Independence Day
Independence Day (1996), US Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 19.09.1996
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von Roland Emmerich, mit Will Smith und Bill Pullman
Es ist der 2. Juli – zwei Tage vor dem Independence Day – als plötzlich riesige Objekte entdeckt werden, die sich auf Kollisionskurs mit der Erde befinden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Raumschiffe handelt, die sicher nicht in friedlicher Absicht kommen. Schon am nächsten Tag sind diverse Weltmetropolen weitgehend zerstört und US-Präsident Whitmore (Bill Pullman) muss handeln. Wird es den Armeen aus aller Welt mit Hilfe des Ex-Wissenschaftlers David Levinson (Jeff Goldblum) und des Piloten Captain Steven Hiller (Will Smith) gelingen, die Welt vor der Zerstörung zu retten und den Independence Day wieder zu feiern?
Roland Emmerich, der zusammen mit Dean Devlin die Idee zu Independence Day während der Promotion für Stargate hatte, schuf hiermit nicht nur den erfolgreichsten Film des Jahres 1996, sondern spielte mittlerweile auch ungefähr eine Milliarde US-Dollar ein. Aber Independence Day hält auch noch einen weiteren Rekord: Für keinen anderen Film wurden bis dato so viele Miniaturen nachgebaut und dank moderner Animationstechnologien ist es unwahrscheinlich, dass dieser Rekord noch gebrochen wird.
Es ist schon seit längerem ein zweiter (und dritter) Teil von Independence Day in Planung, wahrscheinlich sogar mit Will Smith, der inzwischen einer der erfolgreichsten Hollywood-Schauspieler ist. Ob Emmerich damit den Riesenerfolg von 1996 wieder holen kann?
Fest steht, dass Emmerichs Independece Day ob einzeln oder als Trilogie unvergessen bleiben wird.
Cast & Crew
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Roland Emmerich
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Will Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Steven Hiller
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Bill Pullman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Präsident Thomas J. Whitmore
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Jeff Goldblum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Levinson
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Mary McDonnell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marilyn Whitmore
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Judd Hirsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julius Levinson
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Robert Loggia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General William Grey
Regie
Schauspieler
-
Margaret Colin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Constance Spano
-
Vivica A. Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jasmine Dubrow
-
Randy Quaid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Russell Casse
-
James Rebhorn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Nimzicki
-
Harvey Fierstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marty Gilbert
-
Adam Baldwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Mitchell
-
Brent Spiner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Brakish Okun
-
James Duval
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miguel Casse
-
Lisa Jakub
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alicia Casse
-
Mae Whitman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patricia Whitmore
-
Giuseppe Andrews
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Troy Casse
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Harry Connick Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Jimmy Wilder
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Dan Lauria
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Offizier
-
Tim De Zarn
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Kiersten Warren
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Dean Devlin
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John Bennett Perry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Secret Service Agent
-
Jana Marie Hupp
-
Leland Orser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assistent
-
Mark Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nachrichtensprecher
-
Barry Del Sherman
-
Sayed Badreya
-
Dean Devlin
-
Roland Emmerich
- Genre
- Science Fiction-Film, Naturkatastrophe, Action-Superhelden-Film
- Zeit
- 1996, Gegenwart, Unabhängigkeitstag, Zukunft
- Ort
- Area 51, Flugzeug, Kampfflugzeug, London, Nevada, Raumschiff, Washington D.C.
- Handlung
- Alien, Angriff, Armee, Atomare Strahlung, Ausnahmezustand, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Blockbuster, Chaos, Countdown, Das Weiße Haus, Flugzeugabsturz, Genozid, Gut und Böse, Held, Invasion aus dem All, Kampf, Laser, Laserwaffe, Leben und Tod, Optimismus, Oscargewinner, Rakete, Rettung, Rettung der Welt, U-Boot, U.S. Präsident, UFO, Unabhängigkeitstag, Zerstörung, globale Bedrohung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Independence Day
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Trailer zum Film Independence Day
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Kritiken (3) — Film: Independence Day
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Independence Day ist aber wohl dennoch, oder trotz allem, der Archetyp des durchschnittlichen Blockbusters ohne tieferen Sinn und doppeltem Boden. Auch wenn es um nichts weiteres geht als die Vernichtung der Menschheit, so bedeutet das nicht, dass man dabei keinen Spaß haben darf. Roland Emmerich bediente sich bei seinem Science-Fiction-Actioner zwar ganz offen bei seinen Kollegen, lässt dieses aber bei der gebotenen Action schnell vergessen machen. Man kann an ID4 seine Freude haben, man kann sich bodenlos über das Gesehene ärgern, man kann das Ganze aber auch nicht so wichtig nehmen und sich 145 min ganz gut die Zeit vertreiben.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Independence Day" gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Irgendwie gefällt mir das Szenario und die Umsetzung und Filmfans mit einem Faible für Science-Fiction werden an "ID4" ihre Freude haben. Auch Menschen mit einer Vorliebe für Popcornkino wird der Film gefallen. Wer anspruchsvolle Kost erwartet ist hier definitiv falsch. Alle anderen sollte sich "ID4" noch mal oder erstmalig ansehen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenSeinerzeit war dieser Film großes Effektkino mit schmalzigem Einschlag - nicht ganz so kitschig patriotisch wie etwa "Armageddon" und mit mächtigem Bumms. Inzwischen blickt man ein bißchen wehmütig verklärend zurück - und bei erneuter Sichtung werden die Schwächen vor allem in der Handlungslogik mehr als offenbar. Trotzdem immer noch ein Klassiker, wenn auch ein eher simpler Beitrag zum Alien-Invasions-Kino.
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Kommentare (135) — Film: Independence Day
Kommentar schreibenShawnee 2012/01/24 19:21:38
Kommentar löschenVor allem Jeff Goldblum unheimlich liebenswert. Überhaupt machen die Charaktere für mich den Glanzpunkt aus. Ohne dieses charmante Ensemble hätte Roland Emmerich es mehr als schwer gehabt. Das die Aliens da angreifen, ist mir eigentlich schnuppe. Sorry, aber ist so.
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Teezy123 2012/01/11 18:51:57
Kommentar löschenSehr geil gemachter Film, von der Tricktechnik her... und das wars dann aber auch schon.
Dieser Film hat mich doch wirklich sehr geärgert und ich musste Roland Emmerich wieder mal den Stempel "Einer der schlechtesten Regisseure, die rum laufen" verpassen.
Dabei begann alles so verdammt vielversprechend und ich muss zugeben, die erste Stunde ist wirklich mächtig geil.
Dann aber verkommt der Film zu einer unerträglich patriotischen Möchte-Gern-Komödie, die einem wirklich alles abverlangt, nicht vor Langeweile vom Stuhl zu rutschen.
Will Smith tut sein Übriges Dazu... Er ist für mich eh der geborene Kasper... aber ein Schauspieler sicher nicht.
Independence Day war für mich damals die Enttäuschung des Jahres und wenn der Film heute mal im TV läuft guck ich mir immer nur die erste Stunde an und schalte dann aus.
Fazit: Lassen Sie es doch bitte einfach sein, Herr Emmerich
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jekyll86 2012/01/08 17:57:44
Kommentar löschenEin Film der mich wirklich spaltet. Eigentlich will ich ihn überhaupt nicht mögen, allein aus dem Grund, dass sich auf der Welt Milliarden von Vollidioten befinden, die ja so so so dankbar sein können, dass wir die tollen Amerikaner haben. Zum kotzen. Ich denke da allein an die Stelle, also irgendwo auf der Erde durchgefunkt wird, dass die Amerikaner einen Plan entwickelt haben. Antwort darauf? "Na das wurde aber auch Zeit" Leider hat Emmerich den Rest des Satzes "denn wir Deppen aus Europa und dem Rest der Welt, sitzen nur rum, verstecken uns im Keller und warten dass die Amis uns den Arsch retten." offenbar weggeschnitten. Natürlich ist der Präsident ein ganz ganz toller Hecht, ein Jungspund, der ohne Skrupel direkt im Kampfflieger mitkämpft, auch wenn die Überlebenschance theoretisch gegen Null geht und seine Frau und die Mutter seiner Tochter ca. eine halbe Filmstunde vorher gestorben ist. Davor wird aber nochmal aus dem Stegreif eine Rede geschwungen, die wahrscheinlich jeden zweiten Amerikaner die Fahne hissen und "USA USA USA" rufen lässt. Der amerikanische Präsident ist sowieso der einzige, mit dem die bösen Aliens ohnehin zu kommunizieren bereit sind und ihm auch gleich den Plan verraten. Jaaaaaa. Aber auch der rettende Computer-Nerd sowieso der knallharte Soldaten-Held treffen zufällig im Team aufeinander. Und was für ein Massl die Menschheit doch hat, dass das baugleiche Raumschiff (anscheinend haben sich die Aliens in den letzten 50 Jahren auch nicht sonderlich weiterentwickelt - wahrscheinlich ist es für die aber zeitlich auch nur ein Katzensprung) in den USA abgestürzt ist. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wäre dies über Europa geschehen.
Wenn man aber mal von sämtlichen Logikfehlern absieht, sämtlichen patriotischen Ami-Sch*** (Herr Emmerich ist Schwabe - woher hat er dieses Ami-Gedöns? Wobei blöd ist das ja nicht, leichter kann man wahrscheinlich in Hollywood kein Geld verdienen als mit diesem Patrioten-Zeug) ignoriert und sich nur sanft berieseln lässt, kann der Film aber trotzdem unterhalten. Wenn man keine andere Beschäftigung findet und mal gar nichts im Fernsehen läuft, freu ich mich wenigstens über "Independence Day". Die Special-Effects fand ich als Kind unglaublich beeindruckend (vor allem den ersten Angriff der Aliens), der ganze Film hat mich damals gut unterhalten. Davon ist dann wohl einfach immer ein kleines Stück Sympathie übrig geblieben.
Glatter Durchschnitt, mehr aber auch nicht.
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Meister Qualle 2011/12/30 13:44:41
Kommentar löschenFantastischer Film!! Meine Freundin wollte den umbedingt sehen! Nach der ersten Stunde konnte ich meine Begeisterung jedoch nicht mehr unterdrücken und hab mit meinem Handy gespielt - dann haben wir uns ausführlich gezofft, und den Film zuende geguckt. Danach bin ich zu Freunden gefahren die dann wieder 2012 geguckt haben und da konnt ich nicht mehr. Roland Emmerich ist ein blöder Komerznazi - er haut einem mit seiner Amerikanischen Flagge solange epische Effekte, epische Oberflächlichkeit, epische Logiklücken, Unlustigkeit und Klischees um die Ohren bis aaarg
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NWO@Movie 2011/12/13 00:42:40
Kommentar löschenUnterhaltsam. Nette Effekte.
Ich finde Jeff Goldblum, Will Smith & Bill Pullman einfach cool.
Ich würde den Film auf 45 min komprimieren. Ja Patriotismus wird eingeheizt bis die Menschen am Ende durchdrehen und gegen die politische Situationen protestieren. Wenn die Proles dann glauben die böse Macht besiegt zu haben kommt erst dann in Wahrheit das satanische System gekleidet in Frieden und Toleranz. (1984 ist eine mutige offenbarung - es ist ein Buch(Film) über die Neue weltordnung)
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eisbaerdios 2011/11/23 20:41:42
Kommentar löschenEigentlich blöder, patriotischer Schrott, aber fürs Fernsehen, wenn nichts anderes läuft anschaubar, außer man hat ihn schon 10 mal gesehen, wei, im Fernsehen eh immer der gleiche, schlechte misst, wie eben Independance Day, läuft.
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Streugut91 2011/11/21 22:24:52
Kommentar löschenUnlogisch, viel Explosionen, haufenweise Unlogik, massenweise SFX und noch mehr Kitsch - willkommen im Proletenfilm "Independence Day"
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-Schulte- 2011/11/17 20:18:01
Kommentar löschenUm mal auf einige vorherige Kommentare einzugehen: Natürlich strotzt der Film an einigen Stellen von Gedanken des Manifest Destiny, aber immerhin stellte sich letztlich nicht heraus, dass es sich bei den Aliens in Wirklichkeit um Nazis handelte, also. Würde man auf dieses Kriterium wirklich so beharren, dürfte man letztlich auf viele der amerikanischen Filme verzichten! Ich finde den Film darüber hinaus zwar in Ordnung, doch haut mich dieses Werk mit Will Smith in einer der Hauptrollen nicht wirklich vom Hocker. Dennoch bleibt es ein Klassiker, den man sich unbedingt mal angeschaut haben muss. Allerdings wird es bei mir denke ich mal bei dem einen Mal bleiben.
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Keky 2011/11/07 15:16:21
Kommentar löschenEin Klassiker. Schon sooo oft geguckt und im TV gesehen, und immernoch gut. Aber Spannung, Action und der dem Film so gut tuende amerikanische Patriotismus machen diesen Film zu einem echten Meisterwerk, welches bei mir in den top Ten der "best of 90s" Filme steht.
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RoosterCogburn 2011/11/04 22:46:21
Kommentar löschenBöse, außerirdische Buben beginnen mit der systematischen Zerstörung unseres Planeten. 2 Tage später, am amerikanischen Unabhängigkeitstag, schlagen die Menschen zurück. Simple Story. Furiose Umsetzung.
Ich gebe zu, Roland Emmerich verwertet eine ganze Menge Altbekanntes wieder. Wie z.B. Area 51, Motive aus "Krieg der Sterne" und einigen Katastrophenfilmen der 70er, sogar der schräge Kriegsveteran, der sich in Kamikazemanier für die Rettung des Planeten opfert (siehe "Dr. Seltsam") und eine grosse Anhäufung von Zitaten aus der Popkultur. Aber all das kann ich übersehen. Denn Emmerich bietet uns grossartiges und sinnfreies "Popcorn"-Kino. Roland Emmerich will nix anderes als kurzweiliges Entertainment ins Kino bringen. Das ist derart offensichtlich, weil Emmerich sich und seine Werke nicht zu ernst nimmt. Und solange er mich damit gut unterhält, kann der "schwäbische Spielberg" ruhig so weiter machen. Trotz eines hanebüchenen Drehbuchs machen Darsteller, Bildergewalt und Tempo einen Heidenspaß. Ich bin neugierig, ob sich die Gerüchte um eine Fortsetzung zu "Independence Day" bewahrheiten werden.
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L-viz 2011/10/30 17:41:29
Kommentar löschenDer Film, mit dem alles begann. Seitdem dümpelt das Katastrophenfilmgenre vor sich hin. Seit "Independence Day" wird uns vor wechselndem Katastrophenhintergrund die immer selbe lahme, klischeetriefende Geschichte immer und immer wieder erzählt. Ohne Unterlass, ohne Gnade. Emmerich & Co. versinken in ihrem stumpfen Hurra-Patriotismus-Sumpf und finden einfach keinen Ausweg. Sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, kann leider nur Baron Münchhausen (und bessere Storys hatte der auch drauf).
Hier nun der Katastrophenfilm-Baukasten zum selber zusammensetzen:
-FAMILIENVATER, der seine Ehe/Familienprobleme nicht auf die Reihe kriegt. Er, geschieden, sollte seine Kinder besuchen. Einer von denen, so eine nervende 10-Jährige Göre, hat Geburtstag. Der Vater schafft es aber nicht, er versucht noch beim Chef die Erlaubnis zu bekommen, früher gehen zu dürfen, aber sauwichtiges Projekt und so...Wenn er jetzt geht, braucht er nie wieder zu kommen (ist da ja wirklich so, da sitzt man schneller auf der Straße als...(bitte eigene Metapher einfügen)). Jetzt nimmt das durchschnittliche Ami-Kid das überhaupt nicht hin. Wenn der Vater nicht zum Geburtstag erscheint, und selbst wenn er im Koma liegt, ist es aus. Gott sei Dank kommt die Katastrophe. Da wird der Vater dann mit seinen Kindern irgendwo eingesperrt oder muss sie irgendwo rausholen, so dass die Kinder ihm die Sache mit dem Geburtstag schwerlich anhängen können.
-WISSENSCHAFTLER (keine Koryphäe, vielleicht ein Assistent an einem Institut), der das alles schon laaaaaange hat kommen sehen. Als einziger. Er hat da auch schon mal was vorbereitet, was die Katastrophe verhindern könnte (kann auch sein, dass er erst später etwas erfindet, was das Schlimmste verhindert). Das ist eben nur unkonventionell und gefährlich und kein anderer Wissenschaftler glaubt, dass es funktioniert. Ach, und es kostet sauviel Geld. Aber ich greife zu weit vor. Erst will er den Präsidenten warnen. Irgendwie schafft er es auch ihn irgendwo abzufangen.
a) Der Präsident hält alles für Schwachsinn und unternimmt nichts
b) Der Präsident wäre noch geneigt dem Wissenschaftler zuzuhören, aber ein besonders eifriger Berater wiegelt alles ab. Liegt daran das er zur Öl-, Waffen-, Auto- oder was auch immer Lobby gehört, die erhebliche Verluste hätte, wenn der Plan durchgeführt würde. Das sagt er dem Präsidenten auch, was ihn schließlich überzeugt. Der Industrie darf nichts passieren (in der Hinsicht sind Katastrophenfilme realistisch).
Der Wissenschaftler wird erst mal abgeschoben. Man kommt auf ihn zurück, nach einer gewissen Anzahl von Todesopfern, die unterschiedlich ausfallen kann. Eine ausgelöschte Stadt sollte es aber schon sein. Der Präsident setzt sich gegen den Berater durch, der sich immer noch an der Vogel-Strauß-Taktik orientieren will (Kopf inn n Sand). Bzw. der Präsident hat einen Sinneswandel, je nachdem ob a) oder b) zum Tragen kam. Der Wissenschaftler kann seinen Plan entwickeln und durchführen lassen.
-HELD: braucht man genau dafür. Er war mal bei der Army, CIA oder FBI. Ein echter Draufgänger. Ist aber vom Dienst suspendiert worden, weil er ein Problem mit Autoritäten hat. Aber genau so einen brauchen die jetzt, einen, der sich mal über Anweisungen hinwegsetzt. Hat er ja damals gemacht. Damals kam deswegen ein Kind um...nein, das Kind wurde deswegen gerettet, aber es war eben gegen die Anweisungen.
-PRÄSIDENT. Keine besondere Funktion, nur dass er am Anfang blockieren soll und später die Einschnitte der Bevölkerung erklären muss, weil auch der Plan des Wissenschaftlers Risiken beinhaltet. Eine unheilverkündende Rede mindestens, ist Pflicht.
....
Und so wird man Millionär.
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jedi37 2011/10/30 17:48:48
Antwort löschensehr schön geschrieben... die Klischeestory war damals schon fade... nur die Effekte haben davon abgelenkt!
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L-viz 2011/10/30 17:55:37
Antwort löschenDanke! Allerdings hat man sich an Effekten auch irgendwann satt gesehen.
jedi37 2011/10/30 18:19:04
Antwort löschenallerdings... am besten zu sehen im unsäglichem "2012"
Dem M sein L 2011/10/04 19:43:10
Kommentar löschenEin biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiischen in die Länge gezogen, ansonsten alle Unerhaltungspunkte erreicht.
Ach ja und einen Punkt Abzug wegen der grauenvollen Synchronstimme von Goldies Vorgesetztem (-ten?)
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morlock 2011/10/01 00:12:46
Kommentar löschenDas ziemlich dümmliche Drehbuch wurde angeblich in nur 2 Wochen verfasst.
Ist zwar m.M.n. noch der beste Emmerich-Streifen, aber ich habe den Film trotzdem nie gemocht.
Dem Erfolg dieses Machwerkes ist es geschuldet, dass der Rolli uns mit immer weiteren dämlichen SFX-Orgien beglücken durfte.
Seit diesem Film ging das Blockbusterkino den Bach runter und der Begriff "Blockbuster" hat inzwischen eine negative Konnotation, weil man damit nur noch teure und schwachsinnige SFX-Spektakel verbindet.
Ein halbwegs intelligentes oder wenigstens originelles Drehbuch ist heutzutage nicht mehr nötig.
Hauptsache teure CGI-Effekte und Explosionen.
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FumerTue 2011/09/30 21:30:22
Kommentar löschenDer Film strotzt so sehr von USA-Lobhudelei, dass man manchmal geglaubt hätte, man würde gerade eine Michael-Bay-Produktion sehen.
"Independence Day" hat viele negative Aspekte, gleichzeitig muss man ihn für manches aber auch loben, und wirklich schlimm fand ich ihn auch nicht. Daher die "ausgewogenen" 5 Punkte.
Zunächst zu den Mängeln:
- Der Humor, der den Film scheinbar begleitet hat (versucht hat, ihn zu begleiten), war nur in einem von zehn Witzen nicht nicht lustig und von diesen nicht nicht lustigen Witzen gab es kaum einen wirklich witzigen...
- Fast alle großen Städte des Planeten Erde blicken auf UFOs, die über ihnen schweben. In allen Medien des Landes USA erfährt man nur vom Schicksal der Los Angelesen, Washingtoaner und New Yorker... Zumindest wäre es wahrscheinlich, dass das Radio am nächsten Tag nicht nur berichtet, dass LA, NYC und Washington D.C. weggefegt sind, sondern würde wohl auch noch die zahlreichen anderen Städte der Erde nennen.
- "Independence Day" strotzt wie gesagt vor lauter Amerika-Verehrung. Der Titel lässt zwar schon so etwas vermuten, aber gerade von einem Stuttgarter erwartet man sowas nicht in so Bay'schen Ausmaßen.
- Die Schauspielerei ist durchweg eher mittelmäßig, teilweise eine regelrechte Beleidigung für den Zuschauer.
- Auch die Dialoge und das ganze Drehbuch sind eher auf Fremdscham ausgelegt.
Dafür hat der Film schöne Special Effects zu bieten, auch baut er Spannung auf, indem man eben unbedingt wissen will, was es nun mit den UFOs auf sich hat. Weiß man es dann aber, so wird er schnell langweilig, weil die peinlichen Dialoge nun umso mehr herausstechen. Gegen Ende wird der Film sehr langatmig.
"Independence Day" hat seine Höhen und seine Tiefen, die insgesamt einen recht ausgewogenen Streifen, der weder gut noch schlecht ist, ergeben.
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L.M.S. 2011/10/03 17:55:34
Antwort löschenDas bringt mich ins Grübeln über meine Bewertung oô
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FumerTue 2011/10/03 21:19:58
Antwort löschenHast du den denn bewertet, direkt nachdem du ihn gesehen hast, oder Jahre danach basierend auf deiner "Kindheitserinnerung"? ;)
L.M.S. 2011/10/03 21:33:19
Antwort löschenHm, so ziemlich gleich danach ^^# ich fand den halt irgendwie witzig... und so. Keine Ahnung, ich guck ihn noch mal bei Gelegenheit, vielleicht hat sich meine Sicht der Dinge inzwischen geaendert ;)
Tachitalili 2011/09/30 15:24:57
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme und einer der ersten Filme in den wirklich High Class Special Effects gezeigt wurden. Die Story handelt von dem Kampf gegen die Alien-Invasoren. Bombastische atemberaubende visuelle Highlights. Spektakulärer Film, noch heute. Damals im Kino gesehen und richtig geplättet gewesen.
Und das noch gemischt mit einer Prise Humor, der WIRKLICH witzig ist.
Super Kult-Sprüche von einer super Besetzung.
Ich kann mich immer noch darüber schlapplachen..
"Wir sollten dringend an unserer Kommunikation arbeiten"
"Elvis hat das Gebäude verlassen !!!!" XD
Der vielfach in den Foren kritisierte Vorwurf des US- Patriotismus ist nun wirklich an den Haaren herbeigezogen, vor allem bei einem Film, der sich nicht aaaalzu ernst nimmt. Meiner Meinung nach ist der Film das beste von Roland Emmerich.
Womit der Film mich aber am meisten fasziniert, ist (neben den Effekten und dem Humor) sein Charme, weit weg von den obligatorischen Gewalt- und Sexszenen, gewinnt er mich mit seinen etwas tolpatschigen und liebenswürdigen Charaktären,
er gewinnt mich mit seiner großgeschriebenen Menschlichkeit
und zaubert etwas unvergessliches auf die Leinwand.
Fazit: TOP.
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Tachitalili 2011/09/30 17:24:38
Antwort löschenDass ich das noch erleben darf ;-D
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FumerTue 2011/09/30 21:31:40
Antwort löschenDie Besetzung ist ja nicht gerade die beste... und über den Humor lässt sich wie immer streiten ;)
atilla 2011/10/07 04:30:30
Antwort löschenwar gut besetzt und auch witzig
moviee 2011/09/29 23:59:05
Kommentar löschenNach langer langer Zeit habe ich mir nun endlich einmal Emmerichs Science-Fiction-Epos "Independence Day" angeschaut, von dem ich mir seit langen sehr viel versproche hatte.
Ich stellte mich also auf wunderbare Alien-Science-Fiction a la "Signs - Zeichen" ein. 130 Minuten später war ich schlauer, was Independence Day angeht. So stand hier nicht wie zuerst erhofft die Mysterie im Vordergrund, sondern die Action, was man beim Anblick des Regisseurs auch erahnen hätte können. Aber auch Action macht noch keinen Film und weniger Handlung hätte dieser Streifen auch nicht ertragen können. Diese ist leider so nebensächlich und unbedeutend für den Film, dass am Ende einzig ein Actionkracher im Gedächtnis bleibt, welcher vor herausragenden Effekten nur so sprotzt. Ob Weltuntergang oder Alien-Invasion, jedesmal aufs neue bin ich von Emmerichs Effekten derart Begeistert, dass ich mir diese Tricks stundenlang anschauen könnte. Wie mal ebenso eine ganze Stadt in unvergleichbaren Bildern zerstört wird ist einfach erstklassig und einzigartig. Als der Film schließlich zuende war musste ich meine Meinung dann ändern. Auch nur Action alleine kann einen guten Film machen, wenn er von Emmerich kommt. Aber natürlich darf man auch Bill Pullman nicht vergessen, der den obligatorischen Präsidenten mehr oder weniger glaubhaft spielt, ebenso wie man Will Smith nicht hinten vor lassen darf, der neben Superheld, Date Doctor und Staatsfeind auch wunderbar einen Amerikaner, der die Welt rettet spielen kann.
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CapitanKnaecke 2011/09/30 11:08:53
Antwort löschenBill Pullmann spielt, neben Harrison Ford in Air Force One, den Präsidenten mit den größten Cojones :D
Spaß bei Seite: ID4 ist weltklasse, sogar für mich als Nicht-Amerikaner. Ansonsten: schöne Kritik :D
Patrick Zecca 2011/09/29 22:03:35
Kommentar löschenEin Film wie er nur aus den USA kommen kann.
Die bösen Aliens kommen, dem Menschen maßlos überlegen, und doch schaffen es die Amerikaner einmal mehr die Welt zu retten. Patriotismus pur.
Inzwischen natürlich ein bis ins Letzte erschöpftes Thema. 1996 jedoch war dem noch nicht so, die Stimmung und die Technik ist für mich deshalb irgendwo zwischen spannend und lustig, was dem Ganzen einen gewissen Charme verleiht, daher ein solides "Sehenswert" von mir.
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AlArenal 2011/09/28 21:33:38
Kommentar löschenIch weiß noch wie ich ihn damals im Kino sah und mit Schrecken erkannte, dass der Film auch humoristisch angelegt war. Von da an, auch dank Men in Black, war Will Smith lange Zeit ein rotes Tuch für mich.
Der Film selbst ist halt ein Emmerich: Viel Pathos, noch mehr Effekte und eine unlogische und unausgegorene Story zum davonlaufen.
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Kieke 2011/09/28 18:08:44
Kommentar löschenEs soll ja wirklich Leute geben, die den Film mit Spielbergs "Krieg der Welten" vergleichen; .. und dann noch eine bessere Note geben...
Wenn etwas Patriotismus Scheiße ist , dann das !
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Marti DiBergi 2011/09/28 22:05:55
Antwort löschenSpielbergs Krieg der Welten war allerdings auch ziemlich grausam.
KingDocy 2011/08/25 11:00:34
Kommentar löschenIndependence Day ist ein Film, den ich mir immer wieder gerne anschaue. Die Actionszenen sind einfach sehr solide gemacht und die Story ganz ordentlich, auch wenn ich mit diesem ganzen "Böse-Aliens-vs.-Gute-Menschen"-Schema nach dem Film nicht viel anfangen kann. Dennoch taucht man ein in die Geschichte und wird eigentlich nur durch die dämlichen Patriotismus-Sequenzen herausgerissen. Hier übertreibt es Emmerich eindeutig mit seiner Pro-Ami-Haltung, spätestens dann, wenn Mr. President höchstpersönlich die Aliens kalt macht. Insgesamt ein solider Film, mehr jedoch nicht.
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