Ein Prophet

Un prophète (2009), FR
Laufzeit 155 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 11.03.2010

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7.7 Kritiker
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
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von Jacques Audiard, mit Tahar Rahim und Niels Arestrup

Gefängnisdrama von Jacques Audiard, das in Cannes 2009 Aufsehen erregte und für den Oscar und die Césars 2010 nominiert ist. Der junge Malik El Djebena kommt in Frankreich ins Gefängnis. Mit seinen 19 Jahren kann er nicht lesen und weiß sich nicht durchzusetzen, doch schnell lernt er anhand der Gesetze, die im Gefängnis herrschen, seine Bedürfnisse umzusetzen.

Inhalt

Marik El Djebena (Tahar Rahim) ist halb Araber, halb Korse. Er kann weder lesen, noch schreiben. Als er zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wird, ist er vollkommen allein. Er ist 19 Jahre alt und wird vom Anführer der korsischen Gang, die momentan das Gefängnis beherrscht, in die Ecke gedrängt und zu einer Reihe von Missionen gezwungen. Mit der Zeit wird er stärker und härter und erlangt infolgedessen des Anführers Vertrauen. Malik lernt schnell und steigt bald in den Rängen der inoffiziellen Gefängnishackordnung auf. In der Zwischenzeit verfolgt er jedoch heimlich seine eigenen Pläne…

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  • Szenenbild 1
  • Hauptdarsteller und Regisseur Jacques Audiard
  • Szenenbild 2

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Cast & Crew


Kritiken (15) — Film: Ein Prophet

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Funktioniert "Ein Prophet" am Rande als Widerspiegelung der französischen Gesellschaft, als Sinnbild dafür, welche Folgen die Ghettoisierung der Großstädte wie Paris oder Marseille hat, nämlich dass sich Jugendliche, deren soziales Leben in der "normalen" Welt schon längst nicht mehr existiert, im Gefängnis eine neue Identität aufbauen können, so wird dem Film recht bald ein universeller Sinn zugesprochen. Der Filmtitel evoziert nicht ohne Grund eine religiöse Botschaft oder vielmehr eine religiöse Allegorie: Das Gleichsetzen der verschiedenen Weltreligionen mit Gefängnisgangs. Dabei repräsentieren die Muslime sich selbst, die Korsiker die Juden und Malik wird als Christus, dem Heiland, dem Propheten, wiedergeboren. Wenn Reyeb, den Malik am Anfang des Films auf grausamste Weise im Namen der korsischen Mafia töten muss, als Heiliger Geist in Erscheinung tritt, und später im Film Malik sogar brennend erscheint (brennender Dornbursch), dann gewinnt "Ein Prophet" nicht nur als gesellschaftskritisches Drama an Bedeutung, sondern ebenso als Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Weltreligionen. [...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Punsha

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Sehr netter Denkansatz, über den ich so noch gar nicht nachgedacht hatte. Aber auch den Stil fand ich so beeindruckend. Die Schießerei im Van oder der Mord zu Beginn werden mir wohl ewig im Kopf bleiben.


Oceanic6

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@Oldboy: Danke dir. ;)
@Punsha: Ja, vor allem der Mord zu beginn. Aber Szenen, die sich noch mehr eingeprägt haben, sind eher die Metaphorischen, wie beispielsweise der Unfall.


Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] Zwar lässt sich der Mikrokosmos Gefängnis als Bild für die Gesellschaft sehen, doch „Ein Prophet“ stellt bei der Erzählung der Geschichte einfach nur dar, ohne bewusst platzierte Denkanstöße, ohne Clou am Ende. Es bleibt ein geschickt und glaubhaft bebildertes, intensives, sorgfältiges aber auch ernüchterndes Drama über eine Erfolgsstory, die keine ist. Im Kern auch ein Mafiafilm, wie man ihn kennt, nur unter konsequentem Ausschluss des sonst dazugehörigen Glanzes. [...]

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SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

"Ein Prophet" ist ein nahezu perfektes Epos: Faszinierende Bilder, superb gespielt, unprätentiös und mit ruhiger Hand erzählt. Teilweise ist die Hand jedoch etwas zu ruhig, was den Film zwischendurch etwas langatmig macht. Abgesehen davon ist "Ein Prophet" absolut fesselnd und sicherlich einer der besten Knastfilme der letzten Dekade. Unbedingt angucken!

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Ciprian David: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

...Schon am Anfang, im Vorspann, wird Orientierung in Ein Prophet zum Schlüsselwort. Der Bildschirm bleibt zunächst schwarz, doch Geräusche sind aus dem Off zu hören. Über die Anfangs-Credits werfen unsichtbare Gestalten ihre Schatten, sie teilweise versteckend, und den Zuschauer in diese Suche nach Orientierung mit einbeziehend. Dann folgen die ersten Bilder: Eine schnelle Folge von Nahaufnahmen, die den Hauptcharakter gleichzeitig vorstellen und verstecken, zeichnen die engen Grenzen von dessen zukünftigen Lebensraums....

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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9.0Herausragend

In dieser noblen Gefühlslage der Ambivalenz erzählt Ein Prophet eine Erfolgsgeschichte. Sie ist bekümmert, aber nicht hoffnungslos. Malik könnte Césars Geschäfte übernehmen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er das Herz einer Frau gewinnt, und das ihres Kindes dazu. Auf dem Weg dahin sind wir zu Komplizen seiner Freude über das Gelingen geworden. Aber unser Hochgefühl war immer auch ein ästhetisches: Wir durften zusehen, wie er sich in einer Welt bewährt, die wir hoffentlich nie kennenlernen werden.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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9.0Herausragend

Anlässlich der Premiere von "Un prophète" in Cannes 2009 schrieb ich für unser Extra-Dossier auf der ARTE Website:

"Ein eindrucksvoller und spannend erzählter Film, der dem gerade in Frankreich schon recht breit getretenen Genre des Gefängnisdramas ganz neue Impulse geben kann. Es ist vor allem das dramaturgisch geschickt inszenierte Figurenpaar Malik – Luciano, das den Film über seine lange Distanz bis zum Schluss trägt, und die psychologische Dimension öffnet, die über das gut gemachte Genrekino hinausführt."

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Die hervorragende Kameraarbeit von Stéphane Fontaine und der elliptische Schnitt von Juliette Welfling schaffen eine klaustrophobische Stimmung, zeigen erste Veränderungen bei Malik. Dem weitgehend unbekannten Tahar Rahim gelingt es, kaum ohne Worte, alleine durch seine Körpersprache den verängstigten Einzelgänger zu mimen.Jacques Audiards „Ein Prophet“ handelt indes nicht nur von Gruppen- und Hierarchiekämpfen in einem Gefängnis. Der Film liefert darüber hinaus eine gesellschaftspolitische Studie eines Mikrokosmos, in dem die alten Mafiastrukturen durch die neue Überzahl der arabischstämmigen Muslime abgelöst werden. Auf der visuellen Ebene ragt insbesondere die gelungene Verknüpfung einer Vielzahl Szenen von kaum auszuhaltender Brutalität mit Traumsequenzen heraus.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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9.0Herausragend

Audiard predigt nicht, will nicht überdeutlich auf Missstände im Gefängniswesen hinweisen, sondern zeigt einen Teil der Gesellschaft einfach wie er ist. Dass er sich dabei aber auch nicht in einen scheinbaren Realismus flüchtet, sondern bewusst mit den Strukturen des Gefängnisfilm-Genres arbeitet, Maliks Geschichte zudem mit einigen mystisch-fantastischen Momenten überhöht, macht „Ein Prophet“ so zu einem faszinierendem Film. Brutal, schonungslos und enorm mitreißend.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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9.0Herausragend

Ein harter Film. Die Brutalität, mit der zwischen den Gefangenen oder den Drogenschmugglern vorgegangen wird, ist unvorstellbar. Natürlich ist das hier Fiktion – aber gekoppelt mit viel Wirklichkeit und Wahrheit. [...] Inszenierung und Montage des 150 Minuten langen Films sind äußerst intensiv. Der Film lässt einen nicht leicht wieder los. Manchmal sind Handlungsverschachtelungen kompliziert, da ist Aufmerksamkeit vonnöten.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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5.5Geht so

Die Story ist manchmal verworren, und niemand versucht, die Aktivitäten mit irgendeiner Art von Moral zu füllen. Vermutlich sollen wir den Opportunismus, die Widerstandskraft und das chamäleonartige An- und Abstreifen der muslimischen Identität des Hauptdarstellers bewundern. Ich fand die Abneigung des Regisseurs, sich mit dem Innenleben und dem Glauben des Hauptdarstellers zu beschäftigen, irritierend. Der Film schreitet auch auf sehr lethargische Weise voran, vor allem in der ersten Stunde.

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Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Der Film bringt uns zu dem, was eigentlich eines der am meisten ausgetretenen Klischees ist: der Gefängnis-Film, mit seinen Zellen, dem Geschrei, den korrupten Wärtern, den Kisten mit den mageren persönlichen Besitztümern der Gefangenen. Aber Audirard belebt auch unsere versteckte Faszination für Gefängnis-Filme wieder: Es sind Orte der Gewalt und Angst, aber auch paradoxer Freiheit – der Freiheit von den Bindungen in unserem Leben. Ein Gefängnis ist ein Ort, an dem man sich neu erschaffen kann, auf positive oder negative Weise, ein höllen-heißer Ort, in dem man sich eine neue Identität schmieden kann.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Trotz der art-housigen Ausschmückungen liefert dieser Film mehr „Wow“-Momente […] als so mancher Action-Film aus Hollywood, was den Film zu einem emotional erschöpfenden, aber sehr ansprechenden Klassiker macht.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Un prophète» ist ein eindrückliches, sorgfältig beobachtetes Drama.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Die epische Qualität, die sich auch in der Dauer von fast zweieinhalb Stunden niederschlägt, macht Ein Prophet zum ambitionierten Entwurf eines entgrenzten Genrekinos: Jacques Audiard, der in Cannes mit dem Großen Preis der Jury belohnt wurde, beherrscht es auf souveräne Weise, große Gesten zu beschwören, dynamisch zu inszenieren und dabei dennoch auf analytische Schärfe zu achten. Das Gefängnis ist hier nicht nur der Ort der Transformation eines Einzelnen, sondern jener eines viel umfassenderen gesellschaftlichen Wandels - einer, auf den Sarkozy, wie im Film einmal nebenbei zu hören ist, nur mit der Verlegung einiger weniger Insassen reagieren kann.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Ein junger Araber wird in ein Gefängnis eingeliefert; er hat wohl Polizisten attackiert, aber wenig Ahnung von den Gesetzen des Lebens. Die lernt er hinter Gittern, und insofern ist es ein Genrewerk, wie wir es aus Amerika oder Frankreich kennen. Audiards ungemein dichter Film reicht aber weit über die Genregrenzen hinaus, weil er zeigt, wie zwei Underdog-Gruppen der französischen Gesellschaft - Korsen und Araber - zunächst auch in Quarantäne aufeinander losgehen, um schließlich zu einem Zweckbündnis zu gelangen. "Un prophéte" ist vieles auf einmal und alles gelingt: ein Knastfilm, ein Soziogramm, eine Rassenstudie, die Geschichte der Findung und Abnabelung eines Adoptivvaters - und, perverserweise, eine Erfolgsstory.

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Kommentare (68) — Film: Ein Prophet

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vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Gefängnis-Krimi aus Frankreich. Sehr authentisch und teilweise brutal wird hier der Aufstieg des jungen Kriminellen Malik gezeigt, der es schnell versteht, was man alles leisten muss, um im Knast zu überleben. Warum nur ne 6??
Irgendwie fehlt mit etwas, dann war der Film auch zu lang für seine Handlung. Nach einem sehr guten Beginn verflacht das ganze im Mittelmaß und bleibt dann im Endeffekt nur ein normaler, guter Streifen, mehr nicht.

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moDC

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Bewertung6.0Ganz gut

Jemand der erst durch das Gefängnis zum Verbrecher wird - Eine sehr interessante Grundidee. Aber der Film zieht sich einfach zu sehr und kann so gut wie gar keine Spannung aufbauen. Einfach zu ermüdend!

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Begbie

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Bewertung6.0Ganz gut

Da hab ich aber mehr erwartet. Der Film braucht ewig, bis er mal richtig in Fahrt kommt (die erste Stunde war für mich sehr träge) und so manche Ideen (der Tote, der immer wieder auftauchte) haben mich sehr gestört. Das Ende hat nochmal eine absolute WOW-Szene, was den Film dann auch über den Durchschnitt hob für mich. Leider aufgrund der hohen Erwartungshaltung eine derbe Enttäuschung.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Malik baut sich, während er im Knast sitzt, ein Imperium auf. Das besondere an der Geschichte ist, dass er praktisch in diese Laufbahn reingepresst wird. Denn gleich zu Anfang soll Malik einen umbringen und falls er sich weigert stirbt er. Zuerst versucht Malik auf ehrlichem Weg dies zu verhindern, ohne Erfolg. Die Moral von der Geschicht, wenn du noch kein richtiger Gangster bist, dann spätestens im Knast.
Der Film fesselt einen von Anfang bis Ende. Epischer und spannender Gangsterfilm der alten Schule.

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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz starker Film. Der Film ist toll aufgebaut, die Schauspieler sind klasse und trotz der Laufzeit von über 150 Minuten gibt es nur ganz wenige Längen. Ein Film, der mich wahrlich beeindruckt hat. Schön.

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Gielchen

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Bewertung4.0Uninteressant

Fängt echt gut an.. Erinnert etwas an "den Paten" im Knast..
Wird aber schnell ermüdend, weil nicht wirklich Spannung aufrecht erhalten bleibt.
Hatte mir mehr davon versprochen.

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Aronofsky

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Bewertung9.0Herausragend

Das beste Gangster-Drama seit "Der Pate II"!

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Kreaexo

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Ja? 'Vorgemerkt'!


cacavas61

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Ja, ganz starker Film !


Magnus Meta

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meine Moviepilot-Bewertungen sollen "d(m)eine Vorhersage" verbessern. Somit kommt 10/10 grundsätzlich auch f "Lieblingsfilme" nicht in Betracht, weil als Momentaufnahme tendenziell auch Statistiksabotage! Aber bei dieser Film sprengt geschlossene Skalen!

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tischo

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Bewertung9.0Herausragend

Obwohl ich eigentlich kein besonders großer Fan von Mafia- und Knastfilmen bin, hat mich dieser Streifen schier umgehauen. Unglaublich intensiv, packend und erschreckend.

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mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

Groß, größer, Spitzenklasse - Ich dachte, die Zeiten epischen Gangster-Dramas seien eigentlich vorbei. Nun ja, das Hollywood-Gangster-Epos vielleicht, seit sich Martin Scorsese mehr opulent ausstaffierten Pompös-Kino und Remakes widmet. Das frische Talent-Blut sprudelte zuletzt ja aus Asien oder dem good ol' Europe heraus. Mit "Ein Prophet" erreicht diese Entwicklung für mich ihren Höhepunkt, qualitativ betrachtet. Dieses Stück Kino verdient mehr als nur Respekt, dies ist ein großer Film. Aus der Ausgangs-Situation, der Inhaftierung des noch ziemlich jungen Malik, entfaltet sich ein kleines Epos zwischen Knast-Alltag und Gangster-Karriere. Da wird man schon nach wenigen Minuten mit reingezogen, wird quasi vom Loch absorbiert. Hart und schonungslos ist diese Welt innerhalb turmhoher, trister Mauern, besonders für den benachteiligten Malik, der nicht mal lesen und schreiben kann. Aber das wird sich ändern, genau wie seine Position innerhalb der Hack-Ordnung. Eins vorneweg, "Ein Prophet" ist ein Knast-Film, aber er bleibt keineswegs nur in der Gitter-Welt verhaftet. Diese exquisite französische Produktion kann man schon mit den ganz Großen gleichsetzen. Das hier ist fast ein "Pate", nur im Hier und Jetzt, ohne viel Familien-Ehre. Hier muss sich Respekt bitter verdient werden. Besonders für so jemanden wie Malik, der Halb-Araber ist, eine wichtige Lektion. Im Knast gibt es schließlich mehr als nur zwei Seiten - Häftlinge und Wärter. "Ein Prophet" ist wie "Scarface" - nur ohne Motherfucker-Getue und protzigen Luxus-Kram. Dafür holt der Film etwas aus und schildert die Stationen Maliks, die er während seiner Haft-Strafe durchlebt. Und das trotz zweieinhalb Stunden Laufzeit kein bisschen zu viel. Tahar Rahim empfiehlt sich als Haupt-Darsteller für größeres, lässt diesen "Jungen" Malik schmerzhaft erwachsen werden. Ziele, Pläne und Ehrgeiz entwickeln, aber auch mal "erste Male" erleben, die mit mehr Schönheit verbunden sind. Es haut einen um, kein Wunder, dass hier eine Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film drin war. Buch und Schauspiel überzeugen auf ganzer Linie - restlos gut besetzt. Wann kann man das schon mal behaupten und garantiert nur Zustimmung erfahren? "Ein Prophet" ist definitiv großes Kino, dass sich durch Realismus und Engagement vor und hinter der Kamera auszeichnet. Wenn es einen "langen Film" gibt, für den man mal einen Abend hergeben sollte, lasst es doch diesen sein.

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SiameseAlex

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Krass, dann haben wir den wohl gestern zur gleichen Zeit gesehen Oo


mikkean

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Zufälle gibt's, das nenn' ich eine kosmische Unheimlichkeit :)


Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr gutes Schauspiel mit erfrischend unbekannten Gesichtern. Sehr interessante Gangster-Knast-Story. Sehr eigene Erzählweise mit korsischen Paten und arabischen Werten.

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David Buschak

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film, der einen trotz seiner Länge atemlos zurück läßt. Das Gefängnis als Schaltzentrale der Paten und Gangs, aus dem Morde und Deals genau so leicht koordiniert werden, wie auf der Straße. Und Malik, der als Opfer beginnt und für den der Hofgang zunächst nur eine Bedrohung darstellt, ist unfreiwillig gezwungen, die "Gunst der Stunde" zu nutzen und durch einen Mord von Cesar unter die Fittiche der korsischen Mafia genommen zu werden.

Lange Zeit macht er für seine Aufpasser das Zimmermädchen und den Roomservice, verdient sich aber auch nach und nach das Vertrauen des Dons, bis er schließlich seine im Knast genossene Ausbildung schon beim ersten Freigang in den Start seines eigenen Geschäfts investiert. Dabei hilft ihm nicht nur das, was ihn die älteren Knackies gelehrt haben, auch sein vom Steuerzahler finanziertes BWL-Wissen nutzt er knallhart aus.

Kann mich nicht erinnern bisher einen ähnlich realistischen und pathosfreien Gefängnis- oder Mafiafilm gesehen zu haben.Zu Recht ausgezeichnet und absolut empfehlenswert!

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der große Preis der Jury von Cannes" geht meist an unbekannte Filmperlen. Bei "Ein Prophet" ist es nicht anders.

Der Film ist geprägt von höcht realistischer Härte. Bsp. Maliks erster Mordauftag , welcher gnadenlos schief läuft und einem kurzen , aber nervenzerfetzenden Gerangel wird. Höchst interessant ist auch das daraus entstehende Trauma , was dazu führt das Maliks Mordopfer in seinen Visionen auftaucht und mit ihm redet.

Auch höchst genial ist die Besetzung von Tahar Rahim , als Malik der den Zuschauer Gefühle vortäuscht , um in seinen Aufträgen gnadenlos und gefühlsarm zu wirken.
Elemente wie diese zeigen Maliks Wandlung , die er im Gefängnis durchmacht und quasi erst im Gefängnis wirklich zum Verbrecher wird.

Fazit: Ein hochspannender und mitreißender Gefängnisfilm , dem eigentlich Oscar auf der Stirn geschrieben steht.

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ElMagico

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Sauguter Film!


HauntedSaint

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film wurde wir nachdrücklich ans Herz gelegt, also habe ich ihn mir angeschaut und muss sagen, mir wurde nicht zuviel versprochen.
Mal wieder gutes, französisches Kino! Vieles macht diesen Film so eindrucksvoll, da wäre die Kameraführung, die dem Film die nötige Glaubhaftigkeit verschafft, die perfekt gezeichneten Charaktäre, gespielt von authentischen Schauspielern und die Details, die den Film so groß machen, wie z.b. die Szene in der Flughafenkontrolle, als Malik, wie selbstverständlich die Kontrolle über sich ergehen lässt und den Mund öffnet, da dieses Ritual schon so sehr in ihm verankert ist. Und das nur um mal einiges zu nennen, was mir grade in den Sinn kommt. Wenn man dem Film die Aufmerksamkeit schenkt, die er verdient hat, auf jeden Fall überaus empfehlenswert.

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Imran

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin ziemlich verwirrt.
Da dachte ich mir, es wäre mal wieder an der Zeit, einen Film zu sehen, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, worum es sich handelt. Der Prophet war mir mehrmals empfohlen worden, also habe ich ihn ausgeliehen und mir in aller Ruhe zu Gemüte geführt.

Ein Prophet ist auf alle Fälle ein sehr spannender Film, ich habe mich nicht gelangweilt und es gab zahlreiche fantastisch inszenierte Augenblicke, bei denen mir der Atem weggeblieben ist.
Auch der Cast ist sehr gelungen, alle Charaktere werden stimmig bis hervorragend dargestellt.

Doch am Ende des Filmes hatte ich das Gefühl, etwas nicht verstanden zu haben. Irgendwas fehlte.
Was ich suche ist die Botschaft des Films.
Alles, der ganze Film, fühlte sich so bedeutungsschwanger und wichtig an, und am Ende war ich zwar zweieinhalb Stunden gut unterhalten worden, aber mehr auch nicht.

Und dann habe ich mir grade mal ein paar Kommentare durchgelesen. Dabei ist mir etwas aufgefallen, an das ich vorher keinen Gedanken verschwendet hatte:
Un Prophet ist ein Mafiafilm.
Jetzt wird der ein oder andere vielleicht etwas wie: "O rly?" denken. Aber mir war das nicht klar und eigentlich auch nicht wichtig gewesen. Nur frage ich mich jetzt, wo der einzige andere Mafiafilm, mit dem ich vergleichen kann Scarface ist, ob es tatsächlich möglich ist, ein gesamtes Genre nicht zu verstehen. Denn mal abgesehen davon, das Scarface langweilig war, hatte ich da genau das selbe Problem: Zu verstehen, warum es solche Filme gibt.

Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen, ansonsten bleibt mir das wohl auf ewig ein Rätsel.
Jedenfalls ist Ein Prophet ein guter Film, französisches Kino ist schon was besonderes. Daher erstmal 7 Punkte.

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pellekraut007

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Bewertung9.5Herausragend

Der Tartaros öffnet sich. Malik tritt ein. Und ich mit ihm. Ich atme die Luft der tiefsten Hölle. Mir wird heiß, ich drohe zu ersticken! Der korsische König erscheint, sein Hofstaat im Gefolge, und sie machen Malik, den Araber, zum mordenden Lustknaben, zum willfährigen Diener und Sklaven. Und allein durch die Sprache, erhebt sich bald der Gedemütigte selbst zum König, betäubt von Niedertracht, Gewalt und Mitleidlosigkeit. Er nutzt seinen Instinkt, er paßt sich an, er befolgt die Regeln der Hölle und wird selbst zum Richter unter den Ungerechten. Er ist ein Bote, der sich bekennt, so und so und er schafft den Weg zurück und nimmt mich mit, zurück ins Licht! Merci beaucoup... Malik! Grünz!

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filmschauer

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ein Prophet", der gefeierte Erfolgsfilm aus Frankreich, ist sowas wie der kleine Bruder der berühmten Scarface-Geschichte. Die Prämisse eines jungen Außenseiters, der langsam, aber fokussiert den steilen Weg hinauf in der Hierarchie großer Machtstrukturen anstrebt, ist im Grunde zwar ähnlich, verfolgt allerdings einen komplett anderen Weg in seiner Struktur und bildlichen Umsetzung. Kein Glanz und Gloria in den Untiefen der amerikanischen Kriminalität und anklagender Fingerzeig auf den 'american dream', sondern die raue Alltagswelt in einem französischen Gefängnis findet man hier vor. Inszenatorisch biedert sich der Film keineswegs beim Zuschauer an und liefert den Mikrokosmos Knast, aber auch die gelegentlichen Freigänge ungeschönt, dreckig und falls erforderlich auch entsprechend blutig ab. Bisweilen driftet Regisseur Jacques Audiard sogar in unterschiedliche surreale Augenblicke ab, was mal genial, in einem anderen Moment eigenartig anmuten kann.

Genauso unkonventionell verhält es sich mit den Figurenkonstellationen. Protagonist Malik (Tahar Rahim) oder Ziehvater und Mafiaoberhaupt Luciani (Niels Arestrup) bieten keine klassische Gut-oder-Böse-Vorlage. Auch lässt sich Malik nicht als typischer Antiheld klassifizieren, da sein Vorhaben durch seine ungewöhnlich abgeklärte Art wenig Reibungsfläche bietet. Das ist dann vielleicht das einzige Manko an "Ein Prophet", da durch diese Nüchternheit und Distanz die emotionale Bindung nicht ganz geknüpft wird. Eher bleibt man neutraler Beobachter in dieser Geschichte. Doch andererseits bereichert gerade die Nichtglorifizierung und schmutzige Erzählweise das Gangster-Genre um ein weiteres Kapitel. Spätestens wenn die wunderbare Schlusseinstellung erreicht wird, weiß man, dass sich dieser 150-minütige Einblick doch gelohnt hat. Und man mit diesem Milieu höchstwahrscheinlich nichts zu tun haben möchte.

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Sigmund

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Guter Kommentar, wobei ich die Nichtklassifizierbarkeit, Distanz und Nüchternheit bei der Zeichnung des Protagonisten als eine der Stärken des Filmes sehe – dass sie auf Kosten der emotionalen Bindung geht, ist manchmal eben der Preis wahrhaftigen Erzählens.


filmschauer

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Da triffst du genau den Punkt. Ich würde Rahims Leistung nie als blass oder ähnlichem bezeichnen, sondern er agiert im Rahmen genau so, um die Wirkung dieses angenehm ungewöhnlichen Films zu unterstreichen. Nur bezog sich diese Anmerkung auf meine spontane Wahrnehmung bei der Erstsichtung. Ich bin gespannt, inwiefern sich der Eindruck ändern könnte, wenn ich ihn mir irgendwann nochmal anschaue.


Windom Earle

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich persönlich einer der beeindruckendsten Filme der letzten 10 Jahre.

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Turi Giuliano

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Bewertung9.0Herausragend

realistisch,credibil,authentisch,großartig,mitreißend...
endlich ein gelungenes mafia-drama...

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microsan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

übrigens heisst er nicht Marik,sondern Malik

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Nokia8310

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Unwahrscheinlich, es war wohl ein dummer Chinese.


barneystinson

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mit meinem comment wollte ich eigentlich darauf hinweisen dass solche scherze raum für stereotypisierung und schubladendenken schaffen unter dem deckmantel des scherzes. ist für wirklich dumme leute wieder ein nährboden für gefährtliche vorurteile. ich geh zum lachen bestimmt nicht in den keller, aber auf einer öffentlichen internetseite die auch noch so hochfrequentiert ist finde ich gehört sowas nicht hin. peace.


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