Kill Bill: Volume 1
US 2003
- Genre
- Yakuzafilm, Schicksalsdrama, Samuraifilm, Psychothriller, Martial-Arts-Film, Gerechtigkeit, Anime, Actionfilm
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Blutbad in der Kirche: bei einer Hochzeit werden alle Hochzeitsgäste, das Brautpaar und sogar der Reverend niedergemetztelt. Keine Überlebenden. Wirklich keine Überlebenden? Doch! Dir Braut war lediglich schwer verletzt, und hat die letzten vier Jahre im Koma gelegen. Jetzt aber ist sie wieder da, und will nur eins: Rache! Infos zu Volume 2 gibt's hier.
- Cast
- Julie Dreyfus, Chia Hui Liu, Kenji Ohba, Gordon Liu, Akaji Maro, Kazuki Kitamura, Jun Kunimura — Mehr
- Regisseure
- Quentin Tarantino
- Autoren
- Uma Thurman, Quentin Tarantino
- Laufzeit
- 107 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- El Paso, Japan, Kalifornien, Okinawa, Pasadena, Tokio
- Handlung
- Abgeschlagener Arm, Attentäter, Auftragskiller, Auge, Ausbildung, Blut, Blutrausch, Braut, Exekution, Fetisch, Gangsterboss, Gewalt, Hochzeit, Kampfkunst, Katana, Kirche, Koma, Krankenhaus, Kung Fu, Manga, Mentor, Messer, Motorrad, Mörder, Rache, Rollstuhl, Samurai, Scharfschütze, Schnee, Schwangerschaft, Schwertkampf, Sheriff, Sushi, Sushi Bar, Unterwelt, Vergeltung, Vergewaltigung, Verstümmelung, Yakuza
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Traurig, Witzig
Über diesen Film
Quentin Tarantinos Rache-Epos wird unchronologisch dargestellt. Im folgenden wird die Handlung analog der filmischen Umsetzung beschrieben.
Handlung
Schwer verwundet und blutüberströmt liegt eine junge Frau (Uma Thurman) –… — Mehr
Quentin Tarantinos Rache-Epos wird unchronologisch dargestellt. Im folgenden wird die Handlung analog der filmischen Umsetzung beschrieben.
Handlung
Schwer verwundet und blutüberströmt liegt eine junge Frau (Uma Thurman) – im Film zunächst nur die Braut (The Bride) oder Black Mamba genannt – auf dem Holzboden einer Kapelle. Ein Taschentuch, das seinen Besitzer als Bill (David Carradine) zu erkennen gibt, wischt ihr übers Gesicht. Während sie ihre letzten Worte – “Es ist dein Kind, Bill” – ausspricht, schießt er ihr in den Kopf.
Wie sich herausstellt hat die Braut dennoch, wenn auch schwer verletzt überlebt. Das Massaker fand am Tag der Generalprobe ihrer Hochzeit, an dem alle acht Gäste und ihr zukünftiger Mann vom Killer-Kommando “Tödliche Viper” getötet werden statt. Nach Jahren erwacht sie aus dem Koma und tötet einen Typen, der bei einem ihrer Pfleger für Sex mit ihr bezahlt hat und gerade im Begriff ist, sie zu vergewaltigen. Anschließend bringt sie auch den Pfleger um. Zurück im Leben hat sie nur ein Ziel: Rache an ihrem Ex-Lover und Boss Bill und all den anderen, die ihr das angetan haben.
Die erste auf der Liste: Vernita Green
“Black Mamba”, wie sie als Killerin genannt wurde, beginnt ihren blutigen Rachefeldzug gegen ihre alten Kollegen, an deren Ende der Kopf der Truppe, Bill, ihr finales Opfer sein soll. Ihr erstes Opfer ist Vernita Green (Vivica A. Fox), die mittlerweile ein sehr bürgerliches Leben mit Mann und Tochter führt. Während sich die beiden auf einen Kampf einlassen, von dem beide wissen, dass er für eine der beiden Killerinnen todbringend sein wird, kommt Vernitas kleine Tochter Nikki (Ambrosia Kelley) aus der Schule zurück nach Hause. Die beiden blutüberströmten Frauen unterbrechen ihren Kampf, um der Kleinen zu suggerieren, alles sei in Ordnung. Mitten im anschließenden Plausch feuert Vernita urplötzlich aus einer Packung Cornflakes auf Black Mamba, die verfehlt wird und ihre Kontrahentin mit einem gezielten Messerwurf tötet.
Nummer zwei: O-Ren Ishii
Die nächste auf ihrer Liste ist O-Ren Ishii – auch Cottonmouth genannt. Die Geschichte von O-Ren (Lucy Liu) wird in Form eines Mangas in Comic-Form dargestellt. Sie muss als Kind erleben, wie ihre Familie von einem Yakuza-Chef abgeschlachtet wird. Bereits mit elf Jahren rächt sie sich an dem Pädophilen und tötet ihn, um in den nächsten Jahren zu einer Top-Killerin und Königin von Tokyos Unterwelt aufzusteigen. Sie wird beschützt von ihren Leibwächterinnen Gogo (Chiaki Kuriyama) und der Französin Sofie (Julie Dreyfus) und der Armee der Wilden 88.
Um sich mit der Unterwelt-Königin zu messen, reist Black Mamba eigens nach Japan, um sich vom legendären Samurai-Schwert-Schmied Hattori Hanzo (Sonny Chiba) ein noch nie dagewesenes Schwert anfertigen zu lassen. Der übt seine Profession eigentlich nicht mehr aus, da zuviel Unheil mit seinen Waffen angerichtet wurde, lässt sich aber von ihr überreden, als sie ihre Geschichte erzählt. Hanzo übergibt ihr letzlich das perfekteste Schwert, das er je angefertigt hat.
Nun ist die Braut bereit für den Kampf gegen O-Ren und deren Armee. Sie findet ihre Gegnerin im Restaurant House of Blue Leaves. Bevor sie sich aber mit ihr messen darf, gilt es, ihre Armada von Leibwächtern zu bekämpfen… Der schier endlose Kampf beginnt. Nachdem sie Gogo im Duell bezwungen hat, wartet auf sie die Schlacht gegen die Wilden 88. Diese Szene wird in schwarz-weiß dargestellt. Black Mamba geht als Siegerin aus dem beispiellosen Gemetzel hervor, um in der Schlussszene im ebenso pitoresken wie märchenhaft unwirklichen Garten gegen ihre Konkurrentin und Meuchlerin antreten zu können. Völlig entkräftet und schwer verwundet geht sie auch aus diesem Kampf als Siegerin hervor.
Fehlen nur noch drei …
Die Braut lässt O-Rens Leibwächterin Sofie schwer verstümmelt am Leben, um zum einen Informationen über Bill zu bekommen und sie zum anderen als lebende, aber grausame Botschaft zurück zu Bill zu schicken. Bill versteht. Ihm ist klar, dass er auf der Todesliste seiner ehemaligen Geliebten ganz oben steht.
Als Cliffhanger erfährt der Zuschauer, dass Beatrix’ Kind noch lebt.
Weiterführende Informationen
- Reaktionen der Presse in der Rezeption
- Wissenswertes über die Produktion
- Mehr über die Filmmusik
- Teil zwei des Epos: Kill Bill Vol. 2
Weitere Informationen im Internet
- Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
- Der Trailer zum Film
- Das Perfekte Massaker – Interview mit Regisseur Quentin Tarantino zum Film in Die Zeit
- Faule Regisseure machen mich krank – Interview mit Quentin Tarantino in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
- Vielleicht bin ich wirklich nicht ganz normal. – Interview mit Hauptdarstellerin Uma Thurman in der Süddeutschen Zeitung
- Die japanische Band, die in O-Rens Palast ein Konzert gibt sind die 5,6,7,8’s
Quellen
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.0
Der Film Kill Bill: Volume 1 wurde von 54 Kritikern bewertet.
Tarantinos Masslosigkeit sorgt in «Vol. 1» für eine herrlich reizvolle Sinnesüberflutung.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Tarantino aber wird nun ein Fremder im eigenen Film. Das Martial-Arts-Kino hat eigene Gesetze, und dem anständig, in Bruce-Lee-Manier mit echten Stunts inszenierten Kampf fehlt, was Ang Lees "Tiger & Dragon" und Zhang Yimous "Hero" haben: die Aura asiatischer Würde. Wie die Gliedmaßen seiner Figuren hätte Tarantino auch die Japan-Episode kürzen und auf die lästige Stückelung des Films verzichten können - Teil zwei kommt erst im Frühjahr ins Kino.
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KRIZZLEY-BEE 2009/12/04 00:15:35
alter, zhang yimous hero und ang lees tiger and dragon haben soviel würde wie pommes frittes vitamine, die chinesen dürfen nur diese würdevollen verherrlichungen der stoischen han-seele, die immer möglichst weit weg von der politischen realität in der vergangenheit spielt , sehen; die und telenovellas um vorbildliche familien in denen papa, mama, sohn und tochter in der armee dienen. die gucken auch alle 4 minuten in einer grossaufnahme schnitt weitaufnahme totall würdevoll.
glaub mir, ich muss es wissen, mir ist mal ein chinese über den weg gelaufen und ich hab nicht weggeguckt, tarantinos schinken trieft vor blut aber das ist echtes fleisch und keine mortadella von ner fleischwurstverkäuferin mit würde und verbeugung und erhaben ausgestreckten händen dem käufer überreicht. mann, tarantino hat eier , ang lee hat "würde"
Kommentare — Sehenswert 7.8
Der Film Kill Bill: Volume 1 wurde von 11166 Mitgliedern bewertet.
Sanylein 2010/03/18 01:15:19
Der Film ist genial, wer ihn noch nicht kennt sollte ihn so schnell wie möglich schauen.
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doctorgonzo 2010/03/16 17:10:02
Ein wirklich guter Film, der allerdings nicht so begeistert, wie ich es von Tarantino gewohnt bin, Dialoge und Schauspielleistungen sind nicht die sonst gekannte Referenz, dafür sind die Kampfszenen kreativ und so blutig, wie er es haben wollte. Trotzdem gemeinsam mit der Fortsetzung mein eindeutiger Nicht-Liebling vom Mann mit dem markanten Kinn. Doch alljenen, die pauschal über diesen Film schimpfen, möchte ich dieses Zitat von ihm selbst nahe legen:
"Natürlich ist 'Kill Bill' ein gewalttätiger Film. Aber er ist eben ein Tarantino. Leute gehen doch auch nicht auf ein Metallica-Konzert und verlangen dann, dass man den Sound runter dreht."
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
xtheunknown 2010/03/16 17:28:07
den letzten absatz muss ich wiedersprechen, von solchen leuten gibt es jede menge.
phoenix409 2010/03/16 17:59:15
http://www.youtube.com/watch?v=7L2ukSJFgCM
"...it's very violent, incredibly violent, and soulless! there's no soul in it..."
Soulless? my ass! Aber immer noch ein sehr schöner Fight vom lieben QT. Er weiß wie er seine Werke verteidigen muss ;)
dracula007 2010/03/14 12:11:31
na aber hallo. das doch mal ein wirklich netter tarantino. schöne dialoge, schöne frauen, schön blutig.
Die Story ist spannend erzählt und hat den bösen Humor, wie man ihn nur vom Meister kennt (Beispielsweise die total genialen Blutfontänen ^^). Ein echter Tarantino eben.
Nebenbei... Man sollte mal ein neues Filmgenre gründen. "Tarantino". Offiziell gibt es das ja leider noch nicht.. ^^
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2009/09/30 15:00:00
Forrest Gump, Kill Bill 1 & 2 und jetzt auch noch 28 Days Later – wie man ganze Spielfilme in nur einer Minute abdreht, zeigen diese Fun-Videos!
Gewalt, Geschwätz, geklaute Ideen - Tarantino nervt!
2009/08/21 17:57:00
Alle lieben Quentin Tarantino. Aber warum eigentlich? Bei näherer Betrachtung entpuppen sich seine Filme als clever gemachte, aber einfallslose Dutzendware ohne eigene Ideen.
Der Film Kill Bill: Volume 1 gehört zum Genre Yakuzafilm, Schicksalsdrama. Regie führte Quentin Tarantino.

6 Jahre sind vergangen, seit uns der ehemalige Videothekenangestellte Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ seinen letzten und im gesamten erst dritten Film als Regisseur vorgelegt hat. Die Erwartungen waren hoch, hatte doch „Jackie Brown“ wichtige Charakteristika seiner Filme vermissen lassen und viele Fans enttäuscht.
Nun schickt uns der Ästhet mit einem Faible für Blut und coole Filmmusik los, um Bill zu töten. Wer Bill ist ? Die zugrunde liegende Story ist so banal wie nebensächlich: Aber natürlich töten nicht wir Bill, sondern die Protagonistin, die im Film nur „Die Braut“ (Uma Thurman) genannt wird. Auf ihrer eigenen Hochzeit wird diese hochschwanger von drei „Kollegen“ einer mysteriösen Killerbrigade und deren Chef „Bill“ mitsamt der Hochzeitsgesellschaft brutal niedergemetzelt. Nach Jahren im Koma erwacht die Verratene, weint kurz um ihr totes, ungeborenes Kind und macht sich dann mit kalter Zielstrebigkeit auf zu einem blutigen Rachefeldzug… — Mehr
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