Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits
Jacob's Ladder (1990), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Historienfilm, Horrorfilm
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30 Kommentare
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von Adrian Lyne, mit Tim Robbins und Elizabeth Peña
Jacob Singer ist total verwirrt. Sein ganzes Leben wird auf einmal ein heilloses Durcheinander. Es häufen sich die Erinnerungen an sein früheres Leben – an seine Verwundung im Vietnamkrieg, seine frühere Ehe und seinen verstorbenen Sohn. Das schrecklichste sind allerdings seltsame Visionen, die ihn ständig heimsuchen: gesichtlose Dämonen, Teufelsfratzen und seltsam verstümmelte Monster. Seine Alpträume werden real und sein Leben wird zu einem unglaubwürdigen Abenteuer. Verzweifelt versucht Jacob die Ursache für sein Leiden zu finden. Da trifft er zufällig ein paar Vietnamveteranen, die über das Schicksal klagen. Haben ihre gemeinsamen Visionen etwas mit dem brutalen Krieg zu tun? Doch die Auflösung ist weitaus erschreckender…
Handlung
Jacob Singer (Tim Robbins) lebt als Postmitarbeiter geschieden von seiner Frau in New York City. Er ist Veretan aus dem Vietnamkrieg, welcher ihn scheinbar sehr mitnahm. Denn ihn plagen seltsame Visionen, in denen er im Dschungel getötet wird. Auch in seiner Umwelt scheint ihm vieles immer fremder zu werden. Ihn begegnen Menschen, die nicht menschlich scheinen. Auch seine aktuelle Beziehung scheint sich für ihn in dieser Art zu verändern, jedoch leidet Jezzie (Elizabeth Peña) unter Jakobs Wahnvorstellungen.
Mittlerweile scheint Jakob wieder bei seiner Familie zu leben, als wäre nichts geschehen. Auch sein Sohn Gabriel ist in der dortigen Welt lebendig, Er ist eigentlich längst tödlich verunglückt.
Unter Lebensgefahr versucht er eine schwerwiegende Verschwörung aufzudecken. Vietnamsoldaten sollen mit einer Droge, der “Leiter”, manipuliert worden sein. Nur noch Louis (Danny Aiello), Jacobs Chiropraktiker, scheint ein verständnisvolles Wesen für ihn zu sein. Er ist der einzige, dem er noch vertrauen kann.
Die Handlung des Filmes lässt mehrere Interpretationen zu. Womöglich wurde Jacob bereits im vietnamesischen Dschungel getötet wurde, und steigt nun als geistiges Wesen zwischen Himmel und Hölle hin und her. Die unmenschliche Umwelt Jacobs kann aber auch als “Vorhölle” oder “Fegefeuer” des im Sterben befindlichen Jacob angesehen werden. Durch krampfhaftes Festhalten nimmt er die Boten des Jenseits als Wesen der Hölle war. Die in den Film durch Louis vorgebrachte Botschaft eines mittelalterlichen Mystikers besagt, dass diejenigen, die loslassen können, den Übergang zum Jenseits nicht als Hölle, sondern als Erlösung wahrnehmen.
Hintergründe
Nach einhelliger Kritikermeinung ist der Regisseur Adrian Lyne die falsche Wahl gewesen, um das Drehbuch zu inszenieren. Das Buch des Autors Bruce Joel Rubin , das sich stark religiösen Themen widmet, verliert dadurch viel.
Einen ähnlichen Handlungsaufbau weist die Kurzgeschichte “Ein Vorfall an der Owl-Creek-Brücke” von Ambrose Bierce (1890) auf, in der ein Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg scheinbar seiner Hinrichtung entkommen ist, was sich am Ende jedoch als Halluzination während seines Todeskampfs herausstellt. Dem Plot in Jacobs Ladder ähnelt auch der Film Tanz der toten Seelen (Carnival of Souls) aus dem Jahre 1962.
Cast & Crew
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Adrian Lyne
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Tim Robbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacob Singer
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Elizabeth Peña
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Danny Aiello
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Matt Craven
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Pruitt Taylor Vince
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Jason Alexander
Regie
Schauspieler
-
Patricia Kalember
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Eriq La Salle
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Ving Rhames
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Brian Tarantina
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Anthony Alessandro
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Brent Hinkley
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S. Epatha Merkerson
-
Kyle Gass
-
Bruce Joel Rubin
- Genre
- Psychothriller, Mysterythriller, Kriegsfilm, Horrorfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- New York City, Vietnam
- Handlung
- Aggressivität, Alptraum, Angriff, Angst, Angst vor dem Tod, Armee, Autounfall, Außer Kontrolle, Briefträger, Drogen, Dämon, Engel, Experiment, Explosion, Fehlgeschlagenes Experiment, Fieber, Gedächtnis, Geistige Krankheit, Halluzination, Himmel, Hölle, Jenseits, Krieg, Kultfilm, Leben und Tod, Menschenversuch, Militär, Nervenzusammenbruch, Panik, Religion und Übersinnliches, Rätsel, Schock, Schutzengel, Sterben und Tod, Todeskampf, Trauer, Trauma, Verfolgung, Verfolgungswahn, Verlust des Sohnes, Verlust einer geliebten Person, Verschwörung, Verschwörungstheorie, Veterane des Vietnamkrieges, Visionen
- Stimmung
- Gruselig, Spannend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits
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Kommentare (30) — Film: Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits
Kommentar schreibenZaZa 2012/01/31 03:40:40
Kommentar löschenHaben wir den Selben Film geguckt?
+++SPOILER+++
Gottverdammt, dieser Film war einer der Langweiligsten,
Wenig Unterhaltensten Filme den Ich Jeeee gesehen habe.
Ich hab wirklich (obwohl ich das bei keinem Film Tuhe) Nach der Hälfte ausgeschaltet!!
Er läuft einfach nur Rum, es Passiert nichts, ausser seiner Kriegserinnerungen und er weiss nicht was er machen soll, es handelt sich wahrscheinlich um eine US verschwörug blablablablabla Bullshit. Der Film hat es nicht mal verdient Angekotzt zu werden.
Ich hab mich so auf ihn gefreut, halbes Jahr auf Merkliste, 8,0 Vorhersage.
Ich Liebe PsychoThriller & Co.
Aber dieser Film. Na Na. Ich habe Fertig!
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stalker 2011/11/21 07:46:35
Kommentar löschen„I’m going to hell.“
Das Ende staucht und es sei doch angeraten, das Kino kurz vor dem Ende des Films zu verlassen und sich eine eigene Auflösung zu denken, den Schrecken einfach mit nach Hause ins Bett zu nehmen, um wenige Stunden später fiebernd zu erwachen, vor Angst erstarrt, ringend nach Licht und mit dem Licht noch größeren Schrecken erwartend und murmelnd ‚Es war doch nur ein Film! Es war doch nur ein Film!‘
Jakobs Ladder ist ein Angstmacher, ein Höllentrip, ein, so unglaublich das klingen mag, anspruchsvoller, extrem spannender Horrorfilm, zu dem ich mir so gern ein alternatives Ende gewünscht hätte.
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BigDi 2011/12/11 01:01:52
Antwort löschenDa geht es mir genauso. Dennoch, sehr tolles Teil und die Diskoszene verfolgt mich bis heute.
cpt. chaos 2011/09/23 10:05:44
Kommentar löschenBizarrer Psycho-Trip, der über eine geniale Story verfügt, die jedoch für meinen Geschmack spannender hätte umgesetzt werden können.
Jemand wie David Fincher wäre für die Verfilmung dieses Filmstoffs geradezu prädestiniert gewesen.
Aber nichts desto trotz, ein wirklich sehenswerter Film!
Zudem lässt Tim Robbins in seiner Rolle als "Jacob Singer" aufblitzen, wozu er schauspielerisch in der Lage ist - "Die Verurteilten", "Arlington Road" und "Mystic River" lassen grüßen.
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Laura Eissenberger 2011/07/14 11:09:26
Kommentar löschenDer Film fängt grenzgenial an. Surreale Szenen, brutale Nähe, atmosphärisch zum Atemanhalten dicht - und dann geht's Minute für Minute bergab. Je mehr Sinn in die Story kommt, desto abgeschmackter wird sie.
Empfehlung: Die ersten zwanzig Minuten sehen und dann schnell ausmachen.
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MoeByDays 2011/04/24 18:07:22
Kommentar löschenEin wirklich spannender, teilweise atmosphärisch extrem harter (Mystery)Thriller. Tim Robbins verkörpert hier den verwirrten, freundlichen Jacob - einen Vietnamveteranen, der eigentlich nur ein geregeltes, bescheidenes Leben führen will, aber immer wieder von schmerzhaften Halluzinationen geplagt wird, die ihn den Kontakt zur Wirklichkeit verlieren lassen. Im Laufe der Handlung verschwimmen Realität und Halluzination immer mehr, so dass der Zuschauer zwischendurch zwangsläufig den Faden verliert. Hier geht der Film sogar soweit, dass Jacob zeitlich versetzte verschiedene Szenarien seiner Realität erlebt. Der Twist am Ende des Films bringt dann Licht ins Dunkle, fügt alles zusammen, lässt aber gleichzeitig dennoch sehr viel Raum für Interpretationen des Gesehenen (Stichwort Fegefeuerthematik bzw. die Jakobsleiter). Tim Robbins nimmt man hier jede Sekunde seines Leidens ab. "Jacob's Ladder" hat in der Tat etwas von einem Drogentrip. Wirklich anstrengend zu schaun, hat der Film so wenige schöne Momente, dass er für zarte Gemüter wohl eher unerträglich ist. Tolle Atmosphäre, toll gespielt und eine spannende und intelligent inszenierte Story. Ist für mich irgendwo zwischen "Arlington Road" und "Lost Highway" anzusiedeln.
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Lichtscheu 2011/04/24 08:26:09
Kommentar löschenGuter film, alt aber dichte Athmosphäre ,gut erzählt. einfach klasse
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ElMagico 2011/04/11 14:35:54
Kommentar löschenIch habe "Jacob´s Ladder" so oft gesehen, aber all seine Geheimnisse hat er mir bisher noch nicht offenbart und ich bezweifle, dass er dies je tun wird. Und ich liebe ihn dafür!
Anders als in anderen Mystery-Thrillern, die meist mit 2 Ebenen spielen, agiert "Jacob´s Ladder" auf soviel Ebenen und auch wenn man weiss, das es mehrere davon gibt, weiss man doch nie auf welcher man sich gerade befindet.
Was sich bei jeder Sichtung von "Jacob´s Ladder" einstellt, ist ein total unbehagliches Gefühl und ein fast schon körperliches Nachempfinden der Paranoia von Jacob. In Sachen Atmosphäre und Verwirrung ist hier Adrian Lyne ein ganz grosses Stück Kino gelungen. Aber auch optisch überzeugt der Film, vorallem die immer wieder eingestreuten verstörenden Bilder wissen sich im Kopf festzusetzen und sind wohl auch wegweisend für einige Filme, wie auch Musikvideos gewesen (ich denke da z.B. an das famose Aphex Twins Video zu "Come to daddy"). Seine grosse Anziehungskraft gewinnt der Film aber für mich, durch das ständige Gefühl völlig Orientierungslos innerhalb der Story zu stehen und auch nicht zu wissen, wie man die Symbolik der verschiedenen Figuren deuten soll und ob diese überhaupt relevant sind oder nicht. "Jacob´s Ladder" macht auch nicht den Fehler, sich wie z.B. der vergleichbare "Sixth Sense" (den ich auch sehr mag) zu sehr auf seinen Schlussplot zu verlassen und in diesem Moment einzubrechen wie ein Kartenhaus...ganz im Gegenteil, "Jacob´s Ladder" kann man sich immer wieder ohne Verlust des Sehvergnügens anschauen.
Schlussendlich muss man es einfach gesehen haben, weil das alles doch sehr schwer zu beschreiben ist, vorallem ohne zuviel zu verraten. Ein Wort das mir immer wieder in den Sinn kommt bei "Jacob´s Ladder" ist Kafkaesk. Denn der Film vermittelt mir einfach dasselbe Gefühl, das ich beim Lesen von z.B. "Das Schloss" hatte, welches sowieso einige Parallelen zu Jacobs Suche nach der Wahrheit innehat.
Gesondertes Lob auch für Tim Robbins, der gerade in der zweiten Hälfte des Films zu ganz grosser Form aufläuft.
Das ganze klingt wohl sehr Zerrissen gerade, aber mir fällt es schwer den Film in Worte zu fassen. Deshalt kurzum: Spannend, Nachhaltig, Intelligent und sehr Empfehlenswert!
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Ripley1 2011/04/11 14:45:31
Antwort löschenTeile deine Begeisterung. Man könnte zwar die Ebenen des Films sortieren und ein paar Erklärungen liefern; trotzdem bleibt ein verstörender Eindruck zurück. Empfehle übrigens auch "Carnival of Souls", ein sehr schöner B-Movie zur Thematik.
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ElMagico 2011/04/11 14:52:35
Antwort löschenDanke! Der Titel kam mir schon öfters unter, aber nie wirklich damit beschäftigt...wird nachgeholt!
frink 2011/04/11 18:05:07
Antwort löschenwenn es hier schon um andere filme mit vergleichbarer thematik geht: An Occurrence at Owl Creek Bridge
Anoirja 2011/03/16 16:27:42
Kommentar löschenDunkel, düster, hoffnungslos - ein paranoider Horrortrip der besonderen Art, der auch nach mehrmaligem Ansehen nichts von seiner verstörenden Wirkung eingebüßt hat. Im Gegenteil: Eine Sichtung reicht nicht aus. Grandioser Film!
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L-viz 2010/12/02 23:20:18
Kommentar löschenStellenweise ganz gute Atmosphäre und interessante Realitätsebenen. Der Film hatte mir etwas zu viele Spoiler, so dass das Ende nicht richtig wirken konnte, aber immerhin ist der Film von 1990. Damals dürfte das wirklich ziemlich einzigartig gewesen sein. Besonders sehenswert ist der Film für Silent Hill-Spieler, die dort das eine oder andere wiedererkennen werden, vor allem bei den Kreaturen. Ich würde noch mehr Punkte vergeben, wäre der Faktor Religion nicht derart überbetont.
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CapitanKnaecke 2010/10/12 12:05:42
Kommentar löschenJacobs Ladder ist einer dieser Filme, der nach dem sehen noch lange im Kopf bleiben und dessen eindringliche Bilder auch so schnell nicht mehr vergessen werden. Mit teilweise einfachen Mitteln, die sehr stark in Szene gesetzt werden, wird hier die Geschichte um den Vietnam-Veteranen Jacob Singer erzählt, der an Visionen und Halluzinationen leidet und versucht, diesem Umstand auf den Grund zu gehen. Singer wird in diesem Fall von Tim Robbins gespielt, der die Fähigkeit hat, den Zuschauer mitleidig mitfühlen zu lassen, was vor allem an seinen naivem, treu-doofen Gesichtsausdruck liegt. Und diesen setzt er auch ein und teilt damit seine persönliche Höllenfahrt durch die Ereignisse aus Jacobs Ladder mit dem Zuschauer, der Stück für Stück an die finale Wahrheit herangeführt.
Der Film hat zwar mit seiner Story das Rad nicht neu erfunden, setzt aber eine Detail- und Spielfreude an den Tag, die ihresgleichen sucht. Versteckte Hinweise werden gegeben, müssen aber vom Zuschauer entziffert werden, so dass das Grundthema nach einer gewissen Zeit schnell klar sein sollte. Jedoch ist der Weg, den Jacob gehen muss, der wirklich interresante, die Charaktäre, die ihm helfen wollen, die ihm schaden wollen dienen dabei einer größeren Sache und müssen sowohl von Singer als auch vom Zuschauer eingeordnet werden.
In seinem Symbolismus steckt auch die Stärke dieses Filmes. Denn die auftauchenden Figuren und ihre Rolle werden mehrfach angedeutet, oft auch direkt, jedoch fragt man sich ständig, ob es denn wirklich so einfach ist, oder ob es eine Wahrheit hinter der Wahrheit geben kann. Es sind Namen, Orte, Sachen und Geschehnisse, die in einem Zusammenhang gebracht werden müssen um ein vollständiges Bild zu erfassen.
Die Suche wird dabei immer mehr zur okkulten-mystischen Spurensuche - zu einer persönlichen Höllenfahrt!
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phoenix409 2010/09/21 19:13:39
Kommentar löschenEin düsterer Rauschzustand, der in Etappen wirkt. "Jacob's Ladder" ist hinterhältig inszenierte Mystery, die meist ruhig bleibt, um hin und wieder richtig aufzudrehen. Tim Robbins führt durch dieses morbide Stück Vergangenheitsbewältigung und lässt sich die Erkenntnis, ein unfreiwilliges Ticket zur Hölle gelöst zu haben, stets aus dem Gesicht ablesen. Starke Leistung. Lyne spielt hier viel mit Licht und Dunkel und dem Bewältigen von auswegslosen Situationen, was dem Film einen durchweg unbehaglichen, beklemmden Unterton verleiht. Und ja, irgendwie hätte das eigentlich auch gut und gerne von Lynch sein können, aber einen großen Unterschied gibt es dann doch: Lynch wäre nie und nimmer auf die Idee gekommen, am Ende auch nur irgendetwas zu erklären.
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alanger 2010/09/21 21:45:01
Antwort löschenwobei ich das ende sehr gelungen finde.
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phoenix409 2010/09/22 20:02:51
Antwort löschenJa, gelungen ist's schon, aber "immer auf die Army" ist heut auch nicht mehr so leicht durchzukriegen.
alanger 2010/09/22 22:44:32
Antwort löschenwar das so gemeint?
Klopper 2010/08/25 15:15:02
Kommentar löschenDer Film ist durchweg sehenswert, erreicht aber leider nie die intensive Atmosphäre ähnlicher Werke wie Lost Highway oder The Machinist. Es hätte durchaus ein wenig düsterer sein könnem. Viele gute Ideen wurden leider nur angedeutet. Manche Dialoge weisen zudem Längen auf.
Dennoch kann man den Film durchaus empfehlen. Besonders Fans von Silent Hill sollten sich den Film mal näher anschauen, da die Spiele hier ihr großes Vorbild haben. Die Krankenhausszenen sind ausschlaggebend für das komplette Design des Spiels. Viele Kreaturen kommen bekannt vor und auch Elemente der Geschichte wurden verwendet.
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vanHauser 2010/05/23 21:25:12
Kommentar löschenDas Logo von Carolco International war für mich eine Garantie für: "Jetzt kommt ein Film, der mir gefallen wird!" Ich stehe einfach auf die Filme von Mario Kassar. Für mich DER Produzent der 80er und 90er.
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Kreator 2010/02/23 18:22:44
Kommentar löschenVerstörendes, skurriles, bildgewaltiges Filmjuwel mit grandios bedrückender Atmosphäre.
Wenn man bedenkt, welche heutzutage gängigen (Horror) Film-Tricks, wie beispielsweise das schnelle Hin -und Herwackeln eine Menschenkopfes ursprünglich aus diesem Meisterwerk stammen, ist man um so mehr erstaunt. Manche Szenen wurden derart schräg und ekelerregend-abstoßend inszeniert, wie zum Beispiel die Szene während dem Tanzen des Protagonisten mit einer Frau, die sich letzten Endes als alienartiges Monster entpuppt (oder auch nicht) oder auch die Kranken -bzw. Irrenhausszene, dass es einem eiskalt durch Haut und Knochen fährt. Die Handlung beginnt relativ harmlos, steigert sich jedoch von Minute zu Minute mehr ins direkte krankhafte bizarre Geschehen hinein. Man nimmt immer mehr Teil an der verstörten Persönlichkeit des Hauptdarstellers, der hier optimal von Tim Robbins verkörpert wurde. Jedoch stellt sich während des fast kompletten Filmes die Frage, wie kann das alles passieren? Passieren die oben besagten Vorfälle ehrlich oder sind sie nur ein Bestandteil der Gedankenwelt des Protagonisten? Das ist es, was den Zuschauer über die komplette Filmdauer hin quält. Man ist mit Hochspannung auf den Bildschirm konzentriert, dass man die endgültige Auflösung kaum erwarten kann. Und die hat es wirklich in sich. Denn die Auflösung bzw. das Ende klingt für die vorgefallenen Ereignisse recht plausibel und wirkt auch im Gegensatz zu anderen Genrekollegen nicht lachhaft, sondern intelligent und schlüssig. Ich hab von dem Film noch nie etwas gehört, obwohl dieser seit nun mehr zwei Jahrzehnten in den Videoregalen aufzufinden ist, bis ich ihn mir vor kurzem, von einem Freund empfohlen, angesehen habe. Und ich bin echt positiv überrascht worden, welche künstlerisch hochwertigen Produktionen im filmischen Genre doch noch aufzufinden sind. Echt klasse. Wer also bereit ist für einen bilgewaltigen albtraumhaften Trip in abgrundtiefe Welten ist hier an der genau richtigen Adresse.
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nattfoedd 2009/12/21 17:58:00
Kommentar löschenDa wurde mir ein wahres filmerisches Juwel empfohlen! Jacob’s Ladder wird mir sicherlich noch eine ganze Zeit sehr gut im Gedächtnis bleiben. Adrian Lyne schafft es innerhalb weniger Minuten den Zuschauer in einer unglaublich dichten Atmosphäre gefangen zu halten, die auch über den Großteil des Films hinweg aufrecht erhalten bleibt.
Insbesondere die U-Bahn Sequenz zu Beginn weiß mit genial inszenierten Bildern zu überzeugen. Doch auch später überzeugt der Film auch weiterhin mit gekonnten und ungewöhnlichen Einstellungen, so kippt die Kamera zu weilen aus der Achse oder beobachtet Jacob vom Fußboden aus. Auch der Einsatz von Licht und Farbe schafft durchweg überaus ausdrucksstarke und atmosphärische Bilder. Der Titel Jacob’s Ladder an sich ist bereits ein Verweis auf das gleichnamige Element der jüdischen Mythologie und so arbeitet Adrian Lyne auch im Film allgemein sehr viel auf der metaphorisch, mythologischen Ebene. Glücklicherweise war mir diese biblische Begebenheit davor nicht bekannt, da dieses Wissen mir wohl ein Großteil der Quintessenz dieses beeindruckenden Filmes vorweggenommen hätte.
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sikkmeidack 2009/11/07 05:44:58
Kommentar löschenSehr verstörend. An seinem Erscheinungsdatum war er völlig neu und creepy... - damals geradezu einzigartig,- die super-high-motion-heads und die sehr albert-hofmännischen Momente scared the pooh out of me.
Verpasse besser keine Haltestelle, oder noch besser... gerate nie in einen Krieg, der ähnliches auslösen könnte (und schaue in jeden Aufstuhl-Schacht bevor du hinein läufst...- kommt gar nicht im Film vor, aber besser, man macht´s)
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Chris12zero 2009/10/19 01:04:16
Kommentar löschenAlptraumhaft, verstörend, bizarr und zutiefst beklemmend kann man Adrian Lyne's grandioses Meisterwerk bezeichnen !!
Der Film ist packend von Anfang bis Ende und zieht einen in seinen Bann !!
Ich habe mit Tim Robbins echt mit gelitten als ich den Film zum ersten Mal sah, was natürlich Robbins schauspielerischer Glanzleistung zu verdanken ist !!
Der Film ist ein echter Angstmacher voller Atmosphäre, der zutiefst verstört je mehr man in seinen Bann gezogen wird !!
Ein Höllentrip !! Grandios !!
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xtheunknown 2009/08/20 23:12:09
Kommentar löschender klassiker unter den filmen die einen die ganze zeit rätseln lassen was realität ist und was nicht. die handlung macht sogar sinn und wird emotional erzählt. das ende ist bitter und nicht gezwungen auf verwirrend gemacht.
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Haze 2009/08/07 08:24:59
Kommentar löschenVerstörend-bizarrer Kriegstrip mit einem für die damalige Zeit überraschenden Ende.
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mar (-ion-) 2009/08/02 22:39:57
Kommentar löschender film war ok...mehr nicht. versteh auch teilweise die überragenden kritiken nicht. wenn man den film ohne vorschusslorbeeren betrachtet sicherlich +1 oder +2punkte.
so allerdings eher ein guter standartthriller..das wars dann mal wieder....
schüssi
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