Die Fliege
The Fly (1986), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Drama, Kinostart 08.01.1987
7.7
Kritiker
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von David Cronenberg, mit Geena Davis und Jeff Goldblum
Der exzentrische Wissenschaftler Seth Brundle (Jeff Goldblum) hat auf dem Gebiet der Teleportation einen Durchbruch geschafft. Er ist sich sicher, die letzten kleineren Fehler seiner Erfindung ausgemerzt zu haben, und wagt einen Selbstversuch. Doch dummerweise gerät bei dem Experiment eine gewöhnliche Stubenfliege in die Apparatur. Brundle beginnt langsam, sich zu verändern.
Cast & Crew
-
David Cronenberg
-
Geena Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Veronica Quaife
-
Jeff Goldblum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Seth Brundle
-
John Getz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stathis Borans
-
Joy Boushel
-
George Chuvalo
-
Leslie Carlson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Cheevers
Regie
Schauspieler
-
David Cronenberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gynekologe
-
Charles Edward Pogue
-
David Cronenberg
- Genre
- Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Drama
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Allegorie, Alptraum, Beamen, Computer, Experiment, Fliege, Magazin, Menschenversuch, Monster, Mutant, Mutation, Oscargewinner, Reporter, Schrotflinte, Schwangerschaft, Teleportation, Verfolgungswahn, Wissenschaft, Wissenschaftler, Wunschtraum
- Stimmung
- Eigenwillig, Gruselig, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Fliege
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Kritiken (3) — Film: Die Fliege
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Cronenberg lässt offen, inwiefern Brundles Transformation und der damit einhergehende Verfallsprozess als Negativschicksal erscheinen müssen: Zwar untersteht der Wissenschaftler einer mitunter unangenehmen Zersetzung, er findet sich damit jedoch nicht nur schnell zurecht, sondern nutzt auch die Vorzüge des Prozesses, sei es ein gesteigerter Lustgewinn oder die Fähigkeit zu übermenschlichen Kräften. Überhaupt inszeniert der Film die zunehmende Verdorbenheit des Fleischlichen als sexuell befriedigenden Akt, wenn Brundle in seinem Atelier athletische Turnübungen vorführt und seine Freundin Veronica zwanghaft dazu bekehren will, auch in die Teleboxen zu steigen, um "in das Plasma einzutauchen". Brundle verwandelt sich nicht nur in eine Fliege, sondern entdeckt und gewinnt Fähigkeiten, die seinem Charakter zuvor widersprachen. Aus dem sozial isoliert in einer Lagerhalle lebenden Streber, dessen ganze Garderobe aus fünf exakt gleichen Anzügen besteht, wird ein agiles Energiemonster, dessen – ironischerweise – grenzenlose Vitalität durch die Metamorphose erst aktiviert scheint. [...]
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
hnnng 2011/12/13 23:39:52
Antwort löschenEin hervorragender Kommentar!
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Die Fliege“ spitzt sich konsequent und gnadenlos immer weiter zu und schafft es mit seinen schaurigen Effekten zu schockieren statt einfach nur zu ekeln, wie viele andere Horrorstreifen. Diese Geschichte gräbt sich in die Mägen der Zuschauer. Eine überzeugende Geena Davis und die unheimliche Musik runden das ganze ab und machen den Film zu einem vollen Erfolg; neben „Aliens“ DER Horrorfilm des Jahres 1986, sicherlich auch einer der stärksten der ganzen 80er und vor allem eines der besten Remakes der Filmgeschichte.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit "Die Fliege" hat nun ein echter Klassiker seinen Weg auf die Blu-ray geschafft. Durch das neue High Definition Medium ist es nun möglich den Film in einer nie geahnten Bildqualität zu erleben. Und von dieser Chance sollte man Gebrauch machen, denn "Die Fliege" kann fast schon als Klassiker gewertet werden.
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Kommentare (50) — Film: Die Fliege
Kommentar schreibencpt. chaos 2012/01/30 13:45:24
Kommentar löschenOld School-Horror mit handmade Effekten, bei denen man noch die völlige Hingabe der Maskenbildner förmlich spüren kann, eben nicht solch computeranimierter Schund, den man heutzutage in jedem 08/15-Rotzstreifen vorgesetzt bekommt – Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel!
Das Remake stellt in diesem Punkt das Original mit Leichtigkeit in den Schatten, wobei man fairerweise die fast dreißig Jahre, die zwischen diesen beiden Filmen liegen, nicht ganz außer Acht lassen sollte.
Die Story hingegen beginnt etwas plump und endet schließlich doch ziemlich abrupt. Während Jeff Goldblum zu überzeugen weiß, wirkt Geena "Grinsebäckchen" Davis oftmals ein wenig deplatziert.
Nichtsdestotrotz versteht es David Cronenberg auf eine hübsch-eklige Weise, dass Publikum mit ausreichend schleimig-schaurigen Szenen zu versorgen.
Die animalisch angehauchten Sexszenen zwischen den beiden Hauptdarstellern scheinen jedenfalls ihr Übriges getan zu haben, denn kurze Zeit nach den Dreharbeiten wurde geheiratet… ;o)
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JackoXL 2012/01/17 11:34:30
Kommentar löschenAls Kind habe ich das Original im Fernsehen gesehen. Zu lange her, um den jetzt objektiv zu bewerten, die Geschichte hat mich aber fasziniert. Cronenbergs Version reizt mich daher schon seit Jahren, es kam aber nie dazu. Die Fernsehausstrahlungen hab ich ignoriert, geschnitten wollte ich mir den nicht geben.
Endlich hab ich es jetzt geschafft, und um es auf den Punkt zu bringen, ich bin beeindruckt!
Zugegeben, das war ich nicht von Anfang an. Das erste Drittel schlurfte so ein wenig dahin, sorgte zwar nicht für Langeweile, aber so richtig sprang der Funke da noch nicht über. Kann es gar nicht so genau festmachen, das gleiche Problem hat ich auch bei Phillip Kaufman's Version der "Body Snatchers" (irgendwie passt für mich der Vergleich nicht nur wegen Jeff Goldblum). Der hat mich aber hintenraus dann doch voll mitgerissen. Das schafft auch "Die Fliege", der nach und nach immer bedrohlicher wird und eine einnehmende Atmosphäre erzeugt. Jeff Goldblum trägt dazu ein großes Stück bei, ihm gelingt die Darstellung des sich wandelnden Charakters hervorragend (mal abgesehen davon, dass ich sein damaliges Erscheinungsbild schon ohne Maske etwas gruselig finde. Nicht gerade der Typ, der einem nachts in einer dunkelen Gasse über den Weg laufen sollte.). Ab dem Punkt wird Cronenbergs Film immer stärker, besonders dann, wenn er seine Effekte ausspielt. Und die sind einfach sensationell! Kaum zu glauben, dass das 25 Jahre her ist. In einer Zeit, in der jedes dahingerotztes B-Movie mit Computereffekten daher kommt, wünsche ich mir so liebevoll gemachte, verstörend bizarre, schmoderig ekelige und aufwendig handgemachte Effekte und Masken. Eine Wahnsinnsleistung, an der sich heutige Filme immer noch messen müssen.
Die Kombination aus den guten Darstellern, der schaurigen Stimmung und eben diesen wiederlich schönen Igitt-Effekten macht "Die Fliege" am Ende zu einem modernen Horrorklassiker, behaupte ich zumindest mal. Klebrig, blutige Unterhaltung für Freunde der gepflegten Sauerei.
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Shawnee 2012/02/03 09:51:23
Antwort löschenDer Film wird schon seit zwei Jahren ungeschnitten im TV ausgestrahlt.
JackoXL 2012/02/03 11:17:51
Antwort löschenHätte ich nicht gedacht, danke für die Info.
the assassin 666 2011/12/28 22:06:22
Kommentar löschenCronenbergs bekanntester Film erzählt die Geschichte eines etwas strangen Wissenschaftlers(der von Jeff goldblum geradezu irre gut verkörpert wurde, diese Rolle ist wie auf den Leib geschneidert) ist sowohl Horror als auch Drama und hat einige wirklich ekelige Effekte zu bieten .Ein Meisterwerk des moderen Horrors.
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-={(TATANKA)}=- 2011/12/25 21:53:00
Kommentar löschenHerrlich! Eine wirklich tolle Story die auf jeden Fall mal etwas anderes bietet als der Mainstream, perfekt besetzt mit Goldblum und Davis.
Sehr spannende Geschichte mit noch wirklich gruseligen, nervenaufreibenden ,und stellenweise auch ziemlich ekligen Szenen.
Die Musikuntermalung sitzt perfekt , Kostümierung und Effekte, allgemein, für die Zeit sowieso hervorragend!
Schau ich mir immer wieder gerne an obwohl ich eigentlich mit den meisten Filmen die unter 1990 sind nicht wirklich viel anfangen kann!
Anschauen!
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MarianoRodriguentino 2011/11/13 23:28:59
Kommentar löschenDavid Cronenberg erzählt die Geschichte eines missglückten Experiments auf eine unglaublich fesselnde Weise. Die Liebe zum Detail und der konsequente Erzählstil heben diesen Horror auf eine ganz eigene Stufe. Die Fliege ist einfach immer zum Greifen nah und lässt zwischen sich und dem Zuschauer keine Distanz zu. Das liegt auch daran, dass Jeff Goldblum den Spagat zwischen Sympathie und abstoßendem Ekel mühelos schafft. Die Fliege geht weiter als der gewöhnliche Horrorfilm und verbindet Angst und Ekel mit Neugier, Mitgefühl und Spaß.
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DerSodomist 2011/10/31 20:31:53
Kommentar löschenDank "Die Fliege" erkenne ich David Cronenberg endgültig als einen absolut großartigen und talentierten Regisseur an, denn die Inszenierung ist nahezu einwandfrei, was David Cronenberg allerdings auch bei anderen Filmen geschafft hat.
Das erste Lob geht an die Unterhaltsamkeit des Filmes. Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, mich während der 90 Minuten auch nur für einen Augenblick gelangweilt zu haben. Und das liegt meines Erachtens gar nicht mal an der Story, das liegt einfach am Können und der Fähigkeit Cronenberg's, Filme zu machen. Ich bin mir sicher, dass eine Unzahl von Regisseuren aus dieser Story einen ziemlich miserablen Film gedreht hätten. Doch Cronenberg schafft es, alles Wichtige und Nötige in den Film zu befördern, unwichtige Details werden nicht beachtet, was auch der Grund für die Unterhaltsamkeit und auch die relativ kurze Laufzeit von 90 Minuten ist. Doch trotz dieser verhältnisweise kurzen Laufzeit mangelt es den Charakteren nicht an Tiefe, was natürlich auch daran liegt, dass es von diesen in diesem Film nicht allzu viele gibt.
Was inszenatorisch zusätzlich überzeugen kann, sind die Kulissen. Ich wurde sozusagen in die kleine Halle befördert, in der sich "Die Fliege" hauptsächlich abspielt. Der Film hat es geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen und mir das Ganze sehr authentisch vorkommen zu lassen. Selbst die Darstellung von Brundlefly gefiel mir zugegebenermaßen.
Doch es müssen selbstverständlich auch andere Personen gelobt werden: Die beiden Hauptdarsteller Jeff Goldblum und Geena Davis. Auch wenn Geena Davis ihren Job fantastisch macht, kann Jeff Goldblum hier am meisten überzeugen. Einfach überragend, wie dieser hier agiert.
Auch musikalisch bietet "Die Fliege" keine Schwächen, doch das ist man von Howard Shore schon gewöhnt.
"Die Fliege" als Meisterwerk zu bezeichnen, wäre meiner Meinung nach nicht falsch, denn diese Bezeichnung hat sich der Film verdient. 90 Minuten Unterhaltung auf höchstem Niveau, das ist klasse!
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Mr. Pink 2011/10/22 18:39:14
Kommentar löschen"The Fly" ist ein großartiger, wundervoll altmodischer Horrorfilm, der, vor allem dank der, teilweise nahezu widerlichen, aber gerade deswegen exzellent gemachten Effekte, auch heute noch schockierend und verstörend wirkt. Obwohl die Spannungskurve eher gemächlich ansteigt, ist das Timing hervorragend, da sich der Film auf diese Weise immer mehr steigern kann, und es schafft, den Zuschauer bis hin zum grauenvollen, kompromisslosen Finale zu fesseln. Eine ausgezeichnete, finstere und beklemmende Atmosphäre, sowie ein grandios spielender Jeff Goldblum veredeln den Film zusätzlich und machen "The Fly" zu einem intensiven, auch heute noch bestens funktionierenden Horrorstreifen irgendwo zwischen Faszination und Ekel.
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loveissuicide 2011/10/09 22:19:45
Kommentar löschenWohl einer der besten Horrorfilme der 80er, und auch nach heutigen Maßstäben ist der Film trotz seines Alters noch um einiges besser als viele moderne Vertreter im Monsterhorror-Genre. Ich liebe diese 80er-Jahre-Ekeleffekte :-D
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_Garfield 2011/10/05 17:19:17
Kommentar löschenCronenberg lässt dahingestellt, inwieweit Brundle's Transformationsprozess und der damit einhergehende Zerfall als kritische Parabel auf menschlichen Forscherdrang interpretiert werden kann. Vielmehr widmet er sich in seiner Version von „The Fly“ den psychischen und physischen Veränderungen seines Hauptprotagonisten und protokolliert akribisch die verschiedenen Etappen des Veränderungsprozesses, welche vom Schock bis zur Resignation und letztlich zur kompletten Wesenswandlung reicht. Die langsam voranschreitende Wandlung Brundle's wird dabei explizit und in aller Ausführlichkeit umschrieben, in grandiosen Masken festgehalten und zu seinem konsequenten Finale geführt. Cronenberg belässt es darüber hinaus bei einer vergleichsweise simplen Metaebene, konzentriert sich stattdessen auf Horror in Reinkultur und schafft eine eigenwillige Adaption von Langelaan's '57 erschienener Kurzgeschichte. Ausgehend von diesem „Was-wäre-wenn“ - Gedankenspiel inszeniert Cronenberg die Transformation Brundle's als menschliche Grenzerfahrung und meistert den schmalen Grat zwischen Faszination und Abscheu beinahe spielend. Transformation wird uns als fleischliche und spirituelle Neuerfindung präsentiert, als Konfrontation mit dem menschlichen Ur-Ängsten und als zweifelhafte Bereicherung. Gesteigerter Sexualtrieb sowie vervielfachte Kraft als erstrebenswerte Attribute in einer von Perfektion und Grenzenlosigkeit geprägten Gesellschaft. Die Liebesgeschichte zwischen Seth und der jungen Journalistin Veronica wird sinnvoll ins Geschehen eingebettet ohne den Fokus - welcher zweifelsfrei auf der Wandlung Brundle's liegt - aus den Augen zu verlieren. Die musikalische Untermalung Shore's nimmt sich angenehm zurück und kontrastiert durch seine subtile Verwendung die überwiegend explizite Darstellung von Gewalt und Transformation. Cronenberg trifft mit der Schlusstat Brundle's den richtigen Ton für den Ausgang des Filmes. Die Einsicht der Wissenschaft wird uns als potenzieller Lösungsansatz geboten, offen wird jedoch gelassen, inwiefern die Schlusssequenz als Kritik am menschlichem Forschungs- und Entdecker-drang und die daraus resultierenden Folgen gedeutet werden kann/soll. Zwar war eine Koexistenz zwischen der „Brundle-Fliege“ und seinem gewöhnlichem Umfeld offensichtlich nicht möglich, trotzdem waren die Vorzüge der Mutation deutlich sichtbar. Und so lässt sich Cronenberg's „The Fly“ schlussendlich auch als Kritik in die andere Richtung deuten.
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Stefan_R. 2011/10/05 18:54:43
Antwort löschenSehr schön :) Dieser Film hat mich damals gefühlsmäßig genau da platziert, wo auch du ihn verortest: irgendwo zwischen Faszination und Abscheu. Und das ist in der Tat eine Kunst.
_Garfield 2011/10/05 21:22:15
Antwort löschenVielen Dank. Sehe ich genauso, und inwiefern man diese Kunst letztlich bewertet bleibt ja jedem selber überlassen.
mulinero 2011/10/03 12:36:50
Kommentar löschenDie Fliege ist hart, ekelig und verstörend. Die Markenbildner haben wirklich gute Arbeit abgeliert. Jeff Goldblum macht seinen Job phänomenal, man kauft ihm den durchgedrehten Professor total ab. Die langsame Verwandlung von Brundlefliege ist phantastisch gelungen, von ein paar Borsten auf dem Rücken bis hin zur vollendeten Fliege, einfach perfekt. Leider aber ist der Film nicht so extrem spannend wie erhofft, aber er ist dennoch sehr sehenswert. Jeder der Horror aus den 80ern oder einfach Klassiker liebt kennt ihn Wahrscheinlich eh schon, aber alle anderen sollten ihn zumindest mal gesehen haben. Alleine die Maske mach den Film schon sehenswert. Ich kann nur sagen, jeder sollte ihn einmal gesehen haben.
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ewigkeit 2011/09/22 21:49:01
Kommentar löschenUnheimlich verstörendes und schockierendes Remake eines Klassikers, das unter die Haut geht. Jeff Goldblum spielt den hier außer Kontrolle geratenen Wissenschaftlicher Seth Brundle schlicht und ergreifend phantastisch. Die Schockmomente steigern sich gegen Ende hin bis ins Extremste, wobei die Maske wirklich phantastische Arbeit geleistet hat. Eigentlich kein klassischer Horrorfilm in dem Sinn - aber ein Klassiker unter den Horrorfilmen.
Vorsicht: Einige Szenen erfordern definitiv einen starken Magen!
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crab1973 2011/08/27 12:58:36
Kommentar löschenDavid Cronenberg dreht seine Version von "Lovestory" und heraus kommt einer der Überflieger der 80er.
Cronenbergs Brummer funktioniert auch heute noch ganz vorzüglich auf einer ganzen Menge Ebenen. Als pures Effektkino, spannendes Kammerspiel und eben auch tragisches Liebesdrama.
Inwieweit der Kanadier damit den Endpunkt seines Bodyhorrors erreicht überlasse ich dann mal jeden selbst (es gab danach ja noch "die Unzertrennlichen" oder "Existenz").
Ebenfalls bemerkenswert ist der Score von Howard Shore, der schon sehr bombastisch daherkommt. Wenn man sich diesen mal ohne Film anhört, erscheint die Idee einer Opernumsetzung auch gar nicht mehr so abwegig. Auch weil der Großteil des Films in Brundles Labor/Wohnung spielt und somit für eine Bühnenumsetzung geradezu prädestiniert ist.
Der Film ist weit mehr als die Summe seiner Effekte und wer genauer hinsieht entdeckt auch, dass das Ganze eher eine klassische Tragödie ist.
Für mich Cronenbergs bestes Werk.
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Shritz 2011/06/22 15:07:20
Kommentar löschenCronenberg macht keinen Heel darum: Der Reiz seines Films bezieht sich aus dem Ekel des Gesehenen. Genauer gesagt liegt die Stärke des Films sogar in dieser Faszination, denn ohne diesen Aspekt wäre "Die Fliege" wohl kaum so durchschlagskräftig. Denn was dem Film über weite Strecken fehlt ist schlicht und ergreifend Spannung. Sicher, die Inszenierung ist gelungen. Die Handlung entwickelt sich zwar gemächlich, was Cronenberg aber genug Zeit verschafft die Mutation des Protagonisten im Detail zu behandeln und zu zeigen, wodurch erst die (noch heute) ansehnlichen Effekte zum tragen kommen. Die eigentliche Spannungskurve steigt aber erst am Ende rapide an, eben so wie die Zahl der äußerst harten Gewaltszenen. Diese treten zwar verhältnismäßig selten auf, sind dafür aber umso expliziter und liegen wie ein Stein im Magen.
"Die Fliege" ist exellenter, etwas spannungsarmer Bodyhorror, nix für sanfte Gemüter aber unbedingt sehenswert.
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_Garfield 2011/06/22 15:40:31
Antwort löschenKann deine Kritikpunkte durchaus nachvollziehen...die eher ruhige Erzählweise zu Beginn hat mich aber trotzdem nicht gestört..
gut gemacht :)
_Garfield 2011/06/22 15:47:42
Antwort löschenSehe gerade, dass ich zu dem Film ebenfalls eine Kritik geschrieben habe, verweise also einfach mal darauf, falls du meine Meinung nachvollziehen möchtest :)
Shritz 2011/06/22 15:59:29
Antwort löschenHab doch schon längst den "like button" betätigt^^
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_Garfield 2011/06/22 16:31:13
Antwort löschenAchso ok :P
Isolation 2011/06/27 18:24:27
Antwort löschenSehr schöne geschrieben, absolute Zustimmung. :)
veseria 2011/05/29 22:41:36
Kommentar löschenWOW ist das ekelhaft! Und verstörend...irgendwie!!!
Großartig!
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Moppel1984 2011/05/10 12:35:36
Kommentar löschenEin Klassiker des Horrorfilms. Einer der wenigen wo ich mich wirklich geekelt habe.
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ChuckyChainsaw 2011/04/26 12:15:50
Kommentar löschenDer Film war sicherlich sehenswert.
Allerdings für meinen Geschmack etwas zu eklig, um ihn als herausragend zu bezeichnen. Schwer zu erklären. Ich bin nicht Etepetete, schaue mir ruhig auch mal den ein oder anderen Splatter an, aber das ist eben auf seine eigene Art und Weise "eklig" und schauderhaft.
Kleiner Tipp: Nicht beim Essen ansehen.
Freunde des Genres und alter Klassiker dürfte er aber sicher gefallen.
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sikkmeidack 2011/04/17 00:26:56
Kommentar löschenJesus Christus!!! Der funktioniert ja heute noch. Das Remake ist mittlerweile im gefährlichen Zeitlimitbereich eines zweiten Remakes. Mit verschärften Sinnen hat Cronenberg hier einen seiner besten Filme geschaffen. Es ist ein schrecklich intensiver Horror-Thriller und eine mehrfachbödige Parabel...
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C_C 2011/04/17 00:36:39
Antwort löschenstimmt, ist einer der härtesten Schocker des Horrorgenres überhaupt. Natürlich nix für die verblödete Konsummasse von heute, die Folterfilme als Horror mißversteht...
pufaxx 2011/04/17 03:14:07
Antwort löschenYes. Neulich auch erst wieder angesehen. Dialoge und Personen kommen aus heutiger Sicht zwar manchmal reichlich hölzern rüber - Aber das ist einfach ein tolles Ding.
microsan 2011/03/09 10:16:42
Kommentar löschenDer film ist so schlecht. Und ich rede nicht von den Effekten oder von der Maske,denn die ist wirklich super.Aber wie schlecht sind die Schauspieler, und die Dialoge, und die Synchro (ich sage nur "Ses")? Wie man dem Film über 7 oder gar 9-10 Punkte geben kann, verstehe ich nicht.
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guggenheim 2011/03/09 12:58:44
Antwort löschenDie Synchro als Kritikpunkt anzuführen ist nicht gerechtfertigt, denn da ließe sich was ändern (Stichwort O-Ton)...
microsan 2011/03/09 19:34:04
Antwort löschenUnd was soll ich mit den Schauspielern und Dialogen tun?
guggenheim 2011/03/09 19:37:00
Antwort löschenDie mögen in deinen Augen schlecht sein, das sei dir unbelassen. Wobei die Dialoge im O-Ton ja auch noch etwas anders sind...
microsan 2011/03/09 19:43:07
Antwort löschenOK,jetzt bleiben nur noch die Schauspieler. Sollte ich mir den vllt auf englisch anschauen ? :D
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guggenheim 2011/03/09 20:00:36
Antwort löschenIch habe eine Grundsympathie für Goldblum. Wenn die bei dir fehlt, dann wird es auch auf Englische eine unüberwindbare Hürde für dich :)
microsan 2011/03/09 21:17:52
Antwort löschenDanke für den tipp :) Er gehört tatsächlich nicht zu meinen lieblingsschauspielern.
dbeutner 2010/11/05 18:21:48
Kommentar löschen"Die Fliege" war einer der Gründe meiner jungen Jugend, mich vom Horrorgenre komplett fern zu halten. Damals war ich zartbesaiteter, aber das Genre interessiert mich weiterhin nicht die Bohne. Cronenberg habe dafür erst gehasst, inzwischen aber zu schätzen gelernt, Jeff Goldblum mag ich eh. Das sind hier also mehr Solidaritätspunkte mit den Machern, ist und bleibt nicht mein Ding.
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J0J0 2010/08/15 19:57:37
Kommentar löschenLeute, die bei harmlosen Kunstblut-Bildchen auf der mp-Startseite schon nach dem Staatsschutz schreien, sollten um "The Fly" besser einen riesigen Bogen machen... gosh, der Film ist richtig eklig (aber Cronenberg => also Kunst).
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alanger 2010/08/15 20:08:59
Antwort löschendu schleimer :)
J0J0 2010/08/15 20:10:28
Antwort löschenAch wo - ich krieg gutes Geld für solche Statements.
alanger 2010/08/15 20:29:26
Antwort löschenich bin gaaanz doll deiner meinung, wie komme ich an das geld ...hechel?
J0J0 2010/08/15 20:32:45
Antwort löschenDas Geld kommt direkt von oben, von IHNEN. Da musst du warten, bis sich einer IHRER Adepten an dich wendet. Bis dahin: Gehe hinaus, tue IHRER Sache wohl und übe dich in Schweigen.
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alanger 2010/08/15 20:52:38
Antwort löschenich sach nix mehr :)
BlueSquirrel 2010/08/15 22:39:48
Antwort löschenSchon wieder dieser harte Kerl, der Nägel wahrscheinlich mit dem Daumen reindrückt.^^