Fleisch ist mein Gemüse

Fleisch ist mein Gemüse (2008), DE
Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 17.04.2008

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5.2 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Christian Görlitz, mit Maxim Mehmet und Andreas Schmidt

Hamburg/Harburg in der zweiten Hälfte der 80er Jahre: Der 24jährige Schüchterling Heinz tritt als Mietmusiker mit der Band Tiffany’s und deren Bandleader Gurki im Paralleluniversum von Schützenfesten und Ü-30 Parties auf. Wenig erfolgreich läuft Heinz dabei Geld, Ruhm und vor allem der Frauenwelt hinterher. Mit einer Mutter in der Nervenklinik und einer überaus verzweifelten Nachbarin als permanentes Alltagsproblem versucht Heinz dennoch, mit wechselnden Sängerinnen den Durchbruch als Musiker zu schaffen. Doch er findet sich immer wieder mit den Tiffany’s bei dumpf-dörflichen Festen wieder. Der Alkoholkonsum steigt, das Essen wird radikaler (man isst Fleisch mit Fleisch statt mit Gemüse) und die spätpubertären Erstkontakte mit dem anderen Geschlecht erweisen sich als erstaunlich kompliziert.

Deutscher Filmstart: 17. April 2008

Handlung

Heinz (Maxim Mehmet) leidet unter schwerer Akne, großer Schüchternheit, ist mit Mitte Zwanzig immer noch Jungfrau und lebt bei seiner psychisch kranken Mutter (Susanne Lothar) . Seine arbeitslosen Tage verbringt er trinkend und TV glotzendend mit der depressiven, übergewichtigen Nachbarin Rosi (Livia S. Reinhard) – bis ihm ein Job angebotern wird. Die Showband “Tiffanys” über die Dörfer und spielt auf Hochzeiten, Schützenfesten und ländlichen Festivitäten. Bandleader Gurki (Andreas Schmidt) heizt die Stimmung mit schlechten Witzen an und baggert unerschrocken jede Dorfschönheit an, während seine Bandmitglieder über das schlechte Essen und die schlechte Bezahlung murren. Die Auftritte sind alkoholgeschwängert, bei Musikern und Publikum und enden auch schon mal in Schlägereien oder Vollrausch.

Heinz ist mit Abstand der beste Musiker und hat größere Pläne. Er produziert eigene Songs und sucht dafür eine Sängerin. Dabei findet er auf seine erste, aber unerwiderte Liebe Anja(Susanne Bormann), erlebt einen missglückten One-Night-Stand und trifft auf die aufmüpfige Jette (p:52391), die zwar toll singen kann, aber Heinz zu unpolitisch findet und ihn abblitzen lässt.

Schlecht läuft es auch mit seiner Mutter. Nachdem sie sich aus dem Krankenhausfenster gestürzt hat, vegetiert sie in einer Pension vor sich hin und stirbt, Nachbarin Rosi begeht Selbstmord. Während eines Bandauftritts verunglückt der abgehalfterte Altstar Oliver Bendt ([p:41965]]) Weil Heinz sich um ihn gekümmert hat, verschafft ihm der Ex-Star eine Plattenproduktion.Heinz erinnert sich an Jette, die inzwischen sein musikalisches Talent erkannt hat, zusammen nehmen sie einen Song auf, der zum Hit wird. Heinz und Jette verlieben sich ineinander, der Song wird ein Hitund am Ende tanzen alle Menschen aus Heinz Leben zusammen auf der Bühne, der echte Heinz Strunk kommt dazu und fragt sich, ob das alles so stimmen kann.

Wissenswertes

Der Film basiert frei auf dem gleichnamigen Buch von Heinz Strunk. Inzwischen gibt es nach der Vorlage auch eine Hörbuch und ein Theaterstück (Hamburger Schauspielhaus: Phoenix – wem gehört das Licht?

p:52391, die Jette aus dem Film, ist auch im wirklichen Leben Sängerin, bei der Band Panda.

Heinz Strunk hat auch im Film Immer nie am Meereine Hauptrolle gespielt.

Weiter Informationen im Internet

Zusammenstellung von Presse-Kritiken auf film-zeit.de (deutsch)
Webseite von Heinz Strunk
Heinz Strunk arbeitet zusammen mit Rocko Schamoni und Jacques Palminger als Studio Braun bekannt, auf ihrer Webseite gibt es Beispiele ihres Humors
Filmkritik auf KultHit.de

Quellen: Presseheft

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Fleisch ist mein Gemüse

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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5.0Geht so

[...] Was als Buch ganz gut funktioniert, wirkt im Kino etwas unausgegoren: Für eine Komödie sind die Gags zu dezent gesetzt, für eine mitreissende Geschichte passiert zu wenig. [...]

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sushi25: movie-fan.de

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2.0Ärgerlich

Komödie ist was anderes. Zwar beinhaltet der Film einige nette Erinnerungen an die 80'er Jahre. Die Story ist nicht wirklich 90 Minuten tragend und flach.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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5.0Geht so

Regisseur Christian Görlitz, der bisher vor allem fürs Fernsehen gearbeitet hat, konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob er lieber ein Sozialdrama oder eine quietschbunte Komödie erzählen will. Und so ist die Filmversion leider trister als eine Sauerländer Kneipe nach dem Schützenfest.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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3.0Schwach

Fangen wir mal wieder mit einem Geständnis an: für kurze Zeit habe ich Heinz Strunk mit Ulrich Strunz verwechselt. Letzterer schenkte der Welt diverse Bücher zum Thema Diäten oder Fatburning und zeigte sein makrobiotisches Ponem gerne im Fernsehen. Etwas überrascht war ich dann, von einem solchen Fitness-Guru ein Buch zu finden, das all die guten Essens-Vorsätze schlicht über den Haufen warf. Wie jetzt? Soll man jetzt doch nur noch Fleisch essen? Wäre gar kein Problem…

Doch schnell stellte sich heraus, dass Strunk und Strunz ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Während Strunz seit Jahren die eiweißreiche Sonne aus dem Hintern scheint, hatte es Nachtschattengewächs Strunk nie so wirklich einfach im Leben. Geplagt von einer sehr starken Akne gingen seine Sozialkontakte zu Jugendzeiten gegen null und zu allem Überfluss war seine Mutter auch noch psychisch krank und bedurfte andauernder Pflege. Einzig die Musik hielt ihn vermutlich davon ab, komplett durchzudrehen. „Fleisch ist mein Gemüse“ erzählt uns nun also relativ nah an der autobiographischen Buch-Vorlage, die Geschichte vom „Heinzer“, der sich als Saxophonist bei einer Tanzkapelle verdingt. Doch egal ob Hochzeit oder Schützenfest: so richtig glücklich wird ein Musiker mit dieser Klientel sicher nicht, dienen diese Auftritte doch eher zum Bestreiten der Lebenshaltungskosten. Nebenbei versucht Strunk mit eigenen Kompositionen und mit Hilfe von diversen Sängerinnen den echten Durchbruch mit seinen eigenen Songs zu schaffen…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Von etwas weniger weit nördlich als die "Populärmusik aus Vittula", genauer gesagt aus Hamburg, Arbeiterviertel Harburg, kommt uns nun noch Mitleidsloseres entgegentrompetet. "Fleisch ist mein Gemüse", der schnell umkultete, autobiografische Debüt-Roman von Heinz Strunk führt in seiner Verfilmung als schrägschöne Coming-Of-Age-Inszenierung tief hinab ins erbärmliche Vollsuff-Paralleluniversum der Schützenfeste, Faschingssausen und Dorfhochzeiten.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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4.0Uninteressant

Aus einem amüsanten Buch auch einen ebensolchen Film zu machen, ist kein Ding der Selbstverständlichkeit. Zumindest trifft dies auf diese eher trostlos geratene Bestsellerverfilmung zu. Die ist ungefähr so dröge wie das Hamburg-Harburg der 1980er Jahre und die Jugend, die Heinz Strunk dort verbringt. Uninspiriert und lieblos inszeniert hat das Ganze Christian Görlitz, was nicht verwundert, riskiert man einen Blick auf sein bisheriges Schaffen: Vor allem Fernsehspiele mit anspruchsvollem Inhalt sind dort zu finden und etwas Ähnliches hat er auch hier versucht, konnte sich aber zwischen den tragischen und komischen Elementen der Geschichte nicht entscheiden, sodass eine misslungene Tragikkomödie herausgekommen ist. Einziger Lichtblick ist Andreas Schmidt („Sommer vorm Balkon“), der in der Rolle des peinlich-überdrehten Bandleaders der Partyband, mit der Heinz Strunk über norddeutsche Schützenfeste und Hochzeitsfeiern tourt, Akzente setzen kann in einem ansonsten wenig ansprechenden Fernsehrfilmeinerlei, bei dem die direkt aus dem Buch verlesenen Kommentare noch das Lustigste sind.

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peter-noster: Mostly Movies

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6.0Ganz gut

Es bleibt die Erkenntnis, dass der Film seine Stärken in der beklemmend authentischen Schilderung von Heinz Jugend zwischen privaten Unglück und Abliefern auf der Bühne hat. Er weiss dem Gesamtwerk nichts neues hinzuzufügen, macht aber nichts richtig falsch und gefällt mit seiner treffenden Charakterzeichnung.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Eine melancholisch-schräge Coming-of-Age-Story mit überaus skurrilem Figurenarsenal ist diese Adaption der Jugenderinnerungen der Hamburger Kultfigur Heinz Strunk. Mit über 250.000 verkauften Exemplaren erlangte Heinz Strunks "ziemlich" autobiografischer Roman Kultstatus und wurde zum Besteller...

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Kommentare (25) — Film: Fleisch ist mein Gemüse

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spackmat

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Bewertung1.5Ärgerlich

Eine herbe Enttäuschung nach dem wirklich großartigen Hörbuch. Lieber schnell wieder vergessen.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.5Uninteressant

"Fleisch ist mein Gemüse", mittelmäßige Komödie, die in einer nicht enden wollenden Endlosschleife zu hängen scheint.

Wie das so ist bei Buchverfilmungen, wissen wir ja leider zu genau, das Buch ist immer besser. Nur was, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat und der Film einem trotzdem nicht gefällt?
"Fleisch ist mein Gemüse", völlig unklar warum das der Titel des Buches oder Filmes ist, zeigt nichts, was wir nicht schon gesehen hatten. Eigentlich ist es ein typisch deutscher Film, mit typischen Darstellern, die typische Handlungen tätigen usw.
Das Ganze wirkt auf dauer ziemlich schleppend, wenn nicht sogar langweilig. Bei mir persönlich kann der Streifen nicht einmal mit Musik punkten, denn ich mag keine Faschingspartys und Schlager waren noch nie mein Fall.

Susanne Lothar (Bloch) spielte ganz hervorragend, Anna Fischer (Groupies bleiben nicht zum Frühstück) nervte mal wieder tierisch und sonst ist der Cast nicht sonderlich nennenswert.

Was gibts da noch groß zu sagen?

"Fleisch ist mein Gemüse", bringt einem zum schnarchen und ertrinkt in jedem existierenden Klischee.

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seniorem

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Swing time is good time, good time is better time
tolle Kostüme, hässliche Darsteller und geile Sprüche.

Und die Coverversion von "Geil" ist der Kracher und jetzt geh ich erst mal ordentlich absaften:-)

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sikkmeidack

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schon im Studio Braun fand ich Heinz Strunk weit vorne. Seine Bücher und sein Aktionismus sind Heiland. Seine Off-Stimme in diesem Film ist aber genauso daneben, wie der Film selbst. Leider schlecht umgesetzt. Vom Lesespaß zum Untermaß.

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Sanylein

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Bewertung5.5Geht so

Ganz okay, aber gegen das Buch eher zu langweilig.

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Nayuma

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Bewertung5.0Geht so

Jaja, wenn da nicht die Liebe zur Musik waere, waere das Leben schon echt ein trostloser Scheiss! ;) Der Film ist ganz nett, aber diese Musik auf Dauer und das Dorfleben auf Dauer waren dann doch nicht so ganz meins. Werd auf jeden Fall nochmal das Buch lesen muessen...

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Klopper

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Buch fand ich klasse, da es wunderbar den Spagat zwischen Komik und Tragik schaffte. Dem Film gelingt das leider nicht. Als Komödie taugt er nur mäßig, da die Gags flach und nicht allzu häufig kommen. Für eine Tragödie kann man das gezeigte wiederum nicht ernst genug nehmen. Seine besten Momente hat der Film bei den Auftritten der Tiffanys. Die schlechte Musik, die üblen Klamotten, die stillosen Feiern und die unfassbar schlechten Sprüche von Bandleader Gurki zaubern eine wunderbare 80er-Schützenfestarmosphäre, wie man es sich schlimmer nicht vorstellen kann. Hier ist der Film wirklich witzig, wenn man denn mit diesem geballten Trash was anfangen kann.
Heinzers Musikproduzenten Karriere stört hingegen. Die später auftauchende Jette nervt nur und das Ende könnte schlechter nicht ausgefallen sein.

Der echte Heinz Strunk ist übrigens auch mit von der Partie. Er hängt als Trophäe an der Wand vor einer Kinoleinwand und kommentiert zusammen mit einem ausgestopften Hirschkopf das Geschehen. Das ist leider nur am Anfang lustig und nutzt sich schnell ab.

Lieber das Buch lesen.

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simvlacrvm

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Oder, für die Lesefaulen (wie mich), das Hörbuch hören. Da von Strunk selbst gelesen, versteht man die Nuancen des Buches eh besser.
Der Film ist scheisse.


Hauptdarsteller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film mit zahlreichen Facetten und ungewöhnlichen Wendungen. Die Landjugend macht Musik und der Zuschauer ist direkt dabei. Realitätsnah und ungeschmingt so wie das Leben spielen kann. Besonders lustig, der Auftritt im Altenheim.....dieser Film hat Lokalkoloriet und Wiedererkennungswert! Der Soundtrack macht Lust auf mehr und wer schon einmal auf einem Schützenfest als Band gespielt hat weiß worum es hier geht....
Szenen aus dem Leben, einfach nur gut abgeliefert!!!

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janhoo

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Bewertung6.5Ganz gut

So, jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, mir den anzuschauen. Und es hat Spass gemacht. Natürlich ist das Buch besser, natürlich wurde die Happy-End Story dazugedichtet, ... aber ich habs schlimmer erwartet.
Für Soundtrack ist super, sowohl die Schlager-Party als auch die Nummern von Jette (Anna Fischer) da werd ich gleich mal iTunen ...

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screenager

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Buch ist Oberklasse!!! Der Film ist ok, besonders Gurki ist sehr gut gelungen :)!!!

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Marie Krolock

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Gurki? :D


Blonder

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist eigentlich nur eine 90 minütige Schlagerparty mit etwas Handlung. Einige Gags sind gelungen und die restlichen wollen einfach nicht zünden. Gute Ansätze sind vorhanden, wurden aber leider nicht weiter entwickelt.
Vielleicht sollte man ihn sich spät an Sylvester angucken, wenn man schon einen sitzen hat. Dann kann man zumindest bei den Schlagern lauthals mitgrölen.

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pellekraut007

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Bewertung5.0Geht so

Das mit dem Fleisch ist so eine Sache: ich mag es nicht! Deshalb tu ich mir auch mit dem Filmtitel schwer, das Buch habe ich nicht gelesen. Die Komödie kommt symphatisch in die Gänge und wirkt dennoch etwas hölzern. Die Gags sind teilweise brachial, teilweise subtil, für mich allemal besser als bei jedem "Keinohrhasen-Männerherzen-Krampf". Meine Lieblingsszene: Ein Mädchen kommt, um sich als Sängerin vorzustellen (THE COMMITMENTS) und sagt nach einiger Zeit entwaffnend ehrlich: "Nee, oder?" Die Schauspieler sind herzliche Typen, keine "Filmgecken", die Sprache ist glaubwürdig und die Szenen schräg genug, um den Film unterhaltsamer zu machen, als den Großteil der unerträglichen Deutschkomödchen mit Schweiger und Konsorten! Man kann sich mit Fleisch als Gemüseersatz unterhalten, muß es aber nichtunbedingt! Grunz!

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keddschabb

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Und ich hielt Ihre Spezies immer für Allesfresser, berüsselter Freund! Doch auch wenn Gemüse Ihr Gemüse ist, würde ich behaupten, dass sich das Buch zu lesen allemal mehr lohnt als den Film zu schauen.


Kris

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Ich möchte ebenfalls eine Lanze für das Buch brechen: Es ist von geradezu genialem, manchmal etwas melancholischem Humor, den der Film leider niemals erreicht. Ich empfehle aus vollem Herzen das von Heinz Strunk selbst gelesene Hörbuch. Einfach großartig!


"FrankyBoy"

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Schlimm, aus dem wirklich brüllenkomischen Debut-Roman von Heinz Strunk so etwas zu machen:
Die Geschichte: zu schnell abgespielt, als das etwas mit Substanz hängen bleibt, und auf die falschen Akzente setzend
Die Charaktere: Gehen einen nach dem 3. Auftritt allesamt (sogar Heinzer!) auf die Nerven! Arme Susanne Lothar...
Die Witze: NICHT EXISTENT!! Christian Görlitz (oder wie der Regisseur heißt) hat nur den tragischen Teil benutzt und die wenigen Witze, die in dem Film vorkommen, dadurch zu unglaublicher Plätte mutieren lassen!
Zudem noch das Ende, das mit dem Buch ABER WIRKLICH REIN GARNIX zu tun hatte!
Alles in allen ein disaströser Film mit Starbesetzung, den man, wenn man nicht Heinz-Strunk-Fan wäre, gar nicht ertragen könnte!

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annaberlin

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Bewertung3.0Schwach

Musste die DVD abschalten, weil der Film so schlecht-mittelmäßig war...

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VivianOnyx

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Bewertung4.5Uninteressant

Wenn das der landläufige Humor ist, bin ich froh bei diesem Streifen kaum gelacht zu haben. Die Idee ist nett, die filmische Umsetzung dröge. Ich kann diesen Film nicht weiterempfehlen. Vielleicht klappts ja beim nächsten Versuch.

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Kris

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Bewertung6.5Ganz gut

Bleibt leider weit hinter Humor und vor allem Wortwitz der Buchvorlage zurück. Die Figuren, im Roman sehr lustig beschrieben, wirken im Film leider nur mitleiderregend. Kann man angucken, wenn man nicht zu viel erwartet.

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Subway

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Bewertung5.5Geht so

Vorweg: ich habe nicht viel gelacht. Eher verspürte ich ständig Mitleid für die Figuren.
Die Darstellung der 80'ger sowie der verschiedenen Feste gefiel mir, jedoch hat der Film keinen spürbaren Leitfaden. Erst als zum Ende hin die rotzfreche Sängerin (Anna Fischer?)auftritt kommt fahrt in die Geschichte. Anna Fischers schauspielerische Leistung gefiel mir sehr.

-Beim lesen der Kommentare anderer ist es echt auffällig, wie viele "Vorweg" schrieben. :)

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Punk

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kenne das Buch jetzt nicht, aber beim Film hab ich das eine oder andere mal herzlich gelacht ...

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kuf

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Bewertung6.5Ganz gut

Ziemlich gelungene Darstellung von 80er Dorffesten und dem peinlichen 80er-Style - Das was dort überzeichnet vorkommen mag, war die Realität! Die Einspielungen mit Heinz Strunk + Hirsch sind meiner Meinung nach überflüssig.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Hatte gemischte Gefühle bei dem Teil: Zunächst konnte ich mit dem Film schlicht wenig anfangen und war gelangweilt. Dann kam aber zügig das Abkotzen über Schützenfest- und andere deutsche "Kulturen", das war klasse. Später zog es sich dann wieder. Irgendwie alles nicht richtig Fisch oder Fleisch...

Auch der Cast ist ein Hin und Her: Andreas Schmidt als Oberproll-Bandleader wirklich sehr großartig; Anna Fischer als KPD-ML-Kind wie schon früher einfach nur überdreht und schauspielerisch ziemlich unfähig (sorry, die mag ja als Mensch sogar sympathisch sein). Bei Strunks Mutter habe ich mir die ganze Zeit gewünscht, dass die schneller stirbt, um das nicht länger mit ansehen zu müssen ;-) Und Susanne Bormann war in "Liegen Lernen" auch schon besser.

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