Im Winter ein Jahr
Im Winter ein Jahr (2008), DE Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 13.11.2008
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717 Bewertungen
39 Kommentare
Keine
von Caroline Link, mit Karoline Herfurth und Josef Bierbichler
Eliane Richter (Corinna Harfouch) bittet den Künstler Max Hollander (Josef Bierbichler), ein Porträt ihrer beiden Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli (Karoline Herfurth), einer talentierten Tanz-Studentin, und des 19-jährigen Alexander (Cyril Sjöström), der vor einem knappen Jahr tödlich verunglückt ist. Als Lilli, zunächst lustlos, zu Sitzungen im Studio des Malers erscheint, merkt dieser schnell, dass sie in großen emotionalen Schwierigkeiten steckt und er versucht, die ehemals tiefe Verbindung der Geschwister besser zu verstehen. Es entsteht eine vorsichtige Annäherung zwischen den beiden und das Psychogramm einer komplexen Familie. Am Ende hat das Bild der Geschwister wenig mit dem zu tun, was sich Eliane ursprünglich erhofft hat und kann gerade deshalb den Weg ebnen für einen neuen Anfang. (omdb)
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Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Affäre, Bruder, Bruder-Schwester Beziehung, Familie, Gemälde, Leiden, Maler, Malerei, Roman, Suizid, Tanz, Verlust des Bruders, Verlust des Sohnes
- Stimmung
- Berührend, Hart, Traurig
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Kritiken (8) — Film: Im Winter ein Jahr
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenSicher, man kann über die reportagehafte Kamera und einige unruhig machende, springende Schnitte diskutieren, doch an der subkutanen Gesamtwirkung ändert dies nichts. Oscar-Preisträgerin Caroline Link ist ein Film der starken Emotionen gelungen, dessen Wirkung recht weit oben der auf der Nachhaltigkeitsskala rangiert. Und man erfährt ganz nebenbei, was ernsthaftes Malen, was Kunst (manchmal) bewirken kann … (PJ für SchönerDenken)
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenIst überraschend gelungen. Klar gibt es hier Schwächen: Unter anderem handelt mir der Film viele Aspekte der Trauer zu akribisch ab, fast nach einem Checklistenverfahren. Anderseits macht der Film aber auch verdammt viel richtig. Super Cast, in Einzelszenen zum Dahin schmelzen, wunderbar fotografiert und erschreckend real - soll heißen nicht unnahbar sonder natürlich, trotz des schwierigen Themas. Man kann sich sehr gut in die Geschichte reinversetzen. Stellweise etwas kitschig, dann aber wieder überraschend souverän in vielen Momenten.Sehe den Film im grünen Bereich, ebenso wie beim amerikanischen Bruder IMAGINARY HEROES.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenZu sanften Klängen tanzt ein blonder junger Mann (Cyril Sjöström) mit seinem iPod im Schnee. Während ihn seine Schwester Lilli (Karoline Herfurth) von ihrem Zimmer aus beobachtet, befindet sich seine Mutter Eliane (Corinna Harfouch) mit einer Videokamera draußen bei ihm. Die Beziehung der beiden scheint herzlich, sie tollen gemeinsam im Schnee. Beim anschließenden Joggen wird Eliane von einem Schuss plötzlich aufgeschreckt. Die Ursache verrät sich erst allmählich, obschon sie absehbar ist. Nach einem Schnitt befinden wir uns im Atelier des Malers Max (Josef Bierbichler).
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen„Im Winter ein Jahr“ erinnert an ein anderes komplexes Familiendrama, „Das wahre Leben“ von Alain Gsponer. Hier wie da vernachlässigen die Eltern in ihrer Trauer um den Sohn ihre künstlerisch begabte Tochter, die sich frustriert, ziellos und desorientiert durchs Leben schlägt und deren Hunger nach Liebe ungestillt bleibt. „Im Winter ein Jahr“ vermeidet jegliche unnötigen hochdramatischen Zuspitzungen und erkundet dafür die zwischenmenschlichen Konflikte umso tiefgründiger. Auch die Besetzung könnte besser nicht sein.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenIn den Szenen von Lillis bröckelnder Familie beweist Caroline Link, das Familiendramen von ihrem Oscar-nominierten "Jenseits der Stille" bis zu ihrem Oscar-Triumph "Nirgendwo in Afrika" von jeher ihre große Stärke sind. Doch schon der Strang um den schwulen Maler scheint wenig glaubwürdig, gänzlich überspannt ist die verkorkste Geschichte zwischen Lilli und einem anderen Künstler. Und so recht findet der Film keine Lösung, wie er aus all den Problemen herausfindet. Am Ende bleibt das Bild von Karoline Herfurth als eines neuen Shooting Stars. Und es bleibt eine große Metapher über das Bilder-Machen an sich, die freilich am selben Problem leidet wie das Gemälde im Film: Irgendwas stimmt noch nicht ganz.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenNatürlich merkt man dem Film immer noch ein wenig seine Verbindungen in die USA an – was keineswegs nur an der Herkunft des Drehbuchs, sondern auch an Caroline Links Art der Inszenierung und Erzählhaltung liegt. Kaum jemand in der deutschen Filmszene wagt sich derart ungeniert an die ganz großen Gefühle und das Melodram heran wie sie, kaum jemand setzt so auf die Macht der Musik als Verstärker der Emotionen. So ist ein Film der Regisseurin "made in Hollywood" nun wirklich nur noch eine Frage der Zeit.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenNeben der herausragenden Leistung der jungen Karoline Herfurth, die sich selbst neben einem Schauspielungetüm wie Josef Bierbichler jederzeit behauptet und der hiernach vermutlich alle Türen offen stehen, ist es vor allem der Blick für Details, den Links Romanadaption von anderen Familiengeschichten unterscheidet. Obwohl im Grunde genommen nicht viel passiert und der Plot elliptisch um Lillis Besuche im Atelier kreist, gibt es dennoch so vieles zu entdecken.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenWas erwartet das Publikum von einem Film, der auf einen Oscar-Film folgt? Bei der Verfilmung ihres eigenen Drehbuchs nach dem amerikanischen Roman „Aftermath“ von Scott Campbell beschreitet Link neue Wege, verlässt sich nicht auf eine gewohnte, handlungsgetriebene Erzählweise, sondern schlägt leisere Töne an und vertraut dabei bewusst der emotionalen Interaktion zwischen ihren beiden Hauptdarstellern. Dank des nuancenreichen, sehr einfühlsamen Spiels von...
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Kommentare (31) — Film: Im Winter ein Jahr
mesturet Wed, 08 May 2013 19:33:17 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht genau warum, jedoch hat er mich mitgerissen. Hat eine Art grauen Schleier durch den Film gezogen, ich fand ihn tragisch. Mir hat er gefallen. Schauspieler fand ich auch gut, Madame Harfouch mag ich generell. Tolle Schauspielerin.
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Hushpuppy Mon, 18 Feb 2013 00:41:59 -0000
Kommentar löschenJa, in Ordung. Etwas steif. Anstrengende Hauptfigur. Habe schon deutsche Filme gesehen, die mir besser gefallen haben.
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Braunbaer11 Fri, 01 Feb 2013 13:19:12 -0000
Kommentar löschenEin sehr guter Film. Mit einem sehr guten Audiokommentar auf der DVD.
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borkum Thu, 19 Jul 2012 07:34:29 -0000
Kommentar löschenEin Film den man sich nicht oft genug anschauen kann!
Eine großartige schauspielerische leistung der darsteller besonders hervorzuheben die leistung karoline herfurths. durch sie wurde dieser film zu meinem absolutem lieblingsfilm und durch ihre gezeigte leistung sie zu meiner lieblinsschauspielerin. großartig, grandios mehr kann ich dazu nicht sagen!
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Andy Dufresne Mon, 07 May 2012 08:48:54 -0000
Kommentar löschen"Ich werde nie vergessen wie er mich nicht angeschaut hat..."
Alle suchen in diesem Film.
Lilly (Caroline Herfurth), die Schwester eines hochsensiblen Jungens,dessen Freitod bald,im Winter, ein Jahr her ist, sucht Schutz.
"Komm rein in mich",das sagt sie nicht wie eine "Theaterschlampe",das sagt sie wie ein kleines verschrecktes Mädchen das eben Schutz sucht,jeder der sie beschützen soll wird allerdings erdrückt.
Sie trauert wie verrückt und rennt davor weg...
Die Mutter (Corinna Harfouch) sucht Antworten auf unendlich viele Fragen.
"Ich will kein Bild von Alex,ich will Alex!!!",sucht einen Ausweg,eine Linderung.
Suhlt sich in ihrer Trauer,leidet wie ein Hund...
Der Vater (Hans Zischler) sucht sein Heil in der Verdrängug,der Aufrechterhaltung von längst verlorenem (dem Sohn,seine gescheiterte Ehe) und der Flucht in die Arbeit und in Affären und in Verleugnung...
Der Maler (Josef Bierbichler),der ein Bild von Lilly und ihrem toten Bruder malen soll,sucht seine Erlösung in der Flucht in die Einsamkeit.
Seine lange unterdrückte Homosexualität lebte er aus in dem er seine Familie verließ,diese intensive,schwule Liebe erschlug ihn aber "Er hat mich ins Leben reingezogen.Es war zuviel, sein Tod war eine Erleichterung für mich..."
"Es ist als ob er eine Tür aufgemacht hätte und ich bekomme sie nicht mehr zu..."
Extrem gute Schauspieler bilden hier das Ensemble dieses stillen,reflektierten Dramas: Die große Corinna Harfouch und die seit Jahren starke und konstant sich entwickelnde Caroline Herfurth spielen sehr glaubhaft ihre schwierigen Rollen.
Grandios die Doppelszene ,die hin und her schneidet, zwischen der sich freitanzenden Herfurth und der vor Trauer übermannt in den Wald flüchtenden Harfouch.
Toll wie immer auch Hans Zischler,auch wenn er nicht sehr viel Raum/Zeit einnehmen darf.
Auch die kleineren bis kleinsten Rollen sind mit Franz Dinda,Mišel Matičević und Hansa Czypionka stark besetzt.
Das Highlight aber,wie für mich sowieso in jedem Film in dem er mitwirkt:
Josef Bierbichler.
Wie zurückgenommen,zweifelnd,liebenswert,nachdenklich er diesen Maler,diesen Suchenden gibt: Der beste deutsche Schauspieler überhaupt,gerade wenn man "Winterreise" kennt, in dem er den Kraftmenschen, den Polterer, den Psychotiker herauskehrt,wie er solch gegensätzliche Rollen gleichsam und vor allem total glaubhaft verkörpern kann: Ein Wahnsinn!
Ein höchstsensibler,tiefgreifender Film mit durchweg überragenden Schauspielern.
Nie effekthascherisch,nie drauf mit der Kamera,im Gegenteil,der Film ist wie Bierbichlers Maler: verstehen wollend,innehaltend,Raum gebend,interessiert und unterbrechend,abwartend wenn die Dinge nicht erklärbar sind,nicht passen wollen.
Wie ein wirklich guter Therapeut.
Eine große Leistung von Regisseurin und Drehbuchautorin Caroline Link ( Oscar für "Nirgendwo in Afrika",mit Preisen überschüttet für ihr Debüt "Jenseits der Stille") ,ein starker und eindringlicher Film der sich vor niemandem verstecken muss und durchaus auch international mithalten kann...
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SoulReaver Mon, 07 May 2012 09:18:06 -0000
Antwort löschenDeutschlaaand, Deutschlaaand, Deutschlaaand :D
Andy Dufresne Mon, 07 May 2012 09:23:03 -0000
Antwort löschenSchland oder was?!:D
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SoulReaver Mon, 07 May 2012 09:26:20 -0000
Antwort löschenNee, so cool bin ich dann doch nicht. Ich bleib bei Deutschland :D
Andy Dufresne Mon, 07 May 2012 09:32:29 -0000
Antwort löschenIch...liebe... deutsche Land!...:D
Janus Winter Sun, 01 Jan 2012 22:07:00 -0000
Kommentar löschenPsychoanalytisch seicht konstruiert mit dem Schwerpunkt auf der Bildebene, die allerdings hervorragend funktioniert. Caroline Link und Niki Reiser bleiben eine sichere Bank für den deutschen Film.
Bunnyfaktor: 6,5
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Annemarie 4 Fri, 30 Dec 2011 15:10:22 -0000
Kommentar löschenCaroline Link. Ein großer Name, der hier nicht hält was an Versprechungen über ihn im Raum stehen. Dieser Film reißt viele Themen an, bleibt aber dann völlig unverbindlich.
Kein Faden wird zu Ende gesponnen. Es ist ein Konglomerat von pseudointeressanten
Inhalten, die am Anfang des Filmes auf "große" Antworten hoffen lassen, doch der Zuschauer hofft leider vergebens bis zum Ende - ganz im Sinne von :"Da ist was noch nicht ganz fertig". Trotzdem schmälert das nicht die sehr guten Leistungen der Hauptdarsteller. Zu schade fürs Kinogeld.
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doctorgonzo Fri, 30 Dec 2011 10:30:41 -0000
Kommentar löschenEgomanische Emotion. Permanent um sich selbst kreiselnd. Gaukelnde Traumbilder und eine stete Rückwärtsgewandtheit kennzeichnen diesen Film, der mehr könnte, aber trotzdem einiges kann.
Er kann zum Beispiel immer gerade noch den richtigen Ausweg finden, kurz bevor er gegen eine Mauer öder Klischees brettert. Homosexualität, Liebe zwischen Maler und Modell, totale Versöhnung, absoluter Außenseiterstatus, man kommt immer noch daran vorbei.
Dazu macht der Cast seine Sache durchaus ordentlich, stellenweise sogar richtig gut.
Insgesamt wohl einen Hauch zu dick aufgetragen, aber auch durchaus vorzeigbar erzählt und die offenbar ganz bewußt eingesetzten Brüche mit den üblichen Stereotypen werten das Ganze noch ein wenig auf.
Trivial, aber individuell. Kitschig, aber menschlich. Traurig, aber irgendwie leicht.
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Frank Farmer Thu, 29 Dec 2011 19:12:51 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film über Verlust, Trauer und Neuanfang. Beeindruckend die Bildsprache und das Zusammenspiel aller Schauspieler. Endlich mal ein Lichtblick am deutschen Himmel der Belanglosigkeiten.
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8martin Thu, 29 Dec 2011 16:14:28 -0000
Kommentar löschenKaroline Link hat drei Gedankengänge mit einander verbunden. Breiten Raum nimmt die Selbstfindungsphase der pubertierenden Göre Lilly (großartig Karoline Herfurth) ein. Dann gibt es da noch den Maler Max (überzeugend souverän Josef Bierbichler), der sie und ihren toten Bruder auf einem Gemälde verewigen soll, das ihre Mutter (Corinna Harfouch) in Auftrag gibt. Diese lebt in einer zerrütteten Ehe mit Hanns Zischler. Die Figuren der Eltern hat Link etwas stiefmütterlich behandelt. Die weinende Mutter im Laub kommt etwas überraschend, ebenso wie Lillys Abschlussmonolog mit dem Bruder in den verschneiten Himmel, nachdem sie zuvor im leeren Tanzstudio für sich und uns ihr Können unter Beweis gestellt hat.
Auf allen drei Ebenen agieren Figuren, die nicht zu den Gewinnern gehören: Lilly wird nach allen Niederlagen immer wieder aufstehen, Max produziert ein Bild, das der Auftraggeberin nicht gefällt, deren Ehe gerade scheitert. Über allem schwebt der Tod des Bruders Alexander. Hanns Zischler spielt wie so oft eine freundliche aber teflonbeschichtete Figur.
Die vage Spannung kommt von der permanenten Ahnungslosigkeit des Zuschauers, der dem Geschehen wegen der guten Schauspieler aber mit Interesse folgt.
Kein Langweiler, aber auch kein Knüller!
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Linkeschnidde Sun, 18 Sep 2011 18:32:57 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist so toll, weil er Karoline Herfurth hat! Ohne sie würde er nicht funktionieren zumindest für mich nicht. ich fand sie noch nie so gut wie in dem Film.
Ich mag diesen Film so und kann die teilweisen schlechten Bewertungen gar nicht verstehen. Er ist sehr emotional und bewegend, hat tolle Schauspieler und das auch in der kleinesten Nebenrolle. Ein tolles Drehbuch, das so echt ist und einfach eine tolle Karoline Herfurth die in ihrer Trauer so unberechenbar ist und man würde sie am liebsten in den Arm nehmen.
Am schönsten ist das Bild am Schluss welches rauskommt und die Erklärung des Malers weshalb er es geändert hat. Er hält sich ja nicht ganz an seinen Auftrag.
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angelmoonsoul Tue, 02 Aug 2011 15:23:10 -0000
Kommentar löschenSchöner Film !
Karoline Herfurth und Josef Bierbichler haben eine tolle Chemie !!
Unglaublich tiefgründig und bewegend!
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keinohrhase20 Mon, 16 May 2011 12:11:10 -0000
Kommentar löschenKaroline Herfurth lindert ihre Trauer durch Kunst, Tanz und Josef Bierbichler-gerade letzterer ist es der im Zusammenspiel mit einer über sich Hinauswachsenden Karoline Herfurth und einem hervorragenden Script(grossartige Dialoge!) den Film Sehens- und Lobenswert machen.
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KokoBanana Sun, 09 Jan 2011 13:51:19 -0000
Kommentar löschenAuf Im Winter ein Jahr hatte ich mich schon lange gefreut und war dann sehr enttäuscht darüber, dass er in meinem Kino nicht lief. Als ich ihn dann vor einiger Zeit in der Bibliothek gefunden und mitgenommen hab war ich allerdings nicht so begeistert wie erwartet. Die Handlung dümpelt irgendwie vor sich hin und die Protagonistin stolpert wütend und verwirrt durch die Weltgeschichte, kriegt Probleme wo sie hingeht und verliert dann auch noch ihre Rolle im Theaterstück. Die Beziehung zwischen Lilli und Holländer fand ich auch ein bisschen fragwürdig und wenig kreativ. Allerdings muss ich zugeben, dass mir dann das Ende und die Aussöhnung zwschen Mutter und Tochter doch gefallen hat.
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doc_flunder Wed, 25 Aug 2010 22:57:30 -0000
Kommentar löschenlocker 20 minuten zu lang und in sachen kamera/schnitt nicht immer eine glanzleistung, aufgrund der herausragenden darsteller aber dennoch sehenswert. v.a. karoline herfurth und josef bierbichler haben mir sehr gut gefallen, da stimmte die chemie zu 100%. die psychologischen portraits der einzelnen familienmitglieder sind durchweg gelungen, ihr verhalten ist nachvollziehbar, die schwelenden konflikte und psychokrisen wirken authentisch, die dialoge niemals aufgesetzt. da könnten sich ein paar andere deutsche regisseure und ihre mimen ruhig mal ein beispiel dran nehmen...
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Stefan Ishii Mon, 14 Jun 2010 19:01:27 -0000
Kommentar löschenIch empfand "Im Winter ein Jahr" als streckenweise wirklich starken, kraftvollen und bewegenden Film. Die Darsteller spielten grandios, die Figuren haben mich fasziniert, das Setting war durchaus interessant (wenn es auch vielleicht etwas plakativ wirken kann ohne dass es das tatsächlich sein will) und die Bilder sind toll.
Wenn der Film nach 90 Minuten zu Ende gewesen wäre, hätte ich ihm bestimmt 9,0 Punkte gegeben. Das liegt aber nicht daran, dass mir der Film als zu lang erscheint, sondern schlicht an der Tatsache, dass die letzten 30 Minuten in meinen Augen dem Film eher schaden. Auch wenn da teilweise kraftvolle, beeindruckende Szenen dabei sind, läuft alles irgendwie auf einen "Heilewelt"-Zustand hinaus, der mich an mancher Stelle sogar etwas wütend machte.
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moep0r Sun, 21 Feb 2010 21:15:52 -0000
Kommentar löschenNicht unbedingt der beste Film 'aus dem Leben' aber hat durchaus seine Momente. Die Tanz-/Waldszene mit der Mutter und der Tochter fand ich ziemlich beeindruckend.
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Sanylein Mon, 25 Jan 2010 04:32:21 -0000
Kommentar löschenMag diesen Film total, interessante Story mit wirklich guten Darstellern.
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Schlegel Mon, 23 Nov 2009 10:05:33 -0000
Kommentar löschenErschreckend seicht. Münchner Schickimicki-Filmchen, in dem man nicht mal mehr Sepp Bierbichler glauben mag.
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pellekraut007 Thu, 26 Nov 2009 16:55:12 -0000
Antwort löschenRaaaah, du schreibst es! Ich war bei der Premiere und wollte aufspringen und rausrennen! So ein Unsinn: ein Künstler (der eigentlich geniale Bierbichler für so einen Schrott), zeichnet superschlecht eine motzige Dooftussi, die er dann zur Sicherheit nochmal fotografiert, ächtz! Und dann das Getanze, die Oberschichtstragödie, das Starnberger See-Getue und zum Schluß auch noch scheiß Kunst! 0 Punkte für diesen Megaschrott! Wo war denn da das Thema "Kunst als Therapie"? Und wenn ja, es war da... für wen? Grunz!
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Schlegel Thu, 26 Nov 2009 22:09:33 -0000
Antwort löschenBierbichler mit Tiefstatus ist wirklich kaum zum Aushalten. Eigentlich fand ich die Link-Filme bisher ok. Hoffentlich bleibt sie nicht in der Pilcherecke.
nurleben Fri, 27 Nov 2009 00:39:23 -0000
Antwort löschenOkay, ich glaube ich lasse den Film jetzt endgültig und definitiv aus :D. Ich hoffe Caroline Links nächstes Werk wird besser als dieser erste Film nach recht langer Schaffenspause ...
Jenseits der Stille war schon wunderwunderbar :) ...
daScorp Thu, 12 Nov 2009 03:59:28 -0000
Kommentar löschenErstklassige Darsteller und eine bewegende Geschichte, aber emotional trotzdem selten packend. Der Film plätschert dahin und weiß nur bedingt zu unterhalten.
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