Enigma - Das Geheimnis

Enigma (2001), DE/GB/US Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Thriller, Drama, Kinostart 24.01.2002

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von Michael Apted, mit Kate Winslet und Jeremy Northam

Das Jahr 1943: Auf der gefährlichen Nordatlantik-Route sind die Nachschubkonvois der Alliierten schutzlos den Angriffen deutscher U-Boote ausgeliefert. Fieberhaft versuchen britische Wissenschaftler, den Funkverkehr der feindlichen Flotte zu entschlüsseln, aber an ENIGMA – der geheimnisvollen Codiermaschine der Nazis – scheitern alle Bemühungen der hochkarätigen Expertenteams. In dieser verzweifelten Lage ruhen alle Hoffnungen auf dem brillanten jungen Mathematiker Tom Jericho. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht Jericho, das Rätsel der ENIGMA-Maschine zu lüften. Doch als die Frau, die er liebt, plötzlich spurlos verschwindet, gerät er unaufhaltsam in einen Strudel aus Verschwörung, Rache und Verrat, bei dem das Leben tausender Menschen auf dem Spiel steht.

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Cast & Crew

Regie
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Kritiken (1) — Film: Enigma - Das Geheimnis

Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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3.5Schwach

Seine Spannung bezieht der Streifen vor allem aus der mysteriösen Liebesgeschichte, die als Katalysator den Film vorantreibt. Die Bemühungen des Regisseurs, zugleich die historischen Fakten möglichst genau zu vermitteln, verkomplizieren jedoch die Story unnötig. Am Ende steht der Zuschauer vor dem Rätsel, wie diese verschiednen Handlungsstränge zusammenpassen sollen.

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Kommentare (8) — Film: Enigma - Das Geheimnis


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Louis B

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Bewertung5.5Geht so

Nicht sehr spannend doch im allgemeinen "ganz gut".
Der Cast der auf den ersten Blick eine brilliante Vorstellung verspricht, bleibt leider hinter den Erwartungen zurück, außer Kate Winselet und Jeremy Northan (Ich verbeuge mich!).

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Tina Scheidt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine spannende, intelligente Handlung bei der man mitdenken muss über die Zeit im 2. Weltkrieg, in der unter Hochdruck daran gearbeitet wurde, dass der Enigma Code geknackt wird verbunden mit dem Auffinden eines Massengrabes. Polinische Offiziere wurden von Sowjets umgebracht, was lange Zeit dementiert worden ist.
Dazu kommt eine Liebesgeschichte, die man in Rückblenden erzählt bekommt.
Tom Jericho arbeitet am Knacken vom Enigma Code und kommt dabei dem scheinbaren Tod seiner ehemaligen Geliebten Claire auf die Spur, den er gemeinsam mit Claires Freundin Hester (Kate Winslet spielt hier einfach wunderbar!) aufdecken will und wodurch die beiden in ein komplexes Verwirrspiel um Spionage und Codeknacken geraten, das sie beide in höchste Gefahr bringt und dadurch zusammen schweißt.
Beeindruckend für mich die Leistung von Matthew Macfadyen, der Marineoffizier Crave spielt, der bei einem U-Boot angriff überlebte, seitdem u. a. eine Augenklappe trägt und durch eine Narbe im Gesicht verunstaltet ist. Er leitet das Codeknacken und verleiht den dafür geopferten Soldaten eine Stimme, vermittelt dem Zuschauer wie auch den Codeknackern, was sich "da Draußen" abspielt, das Menschen sterben, damit der Code geknackt wird, die eigenen Konvois wieder unbeschadet die vorgesehenen Häfen erreichen können und der Gegner geschlagen werden kann. Eine schaupielerische Leistung, die mir Gänsehaut verursacht und die Haupthandlung in den Hintergrund treten lässt.
Kompliment für eine anspruchsvolle, komplexe Handlung, gute Schauspieler und Spannung bis zum Schluss. Ein Film, den ich mir immer wieder gerne ansehen kann.

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Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

Reichlich behäbige, mitunter langatmige Spionagestory ohne Höhepunkte. Auch die Stars können den Film nicht über den Durchschnitt hieven.

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Geistertexter

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Bewertung6.0Ganz gut

Kate Winslets Mut zur Häßlichkeit ist sehenswert, ihr Spiel großartig, doch leider ist sie nicht die Hauptfigur. Dougray Scott dagegen wirkt eher als hätte man ihn mit einem Grippevirus infiziert, um ihn als Liebeskranken in die richtige Stimmung zu versetzen. Außerdem frage mich, ob Mr. Stoppard selbst verstanden hat, wer wen wann und warum hintergangen, betrogen und ausspioniert hat. Für den gewöhnlichen Zuschauer bleibt das auch am Ende nicht unbedingt einfach zu durchschauen, ist aber dank Routinier Michael Apted trotzdem spannend.

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Nemsis

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Bewertung1.0Ärgerlich

War mir zu langweilig gestrickt. Habe irgendwann abgeschaltet.

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Der Meister des Suspense, Michael Apted hat seinem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht. Ein intelligenter Spionage-Thriller, der ohne viel spektakuläre Action auskommt und dennoch spannend ist. Die schauspielerische Leistung von Kate Winslet – mit toller Brille - ist zu Recht preiswürdig. Auch Partner Dougray Scott ist überzeugend. An seinem Gesichtsausdruck kann man mühelos ablesen, ob wir in der Jetzt-Zeit sind, dann ist er etwas antriebsgehemmt und leidend mit roten Augenrändern oder ob wir eine Retro sehen, dann strahlt er und schaut lebhaft in die Welt. Detailversessen werden authentische Requisiten eingesetzt und in ein glaubwürdiges Ambiente gestellt. Erwähnendwert ist noch, dass es um das Massaker von Katyn an polnischen Offizieren geht, dass die Sowjetunion vor Gorbatschow stets totgeschwiegen hat. Brisant, intelligent und spannend.

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doctorgonzo

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Bewertung5.0Geht so

Es ist ja generell schwer, ein gutes Buch zu verfilmen, aber hier ging es wieder mal rekordverdächtig nach hinten los. Uninspirierte Erinnerungssequenzen und absolut blutleere Darsteller lassen die Spannung aus der Vorlage einfach im Nichts verpuffen. Die für den Film eingefügte Liebesgeschichte zwischen Hester und Tom macht das Ganze nur noch ärgerlicher. Schwache Harris-Verfilmung, die auch unter den wenig ausgeprägten Nebencharakteren leidet, die im Buch allesamt mehr Raum bekommen.

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Muffin Man

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Bewertung3.0Schwach

Einschläfernd, krud, unkonzentriert, beliebig, unfreiwillig komisch und mit etwas gar hölzernen Dialogen. Kate Winslet ist der einzige Lichtblick in einem Film, der nur eine Frage beim Zuschauer aufwirft: Um was genau geht es hier?

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