Eat, Pray, Love

Eat, Pray, Love (2010), US
Laufzeit 140 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 23.09.2010

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4.9 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.4 Community
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von Ryan Murphy, mit Julia Roberts und James Franco

Manch einer erreicht in seinem Leben einen Punkt, an dem man zurückblickt und sich fragt: Und, war es das jetzt? Beim Mann nennt man das wohl Midlife-Crisis. Dass es dieses Phänomen der Sinnkrise auch bei Frauen zu finden gibt, zeigt Eat Pray Love. Julia Roberts spielt in Eat Pray Love eine Frau jenseits der 30 namens Elizabeth Gilbert. Eigentlich hat sie alles, was sie sich in ihrem jungen Leben nur wünschen kann: Erfolg im Job als Schriftstellerin, einen Mann, ein Haus. Und doch findet sie in dieser Konstellation keine Erfüllung. Nachdem sie sich von ihrem Mann David (James Franco) scheiden lässt und eine weitere unglückliche Beziehung eingegangen ist, trifft sie eine weitreichende Entscheidung: Sie begibt sich auf eine einjährige Sinnsuche, um Leib und Seele wieder in Einklang zu bringen. Der Plan lautet daher schlicht: Eat Pray Love, wobei sie Letzteres nicht offiziell sucht. Also führt sie ihre Reise zunächst nach Italien (Eat), dann nach Indien (Pray), um schließlich auf Bali zu enden (Love). Für den Weg werden Elizabeth große Verluste vorhergesagt, aber auch reicher Zugewinn.

Eat Pray Love beruht auf den Memoiren der echten Elizabeth Gilbert. Die Reisekasse bestand aus einem Vorschuss für das angekündigte Buch als Ergebnis ihrer tatsächlichen Sinnsuche in Italien, durch Indien und auf Bali. Nachdem das Buch 2006 herauskam und 158 Wochen lang in der New York Times Bestseller-Liste stand, war es nur eine Frage der Zeit, welches Studio sich als erstes die Rechte an Eat Pray Love sichern würde. Den Zuschlag erhielt Columbia Pictures. Neben Julia Roberts als Powerfrau, die vom Weg abkommt, um zu sich selber zu finden, geben sich eine Reihe von Männern ein Stelldichein: So darf Javier Bardem seinen spanischen Charme spielen lassen und Richard Jenkins als altersweiser Mann seine ganze Erfahrung zur Verfügung stellen. Regie führt bei Eat Pray Love der noch relativ unbekannte Ryan Murphy, der bisher hauptsächlich für die Inszenierung von TV-Serien verantwortlich zeichnete. Eat Pray Love ist erst sein zweiter Kinofilm nach Krass aus dem Jahre 2006. (EM)

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  • Auf der Suche nach sich selbst, bricht Elizabeth Gilbert (JULIA ROBERTS) zu einer Reise um die Welt auf.
  • Nach einer unglücNach einer unglücklichen Ehe und einer schmerzlichen Scheidung beginnt Elizabeth Gilbert (JULIA ROBERTS) mit dem jungen David (JAMES FRANCO) eine leidenschaftliche Affäre.

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Cast & Crew


Kritiken (21) — Film: Eat, Pray, Love

Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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6.0Ganz gut

Der Film ist mehr als plakativ auf eine Zielgruppe zugeschnitten und bewegt sich dabei in seiner visuellen, sowie dramaturgischen Ausrichtung zwischen ähnlichen Reise- und Genussfilmen dieser Dekade, wie Ein gutes Jahr oder Julie und Julia und erinnert entfernt an Sean Penns Into the Wild, auch wenn sich die empathische Bindung zu der Liz Figur nicht so intensiv einstellen will wie zu dem konsequenteren Chris McCandless. Er lebt von der Kulisse der Original-Schauplätze und von der hervorragenden Besetzung der Nebenrollen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die tollen Bilder, der stimmige Soundtrack und natürlich die positiven Botschaften haben für mich diesen Film doch sehr sehenswert gemacht. Für mich ist aber auch nachvollziehbar, dass nicht jeder eine Nähe zu dem Film hat. [...]

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Tobilechat

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"Nähe zu dem Film", zu was habe ich da eigentlich eine Nähe. Wenn Brad Pitt nicht von Scientology weg wäre, ich könnte mir eine Kooperation mit Scientology bei diesem Film gut vorstellen.

Dieser Film ist keinen Cent meines Geldes wert.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Trip der Selbstfindung der Elizabeth Gilbert (Julia Roberts) geht kräftig in die Hose. Das mag an der Handlung des Films liegen, die stets mit einer Art der unerklärlichen Klischees hantiert, die in „Eat, Pray, Love“ (Regie: Ryan Murphy) seit den ersten Minuten gestreut werden. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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3.0Schwach

Die auf den Memoiren von Elizabeth Gilbert beruhende Bestsellerverfilmung präsentiert Regisseur Ryan Murphy als Drei-Episoden-Werk, das bei seinen Stationen auch ausgiebig all das einfängt, was diese Orte besonders macht. Ansonsten fokussiert sich das 140-minütige Selbstfindungsepos auf seine Pretty Woman, die uns Männer zumindest zu der Erkenntnis bringt, dass man sie ganz gerne wieder öfter in tragenden Leinwandrollen bewundern möchte.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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4.0Uninteressant

Ist der Film spannend? Kein bisschen. [...] „Eat Pray Love“ ist ein Film ohne Dramaturgie, er ist ein wenig wie das Leben selbst, das bekanntlich auch keine vernünftige Handlung hat. [...] Je nach Blickwinkel ist „Eat Pray Love“ entweder Selbstfindungspornografie an touristisch interessanten Schauplätzen oder ein Film, über die Suche nach dem Glück.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

Für den Zuschauer besteht die Herausforderung [...] darin, es entweder zu schaffen sich für stolze 140 Minuten zurück zu lehnen und sich von dieser opulent ausgestatteten und gefilmten Geschichte das Herz öffnen zu lassen. Oder sich eben nicht allzu sehr zu langweilen und an den Begriff von der gestohlenen Lebenszeit zu erinnern. Variante drei wäre natürlich auch noch möglich und bestünde aus einem sich im Verlaufe der Handlung von einfachem Kopfschütteln zu handfester Empörung wandelnden Gemütszustand, der mit weiteren Substantiven wie Klischeehaftigkeit und Verlogenheit bis hin zu unverhohlenem Rassismus ebenfalls recht mühelos zu begründen wäre.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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6.0Ganz gut

"Eat Pray Love" ist die adäquate filmische Umsetzung von Elizabeth Gilberts autobiografischem Frauen-Erbauungs-Bestseller, die einfach ein paar schöne Bilder sucht für die Stationen, die Gilbert auf dem Weg zur Erleuchtung und zum neuen Mann so abgeklappert hat.
Regisseur Ryan Murphy geht [...] keine großen Risiken ein und verlässt sich ganz auf seinen Star und auf die wundervollen Landschaften.
[...] "Eat Pray Love" ist damit weniger ein richtiger Spielfilm als ein hübscher Reiseführer in bewegten Bildern, aber als solcher durchaus zu empfehlen.

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Tobilechat

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Wie bitte? Ich glaube ich Fall vom Glauben in das Urteilsvermögen des Spiegels ab!

Dieses Urteil des Spiegels stimmt mich nachdenklich. Soll ich den Spiegel weiterhin für das beste Politwochenmagazin halten oder doch zur "Zeit" wechseln?


Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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5.5Geht so

Julia Roberts [...] trägt [...] den ganzen Film mühelos, und sie ist auch der Grund, warum man das überlange Epos überhaupt aushält. Denn außer Selbsthilfe-Kalenderweisheiten der Autorin aus dem Off und der Landschaft nimmt man ansonsten nur noch mit, dass Schweigen gut gegen Halsfalten wirkt.

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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung

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4.5Uninteressant

So fragen wir uns denn gleich nach den ersten Sekunden von Ryan Murphys mit Spannung erwarteter Bestseller-Verfilmung «Eat, Pray, Love», ob es wohl für einmal ein Entrinnen aus der karmischen Unbeugsamkeit gebe oder ob es nun unsere Bestimmung sei, die nächsten 140 voluminösen Minuten unseres Lebens statt mit meditativer Leere mit Gedanken anzufüllen, die knapp das Erleuchtungsstadium von Zuckerpäckchenweisheiten erlangt haben.
[...] das Schmerzhafte an der ganzen Sache ist, dass das ja alles eigentlich gar nicht so falsch wäre, wenn Liz' Erkenntnisse nur nicht so triumphal in die uninspiriertesten Hochglanzbilder verbannt würden, die genau das Gegenteil von Askese und Antimaterialismus, von Selbstbescheidung und heruntermeditiertem Ego erzählen. Weshalb bloss hat man Ryan Murphy an den Stoff herangelassen, der bisher vor allem für nicht sehr spirituelle Serien wie «Nip/Tuck» Regie geführt hat?

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Tobilechat

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Yeah!. Ist der Filmtitel nun "Waiting for Bardem", "Waiting for exit" oder "Waiting for Godot"? Alles zusammen würde wohl als Titel passen.

Grandiose Veräppelung von Produzent Brad Pitt. Langweilige Überlängenzuschlagkomödie!, reichlich naiv und plakativ.


Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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5.5Geht so

"Eat, Pray, Love" kommt nie wirklich in Fluss, besitzt keinen Spannungsbogen, sondern mäandert eher dahin wie der Ganges – mal ruhig, mal aufgewühlt durch eine gelegentliche (dramaturgische) Stromschnelle. [...]
Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass Hauptdarstellerin Julia Roberts stets passend gewandet ist und in jeder "Tracht" hinreißend aussieht. Ihrem Spiel und ihrer Präsenz ist es zu verdanken, dass man die knapp zweieinhalb Filmstunden ohne Saccharinschock übersteht und mit dieser dick aufgetragenen Schmonzette letztendlich doch Frieden schließt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.5Geht so

Abgesehen davon, dass man der sympathischen und gereiften Julia Roberts bei ihrer One Woman-Show gerne zusieht, hat das in exotisch satte Farben getauchte Werk wenig Mitreißendes oder gar Originelles zu bieten – erst recht nicht für europäische Augen. Denn die mit allerlei altbekannten Lebensweisheiten gespickte Geschichte einer Amerikanerin, die zu sich selbst findet, indem sie mal den Blick über ihren New Yorker Tellerrand hebt, bleibt banal. Letztlich spiegelt dieser sehnsuchtssatte Film nur die entrückte und ewig geschönte Hollywoodsche Idealvorstellung anderer Kulturen wider, die mit der Realität in den jeweiligen Ländern wenig bis überhaupt nichts zu tun hat. Wäre da nicht die bezaubernde Julia Roberts, die man lange nicht mehr so präsent und emotional auf der Leinwand gesehen hat, gäbe es keinerlei Gründe für einen Kinobesuch dieser altbackenen Seelentrips rund um den Globus.

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Filmering: Filmering.at

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4.0Uninteressant

Eat Pray Love hat auf dem Papier eigentlich alles was einen guten Mainstreamfilm auszeichnet, kann in der Praxis aber nichts davon wirklich nutzen. Der tiefsinnige Seeltrip entpuppt sich als eine Klischeeansammlung die mit billigen Plattitüden und halbgaren Weisheiten aufgewärmt wird und erstickt in seinem eigenen Anspruch. Der Kommentar zu den Welt- und Individualproblemen ist auf Hochglanz gestutzt und kann keinerlei Wirkung entfalten. Lediglich die letzte Episode macht, dank Javier Bardem, zumindest etwas wieder gut, aber hier ist leider schon zu viel verloren um noch alles retten zu können.

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moviereporter

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Ja, sowas in der Art hab ich mir schon gedacht - und dann noch die Roberts dazu. Soll den Film eigentlich mit ner Freundin ansehn - aber ich glaub da lass ich mir was einfallen - danke für die 'Warnung' :)


Chuchaqui: Critic.de

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3.0Schwach

Letztlich ist Eat Pray Love kein Feel-Good-Movie, sondern eher ein Feel-Deep-Movie, voller Fragen über den Sinn des Lebens und den wenig überraschenden Antworten. Am meisten dürften davon erneut die Tourismusindustrien der entsprechenden Länder profitieren, die mittlerweile sogar „Eat Pray Love-Touren“ anbieten. Schon nach dem Erfolg des Romans machten es unzählige Frauen Liz gleich und reisten nach Indien und Bali. Die Flucht aus einer Welt des Hypes ist selbst zu einem Hype geworden, die Indienreise zur modischen Methode des Glücksgewinns. Darüber zu reflektieren ist das Letzte, was Ryan Murphy mit diesem Film will.

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Norbert Raffelsiefen: Programmkino.de Norbert Raffelsiefen: Programmkino.de

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7.0Sehenswert

Der ausgedehnte Service für die Touristikbranche streckt den Film leider auf stolze und nicht immer substanzielle 140 Minuten. Größter Trumpf des Filmes ist allerdings Hauptdarstellerin Julia Roberts, die mit ihrem beherzten Spiel die emotionalen Facetten der Liz Gilbert auf der Leinwand zeigt.

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Tobilechat

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Julia Roberts als Trumpf des Films?

Julia Roberts in den "Genießer/Genussszenen" in Italien? Unterirdisch!.

Macht sich Brad Pitt eigentlich lustig über italienische Lebensart?

Welche Lebensart haben die USA zu bieten, was ist us-amerikanische Lebensart überhaupt?


alviesinger: bummelkino

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4.5Uninteressant

Eigentlich hat sie alles: Die von Julia Roberts gespielte Liz Gilbert hat einen tollen Job, tolle Freunde und führt kurz gesagt ein tolles Leben. So ein typisch gestricktes Hollywood-Lügenleben, wo erfolgreiche und alles unter einen Hut bringende und immer wahnsinnig gut und gepflegt aussehende New Yorkerinnern in wahnsinnig schicken Apartments leben und coole Partys besuchen. Dann zerbricht ihre Ehe, Liz fällt in ein emotionales Loch und die Alte geht daraufhin auf einen zwölf Monate langen Selbstfindungstrip: Liz mampft Pasta in Rom und parliert beeindruckend auf Italienisch, sucht und findet die spirituelle Erweckung in einem Ashram in Indien und endet schließlich im exotischen Bali, wo der blendend aussehende und so was von charismatische Traummann bereits sehnsüchtig auf die nun so was von ausgeglichene Aussteigerin wartet. „Eat Pray Love“ ist eine Bestsellerverfilmung und ein Chic-Flic in reinster Form. Die anstrengende und fragmentarische Gefühlsnummer ist mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 20 Minuten überlang, wirkt dank der bekannten Figuren, die wir alle aus zig anderen Produktion in abgewandelter Form schon einmal gesehen haben, und der prächtigen Kulisse wie eine Doppelportion Kitsch der Marke „Traumschiff“ allerdings ohne Kreuzfahrtdampfer.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.5Sehenswert

Der Film bietet eine unbeschwerte und großzügige Mischung aus Wunscherfüllung, alternativem Luxus, trockenem Humor und spiritueller Erhebung, mit einem Star, Julia Roberts, der zugleich Neid und Mitgefühl hervorruft. [...] Was Eat Pray Love besitzt – und was dem oberflächlichen Sex and the City 2 besonders fehlte, ist ein Gespür für Authentizität. Ob man sich nun dafür entscheidet, Liz zu mögen und ihre Entscheidungen und die Erwartungen, die sie sich gesetzt hat, befürwortet, ändert nichts daran, dass man von ihrer Ehrlichkeit beeindruckt sein wird.

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Tobilechat

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Sehenswert? Dieser Film? Der Überlängenzuschlag gerechtfertigt? Am liebsten noch die Extended Version kucken?


Ann Hornaday: The Washington Post

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6.5Ganz gut

Eat Pray Love findet seine eigene filmische Bestimmung als attraktive Aussteiger-Liebesgeschichte, in der die Romanze eher mit dem Ich als mit dem Typen stattfindet.

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Tobilechat

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Für mich ein fader bis geschmacksverirrter Kommentar.


Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Eat Pray Love ist eine stark idealisierte Reise der Selbsterkenntnis mit einer schönen Frau (Julia Roberts), schönen Schauplätzen und einer schön oberflächlichen Sicht auf östliche Spiritualität. […] Der Film wagt sich nie, nicht ein einziges Mal, in eine Situation die nicht nach behaglicher Vertrautheit riecht. [...] Und doch kann man nicht leugnen, dass der Film eine gewisse Anziehungskraft besitzt, wie zweifelhaft die Lektionen in Selbstverwirklichung auch sein mögen. Man kann sich vorstellen, wie man angenehme Stunden damit verbringt, den Film erneut an einem späten Abend oder im Flugzeug anzuschauen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Man sieht, dass es Spaß machen würde, ein Jahr mit Gilbert zu reisen. Deutlich mehr Spaß, als fast zwei Stunden lang einen Film darüber zu sehen. [...] Eat Pray Love ist schamlose Wunscherfüllung, ein Harlequin-Roman gekreuzt mit einem mystischen Reisebericht und gnädigerweise stellt er die Lebenschronologie der meisten Menschen auf den Kopf, die da wäre: Lieben, Beten, Essen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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4.5Uninteressant

Es ist eine dünne Geschichte, auf Papier wie auf der Leinwand. […] Murphy versucht die Leerstellen in der Geschichte von Eat Pray Love mit ein paar zu vielen Bildmontagen himmlisch exotischer Schauplätze zu füllen. Obwohl es ein paar lustige Dialoge gibt, sind die tiefergehenden Betrachtungen schlicht oberflächlich. Die ganze Reise fühlt sich an, als würde sich ein reiches Mädchen unter's Volk mischen.

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Kommentare (52) — Film: Eat, Pray, Love

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

"Eat, Pray, Love", kitschiger Selbstfindungsstreifen, der sich zieht wie eine Masse klebrigen Kaugummis.

Mag sein, dass sich Ryan Murphy an die autobiographische Vorlage von Elizabeth Gilbert gehalten hatte, doch was er uns hier bot kann unmöglich alles genau so passiert sein. Zumal ist da diese Lovestory, die mal wieder unglaublich vorhersehbar ist und man das Ende praktisch schon erraten kann. Wirkt hier einfach zu Hollywood aufgedröselt.
Außerdem trieft der Streifen förmlich vor Kitsch und kann sich kaum über Wasser halten, geschweige denn mal richtig Luft holen und versinkt zudem noch im Sumpf der Belanglosigkeit. In "Eat, Pray, Love"passiert durchgehend beinahe gar nichts interessantes, fesselndes oder gar im Gedächtnis bleibendes.
Gekonnt fassten Robert Richardson und Dario Marianelli - der auch die Musik machte, die ebenfalls schon wieder vergessen ist - die Landschaften mit der Kamera ein, zeigen uns fantastische Aufnahmen und bringen uns beinahe selbst an die besuchten Orte.
Zumindest schafft es "Eat, Pray, Love", das Reisefieber im Zuschauer zu entfachen und hin und wieder kann man auch einen Einblick in die verschiedenen Kulturen erhaschen. Das muss man "Eat, Pray, Love" nämlich zu Gute heißen, denn er zeigt uns nicht nur die tolle Optik der Länder, sonder lässt sich auch Zeit, die Menschen die dort leben ein wenig zu durchleuchten.

Julia Roberts (Pretty Woman) wirkt etwas unsicher und plump, während James Franco (127 Hours) in seiner kleinen Rolle komplett aufgeht und Javier Bardem (No Country for Old Men) noch nie so sympathisch war als hier.

"Eat, Pray, Love", der lange, kitschige Weg zu sich selbst, doch kann man nicht wirklich behaupten, dass die Protagonistin wirklich im Reinen mit sich war.

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Briseis

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Bewertung4.0Uninteressant

Olivenölgetränkte Spaghettibrei-Suppe mit einer Sauce aus Ghee und Palmöl

Zutaten:

10 l Olivenöl
10 l Ghee (indisches Butterschmalz)
10 l Palmöl
110 kg Spaghetti

Zubereitung:

Spaghetti in Olivenöl so lange weichkochen, bis ein Brei enstanden ist. Ghee und Palmöl nach und nach unter Rühren dazugeben. Mit geschlossenen Augen 100 Mal "Ommmm" rufen und immer weiterrühren, weiterrühren. Weiterrühren. Weiterrühren.

Zubereitungsdauer: 140 Minuten
Kalorien: 0

-----------

4 Punkte für Richard Jenkins, das muss sein.

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Stefan Ishii

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Richard Jenkins mag ich auch seit "Six Feet Under"... Insgesamt sind die Darsteller in "Eat, Pray, Love" wohl die Stärke des Filmes. Aber irgendwie mag ich ihn einfach nicht sehen...


Briseis

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Das mit den Darstellern ist wahr und auch Julia Roberts hat das recht gut gemacht. Jenkins ist super :) habe mich mehrmals gefragt, warum Julia Roberts James Franco hinterherheult obwohl Jenkins die ganze Zeit neben ihr steht. Ich schätze, der war zu alt ;)
Der Film wird auch nicht selten den einen oder anderen Nerv treffen; geschiedene/getrennte oder PMS geplagte Frauen werden ihn mögen aber auch ich hatte hier und da mit Tränchen zu kämpfen. Manche Szenen gehen einfach ans Herz, so kitschig, unrealistisch usw. das alles auch sein mag. Aber du bist ja keine Frau,oder? :D guck ihn dir trotzdem an, deine Meinung würde mich interessieren!


Parçalı Bulutlu

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Bewertung5.5Geht so

Der Film zieht sich teilweise echt in die Länge ..es fehlt ihm irgendwie an Spannung..teilweise nette Bilder und Momente, aber mir gefällt die Protagonistin nicht,ebenso finde ich die Geschichte nicht sonderlich aufregend.

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viewer

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Bewertung6.0Ganz gut

Nettes Feel-Good-Movie mit schönen Landschaftsaufnahmen, einer Briese Tiefgang und einer bezaubernden Julia Roberts. Die Handlung beschränkt sich auf viele kleine Momente, es geht ausschließlich um die innere Reise der Protagonistin. Eigentlich nichts Besonderes. Und doch ist der Film durch und durch stimmig. Nicht mehr und nicht weniger.

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tigerstyle83

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Bewertung5.0Geht so

Der Film versucht Literarisc und Künstlerisch daher zu kommen was in einigen Punkten auch gelingt und gefällt. Dazu wirklich tolle Bilder von Bali, Rom usw.
ABER die Story ist das letzte ... gut ich weiß es ist ein Film aber mal ehrlich.
Ich lasse mich schieden mein Ex-Mann kann alles haben --> bin also Pleite was mache ich nun AHHHHHH eine Fette Weltreis für mal locker ein jahr. Arbeiten Fehlanzeige stattdessen jeden tag 3 mal Essen gehen im Restaurant in Rom mit lecker Weinchen. Wer schon einmal die schöne Hauptstast besichtigt hat weiß was das kostet. Und dann hat sie noch so schwere Probleme wie keinen Freund und haste nicht gesehen. Wenn das meine Probleme wären mann wäre ich glücklich!!!

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ZedsDeadBaby

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Bewertung3.0Schwach

Dieser Streifen zieht sich wie ein zäher Kaugummi in die Länge.
Man wartet darauf das irgendwas passiert aber nein, nichts als pseudophilosophisches Gelaber und eine schlechte "Liebesgeschichte" die durch ihre Sinnlosigkeit nicht weiter auffällt. Unnötig.
Das einzig Schöne waren die Aufnahmen der Landschaften und Städte.

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TheDarkSide007

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Bewertung5.0Geht so

Obwohl ich Julia Roberts Filme eigentlich sehr gern sehe, fand ich den Film nur mäßig. Storytechnisch nichts, was man für längere Zeit in Erinnerung behalten würde, aber in sehr schönen Bildern gedreht, vorallem die Landschaftsaufnahmen von Bali fand ich wundervoll. Besonders der blaue Mosaikfußboden und Julias Ferienhaus sind mir von diesem Film noch gegenwärtig.
Ansonsten hatte "Eat-Pray-Love" überwiegend Lebensweisheiten und eine vom Leben frustrierte Protagonistin zu bieten.

Fazit: Wer den Film nicht gesehen hat, hat auch nichts verpasst.

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Oliver0403

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiss nicht ob es an Julia Roberts lag, die nebenbei bemerkt neben Jodie Foster eine meiner Lieblingsschauspielerinnen ist aber ich fand den Film recht gut und unterhaltsam. Julia Roberts hat einfach drauf, einen Film auch bei Überlänge fast alleine tragen zu können.

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AberHallo88

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe vorher das Buch gelesen und das war wirklich fürchterlich langweilig, da zu langatmig. Der Film ist natürlich kürzer zusammen gefasst, daher erträglicher. Im großen und Ganzen aber nichts besonderes. Aussage des Film "wenn einem im Leben etwas nicht passt muss man es verändern" kommt rüber, Stadt- und Landaufnahmen kommen ein paar Schöne, Julia Roberts verkörpert die Rolle gut. Letzendlich aber nur ein Mittelklassefilm für langweilige Stunden.

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chs88

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Bewertung6.0Ganz gut

Nettes kleines Urlaubsvideo mit guten Schauspielern und teilweise tollen Bildern.
Allerdings werden Gefühle und Beweggründe der Protagonistin zu oberflächlich abgehandelt, so dass es dem Film deutlich an Tiefgang fehlt. Die zum Teil guten Ansätze werden nicht konsequent weitergeführt, was der Handlung eine gewisse Oberflächlichkeit verleiht und letztendlich auch den möglichen Schwung raubt. All das läßt den Film etwas zäh dahingleiten ohne wirklich zu bewegen.

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Marie Krolock

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich mag Julia Roberts - SO!
Eat Pray Love hat mich in Urlaubsstimmung versetzt, wobei ich mit der ganzen Meditation nicht all zu viel anfangen kann. Aber das mit dem Essen in Italien kann ich nachvollziehen :D Und wenn Javier Bardem mitspielt, bekommt der Film schon deshalb 5 Punkte! Dahinplätscherndes Filmchen, manchmal etwas öde, aber trotzdem unterhaltend.

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TheQuant

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Bewertung3.5Schwach

Langweilig und oberflächlich.

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dieguuhulia

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich mochte Ihn, irgendwie..... ist ja auch euch egal warum...
..aber.... ich will wirklich nicht wissen wer die Musik für diesen Film ausgesucht hat, außer 2 Stücke die ganz passend und schön waren, war der rest entweder unpassend oder grottig und im schlimmsten Falle beides...man man ....

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xRoCkaBilLyx

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich bin bei dem Film eingepennt.

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buffybot

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Bewertung3.0Schwach

140 Minuten geballte Langeweile... es kam mir so vor, als würde der Film über den Selbstfindungstrip drei Tage dauern . Irgendwie hatte ich das Gefühl, der Weg führte über eine mit Glückskeksweisheiten gepflasterte Straße... .

Punkte bekommen die Landschaftsaufnahmen.

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annaloena

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Beste am Film war James Franco.

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JohnnyKee

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Bewertung6.0Ganz gut

Igitt... Julia Roberts !!!
Das war mein erster Gedanke als ich das Cover von Eat Pray Love sah.
Julia Roberts + Sonne + gespielte gute Laune + Männer (die alle jünger sind und komischerweise auf die olle Alte stehen) + Bali + Italien + Indien + jede Menge Kitsch = unerträgliche Qualen und Schmerzen für mein armes, altes Herz und Gemüt.
.... dachte ich.
Denn so furchtbar und grauenvoll wie dauernd behauptet ist “Eat Pray Love“ oder wie ich ihn nenne: “Fressen Vögeln Verhöhnen“ gar nicht.
Der Film bietet wunderschöne Panoramaaufnahmen der besagten Länder (die man sich nicht besser hätte wünschen können), einen tollen Score meines Lieblingskomponisten Dario Marianelli und doch eine Art befriedigendes Gefühl nach dem Abspann des Filmes.
Er hat auf jeden Fall seine Längen und klar ist die Story dumm, peinlich, perfide und voller Klischees. Aber wer sich mit der richtigen Einstellungen an den Film heranwagt und zur Abwechslung mal es sich erlauben kann das Gehirn abzuschalten, der erhält einen optisch schönen Film für die Sinne.
Klar gibt es da noch Julia Roberts die, leider zu oft mit ihrem widerwärtigen Antlitz, das Bild und die Wirkung der Schönheit der Länder raubt und zerstört.
Dennoch ist Fressen Vögeln Verhöhnen ein winziger Film der es weiß für eine gewisse Zeit zu unterhalten und doch nicht so scheiße zu sein scheint, wie vorerst angenommen.
Meine abschließenden Worte gelten aber der Person der ich am Liebsten der gesamten Laufzeit über, einen Müllsack über den Kopf stülpen wollte: Julia Roberts.
Ich hasse dich so sehr.

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JohnnyKee

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Die kann ich auch nicht leiden.
Aber erträglicher als Roberts ist sie allemal.


JohnnyKee

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@wanted: In der Tat ;)


Kallekowsky

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Bewertung7.0Sehenswert

Eat Pray Love ist eine reife, weise, leider auch etwas oberflächliche Geschichte einer Frau, die sich auf die Reise durch die Kulturen auf die Suche nach sich selbst begibt.
Dabei kommt dieses kleine Abenteuer der Kategorie "typischer Frauenfilm" leider nicht immer ohne Längen aus und scheut sich auch nicht, tief in die Klischeekiste zu greifen.

Auch hier schafft es Roberts meiner Meinung nach nicht, über die Darstellung ihrerselbst hinauszuwachsen. Richard Jenkins, sowie Javier Bardem hingegen haben mich sehr begeistern können.

Gern reisende Kitschfreunde, die einfach mal abschalten können, ohne einem Film jedem seiner Fehler übel zu nehmen, können mit Eat Pray Love gut zwei Stunden genüsslich entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen. An alle Männer der Kategorie "Bier & Fussball, olé!", lasst euch sagen: Finger weg!

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doctorgonzo

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Trotz großer Affinität zur größten aller Sportarten, ordne ich mich nicht in Deine letztgenannte Kategorie ein und muss trotzdem sagen:
Reif? Nein! Weise? Nein! Oberflächlich? Volle Pulle!
Es widerspiegelt so wunderbar das Klischee vom doofen Ami und wie er sich die Welt links von Hawaii und rechts von New York vorstellt...
Und das finde ich erbärmlich. Von einer dümmlichen Rollenzeichnung ganz zu schweigen. Da brauche ich nicht mal meine Antipathie gegenüber Frau Roberts, um dieses Werk rundweg abzulehnen.


Kallekowsky

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Oh, der Film widmet sich defintiv einer Thematik, die über die typischen Romcom's a lá "Love Happens", "Weddingplanner", "Eine wie keine", "Pretty Woman", und wie sie alle heißen, hinausgeht... nämlich um den Kampf einer kürzlich geschiedenen Frau mit sich selbst, die einen Neustart wagt. Das ist schon eine ganze Ecke weiter, als die üblichen Ashton-Kutcher-jagt-Cameron-Diaz-durch-die-Federn-Schnulzen, findest du nicht?
Zum Thema Klischee: Meiner Meinung nach passen hungernde Kinder, Straßenkämpfe protestierender Autonomer mit der Staatsgewalt, oder traditionelle Beschneidungen kleiner Mädchen nicht in die Atmosphäre des Films - das will er nicht erzählen. Es muss auch nicht jeder Film eine tiefergehende gesellschaftskritische Botschaft innehaben und auf das Leid der Welt halten. Der Film zeigt uns eben nicht mehr, als wir im Laufe eines Urlaubsaufenthaltes dort sehen würden... sicher ist das oberflächlich, aber nicht oberflächlicher als sich im Urlaub an den Strand zu legen und zu entspannen, anstatt sich in die Slums zu begeben und Familien in Wellblechhütten zu fotografieren. Die Antipathie zu Roberts ist natürlich so eine Sache - die hat die Wertung auch bei mir etwas gedrückt. ;)


LowRidah

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Bewertung3.0Schwach

Langweilig, aber die Sprüche waren gut, deswegen ne 3, ansonsten wärs ne glatte NULL, schade eigentlich, mit Julia hätte ich bissl mehr erwartet... :/

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gassi99

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

selten das so ein film für mich so kurtzweilig seion kann! binn echt begeistert von dem streifen.
toll

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