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Eraserhead
Eraserhead (1977), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm
7.6
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von David Lynch, mit Jack Nance und Charlotte Stewart
In Eraserhead muss sich Jack Nance allein um sein behindertes Kind kümmern.
Eines Tages erfährt der schüchterne Arbeiter Henry Spencer (Jack Nance), dass seine Freundin Mary (Charlotte Stewart) schwanger ist. Nach der Geburt des vollkommen missgestalteten Babys nimmt er die beiden in sein kleines Apartment auf und kümmert sich um den Nachwuchs, der seine Eltern mit unentwegtem, markerschütternden Geschrei und Gewimmer allmählich in den Wahnsinn treibt. Mary ist von der Situation schließlich so überfordert, dass sie ihre Familie verlässt und Henry alleine mit der Verantwortung zurücklässt.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Eraserhead
- Genre
- Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm
- Ort
- Alternative Realität
- Handlung
- Affäre, Alptraum, Baby, Babysitter, Bleistift, Blondine, Blut, Drucker, Einladung, Eltern, Essen und Trinken, Ex-Freundin, Folter, Geflügel, Geräusch, Huhn, Industrie, Klaustrophobie, Kopf, Krankheit, Maschine, Missbildung, Mutant, Nachbar, Radiergummi, Rohr, Ruine, Schere, Schwangerschaft, Schwiegereltern, Trostlosigkeit, Ungewollte Schwangerschaft, Ventilator, Verzweiflung, Überforderung
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Ernst, Gruselig, Verstörend
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Kritiken (2) — Film: Eraserhead
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] 'Eraserhead' ist ein purer Alptraum. Eine durch und durch verstörende Version einer schwarzen und unstillbaren Sehnsucht. Lynch vermischt Träume mit der Realität. Alles was war, wird zu endloser Leere. Ein apokalyptischer Wind pfeift durch den Film und schlingt die grauenvollen und frostigen Finger um den Körper des Zuschauers. Von Minute zu Minute fester. Die Interpretation von 'Eraserhead' fällt sicher bei jedem Menschen anders aus, denn was man hier selber sieht, ist nicht das, was andere in diesem Film erkennen. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
fabel Fri, 27 Apr 2012 13:24:24 -0000
Antwort löschenDarauf hab ich sooo lange gewartet - mit Recht.:)
SoulReaver Fri, 27 Apr 2012 14:16:52 -0000
Antwort löschenWar mir eine Freude! :)
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Vic Mackey Sat, 28 Apr 2012 12:45:23 -0000
Antwort löschenGroßartiger Kommentar!
SoulReaver Sat, 28 Apr 2012 13:54:17 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenLynchs Erstlingswerk im Bereich des Spielfilms ist zwar noch deutlich beeinflusst von seinen Kurzfilmen, zeigt aber auch schon auf visionäre Art und Weise, auf welchen albtraumhaften Trip man sich bei seiner folgenden Filmographie einzustellen hat.
"Eraserhead" ist hypnotisch und einzigartig, gleichwohl aber auch sehr artifiziell und anstrengend schleppend. Es drängt sich der Gedanke auf, dass Lynch zum damaligen Zeitpunkt noch mehr ein Künstler beim Filme machen als ein künstlerischer Filmemacher war, und in "Eraserhead" selbst eher einen von (s)einer Beziehung inspirierten Werkstattbericht als einen reinen Spielfilm sah. Etwas, was auch dem Zuschauer nicht verborgen bleiben dürfte.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist "Eraserhead" ein ungeheuer wichtiges Stück Film und unbedingt sehenswert - aber angesichts des sonstigen Lynch-Fundus kann ich nicht guten Gewissens mehr Punkte verteilen. Man möge mir verzeihen.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
fabel Sun, 12 Sep 2010 12:51:33 -0000
Antwort löschenda bin ich aber gespannt :)
Hitmanski Sun, 12 Sep 2010 20:57:33 -0000
Antwort löschenDu bist ja echt eine wandelnde Datenbank zum Thema Lynch ;)
Aber freut mich außerordentlich zu hören, dass sich meine Einschätzung mit der Realität und Lynchs Selbsteinschätzung in Einklang so gut bringen lässt.
Hitmanski Sun, 12 Sep 2010 21:15:42 -0000
Antwort löschenDa ist schon eine Menge dran. Lynch ist fast immer eine Grenzerfahrung, für manche positiv, für manche negativ, aber niemals wirkungslos. In vielerlei Hinsicht hat er es auch bei mir geschafft, die Möglichkeiten, die das Medium Film bietet, ganz neu aufzuzeigen und so nachhaltig die Rezension von anderen Werken zu beeinflussen.
fabel Mon, 13 Sep 2010 18:38:38 -0000
Antwort löschenkann dir außer bei der Punktzahl mehr als Recht geben, das hat sich wirklich gelohnt :)
Dieser Lynch könnte ein guter Freund von mir werden. :D
Alle 6 Antworten zeigen
Hitmanski Mon, 13 Sep 2010 18:43:04 -0000
Antwort löschenWenn du mehr von ihm gesehen hast, wirst du vielleicht auch meine leichte Zurückhaltung bei der Punktevergabe verstehen - man muss ja noch Raum nach oben lassen :D
fabel Mon, 13 Sep 2010 19:52:45 -0000
Antwort löschenalso, wollte ich auch erst ;)
Aber dann konnte ich es nicht übers Herz bringen ihm auch nur nen halben Punkt weniger zu geben. :)
Ich habe dir auf jeden Fall verziehen ;)
Kommentare (94) — Film: Eraserhead
MiraMeow Mon, 03 Jun 2013 17:16:46 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht was ich davon, das ich gerade gesehen habe, halten soll.
Verstörend! Der Film ist eindeutig verstörend.
Doch das ist irgendwie nicht alles.
Ich weiß nicht wieso doch etwas an diesem grausamen, perversen Albtraum von David Lynch hat mich unglaublich fasziniert. Eine Faszination die mich vom abschalten abgehalten hat. Ich bin mir sicher das ich nicht einmal annähernd alles Verstanden habe, ich weiß nicht ob irgendjemand dabei etwas verstehen kann und ob es überhaupt etwas zu verstehen gibt. Doch eins habe ich verstanden: Dieser Fiebertraum der Perversion, Abart und des Surrealismus ist ein Meisterwerk. Jedenfalls in meinen Augen.
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Simon Moon Mon, 03 Jun 2013 22:38:01 -0000
Antwort löschenUnd da hat er noch geübt. Die Musik hat er übrigens selbst gemacht.
MiraMeow Wed, 05 Jun 2013 12:49:32 -0000
Antwort löschenEcht? WoW!! also da kann man einfach nur sagen: RESPECT!!!
Brascon Sat, 11 May 2013 20:07:29 -0000
Kommentar löschenIch schaffe es einfach nicht, diesen Film zu bewerten.
Er ist dafür zu abstrus, doch langatmig,
ruhig, doch verstörend,
so zäh und schwer, dass es teilweise wehtut den Bildern zu folgen und sich doch wünscht, dass mehr passieren würde.
Gut ist er zweifelsohne, aber bewerten kann ich ihn beim besten Willen nicht.
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sebastianxxx Sat, 04 May 2013 21:19:25 -0000
Kommentar löschenDavid Lynchs frühes Werk - Mastermind - ein düsterer Alptraum ... es ist schon alles vorhanden was sein Werk auszeichnet ... ein Film den ich allerdings nur einmal sehen möchte ...
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kolja10000 Wed, 17 Apr 2013 11:16:23 -0000
Kommentar löschenIch hatte echt ein komisches gefühl beim angucken des Films. Was hat sich David Lynch dabei gedacht so einen Film zu drehen, der hat doch einen an der Waffel, nicht im negativem Sinne. Ein sehr sehr hässlicher Film, mit hässlichen, unsympatischen Menschen. Ich weiß nicht mal worum es eigentlich in dem kranken Film ging, ich habe mich gezwungen den Film zu ende zu schauen. David Lynch hat mir ein unangenehmes, frustrierendes gefühl hinterlassen. Und ich habe immer noch dieses schreiende Baby in meinem Kopf.
Auf jeden Fall hat er seine Arbeit sehr gut gemacht.
Aber der Film ist wirklich nicht für jedermann.
Das Wort Surrealismus passt wortwörtlich zu dem Film
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Pyro 91 Thu, 25 Apr 2013 23:35:05 -0000
Antwort löschenWarum dann nur 5 Punkte? :)
kolja10000 Fri, 26 Apr 2013 10:03:53 -0000
Antwort löschenweil ich mir nicht einig war, der Film ist sehr schwer zu bewerten. Deswegen genau die mitte. Vielleicht wenn ich mir den Film das zweite mal anschaue, werde ich die Bewertung erhöhen
deregenerator Tue, 16 Apr 2013 00:00:21 -0000
Kommentar löschenEine Chiffre ordnet den massiven Filmbegriff an, wobei diese Hintergründe signifikativ zum implementierten Handlungsraum verlaufen. Deswegen stellen diese Subjektbezüge eine dualistische Fragmentierung vertikal gegenüber. Die Grenzsituationen als Competition schablonieren den Rahmen und variieren vor allem die Praxis.
Der pragmatische Konflikt ist in diesem Zeit-Raum-Sprachbezug als semipermeable Inkompetenzkompensationskompetenz bereitgestellt, welche die kohärenten Objektbegriffe des Blickwinkels zum temporären Beitrag dispositionieren.
Sowohl die Spannungslinien als auch die Partizipation der Beteiligten werden sichtbar gemacht und der zirkuläre Ismus improvisiert die Medialitäten, während der Pragmatismus des Alltäglichen eine organisatorische Medienproduktion rhythmisiert und semipermeable Basen distanziert.
Vielleicht rekapituliert die Doppelprojektion eindeutige Konverterer und eruiert semipermeable Transfigurationen in kompatiblen Dekonstruktionen.
Jeder transformative Konsens ist formal.
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Matthias.hhn Tue, 12 Mar 2013 22:11:36 -0000
Kommentar löschenDa ist er also, der Erstling Finchs und der Neidfilm Kubricks.
Ehrlich gesagt fehlen mir die Worte das gesehen, nein, das erlebte zu beschreiben. Meinem Empfinden nach ging es um die Aussichtslose Flucht vor unseren Problemen und die unfaßbare Tendenz der Menschen, sich immer tiefer in den Sumpf aus Angst, Verantwortung anderen gegenüber, bis hin zur Selbstzerstörung hinein zumanövrieren... Aber dann auch wieder nicht. Ich denke es ist jedem selbst überlassen, was er in dem Film sieht, wie er ihn aufnimmt, aber hier wird man auf eine Reise mitgenommen, die ihr nicht so schnell vergessen werdet.
Wahnsinn.
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Doomsday Wed, 10 Apr 2013 21:57:55 -0000
Antwort löschen"Lynch", nicht "Finch" ;-)
Matthias.hhn Thu, 11 Apr 2013 03:58:54 -0000
Antwort löschenVerdammte Axt :D Du hast natürlich Recht!
AlArenal Sun, 10 Mar 2013 21:35:17 -0000
Kommentar löschenErst Possession und nun Eraserhead. Da fällt mir einfach keine Wertung zu ein, weil sich der Film völlig gegen mich sperrt.
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Kalkwerker Thu, 07 Mar 2013 09:22:05 -0000
Kommentar löschenDie Verlockung dem irdischen Dasein zu entfliehen... und wir machen weiter, weiter, weiter ...... Beeindruckende Bilder, die nicht mehr aus dem Kopf gehen. Das Thema ist uralt, aber die geniale Umsetzung lässt mich noch mehr über Lynch und seine Psyche grübeln , als über den starken Film selbst.
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robertpires27 Tue, 05 Mar 2013 00:15:53 -0000
Kommentar löschenVerstörend. Großartig. Wahnsinn. Dieses Schreien. Unfassbarer Film. Das erste aber bestimmt nicht das letzte Mal gesehen, dafür gab es einfach zu viele WOW-Effekte.
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Johnzy Tue, 12 Feb 2013 13:12:40 -0000
Kommentar löschenKomischerweise finde ich zu Lynchs Werken einfach keinen Zugang, dabei geb ich mir wirklich Mühe... Ich denke das war mittlerweile mein 5ter Lynch und ich muss sagen, er kann zwar sehr gut surreale Welten kreieren und erschafft auch eine sehr verstörende, düstere Atmosphäre aber seine Filme sind mir einfach zu langatmig, zu nichtssagend, mir fehlt einfach eine wirkliche Geschichte und ja, ich weiß, dass es bei Lynch um die Emotionen geht, welche seine Filme wecken, nur sind mir Emotionen allein einfach zu wenig um die Laufzeit eines Spielfilms zu füllen... naja gut, vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht bereit für Lynch und werde ihn in ein paar Jahren ganz neu entdecken...wir werden sehen
...tolle Bildsprache, kreative Ideen, eine verstörende Atmosphäre sowie ein guter Soundtrack machen dieses Werk mehr zu einem Albtraum als zu einem Film... dafür dann noch wohlwollende 6.5 Pkt
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chrisstar Sat, 09 Feb 2013 17:15:19 -0000
Kommentar löschenDer wohl beste Kondom-Werbeclip aller Zeiten!
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Simon Moon Sat, 09 Feb 2013 18:17:18 -0000
Antwort löschenDer Soundtrack ist auch nicht ohne.
Jek-Hyde Wed, 06 Feb 2013 18:28:58 -0000
Kommentar löschenEraserhead ist glaube ich kaum bewertbar. Er ist finster, rätselhaft, depressionserzeugend. Warum? Warum bleibt er? Was passiert da? Warum haut er nicht einfach ab vor diesem hässlichen...Baby?! Ich meine...vielleicht ist der Film auch schon fast zu lange her, als dass ich einen ausführlicheren Kommentar schreiben könnte? Wer weiß? Vielleicht würde ich am liebsten eine ?/! geben, aber was wäre dass? Ach, Fuck, ich gebe erst mal 8/10 weil ich's nicht besser weis, dann sehen wir weiter, wenn ich den Film erneut sehe.
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alex.stogbauer.3 Tue, 05 Feb 2013 00:15:43 -0000
Kommentar löschenOhne wirklich zu wissen was mich bei diesen Film erwartete, sah ich ihn mir mit skeptischen Mine an. Hin und her gerissen von verschiedenen Emotionen komme ich zu den Entschluss das diese surreale Atmosphäre und der düstere Stil meinen Geschmack angesprochen hat. Ein Film über den ich noch mehrere Tage hinweg nachdenken werde...
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Wednesday90 Thu, 24 Jan 2013 12:34:11 -0000
Kommentar löschenDavid Lynch Werkschau Part I.
Alle Jahre wieder wird es Zeit für eine Lynch Werkschau, habe jetzt wieder einen Run gestartet.
Direkt nach den ersten Einstellungen hatte Lynch mich wieder gepackt. Die düstere, verstörende Optik und die beklemmende, unbehagliche Soundkulisse, erzeugen einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Man bittet darum, erlößt zu werden, gleichzeitig saugt man aber jede Sequenz gierig auf, dies ist die typisch hypnotisierende Wirkung, welche die Lynch-Werke, und speziell dieses hier, ausmacht.
Trotz der dauerhaft düsteren, ja fast schon depressiven Atmosphäre nimmt Eraserhead für mich persönlich ein sehr positives Ende.
Henry versinkt in hellem Licht in den Armen der pausbäckigen Lady.
"In heaven everyrthing is fine."
Eraserhead ist ein besonderes Kunstwerk. Ein faszinierender Alptraumtrip.
Wahnsinn auf Zelluloid gebannt.
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Simon Moon Thu, 24 Jan 2013 21:20:18 -0000
Antwort löschenDer selbstgemachte Industrial-Soundtrack ist auch nicht zu verachten.
Mr. Pink Sat, 01 Dec 2012 10:37:45 -0000
Kommentar löschenIch träume ziemlich regelmäßig. Oft auch so etwas, was man unter Umständen vielleicht als Albtraum bezeichnen könnte. Erinnern kann ich mich an das Geträumte am nächsten Morgen allerdings nur sehr selten. Aber zum Glück gibt es ja David Lynch.
In Heaven everything is fine.
http://www.youtube.com/watch?v=fnzObmHOxbE
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Gretchen_Ross Thu, 25 Oct 2012 20:00:10 -0000
Kommentar löschenEiner der drei Filme bei denen ich wirklich Angst hatte.
Diese komische Tänzerin mit den dicken Wangen hat mich in meinen Träumen noch verfolgt und das Baby ist für die 70er saugut gemacht!
Diese Atmosphäre ist so gnadenlos und so voll mit Methaphern, dass es kein Spaß ist, den Film zu sehen, aber doch will man es, weil er so gut ist.
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Martin Oberndorf Wed, 02 Jan 2013 00:22:19 -0000
Antwort löschenWelche sind die anderen 2?
Gretchen_Ross Wed, 02 Jan 2013 09:40:43 -0000
Antwort löschenBegotten und so ein anderer komischer experimenteller, aber ich weiß den Namen nicht mehr^^
lachender_Mann Thu, 25 Oct 2012 17:30:16 -0000
Kommentar löschenEin finsterer Fiebertraum gebettet in Metaphern und unvergessliche Bilder. Dieser Film hinterlässt lange Eindruck. Das ist unbeschreiblicher Wahnsinn! Und ich konnte daran teilhaben...
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SKURRIL Tue, 18 Sep 2012 15:41:28 -0000
Kommentar löschenSchon in "Twin Peaks" war Jack Nance einer meiner Lieblinge, weil seine Mimik so unglaublich grotesk ist und sein Charakter so berührend dargestellt wird. In "Eraserhead" spielt er den halluzinierenden Henry Spencer absolut herausragend, verloren in den Schatten unendlicher Alpdrücke und -träume. Die Parallelen zu Kafkas "Verwandlung" sind nicht zu übersehen und bereichern das geniale Zusammenspiel von Sound, den man schon als "Dark Ambient" bezeichnen kann, und schwarzweissen surrealen Bildern, die vor Dunkelheit nur so strotzen. Spencers Aussehen ist fantastisch, seine Träume, Wahnvorstellungen und Ängste fesselnd, faszinierend und in den Bann ziehend. Selten habe ich so eine grandiose Leistung bei einem Erstlingsfilm miterlebt. Lynchs unvorstellbares Talent offenbart sich bereits hier und jeder seiner darauffolgenden Werke geht in den Spuren von "Eraserhead" weiter. Natürlich kann man auch Gemeinsamkeiten mit Buñuel feststellen, doch Lynchs Surrealismus ist bei Weitem düsterer und beängstigenderer. Er zeigt uns die Einsamkeit in der Menge, die befremdliche Art der Menschen und dass Träume und Hoffnung oft nicht weit auseinander liegen: "Everything is fine in heaven!"
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GubbelGustav Sat, 15 Sep 2012 20:54:59 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist eine Tauchgang in das Emotionenmeer.
Mich hat der Film gefesselt wie kaum ein anderer. Ich lege sonst sehr viel auf eine gute Story, die von durchdachten Dialogen getragen wird.
In "Eraserhead" wird man der brachialen Kompostion aus Bild und Ton ausgesetzt und man weiß nicht wie einem geschieht.
Ich wusste irgendwann nicht mehr, ob ich weiterschauen will oder muss. Ich will dem Film keine positive Wertung geben, weil er mit zu düstern Emotionen behaftet ist, aber angesicht der Tatsache, wie hypnotisch er mich zum Zusehen zwang, habe ich keine andere Wahl.
Im Nachhinein hätte ich gerne eine Aufzeichnung meiner Mimik vom beim Schauen des Films gehabt. Auch die Strecke die ich mit meinem Sessel "gefahren" bin, muss beachtlich gewesen sein.
Ich empfehle diesen Film, aber schaut ihn am besten am Wochenende. Ich hoffe, dass ich am Montag wieder aufnahmefähig sein werde.
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Stallforce Sat, 08 Sep 2012 06:04:13 -0000
Kommentar löschenSelten hat ein Film eine solche Zahl an Emotionen in mir ausgeloest wie Eraserhead. Ekel, Angst, Freude, Hilflosigkeit, Verachtung, Neugierde, Wut, ... . Oft genug sagt dir dein Kopf: "sieh weg!", doch dein Blick bleibt wie gelaehmt auf den Bildschirm gerichtet. Eraserhead ist ein kafkaeskes, buñueleskes, lyncheskes Meisterwerk!
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mariega Sat, 08 Sep 2012 18:05:56 -0000
Antwort löschenJe dirais même " ubuesque"!!! :)