Inland Empire

Inland Empire (2006), US Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 26.04.2007

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6.0
Kritiker
27 Bewertungen
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6.7
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1135 Bewertungen
87 Kommentare
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von David Lynch, mit Laura Dern und Jeremy Irons

Die Schauspielerin Nikki Grace erhält in Inland Empire ihre letzte Chance zur Imageaufbesserung – doch bei den Dreharbeiten kommt es zu Auseinandersetzungen.

Nikki Grace, deren Ruhm als Schauspielerin deutlich verblasst ist, erhält ihre wohl letzte Chance auf ein Comeback. Für den Regisseur Kingsley Stewart soll sie die Hauptrolle in einem Film an der Seite von Devon Berk übernehmen. Doch schon bei den Proben zu dem Film häufen sich die Merkwürdigkeiten. Kurz vor Drehbeginn erfahren die beiden Hauptdarsteller, dass der Originalfilm nie fertiggestellt werden konnte, weil die damaligen Schauspieler ermordet wurden… Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft vermischen sich auf beängstigende Weise mit Fiktion und Realität.

Hintergrund und Infos zu Inland Empire
Inland Empire gewann auf den Filmfestspielen von Venedig Premiere den Future Film Festival Digital Award. Der Titel Inland Empire entstand, als Laura Dern David Lynch über den Heimatort ihres Mannes erzählte, der aus einer Inland Empire genannten Gegend östlich von Los Angeles erzählte – und ihm die Worte gefielen. Damit nicht genug: Lynchs Bruder fand in einer alten Hütte der Eltern ein altes Zeichenbuch, indem unter einer Landschaftsansicht die Worte Inland Empire vermerkt waren. Ursprünglich war der Film ähnlich wie der Vorgänger Mulholland Drive als Fernsehserie konzipiert. Die Szenen der Hasen-Sitco stammen aus der Kurzfilmserie Rabbits, die Lynch 2002 auf seiner Homepage veröffentlichte. Lynch vermarktete den Film in den USA selbst und organisierte auch den Verleih. Inland Empire geht auf ein polnisches Volksmärchen zurück.

Vollständige Handlung
Die Nadel eines alten Plattenspielers tastet sich über eine LP und gibt ein von einer Frau gesungenes polnisches Lied zum Besten. Bald betreten eine Frau und ein Mann mit bis zur Unkenntlichkeit verschwommenen Gesichtern ein Zimmer. Wenig später weint die Frau beim Blick…


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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Inland Empire

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Der Emanzipationsprozess einer Frau, sich von ihrem Ehemann loszusagen, gerät zum narrativen Kriegsgrund in Lynchs erstem und letztem Kriegsfilm, einer stürmischen Romanze und einem überschwänglichen Schaffensfilm, einem irrsinnigen Requiem der Weltenkollision und einer temperamentvollen Hymne an die Spannkräfte des transzendenten Seins im weiblichen Körper, egomanisch, fragmentarisch und gleichermaßen ursprünglich wie unergründlich. So wie die Verben in der Filmgrammatik der Kausalität fehlen, so packt der Film die Hauptgedanken seines Schöpfers, des Eigenbrötlers und des Melancholikers, um sie ein letztes Mal mit glühender Lust dem Stinkefinger gegen das Dogma zu umwickeln, verweichlichte Zuschauer an die Hand nehmen zu müssen. Mit "Inland Empire" wird man Angst haben, noch verstörender wird es aber sein, wenn man ihn tatsächlich überlebt hat – den Krieg.

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Le Samourai

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Lynchs schwächstes Werk (Dune nicht gesehen!) ...


stalker

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Ich liebe Dune! Und IE ist sein unerträglichstes Werk.


Oceanic6: CinemaForever

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2.0Ärgerlich

Heiliges Kanonenrohr, da bleibt mir doch echt die Spucke weg! Was für ein Horrorerlebnis, ja 'Inland Empire' ist der blanke Horror, allerdings dieses Mal im negativen Sinne.

Ausgerechnet der Film, auf den David Lynch, seinen Worten zufolge, sein ganzes Leben hingearbeitet hat, und genau der Film, mit dem er Geschichte schreiben wollte, stellt/e für mich eine einzige Tortur dar.
Durchaus hat 'Inland Empire' ein paar wenige schockierende Sequenzen zu bieten, welche vor allem Laura Derns brillianter Darstellung zu verdanken sind. Andererseits fand ich den Film so uninteressant wie ein Fahrrad, das in China umfällt, so unspannend wie mein ehemaliges Chemiebuch und so unemotional wie Michael Bays Effektorgie. Hinzu kommt einer der übertriebensten Mysteriestorys der Filmgeschichte, die ganze Geschichte ist ein einziges unlösbares Rätsel. Zwar sind das auch Lynchs andere Filme wie 'Mulholland Drive' oder 'Lost Highway', nur kann man da sehr…

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Tyler__Durden

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SPOILER:
"Inland Empire, like Lost Highway and Mulholland Drive before it, uses a character’s inner reality (whether dream, as in Mulholland, or desperate fantasy, in Highway) as its main setting and device (I remember hearing Lynch comment that the name itself, “Inland Empire,” was significant. Hint, hint, indeed). In this case, there’s really only one primary character, and she frames the film: it’s the crying Polish girl we see hiding in a hotel room watching TV. Something’s obviously gone wrong; she’s our “woman in trouble.” Most of the rest of the movie is in her mind — her inland empire."

Wenn man erst mal den Schlüssel zu seinen Werken hat und weiß was seine Vorlieben sind dann ist das alles gar nicht so schwer. Wenn er aber nicht da ist kann ich auch verstehen wenn man verzweifelt ist , sich langweilt oder genervt ist von dem was man sieht. Großartiger Film btw. :)


Sigrun

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Danke für die Hinweise, Tyler__Durden!! Ich fühle mich jetzt als einer der potentiellen Adressaten deines Kommentars mal angesprochen und freue mich über jede andere Meinung zu IE. Es ändert meine Sicht zwar nicht, aber es erweitert sie (... und ändert sie damit natürlich doch!) Dafür ist Kino - und der Dialog darüber - ja zum Glück auch da :-)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.5Sehenswert

Anstrengend arthousemäßig: Ja
So schlimm wie erwartet oder prophezeit: Nein

In vielerlei Hinsicht liefert Lynch mit "Inland Empire" genau das, was viele von "Inception" erwartet hätten, und bei Nolan an der falschen Adresse waren: "Inland Empire" ist ein (Alb-)Traum von Film; eine wirre Fieberphantasie, die nicht durch ein normales Raum-Zeitgefüge, sondern maximal durch die eigene Fantasie begrenzt wird. Nichts muss, alles kann.
Natürlich kann man sich davon ausgehend an einer Vielzahl von (pseudo-)philosophischen Interpretationen versuchen, aber seine maximale Wirkkraft wird er nur behalten, wenn man ihn als das undurchdringbare und unbequeme Mysterium wahrnimmt, dass er ist. Ob der arthouse-abstinente Kinogänger damit nun wirklich besser klargekommen wäre, als mit Nolans Glasfassaden-Welt; es darf bezweifelt werden.

Trotz dieser interessanten Ausgangsposition ist "Inland Empire" in erster Linie Lynchs filmische und egomanische…



Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Hitmanski

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Ich würde es nicht einmal komplett ausschließen wollen, habe sogar schon mit einem Kinogang geliebäugelt - bis ich feststellen musste, dass mein Kino mir da einen Strich durch die Rechnung macht und ihn nicht ins Programm aufnimmt...Aber ich nehme an, allzulange wird man sowieso nicht auf den DVD-Release warten müssen^^


BigDi

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Pfff, DVD, nur im Kino zieht der Trip wirklich. Aber ich verspreche, das wird das letzte Mal sein, dass ich das sage. ^^


Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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5.0Geht so

In seiner Epik und Länge kaum zu übertreffendes Mammut-Lynch-Werk, das 3 Stunden pure Anspannung, Gänsehaut, gelegentliche Herzaussetzer und einen Albtraum garantiert, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Drei Stunden lang saß ich gebannt auf der Couch, die Augen stets auf den Fernseher gerichtet, jede Bewegung der Protagonistin/Protagonisten verfolgend, die ganze Zeit darauf wartend, wann denn dieser Albtraum endlich vorbei sein würde, dem ich mich einfach nicht entziehen kann. Dabei spielt Lynch in INLAND EMPIRE wieder mit langsamen quälenden Kamerafahrten durch finstere Korridore ins dunkle Unbekannte, einem Score (der ausnahmsweise nicht von Angelo Badalamenti ist), der permanent eine bedrohliche Stimmung ausstrahlt, "Schock-Momenten", die, viel schlimmer als jeder Horrorfilm es sein könnte, mich am ganzen Körper zittern ließen und einer herausragenden Laura Dern, deren zum Ende hin verschmutztes, blutiges Gesicht mir selbst durch den bloßen Anblick jedes Mal eine tierische Gänsehaut bescherte. INLAND EMPIRE folgt dabei einer nur grob nachzuvollziehenden Handlung, die einen eigentlich mehr auf der Sinnes- und Gefühlsebene anspricht, als auf der rational-verständlichen Ebene. Noch nie verband ein Film so virtuos Bild und Ton zu so einem rauschartigen Albtraum. Er fesselte mich an den Fernseher, ständig in "Lauerstellung" aufgrund eines einzigen erschreckenden Momentes, und ließ mich meinen Blick nicht mehr von sich wenden, auch wenn ich es manchmal wollte, es ging einfach nicht. Der filmgewordene Albtraum.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.0Schwach

Eine Nadel in einer Plattenrille, unscharfe Paare, menschengroße Hasen, die dubiose Nachbarin, mörderische Schraubenzieher, Augen in klaustrophobietreibenden Fluren: in David Lynchs „Inland Empire“ baut sich eine Atmosphäre auf, die Bedrohung als Dauerzustand verheißt. Jede Einstellung Terror im depressiven Nervenkrieg: Diese Geschichte einer doppelt gespiegelten Filmschauspielerin enthält nichts, was für Klarheit sorgt, und alles, was zusätzliche Verwirrung stiftet.
„Inland Empire“ Lynch benennt sein neuestes Werk nach einem Landstrich in Kalifornien, einer Gegend, der er ein ausgeprägtes Eigenleben attestiert. Der Name soll für sich selbständig machende Prozesse stehen, das ist das Grundthema: die sich unkontrollierbar ausbreitende Furcht davor, dass man lieber da ist als viel lieber nicht.
Dafür braucht es kein Drehbuch; Lynch drehte ohne. Wohl aber einen Plot, dessen Arbeitstitel lautet: „Der Schreck steht ihr ins Gesicht geschrieben.“ Eine Prinzipienfrage: Verkörpern…

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momopipi

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Äußerst beeindruckender Kommentar zum Film. Hab den Film vor ca. einem halben Jahr gesehen und so richtig vergessen kann ich ihn nicht, obwohl ich es doch gern tun würde. Für mich war der Film die reine Hölle und aus meiner Sicht ist das der wohl schlimmste Film überhaupt. Eraserhead, Lost Highway, Wild at Heart und sogar Mulholland Drive wirken verglichen mit diesem Albtraum eher wie Zuckerwatte. Ich habe mir alle 10min gesagt, dass ich den Film vllt. vorzeitig beenden sollte, doch ich habe mich durchgequält. Alleine und in völliger Stille habe ich mir den Film angeschaut und ich habe es bereut, dass ich nicht wenigstens etwas Gesellschaft dabei hatte, um den Film wenigstens ein bisschen besser zu vertragen. Auch wenn ich die filmischen Ideen von David Lynch sehr respektiere, mit Inland Empire hat er den Bogen viel zu sehr überspannt...


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

...Der Zuschauer stets mittendrin, und ebenso hilflos und verwirrt wie die Protagonistin selber. Die Grenzen zwischen den Dimensionen explodieren und implodieren zu Gleich, kein Halt, keine Hilfe, Nichts. Nur Anarchie des Bildes auf dem Weg zum Abspann. Ein Film so faszinierend, wie anstrengend. Eine dreistündige Tortur, ebenso wie ein Genuss. Verzweiflung und Freude, Bewunderung und Wut auf diesen Film bedingen sich. Die Unmöglichkeit der umfassenden Erkenntnis wird mit „Inland Empire“ auf die Spitze getrieben. Ein Film, der mit normalen Kino – aber was ist schon normal – nicht mehr viel zu tun hat...

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Radikalster Lynch-Film. NUR für Fans und Laura-Dern-Anhänger!

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

Man muss Lynch nicht verstehen. Und muss sich auch nicht dafür schämen. Sich ihm ausliefern will man trotzdem. Denn schon mit einem dumpfen Bass auf der Tonspur vermag der Filmautor einen Sog, eine Magie, eine Spannung zu erzeugen, die ihresgleichen sucht. Lynch ist wie ein Labyrinth, in dem man sich mit Lust noch in die nächste Verzweigung stürzt. Nur droht er bei der permanenten Überdrehung seiner Regieschraube, sich allmählich in seinen immer komplizierteren Konstrukten selbst zu verlieren.

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johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de

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1.0Ärgerlich

Sorry, aber das ist mein persönlicher Nerv-Film, ich gehe selten aus dem Kino raus, ich glaube: bis jetzt 2-3 Mal, aber dieser Film war nicht zu ertragen.

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DerDude_

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War wohl zu gruselig :)


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Erstaunlicherweise fügt sich am Ende alles ineinander. Lynch hat demonstriert, was Film sein kann, und sich zugleich verweigert. Er hat abgerechnet mit Hollywood, der Glitzerwelt falscher Illusionen, dem menschlichen Hang zur Selbsttäuschung, und seine Sehnsucht nach Echtheit hat zum Ziel geführt.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.5Sehenswert

Ein Geschenk für Fans, eine harte Nuss für alle anderen.

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Kommentare (76) — Film: Inland Empire


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Dual

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film.
180 Minuten.
David Lynch.
Mindestens 3 Zeitebenen.
Permanentes Unbehagen.
Angst.
3 alte Hasen.
Ein Schraubenzieher.
Ein polnisches Volkslied.
Ein Film im Film (im Film).

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Demine

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Ein Kommentar.
10 Zeilen.
Dual.
Mindestens 8 Punkte.
Permanente Neugierde.
Lob.
Dritte mal vorgemerkt.
Eine Bestellung.
Ein kleines Dankeschön.
Ein Kommentar zum Kommentar.


deregenerator

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Bewertung7.5Sehenswert

Alles was übrig bleibt sind jene Schaffensprozesse, strukturell realisiert von Einrichtungen des Kunstbetriebs ausserhalb der Stillstände. In Rerefenz zu der Situation kinematographischen Schaffens sind die kompatiblen Katalysatoren jene Konnexe, welche dualistisch und adaptiv optimale Choreografien dispositionieren.

Der Teilaspekt protestiert auf der instrumentalisierten Verwischung von Kontinuitäten eine suspensive kompatible Macht. Die Konsequenzen agieren eine Macht der Beliebigkeit und isolieren also den virulenten Konverter. Diese Kontextkunst transformiert in einer evokativen, empirischen oder umfangreichen Nachbearbeitung irreguläre Livingrooms.

Produktionsmodi werden transferabel im und für Markierungen der typologischen Praxen assoziiert. Die Erzählstrategien sind geprägt von einem eingängigen Umweg des Kontexts und dessen Raumzelle der Handlungsräume. Also akzentuieren die Analogien mediale Initiationsräume und die Monotonien kalkulieren außerhalb der wandlungsfähigen Theorie und Praxis.

Die Perspektivität dekontextualisiert in diesem massiven Inventarisierungsparameter und kuratiert die Konstruktionen von Geschlecht in Dokumentarismen apparativer Gedanken des Netzwerks eines Hintergrundes des Kunstraums.

Der Antagonismus wie auch die Kunstdiskurse werden losgelöst und dabei mit flexiblen Allianzen verbunden.

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jp@movies

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Trotz bestandener Vordiplomsprüfung zu LOST HIGHWAY und Diplomprüfung über MULHOLLAND DRIVE weigere ich mich INLAND EMPIRE zu gucken, um Lynch in guter Erinnerung zu behalten. Es gibt zu viele Anzeichen die mich davon abhhalten INLAND EMPIRE zu sehen: Lynch war immer dann am Besten, wenn er auch Druck gespürt hat, und mit anderen zusammen gearbeitet hat, besonders hinter der Kamera und im Schnitt. Ohne Kollegen wie Frederick Elmes, Peter Deming, Anne Coates oder Marry Sweeney ist er eben leider nur halb so gut. Regie, Buch, Kamera, Schnitt - alles aus einer Hand, zu großen Teilen in Łódź gedreht, wo die Festivalleiter des Camerimage-Festivals ihn auf jedem Tritt begleiteten und seiner Genialität huldigten... das nenne ich nicht gerade ideale Arbeitsbedingungen :)

Die Hasen-Episode hatte er schon vorher auf seiner Webseite, und und und. So mag der Film eine Zusammenfassung und Konzentration seiner Motive sein, vielleicht sogar sein filmischer Schlusspunkt, dann begnüge ich mich aber lieber mit seinem fantastischen Werk bis zu jenem Punkt, das wie die Unvollendete von Schubert ewig auf seinen letzten Satz warten wird. So bleibt er mir als die Ikone und Inspiration im Gedächtnis, die mich erfolgreich durch mein Studium gebracht hat.

PS: Wenn er endlich RONNIE ROCKET verfilmt, stehe ich ganz vorne in der Schlange.

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Bob Loblaw

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Ich finde es sehr cool, über den Film zu urteilen, bevor Du ihn gesehen hast. Der Text ist spannender, als die meisten "richtigen" Kritiken.... und er trifft es ziemlich genau.
Mit den Jahren entwickelt man ja tatsächlich ein ganz gutes Gespür...

Das beste an der "Inland Empire"-DVD war übrigens ein kurzer Film bei den Extras, wo Lynch "Quinoa" kocht... das essen wir seitdem auch ab und zu.


jp@movies

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Hm, lecker! Ich bevorzuge dann aber doch einen anderen Küchenchef (keine Sorge, der beißt nicht) - http://www.youtube.com/watch?v=wxKtBDKasgM


CatafalqueForFallenFlies

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Bewertung10.0Herausragend

‚Inland Empire‘ – Wenn das nicht schon einer der wohl schönsten Filmtitel aller Zeiten ist weiß ich auch nicht weiter, außer, dass dieses knapp dreistündige Werk mit selbiger Schönheit in geradezu beunruhigender Weise mithält und einen gleichzeitig so ratlos zurücklässt, wie es eben doch nur ein Lynch vermag. Gerade so, als habe man ein 1000teiliges Puzzle vor sich, nur dass jedes Teil knallrot strahlt und es keine Randteile gibt, die zumindest einen Rahmen vorgeben. Ein Umstand, der an dieser Stelle jede Plotanalyse und eine nochmalige Hervorhebung der außerordentlichen Schauspielleistungen nahezu überflüssig macht. Was Lynch hier vollbringt ist (wie von vielen Kritikern bereits bemängelt) freilich in einem Höchstmaß prätentiös und selbstgefällig, aber nicht etwa in einem negativen Sinne, wie ich finde. Unendlich eitel und unbarmherzig wird dem Zuschauer hier eine Bilderflut um die Augen gehauen, die ihm jede Verortung entzieht, sobald er glaubt sich in die Handlung eingefunden zu haben. Und ja, es ist ein wahres Festbankett an Selbstverliebtheit, aber ganz ehrlich: Erwarten wir hier wirklich etwas anderes? Bei David Lynch? Müssen uns Filme immer auf Augenhöhe begegnen damit wir sie gut finden dürfen? Ich denke nicht. Auch wenn das eben bedeutet, dass ein Film für Einige/Viele an seinem bedeutungsschwangeren Unterton zu zerbersten droht; dann soll es eben so sein. Einen Lynch-Film zu sehen hat doch stets eher etwas von einem Museumsbesuch, als von einem gemütlichen Sofaabend, speziell ‚Inland Empire‘, oder auch ‚Mulholland Drive‘. Und ins Museum gehe ich auch nicht, um mich besser als ein Pollock, Malewitsch oder Dalí fühlen zu wollen, sie voll und ganz (nicht) zu verstehen und dann das Geld für einen zu großen Selbstdarstellungsdrang zurück zu verlangen. Nein, ich möchte mich entführen und erfreuen lassen, egal was dabei für mich rumkommt und ob ich mich gern über ihre Kunst aufschwingen möchte.
Lynch erzeugt für mich in 'Inland Empire' mal wieder einen für ihn so typischen magischen Sog, der auch einen solch überlangen Film viel zu kurz erscheinen lässt und einem anschließend besagtes Puzzle mit auf den Weg gibt. Man muss, ja, man kann das an Lynch teilweise vielleicht garnicht mögen, aber es lohnt sich zumindest und sei es nur, um es mal gesehen zu haben. Nicht Überanalyse, oder zwanghafte, ebenso eitle Vorurteile sind hier wohl der Schlüssel, sondern die Bereitschaft sich mitnehmen zu lassen. Klingt auch prätentiös? Ist es ganz gewiss auch, aber was will man machen wenn Ratlosigkeit und Schönheit wie wahnsinnig um den Preis der Wirklichkeit tanzen..? ^^

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Wednesday90

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Bewertung9.0Herausragend

David Lynch Werkschau Part XI.
Das bis dato letzte Werk von Lynch ist auch zugleich sein intensivster Mindfuck seit Eraserhead. Wer sich hier auf die Logik verlässt, ist völlig beim falschen Film gelandet. Hier geht es nicht um Logik, sondern um Gefühl. Wie heißt es so schön, "Kunst muss man nicht verstehen, man muss sie spüren."
Lynch jongliert hier noch verspielter als bei all seinen anderen Werken mit sämtlichen Konventionen von Raum und Zeit.
Das Resultat ist eine Irrfahrt durch das endlose Labyrinth der menschlichen Empfindungen.
Selten wurde die Angst schöner inszeniert als bei diesem Film, Inland Empire ist ein Trip in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, wunderschön und beängstigend zugleich. Eben verstörend schön.
Laure Dern liefert hier eine der besten Leistungen ihrer Karriere, eine sehr impulsive Darbietung.
Mit diesem Wahnsinnstrip endet auch meine Werkschau. Es waren wieder mal faszinierende 2 Wochen und IE war der perfekte Schlusspunkt, der mich mal wieder schön außer Gefecht gesetzt hat.
Inland Empire ist wohl der "lynchigste" Lynch.
This is your brain on Lynch.

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kronenhummer

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Bewertung5.0Geht so

Ich bin begeistert von „Lost Highway“, immerhin noch fasziniert von „Mulholland Drive“, doch mit „Inland Empire“ konnte mich der Meister des Absurden und Verworrenen, David Lynch, nicht mehr fesseln und dieses, obwohl er faszinierend beginnt.

Der Auftakt mit der bedrohlichen Nachbarin, die durch die Nahaufnahmen beinahe gruselig wirkt und auch die düsteren Beginne der Dreharbeiten waren vielversprechend, doch Lynch belässt es selbstverständlich nicht auf dieser Ebene, sondern geht viel viel tiefer in die Absurdität, in eine Meta-Ebene, die nicht mehr viel mit dem „Normalen“ zu tun hat – auch wenn man dieses bei Lynch ohnehin nie erwartet.

„Inland Empire“ ist so vielleicht sein kompromisslosester Film. Das kann faszinieren, wenn es wirkt. Wenn es für jemanden letztendlich jedoch nur noch wie eine Aneinanderreihung von Verwirrendem und Eigenartigem erscheint und mit 3 Stunden viel zu lang geraten ist, dann wirkt dieses lyncheske Kino leider nicht mehr. Während ich mich bei „Lost Highway“ und „Mulholland Drive“ immer wieder dabei ertappt habe, das Gezeigte verstehen und deuten zu wollen, war „Inland Empire“ letztendlich nur noch verdammt anstrengend und mir das Gezeigte am Ende einfach nur noch egal.

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Eugen Verheugen

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Bewertung6.0Ganz gut

"Inland Empire? Das ist doch dieser fantastische Film-im-Film-im-Film-im-Film mit der grandios spielenden Protagonistin, dieser Wandlerin zwischen den Erzählebenen! Die sich dort verliert und mit den wenigen Fetzen Bewusstsein, das aus den Szenen stammt, an denen sie mitwirkt, Konsistenzen zu knüpfen versucht. Und scheitert! Und wie der Lynch einen diese verzweifelte Orientierungslosigkeit spüren lässt! Wie er seinen Zuschauer mitnimmt auf die Reise in das Inland Empire, das sein eigenes ist und das seiner Protagonistin. Dieses Inland Empire, in dem schlechthin sich das Chaos und die Zusammenhangslosigkeit des Lebens selbst bricht, vervielfacht und wieder bricht... Meine Herren!"

"Inland Empire? Das ist doch dieser mit Pseudo-Bedeutsamkeit aufgeblasene Quatschi-Quatsch!"

"Inland Empire? Das ist doch diese dreistündige Videoinstallation vom Lynch! Die mit der stellenweise wirklich schrecklichen Musik..."

Was isses nun? Auf jeden Fall der totale Anti-Film. Kann man mögen. Muss man aber nicht.

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natedb

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Bewertung5.0Geht so

Hm, lieber David...
Ich würde mich als einen treuen Fan bezeichnen, aber nach der Sichtung deines jüngsten Werkes fange ich wirklich an zu bezweifeln, ob die "Transzendentale Meditation" von der du so schwärmst einen so positiven Effekt auf dein filmisches Schaffen hat.
Für mich ist Verwirrung okay, wenn sie gut gemacht ist. Das ist sie in diesem Fall, und das will ich dir lassen. Aber dieses verschwurbelte Zeug, was ich gerade gesehen habe... Ich weiß ja nicht.
Ich werde noch einmal darüber nachdenken, oder mir den Film ein weiteres Mal ansehen. Bis dahin sind es für mich 5 Punkte, da ich mir noch nicht sicher bin ob ich "Inland Empire" gut finden soll, oder ob er für mich vielleicht den Tiefpunkt in deiner Filmographie darstellt.

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Uli Kunkel

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film als Traum.
Der Traum als Film.
***
Ich kann ehrlich sagen, sowas zuvor noch nicht gesehen zu haben. Etwas, das meine semiotischen Fähigkeiten zugegebenermaßen ziemlich gelassen übersteigt. Aber was immer es ist, es dringt in deinen Kopf ein und setzt sich dort fest, kann kaum willentlich wieder abgeschüttelt, sondern höchstens langsam intuitiv verdaut und aufgelöst werden.
David Lynch spielt abermals mit unterschiedlichen Realitätsebenen, mit einer verwobenen Nicht-Linearität der Geschehnisse, mit Dekonstruktion und Phasenverschiebung von Identitäten. Anfangs glaubt man noch, es ginge schlicht darum, daß die Schauspieler mehr und mehr mit ihren Rollen verschmelzen, so daß sie Realität und Fiktion letztlich nicht mehr auseinander halten können. Die letzte klare Einordbarkeit verfliegt jedoch, als die Protagonistin wortwörtlich zwischen den Kulissen verschwindet, eine nachtmahrische Odyssee durch dunkle Gänge und skurrile Szenen absolviert, und letztlich, nach dem Übergang einer grandiosen cinematischen Sterbeszene, auf den Studioset verändert wieder erwacht.
Verblüffend sind einige wirklich schöne Perspektivwechsel von Innen und Außen, die mehrfach gestreute Verunsicherung in der Unterscheidbarkeit von Subjekt und Objekt, der Trennung zwischen Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft, zwischen Ich und Du.
Ein eindeutiger thematischer Hintergrund scheinen wieder einmal psychologische Manifestationen, die Konfrontation mit Verdrängung, mit vergangener unverarbeiteter Schuld, den eingebildeten Ängsten und real erlittenen Traumata zu sein. Sowie der verschlungene Weg zu Vergebung, Erlösung, Liebe.
Einen der Anhaltspunkte liefert eingangs das herrlich bizarre Gespräch zwischen Nikki Grace (Laura Dern) und der älteren Nachbarin, in welchem ihr vermittelt wird, daß jede Tat ihre Konsequenzen hat und der kommende Film einen Mord beinhaltet, ob Nikki das nun wahr haben wolle oder nicht. Eine der letzten Einstellungen von "Inland Empire" zeigt schließlich das ebenfalls vorhergesagte Bild von ihr auf der Couch sitzend, rein und unschuldig wirkend, nachdem sie sich mit ihren inneren Dämonen auseinander gesetzt und sie überwunden hat. Für diese Lesart spricht auch die faszinierende Musik- und Tanzszene während des Abspanns, mit ihrer freudigen, gelösten Atmosphäre. Alle karmischen Verwicklungen und beharrlichen vordergründigen Illusionen haben sich nun in Wohlgefallen aufgelöst, womit alle Beteiligten entweder wie das "Lost Girl" wieder Anteil am irdischen Leben nehmen können oder aber transformiert einen bewußteren neuen Platz im kosmischen Tanz einnehmen.
David Lynch erweist sich abermals als famoser narrativer Jongleur und bildstarker Illusionist, dessen Zauberkunst oberflächlich betrachtet artifiziell oder willkürlich anmuten mag, wenn man sich jedoch darauf einzulassen vermag, einem unheimlich unter die Haut gehen kann - und die den komplementären Traumbildern einen ihnen inhärenten Eigenwert zuspricht.
"Inland Empire" ist ein begeisternd konsequenter und würdiger Abschluß der Phantasmagorie-Trilogie, zusammen mit "Lost Highway" und "Mulholland Drive" Lynchs surreal die menschliche Psyche auslotendes und überschreitendes Spätwerk bildend.
Verständlich, wenn er sich nach diesem filmisch erreichten Endpunkt zukünftig lieber entspannt der Malerei und Musik widmen möchte.
"Inland Empire" ist für mich wie ein Zen-Koan, das den Intellekt zu verwirren, auszuhebeln und fachgerecht auf's Kreuz zu legen imstande ist. Ein von der reinen Logik unlösbares Rätsel, ein metaphorisches Labyrith, das die Allgemeingültigkeit unserer alltäglichen Realitätswahrnehmung in Frage stellt.
***
Die Welt als Bühne.
Die Bühne als Welt.

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jacker

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Uli, du bist mein MP-Held ;)


Uli Kunkel

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Danke, jacker. *lächelt verlegen und errötet*

Interpretation in progress: Ein Ansatz könnte das Lost Girl als unsere alleinige Protagonistin sehen und alles andere spielt sich in ihrem Bewußtsein ab.
Wobei "Inland Empire" immersiv wirken, einzigartig und faszinierend sein kann, unabhängig davon, ob nun alles darin klassischen "Sinn" ergibt.

Habe zu Hulks genialem "Mulholland Drive"-Essay (Verlinkung in meinem Komentar) einen Leserbeitrag gefunden, der eine sehr interessante, valide Sichtweise auf die Phantasmagorie-Trilogie und Lynchs Werk im allgemeinen einzunehmen erlaubt. Ich kopiere ihn für Interessierte hier rein:

I think this analysis of the film is 100% correct, but I also think the chronology of events doesn't matter too much. People who drive themselves crazy wondering about heaven/hell and whether the dream took place before or after Diane's suicide are missing what Lynch is going for.

As we know from Twin Peaks, Lynch views all of existence as one big dream. One commenter pointed out that in Surrealism dream is viewed as a higher form of reality, and I think that’s spot-on. Lynch is basically saying in Mulholland Drive that the people we dream ourselves to be are as meaningful as the people we “really” are.

That’s why the scene where Betty and Rita find Diane’s body is so terrifying, and why the scene in the club when they realize they’re in a dream is so heartbreaking: Betty and Rita may be figments of Diane’s imagination, but they’re GOOD and KIND and DECENT people, and the fact that Diane could dream such people redeems her, even if she couldn’t be those things in her own life.

Someone asked about the spirits from Twin Peaks: I think Lynch is deliberately making reference to those beings because he wants to make the point that the people we imagine can be every bit as real as we are. The reason Betty and Rita can see Diane’s body is that they are the “higher” selves of Diane and Camilla; they’re spirits that exist for a brief time only, but their existence is the point of the story. The horror and sadness they feel is the horror and sadness of the divine coming to terms with the evil of this world.

Where/when those higher selves exist isn’t important; they may exist only in Diane’s mind — in her perception of the better moments of her and Camilla’s relationship (I’m sure anyone who’s ever had a relationship can understand this idea) — but what matters is that they were there for a brief time, beings of innocent love. Yes, they were eventually destroyed by jealousy, fear, hatred, guilt, and despair, but that doesn’t change the fact that they existed for a short while.

If you believe that everything’s in Diane’s head, then you could say that the tragedy of the film is in the good parts of Diane having to face the evil she’s committed. However, Lynch seems to be showing reality itself breaking down in certain scenes, implying that some emotional events are so powerful that they can affect “reality” — which is, after all, nothing more than a collective dream. (This would fit in with Lynch’s views on transcendental meditation. I once heard him speak in support of a group of monks who were trying to use simultaneous meditation to bring about world peace. He seemed to really believe it was possible, and who’s to say it isn’t?)

Thank you, HULK, for this excellent distillation of what Mulholland Drive means and why it’s an exceptional film. I’ve always thought of it as a Cubist film where we see different disconnected parts of the story from different angles (mirroring Diane’s shattered mind), and I think its power and beauty come across regardless of which event happened when.
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Hier die Reaktion eines anderen Lesers darauf:

What a great comment, you are so totally right on. I was looking at TWIN PEAKS: FIRE WALK WITH ME recently and noticed David Lynch chose not to use a set for the double R diner, and the whole entire landscape of the northwest is suddenly turned into trailer parks, gross diners, angry uncooperative local law enforcement, with ugly waitresses serving shit for coffee. So, for a moment, I thought the entire TWIN PEAKS TV Show might have been a dream, and now Lynch was, in FIRE WALK WITH ME, showing us the reality of rural northwest.

And then I realized, while there is appeal in the observation, and debate, there is intellectual enthrallment, trying to talk about what's real and what's a dream in David Lynch movies misses the point. It's all real.

Great comment. Lynch wants us to respect our interior lands the exact same way we respect out exterior lands, that is a pathway to world peace, just as Annie Blackburn says in her Miss Twin Peaks speech.


El Mariachi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Inland Empire der wohl am schwersten zu bewertende Film den ich bisher gesehen habe. Man will ihm eine 10/10 geben aber leider ist dies wegen der Länge des Films unmöglich, da er vorallem eins ist ANSTRENGEND. Der Film löst in mir ein rießiges Gefühlschaos aus. Mal ist er bedrückend, mal beängstigend, dann wieder langweilig, dann unverständlich, aufregend, traurig, zynsich aber vorallem löst er ein unangenehm bedrückendes Alptraumgefühl aus (dieses hat ich übrigens schon bei Eraserhead) und irgendwann prallen diese ganzen Gefühle aufeinander und man fragt sich wieso etwas derart geniales gleichzeitig so schrecklich sein kann. Lynch schafft es mich vollends in seinen Band zu ziehen und ihn gleichzeitig für diese quälende belanglose Länge zu hassen. Den Film wirklich "verstehen" kann wohl niemand nichtmal Lynch selbst dazu ist er zu surreal und bewusstseinsfordernd, ich denke bei Inland Empire gibt es kein richtig und falsch. Auf jeden Fall wird der Film noch lange in meinem Kopf rumschwirren und noch nie hat ein Film meinen Geist und meine Psyche so herausgefordert und nebenbei ist die schauspielerische Leistung von Laura Dern grandios. Seht meinen Kommentar weniger als Filmkritik, sondern eher als Erfahrungsbericht! ;)

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Antichrist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Paranoides Albtraumkino,begonnen mit Lost Highway und fortgesetzt mit Mulholland Drive,findet einen würdigen Abschluß.

Ich werde diese drei Filme von David Lynch von nun an komplett als seine "Hollywood-Trilogie" betrachten.Erfrischend!

Demnächst mehr auf diesem Kanal,die ersten zwei Analysen heißen bis dahin Titten und Arsch.

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Antichrist

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Mir hat sich das halt irgendwie eingebrannt...


kolja10000

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Wenn du die drei Filme liebst, genauso wie ich, dann muss man das hier haben:
http://www.amazon.de/David-Lynch-Box-Blu-ray/dp/B004LV1N28/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1349689398&sr=8-1


Pardus

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Bewertung9.5Herausragend

auf jeden fall sehr harte kost. auch für einen großen lynch-fan wie mich. man quält sich sequenzenweise sogar, aber das scheint gewollt. inland empire wird keiner meiner lieblingswerke von ihm und ich werde ihn höchstwahrscheinlich nicht noch mal ansehen, aber ich schätze die kunst die david lynch mit bildern, sprache sowie musik erzeugt unheimlich, weil sie dem was ich mag am nächsten kommt. ich mag seine affinität zu bestimmten schauspielern, da sie zeigen, dass er talent schätzt und in gewisser hinsicht auch loyal ist. klassische schönheit gibt es bei ihm nicht. in diesem sinne muss laura dern hier unbedingt erwähnt werden. Grandios !!!!! Das Lichterspiel, das man aus anderen Filmen kennt, kommt hier etwas kurz, aber dafür darf man szenenweise polnisch lernen (:-) ) und meister Lampe auf der Bühne betrachten. Ich schätze diese surrealen Bilder und auch die Art eine Geschichte zu erzählen ungemein und danke dem Filmemacher Lynch für ein neues (in meinen Augen) kunstwerk. Vielleicht nicht sein bestes, aber ein Ranking ist eh schwer bei ihm zu erstellen....

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Mac_C_Tiro

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Bewertung9.5Herausragend

Hm.. nicht das Lynchs Werke je einfach oder gar leicht verdaulich waren, aber dieser Film ist eigentlich kaum bewertbar. Alles, abgesehen von der ungemein intensiv agierrenden Laura Dern, hat eigentlich positive und negative Wirkungen. Der provisorisch und amateurhaft anmutende Kamerastil etwa macht den Film zu einem noch befremdlicheren Erlebnis als es die hochwertigste digitale Technik hätte tun können und stösst fast ab, andererseits hat man wenn man sich daran "gewöhnt" hat fast das Gefühl der surreale Trip durch diese Menge an Realitäten könne/könnte gar nicht anders gefilmt werden. Oder man sieht wie die, eine Schauspielerin spielende Schauspielerin in ihrer Phantasie als Scauspielerin in einer Szene auf dem Walk of Fame niedergestochen wird und denkt sich "das hätte man in einer Traumszene unterbringen müssen" bevor man erkennt das es sich im Grunde an der ganzen Idee um nichts anderes handelt, was einem einerseits ein wenig der bis dahin verlorenen inneren Sicherheit zurück gibt aber andererseits die Angst auch irgendwo ihrer Widerhaken beraubt und einen recht spröde zurücklässt.... Eine komplexere Story als bei jedem anderen bisherigen Lynch und dazu ein fast schon grotesk gut harmonierender Soundtrack! Ein Film den man gesehen haben muß, selbst wenn man ihn dann hasst! Einen halben Punkt Abzug weil ich jetzt keine Hasen mehr mag... ;)

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magX

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die vielen Kommentare lassen einen unertraeglichen Film vermuten, eine Art Horrorerlebnis ohne Monster etc. Hinischtlich der Faszination des Films kann ich nur zustimmen, ich konnte nicht wegschauen und fand auch keine Szene unpassend.
Allerdings ist Inland Empire kein grauenhaftes, schockierendes Erlebnis gewesen. Der Film haelt, was er bereits in den erstem Szenen verspricht: ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Hier stimmt alles, obwohl oder gerade weil es zumindest auf Anhieb Elemente gibt, die man nicht versteht bzw. die befremdlich wirken. Aber diese Art Filme zu machen, die Lynch perfekt beherrscht und sein Sinn fuer aesthetische Bilder machen den Interpretationsprozess zu einem Vergnuegen.
Gerade solche Filme, die sich nicht sofort erschliessen, laden immer wieder ein sie immer wieder zu sehen - ich gehe mal davon aus, dass jedes Element relevant fuer die Handlung ist und erstmals entschluesselt werden muss. Zu Lost Highway hat sich meine Interpretation erst nach mehrmaligem Anschauen ergeben. Und genauso wie in Lost Higway und in Eraserhead gibt es auch in Inland Empire einpraegsame Szenen, zB: die Tanzszene, das Ende des Films, die Aufnahmen der weinenden Frau und die Hasen.
Ob die visuellen Elemente ansprechend genug sind, ob man die Geduld aufbringt den Film immer wieder zu sehen, um darin eine Handlung zu erkennen - das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Durch die Wirkung, die der Film auf mich hatte - naemlich die Lust ihn sofort nochmal zu sehen, macht ihn nicht nur zu einem Lieblingsfilm, auch David Lynch beweist, dass er einer der besten Regisseure zur Zeit ist.

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Momemik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das einzige, was mich davon abhält diesem Film eine glatte 10 zu geben, ist die Tatsache, dass ich ihn nicht unbedingt nochmal sehen muss, weil er mich gequält hat! Das absurde ist - der Film ist Spannend, absolut packend und genial! Ich hatte noch nie soviel Angst während einem Film, aber nicht wegen billigen Effekten oder schockern, sonder weil der Film irgendetwas in meinem Kopf gemacht hat, was ich absolut nicht beschreiben kann! David Lynch schafft es mit diesem Film den Zuschauer 3 Stunden lang an den Sitz zu fesseln und lässt ihn nicht mehr gehen aus seinem Labyrinth aus Ängsten und psychischen Abgründen! Nebenbei eine absolute Meisterleistung von Laura Dern...
Kurz gesagt - sehr harter Tobak und wahrscheinlich nur für Lynch Fans erträglich, aber wenn man sich drauf einlässt ein EINZIGARTIGES Erlebnis!

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fkfilmkritik

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Bewertung10.0Herausragend

Allein schon "Polish Poem" und die Frau mit Tränen vor dem Fernseher sind volle Punktzahl wert. Pure angst- und traumerfüllte Liebe zum Kino und Hasstirade an Hollywood. Besser war Lynch nie, viel schlechter allerdings auch nicht.

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fkfilmkritik

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Ne, höchstens gleich gut (MD, LH, Eraserhead, Twin Peaks Staffel 1). :*


Bob Loblaw

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Ich glaube nicht, dass David Lynch irgendjemand oder irgendetwas hasst. Nicht einmal Hollywood. Dafür ist er viel zu entspannt.


MartinNolan

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Bewertung5.5Geht so

Regisseur Kingsley Stewart (Jeremy Irons) dreht einen neuen Film namens "On High in Blue Tomorrows". Die Hauptrollen spielen Devon Berk (Justin Theroux) und die ehemals erfolgreiche Schauspielerin Nikki Grace (Laura Dern). Alles scheint glänzend zu verlaufen. Doch bevor die Dreharbeiten beginnen, erfahren Nikki und Devon, dass es sich bei diesem Film, um ein Remake handelt. Der Titel damals lautete "4-7" und der Film wurde nie zu Ende gedreht, da die beiden Hauptdarsteller damals, kurz vor Beendigung, ums Leben kamen. Als nun die Dreharbeiten zu "On High in Blue Tomorrows" beginnen, geschehen einige seltsame Dinge. Nikki scheint sich mehr und mehr in ihrer Rolle zu verlieren und so vermischt sich zunehmend Wirklichkeit und Illusion.
Der Film gleicht einem nicht enden wollenden Alptraum. Mag am Anfang vielleicht noch eine in Zügen erkennbare Handlung vorhanden sein, entwickelt sich der Film mehr und mehr in eine Aneinanderreihung von verstörenden Fragmenten, die allesamt von Nikki Grace/Susan Blue, handeln. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto tiefer wird der Zuschauer in einen Strudel des Lynch-Universums, bestehend aus abstrusen Bildern, gezogen.
David Lynch setzte sich einen äußeren festen Rahmen in welchen er seine Ideen verwirklichen konnte. Innerhalb diesem Rahmen herrscht kein Sinn im konventionellen Verständnis. Lynch zeigt dem Zuschauer lediglich einige Szenen. Der Sinn entspringt aus der jeweiligen Individualität aus der subjektiven Sichtweise des Zuschauers. Es gibt keine oktroyierten Bedeutung. Um dennoch den Zuschauer wieder aus dem konfusen Lnych-Universum zu verweisen, wird am Ende des Film, der Rahmen geschlossen und so betten sich all die verstörenden Darstellungen, in eine, zumindest erkennbare, Handlung.
Möglicherweise entsteht so etwas wie "Inland Empire", wenn man David Lynch zu viel Freiraum lässt. Denn dieser Film ist definitiv zu "lynchig", als dass man ihn als "normaler" Zuschauer anschauen kann. Tatsächlich ist der Film größtenteils das Werk von David Lynch. So führte er nicht nur Regie, schrieb das Drehbuch und produzierte ihn, sondern er versuchte sich auch als Kameramann und Cutter und Verantwortlichen für die musikalische Untermalung. Zu allem Überfluss soll David Lynch, viele Szenen unmittelbar vor dem Dreh geschrieben haben und betrachtet man den Film im Gesamten, erscheint dies auch plausibel. Denn es wirkt vieles in einen groben Rahmen geschmissen, wie bereits oben erwähnt. Hier konnte sich Lynch mit seinen Gedanken förmlich austoben. Doch das Lynch-Universum ist zu mächtig, als dass es als Film wirklich funktionieren könnte. Neben den verwirrenden Szenen, schafft es Lynch dennoch durch das gewohnte Spiel (z. B. in "Lost Highway") von Licht und Schatten und einer beklemmenden Musik, eine unvergleichliche Atmosphäre zu erzeugen.
So steht der Zuschauer allein gelassen mit einer Vielzahl an fragmentarischen Darstellungen in einem bedrückenden Labyrinth, aus welchem es kein Entkommen zu geben scheint.
Für Verehrer von David Lynch und seinen Filmen führt ohne Zweifel, kein Weg an diesem Film vorbei. Doch konnte man bereits mit anderen Filmen von ihm ("Lost Highway", "Mulholland Drive", "Der Elefantenmensch"), keinen Gefallen finden, wird man mit "Inland Empire" weder sein Vergnügen noch sonst etwas erfreuliches erleben, sondern ganz im Gegenteil David Lnych und seinem Film hasserfüllt entgegen treten.
Es ist ein Film, der mit Sicherheit nur die "wahren" Anhänger von David Lynch wirklich begeistern kann, da man mit "Inland Empire" noch nie tiefer in das Lynch-Universum eintauchen konnte.

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Bob Loblaw

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Bewertung6.0Ganz gut

Wirklich schwieriger Film von Herrn Lynch. Das Problem ist nicht die Handlung (andere Lynch Filme sind auch seltsam), sondern dass er mit der Videokamera aufgenommen wurde und auch danach aussieht.

Lynch ist nämlich (meiner Meinung nach), trotz seiner exzentrischen Filme, ein Meister des "klassischen" Filmemachens (Kamera, Sound, Musik usw.) und seine Filme wirken immer sehr "hochwertig"... Und gerade dadurch schafft er es, seine surreale Gedankenwelten selbst einem "normalen" Zuschauer nahe zu bringen. Inland Empire versagt, durch seine provisorische Machart, in dieser Hinsicht.

Jetzt aber noch etwas viel wichtigeres:
Auf der DVD, die ich habe, kocht David Lynch einen Topf "Quinoa" mit Broccoli. Quinoa ist so ein Körnerzeugs aus Südamerika. Dabei lässt er sich filmen und erzählt eine Geschichte.

Seit dieser Zeit machen meine Frau und ich auch ab und zu Quinoa... meistens mit Wirsing anstatt Broccoli... das schmeckt sehr gut!

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TheRubiCube

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Einer der amüsantesten Kommentare, die ich seit längerer Zeit lesen durfte, danke dafür! Das mit dem Quinoa merk ich mir!


CoOLik

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Bewertung5.5Geht so

Bei den meisten Lynch Filmen bleibt ein großes Fragezeichen hängen. Und wenn der Film "Spaß" gemacht hat, setzt man sich mit ihm auseinander und versucht das Puzzle zusammenzufügen. Nun ja, ganz so viel Spaß hat DIESER Streifen allerdings dann doch nicht gemacht und somit ist auch die Motivation nicht vorhanden, den Film zu entschlüsseln. Die wackeligen Aufnahmen hätte man genau so gut mit einem iPhone machen können und die Protagonistin scheint zu 80% des Films die selbe Mimik zu machen.

5,5 Punkte gibt es dennoch, da der Film wirklich konsequent von der düsteren Stimmung erstklassig insziniert worden ist.

Aber von Lynch's "Interpretationsfilmen" wird Mulholland Drive wohl nachwievor mein Favorit bleiben!

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Markbln

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Bewertung2.0Ärgerlich

Merkt man doch nach 10 Minuten, dass das prätentiöser Stuss ist. Lynch auf dem Tiefpunkt.

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vPidschv

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Wirklich? Nach 10 Minuten? Glaub ich dir nicht.


Freddy1979

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doch, Markbin hat Recht



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