary Grant und Eva Marie Saint knistert es gewaltig. Grant, als Vorläufer von Don Draper (ja, seine Figur Roger Thornhill arbeitet tatsächlich in der Werbebranche) besitzt eine fantastische Grandezza und lässt keine Zweifel aufkommen, dass er in seinen späteren Rollen besser denn je war. Saint, zwar Neuling unter Hitchs Ägide, gelingt es wunderbar, die Reihe an Blondinen für den Altmeister fortzusetzen. Auf der anderen Seite wären da die nicht weniger unvergesslichen James Mason und Martin Landau mit einem seiner ersten Auftritte. Auch Stammkomponist Bernard Herrmann, Kamerann Robert Burks und Cutter George Tomasini sind mit von der Partie. Stellt diese Zusammensetzung aus alteingessenen Beteiligten und großer Mimen das Erfolgsrezept dar?

Dramaturgisch wird ein Höhenpumkt an den Nächsten gereiht, was dem Film einen episodischen Charakter zukommen lässt, jedoch nicht auf negative Weise. Gerade so kippt die Spannungskurve erst gar nicht und mitreißender kann ein für die Zeit derart ungewöhnlich kinetischer Film nur schwerlich werden. Und doch wird nie der heitere Tonfall gebrochen, denn Platz für Herzlichkeit und Humor (genial: Grants renitentes Verhalten auf der Auktion) findet sich immer. Nicht umsonst wird vielerorts behauptet, dass die James Bond-Filme viele Charakteristika aus »Northy by Northwest« übernommen haben. Zwar bewegt sich der Protagonist nur quer durch die Vereinigten Staaten und nicht interkontinental fort, doch auch dieser rasche Standortwechsel ist so kennzeichnend wie inspirierend für kommende, leicht entrückte Agentenabenteuer. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Roger Thornhill nur unfreiwillig in die Rolle des George Kaplan gerät und kein Berufsspion ist. Memorable Szenen wie die Maisfeldszene oder die Flucht über die Granitköpfe des Mount Rushmores halten zurecht einen Ikonenstatus und treiben Hitchs inszenatorisches Können auf die Spitze. Ja, für mich steht fest: »Northy by Northwest« ist Hitchcock größtes, schönstes und aufregendstes Werk!

http://drei-cineasten.blogspot.de/2013/08/auf-der-flucht-richtung-nordwest.html

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Le Samourai

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So isses. Aber vieeel zu wenig Punkte! :D


SherlockHobbit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der beste Hitchcock, den ich bis jetzt gesehen habe. Mit einem halbwegs charismatischen Prtagonisten, der um keinen Spruch verlegen ist, bringt Hitchcock eine ganz bestimmte Stimmung in den Film. Er ist witzig, aber auch ernst. Sehr spannend, das Ende war ein wenig sehr abrubt, aber eigentlich bleibt auch nichts mehr zu sagen.
Die Story ist einzigartig und wirklich gut durchdacht. Die eindringliche Musik vermag es, jeder Szene mehr Leben einzuhauchen. Von Anfang bis Ende ein Meisterwerk ^^

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NewZooYorker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Alfred Hitchcock - eine Name, der aus der Filmwelt nicht mehr wegzudenken ist. Die Story von "Der unsichtbare Dritte" ist so gut durchdacht, dass ich mich nicht eine einzige Sekunde langweilte, auch wenn die Geschichte vielleicht vorhersehbar ist. Aber hier ist diese bestechliche, mit Leichtigkeit versehene Inszenierung des großen Regisseurs, welche diesen Film so elegant und so unheimlich packend wirken liesen und zwar von vorne bis hinten. Cary Grant spielt , eine humorvoll und leicht zynische Rolle, die sympathischer nicht sein könnte. Die Handlung ist von ihrem Plot her (fals dieser überhaupt existiert) gar nicht mal so besonders. Roger Thornhill wird entführt, da die Leute ihn für George Kaplan halten. Und der Film bildet im wesentlichem die Suche nach George Kaplan, und was hinter ihm steckt. Dabei bietet der Film eine riesige Bandbreite an Schauplätzen. Von der Börse bis zin zu den steinernen Präsidentenköpfe sind hier viele unvergessliche Szenen enthalten. So ein unentbehrliches Engament mit Herz und Seele vermisse ich in den meisten heutigen Filmen Und ein Hitchcock-Film ohne einen Cameo des Meisters selbst wäre kein richtiger Hitchcock-Film. Um so besser ist dieser hier. Das Ende war zwar nicht wesentlich überraschend oder unerwartet... aber eben doch das ungehörigste von Alfred Hitchcock ;)

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A-Wax

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Bewertung9.0Herausragend

Spitzen-Thriller vom Master of Suspense mit zwei vorzüglichen Hauptdarstellern.

Alfred Hitchcock war und ist eine Legende und der vorliegende Film "Der unsichtbare Dritte" zeigt warum das so ist. Ich habe selten eine so gut erzählte Geschichte bestaunen dürfen. Die Art und Weise wie man die wirklich spannende Story "ausbreitet" ist einfach wunderbar und das Timing was Wendungen und Sprünge in der Handlung angeht, ist nahezu perfekt. Die viel zitierten Motive und einprägsamen Szenen (UN-Gebäude, Maisfeld, Finale am bzw. auf dem Mount Rushmore) zeigen wie Hitchcock es meisterhaft schafft eben diese Bilder bei seinen Zuschauern entstehen zu lassen und vor allem diese zu verankern. So geht es mir bei vielen seiner Filme, gerade bei "Die Vögel" sind mir Szenen von meiner allerersten Sichtung als ich so 10-12 Jahre alt war (zusammen mit meinen Eltern) noch im Gedächtnis und ich krieg sie auch nicht mehr aus dem Kopf.

Ein weiterer Pluspunkt für diesen Film sind die beiden tollen Hauptdarsteller. Von Cary Grant durfte man wahrscheinlich eine solche Meisterleistung erwarten. Aber wer mich wirklich fasziniert hat war eben Eva Marie Saint als undurchsichtige, aber bildschöne Lady. Gerade ihre Figur macht im Film diverse "Wandlungen" durch und es ist bis zum Schluss nicht 100 % klar auf welcher Seite sie steht.

Insgesamt ein großartiger Beweis für die Qualitäten von einem der größten Regisseur-Genies die wir jemals erleben durften, der hier einen Thriller der absoluten Spitzenklasse schuf.

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erik.stein.12

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Bewertung9.0Herausragend

Großartiger Thriller von Alfred Hitchcock. Ich will garnicht viel über den Film schreiben, um eventuellen Lesern, die den Film noch nicht gesehen haben, die Spannung zu verderben oder auch nur das gerinsgte zu spoilern.
North By Northwest ist ein technisch perfekter, intelligenter und durchdachter Thriller, bietet ein Finale, das in die Filmgeschichte eingegangen ist, hat fantastische Schauspieler und glaubwürdige Figuren, eine sich konstant weiter entfaltenede Geschichte, super Pacing, sehr schöne und zum Teil schnippige Dialoge, fantastische Musik und geniale Schausplätze – ein Kult-Klassiker, an dem der Zahn der Zeit in einem weiten Bogen vorbei gegangen ist.

Infos zur Bild- und Tonqualität der Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/03/der-unsichtbare-dritte-uk-import-blu-ray.html

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein hochgefeierter Klassiker und das zu recht!

Allein schon visuell ist "Der unsichtbare Dritte" (oder doch lieber "North by Northwest"?) ein absolutes Highlight seiner Zeit. Wie Hitchcock und sein Kameramann Robert Burks hier Landschaften, Architektur und Natur einfangen ist großartig - bereits die Motive faszinieren und fesseln und die Art wie, teils in unglaublichen long-shots, die selbst Autos wie Staubkörner erscheinen lassen, die Protagonisten verloren durch diese Perspektiven hetzen erzeugt eine unheimliche Wirkung.

Inhaltlich ist hier eigentlich alles optimal balanciert.
Der gejagte Thornhill ist in ständiger Bewegung und das genau in der richtigen Geschwindigkeit: Ortswechsel, wie auch Wendungen und Überraschungen in der Handlung sind gut getimet - nichts wirkt gehetzt, nichts verliert sich in Langatmigkeit - und seine Flucht ist zu gleichen Teilen mit Spannung, wie auch leichtem Humor durchsetzt. Teilweise irrwitzige Unterhaltungen reichen sich mit rasanten und nervenaufreibenden Verfolgungsjagden die Klinke, doch der Vorteil: dieses Auf und Ab bleibt völlig unberechenbar. Gerät Thornhill zwar intervallartig in brenzlige Situationen, so ist doch die Art wie er sich aus ihnen hinaus manövriert immer verschieden und vor allem grundsätzlich interessant und überraschend inszeniert.

Inhaltlich bietet dieser Film nichts neues, ähnliche Stoffe hatte Hitchcock ja beispielsweise in "Saboteure" bereits selbst durchexerziert, allerdings verstand er es wahrlich Filme über seine Inszenierung, die Wahl der Schauspieler und sein exaktes Timing für ein breites Publikum zu drehen und simple Stoffe interessant zu gestalten!

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der.herr.der.fliegen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein Lieblings-James-Bond!

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Denkt man an Hitchcocks Blockbuster "Der unsichtbare Dritte", schießen einem unweigerlich die Bilder von der grandiosen Verfolgungsjagd im Maisfeld in den Kopf und natürlich der legendäre Showdown am Mount Rushmore.
Cary Grant, der ewig smarte Sunnyboy, manövriert sich tapfer durch ein wendungsreiches Verwirrspiel, das auch heute noch prima funktioniert!

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emotionfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz klar mal wieder ein genialer Hitchcock mit vielen für ihn typischen Elementen. Ein unbescholtener Bürger muß plötzlich ums Überleben kämpfen. Das Geniale dabei ist, dass weder der Protagonist, noch der Zuschauer wissen, was eigentlich los ist. Diese Frage zieht sich lange Zeit durch den Film und lässt gewaltige Spannung aufkommen. Überhaupt wird der Film spannend und in sehr rasantem Tempo erzählt, wodurch es zu keiner Zeit langweilig wird. Unter anderem wegen des Tempos geht das Werk ab und an ein wenig in die Richtung Komödie, zumindest geht es zeitweise recht locker zu. Hitchcock hat eine hervoragende Balance zwischen lockerer Komödie und spannendem Thriller geschaffen.
Carry Grant kommt in seiner Rolle einfach prima rüber und ich hätte mir keinen besseren für die Rolle vorstellen können. Zudem sind noch ein paar gute und witzige Dialoge dabei.

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mariega

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Bewertung9.0Herausragend

Ups, je recommence... Même après une seconde vision, le suspense reste le même! Par contre, j'avais quelque peu oublié l'humour du divin Cary Grant.

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Stallforce

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@VincentLebowski: Dein Kommentar hat die Welt bewegt und dankt dir dafuer! Wahrscheinlich hattest du nur einen schlechten Tag, weil es keinen Schokopudding zum Nachtisch gab. Vielleicht solltest du erst lernen um was es in einer Community geht, bevor du andere auf solch primitive Art beleidigst und intelligenter erscheinst du mit deinem Statement keinesfalls.


mariega

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@Stallforce: Merci :)!


RaZer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich musste 2099 Kommentare schreiben um zu merken, dass ich noch kein Wort über Hitchcock verloren habe. Schlimmer noch: Mir wurde bewusst, dass ich noch gar keinen Film von ihm richtig mit Verstand gesehen habe. Das ist schon ziemlich peinlich, aber ich gelobe Besserung und fange mit "North by Northwest" an. Dieser grandiose Thriller ist seiner Zeit in vielerlei Hinsicht wohl voraus gewesen. Zwar besticht er auch durch einen durchgängig guten Spannungsbogen und eine durchdachte, wendungsreiche Story, doch in erster Linie ist es der perfekt getimte, sarkastische und ironische Humor, der den Film so stark macht. Cary Grant haut mit einer Coolness staubtrockene Sprüche raus, die nichtmal von Bruce Willis in den Schatten gestellt werden können. An turbolenten Reißern wie "Mission: Impossible" oder der "Bourne"-Reihe kann sich Hitchcocks Werk freilich nicht messen lassen, aber trotz seines beträchtlichen Alters hat der Film keineswegs Staub angesetzt. Damals wie heute ist das größte Problem in solchen Filmen die wohl unvermeidliche Lovestory, die leider auch hier das Tempo verschleppt und einige unnötige Längen fabriziert. Allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau.
Zurecht ein Klassiker, der mit der Flugzeugszene eine der am meisten nachgeahmten und parodierten Szenen überhaupt sein Eigen nennt. Schon das ist ein Indikator für den zeitlosen Charakters des Films, der vom Stil her gut 30 Jahre jünger sein könnte.

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