Im Auftrag des Teufels

The Devil's Advocate (1997), US
Laufzeit 140 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 22.01.1998

6.8 Kritiker
50 Bewertungen
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7.4 Community
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Im Auftrag des Teufels - Bild 26284
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von Taylor Hackford, mit Keanu Reeves und Al Pacino

Ein junger, erfolgreicher Anwalt vom Lande bekommt das Angebot in New York bei teuflisch guter Bezahlung für eine große Firma zu arbeiten. In den Hauptrollen spielen Al Pacino, Keanu Reeves und Charlize Theron, Regisseur war Taylor Hackford, der seinen großen Durchbruch 1982 mit “Ein Offizier und Gentleman” hatte.

HandlungKevin Lomax (Keanu Reeves) ist ein Staranwalt der Provinz. Durch gekonnte Redekunst schafft er es jeden Angeklagten freisprechen zu lassen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Gerade hat er einen vermeintlichen Kinderschänder vor Gericht verteidigt – dass dieser offensichtlich schuldig ist, nimmt Lomax in Kauf. Auch seine Frau Mary Ann (Charlize Theron) genießt den Ruhm ihres Mannes. Als ein lukratives Jobangebot einer Großkanzlei in New York City eingeht, zögern die Lomax nicht lange und ziehen in eine nobles Apartment in Big Apple.

John Milton (Al Pacino) ist der neue Chef der Großkanzlei, der Lomax alsbald in den dunklen Kreis der Macht einzieht. Während sich Mary Ann zuhause zu Tode langweilt, flirtet Kevin mit Christabella Andreoli (Connie Nielsen) und ignoriert geflissentlich die Tatsache, dass heimlich Akten verschwinden und Kollegen illegal Machenschaften pflegen. Auch Milton scheint vom Teufel besessen zu sein. Als Kevins Mutter () zu Besuch kommt, um sich um die psychisch angeschlagene Mary Ann zu kümmern, erschrickt sich die religiöse Frau fast zu Tode. Mary Ann behauptet wenige Zeit später, Milton habe sie vergewaltigt – doch Kevin glaubt ihr nicht.

Ein neuer Fall nimmt seine ganze Aufmerksamkeit ein: Der Industrielle Alexander Cullen (Craig T. Nelson) soll seine Frau und ihren Liebhaber ermordet haben. Auch wenn Kevin eindeutige Hinweise auf dessen Schuld nicht leugnen kann, so muss er dennoch annehmen, um Milton zu gefallen. Mary Ann wird mittlerweile in die Psychistrie eingewiesen, wo sie sich ermordet. Kevin ist untröstlich.

Kevins Mutter beichtet ihrem Sohn schließlich, dass Milton ihr Vater und zugleich der Teufel sei. Kevin konfrontiert Milton damit – der es zugibt. Er bietet seinem Sohn an, mit ihm die Führung der Kanzlei zu übernehmen und mit Halbwester Christabella ein Kind, den Antichrist zu zeugen. Doch Kevin erschießt sich.

Daraufhin erwacht Kevin wieder in der Anfangssequenz. Er verteidigt den Kinderschänder nicht und eilt mit Mary Ann auf dem Saal. Der Teufel in Gestalt eines Reporters schafft es jedoch, Kevin für ein Interview zu gewinnen und erklärt dem Zuschauer daraufhin, dass Eitelkeit seine Lieblingssünde sei.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im InternetQuellen

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Im Auftrag des Teufels

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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6.5Ganz gut

Auf den ersten Blick ist diese Collabo aus Grisham, Goethe und Polanski durchaus interessant zu sehen. Auf den zweiten Blick merkt man allerdings sehr schnell, dass genau diese Namen das große Problem von "Devils Advocat" sind: Man hat es einfach alles schonmal gesehen: Die bösen Anwälte, die geläuterten Anwälte, Pacino im feinen Zwirn, Reeves im feinen Zwirn und Fritierfett in den Haaren,die mephistophelische Versuchung der Macht, die Geschichte mit dem Teufels-Balg, ein Schuß "Angels Heart". Alles schonmal dagewesen.
Was bleibt ist durch und durch überaschungsfreie Nebenherkost für Sympathisanten von Gerichtsfilmen mit einem Vodoopüppchen im Nachttisch und zuviel freier Zeit im Terminkalender.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

willy50

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Die Eier, die Herr De Niro in "Angel Heart" so meisterhaft schält, hätte ich Herrn Pacino in diesem Film gewünscht...


Hitmanski

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Nicht nur du, nicht nur du :)


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Hab grad mitbekommen das ich diesen tollen Film noch garnich bewertet hab, deswegen muss ich das gleich hier mal nachholen.
Also für mich ist das eine der Paraderollen von Al Pacino, dem einzig wahren Bösewicht überhaupt in Hollywood. Wenn der Teufel eine Gestalt annimmt, dann wär es sicher Pacinos. So charakterstark, respekteinflösend und gleichzeitig stilvoll kann nur er spielen.
Auch Keanu und die tolle Charlize Theron helfen den Film mehr als sie ihm Schaden.
Mag solche Filme mit einem occulten Touch. Wirklich empfehlenswert !

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Mine

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da hasst du recht^^


lucas0alberto

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dafoe, gary oldman, christopher walken, dennis hopper sind meiner meinung nach, alle geeignete und erfahrene Bösewichte in Hollywood...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Interessante Idee, die durch zuviel übersinnliches Gedöns leider versaut wird. Und wiedermal eine Rolle in der Pacino ungebremst sein Ego Gassi führen darf.

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Kommentare (70) — Film: Im Auftrag des Teufels

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MoeJoe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Enthält *SPOILER*
„Im Auftrag des Teufels“ beginnt mit Kevins steilem Aufstieg als Anwalt. Er gewinnt jeden Fall, auch solche bei denen der Angeklagte ganz offensichtlich schuldig ist. Er fühlt sich zwar nicht 100% wohl dabei, Kinderschändern und Co. zur Freiheit zu verhelfen, aber es ist schließlich sein Job zu gewinnen. Ähnlich ist es beim Zuschauer, einerseits will man den Kinderschänder hinter Gittern sehen, andererseits will man auch, dass Kevins Erfolgsserie nicht bricht. Kevin und seine Frau Mary Ann genießen daraufhin zunächst den plötzlichen Reichtum in New York, weil Kevin für den charismatischen John Milton in einer erfolgreichen Anwaltskanzlei arbeitet.
Kevin hat nun immer weniger Zeit für Mary Ann und verspürt häufiger die Lust nach anderen Frauen, der er aber nicht nachgeht. Mary Anns anfängliche Freude über den Reichtum ist schnell verflogen, sie fühlt sich nicht mehr wohl, sieht diabolische Fratzen und wird psychisch krank. Währenddessen arbeitet Kevin an einem Fall und erzielt erneut einen Freispruch, obwohl er seinen Mandanten für einen dreifachen Mörder hält.
Es macht als Zuschauer nicht viel Spaß diesen Mittelteil anzusehen. Die Charaktere werden zunehmend unsympathischer und grotesk. Sie sind oberflächlich, auf Reichtum und Erfolg aus und in illegale Geschäfte verwickelt. Es macht keinen Spaß über eine Stunde zuzusehen, wie Mary Ann leidet und Kevin Ausreden sucht um sein Handeln zu rechtfertigen. Und so fühlt man sich als Zuschauer unwohl und unruhig. Ich war mehrmals kurz davor abzuschalten. Der aufmerksame und konsequente Zuschauer wird jedoch belohnt, denn das alles hat einen Sinn, der aber erst im packenden Finale als große Gesellschaftskritik endgültig offenbart wird. Die lange Vorgeschichte, der langsame Zerfall von Mary Ann und Kevin zeigen nämlich nur zu gut, worum es der westlichen Gesellschaft vorwiegend geht, nämlich um Geld, Reichtum und Status. Aber es wird auch klar, wieso der Mensch denn handelt wie er handelt. Wie zu anfangs erwähnt, steht auch der Zuschauer häufig im Konflikt, mit der Story, aber auch mit sich selbst, denn er selber befindet sich in einer ähnlichen unangenehmen Situation wie der Anwalt Kevin: Einerseits will man erfolgreich sein, reich sein, unabhängig sein, auf der anderen Seite will man auch gerecht sein, Zeit für die Familie haben etc. . Diese Ziele widersprechen sich jedoch häufig. Letztendlich dienen sie aber beide einem höheren Ziel, nämlich der Selbstwertsteigerung und dem geglaubtem Weg zum Glücklich sein. Und so versteht der Zuschauer immer mehr, dass er selber in Kevins Schuhen steckt und deshalb den zu lang erscheinenden Mittelteil als unangenehm empfindet: Man steht im Konflikt das richtige tun zu wollen. Was ist aber das Richtige? Einerseits will man seiner Rolle und der Gesellschaft gerecht werden, z.B. als Anwalt Fälle für seine Mandanten gewinnen, als Hausfrau für Nachwuchs sorgen u.ä.. Andererseits will man so handeln, dass man mit sich selbst im Reinen sein kann, z.B. keinen Schuldigen zur Freiheit verhelfen und sein Leben nicht nur auf Oberflächlichkeit aufbauen. Doch häufig ist es schwer zu differenzieren (Kevin schafft es seine sexuellen Gelüste für andere Frauen im Zaum zu halten und liebt weiterhin seine Frau, vernachlässigt sie aber trotzdem. Vielleicht macht er es aber ja sogar für sie, weil er ihr ein Leben in Reichtum schenken will). All das und noch viel mehr wird einem vor allem während dem großartigen Wortgefecht zwischen Kevin und dem Teufel höchstpersönlich bewusst, der den lang geratenen Mittelteil entschuldigt, in dem es uns etwas offenbart. Vorher war es nur ein im Unterbewusstsein existierender und als unangenehmes Gefühl versteckter Hinweis auf den Konflikt in uns, den so viele scheuen. Das „Böse“ (in Form der sieben Todsünden oder wie auch immer) steckt in uns allen, und es beeinflusst uns. Im Film bekommen die bösen Gedanken in uns ein Gesicht, das Gesicht von Al Pacino, der aber selbst nie direkt eingreift, sondern nur als eine Art implantierter Gedanke in uns wächst.
Besonders gut auch deshalb die Schlussszene, in der Kevin dieses Mal das „Richtige“ getan hat, sein Mandat niederlegte und nun von einem Reporter zu einer Medienshow überredet wird, der selbe Reporter der ihn zuvor auf der Toilette durch die Worte „keine Siegesserie hält ewig“ dazu gebracht hatte, auf seine Eitelkeit zu hören und nicht auf die Gerechtigkeit. Er willigt aber zur Medienshow nur deshalb ein, weil 1. seine Frau ihn dazu ermuntert und 2. er selbst, weil er menschlich ist, auch eitel ist. Und so wird auch noch einmal deutlich, dass seine Frau ihn ebenso dazu ermutigt (hat) erfolgreich zu sein und gewissermaßen Mitschuld trägt. Niemand ist unschuldig, jeder sündigt. Vielleicht hat man es aber selbst in der Hand, wie weit die Sünden reichen?

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Mr.Film

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Bewertung7.5Sehenswert

"Eitelkeit, eindeutig meine Lieblingssünde."

Wenn alles gut läuft, wenn du alles in deinem Job richtig machst, wenn wirklich kein Anzeichen einer schlechten Fügung aufkommt, ja dann würde ich mir mal Gedanken darüber machen ob da nichts Übernatürliches seine Finger im Spiel hat. Doch wenn es genauso läuft das man keine Sorgen hat, das man wie Anwalt Kevin Lomax (Keanu Reaves) ein Fall nach dem anderen gewinnt, egal wie auswegslos es scheint, und dann sogar nach New York eingeladen wird um einen höllisch guten Job zu ergattern, ja dann macht man sich anfangs auch gar keine Gedanken darüber, sondern man freut sich über das 'Glück'. Doch dieser Anwaltsthriller entwickelt sich zu mehr als nur fragwürdigen Verteidigungen von fragwürdigen Mandanten, das alles nimmt mystische Züge an, das alles ist doch nicht ganz so normal wie Lomax es sich gedacht hat.

Darf man hier eigentlich sagen das Al Pacino hier absolut göttlich war? Das wäre doch irgendwie eine Beleidigung in dem Sinne. Bleiben wir einfach dabei das er saugut war, Al Pacino eben wie er leibt und lebt. Doch sollte man ihn hier absolut nicht als einzigen hervorheben, Keanu Reaves hat mir selten so gefallen wie hier, als teils schmieriger, teils sympathischer Anwalt meistert er seine Rolle perfekt, wenn man bedenkt das er Seite an Seite mit Pacino spielt und nicht untergeht, nein ich würde sogar soweit gehen und sagen das die hier in der gleichen Liga gespielt haben, dann muss man ihm schon etwas Anerkennung zollen.

Was "Im Auftrag des Teufels" jedoch etwas trist erscheinen lässt, ist zu einem die etwas übertriebene Laufzeit. Ich habe nichts gegen lange Laufzeiten, doch müssen diese dann auch genutzt werden, hier habe ich vieles gehört was ziemlich uninterissant ist, überflüssig kann man sagen, hätte man diese Szenen weggelassen würde der Film noch packender erscheinen, der Spannungsaufbau geht dann nicht verloren, der Nervenkitzel würde erhalten bleiben. Deswegen kommt einem der Mittelteil eben etwas einschläfernd vor.
Zum Ende kann man aber absolut keine schlechten Worte verlieren, ich saß mit großen Augen da und verfolgte den wohl aufregendsten Teil des Filmes, das Wortgefecht zwischen Pacino und Reaves ist absolut begeisternt, absolut grandios. Und wenn dann alles vorbei ist, wenn man jedenfalls denkt das alles vorbei ist, kriegt man nochmal einen Grund die Kinnlade fallen zu lassen und man fängt an das Finale zu interpretieren.

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FilmFreeza

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Schön geschrieben Kevin :) .. Frohe Weihnachten nochmal :)


Mr.Film

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Danke, dir natürlich auch schöne Feiertage :)


moviee

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Bewertung9.0Herausragend

Diesen Film als 'göttlich' zu bezeichnen, wäre schon irgendwie unpassend. Deswegen versuche ich "Im Auftrag des Teufels" mit anderen Adjektiven zu charakterisieren.

Unübertroffen. Vollkommen. Einzigartig.

Ein Okkulttriller hat es von sich aus schwer bei mir zu punkten. Irre Geschichten rund um den Satan und Teufelsaustreiberei versuche ich meistens so gut wie möglich zu meiden. Okkultismus ist eine Sache von der ich überhaupt nichts halte und gerade deswegen hatte es "The Devil's Advocate" von vornherein bei mir recht schwer.

Omnipotent. Vortrefflich. Unerreicht.

Beim Blick auf die Besetzung erstaunte mich der erste Name, überraschte mich der zweite Name und erfreute mich der dritte Name. Und spätestens beim dritten Namen waren alle Zweifel des Genres wegen verflogen, sodass ich einen Okkultthriller zwanghaft wohl ansehen musste.

Sakrosankt. Vollendet. Unantastbar.

Keanu Reeves. Al Pacino. Charlize Theron. Drei Schauspieler schaffen es einen Film mit dem Mittel der Erzeugung von Gänsehaut so ungeheuer spannend zu gestalten, dass einem wahrlich die Spucke wegbleibt. Ich persönlich nagte die komplette Schlussstunde vor Spannung platzend auf meinem Zahnfleisch herum, sodass ich nach der Sicht dieses Streifens sowohl ein merkwürdiges Gefühl im Mund hatte, als auch bis aufs Blut von diesem Werk fasziniert war.

Erstaunlich. Außergewöhnlich. Phänomenal.

Spätestens in der zwanzigminütigen allesentscheidenden vorletzten Szene klebt wohl jeder Zuschauer völlig gebannt vor dem Bildschirm, denn in diesen mehr als beeindruckenden zwanzig Minuten vergisst man scheinbar alles andere um sich herum, sodass einem allerallerspätestens in den letzten fünf Minuten, auch wegen der tollen visuellen Darstellungen das Blut in den Adern gefriert, oder hier wohl eher verbrennt.

Ausgefallen. Beeindruckend. Atemberaubend.

Und genau dieser Mysterie-, Psycho-, Erotik- und Horrorthriller schafft es, einen der von diesem ganzen Teufelszeug normalerweise nicht viel hält, durch eine gelungene Mischung aus Dramatik, Spannung & Erotik so zu imponieren, dass er diesen vor Faszination einfach noch Minuten nach dem Abspann vorm Bildschirm kleben lässt und ihm somit die Chance gibt, seinen Blutdruck wieder auf ein halbwegs normales Niveau sinken zu lassen.

Beispiellos. Allesüberragend. Irre.

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FilmFuzzi

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vorgemerkt

So. Hab ihn mir erstmal vorgemerkt.
Ich meine ich hab ihn ganz früher mal mit 8 oder so gesehen, aber kann mich fast gar nicht mehr daran erinnern. Kann ihn mir jemand empfehlen? ^^ Schon mal Dankööö im Voraus!!!

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Murphante

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Unbedingt anschauen ... SEHENSWERT ... aufjedenfall :D


atilla

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Es spielt Al Pacino mit, das ist doch Empfehlung genug ;-)


Schlafmytze

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Bewertung4.0Uninteressant

fängt ganz nett an - ich meine, diese gerichtsszene am anfang hat schon etwas beeindruckendes. und auch wie sich der film aufbaut - ganz interessant. aber wenn der streifen dann endlich zur sache kommen sollte, versagt er auf ganzer linie. dieses geschwatz von al pacino ist einfach nur nichtssagend (außer dass er jetzt halt viel "fickt", dass er will dass sein sohn "fickt" und dass er nebenbei halt noch so der teufel ist der böses will und so...). hab mir eigtl nur gewünscht dass er endlich die schnauze hält bei dem hirnlosen gesülze. und seine anwaltskanzlei? was hat die jetzt so böses gemacht? schnell noch iwas mit drogen einschieben, da noch ein bisschen waffenhandel - hauptsache die firma ist halt böse.

blödsinn.

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Hetzer86

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Ein bisschen Mitdenken hätte dir während dem Film auch nicht geschadet...


Schlafmytze

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macht ja auch stark den eindruck als hätte ich nichtsdenkend auf der couch gelegen...


ewigkeit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zwei Dinge machen den Film zu einem Erlebnis: Das herausragende Spiel eines von allen Zwängen befreiten Al Pacinos auf dem Höhepunkt seiner Karriere - und das großartige Finale mit dem Zusammenwirken aus Schauspiel und Ambiente gegen Ende. Ein klassisches Beispiel für einen schlicht zeitlosen Film.

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Shyamalan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Perfekt inszenierter Horror - Thriller von Meister-Regisseur Taylor Hackford.
Zwar macht der junge Keanu Reeves einen sehr soliden Eindruck. Doch die wahre Show gehört Al Pacino, der wieder mal sein schauspielerisches Können unter Beweis stellt. Er spielt hervorragend und lässt sagen, dass die Rolle ihm auf den Leib geschrieben worden ist.
Die Story ist sehr geschickt geklaut von "Die Firma" und "Das Omen".
Der Soundtrack stammt von James Newton Howard, einer der bekanntesten Komponist Hollywoods und die Kamera ist von den späteren Regisseur Andrzei Bartkowiak ( Exit Wounds, Romeo Must Die, Born 2 Die).
Der Film ist voller Überraschungen und sehr spannend! Und das überraschendes Ende runden das Paket ab!

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TheNumber

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Bewertung7.5Sehenswert

irgendwie kranker als ich es erwartet habe, besonders im letzten drittel... nichtsdestotrotz ist im auftrag des teufels ein guter film mit einem sehr guten cast. al pacino ist gut, auch one-face-keanu(trifft hier nicht zu) zeigt hier eine gute leistung, aber am meisten überzeugt hat mich charlize theron, was durch die deutsche synchronstimme stellenweise noch mal geschmälert wurde. die dialoge sind gut wie auch die handlung, aber als letzte drittel war mir viel zu abgedreht. außerdem hat mich der film nicht so richtig gepackt. trotzdem guter film, sollte man sehen, wenn der im tv läuft...

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Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

So, da der 666ste Film, den ich hier bewerte auch was ganz Besonderes sein soll, habe ich mir für diesen Anlass mal "The Devil's Advocate", einen meiner All Time Favourites, ausgesucht. :)

Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum, aber ich finde diesen Film einfach großartig. Die Story von "The Devil's Advocate" ist gut erzählt und der Streifen ist durchgängig sehr spannend. Es kommt wirklich nicht eine einzige Sekunde Langeweile auf. Außerdem ist der Film einfach exzellent besetzt. Al Pacino als der Leibhaftige höchstpersönlich. Perfekt! Besser geht's eigentlich gar nicht. Aber auch Keanu Reeves und Charlize Theron können in ihren Rollen überzeugen, auch wenn es bei ersterem den ein oder anderen, kleinen Augenblick gab, in dem er nicht hundertprozentig glaubwürdig rüberkam.

Und obwohl die Inszenierung trotz der hervorragenden musikalischen Untermalung soweit nichts Außergewöhnliches zu bieten hat, vermag "The Devil's Advocate" vollkommen zu fesseln und ist alles in allem ein herausragender, hochspannender, überaus sehenswerter und absolut genialer Mystery-Thriller, nicht zuletzt so gelungen wegen...ich sage es einfach noch mal...Al Pacino als Teufel! Wow!

"What are you?"
"Oh, I have so many names..."
"Satan."
"Call me Dad!"

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atilla

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War das wirklich dein 666 Film? Haha!:)


Mr. Pink

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Jupp, war es. :)


Matty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein "teuflisch" guter Al Pacino in einem packendem Thriller.
Der Film hat irgendwie eine besonders fesselnde Ader.

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asecretmakesawomanwoman

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Bewertung7.0Sehenswert

Abgesehen von der sehr interessanten lehrreichen Handlung, habe ich mich in dem Film erneut in Pacino verliebt.Er ist einfach grandios in jeder Hinsicht. Nie möchte ich ihn in einer anderen Rolle als die des bösen manipulativen Mentors sehen (wie hier oder z.B. Walter Burke, Der Einsatz) Der Mann amüsiert mit seiner Darstellung und die Wahl seiner Rollen.
Hier war seine Abschlussansprache mal wieder fesselnd.
Mary Ann, Charlize Theron, muss ich auch hier kurz erwähnen. Denn überraschender Weise blieb sie mir mit ihrer Darstellung in Erinnerung. Sie hat die Rolle der "apathischen" zerbrochenen Ehefrau gut verkauft.
die volgären Ausdrücke haben mich aber zu einem gewissen Punkt verstört. Ein Film kann auch Gut sein ohne dass 40 % des Drehbuchs aus dem Wort f***en besteht -.-
Wenn man will kann man den Film natürlich nicht als religös betrachten. Offensichtlich, kann jeder was mit dem Film anfangen, denn in einem Gewissenskonflikt befindet sich jeder mal. Trotzdem konnte ich mich durch den Film ein wenig mehr mit dem Christentum vertraut machen, was mir mehr Wissen einbringt, obgleich ich keine Christin bin.
Dass das ganze Geschehen , Umzug und weitere Entwicklung, nur als eine Vorstellung Kevins präsentiert wurde ließ mich aufatmen. Auch wenn Mr.i ch- bring-dich-groß-raus schon wieder vom Teufel verkörpert auf ihn wartete.
Einige existenzielle Hintergründe hat man genial eingefügt. Wie z.B. die Verführung Evas , Mary Ann , als sie Kevin dazu brachte doch dem Reporter nachzugeben.

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carlos-eigenbrodt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irgendwie total cool

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Tyler Durden 22

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine wirklich gelungene Faustvariante die durch zwei grandiose Hauptdarsteller überzeugt.Al Pacino spielt wie immer super und Keanu Reeves zeigt wohl die beste Leistung seiner Karriere.

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NamiKyoto

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Bewertung5.0Geht so

Für mich war das eindeutig ein Horrorfilm. Und als solcher auch garnicht schlecht, nur eine wirklich interessante oder spannende Handlung hatte das ganze nicht. Ich persönlich bin ja ein Fan von Keanu Reeves, weshalb ich mich zwang, den Film zu Ende zu gucken. Aber nach jeder Werbepause wurde der Film langweiliger und bodenloser. Das Ende war auch nicht unbedingt spektakulär. Zu erst hatte der Fim tatsächlich etwas, etwas verkörperndes. Ich dachte, das sei gewollt, bis ich dann nach und nach begriff, dass das eigentlich ein Fantasyfilm war. Und ein zusammenhangloser dazu. Trotzdem fünf Sterne, weil die ersten 40 Min. ziemlich gut waren.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was kann man denn Schönes über Mr. Al Pacino schreiben? Ganz einfach: Klein, aber oho und dabei teuflisch gut. Selten wurde Satan in Persona besser dargestellt als hier, nur Keanu Reeves hatte das Vergnügen als 'Constantine' noch einmal. Leider bleiben bei dem Ego alle anderen Akteure reichlich blass, einzig Charlize Theron überzeugt spätestens in dem Moment als sie begreift, dass Geld nicht alles im Leben ist. Da ich den Film lange nicht gesehen habe, war ich (erneut) von Anfang an gefesselt, auch wenn die Story teilweise recht abgedreht ist. Das Ende ist dann sehr stark und zeigt deutlich, dass der gute alte Lu ein elendiger Verführer sondergleichen ist: "Wer, der noch bei Verstand ist, kann mit reinem Gewissen leugnen, dass das zwanzigste Jahrhundert allein mir gehört hat?" - Ein großartiger Spaß!

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Le_ruse

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Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche deutsche Frau 1,65m groß ist, musst du im Gegenzug ja ziemlich groß sein ;-)


kinogaengerin

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1,65m ist der Durchschnitt? Wow. Dann bin ich weit drüber. :D


Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener Mystery-Grusel mit großartig aufspielenden Hauptdarstellern. Sozusagen die Horrorvariante von "Die Firma".

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Tomatensoßenkerl

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Jaja der Teufel lauert überall und natürlich leitet er eine Anwaltskanzlei… und wenn man ganz viel Sündigt wie zum Beispiel lügt, dann kriegen wir alle hier das Armageddon auf Erden! Also lobet Gott und haltet seine gebote!
Ganz ehrlich mir sind die religiösen Ansichten meiner Mitmenschen ziemlich egal wenn jemand irgendwas glauben will darf er das ruhig tun, tu ich ja schließlich auch. Finde in der Hinsicht die Überreaktion vieler Deutscher auf Menschen wie Tom Cruise und Travolta ziemlich überzogen. Aber wenn dann die Ultrakonservativen Christen vor allem in den USA dann auch noch Werbefilme drehen muss, wie in „der Exorzismus der Emily Jones“, „Knowing“ (GANZ BESONDERS KNOWING!!!!) oder eben dieser Film hier… dann nervt mich das genauso wie das Gebimmel der Zeugen Jehovas an meiner Haustür. Und wenn dann auch noch drei so fabelhafte Schauspieler wie in diesem Film sich für so einen Mist hergeben… dann macht mich das schon fast aggressiv.

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Weltensegler

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@Duffy: Du weißt ja, ich hab in unregelmäßigen Abständen meine lichten Momente. ^^


dieguuhulia

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ganz besonders KNOWNIG!!!! :)


pedi-paulo

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Bewertung10.0Herausragend

Eine der besten Filme, die ich je gesehen habe. Al Pacino in einer seiner besten Rollen, obwohl er die Rolle erstmal gar nicht wollte, unglaublich aus heutiger Sicht. Alleine der Monolg über Gott und die Welt am Schluss des Films ist einfach nur herrlich (weil er ja nicht ganz unrecht hat ;) ). Das kann einen doch nachdenklich machen. Dass man gerade einen Anwalt als den Sohn des Teufels nimmt, ist bezeichnend und lustig zugleich. Die pure Ironie.
Der Film wird bis zum Ende hin zunehmend interessant. Mein Lieblingssatz vom Pacino: "Die Eitelkeit meine absolute Lieblingssünde". Dann hätte v.a. fast ganz Hollywood eine Green-Card für die Hölle, aber den Platz müsste man sich mit vielen Anwälten teilen, wird echt eng im Fegefeuer.
Letztendlich lässt sich erahnen, dass der Teufel doch gewinnt, weil sein Sohn Kevin der Versuchung des Ruhms zu erliegen scheint. Wunderbar unterhaltsam, gefühlsbetont, spannend und ironisch; die Zutaten eines tollen Films. Einer meiner Lieblingsfilme überhaupt.

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Peoples

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Bewertung9.5Herausragend

Al Pacino=Göttlich LoL

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut besetzter Horror-Thriller, der jedoch insgesamt zu wenig Drive hat und außerdem zu lange benötigt, um endlich in Gang zu kommen.
Die Story an sich ist jedoch ansehnlich umgesetzt.

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