I'm Still Here
I'm Still Here (2010), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Dokumentarfilm, Musikfilm, Kinostart 11.08.2011
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498 Bewertungen
53 Kommentare
Keine
von Casey Affleck, mit Joaquin Phoenix und Casey Affleck
Für Casey Afflecks Mockumentary I’m Still Here spielte Joaquin Phoenix der Öffentlichkeit über Monate vor, seine Schauspielkarriere aufgegeben zu haben, um eine neue Karriere als Rapper zu starten.
Totgesagte leben länger – I’m still here gibt für den Ausspruch ein eindrucksvoll lebendiges Beispiel. I’m Still Here, damit ist Joaquin Phoenix gemeint, zweifach Oscar-nominiert und renommierter Schauspielstar. 2008 erklärt er überraschend seinen Abschied aus dem Filmbusiness, um sich als aufstrebender Rapper neu zu erfinden. Was folgt, ist eine Aneinanderreihung peinlicher Affronts gegen ehemalige Kollegen, öffentlicher Ausfälle eines einst hoch Angesehenen – was will er wem beweisen? I’m Still Here beschreibt die Odyssee eines Suchenden durch die Wirren der eigenen Identität.
I’m Still Here – Wahrheit oder Fälschung
Lange Zeit war der Charakter des Projekts I’m Still Here ein wohlgehütetes Geheimnis: Machte Joaquin Phoenix ernst oder sollten am Ende alle einem gewaltigen Schwindel aufgesessen sein? Die Narretei ist perfekt, denn nach Abschluss von I’m Still Here hat Phoenix seinen Rap-Bemühungen abgeschworen und spielt wieder fleißig auf.
Seinem älteren Bruder Ben Affleck nicht nur ins Filmgeschäft als Schauspieler nachfolgend (erster nennenswerter Auftritt an der Seite von Nicole Kidman und auch Schwager Joaquin Phoenix in Gus Van Sants To Die For) feiert Casey Affleck mit I’m Still Here seinen Einstand als Regisseur. Der Film ist gespickt mit einer Fülle namhafter Cameos von Stars wie Bruce Willis, Jack Nicholson oder Ben Stiller. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Dokumentarfilm, Musikfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, 2008, Gegenwart
- Ort
- Hollywood, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Ausstieg, Bart, Falsche Identität, Filmindustrie, Filmstar, Identität, Interview, Kamera, Karriere, Kokain, Musik-Produzent, Neuanfang, Prostituierte, Rap, Rap-Musiker, Ruhestand, Ruhm, Schauspieler, Sinn des Lebens, Täuschung, Videoaufnahmen
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
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- I'm Still Here: critic.de




















Kritiken (21) — Film: I'm Still Here
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Vor kaum einer Geschmacklosigkeit wird in „I’m still here“ halt gemacht, Phoenix und seine Komplizen gehen in dieser Hinsicht aufs Ganze. Wild zusammenmontierte Ausschnitte von schwankender Bild- und Tonqualität samt ständiger mehr oder weniger sinnfreier Einschübe formen zwar eine gewisse Authentizität und liefern hier und da unterhaltsame Provokation (Höhepunkte sind etwa Phoenix‘ „Konzerte“ oder der Spott über seinen „letzten“, tatsächlich existierenden Film „Two Lovers“), strapazieren aber auch Geduld und Nerven des Publikums. Phoenix gebührt großer Respekt für die Beharrlichkeit und die Überzeugungskraft, mit der er seine kuriose Rolle spielte. Der Film, der dabei entstand, war es allerdings nicht wert, sondern das Drumherum, das Experiment an sich. Daher darf man dem Darsteller gratulieren und angesichts von „I’m Still Here“ trotzdem abschalten. [...]
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenJoaquin Phoenix („Gladiator“, „Walk the Line“) wollte weg. Raus aus dem Business, weg von den künstlichen Freunden, weg von der Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit, die Hollywood umgibt wie einen unsichtbaren Mantel. Also dreht er zusammen mit seinem besten Freund und Schwager Casey Affleck eine Mockumentary und erfindet sich darin neu. Jetzt will er nur noch Rapper sein. Und er will JP genannt werden. Zwei Jahre hat diese Neugeburt gedauert. Alles nur Fake. Alles inszeniert. Inklusive skurriler Auftritte in Discotheken und Talkshows mit Zottelbart. Fake oder nicht, dieser Seelenstriptease macht keinen Spaß. In der Tat stellt sich Phoenix´ Situation dermaßen schlimm dar, dass einige Stellen Anlass dazu geben, an der Authentizität der Inszenierung zu zweifeln. Phoenix kritisiert das Business mit einer Inszenierung. Er bedient sich der Mittel, die ihn reich und berühmt gemacht haben. Medienkritik, Satire, wie auch immer. Viele mögen das clever nennen. Zur Zeit dreht er wieder an der Seite von Amy Adams und Philip Symour Hoffman in einem neuen Film von Paul Thomas Anderson. Ich nenne das egoistisch.
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O.Baumgarten: Schnitt O.Baumgarten: Schnitt
Kommentar löschenI’m Still Here ist dabei aber weitaus mehr als nur ein medialer Gag, der die Promigeilheit der Öffentlichkeit entlarvt, sondern ein vielschichtiger Film übers Scheitern, über geplatzte Träume und tiefe Einsamkeit. Casey Affleck dokumentiert eine herausragend konsequente Performance von Joaquin Phoenix
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenDieser Film hätte genial werden können, wenn die Bombe im Kino geplatzt wäre, das Publikum erst vor der Leinwand begriffen hätte, dass der Mann alles nur inszeniert hat. So ist das als Doku getarnte Gruselmärchen das größte Schade des Filmjahres.
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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de
Kommentar löschenGroßartig an „I’m still here“ ist: dieser Film offeriert eine Vielzahl von Lesarten, Diskussionsstoff gibt er reichlich her - auch als Kommentar über das Räderwerk namens Hollywood, das kein Recht auf Privatsphäre einzuräumen scheint. So wie sich Phoenix vor der Kamera gibt, scheint ihm das aber auch egal zu sein. (...) Wie auch immer: Phoenix liefert hier eine erstklassige Performance ab.
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Susanna Fazio: outnow.ch Susanna Fazio: outnow.ch
Kommentar löschenFragen über Fragen, über die man sich nach diesem überaus spannenden und stellenweise schockierenden Doku-Film eingehend unterhalten kann.
Fazit: Absolut sehenswert! Punkt.
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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschenSo gibt der erratische und seit je etwas exzentrische Joaquin Phoenix weiterhin Rätsel auf. Gleiches gilt für "I'm still here", bei dem Inszenierung und Dokumentation nahtlos ineinander übergehen. Affleck hat seinen Freund und Schwager zwei Jahre lang wie ein Paparazzo auf Schritt und Tritt verfolgt. Sein Film folgt grob der Chronologie der Ereignisse, von den ersten Zweifeln über das berühmte Interview, in dem Phoenix seine Absicht, sich vom Filmgeschäft zurückzuziehen, erstmals äußerte (ohne vorher seinen Agenten zu informieren), bis zu jenem Letterman-Auftritt. Dazwischen wird es mitunter sehr merkwürdig und stellenweise auch höchst unangenehm – für den Zuschauer wie für Phoenix, in dem Mensch und irre Starpersona zunehmend zu verschmelzen scheinen.
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Tobias Martin: BR Tobias Martin: BR
Kommentar löschen"I’m Still Here" ist wie eine Achterbahnfahrt: Vibrierend, temporeich, absurd und verdammt lustig – nur um dann wieder in die tiefste Verzweiflung abzustürzen und am Schluss ist sicher manch einem übel. Ein anarchischer, gnadenloser und extrem böser Film, immer am Limit des Erträglichen, gleichzeitig urkomisch und fast schon philosophisch.
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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR
Kommentar löschen"I'm Still Here" ist ein beeindruckender Film. Joaquin Phoenix liefert hier die Vorstellung seines Lebens ab, wackelige Handkamera und nicht immer ganz klar verständlicher Ton sind beabsichtigt und sorgen für Realismus. Der Film ist nie anklagend, nie verkommt das Milieuporträt mit all seinen Schattenseiten zum Selbstzweck. Im Gegenteil: Ehrlicher und aufrüttelnder war Kino selten. Und dass das Ganze auch noch ein großer "Schwindel" gewesen ist, unterstreicht nur das Talent seiner Macher. Sehenswert!
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenNatürlich ist „I’m Still Here“ streckenweise nervtötend und nicht immer angenehm anzusehen – manches geht über das erträgliche Maß an Fremdschämen schlichtweg hinaus. Letztendlich erscheint die Konsequenz des gesamten Projekts zwar „konzeptuell“ richtig, doch das Ergebnis ist überaus hermetisch. Am Ende spielt Phoenix seine Method-Acting-Performance bis zum Erbrechen durch – und das buchstäblich.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenMan kannte den Auftritt des verfilzten Joaquin Phoenix bei David Letterman. Er war ja mittlerweile fast legendär. Man hatte mitbekommen, dass der preisgekrönte Schauspieler seine Karriere an den Nagel hängen wollte. Joaquin ist sick and tired von der seelenlosen Tretmühle namens Hollywood. Er wolle nun Rapper werden, sich selbst verwirklichen. Phoenix ließ seinen versuchten Actor/Musician-Wechsel von einer Kamera (Regiedebüt von Casey Affleck) begleiten. Ein Dokumentarfilm sollte entstehen. Das letzte filmische Werk des talentierten Darstellers sozusagen. Man las immer wieder über dieses kuriose Projekt und fragte sich, ob das alles echt ist oder im Stil von Sacha Baron Cohen inszeniert wurde. Und nach dem Ende der Mockumentary – Phoenix und Affleck haben mittlerweile erklärt, dass „I’m Still Here“ – ein Seitenhieb auf das Starsein und die Reality-Show-Manie sein soll – frage ich mich nur eins: Wer will das sehen? Joaquin spielt das egozentrische Arschloch, scheißt auf alles und jeden – ja, scheinbar auch auf sein Publikum. Mit „I’m Still Here“ zeigen Joaquin Phoenix und Casey Affleck Hollywood den Stinkefinger und lachen sich selbst verliebt ins Fäustchen. Dabei ist dieser Murks von Film berechenbar, hölzern und wirklich nicht der Rede wert. Wie man gekonnt und charmant mit den unvermeidlichen Auswüchsen der Unterhaltungsmaschine spielt, hätte sich das Duo lieber mal bei anderen Großmeistern wie etwa beim leider verstorbenen Andy Kaufman abschauen sollen. Und dabei wollte ich diesen Film wirklich mögen...
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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de
Kommentar löschenWas zur Hölle soll das eigentlich? Beispielhaft ist eine minutenlange Szene, in der Phoenix einen Freund als Verräter überführt, der das alles wiederum abstreitet. In Kenntnis der Künstlichkeit dieses gesamten Szenarios sitzt man als Zuschauer ratlos da und wundert sich, wie zäh, ja fast unerträglich belanglos der Film geworden ist. Und als Komödie funktioniert "I'm Still Here" leider auch nicht.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen[...] weil man gemeinhin davon ausgeht, dass Realität einerseits das ist, was man sieht, und andererseits gerade das nicht ist, was man auf der Leinwand sieht, wird es richtig kompliziert.
Schon deswegen ist Casey Afflecks Projekt so gelungen. „I'm Still Here“ weist einen darauf hin, dass Wahrheit und Lüge, Schein und Wirklichkeit, Star-Persona und „Mensch“ im Bereich der Öffentlichkeit nicht sinnvoll zu unterscheiden sind.
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Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion) Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion)
Kommentar löschenWenn dies eine Dokumentation ist, dann ist es eine zutiefst peinliche, in der Affleck Phoenix' Seele als flach und verdorben bloßgestellt hat. Wenn es aber eine Mockumentary ist, dann liegt ihr größter Wert darin, die Leichtgläubigkeit der Medien aufgezeigt und die Zuschauer daran erinnert zu haben, dass sie auch in Zeiten eingeschränkter Privatsphäre stets in Frage stellen müssen, was ihnen erzählt wird, und selbst das, was sie mit eigenen Augen sehen. Das ist grausam, so oder so, aber es ist nicht weniger fesselnd.
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenHatte Phoenix eine Art Nervenzusammenbruch – oder war sein schäbiger Gammlerauftritt (bei David Letterman) ein ausgeklügelter Schwindel? I'm Still Here, Casey Afflecks faszinierende und unheimliche Dokumentation über seinen Schwager ist ein kraftvoller Beweis, dass die Antwort weder-noch heißt – und dass es tatsächlich noch viel trauriger ist. Der Film, ein kunstvolles Stück Exploitation-verité, folgt Phoenix selbstgerechten Rückzug von der Schauspielerei, seinem peinlichen Versuch, sich selbst als Hip-Hop-Star neuzuerfinden, und seinen verschwendeten Rückzug von menschlichen Beziehungen.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenEs liegt ein mitreißender Wahnsinn in Phoenix' Methode. [...]
Auf gewisse Weise fühlt sich I'm Still Here zutiefst obsessiv an, als ob Phoenix seine eigene Zerstörung ausleben musste. Ich kann es kaum erwarten, seine nächste Nummer zu sehen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenSeinen Verstand zu verschwenden ist eine furchtbare Sache. Die Tragödie von Joaquin Phoenix' Selbstzerstörung wurde in I'm Still Here dokumentiert, eine traurige und schmerzvolle Dokumentation, die wenig mehr Nutzen hat, als noch einen weiteren Nagel in den Sarg zu schlagen. Wir haben hier einen talentierten Schauspieler, der offenbar aus eigener Entscheidung Trostlosigkeit über sich kommen ließ.
Anmerkung: Was die 3-Sterne Wertung angeht: es könnte einer sein, es könnten vier sein. Was haben Sterne hiermit zu tun?
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenIch bin mir nicht sicher, ob ich auch nur ein Wort des Films geglaubt habe. Schauspieler, die vor der Kamera zusammenbrechen, sind üblicherweise, nun ja, am Schauspielen. Aber ich konnte meine Augen nicht von I'm Still Here abwenden. Afflecks provokative, postmoderne Herangehensweise an JP als Witzfigur und Opfer zugleich ist der äußerste Sturz in das dunkle Herz unserer „Reality“ Kultur seit Sacha Baron Cohen Borat erfand.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenFake oder nicht, I'm Still Here macht keinen Spaß, und in der Tat stellt sich Phoenix' Situation dermaßen schlimm dar, dass dies Anlass dazu gibt, an der Authentizität des Films zu zweifeln. Zu filmen, wie jemand einen Nervenzusammenbruch hat, ist bestenfalls beschämend und ausbeuterisch, und die Idee, dass der Regisseur Affleck seinen Schwager derart ausnutzen würde, ist äußerst unglaubwürdig, selbst in Hollywood.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenEs macht wirklich nicht viel Spaß – tatsächlich ist es schmerzvoll – einem Schauspieler am Rande des Nervenzusammenbruchs zuzuschauen. Dabei spielt es fast keine Rolle, ob die fragliche Psyche künstlich implodiert – wie auf der Bühne – oder wirklich. [...]
Es ist unklar auf welchen Kosten nun der Witz gehen soll – das Publikum, Hollywood, den Boulevardjournalismus?
Was genau, ist der Punkt von einem Witz, den niemand versteht?
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (30) — Film: I'm Still Here
joanna_samantha Thu, 27 Dec 2012 08:58:40 -0000
Kommentar löschenEins muss man dem Film lassen: Ich habe Joaquin Phoenix die Rolle des vulgären, koksenden, unsympathischen **schlochs vollkommen abgenommen. Zwar war ich erstaunt, dass ein scheinbar so fähiger Schauspieler im 'echten Leben' scheinbar so niveaulos sein kann, doch ich glaubte Phoenix seine Performance. Und da wären wir beim nächsten Thema: Joaquin Phoenix spielt Joaquin Phoenix; allerdings macht es keinen Spaß, ihm dabei zuzusehen. In einem Interview mit David Letterman (http://www.youtube.com/watch?v=97pPMzESi6s) sprach er darüber, dass er sich viele Reality-Shows angeschaut habe und experimentieren wollte. Mir scheint, 'I'm Still Here' ist vor allem das: Ein Experiment der Filmemacher. Anschauen muss man sich die 106 langweiligen, ekelhaften und stümperhaften Minuten jedoch nicht. Dann lieber mal wieder Tatort gucken ;)
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CaptainHowdy Fri, 21 Dec 2012 07:42:32 -0000
Kommentar löschenNach einer Woche Bedenkzeit weiß ich immer noch nicht was ich davon halten soll... Schwankt extrem zwischen ziemlich geil, totalem Müll und einfach ekelhaft... 7 Punkte, zum einmal anschauen taugts allemal...
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uncut123 Thu, 13 Dec 2012 21:16:23 -0000
Kommentar löschennicht der burner aber schon unterhaltsame stellen..
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Lagomorph Thu, 22 Nov 2012 12:42:58 -0000
Kommentar löschenIch bin wirklich zerrissen, wenn es um eine Bewertung für I'm Still Here geht.
Ein Teil von mir kann Casey Afflecks Mockumentary höchstens eine durchschnittliche Wertung geben: "I'm Still Here" ist zwar ein interessanter (wenn auch falscher) Einblick in das Leben eines Künstlers am Rande des Nervenzusammenbruchs, die Handlung selbst plätschert aber meist dahin und was man zu sehen bekommt ist im Nachhinein nicht sonderlich interessant.
Andererseits verdient der schiere Mut bzw. Wahnsinn, der hinter diesem Streich steckt, viel mehr als das. Die Tatsache, dass Joaquin Phoenix zwei Jahre seines Lebens geopfert hat um die Medienwelt zu narren und sich selbst zur Zielscheibe von Spott und Häme der Öffentlichkeit zu degradieren, verdient großen Respekt.
Meine endgültige Bewertung bezieht sich deshalb nicht nur auf den Film, sondern die DVD als Gesamtpaket inklusive Audiokommentar und Hintergrundinformationen: Diese sind es nämlich eigentlich, die den wirklich faszinierenden Anteil an Afflecks und Phoenix' Werk darstellen.
Wenn man als Zuschauer mit Vorwissen zuerst noch amüsiert darüber ist, wie gekonnt Phoenix Ben Stiller und Sean Combs (alias P. Diddy) hochnimmt, wie irritiert und fassungslos die beiden versuchen mit diesem übergeschnappten Waldschrat umzugehen ohne das Gesicht zu verlieren, offenbart der Kommentar, dass Combs und Stiller selber Teil des Scherzes waren.
Ihre Reaktionen sind genau so gespielt wie "J.P."s exzentrische Eskapaden - und plötzlich merkt man, dass das Publikum nicht eingeweihter Mitstreiter, sondern eigentliches Ziel dieses Streichs ist.
"I'm Still Here" ist nicht das Meisterstück, das es hätte sein können. Trotzdem regt der Film in seiner Gesamtheit zum Nachdenken an: Über Medienmanipulation, die Macht unserer Sehgewohnheiten und unser verzerrtes Bild der Scheinwelt Hollywood.
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Redapple Sat, 10 Nov 2012 13:17:52 -0000
Kommentar löschen100 peinliche Minuten lang die Joaquin Milonakis Show, dann ein etwas verwirrendes Ende.
Da ich Mockumentaries mag und manche Szenen wirklich schön skurill sind, bin ich am Ball geblieben, ist aber sicher nicht die Regel und ich kann jeden verstehen, dem dieser wacklige, mitunter extrem nervenaufreibende Stil gepaart mit Größenwahn (oder einfach nur Wahn) und kaputten Menschen nicht zusagt.
Schwierig.
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StylerVerteiler Fri, 09 Nov 2012 15:19:54 -0000
Kommentar löschenSeit "I'm Still Here" kann ich Joaquin Phoenix einfach nicht mehr leiden!!
Ich fand die Doku zwar ziemlich Interessant aber ich bin der Meinung dass er sich Selbst Verkörpert hat, und dieses miese Arschloch ist mir so dermaßen auf den Zeiger gegangen das ich einen richtigen Hass auf diesen Charakter entwickelt habe..
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josephine.eiser Mon, 08 Oct 2012 10:18:18 -0000
Kommentar löschenIch war schon ein stückweit begeistert. Zum Einen,wie Joaquin Phoenix alle aufs Feinste "verarscht" hat, zum Anderen die schauspielerische Leistung Phoenix' (von dem wir es ja gewohnt sind). Es erfordert echt viel Talent und vorallem wenig Schamgefühl, um sich in die Rolle eines abgefuckten Rappers hineinzuversetzen,der ständig so peinliches Zeug macht (siehe bei P Diddy), dass es dem Zuschauer manchmal Schamesröte ins Gesicht treibt. (mir zumindest an einigen Stellen). Ich freu mich schon sehr auf "The Master", wo Phoenix endlich wieder als brillianter Schauspieler,anstatt als Waldläufer/Rapper zu sehen ist :D
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Sinister Kid Mon, 17 Sep 2012 06:41:22 -0000
Kommentar löschenSehr öde. Ich hab hier nichts Neues über Hollywood erfahren. Die Satire kam bei mir nicht an. An sich eine witzige Idee von Joaquin Phoenix – vielleicht haperte es an der Umsetzung? So viele sinnfreie Einschübe, so viel Geschmackloses, so viele Längen, so viel Redundanz. Nee, muss nicht sein.
Wem auch immer den Spiegel vorhalten können andere besser.
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ezemeze Fri, 10 Aug 2012 15:26:03 -0000
Kommentar löschenEs ist vielleicht nicht die gelungenste aller Mockumentary Satiren auf Hollywood, nichtsdestrotrotz fand ich den Film extrem spannend, einfach nur zu sehen was passiert, sollte man gegen den "Code of Conduct" in dieser Industrie verstossen und welche Konsequenzen das dann auf die Karriere hat. Pfötchenverbot bei Letterman, der Phoenix wie einen Aussätzigen vor dem Publikum abfrühstückt. Die Frage stellt sich, was nach der Talkshow hätte passieren können, hätte es sich wirklich um einen momentan psychisch labilen Schauspieler gehandelt.
In der Hinsicht ist die Mocku ein Augenöffner, der die unglaubliche Härte des Showbiz zeigt, sollte man nicht mehr gewillt sein sich als Everybody's Darling anzubiedern.
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Cayopei Tue, 26 Jun 2012 16:20:40 -0000
Kommentar löschenHollywood ist doof. Zauselferdi beschließt Rapper zu werden. You fucked my life. Tell me about your days with the Una-Bomber. I fucked my life. Dschungel. Genau. Interessantes Projekt von Casey Affleck und Joaquin Phoenix, dem leider durch das auf der Disc enthaltene Bonusmaterial (Interview der Marke Gott-sei-Dank-ist-der-Quatsch-nun-vorbei-und-ich-kann-wieder-echte-Filme-machen) etwas der Zauber entzogen wird.
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ElMagico Mon, 21 May 2012 19:48:33 -0000
Kommentar löschenAha! Da guckt man sich nach Wochen der Enthaltsamkeit (naja) mal wieder nen Film an, versucht sich mal wieder 100 Minuten zu konzentrieren und schafft es dann tatsächlich bis zum Ende durchzuhalten, nicht nach 10 Minuten seiner Unruhe nachzugeben und womit wird es gelohnt? Mit Nichts!
Keine Ahnung was uns, oder mir, die Herren Phoenix und Affleck sagen wollten, was sie da anprangern, durch den Kakao ziehen oder ob sie einfach nur ihren (sinnentleerten) Spass haben wollten?!? Das Alles ist weder witzig, noch interessant und vorallem wird hier auch nix enttarnt, vorgeführt oder durchschaut. "I´m still here" ist nicht mehr als eine leidlich gelungene Komödie auf ganz tiefem Niveau, nur dass er als ganz tolle Fake-Doku daherkommt und gewitzt wie man ist, hat man die ganze mediale Welt an der Nase herumgeführt. Super tolle Idee...gabs ja auch noch nie. Leider hat man vor lauter überschwenglicher Freude über diese Idee vergessen, warum man das eigentlich macht. Da ist nichts drin, keine Richtung, kein Inhalt, nichts.
Aber selbst auf seiner einfachsten Ebene funktioniert "I´m still here" nicht, da man Joaquin Phoenix zu keinem Moment irgendetwas abnimmt. Schonn allein das er offensichtlich extra schlecht rappt, wohl um sich als voller Loser darzustellen, nimmt dem Film jegliches Potential sich zumindest in diese Geschichte reinzudenken. Defacto ist man aber nach 30 Minuten mit dem Film durch, er langweilt dann nur noch und zehrt aufs Ende hin gewaltig an den Nerven.
Gar nicht gut!
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crab1973 Tue, 22 May 2012 09:40:23 -0000
Antwort löschenIch hab Joaquin Phoenix den Blödsinn eh nie abgenommen.
Anoirja Tue, 22 May 2012 13:28:25 -0000
Antwort löschenGut, dass du noch hier bist. ;) Beim Phoenix ist mir das ja egal.
ElMagico Tue, 22 May 2012 15:43:16 -0000
Antwort löschenAch ich mochte den eigentlich meist ganz gern. Mich oft nicht so...bleib aber trotzdem ;)
SoulReaver Tue, 22 May 2012 18:06:53 -0000
Antwort löschenPhoenix ist ein Gott. :)
Alle 6 Antworten zeigen
Markbln Mon, 04 Jun 2012 15:01:41 -0000
Antwort löschenJa. Aber River Phoenix.
SoulReaver Mon, 04 Jun 2012 21:38:25 -0000
Antwort löschenDer IST bei Gott. Phoenix ist ein Gott auf Erden.
midesp Wed, 09 May 2012 09:46:01 -0000
Kommentar löschenWas Joaquin Phoenix hier geleistet hat ist einfach genial. 2 Jahre lang hat er sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen, ist an seine Grenzen gestoßen und hat dabei die ganze Welt zusehen lassen wie es vermeintlich mit ihm bergab geht. Das schöne daran ist die Unsicherheit der Aussenstehenden. Meint er das ernst oder soll das alles nur ein dämlicher Witz sein? Kaum jemand hatte zu dieser Zeit eine Antwort auf diese Frage und aus diesem Grund ist ihm das Projekt meiner Meinung nach auf jeden Fall gelungen.
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stuforcedyou Tue, 03 Apr 2012 09:25:43 -0000
Kommentar löschenDas Satirische des Projekts gehen recht schnell baden. Aus der galligen Abrechnung von Ruhm wird nach und nach eine behäbige, zwanghaft auf arty getrimmte Fake-Doku über den Abstieg des Joaquin Phoenix. Das Gute daran: Phoenix ist ein guter (Selbst-)Darsteller, er verleiht dem Film durch sein Spiel eine gewisse Tragik, die ist zwar nicht echt, aber dennoch entsteht daraus einige Male wirklich schöne, nachdenkliche, mit subtilem Humor versehene Momentaufnahmen. Als Ganzes betrachtet ist "I'm still here" ein nettes Projekt, eine nette Idee von Leuten die sich im Business auskennen, die sich jedoch mit ihren angestrebten Zielen und Aussagen verrannt haben.
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druffie1979 Sun, 12 Feb 2012 10:44:53 -0000
Kommentar löschenUnausgegorener Versuch einer Hollywood-Satire... oder sollte es doch eine Doku sein?
Oder einfach nur der Versuch einfach von einer beschissenen Karriere abzulenken...
Zeitverschwendung....
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dompathug Tue, 31 Jan 2012 01:17:07 -0000
Kommentar löschenEs gibt Promis, die schliessen sich fragwürdigen Privatsendern an und lassen sich im australischen Dschungel zum Affen machen um zumindest für zwei Wochen wieder einen gewissen Grad an Popularität zu erreichen. Joaquin Phoenix steht jedoch am anderen Ende der Erfolgsskala. Seine Filmografie lässt sich mehr als nur sehen. "8mm", "The Village", "We own the Night", Oskar-Nominierung für "Walk the Line" und "Gladiator". Doch dann änderte Phoenix seinen Kurs...
Inhalt:
Als Schauspieler Joaquin Phoenix im Herbst 2008 das Ende seiner Acting-Karriere und zugleich den Start seiner Rap-Karriere ankündigte, schlug diese Meldung ein wie eine Bombe. Doch mit Phoenix ging es danach Bergab. Man vernahm Meldungen über äusserst bescheidene Konzerte mit einem von der Bühne stürzenden und Zuschauer anpöbelnden Phoenix, der einiges an Gewicht zugelegt und sich mit fettigen Haaren und zotteligem Bart ein äusserst groteskes Erscheinungsbild zugelegt haben soll. Der schräge Auftritt bei David Letterman bestätigte endgültig der Welt - Joaquin Phoenix ist am Ende...
Welchen Teufel Phoenix auch immer geritten hat dieses Projekt durchzuziehen, er verdient damit meinen grössten Respekt. Zwei Jahre liess Phoenix die Öffentlichkeit im Glauben, wirklich dieses abgewrackte Stück Menschenfleisch zu sein, welches er darstellte. Das Resultat ist ein äusserst gut unterhaltender Streifen, der den schmalen Grat zwischen Dokumentation und Comedy beschreitet.
Joaquin Phoenix spielt sein "Ich" mit äusserster Hingabe. Alleine seine körperliche Veränderung, die Gewichtszunahme, zwei Jahre lang täglich den Bad Hair Day zu zelebrieren und während dieser Zeit nicht in der Lage zu sein, andere Rollen annehmen zu können. Phoenix opferte viel. Respekt. Interessant war es auch, viele weitere Stars der Film- und Musikszene (P. Diddy, Ben Stiller, Edward James Olmos, u.a.) zu sehen. Und noch immer bin ich nicht sicher, welche der Szenen mit diesen Stars gestellt war und welche nicht. Zusammengearbeitet hat Phoenix mit seinem Schwager Casey Affleck (Bruder von Ben Affleck), welcher die Regie über "I'm still here" inne hatte.
Diese Mocumentary ist ein kleines Meisterwerk, welches vielleicht nicht für den urbanen Bierabend mit Freunden gemacht ist. Zwar geht Phoenix so weit, dass er bei einigen Szenen "Borat" die imaginäre Hand schüttelt, in der nächsten Szene jedoch schon wieder den kaputten Penner spielt, der einst ein Star war und nun Koks von den Titten einer Prostituierten snieft. Faszinierend, wie sehr Phoenix sich in gewisse Szenen reinsteigern konnte, so dass ich zumindest nicht mehr sicher war, ob dies wirklich alles ein grosser und langer Aprilscherz war oder nicht. Der Auftritt bei David Letterman war für mich eine der komischsten Szenen der letzten Jahre überhaupt.
Wenn das Ziel dieses Werks war, die Mechanismen der Unterhaltungsindustrie aufzuzeigen, zu beweisen, wie schnell man sich absichtlich "grounden" kann, wie sehr die Öffentlichkeit Druck auf einen Menschen ausüben kann, dann hat der Film seine Mission erfüllt.
Fazit: "I'm still here" ist ein äusserst unterhaltendes Filmphänomen mit einem grossartigen Joaquin Phoenix und vielen Gaststars mit ebenso überzeugenden Auftritten.
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antaris Sat, 28 Jan 2012 13:46:29 -0000
Kommentar löschenSonderlich kreativ ist die Idee nicht. Hollywood den Spiegel vorhalten - das haben auch schon andere gemacht. Aber niemand hat es jemals mit einer solchen Konsequenz durchgezogen. Richtig interessant vermischen sich Realität und Fiktion. Das passiert ja auch so schon bei jedem Prominenten. Nie kann die Öffentlichkeit wissen, was eigentlich echt ist, oft wissen wahrscheinlich auch Promis nicht mehr, was noch echt ist und überhaupt: wie lässt sich noch echt von unecht unterscheiden? Aber Phoenix/Affleck treiben es hier gänzlich auf die Spitze. Man bewegt sich als Zuschauer in völliger Unsicherheit. Die Zuverlässigkeit der Fiktion ist zu keinem Moment gegeben. Das ist das Großartige an diesem Film: Von der ersten Minute an sind wir dazu angehalten, das visuell Aufbereitete zu hinterfragen.
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spanky Sun, 18 Dec 2011 23:05:46 -0000
Kommentar löschenEin kleiner Geniestreich vom Duo Phoenix/Affleck, die das komplette Biz auf den Arm nehmen und dem verlogensten Geschäft überhaupt den Spiegel vor die Fratze halten. Seitens Phoenix kann man das nur als brillante und schauspielerisch mutigste Arbeit bislang werten, wenngleich er dem Zuschauer mit dieser Gratwanderung aus Mitleid, Ekel und Fremdscham fast die Luft zum Atmen nimmt. Denn mit dieser Performance hat er sich um Kopf und Kragen selbstentblöst und zur Persona non grata in den Augen ganz Hollywoods gemacht hat. Ob man ihm das je verzeihen wird? Ich liebe ihn dafür!
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Markbln Tue, 05 Jun 2012 07:16:41 -0000
Antwort löschenDas glaube ich gerade nicht. Ich halte zwar Joaquin Pheonix nicht für einen 08/15 Hollywoodianer. Aber dieses Projekt hier ist nicht weniger narzisstisch und berechnend als erstere und hat nur eine andere Ecke der Zielgruppe des "Biz" im Visier. Der Jubel, der Phoenix aus bestimmten Ecken für dieses Expirement um die Ohren flog, war nicht klein und hat seinem Image als großer Indiestar nur geholfen - was ich für völlig legitim halte.
Gorez33 Tue, 25 Oct 2011 08:58:33 -0000
Kommentar löschenMocumentary um Joaquin Phoenix (''Gladiator'') als rappender Waldschrat:
Sommer 2008 hat Phoenix angekündigt sich aus dem Filmbusinnes zurückzuziehen und sich als Hip-Hop Star neu zu erfinden.Casey Affleck,Ben Affleck's (''The Town'') Bruder hat ihn bei diesem Selbstversuch begleitet und ihm beim totalen Absturz gefilmt. Der Streifen zeigt Phoenix als wehleidiges,cholerisches und drügensüchtiges Wrack,dessen Lebenssinn sich anscheinend nur noch im Spaß mit Nutten oder mit dem Anhang zu Weed bzw. Drogen wiederspiegelt.Groteske Höhepunkte dieser traurigen Farce sind eine ''Jackass''-artige Szene,wie ein gefeuerter Mitarbeiter seinen Darm auf den Ex-Kinostar entleert oder wie Phoenix selbst im Drogenrausch einen frechen Konzertbesucher vermöbelt.Irgendwann ahnt dann auch noch der letzte Zuschauer,dass die peinliche Selbstdemontage ein riesiger Schwindel ist,der die Staaten und US-Medien monatelang im Atem hielt.Fragt sich nur warum Affleck und Phoenix das nötig haben.
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Apophis Mon, 02 Jan 2012 00:53:53 -0000
Antwort löschennötig haben? Endlich hat jemand die Notwendigkeit mal erkannt und den Mut aufgebracht, sowas zu drehen.
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Gorez33 Sun, 29 Jan 2012 17:20:32 -0000
Antwort löschenehrlich gesagt, finde ich es nicht sonderlich einzigartig oder gar notwendig einem verlebtem Drogenwrack zu zusehen wie er selbst in Depressivität und Kokain versinkt, Parkplätze vollkotzt und seine Fans vermöbelt. Aber so etwas zu filmen ist wirklich mutig, da muss ich dir Recht geben.
Markbln Tue, 05 Jun 2012 07:20:41 -0000
Antwort löschen@apophis
was denn für einen "Mut". Und welche "Notwendigkeit".
Hier gehts um schauspielerischen Narzissmus oder um einfache Medienmechanismen. In USA immer wieder für Titelseiten gut, bei uns irgendwie ein bisschen albern.
goddess.pain Sun, 09 Oct 2011 10:33:52 -0000
Kommentar löschenDas nenn ich mal method acting.
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HauntedSaint Sun, 25 Sep 2011 09:41:04 -0000
Kommentar löschenSuper Idee, war total gespannt auf den Film. Konnte meine Erwartungen jedoch leider nicht erfüllen, da ich gehofft hatte, die Filmindustrie und ihr Umfeld würde satirisch durchleuchtet werden. Aber Phoenix Darbietung ist überzeugend.
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