Lady Vengeance

Chinjeolhan geumjassi (2005), KR
Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 11.01.2007

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7.4 Kritiker
25 Bewertungen
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7.5 Community
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67 Kommentare
Lady Vengeance - Bild 31405
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von Chan-wook Park, mit Yeong-ae Lee und Min-sik Choi

Im Alter von 19 Jahren wird Lee Geum-Ja aufgrund der Aussage ihres Komplizen wegen Mord und Entführung zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Als sie 13 Jahre später wieder freigelassen wird, will sie nur eins: sich an ihm rächen. Über mangelnde Hilfe kann sie sich nicht beklagen, denn sie hat sich in ihrer Zeit hinter Gittern viele Freunde bei ihren Mitgefangenen gemacht, die ihr nun zur Seite stehen wollen.

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Kritiken (4) — Film: Lady Vengeance

Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Die verurteilte Mörderin Geum-Ja (Lee Yeong-Ae) wird nach 13 Jahren Haft aus dem Frauengefängnis entlassen. Beschuldigt, den fünfjährigen Won-Moo entführt und dann getötet zu haben, wurde sie gegen die letztliche Überzeugung der ermittelnden Beamten aufgrund ihres Geständnisses zu einer Lebenslänglichen Haft verurteilt. Nach ihrer Entlassung sucht Geum-Ja zielstrebig eine ehemalige Mitgefangene auf und findet bei ihr eine Unterkunft. Schon früh im Film spricht sie davon, ihren Plan umsetzen zu wollen, ohne dass dem Zuschauer noch klar ist, worum genau es sich bei diesem Plan handelt. Noch ist man sich nicht über Geum-Jas Rolle sicher, denn der hübschen aber eiskalten Frau traut man den Mord auch irgendwie zu. Eine geschickte Szene, die ihm Rückblick ihre Bekehrung zum Christentum durch den Gefängnispfarrer zeigt, wird sofort wieder dadurch in Frage gestellt, wie sie den Gefängnisseelsorger in der Gegenwart damit schockt, jetzt Buddhistin zu sein und ihm mit seinen mahnenden Wünschen nach der Entlassung die kalte Schulter zeigt.

Der für seine bildlich und vor allem inhaltlich ausdrucksstarken Filme bekannt gewordene und mehrfach preisgekrönte koreanische Regisseur Park Chan-Wook bringt nach "Sympathy For Mr. Vengeance" und "Oldboy" mit "Sympathy For Lady Vengeance" seine Trilogie zur Abhandlung des Themas "Rache" zu einem fulminanten Abschluss.

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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9.0Herausragend

Der Soundtrack des Films, der sich vor allem aus Stücken von Vivaldi zusammensetzt, organisiert die Opulenz der Bilder und unterstreicht die formale Perfektion dieses Films, der 2005 sehr erfolgreich in südkoreanischen Kinos lief. Das vielschichtige, ausufernde, chronologisch gebrochene Geschehen wird in die Stringenz, die unumstößliche Logik barocker Musik eingebettet.

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Peter der Große

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Ja die Musik war genial. Was von Vivaldi war das denn?


Danyrail

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Ich glaube die vier Jahreszeiten von Vivaldi sind beim Oldboy Soundtrack dabei, bei Lady Vengeance meines Wissens nach nicht.


Evie: www.inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Nach Oldboy wieder ein klasse Film von Park, jedoch war mir diesmal der Anfang einfach zu verwirrend und langatmig. Dennoch ein genialer Rachethriller aus Korea.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.5Ausgezeichnet

Die moralische Gesichte einer geplanten Rache von über 13 Jahre ist keine schwarz-weiß Malerei. Ironischerweise verblassen in der "Director's Version" des Films langsam die Farben und er endet in schwaru/weiß. Besonders beeindruckend ist das facettenreiche Spiel der Hauptdarstellerin Seo-Gyeong Jeong und die tadellose Regiearbeit. Definitv zum Mehrfachsehen geeignet, sowohl visuell, als auch inhaltlich.

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Kommentare (63) — Film: Lady Vengeance

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kidhan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach arg konfusem Beginn entwickelt sich ein fantastisches Werk über Rache und Sühne, das in einem intensiven und albtraumartigen Ende gipfelt.

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derFilmfreak

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Bewertung9.5Herausragend

Lady Vengeance ist der Abschluss der Rache-Trilogie. Für viele der schlechtest, für einige der beste. Park gibt hier der Geum-Ja eine Tiefe die Dae-Su, Ryu und Kang-ho aus den anderen Teilen fehlt. In den anderen Filmen sind die Figuren, Figuren die einfach nur Rache üben wollen, an ihren Peinigern oder Kindesentführer. Park setzt die Lady dort fort wo er im letzten drittel bei Oldboy endet. Sowohl bei der Figur Dae-Su, wie auch bei der Bildsprache. Geum-Ja wird aus verschiedenen Ebenen aufgebaut. Sünderin und Engel. Mutter und Frau. Kalt und verletzlich. Park nimmt Anleihen aus asiatischen Frauengefängnisfilme und einer christlichen Kultur der Heiligenverehrung. Geum-Ja übt nicht selber Rache, sie kann es nicht. Doch führt uns Park und seine Geum-Ja als Zuschauer auf eine Bank. Eine Bank wo der Zuschauer in einer Reihe mit den Angehörigen der anderen Opfer sitzt. Plötzlich muss man sich fragen, habe ich das Gefühl der Rache abgelegt? Was würde ich machen, wenn ich könnte. Park zeigt uns Geum-Ja im besten Stil der asiatischen Popkultur. Manchmal Schrill, manchmal lärmend, einige Splattereffekte und grandiosen Bildern. Was für europäischen Zuschauer, der zum ersten Mal asiatisches Kino sieht oder die beiden anderen Teile gesehen hat, sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Park lässt uns am Ende mit Fragen und einem Gesicht in einer Torte zurück. Was aber Positive gesehen ist. Park nimmt uns über die 3 Teile auf eine Reise mit, die uns die Axt in die Hand drückt und uns die Frage stellt - ist Rache gerechtfertigt, ohne Geum-ja oder uns eine Lösung an zu bieten. Aber nach Mr. Vengeance, Oldboy und Lady Vengeance hat dir Park gezeigt das die Rache noch in jedem Menschen steckt.

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Das_Schema

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

?→oO→??→oO→??!→:O→???!!!→;)→!!!→:D
(=schaut ihn an!)

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to2328

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Einleitung war gut, sie hat einen offen lassen auf ein gutes Ende. Das Problem an dem ganzen Film ist die Botschaft die er sendet, damit habe ich im gesammten ein Problem.
Empfehlenswert für Leute die "M – Eine Stadt sucht einen Mörder", " Die zwölf Geschworenen" oder "… und Gerechtigkeit für alle" gesehen haben und mit diesem Machwerk vergleichen wollen.
Viel Spaß ^-^

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vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

der Film ist wahrlich nicht schlecht, jedoch weit nicht so gut und so besonders wie Oldboy. Die Geschichte ist spannend und gut erzählt. Jedoch finde ich die schauspielerische Leistung nicht so toll und das die Geschichte ständig in den Zeitzonen hin- und herspringt ist sehr interessant, aber auch nicht perfekt umgesetzt. Auch die übertriebene Folterszene, unrealistisch und brutal.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unterkühlter Rache-Trhriller made in South Corea.

Der Film erzählt, in nicht chronologischer Weise, die Geschichte von Lee Geum-ja, die, frisch aus dem Gefängnis, nach Rache sucht. Unterstützung erhält sie von vielen Ex-Insassinen, was in mehreren Rückblenden erzählt wird. Die Rache an sich wird dann fast in Überlänge erzählt und ausgekostet, bevor auch die Hauptprotagonistin zum Schluss kommt, dass Rache kein Pflaster ist, welcher über längere Zeit hält.

Park Chan-wook versteht es auch in diesem Film, die perfekte Atmosphäre zu erzeugen und lässt gewaltige Bilder entstehen. Vor allem aber der Mittelteil geht deutlich zu lange und am Ende fragt man sich, anders als bei Oldboy, "Warum eigentlich?"

Auf der Thriller-Skala kriegt der Film 6 von 10 Punkten, weil er nicht wirklich Thriller-Ansprüche besitzt. Auf der Drama-Skala hingegen reicht es für gute 9 Punkte.

Fazit: Nicht mehr brillant, wie "Oldboy" es war, aber immer noch sehenswert...

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Für diesen Film muss man sich von seinen vertrauten Sehgewohnheiten verabschieden. Es kommen ganz unterschiedliche Erzählweisen zum Einsatz. Es beginnt dokumentarisch mit märchenhaften Einschüben, poetischen Bildern und führt direkt in die Realität. Dazu gibt es einen Kommentar, vorauseilende Traumsequenzen und viele abrupte Schnitte. Es wird gesungen, auf Englisch parliert mit deutscher Übersetzung und völlig unvorbereitet in eine ganz andere Szenerie eingetaucht, oft in Begleitung klassischer Musik. Dabei fliegen schockierende Bilder und mörderische Szenen vorbei. In diesem mosaikartigen Labyrinth findet man sich nicht immer gleich zurecht. Es wird nicht alles erklärt, sondern eher überrascht. Allmählich schält sich eine Handlung heraus mit vielen Sprüngen, Lücken und Schockern.
Es hätte eine Klamotte werden können. Ist es aber nicht, denn der Pfad des Grauens führt mangamäßig mit vielen quälerischen Facetten ins Skurrile, dann ins Makabre, um schließlich im Surrealen zu enden. Und diejenige, die diesen Weg geht, ist sehr hübsch, sehr cool und sehr brutal (Lee Yeong-ae). Ob Mord als Vergeltung eine Lösung ist, bleibt offen. Die Gruppe der Hinterbliebenen kann zwischen rechtsstaatlicher Anklage und Lynchjustiz an Ort und Stelle wählen. Das Ende kommt mit poetischem Schneegestöber. Stil ist alles, sogar grausam.

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ElTomatos

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Bewertung7.0Sehenswert

Fand den Film erst etwas verwirrend aber das legte sich nach einer Weile. Ein sehr gelungener Film.

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bestseimon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ich sah, dass in deinem verteufelten Hexengesicht ein Engel verborgen ist."

Endlich habe ich es geschafft mein zweites Werk von Chan-wook Parks Rachetrilogie zu sehen. Auch wenn Lady Vengeance nicht ganz an den genialen Oldboy rankommt, so ist es doch ein mitreißendes und berührendes Meisterstück, das moralische Fragen aufwirft und dem Zuschauer viel abverlangt.
Grandiose Musik, tolle Darsteller und fantastische Bilder zeichnen das Werk aus.
Mitunter ist es allerdings etwas anstrengend und verwirrend dem Film zu folgen, vor allem in der ersten Hälfte. Es werden viele Rückblenden gezeigt, sodass die eigentliche Story etwas darunter leidet.
In der zweiten Hälfte jedoch, wird die Handlung schlüssiger. Alles läuft nun auf einen Punkt hinaus, die Rache.
Schließlich endet alles so unerwartet und emotional, dass der Film wohl noch lange im Gedächtnis bleibt!

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sikkmeidack

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Hatte schon mal angefangen und bin gescheitert. Dein letzter Satz ist mir Motivation genug dieses Mal durchzuhalten.


bestseimon

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Ging mir auch so. Aber als der jetzt im Fernsehen lief, habe ich mir geschworen den zu gucken. Und bereut habe ich es nicht :)


Mr.Bungle

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sei weiß, lebe weiß...

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FilmFan92

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Bewertung9.5Herausragend

Nummer 3 der genialen Rache-Trilogie von Chan-Wook.
Nummer 2 in der Rangordnung, nach Oldboy wie ich finde.
So faszinierend wie der 2. Teil der Trilogie ist Lady Vengeance nicht, dafür geht er auch anders an das Thema "Rache" heran als die anderen beiden, auch wenn die Handlung nach Oldboy mit Protagonistin statt Protagonist klingt.
Anfangs noch sehr komplex und teils etwas wirr erzählt, läuft die Geschichte langsam auf den Höhepunkt zu.

Spoilerwarnung!

Hier wird die Rache eiskalt ausgekostet, Mitgefühl für die Leidenden, die ihre späte Rache bekommen kommt kaum auf, dafür ist ihr Handeln moralisch zu verwerflich.
Trotzdem stellt sich die Frage, ob man nicht auch so gehandelt hätte, doch wie am Ende festgestellt wird, bietet der grausame Rache-Akt keine Erlösung.
Er ist bloß ein kleines Pflaster auf einer übergroßen Wunde, das schnelle Heilung verspricht, aber am Ende doch nutzlos bleibt.

Spoilerwarnung Ende!

Diese Geschichte wird in unterkühlt schönen Bildern und mit wunderschönem Soundtrack erzählt, wobei der Regisseur in beinahe jeder Szene die perfekte Einstellung zu finden scheint.
Gespickt mit Darstellern, die in großer Zahl in den vorherigen Teilen der Rache-Trilogie auftauchten, allen voran die extrem starke Lee Yeong-ae, die die teils eiskalte und doch emotionale Protagonistin perfekt verkörpert.
Alles in Allem ist Lady Vengeance ein sehr gutes Rache-Drama, das ein neuen Ansatz wählt im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern, dabei allerdings Oldboy nicht übertreffen kann.

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guggenheim

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Bewertung4.0Uninteressant

Anstrengend und einfach nicht mein Ding. Ich habe weder was gegen asiatisches Kino noch gegen Park Chan-wook, "Oldboy" mochte ich. Noch nicht einmal moralisch zweifelhafte Implikationen möchte ich anführen, nicht jeder Film muss eine akzeptable oder gar überhaupt eine Lösung bereitstellen. Das Hauptmotiv ist Rache, nicht die Bewertung derselben. Allerdings ist "Lady Vengeance" wirr erzählt, will einen nie vorhandenen Komplexitätsgrad vorgaukeln und ist darüber hinaus dermaßen unterkühlt, dass einem der Rotz gefriert. Und wie wir alle wissen, schaltet das Hirn bei Unterkühlung auf Autopilot. Da ist nicht mehr viel mit Emotion oder gar Empathie.

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guggenheim

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Eine Lösung wird trotzdem nicht angeboten.
Und ja, anstrengend ist doof. Warum sollte es ein Anzeichen für große Kunst sein, wenn ein Film sperrig ist? Verquaste Struktur wird allzu gerne als Grundstock eines Meisterwerks angesehen, allerdings drückt dieses Verständnis nicht mehr aus, als einen zwanghaften Hang zur Exklusivität.


TrendSocke

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Ich muss leider absolut zustimmen!


Toshiro Umezawa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dreizehneinhalb Jahre verbrachte Lee Geum-ja (Lee Yeong-ae) im Gefängnis. Dreizehneinhalb Jahre, in denen sich Wut und Selbsthass unter ihrer Fassade der Gutherzigkeit aufstauten. Dreizehneinhalb Jahre, die sie damit verbrachte, einen Plan der Rache zu ersinnen.

Der Film „Lady Vengeance“ vermittelt eine ungeheure Ausweglosigkeit. Seine Handlung wird stringent vorangetrieben. Es stellt sich nie die Frage, ob Lee Geum-ja ihr Ziel erreichen wird, ihr begegnet dabei sogar kaum Gegenwehr. „Lady Vengeance“ möchte kein Unterhaltungsfilm sein, nichts lenkt von der einen Frage ab, die sich dem Zuschauer zwangsläufig stellt: Ist dieser eiskalte und gnadenlose Akt der Selbstjustiz, der im Film von niemandem hinterfragt wird, mit meinen Moralvorstellungen zu vereinbaren?
Unabhängig von der moralischen Vertretbarkeit des Vorgehens der Protagonistin sticht am Ende des Films eine Tatsache ins Auge: das Happy End bleibt aus, die Rache bietet keine Erlösung.

Der Film ist nicht weniger brutal als „Oldboy“ oder „Sympathy for Mr. Vengeance“, seine beiden Vorgänger in Park Chan-wooks Rache-Trilogie. Er ist in der Darstellung der Gewalt aber sehr viel subtiler und spart sich Momente, die den Zuschauer zwingen, wegzuschauen. Eine erfrischende Abwechslung, gerade im Vergleich zu „Sympathy for Mr. Vengeance“, der mir mitunter doch etwas zu extrem war.
Der Film wirkt nach; gerade die Szene rund um den finalen Racheakt – überhaupt die stärkste des ganzen Films – brennt sich nachhaltig in das Gedächtnis des Zuschauers ein.

„Lady Vengeance“ ist ein optisch wunderbar durchkomponierter Film, umso befremdlicher erscheinen da einige wenige Überblenden, die den Eindruck erwecken, als hätte es einem Anfänger Spaß gemacht, ein wenig mit einem Schneideprogramm rumzuspielen. Gleiches gilt für einige Effekte, die einen möglicherweise gewollten, meiner Meinung nach aber unpassenden Trashfaktor darstellen.

Eine weitere Schwäche stellt die Off-Sprecherin dar, die in etwa so viel stimmliche Intensität mitbringt, wie die Sprecher der Kommentare von Filmversionen für Sehbehinderte. Fairerweise muss man hinzufügen, dass ich bis dato nur die deutsche Synchronfassung kenne. Allerdings hat die Off-Sprecherin auch nicht allzu oft, etwas besonders Interessantes beizutragen und verhindert eher, dass der Zuschauer den einen oder anderen Gedanken selbst entwickeln kann.

Lee Yeong-ae ist großartig als verbitterte und von Selbstvorwürfen geplagte Rächerin. Besondere Erwähnung verdient außerdem das Ziel ihrer Rache, der großartige Choi Min-sik, der mich schon in „Oldboy“ und „I Saw the Devil“ nachhaltig beeindruckt hat und dem es auch hier wieder gelingt, die wenigen Szenen, in denen er auftaucht, mit seiner einzigartigen Leinwandpräsenz auszufüllen. Neben all den starken Leistungen muss sich der Zuschauer allerdings auf die typisch exaltierte asiatische Schauspielkunst einstellen.

„Lady Vengeance“ macht es dem Zuschauer schwer, eine klare Grenze zwischen Schuld und Unschuld zu ziehen. Durch das asiatische Kino mag man gelegentlich den Eindruck gewinnen, das Verlangen nach Rache wäre eine typisch asiatische Eigenschaft. Doch gerade das Thema Kindesentführung, welches „Lady Vengeance“ aufgreift, gelangt auch in unserer Gesellschaft immer wieder zu schrecklicher Aktualität und rüttelt dabei an den moralischen Grundfesten vieler Menschen.

Park Chan-wook findet in „Lady Vengeance“ einen starken Abschluss seiner Rache-Trilogie. Zieht man den direkten Vergleich zu seinem überragenden Vorgänger „Oldboy“, dann verblasst der Film zwar ein wenig. Nichtsdestotrotz ist dem südkoreanischen Regiemeister mit „Lady Vengeance“ abermals ein höchst sehenswerter Film gelungen.

+++http://freres-lumiere.tumblr.com/+++

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derFilmfreak

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Subjektiv! Choi lässt mich irgendwie nicht an seine Figur ran, er hält mich auf Distanz. Sowohl in Lady als auch in Oldboy, und es muss Choi sein. Keine andere Park Figur hält mich so auf Distanz. Aber trotzdem ist er ein starker Schauspieler den ich gerne sehe.


derFilmfreak

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Choi lässt mich als Zuschauer nicht an die Figur ran, diese Distanz finde ich bei Choi in Lady und Oldboy. An Park kann es nicht liegen, da alle anderen Figuren mich näher kommen lassen. Nichtsdestotrotz gefällt mir Choi und seine Figuren.


loveissuicide

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film, alles an ihm!

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ProfDrAlex

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Bewertung9.0Herausragend

Wie für einen japanischen Film typisch verwirrt der Film erstmal, um ihn dann so richtig gut enden zu lassen. Zwischendurch musste man mal immer sehen was jetzt eigentlich wie und wieso, aber letztendlich werden ja doch alle Fragen geklärt die einen an den Film auch fesseln. Das Ende ist mal so richtig schön - aber da soll man ja nicht spoilern, nun, auf jeden Fall sehr stimmungsvoller Film.
Der allerdings schon für jenen Geschmack ist der auch so eher auf diese leicht merkwürdigen japanische Filme steht - nun, ich find sie natürlich nicht merkwürdig, aber sie sind halt anders als die westlichen Filme um es so auszudrücken.
Erstaunlich ist hier wie sich die Geschichte entwickelt und nach und nach alles aufgeklärt wird.

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Drogba11

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Genau genommen kommt der Film aus Südkorea ;)


VisitorQ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich würde Lee Yeong-ae für ihre tolle Leistung in Sympathy for lady vengeance am liebsten Stundenlang knuddeln. Was die Gute hier abliefert ist einfach toll. Die ersten 30 Minuten in diesem Film sind sowieso grandios. Der Film steckt voller cooler Einfälle und auch wenn er hin und wieder etwas sperrig ist, passt es zum Verlauf des Filmes... Denn Rache ist nicht immer einfach, schön und stylisch.

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momomojo

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Bewertung3.0Schwach

Hate it or love it!

Lady Vengeance ist ein sehr spezieller Film. Die Südkoreanische Kultur spielt eine tragende Rolle. In Korea ist nichts furchtbarer als sein Gesicht und damit seine Ehre zu verlieren.
Dass sich die Akteure selbst verstümmeln um ihr Gesicht wiederherzustellen liegt in der Koreanischen Kultur begründet. Und es ist auch die Koreanische Kultur die den Film immer wieder in Einstellungen verharren lässt die stark an einen Manga erinnern. Leider konnte ich keinen Zugang zu diesem Film erlangen, so viel Vorweg. Dies lag bei mir aber auch daran, dass ich allgemein wenig empfänglich für das oftmals vermittelte Lebensgefühl aus Fernost bin. Die harte Darstellung von Autorität und Macht, gepaart mit Gewalt und Sex spricht mich einfach nicht an.
Mir haben auch die teilweise humoristischen Szenen aus Oldboy gefehlt, die neben all dem Sex und der Gewalt der Lichtblick waren, der den Charme des Films ausmachte.
Ich muss auch zugeben, dass es einige Momente im Film gab in denen ich die Handlung einfach nicht mehr verstand. Warum war die Frau des Lehrers gleichzeitig Opfer eines Raubüberfalls und gefesselt am Küchentisch?
Der Film wirft viele Fragen auf, bleibt aber oft eine Antwort schuldig.
Leider habe ich auch keinen Spannungsbogen entdeckt sondern hatte mehr das Gefühl ein Kunstobjekt zu betrachten. Eines muss man ihm lassen: Handwerklich ist der Film grandios. Nur denke ich, dass der Kunst zu Liebe vieles Andere auf der Strecke geblieben ist.

Fazit:
Rache und Ehre sind die zentralen Themen des Films.
Insgesamt wird eine sehr morbide, düstere Welt gezeichnet die nichts lebenswertes bietet.
Wer sich gerne in solch einer Stimmung verliert, wem komplexe Handlungsstränge mit vielen Metaphern und sehr kalten, hartherzigen Menschen zusagen, dem kann ich Lady Vengeance wärmstens empfehlen.

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Hooded Justice

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Bewertung10.0Herausragend

Lady Vengeance, vielleicht der Höhepunkt von Park Chan-wooks Rache-Trilogie. Geheimnisvoll und konfus; schonungslos und grausam; prunkvoll und optisch überwältigend; gefährlich und drastisch. Aber vor allem eins: er hat einfach Stil.

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Imran

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Ich hab ihn auch kürzlich noch gesehen und ich fand ihn beinahe so gut wie Oldboy!


dustyOn3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Lady Vengeance" ist eine mehr als würdige Nachfolgerin von dem erstklassigen "Oldboy".

Lee Yeong-ae als Lee Geum-ja verkörpert genau diesen kaltherzigen, aber gerechten Habitus, den die moderne Welt braucht. Gerechtigkeit fordert einen Blutpreis. Auf dem Pfad der Gerechten schreitet sie auf der Suche nach Vergeltung für den wahren (Serien-) Kindermörder. Die selbstlose Art, welche trotz all ihrer Sünden von einem dunklen Schleier begleitet wird, macht aus ihr eine Anti-Heldin, wie sie nicht genialer hätte vermittelt werden können.

"Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Sünden."

Einer der Höhepunkte dieses verwirrend dramatischen Machwerks, ist die bedingungslose Auslieferung des Monsters an die Eltern der Opfer. Biest oder Engel? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

"Schuldig? Schuldig fühlen, wenn man so ein Schwein umbringt? Schuldig, fühlen wir uns, wenn wir es nicht tun. Nur dann sind wir schuldig."

Lee Geum-ja plante die Vergeltung mehr als 13 Jahre. Durch ihre eigene Entschlossenheit, den Racheakt mit Hilfe der Angehörigen zu vollführen, wird aus der Revanche, ein eiskaltes und mit absoluter Präzision geschaffenes Blutvergießen.

Die Mischung aus purer Dramatik, orthodoxer Erlösung und einer Selbstjustiz, welche schon fast dem Masochismus gleicht, macht aus diesem Film ein Meisterwerk. Rechenschaft sprechen in Form von Arthouse-Cinema.

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stuforcedyou

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Schön gesagt.


dustyOn3

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Danke.


Danyrail

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Bewertung9.0Herausragend

Mensch, fast überall wird der Film mit "Sympathy for Lady Vengeance" betitelt! Ist ja schrecklich, sogar bei Filmstarts.de in der Kritik zu "Sympathy for Mr. Vengeance".

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noway

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sympathy for lady vengeance war der englischsprachige filmtitel.


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