Ichi the Killer

Koroshiya 1 (2001), HK/KR/JP
Laufzeit 110 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Thriller, Komödie, Horrorfilm, Drama, Actionfilm

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6.5 Kritiker
18 Bewertungen
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6.5 Community
1070 Bewertungen
49 Kommentare
Ichi the Killer - Bild 29054
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von Takashi Miike, mit Tadanobu Asano und Nao Omori

Der Yakusa Boss Anjo ist zusammen mit einer Prostituierten und 100 Millionen Yen verschwunden. Kakihara macht sich zusammen mit dem Rest von Anjo’s Truppe auf die Suche nach dem Chef. Ein säuberlich aufgeschlitzter Safe am Tatort führt sie auf die Spur von dem mysteriösen “Ichi”. In einem Superheldenkostüm und mit Klingen versehenen Schuhen richtet Ichi unter den Triaden regelrechte Blutbäder an, die wiederum mit wachsender Begeisterung von Kakihara wahrgenommen werden. Der ist nämlich regelrecht fasziniert vom grenzenlosen Treiben des geheimnisvollen Killers. Bald kreuzen sich die Wege der beiden, doch es soll nicht alles so kommen, wie Kakihara sich das erhofft…

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Ichi the Killer

Ciprian David: NEGATIV

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7.5Sehenswert

...Die Gewaltdarstellung selber wird durch die Methode der Inszenierung diskursiv. Einerseits besteht der Film aus der detailgetreuen, jedoch bis ins Comichafte überzeichneten Darstellung des Gemetzels, das Ichi im Laufe der Handlung hinterlässt, jedoch werden diese Szenen immer mit solchen alterniert, die die ersten thematisieren und sich als Antwort auf die krankhaften Bedürfnisse der Charaktere erklären. Der Zuschauer kommt somit nie richtig zum Genuss des Gezeigten, sondern wird durch den ständigen Wechsel zwischen Annäherung an und Distanzierung zu den Charakteren stetig auf die eigene, mit der Sichtung des Films stattfindende, voyeuristische Praxis aufmerksam gemacht....

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Böse, Splatterig, ironisch und doppelbödig. Ansehen, nicht wegsehen. Aber nur uncut.

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Kommentare (47) — Film: Ichi the Killer

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albaniax

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich hab diesen Film mit 12-13 gesehen, 2 Mal sogar soweit ich mich erinnern kann. Damals aber bestimmt, um meine Grenzen zu testen.

Jedenfalls kam ich durch Moviepilot wieder auf diesen Film zurück und die Szenen sind noch größtenteils da und das nach 7-8 Jahren.

Allein dafür bekommt dieser Film seine 2.5 Bewertung; für die unkonventionellen, originellen, beschissenen Szenen :)

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albaniax

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OK, jetzt versteh ich ;) Hast Recht, richtig kranker Scheiß.


Simon Moon

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Ich hab es genossen. Richtig... kranker... Scheiß. lachenmuss


Maracaibo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine Wertung wäre noch deutlich höher ausgefallen, wenn der Film sich im letzten Viertel nicht so ewig hinziehen würde.

Ansonsten finde ich den Film aber spitze! - Absolut krank, abartig und dabei doch auf pech-schwarz-humorige Weise unterhaltsam und witzig! Ausgezeichnet!

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Maracaibo

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Meine Goregrenze ist übrigens bei "Guinea Pig" erreicht. Das finde selbst ich nicht mehr witzig!^^


N. Hornblower

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Nach Durchsicht der Inhaltsangaben auf Wikipedia kann ich sagen: Kein Interesse! So was verfolgt mich dann immernoch tagelang.


Maniac131

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Kakihara, was glauben sie eigentlich machen sie da?“ „Nichts…nur ein bisschen foltern.“

Ichi, the Killer oder wie er im Japanischen heißt, Koroshiya 1, ist der wahrscheinlich bekannteste und umstrittenste Film von Takashi Miike. Die Geschichte des Films beruht auf dem gleichnamigen Manga von Hideo Yamamoto aus dem Jahre 2001. Manche sehen darin nur eine Ansammlung von Perversitäten und Gewaltorgien, doch wie so oft im asiatischen Genrekino ist das nicht so einfach, wie es aussieht.
Es geht hier um eine japanische Gang, die versucht ihren Anführer wiederzufinden, einen Killer, der keiner sein will, eine Prostituierte, die nicht genau weiß, was sie will und um einen Yakuza-Clan, der langsam zerbricht.
Die Handlung ist, wie von Miike gewohnt, zwar recht einfach, aber so abgedreht und außergewöhnlich erzählt, dass es einem teilweise nicht leicht fällt, am Ball zu bleiben. Doch gerade diese Erzählweise macht einen großen Reiz des Films aus. Die Charaktere, die alle samt sehr gut gespielt sind, sind sehr abgedreht und passen wunderbar in die bizarre Welt, die Miike hier geschaffen hat. Am meisten sticht hier Tadanobu Asano heraus, der als Gangführer Kakihara eine brillante Leistung abliefert. Die Charaktere sind ohnehin das größte Plus von Ichi, the Killer. Es gibt keine guten oder bösen Figuren. Jeder einzelne ist völlig durchgeknallt. Kakihara zum Beispiel foltert sehr gerne, sucht aber nur nach jemandem der ihm wirkliche Schmerzen zufügen kann. Ichi selbst bringt als Killer viele Menschen um, obwohl er eigentlich kein Killer sein will. Diese Liste könnte man endlos fortführen. Kein Charakter ist eindimensional oder blass und fügt sich hervorragend ins Gesamtbild ein.
Die Kameraarbeit ist gewohnt sehr gut und fängt die bizarren Bilder, mit ihren grellen Farben gut ein. Die Kostüme der Figuren sind asia- typisch sehr ausgefallen, sind wohl aber der Manga-Vorlage geschuldet. Auch der Soundtrack ist sehr unkonventionell und unterstreicht das abgedrehte Geschehen perfekt.
Die viel diskutierten Gewaltszenen sind zwar sehr explizit, doch so überzogen und absichtlich unrealistisch dargestellt, dass sie niemand ernst nehmen kann. Die Härte erzeugt der Film vor allem durch die Folterungen, Vergewaltigungen und die Art und Weise, wie diese dargestellt sind, gerade die Misshandlungen sind sehr intensiv. Man kann beinahe fühlen wie die Opfer leiden, bekommt gleichzeitig auch das Gefühl der Freude vermittelt, die der Täter bei seiner Tat hat. Miike hat sich hier einiges einfallen lassen, um den Zuschauer gleichzeitig zu schocken und zu amüsieren. Normalerweise wirken Gewaltszenen harmloser wenn man sie ins lächerliche zieht, doch bei Folter und Vergewaltigung werden sie noch intensiviert. Zart besaitete Gemüter und Moralapostel sollten daher dringend Abstand zu diesem Werk halten.
Takashi Miike hat mit Ichi, the Killer sein Meisterwerk erschaffen. Er hat nicht nur eine Gewaltorgie produziert, sondern eigentlich eine ungewöhnliche, bitterböse Ballade auf die destruktive Art des Menschen. Es gib hier weder einen strahlenden Helden, noch einen bösen Wolf, noch ein unschuldiges Mädchen, ja nicht einmal ein unbescholtenes Kind. Jeder Charakter ist auf seine Weise gut und böse und versucht, seine Ziele zu erreichen. Es geht sowohl um den menschlichen Drang zu zerstören, als auch um das Bedürfnis, zerstört zu werden. Dies wird dem Zuschauer so intensiv in den gewalttätigen, verstörenden Bildern um die Ohren gehauen, dass er danach erst einmal Luft holen und darüber nachdenken muss.
Ichi, the Killer ist ekelhaft, er tut weh, ist bitterböse und gerade deshalb beeindruckend und brilliant. An jeden, der sich traut eine unbedingte Empfehlung.

Man sollte auch in diesem Fall, wie so oft in der BRD, auf eine Fassung aus Österreich zurückgreifen. Die deutschen Veröffentlichungen sind um 13 Minuten geschnitten und damit nur ein schlechter Witz.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Sicherlich Miike's markantester und profiliertester Film; in Sachen Overdrive ist dies hier kaum noch zu überbieten. Die Inszenierung sucht Szene für Szene immer die Extreme und dem Zuschauer bleibt keine noch so perverse oder blutige Einzelheit erspart. Diese Tatsache macht den Film und insbesondere die recht wirre Gangster-Geschichte nicht besser, sorgt aber dafür, dass einem immer mal wieder der Atem stockt. Urban Flash total und ein Szenario, falls man es denn in seiner ganzen Breite erkennt und akzeptiert, das sich einem tief einbrennt. Das Kult-Image, das dem Film auch gelegentlich vorgeworfen wird, wurde sicherlich nachträglich kreiert und ich behaupte mal, dass dies so von Miike nicht beabsichtigt aber auf eine gewisse Weise schon auch willkommen war.

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Üffes Müffes

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Bewertung2.5Ärgerlich

Mit japanischen Filmen hält es sich bei mir wie mit japanischen Comics. 90% davon sind in meinen Augen Schrott. Leider gehört Ichi the Killer nicht zu den restlichen 10%. Da waren mir die Charaktäre doch zu albern, dämlich oder extrem überspitzt dargestellt. Dazu dann noch Gewalt, Blut, Verstümmeln achja es wird doch echt irgendwann langweilig.

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Homunculus

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Bewertung3.0Schwach

Ne is klar..schon wieder gestelzt prätentiöses Asiaten Kino mit explizit pointierten Körperverstümmelungen.Mein Entschluß diese Filmkultur weitgehend zu ignorieren, ist kein schlechter, da bin ich mir sicher

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Kloppo09

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Dann verpasst du einige der besten filme aller Zeiten.Das Asiatische Kino tritt dem 08/15 ami kino gehörig in die weichteile.Jeder Film ist einzigartig!


Doomsday

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Die Asia-Filme sind natürlich anders als US-Filme, ähneln sich aber untereinander ebenfalls. Sie deswegen meiden zu wollen ist nachvollziehbar.


guggenheim

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Bewertung1.0Ärgerlich

Zwanghaft auf Kult getrimmt, um damit eine Rechtfertigung für Perversität und selbstzweckhafte Radikalität zu schaffen. Das sinnentleerte Kuddelmuddel soll wohl zur Kunst erhoben werden, bleibt aber stets dahingerotztes Einerlei ohne irgendeine Art Tiefenwirkung. Hauptsache irgendwas irgendwie zusammengeschnitten, unterfüttert mit Folter und einem Triaden-Gwynplaine für Arme, der problemlos die neueste Winterkollektionsabart von Designer XYZ vorführen könnte. Das eigentliche Drama ist jedoch, dass die destruktiven Phasen die lebhaftesten sind.

Aber bei Miike ist es wie bei Mercedes: Der Stern könnte auf einer Rikscha angebracht sein, es gäbe trotzdem noch genügend, die darin eine technische Meisterleistung erkennen.

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LokisSon

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Ichi wird ganz furchtbare Rache an dir nehmen und dir deine Nippel an die Ohrläppchen tackern!
Hier einfach Mercedes... äh... Miike in den Dreck ziehen!


waltwhite

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So oder so ähnlich.


The MovieBrothers

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Bewertung7.0Sehenswert

Kakihara: " Konzentrier dich einfach darauf, wie gut es sich anfühlt, jemandem Schmerz zuzufügen."

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JimiHendrix

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„KAKIHARA!! WAS MACHST DU DA!! – Nur ein bisschen foltern.“

Takashi Miikes sadomasochistisches Feuerwerk, ist mit die würdigste Gewalt-Huldigung, welche das Kino je hervorgebracht hat und die auf der Leinwand, in dieser extrovertierten Form, seinesgleichen sucht. Diese Manga-Adaption definiert das Wechselspiel zwischen Brutalität und Komik neu und wagt einen gelungenen Mischung der verschiedenen Genre.

Ich gehe auf die Knie und verbeuge mich vor diesem schmerzzereißenden Stück Selbstfolter, denn soviel exzessiver Gewalt, stehe selbst ich als hartgesottener Liebhaber machtlos gegenüber und gebe mich dieser Lust hin. Den Blick auf die umherfliegenden Eingeweide und die Blutgeysire gerichtet, welche durch die comichaften Einflüsse durchaus höchst erheiternd wirken, genieße ich dieses furiose Spektakel.

Nie machte es soviel Spaß Männer in zwei Hälften zerspringen zu sehen. Oder Yakuza, die an Fleischerhaken baumeln und mit heißem Fett übergossen werden doch damit nicht genug, anschließend wird man sie noch mit dicken spitzen Nadeln penetrieren. Auch sehr genüsslich verfolgte ich die Zungenopferung und natürlich die Show der extrovertierten Gedärme und der abgetrennten oder abgerissenen Gliedmaßen. Ob das alles eine filmische Berechtigung besitzt?- Ja in meinen Augen schon, denn es wirkt auf seine verstörende Art und Weise irgendwie komisch.

Der japanische Fließbandfilmproduzent schafft es trotz seines hoch frequentierten Arbeitsalltages immer wieder, die Qualität ungemein hoch zu halten. Darüber hinaus stampft Miike aber auch cineastische Leckerbissen aus dem fruchtbaren Boden seines Ideenreichtums. Auch wenn „Ichi the Killer“ der gleichnamigen Manga-Verfilmung zu Grunde liegt, lässt es sich Miike nicht nehmen, alles noch ein bisschen abgedrehter zu realisieren.

Der Film beginnt. Der Filmtitel bekommt seine Unterbringung in dem achtlos an die Mauer gespritzten Sperma, ein symbolisierter lebensverneinender Akt. Ichi ist der Inhaber dieser milchigen Suppe und bringt mit dieser Ejakulation schon mal gleich 80 Millionen Spermien um die Ecke. Es soll aber nicht bei dieser Befruchtungsflüssigkeit bleiben. Er wird sich, angetrieben von pseudotraumatischen Kindheitserlebnissen, durch diverse Yakuza-Innereinen seinen Weg zur geistigen und körperlichen Emanzipation zu schlagen versuchen.

Sein genialer Gegenspieler ist Kakihara, seines Zeichens schmerzverliebter Wahnsinniger, der seinen speziellen Neigungen zur Gewalt bei der Yakuza-Gang unter Boss Anjo nachzugehen pflegt. Ein Sadomasochist vor dem in schwarzem Leder gekleideten Herren. Er hat es sich zum Hobby gemacht Qualenerträger und -austräger zu sein und diese Leidenschaft lässt sich nicht immer mit den gut situierten Syndikatgesetzten vereinbaren.

Tadanobu Asano, welcher Kakihara beeindruckend verkörpert und ihm unberechenbare Wesenszüge verlieh, lieferte mit dieser Charakterrolle seine schwierigste und beste Darbietung ab. Er verkörperte mit seiner schmächtigen Statur und seinem sehr feminin anmutenden Kleidungsstil, das genaue Gegenteil eines coolen Yakuza. Dennoch ist er auf seine ganz eigene comichafte Art cool, alleine der rote karierte Anzug, oder das schillernde Hemd und natürlich die unverwechselbaren Gesichtsnarben dienten vielleicht sogar Nolan als Vorlage für seinen Joker.

In den Nebenrollen tummelten sich, wie sich das für einen Miike-Film gehört, ebenfalls sehr absonderliche Typen, da sei nur mal an den Syndikatboss mit der Sanduhr zu erinnern, dessen wacklige Bewegungen mit einem Knirschen und Knarren ein Herr gingen.

Oder die Typen vom Ichi-Aufräumdienst, in ihrer ghostbusterähnlichen Aufmachung, die dann später mit langen Samuraischwertern und schrägen Masken für Furore sorgen.

Des Weiteren stoßen gegen Ende der Handlung die zwei „Polizisten“ dazu, die es mit der kranken Schrägheit von Kakihara fast aufzunehmen scheinen, ausgestattet mit einem perfiden Drang zur Brutalität erquälen und erschnüffeln sie sich den Weg zum Ziel.

Auch der treue Leibwächter von Kakihara, hier dargestellt von Shun Sugata fiel wegen seinem lauten Stimmvolumen auf und seinen nachdenklichen Tönen am Schluss, wo er gesteht, dass er es satt habe für diese kranken Typen die Drecksarbeit zu verrichten, er wäre auch gerne Bürohengst geworden.

Nicht zuletzt wegen den vielen guten Nebenrollen bleibt die Geschichte nicht nur auf den rudimentären Bahnen des unausweichlichen Endkampfes der beiden Gegenspieler beschränkt, sondern Miike schmückt die Story mit vielen schrägen, skurrilen und lustigen Untereinheiten aus. Außerdem sind viele Szenen als eine Art Parodie auf die Strukturen der Yakuza zu sehen.

Ich brauchte 3-4 Anläufe, den Film storymäßig zu verstehen, da ich mir erst die 110 minütige verschnittene Fassung zugelegt hatte, welche die Handlung und den sinnvollen Fluss des Films meines Erachtens nach sehr zerstörte. Dann recherchierte ich etwas im Internet und bestellte mir die 13 Minuten längere Fassung aus Japan und schon waren die Effekte und auch die Geschichte sehr viel erquickender. Was ich auch jedem nur dringend empfehlen kann ist, diesen Film im Original mit Untertiteln zu schauen, denn die Synchronstimmen sind unter aller Sau, sie werten den kompletten Film ab und lassen ihn einfach nur unprofessionell wirken.

Auch enthält der Film eine spannende Genremixtur welche sich aus Actionfilm, Gore, Psychothriller, Horrorkomödie und sogar ein wenig Drama zusammen würfelt. Man weiß nie ob man sich bei manchen Szenen nicht vor Lachen wegschmeißen, oder vor Ekel erstarren sollte, ich für meinen Teil fand es durchgehend unterhaltsam und amüsant, denn der Großteil der Gewalt ist schon wieder so übertrieben, um ihn einfach nicht ernst nehmen zu können.

Die Story bekam ihre Veredlung durch die ausgezeichnete Kameraarbeit und die teils grotesken Szenenbilder, ich erinnere mich nur zu gerne an den Anblick des an Fleischerhaken aufgehenkten Suzuki, der dort einen warmen Aufguss kredenzt bekam, oder dem in Fernseher hockenden Yakuza, welche dann nach erfolgreicher Folterung auf dem Elektrosperrmüll landete. Diese Szene könnte als skurrile und selbstironische Kritik zur Gewalt im Fernsehen verstanden werden.

Den schlussendliche Akt auf dem Hochhaus empfand ich als beste Inszenierung seit langem, die Schnitte, mit den Zeitlupen, die auch gleichzeitig von der langsam und wieder hektisch werdenden Musik vorangetrieben werden, sind extravagant. Genau wie die Figuren selbst, der Eine im grell schimmernden Hemd mit zwei Schaschlikspießen bewaffnet und voll spannender Erwartung, der Andere in Vollkörperanzug, mit Protektoren, ganz in schwarz gekleidet, mit Messern an den Achillessehnen und voll trotziger Tränen im Gericht. Der Schlusspunkt dieses Duells, einfach fabelhaft schön!

Die Filmmusik von Karera Musication passt großartig in dieses perverse und kranke Stück Filmkunst, Je nach Szene passt sich der Sound perfekt an die Bilder an und beschert diesem Werk somit die perfekte musikalische Untermalung. Musste mir ihn sofort zulegen und kann den Soundtrack nur empfehlen, für mich mit der beste Soundtrack der Filmgeschichte.

Für mich ist „Ichi the Killer“ momentan das beste Werk von Takashi Miike, auch wenn es gehaltvollere von ihm gibt. Doch der Unterhaltungswert übertrifft meines Erachtens nach das Gros seiner bisher produzierten Filme.

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Wumz

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Hab deinen Kommentar gerade erst entdeckt und da bekommst du ein ganz dickes GEFÄLLT MIR!!!


dustyOn3

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Super Kommentar.


ritchi

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Bewertung6.5Ganz gut

Puuh, die armen armen Frauen!
Ansonsten ist der Film eben ganz schön japanisch, weshalb aber oft ein Vergleich zu Tarantino gezogen wird ist mir nicht klar, da die Handlung viel dreckiger und undurchsichtiger erzählt wird als es T. jemals in den Sinn kommen würde. Was den Film ausmacht sind die Massen an Metal die in den Charakteren versenkt werden. Ob das aber einen sehenswerten Film ausmacht und ob er wirklich deswegen den Kultstatus verdient ist fraglich.

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nikl 1987

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Bewertung6.5Ganz gut

Seltsamer Film. Vom Gewaltpegel muss ich sagen, dass ich mehr erwartet hatte, so, wie der Film beworben wurde...und ja, ich habe die ungeschnittene Version gesehen. Der namensgebende Killer Ichi ist im Grunde genommen nicht anderes als ein Kind im Körper eines Mannes, ein Weichei, das seines gleichen sucht. Kakihara hat mir da schon besser gefallen, und bevor ich den Film gesehen habe, dachte ich auch, dass dieser Ichi verkörpert...naja. Die Gewalt, die im Film dargestellt ist, ist schon recht deftig, es gibt aber definitiv härteres...auch weil diese im Film schon so überzeichnet ist, dass sie eher ins Comichafte, lustige abdriftet...und nein, dies ist kein Widerspruch, einfach mal Film reinziehen und selbst überzeugen. Dies könnte aber auch daran liegen, dass der Film auf einer Manga-Vorlage basiert, die ja dafür berühmt sind, übertriebene Gewaltdarstellungen zu enthalten, von daher hat Miike dies wohl einfach nur in die Realität übertragen. Der Film legt einen großen Teil davon auf den Sadomaso-Faktor, sowohl Kakihara steht auf Schmerz als auch einige Frauen in dem Film empfinden schon fast sexuelle Lust, wenn sie fast krankenhausreif geprügelt werden. Genau aus dieser Thematik zieht der Film wohl auch seine Kontroverse...die Verbindung Sex mit Gewalt, wobei die Frauen hier auf heftigste erniedrigt und zu bloßen Lustobjekten gemacht werden. Dies hat aber vielleicht auch teilweise mit dem Frauenbild zu tun, das man in Japan hat, dort ist eine Frau eben um einiges niedriger gestellt und wird auch so angesehen als es zum Beispiel bei uns der Fall ist. Nichtsdestotrotz bietet der Film einiges an Gewalt gegen Frauen, von Verprügeln, Vergewaltigungen und brutalen Ermordungen...alles ist vertreten. Allein schon der Anfangstitel, der sich aus Sperma bildet, zeigt schon, wohin die Reise hier geht. Wenn wir das nun abgehakt haben, ist jetzt die Frage, was der Film sonst noch so bietet. Nun, eine Geschichte ist sehr wohl enthalten, auch mit den beiden Charaktere Ichi und Kakihara verbingt der Zuschaer viel Zeit und werden ihm dementsprechend vorgestellt und näher gebracht. Allerdings plätschert das ganze manchmal etwas belanglos vor sich hin, zeitweise macht sich Langeweile breit. Die vielen schrägen Charaktere und Dialoge und die teilweise skurillen Situationen, mit denen manchmal die Brutalität einhergeht und aus der diese sich auch entwickeln, entschädigen aber wieder dafür. Nicht unbedingt Miikes bester (gut, so viel habe ich von ihm auch noch nicht gesehen), aber auch kein vollkommener Absturz.

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Nico Gecko

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Bewertung7.0Sehenswert

Knallharte Splatterszenen eingebettet in einen Yakuzathriller.
Nichts für schwache Nerven.;)

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Syk

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Bewertung6.0Ganz gut

das ende habe ich nicht verstanden. kann mir das mal einer erklären.

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Syk

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ich glaube eher nicht, weil die wunde an der stirn des narbengesicht-typen ist nach dem sturz vom hochhaus nicht mehr da.


MrDepad

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Antwort kommt zwar ein wenig spät, aber egal^^
SPOILER

Es gibt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zum Ende, eine schlüssige Erklärung finde ich ist, dass Kakhihara (der mit dem Narbengesicht) an dem Moment, an dem er sich die Nadeln in die Ohren steckte, das was danach geschieht, fantasiert. Durch die Enttäuschung, dass er in Ichi keinen würdigen Gegner gefunden hat, sondern nur ein weinerliches Weichei, stürzt er sich letztendlich vom Dach des Hauses und Ichi wird von dem kleinen Jungen zu Tode getreten.


Brainkiller007

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich der deftigste Film der letzten Jahre, bei den ersten 3 "Gewaltszenen" dreht man sich schon fast weg vom Bildschirm und so geht der Film auch weiter. Die Story geht so, der Film lebt vom Gewaltdarstellungsgrad. Für Freunde des Brutalen sehr zu empfehlen.

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BigDi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein tabuloser Perversionenreigen, ein Metzel-und-Folter-Gourmetmenü, eine Parodie auf sich selbst, eine gewaltgeile Antithese zum klassischen Duell zwischen Superheld und Superschurke, ein definitives Manifest des Schmerzes, gar der pure Schmerz - als Lachen über durch eigene Hand zerschmetterte Gesichter, als blutfontänenverschießende Rache an der eigenen Feigheit und gewaltgeile Flucht vor der eigenen Gewaltgeilheit, als Stachelwand, die es zu vermeiden gilt, als Massagestuhl der kranken Seele, als ein Teil der eigenen Existenz, der mindestens so wichtig wie das Atmen. Gewürzt mit Ideen, die sich um den guten Geschmack noch weniger scheren als um das Wohlergehen der Figuren, und herrlichem schwarzen (Nonsense-)Humor ("Einst hatte ich einen Alligator, aber dann hat mich dieser gelangweilt und ich habe ihn das Klo runtergespült.") schreibt Takashi Miike die kranke Geschichte seines Werks mit Unmengen von Blut auf Zelluloid - nur der Filmtitel wird mit Sperma gemalt, als eine kleine Taufe für den Zuschauer zu Beginn. Dann wird ein Duell in die Wege geleitet, welches bösartiger nicht sein könnte: Auf der einen Seite Ichi, innen eine absolute Pussy, außen eine Klinge, die sich durch alles schneidet, ohne nach dem Grund zu fragen, auf der anderen Seite Kakihara, eine der durchtriebendsten Filmfiguren ever, die ikonische Vollendung des "trashic hero", der seine Umwelt mit einem (über)breiten Grinsen im Gesicht ins Verderben treibt, um selbst zum Verderben zu finden, welches einziges Lebensziel, einziger Existenzgrund, und dazwischen ein Haufen leidender, schreiender und brutalst dahinscheidender Opfer der beiden Endfreaks. Und spätestens wenn sich der introvertierte und herumheulende Sadismus und der unersättliche Masochismus in einem zum Niederknien hinterhältigen Showdown begegnen, wird klar: "Ichi - The Killer" ist nicht bloß ein blutiges Massaker, es ist zugleich auch ein schonungsloses Massaker an sich selbst - und damit der vielleicht bestmögliche Gewaltfilm.

P.S.: Weiß irgendjemand, wo man sich die Manga-Vorlage auf englisch kaufen könnte? Mir scheint so langsam, es ist einfacher, eine zum Verkauf stehende menschliche Seele im iNet zu finden als dieses Teil...

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BigDi

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@Schlegel: Der Boss wird von Ichi entzweigetreten, da gibt es nicht viel zu finden. ^^


Schlegel

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Muss mir entgangen sein.


Schlegel

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Bewertung6.0Ganz gut

Jedenfalls nicht langweilig und was zum Dampfablassen.

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Shorty06

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Bewertung5.0Geht so

Ichi the Killer von Takashi Miike.
Bereits vor einem halben Jahr wollte ich diesen Film sehen. Miike's "Audition" hat mir sehr gefallen, also machte ich mich an Ichi the Killer. Doch ungefähr bei der Hälfte habe ich den DVD Player ausgemacht. Zu heftig, zu übertrieben war das groteske Schauspiel in meinen Augen.
Heute habe ich mir den ganzen Film angesehen. Es gehörte für mich wohl eine gehörige Portion Reflexion über das Gezeigte dazu, um durchzuhalten. Hat es sich gelohnt? Ich finde eher nicht.
Miike (über)zeichnet eine Geschichte über die Yakuza und mischt dieses Szenario mit einem deftigen Schuss Sadomasochismus. Ichi ist eine sehr interessante Persönlichkeit, ebenso Kakihara. Beide ganz weit abseits von irgendwelchen Abziehbildern. Doch genau hier hat der Film meiner Meinung nach eine große Schwäche. Miike nutzt das Potential dieser Geschichte nicht aus. Statt uns die starken Figuren näher zu bringen, reißt er ihre Hintergründe leider nur ein wenig an. Viel zu oft verliert er sich in seinen wahnwitzigen und absurd-übertriebenen Splattereinlagen, welche den Magen nur so kreisen lassen.
Das Ende lässt durchaus Raum für Interpretation, doch leider kümmert sich Miike nur selten um die wirklich wichtigen Fragen.
So ist Ichi für mich ein recht mittelmäßiger Film, der schockiert und bei dem, ab und an, ein Fünkchen Großartigkeit durchscheint.
Ich glaube Rainer Werner Fassbinder hat mal etwas in der Art gesagt: Für einen guten Film braucht es Schweiß, Blut und Sperma.
Naja, fast.

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Ardacris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kranker, trashiger splatter Film, voller ironie und schwarzem Humor. Ich kann dazu nur sagen ein Kultfilm den man gesehen haben sollte!^^
Nur bei den vorigen kommentaren bleibt mir eine Frage offen, was bleibt denn bei der gecutteten version noch übrig???

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Wumz

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Nicht viel...


FordFairlane

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich kann und will nicht verstehen, warum hier viele den Film so loben und ihn als Geheimtip abstempeln, dieser Film ist der absolute Dreck und spiegelt meiner Meinung nach nur den kranken Charakter des Regisseurs wieder. Der Film ist in keinster Weise ansprechend und überhaupt Sehenswert.

Die Darstellung der Gewalt ist zwar Comichaft überzogen, doch wirkt diese sehr drastisch und einfach nur schwachsinnig.
Die Schauspieler hat man in hundertausend Asiatischen Filmen schon besser gesehen und sind nicht die Rede wert.

Trotzdem frage ich mich wieso manche diesen Film sehr gut finden und ihn sogar als Lieblingsfilm abstempeln. Das werde ich wohl nie verstehen??
Für mich nach Gesichter des Todes und Hostel 2, der größte scheiss überhaupt!

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der cineast

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hört sich klasse an, muss ich sehen :DD


mikkean

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Ich schätze, damit heizt du das Interesse nur noch mehr an. Aber vermutlich werde ich das mit dem Film ähnlich sehen ;-)


momopipi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ichi the Killer hat mich echt fasziniert. Ich stehe einfach total auf diesen asiatischen Splattertrash, wobei ich doch ein gewisses Niveau verlange (hört sich vllt. widersprüchlich an, ist es aber nit). Die Story ist ziemlich skurril und nicht jeder Zuschauer wird checken, was genau jetzt das alles zu bedeuten hatte. Ich habe auch die ein oder anderen Szenen nicht verstanden :D Aber der Splatter war köstlich und die Kameraarbeit macht diese Splattergroteske echt unterhaltsam.
Neben "Story of Ricky" ist dieser Film sicherlich einer meiner liebsten Splatterfilme, die ich je gesehen habe.

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