Kill Bill: Volume 1

Kill Bill: Volume 1 (2003), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Eastern, Kinostart 16.10.2003


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8.0
Kritiker
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von Quentin Tarantino, mit Uma Thurman und Lucy Liu

In Quentin Tarantinos Rache-Epos Kill Bill: Volume 1 begibt sich Uma Thruman auf einen Rachefeldzug gegen ihr ehemaliges Attentatskommando Tödliche Viper.

‘Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.’ – Am Tag ihrer Hochzeit wird Die Braut (Uma Thurman) nicht nur von ein paar alten Bekannten, sondern vor allem von ihrer Vergangenheit heimgesucht. Das Attentatskommando Tödliche Viper, angeführt von Bill (David Carradine) stürmt die Zeremonie und veranstaltet ein Blutbad, bei dem die Braut sterbend zurückgelassen wird. Als sie nach vier Jahren aus dem Koma erwacht, beschließt sie Rache zu nehmen. Sie erstellt eine Todesliste mit fünf Namen – Vernita Green (Vivica A. Fox), Elle Driver (Daryl Hannah), O-Ren Ishii (Lucy Liu), Budd (Michael Madsen), Bill (David Carradine) – flieht aus dem Krankenhaus und sucht ihre Widersacher nach der Reihe auf.

Hintergrund & Infos zu Kill Bill: Volume 1
Dass Quentin Tarantino ideentechnisch gerne auch von anderen abguckt, ist ja keine Neuigkeit mehr. So findet man auch in Kill Bill: Volume 1 zahlreiche Anspielungen auf andere Filme, die vor allem den Genres der Eastern, Kung-Fu oder Samurai-Filme angehören. Doch auch der Soundtrack wurde teilweise recycelt, indem Quentin Tarantino Musik aus seiner privaten Soundtrack-Sammlung verwendete. Das Drehbuch und die Hauptrolle der Braut waren außerdem ein Geburtstagsgeschenk des Regisseurs an Uma Thurman. Damit 1.703 Liter Kunstblut verspritzt werden konnten, hatte der Film alleine für die Produktion der Schwerter ein Budget von 46.000 € zur Verfügung.

Da das Wort ‘Bill’ im englischen ein geflügelter Begriff ist, kann man ihn sowohl als Eigennamen sehen, aber auch als ‘Rechnung’ übersetzen. Der Titel ‘Kill Bill’ kann somit auch als ‘eine Rechnung begleichen’ gelesen werden. (BG)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Kill Bill: Volume 1
Genre
Actionfilm, Martial-Arts-Film
Zeit
2000er Jahre, Gegenwart
Ort
Japan, Okinawa, Pasadena, Tokio
Handlung
Abgeschlagener Arm, Attentäter, Auge, Ausbildung, Blut, Blutrausch, Braut, Einzelkämpfer, Exekution, Femme Fatale, Fetisch, Gangsterboss, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Hochzeit, Kampf auf Leben und Tod, Kampfkunst, Katana, Kirche, Koma, Krankenhaus, Kultfilm, Kung Fu, Manga, Mentor, Messer, Militärische Ausbildung, Mord, Motorrad, Mörder, Profikiller, Rache, Rachefeldzug, Rollstuhl, Samurai, Scharfschütze, Schnee, Schwangerschaft, Schwert, Schwertkampf, Sheriff, Starke Frau, Sushi, Sushi Bar, Unterwelt, Verbrechen, Vergeltung, Vergewaltigung, Verstümmelung, Weibliche Heldin, Yakuza
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Hart, Spannend, Traurig, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Epos, Kultfilm, Manga
Verleiher
Buena Vista
Produktionsfirma
A Band Apart, Miramax, Production I.G., Super Cool ManChu

Kommentare (260) — Film: Kill Bill: Volume 1


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DeLarge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein Lieblings Tarantino streifen. Warum? Weil hier Tarantino alles vereint, was ich so sehr an ihm liebe. Unkonventionell, abseits von allen Filmlehrbüchern über Kamera und Atmosphäre, innovativ, frisch. Die Dialoge sind spitze, einfach alles passt. Das ansagen jedes neuen Kapitels (ich mein wer würde auf so eine Idee kommen), das Manga, die Schwarz-weiß Sequenz und natürlich die Kampfszenen, machen aus diesem Film den für mich typischten Tarantino Film. Achja und Füße in Groß Aufnahme über eine nicht enden wollende Dauer, darf in keinem guten Tarantino fehlen ;)

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marco.kramdlaw

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Bewertung10.0Herausragend

Kult! Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen.
Witz, Action und vor allem Intelligenz und Ironie geben dem Film eine "Würze", die so manchem Film mehr als fehlt.
Uma ist die perfekte Besetzung gewesen.
Überdreht und sich selber nicht so ernst nehmend...das liebe ich an dem Film.
Danke Quentin, für dieses Meisterwerk!!

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MemoriAria11

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Quentin Tarantino !!!! muss man mehr sagen
Hat eines meiner Lieblingsfilmzitate aller Zeiten geschaffen: This woman deserves her revenge ... and we deserve to die.

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Troublemaker69

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Bewertung9.0Herausragend

"Rache ist ein Gericht, dass am besten kalt serviert wird."

Kill Bill: Volume 1 setzt sehr viel auf Epik und Humor. Tarantino versucht brutale Action mit Coolness und Humor zu paaren, was ihm wie immer auch gelingt.
Vor allem im ersten Drittel setzt er sehr viel auf coole Sprüche und auch auf den einen oder anderen Gag.

"Dein Name ist Buck, richtig? Und du bist hier für´n Fuck, richtig?"

Dieses Zitat stammt aus einer Krankehaus Szene, in der Braut, deren Namen unbekannt ist, aus dem Koma erwacht und mitbekommt, wie der Krankenpfleger Männern Sex für Geld mit ihr anbietet.
Diese Szene steht für sehr viele Aspekte aus Kill Bill: Vol. 1. Zum einen für den Humor (die Coolness), denn alleine in dieser Szene gibt es so viele Zitate, die zum Totlachen sind. Zum anderen aber auch für die gnadenlose Brutalität, denn die Braut rächt sich sofort für die Missetat, die ihr angetan wird.
In der Mitte des Films setzt Tarantino sehr viel darauf, die Geschichte, der einzelnen Personen, an denen sich die Braut rächen will, einzufangen. Dabei setzt er auf abwechslungsreiche Erzählperspektiven (z.B. im Anime-Style)
Im letzten Drittel widmet er sich dann der Brutalität, der unheimlich harten und langen Brutalität, wie sich zum Beispiel die Frau durch geschätzte hundert Menschen metzelt. Dabei werden einzelne Gliedmaßen abgeschlagen und das dann auch noch von lustiger Filmmusik wie "Nobody but me" unterlegt. Für meinen Geschmack wird diese Szene ein wenig zu sehr ausgeschlachtet, denn von 107 Minuten werden circa zwanzig allein für diese Szene verwendet.
Am Ende kommt es dann noch zu einem Endkampf, der an Epik wohl kaum zu übertreffe ist. Tarantino setzt in dieser Szene nicht auf Brutalität, sondern auf Atmosphäre und Musik.

Kill Bill: Vol. 1 ist ein einzigartiger Film von einem einzigartigen Regisseur.

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Martin Oberndorf

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Bitte nur meine Rechtschreibfehler nicht zu beachten. Ich nix gute Deutsch. :3


Troublemaker69

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Haha kein Problem :D


MetalFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich applaudiere bei Tarantino's Meisterwerk "Kill Bill".
Bis jetzt ganz klar mein Favorit von Ihn.
Uma Thurman als die Braut haut rein! Sie nimmt Rache und lässt niemanden dabei aus.
Super Kampfszenen, schön viel Blut und ein geiler Soundtrack. Der Film ist perfekt.

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artist86

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Film von Quentin Tarantino! Beim Kampfszenen gibt es zwar Logikfehler. Zum Beispiel wenn Uma Thurman einen Kämpfer getötet hat, dann erscheint er erneut später bei einer anderen Kampfszene wieder auf. Sowas fällt einem nicht sicher sofort auf und das ist auch okay so. Quentin Tarantino wollte vielleicht beim Drehen etwas sparen, in dem er einfach einige Kämpfer Komparsen erneut aufgetellt hat. :D Sonst ein toller und cooler Soundtrack! ;)

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Kohax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dies, meine Damen und Herren, ist cineastische Kunst non-plus-ultra. Hier ist einfach ALLES gelungen und mein ABSOLUTER LIEBLINGSFILM!!
Angefangen mit der grandiosen Geschichte. Aus Koma erwachte Frau geht auf Rachetour in den USA und Japan. Okay, hört sich 0815 an, allerdings in einem Erzählstil wie er seinesgleichen sucht. Das alles wurde in Kapitel aufgeteilt, jedes Kapitel an sich ist eine abgeschlossene Geschichte, jedoch verbinden sie sich untereinander nahtlos, sodass eine flüssige Erzählweise vorhanden ist. Es gibt, meines Erachtens, keine Logiklöcher, jeder Charakter kriegt seine entsprechende Aufmerksamkeit, man erfährt Hintergrundgeschichten und die Geschichte baut sich angenehm auf. Ein perfekter Mix.
Weiterhin positiv anzumerken ist der brillante Soundtrack, wofür Quentin Tarantino ja bekannt ist. Durch diesen Film wurde jeder einzelne Song zu einem Klassiker und weltweit bekannt. Nicht nur die Songauswahl ist tadellos, auch der Musikeinsatz ist perfekt gewählt. Die Musik setzt richtig ein, hört rechtzeitig auf, unterstreicht jedes mal die Momente eindrucksvoll, ob traurig, lustig, ironisch, actiongeladen. Wunderbar.
Weiter zur Kameratechnik. Der Film lebt durch seine Kämpfe und Action. Die topchoreographierten Szenen wurden astrein eingefangen. Keine wackelige Führung, sodass man den Faden verliert. Kein stures Draufhalten und einfach nur Beobachten. Die Führung lässt einen in den Film eintauchen und es stockt einem währenddessen nicht nur einmal der Atem.
Einmalig natürlich die Schauspieler. Jeder einzelne spielt seine/ihre Rolle mit Leidenschaft und Hingabe, sodass alles abgekauft wird.
Bemerkenswert fand ich, als es kurzzeitig in den gezeichneten Stil ging. Gefiel mir sehr gut, wirkte nicht deplatziert, hat sich hervorragend eingefügt und die Geschichte weitergebracht, hat sich gleichzeitig aber angemessen abgegrenzt.
Das ganze besitzt natürlich einige Splatter-Elemente, die ich sonst einfach nur lächerlich finde. Nichtsdestotrotz schmunzelte ich in den vielen Momenten immer wieder, jedoch passt das irgendwie ins Gesamtkonzept und lockert den Film für mich persönlich auf, denn da sterben ja doch schon einige. Es wirkte nie stümperhaft oder ähnliches. Einfach glanzvoll.
Ein Meisterwerk durch und durch. Würde am liebsten 11 Punkte geben. Herrlich!!!

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lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Ein richtig guter Tarantino Film.

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mary84

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absoltes Meisterwerk!

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Tq1991

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ein geiler Scheiß!

Da schaute ich letztens bei Sky Cinema durch, ob in den nächsten Tagen etwas interessantes läuft, und bin fündig geworden. Übermorgen, Kill Bill Vol. 1. Den schaue ich mir mal an. Also, Aufnahme vorprogrammiert.
2 Wochen später war meine Freundin dann Abends unterwegs und ich schaute auf der Sky-Festplatte, was man denn schauen könnte... Kill Bill.

Ohne je einen Trailer gesehen zu haben oder etwas über die Handlung gelesen zu haben, schaute ich ihn also.
"Ahja, Quentin... Super!", dachte ich mir.

Dann, 100 Minuten absolute Begeisterung!
So sensationell in Bild und Ton!

Der Sound? Eine Offenbarung! Durchgehend auf den Punkt perfekt.
Die Szene des Kampfes zwischen Uma Thurman und Lucy Liu...
Boah!
Optisch sowas von stark. Dieser Asia Schauplatz in der schneienden Dunkelheit. Fantastisch.
Tolle Szene ist auch die erste. Der Schulbus im Fenster...
Und die letzte Szene war auch packend. Der Dialog Bills mit Sofie... Packend!

Wie kann man den Stil Tarantinos beschreiben? Kill Bill schauen! Da ist ALLES drin, was ihn ausmacht.

Sehr interessant:
Da das Wort ‘Bill’ im englischen ein geflügelter Begriff ist, kann man ihn sowohl als Eigennamen sehen, aber auch als ‘Rechnung’ übersetzen. Der Titel ‘Kill Bill’ kann somit auch als ‘eine Rechnung begleichen’ gelesen werden.

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AshleyWilliams

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lange Zeit hielt ich Kill Bill für einen der schlechtesten Filme von Quentin Tarantino. Aber nicht weil er mir nicht gefiel, sondern weil ich ihn zu sehr mochte, weshalb ich auf Quentin beleidigt war, da er die unzensierte Fassung nie in Europa auf den Markt gebracht hatte. Irgendwann hab ich dann herausgefunden, dass man im Internet nicht nur Brüste bestauenen kann, sondern man kann es auch verwenden um sich DVDs aus Japan zu importieren. Seitdem hab ich mich wieder mit "Kill Bill" vertragen wir lieben uns wie eh und je.

Kill Bill ist warscheinlich der "menschlichste" Film von Quentin. Ich glaube jeder der schon mal ein paar Beziehungen hinter sich hatte, kann sich mit den Charakteren identifizieren und deren Handlungen nachvollziehen. (Bis auf das Köpfe abschlagen) Viele Frauen und Männer kennen das Gefühl jemanden verlassen zu müssen, obwohl man diesen liebt, weil man merkt, dass er/sie nicht gut für einen ist. Manche werden aber auch schon mal in einer Situation wie Bill gewesen sein und können nachvollziehen welch Rachegelüste ein solcher Betrug zum vorschein bringen kann. Unsereins würde warscheinlich eine böse SMS schreiben oder böse Gerüchte erzählen, aber in "Kill Bill" spielen Auftragsmörder die Hauptrolle und die verarbeiten ihre Beziehungsprobleme halt ein bisschen anders. Da werden werden schon mal Kugeln in Köpfe gejagt.

Ansonsten spielt Quentin in "Kill Bill" alle seine Karten aus. Famoser Soundtrack, geniale Schauspieler, unterhaltsame over the top Cartoon-Gewalt, großartige Kameraführung und ideenreiche Einfälle.

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manuel.luger.3

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Ahh, ok, jetzt kommt Klarheit in die Sache.


Samweis_Gamdschie

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Ja und ich finde die Schwarz/Weiß Fsk 18 Version besser. Der Kampf gefällt mir dort einfach besser.


jacker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tarantino #4.1 - 2003: KILL BILL VOL. I

"Revenge is a dish, best served cold."
Jeder zweite Text beginnt mit diesem Zitat, aber besser kann man dieses Werk auch einfach nicht zusammenfassen.

Es war lange her seit Tarantino mit JACKIE BROWN seinen letzten Film gedreht hatte. Sehr lange, sechs Jahre um genau zu sein. Die Fans haben gewartet, gehofft, vielleicht langsam schon gebangt - wann kommt da endlich wieder etwas? Kommt da überhaupt etwas? Sind dem Mashup-Meister etwa die Referenzen ausgegangen? Fragen über Fragen, auf die Quentin dann 2003 mit einem Paukenschlag, nein, mit einer Dynamitstange, achwas, einer Explosion epischen Ausmaßes namens KILL BILL VOL. I antwortete.

Dieser Film schreit vom ersten bis zum letzten Frame: "Hier bin ich wieder, besser, kreativer und verspielter als je zuvor! Zieht es euch rein und habt eine gute Zeit voller Achterbahn- und Motorradfahrten! Und glaubt mir, ihr werdet im Sitz hin und her geworfen!"

DAS ist Tarantino von vorn bis hinten, von links bis rechts.
Alles ist anders als "man das sonst so macht", aber auch anders als Tarantino seine Stoffe bis jetzt selbst umgesetzt hatte. KILL BILL wechselt stzändig zwischen Stimmungen, ist aber überraschend oft ernster als die drei vorherigen Werke, denn der in Kapitel und Segmente unterteilte Film kommt in seinen vielfältigen Nuancen teilweise wirklich hart und schockierend daher. Gewalt spielte schon immer eine Rolle in Tarantino's Werk, doch war sie meist ins Groteske überzeichnet, durch unkonventionelle Musikwahl entschärft, oder ironisch gebrochen. Natürlich findet sich auch solche Gewalt wieder in KILL BILL, die meterhohen Blutfontänen sprechen eine deutliche Sprache (vor allem die der Huldigung des Splatter-Trashs), doch teilweise ist es anders. Hier fühlt sich Gewalt auch wie Gewalt an und geht an die Psyche. Bereits die eiskalte Eröffnungsszene zwischen der Braut (Codename: Black Mamba) und Vivica A. Fox als Vernita Green (Codename: Copperhead) geht unangenhem nah, auch Buck's Begegnung mit einer Tür lässt einen das Gesicht verziehen und auch der obligatorischen Trunk-Shot am Ende des Films strahlt kompromisslos Hass und Kälte aus - immer wieder ist das alles plötzlich gar nicht mehr so cool, eher kalt und bitter (und in gewisser Weise meta, da Q.T. über die Ambivalenz seiner Gewaltdarstellung in ein und demselbem Film auch mal hinterfragt, was er da eigentlich sonst so unterhaltsam aufbereitet).

Doch nun mal langsam.
Worum geht es denn eigentlich?
Uma Thurman ist die namenlose Braut und wurde scheinbar aufs krasseste hintergegangen, was letztendlich in dem Versuch ihrer Ermordung (auf ihrer Hochzeit) gipfelte - durch wen oder was, das teased das Skript langsam und zaghaft an. Zu Anfang bekommt der Zuschauer nur das blutverschmierte Gesicht der Braut zu sehen, die ihren letzten Satz gerade noch beginnt, dann die Waffe, dann der Knall, dann Schwärze. "Bang Bang, my baby shot me down" haucht Nancy Sinatra tragisch in unser Ohr und der Vorspann beginnt. Im Weiteren erzählt Tranatino uns (mal wieder nicht chronologisch) eine Geschichte über eine Todesliste die die Braut abarbeitet, über eine dubiose Vereinigung namens "Deadly Viper Assassination Squad", über Samurais-Schwerter, necrophile Drecksäcke und mehr. Fragment für Fragment, Szene für Szene formt sich ein Bild: Den Schuss auf die schwangere Braut hat der titelgebende Bill abgefeuert. Und just bekommt der Titelsong einen ganz unangenehmen Beigeschmack.

"Bang, Bang, he shot me down, Bang, Bang, I hit the ground, Bang, Bang, that awfull sound, Bang, Bang, my baby shot me down"

Nach vier Jahren wacht die Braut aus dem Koma auf, hat ihr Kind verloren, ihre Liebe verloren und ihren Lebenswillen gegen pure und tödliche Rachegelüste getauscht.

Warum das alles?
Was hat es mit den Codenamen auf sich?
Wieso durfte die Braut nicht weiterleben, sondern sollte sterben?
Wer ist Bill?
Wer war die Braut?
Wie hängt das alles zusammen?

Alles Fragen die offen bleiben, denn KILL BILL VOL. I ist streng genommen nur ein halber Film. Die Laufzeit von KILL BILL deutete sich schon beim Dreh als (aus Verleihperspektive) viel zu lang an, daher wurde das Werk in zwei Teile aufgesplittet. Der Geniestreich dabei ist jedoch folgender: Tarantino macht nicht nur das Beste draus - er macht das Perfekte draus! Trotz geradezu euphorischer Vorfreude auf die weiteren Kapitel der Story und die ausstehenden Antworten, fühlt sich dieser erste Teil keineswegs unvollkommen, oder unfertig an. Es ist ein Film, der vollkommen für sich stehen und bestehen kann. KILL BILL erzählt uns in allen Aspekten gerade genug, aber kein Quäntchen mehr als wir notwendig wissen müssen, um Motivation und Verhalten der Braut zu verstehen und einordnen zu können - Hintergründe gibt es nur zu einzelnen Personen, die auch tatsächlich als Hauptfiguren auftauchen, aber der Rest kommt später, weil er hier noch nicht fehlt.

Nur das nötigste klingt etwas zaghaft. Und WIE uns hier "das nötigste" erzählt wird!
Für seine Form wurde Tarantino wahrscheinlich bis jetzt am meisten gelobt - und das zu recht. KILL BILL VOL. I ist von der Wahl der Schauplätze, über das Setdesign, bis in die Kostüme eine optisch umwerfende, absolut meisterhaft choreo- und fotografierte Wucht! Hier sitzt jede Einstellung, hier sitzt jeder Blick (besonders die der völlig über sich hinaus wachsenden Uma Thurman), hier sitzt jeder Faust- und Schwerthieb in den wahnsinnig intensiven Kämpfen. Abseits der tollen Actionmomente weiß KILL BILL aber auch wieder durch Humor und überraschenderweise einige ehrlich-intensive, emotionale Momente zu überzeugen (der Moment wo die Braut aus dem Koma erwacht und realisiert dass sie ihr Kind verloren hat - wow!). Von IRON MONKEY bis Sergio Leone steckt hier vieles drin, bei seinem nun vierten Werk kann man aber langsam auch sagen: vor allem der pure, ungefilterte Tarantino.

Die Untermalung bilden wieder coole Rock'n'Roll Songs der 60er, wilde Kombinationen bzw. Fusionen aus Western- und Eastern-Scores, psychedelische Pfeif-Intermezzi und bizarre Mariachi-Coverversionen und tokyotische Schoolgirl-Interpretationen von Rock-/Popsongs - seine Scores und Soundtracks waren immer überdurchschnittlich gut (zumindest in direkter Kombination mit dem Bildmaterial), der hier ist der Wahnsinn. Gerade die Harmonie aus Bild und Klang, welche oft aus schrägen Kontrasten entsteht (Gegensätze ziehen sich bei Q.T. an!) weiß zu fesseln, mitzureißen, geradezu gefangen zu nehmen und auch wenn es an ikonischen Szenen absolut nicht mangelt, so ist es trotzdem die Ganzheit des Werkes, die es zu dem macht was es ist. Dialoge, Mimik, Gestik, Aktion, Reaktion - alles in Summe schafft ein filmisches Erlebnis aus tief trauriger Geschichte, wahnsinnigen Momenten und noch wahnsinnigeren Figuren.

KILL BILL ist Postmodernes Kino in absoluter Reinform:
Ein global angesiedelter Rache-Eastern, der eigentlich ein Western ist, genauso wie ein Drama über bitter enttäuschte Liebe, dazu Killer- und Yakuza-Thriller, abgefahrene Groteske, mal Anime, mal Samurai-, mal Kunstfilm und ständig auch überbordendes Splatterkino.
Und noch viel mehr.
Achterbahnfahrt, ein Hauch von Allem, ein Puzzle der Stile, Genres und Referenzen, welches zu einer neuartigen, völlig organischen Konsistenz verschmilzt und Kinnladen staunend herunter klappen lässt. Übertrieben und grotesk, trotzdem mit einem wahren und echten emotionalen Kern versehen (der sich in VOL. II dann endgültig heraus schälen wird).

Hat mich damals schon völlig umgehauen, jetzt ist mir (mal wieder) klar warum!
Ganz groß. Aber auch nicht resistent gegenüber jeglicher Kritik. Also wer was loswerden möchte, gern raus damit, denn: "if any of you sons of bitches, GOT ANYTHING ELSE TO SAY, NOW IS THE FUCKIN' TIIIIME!"

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/23/kill-bill-vol-i-2003]

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jacker

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Ja, ich war auch sehr begeistert. Die zu VOL. II wird genau so positiv, das kann ich schon mal sagen. Hab den geschätzt zwar ein Mal weniger gesehen, aber fand ihn damals im Kino sogar noch etwas stärker als VOL. I. Allein ihre Lehrjahre beim Meister, der Trailer-Kampf und das tieftraurige Finale ... Gucken + Kommi kommt sicher bald!


brainchild

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Ich fand den ersten ja insgesamt runder. Aber das Finale ist wirklich ganz stark! Dann bis bald ;)


Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird"
Allein schon dieser Satz, dieses eine vielschichtige Zitat, bietet Platz für genug Interpretationsmöglichkeiten, so wie der ganze Film selbst, und ist Beweis dafür, was Tarantino hier für ein ( in meinen Augen) Kunstwerk abgeliefert hat. Was ist das was Quentin Tarantino hier wieder gezaubert hat? Eine perfekt choreographierte Metzelorgie die blutiger nicht hätte sein könnte, gemixt mit einer harten Story, guten Dialogen und einem Soundtrack der mich einfach komplett sprachlos gemacht hat? Ja, so würde ich. "Kill Bill: Volume 1" kurz und knapp beschreiben.
Ich hatte diesen Film vor 1-2 Jahren das erste mal gesehen, leider war ich damals nicht wirklich angetan gewesen, machte einen Haken an diesen Streifen und ging ihm erstmal aus dem Weg. Doch vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim rumstöbern im Saturn "Kill Bill: Volume 1" und auch "Kill Bill: Volume 2" als Doppelpack für einen wirklich günstigen Preis gesehen. Tja, ich konnte nicht widerstehen, und es war ganz klar die richtige Entscheidung die Filme mitzunehmen... ! ( "Kill Bill: Volume 2" habe ich noch nicht gesichtet, werde es aber, alleine schon wegen dem üblen Cliffhanger, so schnell wie möglich nachholen)
Also, "Kill Bill: Volume 1", hat mich gestern einfach total aufgesaugt, ich hatte stets das Gefühl einen komplett anderen Film wie damals zu sehen ( im positiven Sinne!). Wie gesagt, für mich ist das was Tarantino hier abgeliefert hat Kunst, eine erneute Liebeserklärung dieses Mannes an das Kino selbst und sein für mich bester Film nach "Pulp Fiction", vielleicht sind die beiden Filme sogar auf Augenhöhe! Quentin Tarantino ist einfach nur ein Genie, das, ich habe es schonmal erwähnt gehabt, vor geistigen Ergüssen nur so strotzen muss. Denn wie kann man sich sonst einen solchen Film, solch eine verrückte Handlung, solch zwielichtige Charaktere ausdenken und überhaupt einen so einzigartigen und genialen Stil zu finden mit dem man seine Filme dreht?! Zwar versteht sich "Kill Bill: Volume 1" nicht als DER typische Tarantino ( heißt für mich, laaaange, einzigartige und gute Dialoge und die ein oder andere blutige Szene ), kann aber trotzdem erreichen das man während des Filmes immer wieder denkt: Das kann nur ein waschechter Tarantino Film sein- oder: Typisch Tarantino! Hier gibt's zwar auch Dialoge erster Klasse, der Blickpunkt liegt aber ganz klar auf den blutigen Kämpfen, der optischen Inszenierung, den Figuren und natürlich dem Rachefeldzug der Braut selbst. Alles wirkt eben ein wenig explosiver als sonst. Dabei bleibt die Story stets spannend und vor allem interessant, der Endkampf in dem sich die Braut durch Horden von Asiaten metzelt ist dann ein würdiger Höhepunkt. Trotz der Brutalität und allgemein durch die vielen abgetrennten Körperteile und das übermäßige Blut, schafft es Tarantino das dass alles trotzdem sehr professionell von statten geht und nie in's peinliche etc. verfällt. Da ist Quentin Tarantino wohl der beste auf diesen Gebiet, denn ich kenne sonst keinen Regisseur der sehr brutale Kämpfe so stilsicher inszeniert. Was ich super finde ist, dass die Story rund um die Braut und ihre Rache immer mehr eine ungeheure Intensität. erreicht und den Figuren wirklich tiefe verliehen wird. Uma Thurman zeigt hier auch ganz klar ihre beste Leistung, und obwohl ich sie sonst nicht so gerne sehe, hat sie mir hier sehr gut gefallen. Was dem ganzen noch die Krone auf den Kopf setzt, ist der bombastisch gute Soundtrack. Ehrlich, ich habe selten so eine spitzen Filmmusik hören dürfen, die wirklich JEDE Szene passend untermalt!

Fazit: Mit "Kill Bill: Volume 1" hat Quentin Tarantino erneut einen absoluten Kultsreifen erschaffen, der für mich ganz klar einer der besten Filme aller Zeiten ist und Tarantinos Leidenschaft, seine Liebe für das Kino widerspiegelt. Ein Poet des Films! "Kill Bill: Volume 1" ist dabei in seinen Handlungen stets konsequent und die ein oder andere überraschende Wendung gibt es auch. Soundtrack, Inszenierung, Dialoge und Schauspieler, aus denen Tarantino mal wieder alles rausholt, sind großes Kino. Ich habe lange nicht mehr so einen verdammt geilen Film gesehen! Ein Meisterwerk aus dem Hause Tarantino!

I was five and he was six
We rode on horses made of sticks
He whore black an I whore white
He would always win the fight

Bang, bang, he shot me down
Bang, bang, I hit the ground
Bang, bang, that aweful sound
Bang, bang, my baby shot me down

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Ioosh698

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@Frollein Betty
Danke:)
@Samweis
Danke;) Bin auf jeden Fall gespannt auf den 2ten! Wollte mir die eigentlich auch direkt hintereinander ansehen, war mir dann aber doch 'n bisschen zu lang ^^


JonnyvsSherlock

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Gott, ich muss mir den auch endlich reinziehen;)
Ich hab mir gerade das Intro auf Youtube angeguckt. Wirklich erste Sahne, kann man nicht anders sagen...


Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein richtiger Tarantino wieder einmal! Coole Darsteller, geile Musik und ein sehr gut geschriebenes Drehbuch. Diesmal nimmt sich Tarantino den Eastern vor. Sehr gut umgesetzt und manchmal völlig übertrieben! Aber Unterhaltung pur! Thurman ist sehr gut besetzt für die Braut. Auch die Nebenrollen sind sehr gut gespielt. Raffinierte Dialoge und spektakuläre Fights sind Programm! Kann man immer wieder anschauen!

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J-Ross

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Diese Liebeserklärung bezieht sich auf beide Kill Bill Filme. Denn eigentlich ist Kill Bill EIN vier Stunden langer Film. Mit seinem Kill Bill-Epos hat Regie-Gott Quentin Tarantino sich vollends verdient an die Spitze meiner Lieblingsregisseure hervorgehoben. Seine Arbeit an Kill Bill ist - meiner Meinung nach - die größte Regie-Arbeit, die ich bisher bewundern durfte. Kein anderer Film hat mir die unendlich vielen Möglichkeiten der Filmkunst präsentiert. Dieser Film hat mich darin bestätigt, dass es für mich nichts Größeres als die Filmkunst gibt.
Es ist ein unübertreffliches Zusammenspiel von stylischen und cleveren Kamerafahrten, abgefahrenen Schnitten, PERFEKT eingesetzter Musik, die für mehrfache Gänsehaut-Flashs gesorgt hat (Man denke nur an den Einsatz von Ennio Morricones "L'Arena", "Death Rides A Horse", Bacalovs "La Grande Duel", Tomoyasu Hoteis "Battle Without Honor or Humanity" oder Nancy Sinatras "Bang Bang" und und und), klangvollen Einsatz von krassen Soundeffekten, erstklassigen Settings und Schauspielern, die sich die Seele aus dem Leib spielen.
Kill Bill ist nicht nur ein überaus stylischer Rachefilm, und auch nicht nur ein Meisterwerk des ehrenvollen Kopierens. Kill Bill ist Filmmagie pur. Es ist die absolute Offenbarung. Wie kann ein rund vierstündiger Film so schnell umgehen? Wie ist es möglich, dass man wirklich IMMER wieder so aufgeregt ist wie beim ersten Mal, wenn die Braut ruft: "Wir haben noch eine Rechnung zu begleichen, O-Ren!" Wie ist es möglich, dass man sich auf JEDE einzelne Szene freut? Wenn eine Szene endet, ist es schade, dass sie schon vorbei ist, aber dann freue ich mich sofort schon auf die darauf folgende Szene. Jede Szene hinterlässt bei mir das Gefühl, dass ich dazu sagen könnte: Das ist meine Lieblingsszene! Abgesehen von The Dark Knight und Sweeney Todd ist kein Film so sehr in der Lage, dieses Gefühl bei mir auszulösen.
Mit wenigen Charakteren habe ich so viel mitgefiebert in einem Film wie mit Beatrix Kiddo. Jedes Mal, wenn sie ihrem wohlverdientem Ziel näher kommt, empfinde ich totale Freude und Mitgefühl. Kill Bill ist mit Abstand der gefühlvollste Tarantino. Sogar die Dialoge in diesem Film sind meine Lieblings-Tarantino-Dialoge, was wohl auch daran liegt, dass die Charaktere so grandios sind. Beatrix, Bill und Budd gehören zu meinen absoluten Lieblingscharakteren.
Uma Thurman hat als Beatrix Kiddo eine weltklasse Schauspielleistung geboten. Was sie allein mit ihrer Mimik ausdrückt spricht Bände an Emotionen. (Spoiler): Ihr bester Moment in meinen Augen: Sie krallt sich an einem Plüschtier, liegt auf dem Boden eines Badezimmers und lacht und weint zugleich. Eine Welle des Siegesrausches, Glücks, der Hoffnung, Erleichterung und vielem mehr. Eine Szene, die absolut keine Worte braucht und so unheimlich emotional ist. Eine Szene, die unheimlich viel ausdrückt. Und mit Budd spricht sie nicht ein Wort im Film. Gegenüber Budd äußerst sie sich nur durch Mimik und auch so drückt sie ungeheuerlich viel aus. Obendrein sollte man nicht vergessen, dass Thurman auch japanisch gelernt hat und einen großen Teil der Kampf-Choreographien selbst ausgeführt hat. David Carradine legt eine ähnlich große Leistung auf den Tisch. Solange man Bill nicht sieht bleibt der Eindruck, dass er nur ein mieser, mordender Mistkerl ist. Aber wenn er dann auftaucht, erkennt man einen vielseitig interessanten Charakter, der ziemlich viel Sympathie versprüht. Auch Michael Madsen ist als Budd ein Mega-Highlight. Sein sonniges Gemüt und seine Art mit Triumph umzugehen, sind köstlich. Ein cooler Typ, mit dem man sicher gut abhängen kann. Ich könnte Madsen ewig zusehen als Budd. Natürlich wäre es frevelhaft, die Action unerwähnt zu lassen. Ich lehne mich mal ganz stark aus dem Fenster und behaupte, dass dies hier mit zu den abgefahrensten gehört, was man an Martial-Arts und Samurai-Schwert-Kampf erleben kann. So aufregend, so spaßig, so wunderbar stilsicher, so perfekt mit Soundeffekten und Musik unterlegt, so blutrot, so ästhetisch, so verflucht episch. Diese Action ist ein Traum. Es wird NIE langweilig. Zu diesem Film sage ich: Gigantisch! Elle Drivers Lieblingswort. „Dabei kann man es wirklich selten verwenden.“ Sehe ich ganz genauso. Aber bei diesem Rache-Epos ist es kein bisschen übertrieben.

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Martin Oberndorf

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Wunderbarer Kommentar.
Spricht mir absolut aus der Seele, du empfindest offenbar genau dasselbe wie ich. Freut mich sehr.


J-Ross

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Yeah. Scheint so. Dein Kommentar ist ja auch erste Sahne. Vielen Dank.


maroje.alchehabi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann mich mittlerweile als Tarantino Fan bezeichnen. Und Kill Bill gefiel mir eigentlich auch echt gut nachdem ich ihn das erste mal sah. Wie eine Frau hart, und ziemlich Brutal um Rache kämpft ist ziemlich gut dargestellt. Als Tarantino ein Must Have in der DVD Sammlung. ;)

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razzo

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Bewertung5.0Geht so

Sie hätten ihm nie Geld geben dürfen...

Ginge es nach mir, Tarantino würde immer noch Gangsterfilme im Low-Budget-Look vergangener Tage drehen. Seit Kill Bill steigt das Budget stetig, aber die Lockerheit der 90er ist unbezahlbar.

Keine Ahnung was der Kerl in den sechs Jahren nach Jackie Brown gemacht hat, doch zwischen Samurai- und Splatterorgien muss er sich wohl auch par MTV-Clips reingezogen haben. Ist mir alles zu clean, zu glattgeleckt. Das ist nicht mehr der Typ, der lächerliche T-Shirts im Regal hat. Das ist der Hochglanz-Stylo, der lieber einmal zu oft in den Spiegel schaut.

Große Regisseure drehen keine selbstverliebten Hommagen, sondern Filme, die irgendwann zu Hommagen werden.

Und Hommage hin oder her, inhaltlich ist Kill Bill erschreckend einfallslos. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Tarantino hier seine größte Schwäche gnadenlos offenlegt. Keine Frage, der Mann hat seine Talente, aber die Erzeugung von Emotionen gehört ganz sicher nicht dazu. Er kann es einfach nicht. Das mag auch gar nicht notwendig sein, solang er sein trashiges Dialogfeuerwerk zündet und aus Bullshit einzigartige Unterhaltung mixt. Wenn der Meister aber ''ernst'' macht, dann zerlegt er sich auch irgendwo selber. Dann bleibt außer klinischer Coolness, Blutfontänen und wackelnden Zehen nicht mehr viel übrig. Dafür, dass QT so viel Zeit, so viele (auch finanzielle) Möglichkeiten hatte, ist das Ergebnis absolut enttäuschend und hat mich seine schöpferische Kreativität mit etwas anderen Augen sehen lassen. Denn ganz ehrlich, wenn man die visuelle Inszenierung mal außer Acht lässt, ist Kill Bill alles andere als ein Geniestreich. Die Charaktere sind oberflächliche Comicfiguren, die Heldin eine eiskalte Samurai-Bitch, die sich mit eingefrorener Killer-Fresse durch ne 08/15-Rachestory mordet. Nichts zum identifizieren, sympathisieren, schon gar nichts zum reinfühlen. Der Film schwingt zwar sein Schwert elegant durch unzählige Brustkörbe, aber Herz hat er deswegen noch lange nicht. Hinter den perfekten Bildern ist einfach nix. Da bleibt Tarantino ja gar nichts anderes übrig als die leere Stelle mit kübelweise Kunstblut zu füllen, denn er hat es nicht geschafft seinen Figuren echtes in die Venen zu pumpen...

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten

BigDi

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@ razzo: Verständlich, wobei ich Rache nicht als Gefühlskälte sehen würden - entgegen dem Eingangszitat ist Rache ein sehr stark emotional motivierter Akt.


sachsenkrieger

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Nach den beiden "Kill-Billies" hatte ich auch erstmal die Nase voll von Quenti, aber die letzten beiden waren wieder ziemlich gut.


lasse98

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Bewertung10.0Herausragend

Meisterhaft. Das war das erste Wort, das mir nach Sehen des Films einfiel.
Die grotesk in Szene gesetzte Gewalt, harmoniert mit der, bzw. ist die Handlung. Terrantino verschont uns mit ewigen Vergangenheitsdekaden und lässt uns nur ahnen, was vorab geschah und steigert so gleichzeitig die Vorfreude auf den 2. Teil.
Was ich an diesem Film wieder toll finde, ist die Art wie Terrantino mit nur wenigen Szenen eine Geschichte erzählen kann, ohne das man das Gefühl hat man würde etwas verpassen. Alles arbeitet auf den fulminanten Showdown hin, der blendend inszeniert ist. Das Spiel mit den visuellen Effekten tut sein übriges dazu, dass ich Kill Bill niemals vergessen werde.

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.5Herausragend

ALLE AUFGEPASST!

Es ist soweit, ihr Lieben!
Wir... bzw. eigentlich ich habe ein Jubiläum zu feiern!
Denn, glaubt es oder nicht, der junge Dingo hat mit diesem Kommentar, den ihr hier lest, seinen 1000. verfasst.
Es darf reichlich gefeiert, gejubelt, geheult, gebellt, gequakt, gebrüllt, geschrien, getanzt, gehüpft oder gegröhlt werden - wahlweise auch alles zusammen oder mehrere Sachen in Kombination.
Vom imaginären Kuchen - daneben liegen 4 Cupcakes, damit's aussieht wie ein Pfotenabdruck, was sonst - in schönsten Regenbogenfarben kriegt auch jeder ein Stück ab. Nicht drängeln, ist genug für Alle da!
Soderle...
...
Jetzt musste die Wahl, welcher Kommi denn nun meinen Tausendsten darstellt, natürlich sorgfältig überlegt sein.
Letzten Endes dachte ich mir: was passt besser als mein absoluter Lieblingsfilm (außer Harry Potter, hat einfach einen anderen Status bei mir und außerdem bereits den längsten je von mir geschriebenen Kommentar)?
Und dieser Film ist aufgeteilt in zwei Teile. In diesem Kommentar werden alle Beide behandelt.
Es geht um Tarantinos Meisterwerk "Kill Bill".
...
Zerstörung.
Trauer.
Wut.

Rage.
Rache.
Blut.

Ich habe in meinem ganzen Leben keinen Film gesehen, der mir SO GUT gefallen hat.
Wirklich wahr.
Ohne Übertreibung.

"Kill Bill" war nicht nur mein erster Tarantino, sondern hat außerdem maßgeblich zu meiner Filmliebe beigetragen.

Wo soll ich starten?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht mit meinem Werdegang mit dem Film.

Ich erinnere mich zurück.
Ich war etwa 15 und mein Vater hat mir mal gesagt, wenn ich alt genug bin, soll ich mir mal "Kill Bill" anschauen. Wer meine Eltern kennt, weiß, dass das nicht 18 bedeutet, wie von der FSK vorgesehen, obwohl ich bis zu einem gewissen Alter weniger ausgehalten habe als meine Klassenkameraden, die sich mit 12 schon indizierten Splatter angesehen haben.
Mit oben besagtem Alter war es dann endlich soweit, und ich durfte den Film bzw. die Filme sehen.

Für mich wird es immer ein Film bleiben, den man einfach in der Mitte geteilt hat.
Obwohl sich die Beiden doch unterscheiden.
Teil 1 bebildert, Teil 2 erzählt.
Sie ergänzen sich, könnten ohne einander nicht existieren...

Warum "Kill Bill" mein liebster Film ist?
Es ist schwer in Worte zu fassen.
Aber es sind so viele Gefühle, die mir sagen, dass es sich bei diesem Film um pure Perfektion handelt.
Zunächst mal hat er absolut ALLES.
Ich kann ihn mir anschauen, egal, in welcher Stimmung ich gerade bin. Denn er wird immer ganz genau meinen Nerv treffen.
Hab ich Bock auf einen saucoolen Streifen, den ich abfeiern kann, werde ich nicht besser bedient als hier.
Gerade als selbsternannter Japanfetischist komme ich hier voll auf eine Kosten.
Allein wenn die Braut im Alleingang Unmengen von Kämpfern weghaut ("Crazy 88 - die nennen sich nur so, das sind nicht wirklich 88."), dabei allerlei Körperteile herumfliegen, ist das eine der geilsten Szenen, die es geben kann. In diesen Szenen kann Tarantino den Geist japanischer Filme einfangen wie sonst kein anderer nichtjapanischer Regisseur. Denn Tarantino schreckt vor MASSLOSESTER Übertreibung keineswegs zurück. Ihr wisst ja, Einschränkung ist nicht so mein Ding, ich liebe es, wenn sich der Regisseur sichtlich ordentlich austobt. Und da schickt Tarantino nicht etwa zehn Krieger in den Kampf gegen EINE Frau, nein, ihm ist alles egal, und er schickt eine ganze Armee! Das Blut spritzt mehr und mit stärkerem Druck als Wasser, wenn man volle Pulle eine Dusche aufdreht - pro abgetrenntem Körperteil.
Es folgen so krass geil choreografierte Szenen wie der Kampf im Wohnwagen, die einfach nur so richtig super sind.
Dann noch diese abgedrehten Kämpfe z.B. mit Morgenstern...
Und immer diese geilen Szenen, in denen auf Thurman's Augen gezoomt wird... Weeeeeooooooweeeeeooooooweeeeooooweeeeeoooooweeeeooooo da dada dada daaaaaaa....

Und dennoch, hinter all dem trashigen und einfach "saumegahammergeilen" Szenen verbirgt sich hinter "Kill Bill" auch Tarantinos emotionalster Film.
Und zwar mit viel Abstand.
Ich habe nie einen Film gesehen, bei dem ich so stark geschwankt habe zwischen fast schon primitiven Mitgröhlen und ringen mit der Tränendrüse.
Mit dem Kapitel "Die Herkunft von O-Ren", eine Rückblende, für die der Film an die 10 Minuten komplett auf Anime umschaltet, gibt es viel harte, schwer verdauliche und tragische Kost.
Es ist im Übrigen auch eine meiner Lieblingsszenen der gesamten Filmgeschichte.
Dadurch versteht man O-Ren Ishiis Verhalten, warum sie so ist, wie sie ist, und sieht, dass auch in dem rauen, brutalen Bösewicht ein Herz pocht, welches jedoch fortan unter Versiegelung gehalten wird.
Das Blut schießt aus dem Körper, aus dem Suhl menschlicher Überreste entsteht ein neues Wesen: O-Ren Ishii.

Doch auch unsere Protagonistin hat Schlimmes durchgemacht.
Vor Allem im zweiten Teil des Films wird erst richtig klar, wie sehr die Braut gelitten hat, wie sie immer noch leidet und vielleicht auch leiden wird.
"Kill Bill" ist geprägt von einer Dampfwalze an Emotionen, einer packenden, wegschleudernden und zerschmetterten, zermarternden und zernichtenden Rage, die den tiefsten Feuern der Hölle entkrochen ist.

Das Bemerkenswerte an "Kill Bill" ist, dass sich diese beiden Komponenten nie im Wege stehen - fast schon sinn- wie grenzenloser Spaß vereinigt sich quasi mit der unheimlichen emotionalen Brutalität, die die Physische beinahe übertrifft - zumindest in ihrer Wirkung.

Und das haben wir Tarantinos grenzenloser Inszenierungskunst zu verdanken, die hier absolut auf dem Höhepunkt ist.
Wie oben erwähnt, ist Tarantino wohl der einzige Nichtjapaner, der es schafft, die Abgedrehtheit und die Eigenarten japanischer Filme einzufangen - auch chinesisches Fernsehen kommt als Hommage nicht zu kurz.
Jede einzelne Szene ist so unheimlich gut getimet, dass sie sich im Gesamtkunstwerk nahtlos einfügt.
Selbst so kurze und scheinbar unbedeutende Szenen wie ein Schwert, welches aus der Scheide gezogen wird oder ein Punkt, der über ein i gesetzt wird, werden zum Genuss und werden enorm packend.
Und genau da kommt die Mischung aus Musik und Film ins Spiel. Ist der Film wahnsinnig stark vom asiatischen Kino geprägt, so ist die Musik eindeutig dem Western zuzuschreiben. Hier spielt das keine Rolle, hier vereinigt sich all dies in diesem Meisterwerk, welches "Kill Bill" heißt.
Die Bilder vereinigen sich besser mit der Musik als in beinahe allen Musikvideos, woraus eine enorme Rausch- und Sogwirkung entsteht, die ihresgleichen sucht.
Inhaltlich gleicht "Kill Bill" einer modernen Legende. Sie hat die klassischen Motive - ein Held, ein Ziel, ein Schicksal. Ein Meister. Ein Schüler. Ein harter, steiniger Weg bis zum Ziel.

"Kill Bill" ist vier Stunden geballte Filmkunst, wie ich sie noch nie gesehen habe.
Ich kann ihn mir IMMER anschauen, er wird nie schlechter oder langweilig, er ist in jeder Stimmung immer die beste Wahl für mich.
Für mich ist "Kill Bill" zweifelsfrei Tarantinos unumstrittenes Meisterwerk und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Bombenleistung nie mehr getoppt werden kann.
Ich liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe liebe diesen Film. Es gibt für mich keinen Besseren.

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jacker

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Es steckt aj auch vieles drin, was Filme allgemein so toll macht!


Martin Oberndorf

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Meine Top 10 Filme decken überhaupt alles ab, was ich an Filmen mag :3


Val Vega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantino-Werkschau #4

I was five and he were six
We rode on horses made of sticks
He wore black and I wore white
He would always win the fight

Bang, bang, he shot me down
Bang, bang, I hit the ground
Bang, bang, that aweful sound
Bang, bang, my baby shot me down

Der Italowestern ist so muss ich sagen mein absolutes Lieblingsgenre. Und mit seinem Racheepos „Kill Bill“ schafft es Tarantino dieses wunderbare Filmgenre des Westens mit dem Martial-Arts-Genre / Hong-Kong-Kino gekonnt zu verweben. Der Osten trifft auf den Westen und der Westen auf den Osten, wenngleich auch Volume 1 mehr im Osten ist. Im ersten Teil geht es vor allem um die Umkehrung der Realität. Die Frau in der Küche ist eine fürsorgliche Mutter – doch auch das krasse Gegenteil kann der Fall sein: sie ist eine Killerin. Die Müslischachtel wird zum Versteck für eine Pistole. Das Schulmädchen ist die abgebrühteste Killerin ganz Tokios, ein einfacher Sushibarbesitzer ist der Schwertmeister schlechthin.

Zum anderen ist die Geschichte einfach nur genial. Tarantino erzählt die Geschichte eigentlich geradlinig, wenn auch mit der Ausnahme von Nummer 2 auf ihrer Hitlist und der Anime-Vorgeschichte von Lucy Liu. Diese Idee mit der Anime-Szene finde ich übrigens mehr als genial. Den Rest der Geschichte spinnt Tarantino gekonnt weiter bis hin zum furiosen und einfach wunderbaren Finale in diesem Club von „Charlie Brown“. Diesen Kampf unterteilt Tarantino in verschiedenste Abschnitte, die dieses abnormal lange Metzeln für den Zuschauer angenehmer und erträglicher Machen. Einmal ist es schwarz-weiß und ein anderes Mal vor blauem Hintergrund. Die Brutalität dieser Kämpfe ist so dermaßen überzeichnet, sodass man es fast schon einen sarkastischen Kommentar nennen könnte.

Im Making-of zu Teil 2 sagt Quentin Tarantino, dass man Volume 1 als Frage verstehen soll, und Volume 2 gibt die Antwort. Für mich ist diese Aussage wunderbar, da sie das Ganze mitten ins Schwarze trifft. Ich persönlich finde den Zweiten ja noch um einiges besser. Der Film macht jedoch enorm viel Spaß und steigert sich im Laufe der Geschichte immer mehr und wird besser und besser. Er heizt den Zuschauer enorm auf den zweiten Teil an.

“Revenge is never a straight line. It's a forest, and like a forest it's easy to lose your way... To get lost... To forget where you came in.“

Quentin Tarantino zaubert hier einen weiteren fraglosen Kultfilm der in vielen Jahren einmal ein Klassiker sein wird. Seine pure Lust und Freude am kino und am Filmemachen kommt deutlich zum Vorschein und wird für uns Zuschauer in jeder Sekunde spürbar. Als besonderes Schmankerl hat er für einen Italowesternfan wie mich noch die in oder andere bekannte Filmmusik eingebaut. Dann noch dieser eine Cliffhanger am Ende und schon fertig ist das Meisterstück.

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razzo

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Wie kennst du nicht?! Der ist richtig gut :)...und den zweiten Teil von KB hab ich schon gesehen. Ist ja im Grunde auch nur ein zweigeteiltes Ganzes...


Val Vega

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Jap ist es, auch wenn ich Teil 2 um einiges lieber mag. Ich hab erst heute wieder beide im Double-Feature geguckt weil ich einfach diese Mischung aus Eastern und Western so wehr mag.



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