Im Auftrag des Teufels

The Devil's Advocate (1997), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 16, Komödie, Horrorfilm, Thriller, Drama, Kinostart 22.01.1998

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6.7
Kritiker
54 Bewertungen
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7.4
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94 Kommentare
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von Taylor Hackford, mit Keanu Reeves und Al Pacino

Der junge Provinzanwalt Keanu Reeves bekommt das Angebot in New York bei teuflisch guter Bezahlung für die Firma von Al Pacino zu arbeiten. Doch sein Boss ist nicht von dieser Welt.

Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist ein Staranwalt der Provinz. Durch gekonnte Redekunst schafft er es jeden Angeklagten freisprechen zu lassen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Gerade hat er einen vermeintlichen Kinderschänder vor Gericht verteidigt; dass dieser offensichtlich schuldig ist, nimmt Lomax in Kauf. Auch seine Frau Mary Ann (Charlize Theron) genießt den Ruhm ihres Mannes. Als ein lukratives Jobangebot einer Großkanzlei in New York City eingeht, zögern die Lomax nicht lange und ziehen in eine nobles Apartment in Big Apple.

John Milton (Al Pacino) ist der neue Chef der Großkanzlei, der Lomax alsbald in den dunklen Kreis der Macht einzieht. Während sich Mary Ann zuhause zu Tode langweilt, flirtet Kevin mit Christabella Andreoli (Connie Nielsen) und ignoriert geflissentlich die Tatsache, dass heimlich Akten verschwinden und Kollegen illegal Machenschaften pflegen. Auch Milton scheint vom Teufel besessen zu sein. Als Kevins Mutter zu Besuch kommt, um sich um die psychisch angeschlagene Mary Ann zu kümmern, erschrickt sich die religiöse Frau fast zu Tode. Mary Ann behauptet wenige Zeit später, Milton habe sie vergewaltigt; doch Kevin glaubt ihr nicht.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Im Auftrag des Teufels

SoulReaver: CinemaForever

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6.5Ganz gut

[...] Das ist jedoch auch ein Nachteil der Inszenierung, denn "Im Auftrag des Teufels" verliert sich immer wieder in unnötigen Nebensachen, die die Geschichte selbst nicht antreiben, sondern ungemein ausbremsen und die Atmosphäre etwas zerstört. Jedoch findet Regisseur Hackford immer wieder zurück in die Spur, auch wenn die 140 minütige Laufzeit zu lang geraten ist, und führt den Zuschauer in eine Welt, in der Karrieregeilheit auf Kalvinismus trifft und in ihren Metaphern und Details ein Finale der Extraklasse serviert. Dazu gibt es noch genügend kritische Spitzen gegen das Justizsystem und gruselige Augenblicke, die sich schleichend um den Zuschauer legen und die Lage unheimlich verengen. [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

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Bei mir hat der Film ja einen festen Platz im Herzen und hab den deshalb auch ein wenig höher bewertet, aber im Grunde passt das schon so. Well done, Souli. :)


SoulReaver

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Gegen das Herz soll man nicht ankämpfen! Vielen Dank, Pille. :)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Auf den ersten Blick ist diese Collabo aus Grisham, Goethe und Polanski durchaus interessant zu sehen. Auf den zweiten Blick merkt man allerdings sehr schnell, dass genau diese Namen das große Problem von "Devils Advocat" sind: Man hat es einfach alles schonmal gesehen: Die bösen Anwälte, die geläuterten Anwälte, Pacino im feinen Zwirn, Reeves im feinen Zwirn und Fritierfett in den Haaren,die mephistophelische Versuchung der Macht, die Geschichte mit dem Teufels-Balg, ein Schuß "Angels Heart". Alles schonmal dagewesen.
Was bleibt ist durch und durch überaschungsfreie Nebenherkost für Sympathisanten von Gerichtsfilmen mit einem Vodoopüppchen im Nachttisch und zuviel freier Zeit im Terminkalender.

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Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Hab grad mitbekommen das ich diesen tollen Film noch garnich bewertet hab, deswegen muss ich das gleich hier mal nachholen.
Also für mich ist das eine der Paraderollen von Al Pacino, dem einzig wahren Bösewicht überhaupt in Hollywood. Wenn der Teufel eine Gestalt annimmt, dann wär es sicher Pacinos. So charakterstark, respekteinflösend und gleichzeitig stilvoll kann nur er spielen.
Auch Keanu und die tolle Charlize Theron helfen den Film mehr als sie ihm Schaden.
Mag solche Filme mit einem occulten Touch. Wirklich empfehlenswert !

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Mine

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da hasst du recht^^


lucas0alberto

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dafoe, gary oldman, christopher walken, dennis hopper sind meiner meinung nach, alle geeignete und erfahrene Bösewichte in Hollywood...


Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Hollywoodeske Faust-Variante mit sehr guten Schauspielern. Der Film an sich bleibt Durchschnitt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Interessante Idee, die durch zuviel übersinnliches Gedöns leider versaut wird. Und wiedermal eine Rolle in der Pacino ungebremst sein Ego Gassi führen darf.

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Kommentare (89) — Film: Im Auftrag des Teufels


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timotey

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Al Pacino ist echt der burner .. einfach richtig richtig gut gemacht

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U-Turn

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Bewertung9.0Herausragend

WoW! Al Pacino hat für die Rolle einen Oscar verdient!

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Hfonda15

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Bewertung7.0Sehenswert

SPOILER ENTHALTEN
,,Im Auftrag des Teufels" ist zweifelsfrei ein Film, der eine 7 Punkte Bewertung verdient hat, ich hätte ihm teilweise sogar noch gerne einen halben Punkt mehr gegeben da er stellenweise wirklich genial ist, zum anderen aber auch viele negative Punkte aufweist!
Der Film beginnt mit dem aufstrebenden Anwalt Kevin Lomax, der sich immer mehr auf seinen Beruf konzentriert und dem dabei so etwas wie Moral immer mehr abhanden kommt.
Er gewinnt einen Fall als Anwalt im Film in dem er dafür sorgt, dass ein Vergewaltiger frei gelassen wird, da Lomax das junge Mädchen vor dem ganzen Gericht als Lügnerin hinstellte.
Ab diesem Fall ist das Ansehen von Lomax in seiner Berufsgruppe so enorm gestiegen, dass er ein größeres Angebot von einer Anwaltskanzlei in New York bekommt, wo er auch sofort mit seiner Frau hinzieht und ein Leben im Luxus beginnt.
Sein neuer Chef ist der Teufel höchstpersönlich(genial ihn hier als Anwalt zu besetzen)der hier von Al Pacino verkörpert wird. Leute die diesen Mann nicht mögen können Pacino ja Overacting oder dergleichen vorwerfen aber in diese Rolle passt diese Legende so perfekt, dass die Rolle von Satan eine Rolle ist mit der ich Pacino immer sofort verbinde!
Pacino, der wie sich später herausstellen soll, der Vater von Lomax ist, beeinflusst den jungen Anwalt immer mehr, er verführt in durch ein absolutes Luxusleben, was er sich nun leisten kann, so dass Lomax die Beziehung zu seiner Frau immer weiter vernachlässigt.
Er konzentriert sich nur noch auf seine wichtigen Fälle als Anwalt und bemerkt nicht wie seine Frau, die ahnt dass es sich bei Pacino um Satan selbst handelt, immer depressiver wird, bis sie schließlich durch den Teufel zum Selbstmord getrieben wird.
Die Story klingt wegen dem Teufel vlt etwas abgespacet aber bis zum Ende, tritt Satan immer sehr subtil auf, er verführt Keanu Reeves, in der Rolle des Anwalts, immer mehr ohne großes Spektakel was Dank dem Schauspiel dieser Legende auch ausgezeichnet rüber kommt!
Wenn man Al Pacino sieht, sein ganzes Auftreten, die irren Augen und sein Grinsen, man kann die Pakte mit dem Teufel nachvollziehen.
Was mich jedoch etwas gestört hat, war das Ende des Streifens, wenn man noch ein großes Spektakel in den Film einbauen will und sich die Höllentore noch auftun müssen!
Die ruhige, verführerische Art des Teufels hat mir vorher besser gefallen als dieses Spektakel am Ende, doch dafür ist diese Szene mit einer hervorragenden Schlussrede von Pacino verbunden, die einen Dank seiner charismatischen Ar wirklich beeindruckt!
Zusammenfassend hat der Film eine mehr als interessante Handlung, mit ein paar kurzen Längen, ein paar guten Horroreinschüben, einen genialen Al Pacino, der hier voll in seinem Element ist und einen blassen Keanu Reeves wett macht!
(liegt vlt. auch an mir, da ich den Kerl nicht für unglaublich talentiert halte)
Am Schluss hätte ich dem Film grade wegen meiner Hochachtung für Pacino und einem der besten Rolling Stones Songs im Abspann noch 7,5 Punkte gegeben, doch wegen einiger Schwachstellen reicht es da bei mir nicht ganz aus!

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Hfonda15

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Werd mir von dem noch ein paar mehr Filme ansehen müsse, dann bekommt der auch mal n Lobeskommentar hier bei MP!


Alienator

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Siehe meinen Kommentar zu den Film.


Jek-Hyde

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Bewertung9.0Herausragend

Im Auftrag des Teufels trifft es wirklich perfekt.
Ich weiß gar nicht, wie ich mich ausdrücken soll. Es ist einfach großartig die ganze Thematik: Anwälte und dem Teufel in einen Topf zu werfen ;-P. Dazu genial besetzt. Reeves spielt sehr gut, aber Pacino noch besser, seine "Moralpredigt" am ende gehört zu den großartigsten Reden, die ich je gehört habe. Dazu diese ganzen kleinen spielereine, der Film hebt zu keinem Moment ins Okkulte Kino ab, es beliebt immer schön auf den Boden, lässt bloß hier und da mal was unheimliches und unnormales blitzen.
Ach es gäbe so viel auszuwerten und zu erzählen, aber es soll ja nur ein kleiner Kommentar sein, also schließe ich mal ganz unpassend damit, dass man Anwälten nun mal nicht trauen kann...zumindest nicht den gegnerischen ;-)

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craax

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das hat übrigens nen Comment von mir, der mir am Herzen schwelt...obwohl nicht ausgefeilt, nur von der Sache her. Pardon.


Jek-Hyde

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Merkt man, dass der dir am Herzen liegt; der ist wirklich fast ein Buch...;-)


DTokarsky

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz netter Streifen der allerdings einige Längen aufweißt und auch einige Schwachpunkte. Pacino in seiner Rolle als Teufel natürlich hervorzuheben.

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Hornblower

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Ein Beispiel für einen Schwachpunkt, bitte.


Alienator

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Bewertung9.0Herausragend

Unkonventioneller Horrorfilm

Es gab schon viele Schauspieler, die den Teufel verkörperten, aber kaum einer hat einen so grandiosen Eindruck hinterlassen wie Pacino. Seine Mischung aus Impulsivität und tiefgründigen, hinterhältigen Dialogen sind eindrucksvoll. So auch der Rest des Films: Hackford schuf einen mit geschickten Andeutungen gespickten Genrefilm, der mit Konventionen und Erwartungen spielt und aufgrund seiner Story sehr unkonventionell ist. Gerade das macht den Film so interressant: keine große Gruselmär mit SFX (außer zum Schluss), sondern ein perfides Spiel mit Gefühlen und dem Gedankengut der Menschheit. So sind die Dialoge eine Bestandsaufnahme heutiger menschlicher Verhältnisse. Nicht der Teufel ist der Böse, sondern die Menschen, mit ihrem Egoismus und ihren Eitelkeiten, die die Menschheit in den Abgrund stürzen werden.
Hackford moralisiert aber nicht, sondern schafft mit filmischen Mitteln eine bedrohliche Atmosphäre, die die Story unterstützt

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nils.johannson.1

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Bewertung7.0Sehenswert

8 Punkte für Pacino, einen Abzug für Reeves.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung9.0Herausragend

Sympathy for the Devil. Starke Wortgefechte mit Pacino und Reeves. Teuflisch gut!

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Einer Von Denen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

toll inszeniert und sehr toll geschauspielert.

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ToombZiege

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit zB Johnny Depp oder Edward Norton an Stelle von Keanu Reeves, wäre es sicherlich eine 10 - uA gerade aufgrund der Darsteller (insbesondere natürlich Pacino) ein grandioser Film.

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Fedkek2

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Allein schon das man hier Charlize Theron komplett nackt sieht mit ihrer sexy Schambehaarung ist es wert sich den Film anzuschauen YUMMY! nebenbei eines der allerbesten Drehbücher überhaupt, PERFEKT umgesetzt! Al Pacino und Keanu Reeves spielen sich Bälle gegenseitig zu und der Zuschauer "dankt".

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hurenkind

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genauso siehts aus, theron nackt ist ein augenschmaus


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Während Al Pacino das diabolisch Böse in unnachahmlicher Weise schauspielert, steht ihm mit Charlize Theron die zunehmend zerbrechlicher werdende formvollendete Schönheit gegenüber – niemals wieder war sie hübscher anzusehen, als in diesem okkulten Thriller!

Angesichts des unmissverständlichen Filmtitels, erlaube ich es mir ganz ungeniert zu spoilern…

"Satan!"
"Nenn´ mich Dad!"

Und absolut genial ist auch:

"Wer, der noch bei Verstand ist, Kevin, kann mit reinem Gewissen leugnen, dass das 20. Jahrhundert allein mir gehört hat?!"

Tja, da ist was Wahres dran…

Phasenweise lässt "Im Auftrag des Teufels" ein wenig den Drive vermissen, aber dafür entschädigt das groß angelegte Finale – immer wieder aufs Neue hören und- sehenswert, insbesondere Al Pacinos Schlussmonolog!

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craax

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Bewertung10.0Herausragend

Al Pacino ist der beste Teufel, den ich je in dieser Rolle sah,- besser als Christopher Lee und Boris Karloff in ihren je eigenen auf den Leib geschnittenen- zusammen. Er sieht aus wie der Teufel, redet wie der Teufel, und lacht dreckig wie der Teufel. Der Monolog anläßlich seines Kanzlisten, „Joggen in die Zukunft“- grandios,- oder das große Schluß-Showdown- Rededuell.-
Nun hab ich ja ein Faible fürs Rhetorische, kein Wunder, das ich ein wenig schwitze. Und da der Leser weiß, das „ich eh bisserl zum Predigen neige“, und genauso vorgestern bin wie solche römischkatholische Thematik,- wollen wir hier nicht zwei antike Wässer mischen,- sonst könnte leicht die Dosis etwas zu stark werden.
Aber mein Gefallen wollte ich schon ausgedrückt haben. Ein sehr plaisanter Film – intelligent, forsch, burschikos, mit grandiosen Schauspielern – warum mutet man uns so etwas nicht öfter zu? Glaubt man, das wäre zu hochgestochen für uns? Wir sind doch nicht dämlich. Man muß uns nicht immer mit Bonanza füttern, oder Enterprise. Es gibt auch ein paar Erwachsene, die ein Recht auf Unterhaltung haben. OK, jetzt muß ich mich wieder hinten anstellen und abermals fünf Jahre warten.- Aber vielleicht ist es den Studios doch möglich, den Ausstoß dieser Art Filme zu erhöhen. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen,- das man den Erfolg dieser Filme nicht von vornherein ausschließen kann. Ich jedenfalls will meinen Teil tun, damit es sich rumspricht:
Ja, doch, solche Filme, solche Schauspieler wollen wir sehen. Ja, solche Reden wollen wir hören. Ja, solche Filme finden wir spannend. Ja, bitte, bitte – mehr solche Filme! Mehr, mehr – kriegen wir niemals genug von! Großartig – man reiche mir den Oscar, bitte – an Al Pacino – und Keanu Reeves und die phantastisch bezaubernde Charlize Theron ,- aber die Sahneschnitte war natürlich: von wegen der „Lieblingssünde der Eitelkeit“, - Al Pacino – den Oscar also fixnochmal. Das kann doch wohl so schwer nicht sein, schon wieder alle - höchste Punktzahl. Ach, es ist doch mitunter ein Genuß, im einundzwanzigsten Jahrhundert- ,-tausend- des Teufels, zu leben; nein, das war nicht ernst. Aber, in all dem Dreck, gibt es Lichtblicke. Dies halt ich für einen davon. Danke schön, Leute. Kompliment an den Dialog-Schreiber. Großartig. Gute Arbeit, Sir. Ich wollt, ich hätte das machen – können dürfen. Sie trafen den Ton – und Al Pacino gab ihm Ausdruck. Großartig. Danke schön. Der Schluß wäre auch ohne die übliche sich gebende Kugel transformierbar gewesen (deus ex machina). (Ich sehe doch (ein), es war ein amerikanischer Film-). Nicht jeder, der bestürzt einen freien Willen bei sich feststellt, muß sich zu seiner Bewahrung gleich erschießen. (Das heißt aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen!) Es gibt auch andere Möglichkeiten. Man kann doch Autor oder Schauspieler werden! Aber das ist ein Krümelchen, auf weit und breit blütenreiner Weste. Vielen Dank. Geht doch.

Im Auftrag des Teufels II

Kritik von Jens Grimm „Im Auftrag des Teufels“ Wertung: 70 %
Einen aussagekräftigen Film über die Moral und die Gewissenskrise eines Anwalts schafft Regisseur Taylor Hackford mit seinem Mystery-Thriller >Im Auftrag des Teufels<. Sein Spielfilm kann vor allem durch Al Pacino überzeugen, der dem Teufel eine unheimliche, zugleich aber durchaus verführerische Präsenz verleiht. Leider wird die Qualität des Werkes durch eher schwache Darstellerleistungen von Reeves und Theron, sowie durch einige enorme Längen in der Handlung deutlich gemindert.
Einem breiten Publikum wurde Taylor Hackford erst im Jahre 2004 bekannt, als er die Filmbiographie Ray inszenierte und dafür viele hochwertige Auszeichnungen gewann. Doch viele Filmfans werden den Cutter, Produzenten und Regisseur auch aus dem Mystery-Thriller >Im Auftrag des Teufels< kennen, den er etwa sieben Jahre zuvor drehte. Sein mit Weltstars, wie Al Pacino und Keanu Reeves, besetzter Spielfilm handelt von den moralischen Gewissensbissen eines Anwalts. Hackfords Werk wurde im Jahre 1997 von der Kritik überwiegend als positiv empfunden und gewann den Saturn-Award für die Kategorie "Bester Horrorfilm". Kevin Lomax (Keanu Reeves) gilt als einer der besten Verteidiger in den Südstaaten. Der junge Anwalt hat in seiner bisherigen Karriere den Gerichtssaal stets als Gewinner verlassen. Eines Tages schafft es Lomax sogar einen eindeutig schuldigen Kinderschänder erfolgreich zu verteidigen und bekommt danach ein sensationelles Angebot: Er soll in Zukunft für die bekannte Anwaltskanzlei von John Milton (Al Pacino) in New York arbeiten. Zusammen mit seiner Ehefrau Mary Ann (Charlize Theron) beginnt der junge Anwalt ein neues Leben in der Megametropole. Doch schon bald gibt es Probleme: Mary Ann leidet unter schweren Depressionen und Lomax hat nur noch Augen für seinen Job. Die Wurzel allen Übels scheint Kevins mysteriöser Arbeitgeber John Milton zu sein. Zunächst einmal vorweg: Al Pacino ist - wie nicht anders zu erwarten war - das Highlight dieses Films. Die Rolle des charismatischen und verführerischen Teufels spielt Pacino fast schon ein wenig mühelos. Brillant verleiht er seiner Figur John Milton, die nach dem Dichter des Werks >Paradise Lost< benannt ist, eine enorme Ausstrahlung. Diese Glanzleitung ist paradoxerweise auch gleichzeitig eine Schwäche von Hackfords Mystery-Thriller: Keanu Reeves und auch Charlize Theron wirken neben Pacino zu blass und werden von der Filmgröße an die Wand gespielt. Dies bedeutet zwar nicht, dass Reeves und Theron völlig fehlbesetzt sind, aber dennoch wird man nicht abstreiten können, dass ihre Charaktere unausgereift wirken und neben Pacinos John Milton kaum Präsenz besitzen. Inhaltlich ist >Im Auftrag des Teufels<gut, teils sogar sehr gut, gelungen. Hackford gelingt es, den Staranwalt Lomax durchaus menschlich und nicht stereotypisch zu charakterisieren. Es wird geschickt und nachvollziehbar gezeigt, wie sich Lomax langsam in den Sog Miltons hineinziehen lässt. So lässt sich der junge Anwalt immer mehr auf die Gier nach Geld, Macht und Ruhm ein und merkt dabei nicht, dass er immer stärker ein Werkzeug des Teufels wird. Auch die allgemeine Frage, ob es für einen Anwalt moralisch vertretbar ist, einen Klienten zu verteidigen, der eindeutig schuldig gesprochen werden muss, wird gut aufgearbeitet. So wirken die letztendlichen Gewissenskonflikte von Lomax realistisch und stimmig, obwohl das Ende etwas zu konstruiert erscheint. In der Gesamtheit betrachtet, liefert Regisseur Hackford ein gutes Werk ab. Dies ist eigentlich schade, da der Film das Potential zu noch höherer Qualität gehabt hätte. Trotz vieler starker Szenen - hier sei insbesondere die Szene von Miltons Offenbarung gegenüber Lomax genannt - wirkt der Spielfilm insgesamt vor allem in der ersten Hälfte viel zu langatmig und kommt nicht richtig in die Gänge. Hier wäre weniger mit Sicherheit mehr gewesen. Ende der Kritik v. Jens Grimm

II. -----------
Eigentlich habe ich meinen Teil ja schon angemerkt. Danach beging ich den Tort, wie üblich auf Internet-Recherche zu gehen. Obige Kritik gibt (eher lobend) den allgemeinen Tenor –bei allen Abweichungen der Details – wieder. (Eine Abweichung (z.B.): jemand anderes ist der Ansicht, das der oben„mit Längen versehene“ erste Filmteil vor der lärmoyanten Kulmination dagegen der „gelungenere“ sei, und der Plot in dem Augenblick, wo der Teufel wie in „Rosemarys Baby“ aus einem möglichen bloßen Vorstellungswahn heraus sich konkret manifestiere,- im selben Maße nachlasse - also genau gegenteilig bewertet).- Niemand aber mag diesen Film rundum gelungen finden. Zweidrittel bis dreiviertel der möglichen „Punktzahlen“ werden regelmäßig vergeben. So lala eben.
Nun liegt es natürlich fern, einer gegebenen Kritik ihr Recht auf ihre Meinung abzusprechen.
Diese Diskrepanz zu meinen eigenen Empfindungen fordert mich jedoch noch zu einer eigentlich ungewollten ausführlicheren Stellungnahme auf. Ich erkunde dabei (wie üblich) das Hinterherhinken der Zeit.
Dem Film selbst mag dabei, wenn ICH ihn näher betrachte, nur Schaden entstehn: eben weil wir uns in der Tendenz zu ähnlich sind, und Leute den Predigerton schnell über haben. Ich entschuldige mich also beim Werk für die scheinbare Zudringlichkeit unerbetenen Lobes, das ich ihm tue. „Gott schütze mich vor meinen Freunden; meine Feinde übernehme ich selbst“. Da auf Gott allerdings Verlaß ist, übernehme ich zutraulich die Freundes-Ehrenrettungsrolle. Werfen wir also noch einen ausgiebigeren Blick in Richtung obiger Kritik und des zugrundeliegenden Werks.
III
Er /Grimm bemerkt sehr schön, das John Milton, der Name des bösen Obergeistwillens im Film,- der Verfasser von ‚Paradise Lost‘ aus dem siebzehnten Jahrhundert ist. Keine weiteren Bildungsremineszenzen hierzu (nur war dies ein Jahrhundert, das mit „Gott und Teufel“ ganz Anderes als die Abstracta des gegenwärtigen anzustellen wußte, wir stecken dort mitten in (Reformation und) Gegenreformation, und damit einer Umwälzung des abendländischen politischsozialen Abenteuers aus einer sakrosankten- zu einer säkularisierten Geisteshaltung,- in Folge der abscheulichsten- endlich toleranzfördernden,- Religionsbestialkriege)-... ohne weiteres Bildungsrenomee also bedeutet Paradise Lost „Verlorenes Paradies“ + ist geschickt gewählt, die Thematik der Aussetzung der für sich (als Unbewußtes) nicht „sündigen“ könnenden Natur in die Unwägbarkeit des Freien Willens zu Tun und Lassen -, jeder Handlung nach moralischen Kriterien, zu bezeichnen.

Nicht umsonst geht es in diesem Film nämlich auch ausgesprochen um die Problematik des „Freien Willens“. Er ziert rhetorisch den Kern der großen Anklagerede „Mephistos“ in der (auch in der Kritik von Jens Grimm hochgeschätzten) Schlußphase des Werks. Der Freie Wille erschafft das moralische Dilemma. Um dieses – moralische Dilemma – geht es. Es geht, mit Verlaub, nicht – oder vielmehr nicht nur – um eine Abqualifizierung der amerikanischen oder weltweit agierenden Justiz(hemi)sphäre West, aufgehängt am Beispiel eines südstaatlichen Erfolgsanwalts, emporwegbefördert in eine renommierte New Yorker Anwaltskanzlei. In der obigen und jeder anderen Kritik kam mir der Parabelcharakter dieses Films – und das ist doch, was uns an Werken der Kunst anzieht – viel viel zu kurz. Wer Kunst verstehen will, muß sie doch zu entschlüsseln wissen – und in einer Kritik (wie hier von J. Grimm im Punkt „John Milton“ doch geschehen) – als entschlüsselt und dechiffriert nachweisen. Allerdings wurde viel zu wenig dechiffriert. Und das ist symptomatisch.

Es gibt das Voyeuristische der Kunst-Teilnahme. Dies spitzt sich nur auf Äußeres, Unterhaltsames, Fesselndes: Peep-Show der Beteiligung. Ergründet wird nicht; unterhalten werden soll.- „Spannung“ eines Werks ist (bewußt)unterdrückter (gefühlter)Gehalt,- Bewegung in (gekonnt) angespieltem Unterbewußten. Ist ein Werk „spannend“, hat sein Verfasser oder Gestalter jede Menge erfolgreiche Arbeit geleistet: denn diese „spannungserzeugenden“ Elemente kommen in der Regel nicht durch bloßen Zufall dorthinein zur Wirkung. Entweder hat sie der Künstler „bewußt“ dort eingebaut und in den Zusammenhang gestellt als Folge konkreter Überlegungen („eher selten und bei eher langweiligen Werken der Fall“),- oder in entscheidendem Zusammenwirken mit seinem eigenen Unterbewußtsein „erschaffen“ und dorthin „hat geschehen“ wollen lassen,- Kunst als „intuitiver“ Prozeß und Produkt eines eingebungsvollen „Gehorsams“ – „Kreativereignis künstlerisch faszinierender Ergebnisse“. Da aber „Im Auftrag des Teufels“ – blödatmige Übersetzung von „Devils advocate“ (- wie wär’s denn klassisch mit „Advocatus Diaboli“(schön mehrfachsinnig) gewesen- zu hyperintelektuell? oder „6o Freisprüche“ oder „Ungeschlagen“, „Skrupel“, „Lomax‘ Dilemma“, „Das 61. Mandat“ - oder ähnlich tiefgefroren auf üblichem Film-Groschenroman-Niveau?- es hätte sich ja wohl was finden lassen, was „Im Auftrag des Teufels“ wenigstens auf ein normal-gewohntes Neutrum um ein Weniges hätte emporhieven können – egal),-
: -...da also der Film „gutes Potential“ hat, wie auch in Anklängen die Grimmsche Rezension (und andere) zugibt, müssen solche versteckte „parabelhafte“ Bezüge ja wohl aufzufinden sein. Sind sie auch, ohne alle aufzählen zu wollen (einiges nur im Folgenden).
Aber vor allem: es handelt sich um viel mehr, als das Anwaltswesen bloßzustellen und zu behintergründigen. Der Jurist bietet sich nur hervorragend an für eine Analyse destruktiver Zeittendenzen (hat der sich redlich verdient). Genausogut hätte man auch „Politiker“,- „Generalstäbler“,- „Polizei“,- „Geheimdienstler“,- „Wirtschaftsbosse“ – etc. etc. heranziehen können,- die ja auch kräftig für wurzelhafte „Zeitkritik“ herhalten müssen- in ungezählten anderen Werken. Hier also „Das Un-Rechtswesen“ als Aufhänger – doch dabei bleibt die Kritik – des Werks- beileibe nicht stehen!
Abwürgen der Diskussion: „...Dann kommen wir ja vom Hundertsten ins Tausendste!...“-

Nur ein , pars pro toto, Gegen-Indiz: Der Kanzleiführer joggt in den satanisch rezeptierten Tod. Simultangeschaltete Rede des Milton-Bratens (bravo! der Kunst-Führung wegen) : „...wer aber hat währenddessen Zeit, sich um Mutter Erde zu kümmern (tippt insistierend auf den Globus), ...(Stelle vom Fist-fucking)...Gottes schöner Planet, während die Luft verpestet und die Ozeane immer saurer werden und der Regen-,..., verschleudern sie die Zukunft, bis es keine mehr gibt, ...um sich dann hinter ihrem Computerdisplay zu verkriechen und ihre Überstunden einzutippen...!“ Nein, das alles, Lüfte und Ozeane vergiften und die Erde Faust-Zu-Ficken, wollen wir nicht doch allein nur den Anwälten anlasten und in die Schuhe schieben. –

Es geht nicht um die Anwaltsszenerie. Es geht darum, das die Erde in die Hände „Satans“ oder wessen auch immer („Darfst Dad zu mir sagen...“),- Shivas, Luzifers, des Teufels also („Ich habe viele Namen“) („...Wer wollte zweifeln, das dies das (zwanzigste) Jahrhundert-, Jahrtausend,- MEIN Jahrhundert,- M E I N E G R O ß E Z E I T ist?!“...) - gefallen ist oder zu fallen droht. Nein, Herr Grimm, Ihrer ausgesprochen Tief-Stapelei („...Der mit Weltstars besetzte Film handelt von den moralischen Gewissensbissen eines Anwalts.“ Punkt) kann ich nicht anders als widersprechen. Wohl ist es ein (spezieller) Anwalt (vorgemerkter Zeugungs-Samenspender des künftigen Anti-Christen), der ‚Gewissensbisse‘ hat: aber es sind Gewissensbisse das heißt Handlungsaufforderungen, die wir alle mit ihm teilen können (sollten) (warum sonst hingucken?), auch ohne das Jus studiert zu haben. Wäre der Fall spezieller: gingen seine Gewissensbisse vielleicht nur den angesprochenen Anwalt (und einige wenige in den Fall involvierte Personen) an ; doch d e r Fall, welcher zur Verhandlung vor den Publikums-Geschworenen ansteht, ist der womöglich zukünftige Welt-Fall vor dem Welt-Gericht, aus („... ein Rucksack mit Steinen“...) Schuld –-- und das, allerdings, geht uns alle „etwas“ an – sogar auch Anwälte, deren Gewissen, wie der Film so schön andeutet- und anspielt,- von berufsbedingter gummihaft-latexartig dehnbarer Struktur zu sein oder im Laufe ihrer anlernbaren Tätigkeit zu werden besonders geeignet scheint (vielleicht von wegen der mehrfach anzitierten „Lieblingssünde der E i t e l keit“?) -
Das Rechtswesen „als Ganzes“ („Recht haben heißt noch lange nicht Recht bekommen“, „...‘Positives‘ Recht“, „Anwaltswitze“ -) genießt nach dem bereits jahrhunderteanlaufenden Vor-Treiben + einiger besonders intensiver Jahrzehnte - einen ganz speziellen verdienten Ruf (wieder Film-Zitat: „Sie wußten, das er schuldig war, das er alle diese ihm zur Last gelegten Taten begangen hatte, Sie hatten die Photos //(vom gräuslichen Tatort)// gesehen,- und Sie bewirkten doch wissend seinen Freispruch...“-)
–...„Unrecht haben heißt noch lange nicht, Unrecht zu bekommen“...

Nein,- es geht um das, was das Siebzehnte Jahrhundert scheints sehr viel besser und bewußt genauer „wußte“ als Wir : etwas betäubte „Zwanzig/Einundzwanzig-Jahrhundertste-“: das, so wie in der Brust eines Menschen zwei moralisch mögliche Entscheidungen gegeneinanderspielen,- diese Summe der Einzelspieler akkumulierend auch darum ringt, welche Richtung die Entwicklung „unseres schönen Planeten“ im Ganzen nehmen soll: in Richtung „Verdammnis“ (mit jahrhundertegebräuchlichen antiquierten Worten zu sprechen,- hinein (oder ein beispielsweise „ökologisches Desaster“ -, etwas modern plausibler ausgedrückt) - oder in eine leiblich wie seelisch gesunder bekömmliche, „nachhaltigere“, bessere Richtung,- bewußt mit einem moralisch-wertendem Unterton versehen.

„Luzifer“ „Satan“ oder (gut teutonisch) „der Teufel“ (Düvel ock!) entstammt nun einmal der christlich-abendländischen Mythologie,- oder vielmehr einem Amalgams von vorchristlich animistisch-dämonischen Vorstellungen - mit derjenigen der einbrechenden alt-neu-testamentarischen judaistischen Mono-Theologie, welche geschichtlich „christ‘‘lich“ („erlöserisch“) genannt wird. „Der Teufel“ ist also , kurz, eine „christlich-vorchristliche“ Verbindungs-Metapher. Das „Christentum“ hat dieses Abstraktum allerdings, wie alle Theonomie, aus einer umfänglichen Welterfahrung „destilliert“. Wenn die Welt sich teuflisch zu gebärden scheint : war es mitnichten das Christentum, was ihn (oder dieses markant menschliche Gebärden) e r f u n d e n hat. Es hat es bloß beschrieben und verklausuliert. Die Metapher, die es fand, hieß „Teufel“. Als solche nistete es sich ziemlich klebefest und unausrottbar (wie es scheint) im Gebährmutterhals des kollektiven Unterbewußtsein ein. Jeder weiß, wenn man vom Teufel spricht. Die Metapher scheint wohl gelungen. Man braucht nicht vom elitären Mithras-Kult reden. Der Volks-Teufel und seine (genannten) Synonym-Symptome tun’s besser. Man mußte auch malerisch ein wenig persönliche Geschichte drumherumstricken: die vom „gefallenen Engel“ (seinem Gegenseinspol) zum Beispiel. Einiges andere kam hinzu, im Volksmund: vom Blocksberg-Sabath, unzählige „Teufelsschluchten“,-„löcher“,- der mit den drei goldenen Haaren, seiner Großmutter,- der Blutunterschrift unter Seelenverkäufern,- und in Folge weltbekannt,- ‚Mephisto‘, die faustisch-goethisch spezielle Version davon (der dem „Bösen an sich“, mit dem er den Kantischen Philosophenmantel „bekleckert“ fand,- eher unwillig gegenüberstand).

„Der Böse“ ist eine Personalisation „des Bösen“: ein ziemlich „primitiv-psychologischer“ Mechanismus,- Goetheschem Geschmacksvergleich eher fremd. Mephisto ist ein spezieller Teufel: der „Versucher“ (als der er auch im Film auftritt) der teuflisch-übernatürlich ist, ohne so recht sehr „böse“ zu sein. Das Dilemma ist, das Böses („Individuell und Sozial Abträgliches“) geschieht, und Böses auf Erden vorhanden ist (und was viele Menschen unabhängig voneinander als „böse“ bezeichnen würden),- ohne das es einen mytholgisch eigenständigen Verursacher – außer Ungeschicklichkeit, Unbewußtheit, Fehlgehen der „Freien Willens“-Verantwortlichkeit-, Unvorherseh- oder Fühlbarkeit der Folgen bei den Konsequenzen unserer Handlungen,- das bezeichnet schließlich A b s i c h t l i c h k e i t ,- geben müßte -. Das (un-moralische) Dilemma: Böses entsteht (auch), ohne das es „jemand“ „will“, etwa infolge eines Autounfalls, was es für Hinterbliebene nicht leichter macht. Der Teufel, manchmal, ist hilfreich und schiebt etwas nach. Das ist zwar ein Unglück aber nicht teuflisch. - Nur im Extremfall des vorkommenden Bösen natürlich: gibt es auch Leute, die etwas „Böses“ , das tatsächlich geschieht, anstellen w o l l e n und anstellten wollten, und an s t e l l t e n : die schaden, etwas für sich auf Kosten anderer unbekümmert jeder möglichen Folge haben wollen ; Leute, die den Schaden vorherwissen und sich einverstanden-, mit den Folgen ihres Tuns,- erklären.- Und doch ist dieses – eher seltene- Böse immer noch nicht unbedingt „satanisch“. Sie wollen in der Regel nicht das Böse- sie wollen das Gute im anderen Besitz – für sich. Sie wollen fremde Früchte. Sie nehmen den anderen Schaden um ihres eigenen erwünschten, ersehnten, erhandelten Gedeihens mit in Nicht-Kauf. – In der Regel tun sie das, weil sie es nicht anders wissen, und es ihrem unbedingten Willen nach nicht anders zu haben ist. Sie würden es vielleicht – und nicht nur aus Angst vor verhängter Strafe - umgehen,- dem andern zu schaden,- wenn sie ohne das ans Ziel ihrer Wünsche zu gelangen wüßten. Das Teuflische ist der letztoffene Weg, die Mündung des Trichters.- Der Teufel selbst jedoch ist anders: er will nur den S c h a d e n , an sich. Er will nichts für sich, außer nur und eben bloß zu schaden, nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Zweck. Und nur insofern er den Menschen als ultimativen Krebsschaden am Wohl der Natur und „des Guten“ (Gott als der vorzitierte Voyeur) überhaupt hält, ist er ein „...ein unbedingter F A N der Menschheit, von Anfang an auf eurer Seite!-“ (Zitat Miltons Pacino). - Das Schaden selbst ist ihm Weg und Ziel. Ihm ist Schade um Alles und Jedes - Reine und Unverletzte. Er ist die Destruktion, an s i c h. Er ist nur schwarz, ohne jedes Weiß. Er ist Böse, und nichts als Böse. Er ist ein absolutes Extrem, ein Kulminationspunkt. Er ist „absolut“. Er ist „Das“ „Böse“ an sich. Er, als Teufelchen, ist die Personifikation,- auf ein menschliches Erscheinungsbild - und -maß (und oftmals auch - Psychologisches) (herunter)projizierte konzentrierte und reduzierte,- Inkarnation „des“ Bösen. Es ist der Böse Wille – ohne jedes erhoffte Gute, nicht einmal für sich selbst. Der Teufel erwünscht sich nichts mehr außer dem allgemeinem universellen Abgrund. Der Teufel ist Schmerz, ist Grauen – für immer und ewig. Der Teufel ist ein Extrem, auf die Spitze-Getriebenes. Als solches ist Der Teufel ist ein bloßes Konstrukt,- ein Ausdruck und eine Hochrechnung der menschlichen Denkeinrichtung. So, wie wir uns auch eine (falsche, unzutreffende) Vorstellung vom „Absoluten“ der räumlichen oder zahlenmäßigen sogenannten „Unendlichkeit“ oder des Atom-„Unteilbaren“,- des „Ewigen“ oder der „Null“ (des „Gar Nichts“- Vorhandenen) machen – allesamt „Vorstellungen“, die außerhalb unserer menschlichen Zugänglichkeit und Nachprüfbarkeit sich befinden. Das alles hätte ich Ihnen nicht zu sagen brauchen. Sorry. Ich hatte gewarnt.

Hier im Film wird der Teufel als Scheiterns-Möglichkeit des menschlichen Erfolgsmodells, das alles („den Planeten“) in seinen individuell gattungsspezifischen Ruin mithineinzureißen vermag (ein Ausmaß, das man in der Tat wohl von biblisch-spirituellen Dimensionen her „teuflisch“ nennen möchte),- „modern“ aufgefaßt. Dieser teuflische Milton-Pacino hat viel von Mephisto; (er ist gleichwohl böser, „teuflischer“ als bei Goethe); aber er redet genauso aufgeklärt und gern und teuflisch geschickt. Er beruft sich (glänzend aktuell) auf den „freien Willen“: „ICH habe doch nichts getan. D U hast alles getan. I c h riet dir ab, den Fall weiter zu verfolgen. D U hast mich bekniet, weitermachen zu dürfen. ...'nur dieses eine Mal noch'-!“ glänzend. So ist es.

Im Mittelalter war es immerhin der Alte Herr Leibhaftige selbst noch, der Hand mitanlegte (auch angelegentlicher Vollauslastung unter Zuhilfenahme seiner dreizackbewährten rotbäckigen Hilfs-Dämonen) – hier (im Film) sind wir der modern-psychologischen Verursachungstheorie aber schon näher: nicht derjenige Finger, der den Abzug drückt, ist der Schuldige,- sondern das Gehirn – der Wille – „the brain“ – dahinter. Der sauber beschlipste Rasierwasser-Minister hinter der Todeszelle. In Nürnberg standen nicht angewiesene KZ-Wächter- und Wächterinnen vor Gericht: sondern nach Möglichkeit die fingersauberen Himmler und Göring. Aber auch ein Göring sagte (schutzbehauptete): Ich war doch nur der Finger am Abzug („nicht ich bin es, A.H. ist es gewesen!“). Viele stellen sich Hitler als besessen vor („den Teufel im Leibe“) „dämonisch“. Vielleicht hätte man UnsAdolf bei Gelegenheit exorzieren sollen. Vielleicht wäre aber auch nur ein greinendes Kleinkind dabei herausgekommen. Vielleicht aber auch ein zitterndes kaum jung-erwachsenes Stück todgeweihtes Verrecke-Kanonenfutterfleisch aus einem matschgefüllten Schützengraben. Der Krieg schafft Gespenster.- Egal.- Auf jeden Fall kriegen wir den Teufel – selbst – niemals beim Kragen.- Immer nur den flatternden menschlichen Schoß seiner Rockzipfel.- Das ist das Böse dran. Man kann diesen fruchtbaren Schoßzipfel nicht trockenlegen und ihn nicht direkt widerlegen, den Teufel, es sei denn, man stopfte dem Menschen selbst das Maul, für immer (ist ja schon in Arbeit!). Er redet sich nur allzu gerne und geschickt heraus. Er redet mit Engelszungen: unserer eigenen Selbstbeschwichtigung (höchstens: sind wir in eine „gestellte Falle!“ getappt), mit der er wir unser Gewissen einlullen und in Ruhe wiegen, und von wegen dem Religionsschnuller.-
Der Teufel des Mittelalters ging noch selbst zu Werke und packte wacker mit an - Gründergenerationstehos. Heute herrscht ‚die Dynastie‘ in Fabriken, genauer: in Aufsichtsräten, Anwaltskanzleien, Verwaltungsgremien und Ministerien. Nicht nur dort, natürlich. Aber dort läßt sich am effektivsten produktiver Fortschritt organisieren. Weiter unten gilt eher : Kleinvieh macht auch Mist.

„Modern zum Teufel“ heißt schon ein bißchen weiterdenken als diese gute alte Vorstellungswelt, in der man noch mit leibhaftigen Tintenfässern werfen durfte, mit reinem Gewissen. „Im Auftrag des Teufels“ hat im aktuellen Geschichtsunterricht gut aufgepaßt und stößt, mit seinen spielerisch geschickt und zeitgemäß genutzten Antiquitäten niemand mehr vor den Kopf ; diesen Teufel darf man zitieren,- so wie Goethe zu seiner Zeit den Seinen-Revitalisierten,- ohne vors zeitgenössische Ehrengericht als Persona non grata zitiert zu werden fürchten zu müssen.
Pacino als John Milton darf reden, um Kopf und Kragen und seinen antichristlichen Hals zu retten (so wie lange vorhersehbar derjenige Mary-Anns gar nicht zu retten war,- um Lomax an empfindlicher Stelle „ins Mark“ treffen zu können),- und nur-reden : denn der moderne Mensch, der ans leibhaftige Eingreifens-Erscheinen des Teufels schon längst nicht mehr glaubt und alles meint, selbst erledigen zu müssen und zu können („Wenn du willst, das etwas richtig gemacht wird, mach es selbst!“),- dieser moderne Teufel ist aktualisiert-zurückhaltend profiliert und führt nur „in Versuchung“: - handeln müssen wir schon aus Eigenem. Damit stößt es niemand mehr vor den Kopf, die moderne PacinoMilton-Teufelei,- im Gegenteil, es ist hochwillkommen.- Er bestätigt uns, gern und freiwillig, u n s e r e Allmacht (im Zitat des Films), - den „Omnipotenz-Anspruch“ des Menschen , mit einem brillanten bekannten Psychoanalyst* zu reden. *H.E.Richter

Milton/Pacino ist modern: er argumentiert und „stellt Fallen“ vielleicht (wie immer- Anlaß zu reklamierender Beschwerde!-): er bereitet vor; mehr darf er mittlerweile nicht. (Er ist an die Weisungsbefugnis des Freien Willens per göttlichem Dekret gebunden, anders als früher, als Mensch noch mehr Angst vor ihm hatte meinen zu müssen). (Und, wie die „filmische Moral“ zeigt :(DAS allerdings w a r ein Mängel): dies blauäugige „nie zu spät“,- alles zerborstene Geschirr gekittet,- kann es, vielleicht;- aber anders: zerstörte Ming-Vasen gehn nun Mal nicht wieder ineinander,- jedoch es gibt immer noch andere übrig,- oder zuletzt die ewige Fähigkeit, andere Neue wieder-zuerschaffen.- Das ist ein feiner Unterschied,- aber wir wollen es durchgehen lassen. Um Charlize Theron, die wir gerne sehen, wäre es aber auch zu schade.- In diesem Sinne.)
Also endlich: Mittelalter ist passe,- der Teufel, wenn auch nicht dem Namen nach, ist aktualisiert worden – muß ja ständig, sonst würden wir nicht genießen wenn nicht in unserer uns verständlichen Sprache: der modern-frisierte Mittelalter-Teufel (ohne Hörnchen und rotglühende Augen) und Schwänzelchen und Pferdefuß des PAN in der U-Bahn von New York „put it right where it belongs“ spricht also wie ein Philosoph und bedient sich schon so weit ins Volk gedrungener Lehrsätze, das er vom ‚Freien Willen‘ casuieren kann. Und d a s tut er s e h r geschickt, ich lobe mir innerlich nochmals den Drehbuch-Dialogautor (da kann ich mal dran abschätzen wie weit ich seit William Faulkners Zeiten mittlerweile in Hollywood unter anderen Umständen hätte kommen können).
Aber damit sind wir schon sehr im Zentrum des Films.

Der Teufel John Milton / „Paradise Lost“: „Verlorenes Paradies“: der „Versucher“: genommen und gegessen hast DU schon selbst!... (ein weiterer Beleg: die Eingangs-Sequenz: „I bequised took and ate...“: es war EvaAdam, nicht „ein Anwalt“, der nahm und aß...)- der Teufels-Advokat ist also ein Reprise der christlichen Mythologie, die ja, wie bekannt, in zeitgenössisch akzeptierter Relevanz etwas abgemeldet und antiquiert denunziert erscheint. Das Christentum ist nicht mehr aktuell, und, wie im Film zu sehen, die Kirchen ein wenig arg geleert (die Post-Vergewaltigungs-Szene).(Nun ja, sie zeigt sich ja auch nicht gerade -unangemessen - während eines Gottesdienstes). (Da wären noch fünf dazu zugegen gewesen, wir wollen ehrlich sein). (Die beiden anderen kenne ich nicht). - Da also, um endlich auf den Punkt zu kommen, der Film sich einmal darauf eingelassen hat, der christlichen Metapherorakel sich zu bedienen, muß er in den sauren Apfel beißen und auch tapfer im notwendigsten Rahmen B,C+D AC/DC (warum eigentlich nicht AC/BC? – after/beforeChrist viel besser) sagen. – d a s tut der Film auch so restriktiv wie es nur geht – denn schließlich will er seine Credits als „modern“ nicht verspielen, möchte er doch vom Publikum honoriert – und ausbezahlt – werden: also tauchen spärlich aber doch immer wieder über den Film hin eingestreut die christlichen Remineszenzen wie in der Weihwasserszene auf: die dogmatisch bibel- und betonfrisurgefestigte chansonierende Mutti („Seht, ich will euch senden wie betonlockige Schafe unter die wehrtechnisch bis an die Zähne bewaffneten Wölfe der Rüstungsindustrieanwälte...“), - NEW YORK als neues BABYLON,- das beschwingte Schwören der Falsch-Zeugin auf die mystische HOLY BIBLE, das Deklamieren der Codes „...+nichts als die Wahrheit, so wahr mir GOTT helfe...“,- oder eben auch die Flucht der vergewaltigten Mary-Ann (erschreckend: Charlize Therons Maskenbildnerin!) – und dieses herrliche wandlungsfähige Wesen selbst natürlich) - vors Allerheiligste klassischer Kirchenarchitektur („hier in NY muß es doch zwanzigtausend Kirchen geben!“) , besagtes sprudelndes Weihwasserbecken (Regie- oder schnitttechnisch etwas verpfuscht) welche der eigentlichen Enthüllungs- und Bestätigungsszenen-Erweises des übernatürlichen Leibhaftigen selbst dienen soll (die wir nun wahrlich nicht mehr gebraucht hätten, um zu erfahren, was wir immer wußten) – und schließlich, gar nicht erst zu reden von den eigentlichen Reden und Zitaten des bibelfesten Luzifer-Capones selbst,- der ja in Person ein ehemaliger „Profi“ und Mitspieler der Oberliga als „Ex-Gefallener-“ ist.- Überall also zerstreute, wenn auch (gottseidank) spärlich gesäte Anekdoten, um die „Aktualität“ des Werkes nicht zu gefährden,- und doch den nun einmal gegebenen christlich-metaphysischen Faden nicht ganz zu verlieren zu müssen oder wiederum zu bewahren.

Ein letzter kurzer Schleifen-Einzug noch hierzu: zu dieser überlieferten Themennomenklatura gehört ebenfalls dasjenige des mit teuflischem Beistand im Äußeren wundervoll erfolgreichen „Seelenverkäufers“ („Faust“) – und dagegen das typische übliche Opfer der Aktivität des Teufels, welches es ihm beliebte, so nebenher – Geschäft „comme il faut“- neben den wichtigeren ihm am eigentlichen Herzen liegenden „Staatsaffären“ – zu erledigen und zugrundezurichten– ein Bild des Jammers, eine zu Nichts „aufgeriebene“ Seele. Beide Teufelsopfer – die eine ohne Umstände direkt „zur Hölle geschickt“ schon beiläufig ihres hiesigen irdischen Aufenthalts wie ‚Gretchen‘ – die andere vorgestellt nach „Schicksalsvollendung“ (wie Faust) – werden zitiert im Film. „Das Opfer“: ergreifend und reife Leistung: Charlize Theron, von lebensprühender- und funkelnden „naiven“ – heißt vom Bösen unbeleckten – Girliebraut (bei ihrem spürbaren personalem Pfund etwas unglaubhaft – bis zum zitternden nevösen, wund-klaffendübersäten-, von der Welt in die „Psychiatrische“ abgeschobenen – ausgelieferten Opfer der dunklen Mächte und Ranküne: ein Beweis zugleich auch für die multiple (vielfach bezeugte) Fähigkeit des Teufels, überall und zugleich mehrfach zu sein – jedem damit sein eigener Dämon. MaryAnn /Theron: ihre Lieblichkeit knüpft sich der sinnlich empfängliche Teufel schon zu Lebzeiten vor. Sie, voll höchster Angst, ihr reines „Angesicht“ (Seele im Spiegel) zu verlieren und auch zu einer der von ihr (zu Recht) visionierten umgebenden Dämonenfratzen zu werden,- sucht + findet den letzten Ausweg blutiger Selbstentrückung (ts ts die Kinder) – als ob es so leicht wäre, der wahrhaften Verdammnis des Wiedergeburts-Zwanges, und wenn es nur „in Nachkommenschaft“ wäre,- zu entfliehen. Aber das ist Thema des nächsten Heftes (Films).

Dann der zweite Casus: des erfolgreichen Teufelslehrlings Lomax /Reeves. Ihn möchte sich der Teufel für andere Zwecke aufsparen und infolgedessen becircen (statt bloß ohne größere Umstände zu machen vernichten), denn er hat noch Pläne mit ihm. Da er so im teuflischen Plan als Werkzeug vorgesehen ist, möchte er ihn sich lieber nicht direkt vorknöpfen (ein Schicksal, das genau wie MaryAnn auch jeden anderen beliebigen Teufelsjünger trifft, siehe das der verlockenden Halbschwester (väterlicherseits), die teuflisch gezeugt zur künftigen Bestechung Lomax‘ wurde (der Teufel kennt seine Pappenheimer und weiß, wie er sie drankriegen kann – jeden nach seiner Facon-) und welche nach (fehlgeschlagenen) Gebrauch und Nutznieß derselben Auslöschung anheimfallen muß wie alles, das bloß dem Teufel diente,- dieses zuvor vorgesehene Werkzeug des Teufels (wie alles, soweit prädestinierbar, gut geplant wurde: „60 unbesiegte Fälle lang“: ohne teuflische Nachhilfe denkbar? Der schon „wie seit Jahren bestehend aussehende Eintrag in der Gründungsurkunde der Kanzlei“: bloßer Zufall? –etc.) - diesen menschdienlichen Teufelsadvokaten muß er „überzeugen“ : seine eigene Sache mit der des Teufels zu identifizieren,- zu verwechseln,- und in Scheinbar-SICH an „IHN“-wahrhaft zu glauben. Der Plan geht dahin, den AntiChrist zu zeugen: dafür braucht der Teufel menschlich überzeugten Samen -; und kann die Sache nicht, wie bei SkalaSieben-MaryAnn, selbst in die Hand nehmen. - Um den Menschen zu vernichten, braucht der Teufel eine des Menschen selbst zuvorkommende leibliche Hand: jene eines nützlich unbenannt verschiedenen Adolf-Dieners etwa (da kamen wir der Sache schon näher, guter Versuch!-). Der AntiChrist kann keine bloß mögliche satanische Zeugung allein sein : es braucht die menschliche Zeugnisurheberschaft dazu: der Mensch selbst muß zum (willentlichen) Vernichter des Menschentums werden (dem Teufel, bei seiner Fast-Allmacht,- wäre es ja sonst ein leichtes, die Angelegenheit selbst zu erledigen). Das ist das „teuflische Dilemma“ : er braucht das Einverständnis des Menschen,- das Mitwirken- und Mittun-, des Menschen,- seine Einwilligung in „SEIN“ Werk (und daher den „Freien Willen“): die Vernichtung seiner selbst, des Menschen, aus Selbstüberdruß, die menschliche Eigenvernichtung im Willensgehorsam zum Bösen.

Seltsam übrigens, das in diesem Christenkomplex des abendländischen Zitatenschatzes sozusagen nur die eine Hälfte zitiert wird: denn die ganze „Erlösens- und Erlöserseite“ kommt so gut wie gar nicht zu Wort. Nur ein paar abfällig kriselnde sub-allerhöchste Bemerkungen über den selbstgefälligen,- indolenten Gott da oben, der wie ein Bekiffter auf dem Sofa sich damit zu begnügen scheint, dem unentwegten Treiben Seiner Ewigkeits-Konkurrenz auf Erden drunten vom Bequemen seiner Übersichtssternwarte aus unbeteiligt - bloß – zuzusehen, mit einer gewissen voyeuristischen Charm-(Scham-?)losigkeit und blaßem Vergnügen. Vom „Erlöser“ (lateinisch „Messias“, griechisch „Christos“) ansonsten weit und breit keine Spur- zu hören oder zu sehen. Spuren wohl : aber nur äußerliche, Kirchen etwa, doch keine spürbare Anwesenheit. Die gute Kehren-Abfuhr der Medaille ist seltsam abwesend in diesem Film und wird auch kaum spürbar vermißt: haben wir Menschen es etwa schon so weit gebracht,- das ein Reprodukt unserer Welt im Geiste so spürbar zwar wohl sehr gut das Böse zur glaubhaften Vervollständigung brauchen -, jedoch ohne fühlbare Lücke des abwesenden Guten auskommen – können muß? – Das ist ja wie ein Bild der Welt in der Zeitung zu studieren! (wo aber eben auch nur das Schlechte(ste) zu Wort und Potte kommt).

Die Welt scheint inzwischen ein heimeliges Überall-Zuhause des Teufels geworden zu sein: selbst in der Kirche, in der Nähe des Weihwasserbeckens (früher „im Mittelalter“ immer noch ein letzter sanktuarischer Zufluchtsort,- „mittlerweile“ aber offenbar säkularisiert genug -), nimmt er problemlos und ohne weitere Berührungsangst, ja sogar Befriedigung (über seinen Fortschritt?) - Aufenthalt und fühlt sich „wie Zuhause“: sogar die Kirche scheint für Gläubige nicht mehr per se sicher,- und eine mögliche Daseins-Keimzelle des großen Verneiners darstellen zu können. Früher einmal hatte der Teufel Grund zu glauben, das „Weihwasser scheuen“ zu müssen; heute aber,- er oder der Mensch hat es dazu gebracht, beherrscht er wie einstmals Jesus auch jetzt das Wasserstoff-Atom und bringt ihre in Eins vereinte Gegenwart es höchstens dazu, vor Wut aufzuschäumen und zu kochen, wie ein gut „geschüttelt-, aber nicht gerührter“ - Martini -, ohne alles.
Da Satanas eigentlich die Einwilligung des Lomax erwünschlich gebraucht hätte,- welcher aber im letzten Moment im Gedenken an MaryAnn (die liebe, die ewige Macht der sich entziehenden Liebe!) jedoch noch entwischt (auf etwas sehr plumpe und unglaubwürdige Art,- als würde die bloße Endlichkeit des individuellen Daseins das Problem des gattungsfreien Willens lösen können),- bleibt dem ebenso wie der Freiheits-Wille unsterblichen Satanas nur, vor Wut aufzuglühen und in kurzer wutlodernder Höllenfeuerferien-Erholung sich zu kurieren und renaturieren („Glauben Sie denn, Ich hätte nie einen Mißerfolg hinnehmen müssen?!“-),- um sodann in eine neue nächste Versuchs-Anordnungsrunde an seinen Arbeitsplatz und seine unsterbliche Aufgabe, das Gute zu bekämpfen (so lange es seiner Gedenken gibt) – zurückzukehren -. Wie Sysiphos. - Oder meinetwegen auch Prometheus,- vom menschlichen Gesichtspunkt aus (das ist eins).

So weit also noch ein paar im zeitgemäßen Kleid (Rechtswesen -, New York als Babylon -, AntiChrist -, Freier Wille -, Teufelsopfer- und –Seelenverkäufer,-) aktualisierte Vokabeln aus dem christlichen Zitatenschatz, die hier im Film zur fleischlich reinkarnierten Geltung kommen.-
Denn, noch einmal, hier geht es nicht (nur) um Fakten und Konkretes,- hier geht es um eine am Äußeren festgemachte Ideengeschichte : eine philosophische Diskussion, ein wenig anregender als üblich geführt und illustrativ fest- umgezurrt- und eingesetzt.
Und das Spannende ist nicht das konkret-banale Detail (es hätte auch ein Politiker statt eines Anwalts sein können),- es ist das Ideenspiel – oder vielmehr die Ideenentwicklung : das Entwickeln der Analogie weltböses-Schicksal – in Bezug gesetzt zu alltäglichem Handeln, von uns a l l e n – zum Beispiel wenn wir Anwälte sind. Ausführung -, Entwicklung dieses Beispiels.

IV
Also, mein lieber Jens Grimm,- dir (und den meisten, du bist repräsentativ) gefiel dieser Film zwar, aber nicht ganz so recht („70 %“). W a r u m? (meine Vermutung) Ich denke, es heißt sich fragen, was vom F i l m erwartet wird - wir nähern uns dem Anfang der Besprechung. „Action“ etwa?- Viele fanden den Schluß, mit dem sich verwandelndem imposanten Marmor- Gewölle, impressiver als den „längeren“ Einstiegsaufbau. Nun ja, es ist bildtechnisch schon ein Genuß. Auch die jeweilige Maskenverwandlung in Dämonen: hervorragend. Aber ist das nicht – wenn auch genußreicher- Klimbim? Malerische Winke mit dem Zaunpfahl? – braucht es hier nicht mehr als nur spröde Zitate davon? reichen diese wenigen Bonbons zwischendurch nicht völlig aus, den Geschmack nicht von der Zunge zu verlieren? Möchtest du in Karamel oder Eselsmilch baden und gleich eintauchen? Dich ganz überzuckern lassen, wie etwa in „2012“, „Armageddon“ oder – unüberbietbar- „Avatar“? Hör mal. Natürlich sind das Highlights und Zuckerbubenstückchen. Ich aber kann auch gut und gern einem G e d a n k e n g a n g folgen und finde auch hierin – wesentlichen Genuß. Bin ich so anders? Gehe ich deswegen ins Kino, wenn ich auch „lesen“ könnte? Ja, auch dafür gehe ich ins Kino,- oder lese. Ich tue das alles nur: um Gedanken, Anregung zu finden (wenn ich so will). Ich bin bereit, mich ansprechen zu lassen: von einer Ideenarchitektur, ob durch Wort oder Bild. Ich folge zuletzt der Idee: nur durch das Eingangstor des Wortes oder Bildes. Aber erst, wenn ich dort beim Folgerichtigen angekommen bin,- wenn ich denn dahinter eine finde,- bin ich zufrieden und „unterhalten“ und „dabei“. Ich gebe es zu: ich finde den Gedanken dahinter spannend,- das andere ist bloß Rausch, Betäubung -, Überbrückung und Vergehens-Treiben der Zeit. Wenn es vorne auf der Leinwand kracht und kreischt,- und ich das Gefühl habe, das es NUR kracht und kreischt: schaut höchstens ein Teil von mir, der instinktiv gebannte und bannbare -, zu: das sogenannte vegetative Nervensystem vielleicht. Das ist nicht unbedingt das, was ich zuerst und vor allem an „Unterhaltung“, auch im Kino nicht, suche: Betreibung bloß meines vegetativ unverzichtbaren Anteils. Ich finde nämlich,- das dieser vor allem eine Funktion in meinem Dasein zu erfüllen hat: Unterhalt im Sinne von Betreibung des „darüber“ gelegenen anspruchsvolleren Stockwerks. Das andere ist bloß Kitzeln. Wer möchte damit sein Leben verbringen -? Sich auskitzeln zu lassen -? Zu lachen bis die Tränen zu kommen, ohne zu wissen, warum,- die Drüsen arbeiten? Nein,- ich möchte wissen – betreiben, ich möchte Wissen beitreiben,- ich möchte, das die begrenzte Dauer meines vegetativen Systems, das um des anderen willen erfunden und hochentwicklelt wurde,- dazu dient, unvergänglichere vererbbare Sinn-Tradierung zu erkunden und zu bewirtschaften.

Von daher kann ich dem Urteil über die Längen des „einleitenden“ Teils nicht zustimmen. Davon ab, das die Einleitung bevor es ein bißchen spärliche „action“ (-Animationen) gibt -, vier Fünftel der Filmdauer ausmachen – diese „Einleitung“, die der eigentliche Film ist,- ist auch in sich absolut konstruktiv und unumgänglich eingesetzt. In diesen „Längen“ "entsteht" der Film. Und da ist nichts überflüssig oder fehlgegangen. Nach meinem subjektiven Eindruck: mit Mozarts Worten „keine Note zuviel oder zuwenig“. Die Story wird hervorragend konstruiert und umgesetzt und, ja man kann sagen, „aufgebaut“, Stein für Stein, „brick in a wall“. Man sollte, um eine schöne gelungene Mauer draus zu machen, unten und mittings keine Löcher lassen, durch die Ungeziefer und Kälte vordringen kann.- Jedenfalls baue ich meine Mauern für Häuser und nicht bloß zweckfrei als architektonische Gebilde: doch zum Bewohnen, nicht zum Anschauen. Ich, & rate jedem so, w o h n e in meinen Gedankenkonstruktionen,- mit Sofa, Gas- und Wasseranschluß,- und spaziere nicht allein zwischen ihnen umher, um bloß bizarre Formen anzustaunen und zu genießen. (Denn) wo WOHNTE ich dann? Wo lebe, liebe schlafe und esse ich? – Keine Frage: Sie essen zu Hause. Sie sitzen breit in Ihrem einundzwanzigsten Jahrhundert und sagen: mein Strom kommt aus der Dose, und wenn ich einstöpsele, will ich Unterhaltung, das reicht. Und dann?-

Hier im künstlerischen Werk, bohrt man ein bißchen in der Wand (auch wenn’s Dreck macht) herum und kommt dahinter, das danach noch ein Kabel kommt und dranhängt -, an besagter Dose. So lange wir nicht w i s s e n , das irgendwo ein Kraftwerk steht (und vor allem, wie es sich betreibt,- die Energie herstellt) erhebt sich die Frage: wo führt dieses Kabel hin? – undsoweiter. Der Reiz dieses Films – wie jeder Kunst – besteht darin,- den Weg dieses Kabels, bis weiterhin zu einem mysteriösen Gebäude da draußen, zu verfolgen,- bis in die technischen Anlagen hinein,- und irgendwann, die Frage zu beantworten, in jedem von uns, der vorher kein Bild hatte: wie „Strom gemacht wird“, und damit meine ich nicht, da aufzuhören, wo Kohle hinter eine Klappe geschaufelt wird. Denn was passiert in der Brennkammer? „Was“ brennt da? Was „brennt“ da? – die Physik beginnt: und denken Sie nicht, das alle Fragen der Energieumwandlung bereits geklärt sind. Irgendwann sind Sie bei Quanten – und Stringtheorien – und auch das ist erst ein Versuch.

Die Kunst bleibt spannend. Sie will diese Fragen klären – die immer noch nicht geklärt sind. Kunst ist noch nicht zu Ende. Diese Unerklärlichkeit macht „interessant“,- und diese Frage geschickt aufzuwerfen und (wieder einmal) neu zu formulieren: das und warum sie nicht geklärt ist,- und das sie nicht einfach klärbar ist,- ist „Kunst“- oder eigentlich „der Prozeß der Kunst“.
Der Film landet in der Tat – natürlich – beim Kraftwerk. Und er führt uns bis an jene Kohlenklappe,- vor der Brennkammer. Die Heizer nennen sie mit Spitznamen „Mephisto“ und dahinter schmort der freie Wille im Feuer, sehen Sie. Er bruzzelt und kokelt und braust und raucht und tobt geräuschvoll, und was in ihm außerdem brennt, ist die Erde. Sie ist schon ganz schwarzbraun. Sehen Sie? Sehen Sie es? – Jetzt kriegen Sie langsam eine Vorstellung von diesem Film. Tut mir leid, wenn Sie Braun nicht mögen - (ähnlich enttäuscht wie MaryAnn angesichts ihrer Wand-Grüns) – aber müssen Sie- ,- Sie müssen dann wohl: nur dreiviertel der „möglichen Punktzahl“ geben. Denn jeder sieht nur das, was er weiß. Punktzahlen gibt man vor allem: dem eigenen Eindruck von etwas Dargebotenen. Es ist wie in der Schule wo der Lehrer eigentlich sich selbst und seine pädagogischen Fähigkeiten zensiert,- und erst zufrieden sein sollte, wenn das Kind verstanden hat,- oder wie beim alten Spruch vom: „Stoßen ein Film und ein Kritiker zusammen -, und es klingt hohl – (auch wenn es ein ganzes Publikum ist),- muß es nicht immer der Film sein.“
Ich bleibe bei meinem 98 Prozent. Ich bin genügsamer.
Punkten Sie erst mal höher!

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Atheisst

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didn't read lol


Fedkek2

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das was der erste sagt...


minifuzzi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

mal zum INHALT (*SPOILER*) und nicht zu drama drama drama:

Gute Schauspieler ist ja alles ne feine Sache, aber das macht bei mir Filme schon lange nicht mehr aus. Aber wurde ja alles schon mehrfach erwähnt!

Der Anfang der Story ließ mich schon am Anfang skeptisch werden. Der Hero wird glücklich weil er einen eigentlich Schuldigen als Unschuldigen befreit....passt nicht so ganz, und wenn es passen soll, dann muss dafür was anderes her. Und ja genau da wurde angesetzt, genau dies sollte die Sünde sein. Natürlich ist der Film eben Fantasy und dadurch eben ins Maßlose dargestellt, es wird ganz schön extrem, gerade wenn es um Schuld und Unschuld im wahrsten Sinne des Wortes geht. Es wird die feine Grenze aufgezeichnet, die eventuell sichtbar oder unsichtbar wird, es gibt viel zu interpretieren! Hier hat man meiner Meinung nach einen nahezu philosophischen Tiefsinn erreicht. Das macht den Film erst sehenswert und nicht Pacino oder Reeves. Auch wenn sie ihren Job sehr gut erfüllt haben!

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Vitaminpräparat

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Bewertung9.0Herausragend

Gänsehaut. Krasser Film!

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Mr.Bungle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

erstmal den männlichen zauschauer mit sexy black niples geil machen und ihm dann einen herzinfarkt bereiten mann mann mann! XD War einfach nur geschockt und die gänsehaut hat auch mindestens 15-20 Minuten angehalten xD

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NiRaF

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Ja, die ist echt fies, vor allem, weil man in dem Moment so gar nicht damit rechnet.


Mr.Bungle

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oh ja das ist es ja eben. absolut unvorhersehbar und dazu wird man auch noch ziemlich abgelenkt... xDDD


FordFairlane

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Bewertung5.0Geht so

Der Film hat mir schon damals nicht gefallen, zwar spielt Pacino teuflich gut aber der Film wird mit der Zeit richtig öde und das ende ist furchtbar. Ein sehr überbewerteter Film in meinen Augen, nur weil ein Pacino mitspielt heißt das nicht das der Film gut ist.

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lieber_tee

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"nur weil ein Pacino mitspielt heißt das nicht das der Film gut ist."
Na, das heißt es ja schon lange nicht mehr. Der Film ist trotzdem gut.


FordFairlane

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Jo stimmt


Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Al Pacino als der Leibhaftige persönlich und Keanu Reeves als junger und erfolgreicher Anwalt, der in eine der renommiertesten Kanzleien New Yorks aufgrund seines Erfolges wechseln kann. Die Leistung, die Al Pacino hier abliefert ist wieder mal hervorragend gemacht. Ich denke auch, dass bei vielen der großen Darsteller vieles von den deutschen Sprechern abhängt, an die man sich im Laufe der Jahre gewöhnt hat. Whatever, ein sehr guter Film.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein starker und spezieller Film, besonderes Highlight ist Al Pacino als Teufel, brillant.

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Dj Rise

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Bewertung9.0Herausragend

Al Pacino als Teufel ! dem würde ich auch meine Seele verkaufen

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