Eraserhead

Eraserhead (1977), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Fantasyfilm, Drama

7.7 Kritiker
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
1390 Bewertungen
63 Kommentare
Eraserhead - Bild 6164278
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von David Lynch, mit Allen Joseph und Jeanne Bates

Nachdem der Nachwuchs von Henry und seiner Freundin sich als Mißgeburt herausstellt, verlässt sie ihn. Der junge Vater muß nun mit seiner neuen Lebenssituation alleine zurechtkommen. Erstlingswerk von David Lynch.

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Kritiken (1) — Film: Eraserhead

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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7.5Sehenswert

Lynchs Erstlingswerk im Bereich des Spielfilms ist zwar noch deutlich beeinflusst von seinen Kurzfilmen, zeigt aber auch schon auf visionäre Art und Weise, auf welchen albtraumhaften Trip man sich bei seiner folgenden Filmographie einzustellen hat.
"Eraserhead" ist hypnotisch und einzigartig, gleichwohl aber auch sehr artifiziell und anstrengend schleppend. Es drängt sich der Gedanke auf, dass Lynch zum damaligen Zeitpunkt noch mehr ein Künstler beim Filme machen als ein künstlerischer Filmemacher war, und in "Eraserhead" selbst eher einen von (s)einer Beziehung inspirierten Werkstattbericht als einen reinen Spielfilm sah. Etwas, was auch dem Zuschauer nicht verborgen bleiben dürfte.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist "Eraserhead" ein ungeheuer wichtiges Stück Film und unbedingt sehenswert - aber angesichts des sonstigen Lynch-Fundus kann ich nicht guten Gewissens mehr Punkte verteilen. Man möge mir verzeihen.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Hitmanski

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Wenn du mehr von ihm gesehen hast, wirst du vielleicht auch meine leichte Zurückhaltung bei der Punktevergabe verstehen - man muss ja noch Raum nach oben lassen :D


fabel

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also, wollte ich auch erst ;)
Aber dann konnte ich es nicht übers Herz bringen ihm auch nur nen halben Punkt weniger zu geben. :)
Ich habe dir auf jeden Fall verziehen ;)



Kommentare (62) — Film: Eraserhead

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mezzzo

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Bewertung9.0Herausragend

Verstörend, absurd, verwirrend, kalt, ein Alptraum. "Eraserhead" ist kein Film, "Eraserhead" ist ein Kunstwerk. Ein Kunstwerk, in dem der Zuschauer die Leinwand ist, die Leinwand auf die David Lynch höchstpersönlich mit dem Hammer einschlägt. Denn so fühlt sich dieser Film an, er zerdrückt einen, verstört und zeigt das Filme einen zerfressen können. David Lynch schafft es mit diesem Kunstwerk wie kein anderer eine unbeschreiblich düstere Atmosphäre einzufangen die unter die Haut geht. "Eraserhead" ist eine Filmerfahrung die man nicht so schnell vergisst.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

momopipi

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versuch dich mal an den anderen filmen von lynch^^ ich habe in "inland empire" meinen meister gefunden.


aberaber

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Bewertung3.0Schwach

Ich finde David Lynch sowieso ziemlich überwertet. Eraserhead ist verstörend und konfus, aber vor allem langweilig.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Der purste und psychotischste Alptraum aus dem lynchesken Universum. Unglaublich düstere, bedrückende und verstörende Atmosphäre, die mit minimalistischen Mitteln sowohl budgetmäßig, als auch in Sachen Schauspiel und Dialoge, geschaffen wurde. Definitiv ein MUSS für alle, die sich Fans vom David nennen, und empfehlenswert für all jene, die bei einem Film gerne mal auf große Handlung verzichten können und sich einfach nur einen Alptraum ansehen wollen. Ich bin fasziniert *?*

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kolja10000

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte echt ein komisches gefühl beim angucken des Films. Was hat sich David Lynch dabei gedacht so einen Film zu drehen, der hat doch einen an der Waffel, nicht im negativem Sinne. Ein sehr sehr hässlicher Film, mit hässlichen, unsympatischen Menschen. Ich weiß nicht mal worum es eigentlich in dem kranken Film ging, ich habe mich gezwungen den Film zu ende zu schauen. David Lynch hat mir ein unangenehmes, frustrierendes gefühl hinterlassen. Und ich habe immer noch dieses schreiende Baby in meinem Kopf.
Auf jeden Fall hat er seine Arbeit sehr gut gemacht.
Aber der Film ist wirklich nicht für jedermann.

Das Wort Surrealismus passt wortwörtlich zu dem Film

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__Andie

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Bewertung9.0Herausragend

Stellt euch eine wunderschöne Symphonie vor, aus zarten Streich- und wohligen Blasinstrumenten, von Bach, Vivaldi oder Haydn vielleicht, oder die Sorte Orchestralstück, die zu Beginn von Blockbustern gespielt wird.

Und dann stellt euch vor, man spiele das Stück rückwärts ab.
Die Klänge werden zerstückelt. Aus den Streichinstrumenten werden Sägen, aus den Bläsern ein elegisches Durcheinander á la Dark Wave. Das liebliche Stück wird perversiert, etwas Neues entsteht, etwas Dunkles, antimelodiöses und sehr Bedrückendes. Ihr entdeckt eine neue Welt, eine Welt hinter dem Vorhang, entdeckt dass hinter der Bühne eine Spiegelversion ihrer selbst existiert, ein marodes, in feuchten Schatten liegendes Stück Parkett, auf dem eine deformierte Schönheit ein schaurig schönes Lied singt. "In Heaven everything is fine", die Einladung ist verlockend, aber noch seid ihr in dieser Welt gefangen, in dem umgekehrten Lied, im Albtraum.

Willkommen in "Eraserhead", dem sperrigen, anstrengenden Wiegenlied für den Menschen im Angesicht des postmodernen Untergangs.

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ElMagico

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Oh Andie....dieses Musikwissen hab ich gar nicht (zumindest nicht in diesem Bereich)...lass dich da nicht verunsichern oder so! Ich mag es erstmal so ewig arg wenn das persönliche Herz mit seinen Worten spricht...und das hat es da ja getan :) Und als Gimmick kann weiter über deine Vergleich nachdenken...schön schön!


__Andie

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Da kann ich nur dankend mein Cap ziehen. :)


JimiHendrix

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Bewertung9.5Herausragend

“Oh! You ARE sick!“

Was für ein pervers-morbides Stück surrealistische Filmkunst. Lynch steckt uns den Finger tief in die Kehle und zerrt unsere Uvula bis zum lichtdurchfluteten Mundausgang , während dessen man eine ästhetische Abdankung an den Menschenverstand und die Fruchtbarkeit ins Hirn gepflockt bekommt. Ganz großes Mitternachtskino!

Welch perfides Gedankengut David Lynch so durch den Kopf schießt, ist der dunkle Wahnsinn. Zum Glück sitzt dieser Magier nicht in der Irrenanstalt, sonst blieben uns solche Albtraummeisterwerke vorenthalten. Er ist ein typisches Beispiel für das wahnsinnige Genie, oder der geniale Wahnsinnige? Ich weiß es nicht, aber mit diesem Film bekam ich endlich Zugang zur Bestie und wurde von ihr bei meiner Zweitsichtung mit Haut und Haaren verschlungen, während ich ihren dunklen Schlund immer tiefer hinab rutschte, ergoss sich meine wabernde Wollust der fiesen Gedanken und des unaussprechlichen Grauens in ihrer Speiseröhre, ein diabolisch lebensverneinender Akt, der die Grundbotschaften des Films -Abtreibung und Unfruchtbarkeit - grauenhaft symbolisiert.

Die Atmosphäre des Films wirkt so ungemein düster, künstlerisch, dreckig, anziehend, bösartig und frustrierend, dass sich einem beim gebannten Stieren auf die Bildschirmscheibe ganze Tsunamis den Rückenkamm rauf und runter zu schieben schienen.

Man bekommt Kreaturen gezeigt, die wirklich nur noch Abbilder ihrer Art sind und am Rande des Vitalismus vegetierend, in einer industrialisierten Antinatur, um ihren Fortbestand kämpfen, oder es längst aufgegeben haben. Man bekommt ihre Qual und Pein in jedem einzelnen Gesichtsausdruck vor den Latz geknallt, die Mimik verkommt zur gefühllos aber dennoch verkrampften Grimasse und wirkt in ihren leichten Anflügen von humanistischer Wärme einfach nur noch irrsinnig und krankhaft.
Die Schauspieler wirkten wegen der engen Geldspanne zwar nicht sehr ausgebildet, aber trotzdem – oder gerade deswegen – strahlt die spröde Besetzung eine unglaubliche Natürlichkeit aus.

Hauptdarsteller Jack Nance als Henry Spencer erinnerte mich von Anfang an in fast jeder Einstellung total an Tim Robbins, naja das nur so am Rande. Nance agiert mimisch sehr intensiv und gefiel mir schauspielerisch gut, er transportierte die Ängste und das Unartikulierbare fantastisch zu dem Zuschauer.

Das missgebildete “Baby“ ist eine geniales Meisterstück Lynchs. Denn in ihm manifestieren sich so viele Botschaften und Scheinbotschaften und obwohl dieses ekelerregende Stück Leben so hilflos aber präsentativ auf dem Tisch aufgebahrt ist, strahlt es eine unglaubliche Bedrohlichkeit aus, aber wirkte – zumindest auf mich - dennoch irgendwie süß und schutzbedürftig. Gleichzeitig verneint es selbst sein Leben, indem es sich jeglicher Nahrungsaufnahme verweigert, es schein ein Bewusstsein für seine eigene Unvollkommenheit zu besitzen.
Sein kleiner Torso scheint mit Gehässigkeit und Vermitteltheit gefüllt zu sein. Verbitterung seine Existenz halber?

Auch lässt David Lynch Interpretationsansätze im Punkto männliche Fruchtbarkeit erkennen. So wird dies in der ersten längeren Bühnensequenz meiner Ansicht nach dadurch verdeutlicht, dass die im Gesicht missgebildete Frau, etwas zertritt. Wenn man sie als “Lebewesen“ deuten möchte, so könnte man sie als übergroße Spermien beschreiben, die eins nach dem anderen zermatscht werden. Natürlich kann man sie auch als Totgeburten verstehen, oder als Abgesang auf die Menschheit.

Die Geräuschkulisse des Films, sehe ich als eigenes kleines Kunstwerk an und stellte die Nervenstärke des Zuschauers auf eine harte Probe. Der ständig dröhnende Industrielärm war genauso aufreibend wie jedes einzelne Knarren der Dielen oder Türen, dem hintergründigen zischen der Heizkörper, dem elendig-garstigen Geschrei des “Babys“, dem harschen Saugen der Hundewelpen oder einfach dem Flimmerlaut der Lampen. Alles mäßig unterlegt mit dem immer wiederkehrenden Sound der Schallplatte, oder dem übel-harmonischen Ohrwurm, welcher einem einprägsam vorbetet, dass im Himmel alles gut sei, pff... wer‘s glaubt wird Seelen- und Verstandslos.

Selten waren Hintergrundgeräusche so Stil- und Atmosphärenprägnant wie in “Eraserhead“, dafür meine vollste Hochachtung.

Für meine Wenigkeit ist dieses lyncheske Erstlingswerk auch seine psychisch wirkungsvollste und künstlerisch bedeutsamste Arbeit. Er findet hier die perfekte Ballance zwischen Mysteriösität und Interpretationsansätzen.
Dieses Werk sollte jeder und keiner sehen!

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

alanger

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ich koch mir doch gleich mal einen radiergummi.


JimiHendrix

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aber nich zu viele essen, die machen unfruchtbar!!!^^


fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hasse es das zu lieben.
Die nackte Dunkelheit. Die blanke Hölle. Das rauschende Entsetzen. Die unerträgliche Kälte. Der industrielle Wind. Metallisches Schweigen. Ein schreiendes Baby. Und es geht noch tiefer in die Hölle, bis zu dem unendlichen, voller kranker Ideen und Abgründen brodelnden David Lynch-Gehirn. Ein surrealistisches, ekelhaftes, depressives, finsteres, faszinierendes und energievolles Kunstwerk. Das ist ein zerstörerischer, verstörender Albtraum ohne erwachen. Schrecklich und rätselhaft. Ein Midnight-Movie, den ich bisher nur am Nachmittag "geniessen" konnte. 10 von 10 vermöbelte Köppe. *?*

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fkfilmkritik

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Ja, hoffe er gefällt dir. :)


fabel

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:)


Pyro 91

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Bewertung9.5Herausragend

Eins ist klar, ich habe zuvor noch nie so einen deprimierenden, beklemmenden und aussichtslosen Film wie diesen gesehen. Gleich von Anfang wird der Zuschauer in Henrys düstere Welt eingeführt und passend dazu im Schwarz/Weiß-Look zeigt sich alles bereits hoffnungslos.
Henry ist ein Mann, der seinen Mitmenschen die Kommunikaton verweigert, sehr in sich gekehrt und tolpatschig ist. Seine Freundin und deren Familie sind ebenfalls schwierige Persönlichkeiten. Jeder ist unnahbar und benimmt sich auf seine Weise sehr eigenartig. Hinzu kommt noch die Oma, die tot (?) in der Küche sitzt und als Küchenhilfe missbraucht wird.
Doch die Situation verschlechert sich noch dramatisch als Henrys Freundin ein missgebildetes Baby bekommt und bei ihm einzieht. Ab diesem Zeitpunkt ist alles einfach nur noch Terror!!!
Die Geräuschkulisse ist beinahe unerträglich: Das schreiende Baby, die Heizung, die quietschenden Schuhe usw.
Henrys Freundin flüchtet und er ist allein mit seinem Kind, welches krank wird. Er fantasiert von einer Frau, die hinter seiner Heizung ist. Für kurze Zeit kümmert er sich um das Baby doch bald beschert es ihm Alpträume (?) Er sieht eine Frau mit dicken Backen, die auf einer Bühne "In heaven everything is fine" singt und herabfallenden Würmern (die wie überdimensionale Spermien aussehen) ausweichen muss. Harry platzt - im wahrsten Sinne des Wortes - der Kopf und an dessen Stelle erscheint der Schädel seines missgebildeten Babys.
Auf der Bühne erscheint eine Requisite, die wie ein Baum auf einen Berg aussieht. Blut fließt heraus und Henrys Kopf schwimmt darin, bis er mit einem "Plop" darin versinkt (hab mich voll erschreckt), scheinbar vom Himmel fällt und im Industriegebiet landet und von einem Jungen aufgelesen wird. Danach wird er in einer Fabrik, zu einem Radiergummikopf verarbeitet um die Sinnlosigkeit seines Daseins zu zeigen.
Das alles klingt bereits sehr krank, doch dann kommt noch das schwer-geniale Ende, das alle Lichter ausknipst.
Henry befreit das Baby von seinen Verbänden und legt die darunterliegenden Organe frei, was absolut grauenhaft anzusehen ist und durch die Schreie des Babys am absoluten Rand der Erträglichkeit ist.
Er sieht die pulsiernden Organe und sticht mit der Schere darauf ein. Blut quillt heraus. Das Baby schreit unterträglich. Es spuckt Blut und windet sich. Aus der Einstichstelle fließt eine Art Hefe in scheinbar unbegrenzter Menge. Das Baby schreit weiter, das Gesicht Blut verschmiert. Die eigenartige Substanz entweicht weiterhin den Organen. In Henrys Wohnung flackern die Lichter. Das Kind ist am Sterben. Henry versteckt sich im hinteren Bereich des Zimmers und sieht im Dunkeln immer wieder den überdimensionalen Kopf des Kindes. Es ist tot. Alle Lichter gehen aus. Now it´s dark. Henry steht in einem gleißenden Licht und wird von der singenden Frau umarmt. Ende.

Ein wirklich einzigartiges Stück Film, was uns der Meister hier präsentiert. Mit einfachen Mittel und einem Drehbuch, das nur aus wenigen Seiten besteht, erschafft er eine surreale, psychotische und unfassbar packende Geschichte, die den Zuschauer verstört und am Boden zurücklasst.
Alles beginnt schleichend, man könnte es auch mit einem Stummfilm zu tun haben. Die wenigen Dialoge sind nicht der Rede wert, sie untermauern nur die Aussichtslosigkeit der Situation. Lynch-typisch gibt es wieder provoziernd lange, nervenaufreibende Pausen, die aber nur dazu dienen, dass in gewissen Momenten wieder voll zugeschlagen wird und sie somit als Ausgleich fungieren.
Empfehlen kann ich den Film nur allen Lynch-Fans, die seine Arbeit kennen und sich im Bereich des Surrealen wohl fühlen. Alle anderen werden bereits nach den schleppenden Beginn abschalten oder sich die ganze Zeit fragen, was hier verdammt nochmal eigentlich vor sich geht.

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Smokémon

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Bewertung7.0Sehenswert

Düster...verstörend...skurril..Lynch eben...

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Hooded Justice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ERASERHEAD ist Irgendwas im Nirgendwo. Vielleicht mehr als ein Alptraum. Vielleicht aber auch gerade der.
Er läuft über Schutt und Trümmer. Er lebt in einem engen, trostlosen Kabuff. Es deutet für mich die Endzeit, oder alle Mal eine vollkommen naturlose Welt aus Teer, Geröll und Backstein. Vielleicht die Zukunft, in der die Modernisierung keine Grenzen mehr kannte. Dieses dauerhafte, Fabrik- und Maschinengeräusch im Hintergrund, welches von draußen zu kommen scheint, akzentuiert dies gekonnt. Als das Baby zum Vorschein tritt, schaut alles nach Verstrahlung aus. Vielleicht die Zukunft nach einem Atomkrieg? Oder symbolisiert das Baby biologische Behinderung? Henry muss das Kind alleine aufziehen, halluziniert und träumt von einer blonden Sängerin, die sich hinter seinem Heizkörper befindet.
Meine Theorie: Das Kind symbolisiert Atomkraft, was sich auch mit dem immer wieder eingeblendeten Strom und Licht verbinden lässt, vor allem am Ende. Es könnte Atomkritik sein, auch aufgrund dieser ausgestorben wirkenden Welt aus Schutt und nicht zuletzt dem verdammt verstrahlt aussehenden Kind. Dann sieht Henry diese in sich zusammenbrechende Kugel vor sich, weil er die Atomkraft „freigelassen“ hat, oder die Atombombe gezündet hat. Die Erde bricht zusammen. Stücke brechen hinunter. Dann wird es weiß. Er liegt in den Armen der Frau aus seinen Träumen. Er ist tot, genau wie der Rest der Welt. Und sein Traum, endlich in den Armen einer Frau zu liegen, ist in Erfüllung gegangen. Und sein Leben im dunklen Loch ist vorbei. Das Leben nach dem Tod? Wie man es sich immer wünschte? Vielleicht. Oder alles war nur ein Alptraum. Oder eine der zig anderen möglichen Erklärungen. [Falls ihr jetzt Angst habt, gespoilert worden zu sein, könnt ihr beruht sein. Es ist reine Deutung.]
ERASERHEAD lässt sich Zeit. Vor allem viel Zeit nur zum Anschauen und Sackenlassen. Es sind die Bilder, mit denen er spielt. Die Dialoge stehen im Hintergrund. Und es funktioniert.

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Ezra

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Hast du gut gemacht :)


Suki93

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Bewertung4.0Uninteressant

Was zur Hölle hab ich da gesehen?! Der Schluss war ja ekelhaft und grauenvoll!
... ich werde den gleich ein meinen Freunden empfehlen! Aber nur die, die empfindlich auf solche Filme sind. Hach, bin ich bin ein guter Mensch :D

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alanger

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Bewertung5.0Geht so

dunkel

als erste fingerübung gehts durch.
danach folgte besseres.

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fabel

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Lief der eigentlich neulich irgendwo im Fernsehen, oder warum tauchen auf meinem Dashboard plötzlich soviele (nicht zutreffende) Bewertungen auf? :O
@klap:
So ist es.:)


stalker

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Bei Eraserhead erscheinen mir alle Wertungen von 0 bis 10 verständlich.


Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch ein Klassiker muss nicht jedem gefallen.
Dies beweist sich nun mit David Lynchs erstem Film „Eraserhead“.
Die Hülle versprach einen alptraumhaften Trip in das Unterbewusstsein eines seltsamen Menschen. Der Anfang machte diesem Anspruch alle Ehre und bis dahin zumindest glaubte ich daran.
Doch mit zunehmender Laufzeit machte sich auch Langeweile breit.
Zugegeben, die Szenen sind skurril, manchmal ekelerregend und gemischt mit dem einmaligen Sound des Filmes macht sich hin und wieder schon Beunruhigung breit.
Das war es auch schon.
Nichts hat mich hier, abgesehen vom Anfang, in seinen Bann gezogen. Abgesehen von der Optik konnte gar nichts ansatzweise begeistern. Zu unzusammenhangslos die Geschichte(?) und dementsprechend wenig Spannung bzw. Faszination.
Darstellerisch geht „Eraserhead“ zwar in Ordnung, jedoch ohne mögliche Sympathie oder Antipathie bringt das auch nicht viel.
Vielleicht gefällt mir „Eraserhead“ in zehn oder zwanzig Jahren besser. Möglicherweise hat sich mein Filmgeschmack dahingehend verändert. Doch zum jetzigen Zeitpunkt kann ich an Eraserhead“ nur mit einem Stirnrunzeln denken.

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fabel

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Willst du es drauf anlegen, dass unsere Prozente purzeln? :D
Bandrix, bandrix, bandrix.:(


Bandrix

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@alanger: Na wenigstens Einer!
@fabel: Wer hat denn damit angefangen? Du! :D


DerDude_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

hhhjegjrnnnngjiigjogjgnrgnrgriirgjgtjrti

Sorry , aber meine Finger zittern immer noch. Eigentlich gibt es über "Eraserhead" nichts zu schreibern , denn egal was man schreibt , es ist nicht so , wie im Film. Dennoch versuche ich mein Glück:

VORSICHT SPOILER

Genau wie Prontagonist Henry dem Baby am Ende eine Schere ins Herz rammt , rammt David Lynch in seinem Debüt Film, ekelerregende schock Bilder direkt ins Gedächnis.
Diese Bilder stehen in perfekter Zusammenarbeit mit den beängstigenden , verstörenden Hintergrundgeräuschen. All das erschafft eine so einzigartige Wirkung auf den Zuschauer , das dieser zwar aus diesem Film gewordenen Alptraum aussteigen will , sich aber seiner faszinierenden Wirkung nicht entziehen kann.

Fazit: "Eraserhead" ist ein Film den man am besten mitten in der Nacht , allein Zuhause , auf einem großen Fernseher mit (WICHTIG) guter Soundanlage ansieht. Trotz seiner unfassbaren Perfektion des Alptraums , lässt sich "Eraserhead" nicht unbedingt empfehlen , denn wer will schon jemandem einen filmischen Alptraum und schlaflose Nächte empfehlen ?

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erste Abendfüllende Spielfilm David Lynchs, welcher weit davon entfernt ist, in irgendeine gängige Schublade zu passen, da er noch knietief in den Wurzeln des Kunst- und Experimentalkinos steht.
Zwar besitzt "Eraserhead" schon viele der verstörenden und surrealen Elemente, die auch seine späteren Werke, vorallem in iherer Bildsprache besitzen. Jedoch ist er, was seine Erzählstruktur anbelangt, noch relativ straight und verständlich. Sprich: dem Ablauf des Gesehenen, kann man noch gut folgen. Dem Ganzen einen Sinn zuzuordnen fällt jedoch um einiges schwieriger aus, was andererseits ein wiederkehrendes Merkmal im Schaffen des David Lynchs ist, der meist viele Interpretationsmöglichkeiten offen lässt und eigene Intentionen nicht näher verrät. Wie schon öfters erwähnt, bin ich eh kein grosser Anhänger davon, Filme mit Gewalt bist auf den Grund analysieren zu müssen. Und ich frage mich, inwieweit das bei einem Filmemacher wie Lynch überhaupt möglich ist, der selbst sagt, dass manche Szenen die er dreht, oft einfach keinen Sinn und keinen Bezug zum Restfilm haben.
Nichtsdestotrotz ist "Eraserhead" ein guter Film, der seine Spuren im modernen Film hinterließ, auch wenn es dazu etwas Zeit brauchte. Insbesondere das Spiel mit Licht und Einstellungen, das oft verwirrende einbinden surrealer Szenen und diese unmenschliche, trostlose Atmosphäre die "Eraserhead" ausmacht, scheinen doch Einfluss auf viele folgende Filmemacher gehabt zu haben.
Und diese optischen Vorzüge sind es auch, die "Eraserhead" zu etwas Besonderem machen. Wobei man hier auch die gut gemachten, völlig in die Stimmung passenden Horror-Elemente des Films nicht unterschlagen sollte. Auch die Kreatur, das Baby, welches auf eine unheimlich Art den Mittelpunkt des Films ausmacht, ist sehr gelungen umgesetzt und man entwickelt fast schon so etwas wie Gefühle für das Ding.
So ist es fast schon egal, welchen Ansatz man wählt um "Eraserhead" für sich zu erklären. Sei es nun das Postakalyptische Setting, welches all die Deformationen als Folge hat, das man als Interpretationsgrundlage hernimmt oder ob man das Baby als symbolisch entstelltes Ergebniss einer nicht gewollten Schwangerschaft sieht (vielleicht sogar soweit Symbolisch, dass es gar nicht wirklich existent ist) oder Henry einfach psychische Probleme zuschreibt. All das ist letztendlich Egal. "Eraserhead" gefällt als in sich stimmiger Trip, denn man nicht auf seine Abgefahrenheit und seinen Kult reduzieren sollte.

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loveissuicide

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

David Lynch ist es gelungen, in den Kopf eines Schlafenden zu gelangen und dessen schlimmsten Alptraum aufzuzeichnen. Wie hat er das gemacht?

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hoffman587

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Das ist das Geniale an Lynch man weiß es nicht;)


nithical

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Genau so ist es. Treffender kann man es nicht sagen. Lynch ist es gelungen, in den Kopf eines Schlafenden zu gelangen und dessen schlimmsten Alptraum aufzuzeichnen.


MikeC.

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hatte in der Schule einen Lehrer. Dieser Lehrer hatte die Angewohnheit, fragwürdige Passagen einer Klausur mit einem großen, roten Fragezeichen zu versehen, die auch gerne mal eine ganze DIN A4 Seite "durchkreuzten".

Heute habe ich Eraserhead gesehen. Ich habe gesehen, was in dem Film passierte. Ich sah gebratene Hühner, die auf Tellern wackelteb. Ich sah ein Baby, dass aussah wie etwas, das jeglicher Beschreibung entbehrt. Ich sah eine Frau mit überdimensionierten Wangen, die irgendwelche Wesen zertrat. Ich sag, wie man aus einem menschlichen Gehirn Radiergummispitzen für Bleistifte herstellte. Ich sah viele Dinge, doch ich begriff sehr wenig davon.

Was ich jedoch begriff, war folgendes:
Wenn mein Lehrer dieses Drehbuch von David Lynch in die Finger bekommen hätte... es wäre so rot gewesen, dass keine einzige weiße Stelle mehr darin zu finden wäre.

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Nishi

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Die letzte Passage stimmt nicht - Herr D. hätte den Film verstanden und überall nur rote "+" hingesetzt. Evtl. an einigen Stellen "Logik?", aber ansonsten größtenteils "+" :P


MikeC.

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:D


KlapTrap

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Bewertung10.0Herausragend

Die biologische Uhr tickt und tickt...bei mir schon länger, ich bin da inzwischen schon Großmeister im ignorieren, aber bei meiner partnerischen Lebensabschnitte gerade so richtig ohrenbetäubend....
Sprich : Die Ringe sind schon gekauft...und jetzt soll auch noch der Pharamindustrie der tükische Todesstoß dank absetzen der Verhütungsmittel verpasst werden.
Man wird nicht jünger - so so - aber muss man deswegen gleich älter werden ?
Muss man wohl, und "halb zog sie ihn, halb sank er hin" schrie natürlich auch mein urmenschlicher Nestbautrieb nach "Jajaja" ....(während mein unsterbliche pubertäre Hülle lieber noch ein Savegame vom "davor" anlegen würde).
Wo ist der Unsterblichkeits-Cheat, wenn man ihn mal wirklich braucht ?
Was ? Ach stimmt, dafür gibt es ja Kinder.
Kleine zerbrechliche Wesen, die einem erst das Outfit mit Babybrei und später die Mülleimer mit Wodka vollkotzen, bevor sie ihre Baggypants hoch -quatsch- runterziehen, und den Familienstammbaum dann in die Welt hinaustragen.
Aber so schlimm muss es ja nicht werden - neinnein - da kann man ja Sorge tragen - oder die Saalfrank anrufen - oder besser gleich die Anti-Baby-Pille heimlich in den Capuccino der Freundin bröseln.
Klammheimliche Gedanken während man Nachts versucht Kissenradio zu lauschen : Ich liebe SIE über alles, aber liebe ich MICH genug um das durchzuziehen ?
Jaja, Segen der Eltern ist da, dank gegenseitiger Sympathie sind auch keine Schwiegermonster zu erwarten, und eine bessere findest du im ganzen Leben nicht mehr - also was ?
Ist das also die Torschlußpanik - die lächerliche Angst der Spätpubertät vor dem Elfmeter ?
Was hilft ? In Dauerschleife VATER DER BRAUT anschauen (..."Keine Punik Mr. Bongs !") ?
ERASERHEAD jedenfalls nicht - am besten nie mehr.
Der ist mehr für die Leute mit den "Lonley Wolf"-Tatoos, falls es die außerhalb von Filmklischees wirklich gibt.
ERASERHEAD am Polterabend - das wäre so wie die ganze Party mit einem NTV-Newsbanner der aktuellen Scheidungsraten zu unterlegen.
Und zwischendurch stolpert ein Analyst durch die Menge und versucht jedem zu erzählen, wie man spätere Probleme mit der Gütertrennung schon am Heiratstag vermeiden kann.
Jaja - "..in heaven, everything is fine"...aber hinter meiner Schlafzimmerheizung steckt nunmal keine Göttin die mir zuflüstert, nur ein kleiner, zeitgemäßer Radiowecker.
Und obwohl die Dinger nichtmehr ohrenbetäubend vor sich hin Klackern und Ticken - ganz wie zu Großomas Zeiten, wo die Ehe noch bis zum Lebensende, und nicht bis zur Selbstverwirklichung hielt - kann ich das Ding hören :
Ticktick....Minute vorbei...Ticktick.....Kinder...JETZT !.....TickTick...Müllbeutel auf die Einkausliste setzen...TickTick....DU BIST GEARSCHT......TickTick....IchhabdichIchhabdichIchhabdich.....
Neben mir liegt meine Freundin und schnarcht, was mich nicht weiter aufregt, denn so sehr ich mich jetzt auch aufregen würde, so weiß ich doch genau : Morgen schau ich ihr wieder in Augen und alles ist vergessen.
Und wer es länger als zehn Tage mit mir im selben Raum aushält, der hat wohl auch nichts besseres als gemeinsames Verwelken und späteres Enten an irgendeinem Teich zu füttern verdient.
Und ich glaube, das ist Glück.
Zu wissen das es schlimmer und härter kommen wird, als jede stromlinienförmige Schmierenscnulze es jemals simuliert hat.....und sich trotzdem darauf zu freuen.
ERASERHEAD...du bist ein großer, großer Film - aber - sorry- ERASERHEAD :
Du kannst mich mal !
Wünscht mir Glück.........

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KlapTrap

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Entweder ist es noch zu früh, und ich muss mir erstmal Kaffe über den Fuß kippen, oder ich versteh deinen ausführlichen Kommentar gerade einfach nicht....


sikkmeidack

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ein selbst entworfenes seitwärts gekipptes ikon. Do not care. Silly me.


Pigmalion

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Bewertung10.0Herausragend

Der US Pendant zu Tarkowski debütiert hier auf höchsten Niveau. Die Parallelmontage zwischen Traumebene und Realität revolutionierten die Filmgeschichte. Auch wenn der Topas des Films den Elefenatenmenschen vorwegnimmt, die Geburt und die Abnormalität sind Hauptinhalt, ist das experimentelle Werk einzigartig. Die Stummfilmelemente und die visuelle Gestaltung, im besonderen das Lichtspiel, kröhnen den Abschluss des Schwarzweissfilms. Die Industralisierung des Bilderkosmos, die gestörten zwischenmenschlichen Beziehungen und der ausufernde Nihilismus, ein Wnschfilm für Negativisten und Pessimisten.

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nikl 1987

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Bewertung7.0Sehenswert

Äh, ja. Ein typischer David Lynch Film halt. Nicht ganz so konfus wie Mullholland Drive, aber dennoch tut sich immer noch ein Meer an Interpretationsmöglichkeiten auf. Die Atmosphäre ist durch den Schwarz-Weiß Film, das missgestaltete, schreiende Baby, der Verkehrslärm, das trostlose, karge Zimmer des Protagonisten sehr düster und man lebt den Alptraum, den der Protagonist hat (oder auch nicht hat?) förmlich mit. Ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

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