Lady Vengeance
Chinjeolhan geumjassi (2005), KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 11.01.2007
7.4
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von Chan-wook Park, mit Yeong-ae Lee und Min-sik Choi
Im Alter von 19 Jahren wird Lee Geum-Ja aufgrund der Aussage ihres Komplizen wegen Mord und Entführung zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Als sie 13 Jahre später wieder freigelassen wird, will sie nur eins: sich an ihm rächen. Über mangelnde Hilfe kann sie sich nicht beklagen, denn sie hat sich in ihrer Zeit hinter Gittern viele Freunde bei ihren Mitgefangenen gemacht, die ihr nun zur Seite stehen wollen.
Cast & Crew
-
Chan-wook Park
-
Yeong-ae Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Geum-ja Lee
-
Min-sik Choi
-
Seung-Shin Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yi-jeong Park
-
Hye-jeong Kang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ansagerin
Regie
Schauspieler
-
Seo-Gyeong Jeong
-
Chan-wook Park
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Gefängnis, Korea, Südkorea
- Handlung
- Australier, Emanzipation, Entführung und Mord, Entlassung aus dem Gefängnis, Frauenfreundschaft, Freiheitsentzug, Gefängnis, Gefängniszelle, Gewalt gegen Frauen, Kindermörder, Leiche, Mord, Mord an Kind, Mord an Mädchen, Mordanklage, Mordopfer, Mordserie, Mutter-Tochter-Beziehung, Mörder, Plan, Rache, Schuld, Schönheit, Starke Frau, Suche nach Mörder, Sühne, Tochter, Unschuld, Unschuldig Inhaftierte Person, Unschuldig Verfolgte Person, Vergebung, Vergeltung, Verlust der Tochter, Zeuge, Älterer Mann verführt jüngere Frau
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lady Vengeance
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Kritiken (4) — Film: Lady Vengeance
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie verurteilte Mörderin Geum-Ja (Lee Yeong-Ae) wird nach 13 Jahren Haft aus dem Frauengefängnis entlassen. Beschuldigt, den fünfjährigen Won-Moo entführt und dann getötet zu haben, wurde sie gegen die letztliche Überzeugung der ermittelnden Beamten aufgrund ihres Geständnisses zu einer Lebenslänglichen Haft verurteilt. Nach ihrer Entlassung sucht Geum-Ja zielstrebig eine ehemalige Mitgefangene auf und findet bei ihr eine Unterkunft. Schon früh im Film spricht sie davon, ihren Plan umsetzen zu wollen, ohne dass dem Zuschauer noch klar ist, worum genau es sich bei diesem Plan handelt. Noch ist man sich nicht über Geum-Jas Rolle sicher, denn der hübschen aber eiskalten Frau traut man den Mord auch irgendwie zu. Eine geschickte Szene, die ihm Rückblick ihre Bekehrung zum Christentum durch den Gefängnispfarrer zeigt, wird sofort wieder dadurch in Frage gestellt, wie sie den Gefängnisseelsorger in der Gegenwart damit schockt, jetzt Buddhistin zu sein und ihm mit seinen mahnenden Wünschen nach der Entlassung die kalte Schulter zeigt.
Der für seine bildlich und vor allem inhaltlich ausdrucksstarken Filme bekannt gewordene und mehrfach preisgekrönte koreanische Regisseur Park Chan-Wook bringt nach "Sympathy For Mr. Vengeance" und "Oldboy" mit "Sympathy For Lady Vengeance" seine Trilogie zur Abhandlung des Themas "Rache" zu einem fulminanten Abschluss.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDer Soundtrack des Films, der sich vor allem aus Stücken von Vivaldi zusammensetzt, organisiert die Opulenz der Bilder und unterstreicht die formale Perfektion dieses Films, der 2005 sehr erfolgreich in südkoreanischen Kinos lief. Das vielschichtige, ausufernde, chronologisch gebrochene Geschehen wird in die Stringenz, die unumstößliche Logik barocker Musik eingebettet.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Peter der Große 2011/08/23 14:23:09
Antwort löschenJa die Musik war genial. Was von Vivaldi war das denn?
Danyrail 2011/09/21 19:28:47
Antwort löschenIch glaube die vier Jahreszeiten von Vivaldi sind beim Oldboy Soundtrack dabei, bei Lady Vengeance meines Wissens nach nicht.
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenNach Oldboy wieder ein klasse Film von Park, jedoch war mir diesmal der Anfang einfach zu verwirrend und langatmig. Dennoch ein genialer Rachethriller aus Korea.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDie moralische Gesichte einer geplanten Rache von über 13 Jahre ist keine schwarz-weiß Malerei. Ironischerweise verblassen in der "Director's Version" des Films langsam die Farben und er endet in schwaru/weiß. Besonders beeindruckend ist das facettenreiche Spiel der Hauptdarstellerin Seo-Gyeong Jeong und die tadellose Regiearbeit. Definitv zum Mehrfachsehen geeignet, sowohl visuell, als auch inhaltlich.
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Kommentare (50) — Film: Lady Vengeance
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/12/07 22:01:02
Kommentar löschenIch würde Lee Yeong-ae für ihre tolle Leistung in Sympathy for lady vengeance am liebsten Stundenlang knuddeln. Was die Gute hier abliefert ist einfach toll. Die ersten 30 Minuten in diesem Film sind sowieso grandios. Der Film steckt voller cooler Einfälle und auch wenn er hin und wieder etwas sperrig ist, passt es zum Verlauf des Filmes... Denn Rache ist nicht immer einfach, schön und stylisch.
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momomojo 2011/11/15 12:34:07
Kommentar löschenHate it or love it!
Lady Vengeance ist ein sehr spezieller Film. Die Südkoreanische Kultur spielt eine tragende Rolle. In Korea ist nichts furchtbarer als sein Gesicht und damit seine Ehre zu verlieren.
Dass sich die Akteure selbst verstümmeln um ihr Gesicht wiederherzustellen liegt in der Koreanischen Kultur begründet. Und es ist auch die Koreanische Kultur die den Film immer wieder in Einstellungen verharren lässt die stark an einen Manga erinnern. Leider konnte ich keinen Zugang zu diesem Film erlangen, so viel Vorweg. Dies lag bei mir aber auch daran, dass ich allgemein wenig empfänglich für das oftmals vermittelte Lebensgefühl aus Fernost bin. Die harte Darstellung von Autorität und Macht, gepaart mit Gewalt und Sex spricht mich einfach nicht an.
Mir haben auch die teilweise humoristischen Szenen aus Oldboy gefehlt, die neben all dem Sex und der Gewalt der Lichtblick waren, der den Charme des Films ausmachte.
Ich muss auch zugeben, dass es einige Momente im Film gab in denen ich die Handlung einfach nicht mehr verstand. Warum war die Frau des Lehrers gleichzeitig Opfer eines Raubüberfalls und gefesselt am Küchentisch?
Der Film wirft viele Fragen auf, bleibt aber oft eine Antwort schuldig.
Leider habe ich auch keinen Spannungsbogen entdeckt sondern hatte mehr das Gefühl ein Kunstobjekt zu betrachten. Eines muss man ihm lassen: Handwerklich ist der Film grandios. Nur denke ich, dass der Kunst zu Liebe vieles Andere auf der Strecke geblieben ist.
Fazit:
Rache und Ehre sind die zentralen Themen des Films.
Insgesamt wird eine sehr morbide, düstere Welt gezeichnet die nichts lebenswertes bietet.
Wer sich gerne in solch einer Stimmung verliert, wem komplexe Handlungsstränge mit vielen Metaphern und sehr kalten, hartherzigen Menschen zusagen, dem kann ich Lady Vengeance wärmstens empfehlen.
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Hooded Justice 2011/10/13 12:31:41
Kommentar löschenLady Vengeance, vielleicht der Höhepunkt von Park Chan-wooks Rache-Trilogie. Geheimnisvoll und konfus; schonungslos und grausam; prunkvoll und optisch überwältigend; gefährlich und drastisch. Aber vor allem eins: er hat einfach Stil.
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Imran 2011/10/13 16:50:18
Antwort löschenIch hab ihn auch kürzlich noch gesehen und ich fand ihn beinahe so gut wie Oldboy!
dustyOn3 2011/09/24 15:26:15
Kommentar löschen"Lady Vengeance" ist eine mehr als würdige Nachfolgerin von dem erstklassigen "Oldboy".
Lee Yeong-ae als Lee Geum-ja verkörpert genau diesen kaltherzigen, aber gerechten Habitus, den die moderne Welt braucht. Gerechtigkeit fordert einen Blutpreis. Auf dem Pfad der Gerechten schreitet sie auf der Suche nach Vergeltung für den wahren (Serien-) Kindermörder. Die selbstlose Art, welche trotz all ihrer Sünden von einem dunklen Schleier begleitet wird, macht aus ihr eine Anti-Heldin, wie sie nicht genialer hätte vermittelt werden können.
"Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Sünden."
Einer der Höhepunkte dieses verwirrend dramatischen Machwerks, ist die bedingungslose Auslieferung des Monsters an die Eltern der Opfer. Biest oder Engel? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.
"Schuldig? Schuldig fühlen, wenn man so ein Schwein umbringt? Schuldig, fühlen wir uns, wenn wir es nicht tun. Nur dann sind wir schuldig."
Lee Geum-ja plante die Vergeltung mehr als 13 Jahre. Durch ihre eigene Entschlossenheit, den Racheakt mit Hilfe der Angehörigen zu vollführen, wird aus der Revanche, ein eiskaltes und mit absoluter Präzision geschaffenes Blutvergießen.
Die Mischung aus purer Dramatik, orthodoxer Erlösung und einer Selbstjustiz, welche schon fast dem Masochismus gleicht, macht aus diesem Film ein Meisterwerk. Rechenschaft sprechen in Form von Arthouse-Cinema.
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stuforcedyou 2011/09/25 11:48:30
Antwort löschenSchön gesagt.
dustyOn3 2011/09/25 12:28:49
Antwort löschenDanke.
Danyrail 2011/09/21 19:25:02
Kommentar löschenMensch, fast überall wird der Film mit "Sympathy for Lady Vengeance" betitelt! Ist ja schrecklich, sogar bei Filmstarts.de in der Kritik zu "Sympathy for Mr. Vengeance".
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noway 2011/10/24 02:41:00
Antwort löschensympathy for lady vengeance war der englischsprachige filmtitel.
cpt. chaos 2011/09/15 20:08:09
Kommentar löschenOb Kinderschänder ausreichend hart bestraft werden?
Darüber lässt sich ganz sicherlich kontrovers diskutieren.
Ob Kindermörder, deren Schuld zweifelsfrei bewiesen ist, ihre Daseinsberechtigung verwirkt haben?
Auch darüber kann man gewiss unterschiedlicher Meinung sein!
Ob Selbstjustiz in diesem Fall eine legitime Variante ist?
Betroffene haben hierzu möglicherweise eine weitaus weniger edelmütige Meinung, als die Allgemeinheit.
Jedenfalls ein ganz heißes Eisen, das hier mutig angegangen wird.
Aber auch wenn nicht alles in einem Film einen Sinn ergeben muss, habe ich die Welpen-Exekution in keinster Weise verstanden.
Welch Widerspruch in sich! Da ist der Racheengel in tödlicher Mission unterwegs und knallt einen wehrlosen Schoßhund ab.
Kein Erklärungsversuch! Null, nada, nichts!
Einfach nur überflüssig, diese Szene.
Sei´s drum, der Film hat mir ohnehin nicht besonders viel gegeben. Womöglich liegt es am asiatischen Touch, der mir nicht sonderlich liegt.
Vielleicht bin ich da besser beim geplanten amerikanischen Remake aufgehoben?!
Die Story an sich ist auf jeden Fall nicht schlecht, aber in dieser Umsetzung nicht mein Ding!
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Gefreiter_Beck 2012/01/03 04:19:17
Antwort löschenja die szene mit dem Hund hab ich auch überhaupt nicht verstanden!
Was zum Henker sollte das?
cpt. chaos 2012/01/05 10:38:57
Antwort löschenMag vielleicht auch daran liegen, dass wir Europäer einen stärkeren Bezug zum Hund haben, als die Asiaten. Ganz gleich wie, ist jedenfalls echt kranker Scheiß!
Kairesma 2011/09/12 16:32:25
Kommentar löschen"Lady Vengeance" vermochte mich zwar nicht ganz so wie "Oldboy" zu begeistern, gehört meiner Meinung nach aber zu einem sehr guten Arthouse Film, bei dem ich mich zu keiner Zeit der 2 Stunden auch nur im Ansatz langweilte.
Inhaltlich wirft er wichtige moralische Fragen zu Selbstjustiz, Adoption oder Gründlichkeit polizeilicher Ermittlungen auf.
Bei dem letzten Punkt werden im Laufe des Films die fatalen Konsequenzen für die Hauptdarstellerin, deren Tochter oder andere Kinder und deren Familien knallhart aufgezeigt.
In diesem Rahmen wird auch mit kritischem Augenmerk die Rolle der Medien und deren Vorverurteilungen betrachtet.
Lady Vengeance ist nicht schnell, nicht reißerisch geschnitten und ohne Hektik bebildert, aber darin liegt auch seine große Stärke.
Wie ein fortlaufender Fluss, der sich von nichts beirren lässt steuert der Film zum großen Finale hin, kalt durchdacht und ohne große Ablenkungen.
Wo die klassische Musik zu großen Bildern ausgelutscht wirkt ist Wooks Abschluss seiner Rache Trilogie wieder so ein Film, wo der Soundtrack zu der Art der Erzählung seiner Geschichte und seinen Bildern passt.
Nicht jeder ist Freund des intensiven Schauspiels der Asiaten, doch ich sehe diese Art und Weise des Schauspiels als notwendig und hervorragende Abwechslung zu sämtlichen glatten Hollywood Blockbustern, wo Handlung, Ende und Charaktere sooft sich zu sehr ähneln.
Pure Gänsehaut so zB in der Szene in der alten Schule bei Konfrontation der Eltern mit den aufgenommenen Videos.
Chapeau!
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Akira_L 2011/09/01 15:27:34
Kommentar löschenSympathy for Mr. Vengeance 9/10 - "Boah! What the Fuck?!"
.
Old Boy 10/10 - "Oh mein Gott! Heilige Scheiße! Was zum..."
.
Lady Vengeance 8/10 - "Alter Schwede! Wow!"
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SpiceWeasel 2011/09/01 17:08:25
Antwort löschen*lach* Sollte jeweils auf dem Cover stehen, ich hab aber allen 9 Punkte gegeben.
Akira_L 2011/09/04 04:45:49
Antwort löschenDas sind meine Gesichtsausdrücke in Worten :-D
Peter der Große 2011/08/23 14:24:54
Kommentar löschenLeck' mich am Arsch war der Film genial...
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fkfilmkritik 2011/08/21 23:13:45
Kommentar löschenEin mehr als würdiges Schlusskapitel, der überragenden Rache-Trilogie Chan-Wooks. Wieder schafft er es dieses sich anhäufende Leitmotiv neu zu erfinden. Hier wird quasi da weiter gemacht, wo "Oldboy" aufhörte. Schneelandschaften-wunderschön. Nach einer Menge verworrenen Stilmitteln, die sich im Laufe der Spielzeit mehr einprägen, verkommt "Lady Vengeance" zu einer eher sukzessiv gehaltenen Thematisierung von Kindermord. Das ganze wird untermalt von einem lyrischen Score, der toll in jede einzelne bildgewaltige Sequenz mit einbezogen wird. "Lady Vengeance" ist gleitend in seiner tollen Optik und trägt dies ruhig vor. Der Film ist nicht wirklich blutig, hat aber eine rohe auf die Psyche gehende, Mittel-zum-Zweck dienende Gewaltdarstellung.
So plätschert "Lady Vengeance" zurecht zu der Bezeichnung "Meisterwerk". Denn es ist ein zunehmend polarisierendes, sich mit einem heiklen Thema gekonnt auseinander setzendes Kunststück.
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BigDi 2011/08/21 23:25:36
Antwort löschenIch finde es mit am schönsten, dass die Filme der Rachetrilogie immer versöhnlicher und auch erlösender werden - zwar im "Rache tut weh"-Rahmen, aber dennoch eine spürbare Entwicklung.
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fkfilmkritik 2011/08/21 23:32:37
Antwort löschenDas habe ich bisher noch nicht so erkannt. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich sie nicht chronologisch angesehen habe. Musste nunmal "Oldboy" endlich sehen. ;) Das letzte mal hab ich Trilogie aber ganz sicher nicht gesehen. Dann wird mir bestimmt noch einleuchten, dass du Recht hast. ;)
BigDi 2011/08/22 11:00:35
Antwort löschenHabe mir mal alle drei hintereinander gegeben und freute mich darüber, dass Park Chan-Wook dabei immer netter mit dem Zuschauer umgegangen ist. ^^ Wobei alle drei immer noch verdammt verstörend sind.
Narcissa 2011/08/11 09:56:30
Kommentar löschenAllein das Stilbewusstsein der Protagonistin ist acht Punkte wert.
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hash 2011/07/18 00:02:48
Kommentar löschenOh mein Gott! Niemals zuvor - und das meine ich wörtlich - habe ich derartige psychische Beklemmungen bei der Betrachtung eines Films empfunden. Die brutalen Szenen werden meistens ausgespart. Da der Betrachter aber genau weiß, was sich im Off abspielt, entwickelt der Film eine ungeheure Intensität. Psychologische Gewalt schlägt die visuell wahrnehmbare um Längen, das demonstriert der Film mehr als Eindrucksvoll.
Wie auch in den anderen Teilen der Trilogie verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Wahn, Schuld, Schuldempfinden und Sühne. Ein WIrrspiel der Gefühle, welches ich gerne erlebt habe. "Lady Vengeance" ist mehr als ein Film, "Lady Vengeance" ist eine cineastische Erfahrung ersten Grades. Mehr davon!
"Lady Vengeance" ist für mich nach "Oldboy" der beste Teil der Rache-Trilogie.
Aber auch hier gilt: Nicht mit der Freundin gucken :)
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hash 2011/07/18 00:11:51
Antwort löschenIn der Tat :) Aber die Hinrichtung war wohl auch ihr stellenweise ein wenig heftig :)
drdrsheldon 2011/08/01 00:11:22
Antwort löschenWollte eben einen Kommentar zu diesem Film schreiben. Aber dein Kommentar bringt es auf den Punkt (, bis auf die Bewertung! =) ). Ich bin zu sprachlos, um selbst etwas zu schreiben. Einfach too much der Film =D
Alle 4 Antworten zeigen
hash 2011/09/14 16:36:18
Antwort löschenWieso drdrsheldon? Würdest du mehr Punkte geben? =)
drdrsheldon 2011/09/15 20:25:51
Antwort löschenEs passiert nunmal sehr selten, dass ich von einem Film noch so gefasst bin, dass ich den kompletten Abspann ansehe und nicht einmal darüber nachdenke, was gerade passiert ist =) Für solche Filme - und ich wüsste wirklich nicht, was man hätte besser machen können - gebe ich auf Anhieb 10 Punkte! Im Gegensatz zu Oldboy, was ich schon 6 mal angeschaut habe, habe ich Lady Vengeance nur einmal angeschaut und bin mir noch unsicher bei der Bewertung ;) Vielleicht ändert sich meine Meinung beim zweiten Ansehen =) Oder, was hält dich davon ab 10 Punkte zu geben?
ZaZa 2011/07/15 10:56:08
Kommentar löschenNa das nenn ich mal Kreative nutzung von Büroartikeln. xD
Geiler Film, Geile Story, Geile Hauptdarstellerin.
Viel Gefühl und eine Geschichte die bewegt und Rache perfektioniert.
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lil.weeze 2011/06/04 07:04:12
Kommentar löschenHandwerklich erwartungsgemäß großartig, konnte ich jedoch keinen richtigen Zugang zu der (etwas zu gewollt konufs erzählten) Story finden.
Die Geschichte um Schuld, Sühne und (kollektiver) Selbstjustiz wollte bei mir einfach nicht so richtig zünden und auch über die Kernaussage des Films bin ich mir nicht wirklich im Klaren. Ich hatte das Gefühl, dass der Regisseur das Geschehen relativ neutral betrachtet und es dem Zuschauer überlässt, sich eine Meinung zu bilden. Um sich als Zuschauer aber ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, hat der Film dann aber doch zu wenig Substanz und verliert sich in der letzten halben Stunde in einem wirklich haarsträubenden Ende.
Vielleicht benötigt der Film einfach mehrfacher Sichtung, dazu motivieren konnte er mich jedoch nicht.
PS: wer mal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Rache sehen möchte, dem empfehle ich unbedingt den österreichischen Film "Revanche".
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Kloina1893 2011/03/26 23:36:08
Kommentar löschenZitat auf der Rückseite des Covers: "Der mit Abstand beste Film der Rachetrilogie Park Chan-Wooks." + eine Vorhersage von 8.5. Da konnte ja kaum noch etwas schief gehen.
Aber ich muss sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Hätte da definitiv mehr erwartet. Ich konnte mir zwar kaum vorstellen, dass Lady Vengeance besser sein kann als Oldboy - aber das er so viel schlechter sein würde hatte ich auch nicht erwartet.
Der Film plätschert so vor sich hin, ist teils irgendwie unverständlich und hat zu allem Überfluss auch noch größtenteils unsympathische Charaktere.
Ich bin schon lange nicht mehr mit so großen an einen Film gegangen und wurde so sehr enttäuscht, wie es hier der Fall war. An der Inszenierung liegt es gar nicht so sehr, die ist zuverlässig klasse, sondern schlicht und einfach am Drehbuch.
Ich geh dann mal und schau nochmal Oldboy...
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BigDi 2011/03/27 12:45:59
Antwort löschenIch empfehle trotz allem eine Zweitsichtung, mich hat der Film zunächst auch enttäuscht, gerade nach "Oldboy", aber man muss sich eben besonders auf ihn einlassen, dann wird er auch verständlicher. ;)
Kloina1893 2011/03/27 14:26:43
Antwort löschenDas hab ich mir auch schon überlegt, aber da muss ich ihn wohl erst mal mehrere Wochen ruhen lassen. Ich bin immer noch so enttäuscht, dass ich gar keine hab, ihn nochmal anzuschauen...
Flunsi 2011/03/09 08:59:15
Kommentar löschenNach dem in Oldboy zum Schluss eine riesen Bombe platzte, dachte ich mir, dass dies auch hier geschieht, doch dem war nicht so. Ausserdem gibt es einige Scenen die zumindest für mich etwas abgehoben scheinen. Nichts desto trotz ganz ansehnlich.
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Freak239 2011/03/08 20:26:33
Kommentar löschenHat mir besser gefallen als Oldboy.
Die erste hälfte des Films ist einfach genial, leider wird der Bösewicht zu schnell und unspektakulär gefangen. Sehr schön ist auch wie sich die Geschichte aufbaut und sich des verschiedene Fragmente zusammenfügen. Die verschiedenen Kameratechniken kommen gut zum einsatz und verleihen dem Film erst das gewisse etwas. Die Botschaft die der Film jedem auf den Weg des Lebens mitgibt gefällt mir ebenfalls, wobei gerade am Ende hervorragend mit Symbolen gearbeitet wird. Natürlich etwas krank und vielleicht nichts für Schwache nerven.
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Hendrik 2011/01/14 01:16:28
Kommentar löschenNo sympathy for Lady Vengeance:
Man kann nicht sagen, dass ich es nicht probiert habe - aber nach 2 1/2-maligem Anschauen muß einfach mal Schluß mit lustig sein, eine 8,5-Vorhersage für dieses Stück filmischen Sondermülls aus Südkorea - are you kidding me?
Dabei fängt es noch vergleichsweise harmlos an: Zeitsprünge, die Komplexität vortäuschen, wo kaum welche vorhanden ist und kein einziger wirklich sympathischer Charakter weit und breit. Ok, vielleicht wird es ja besser. Ein wehrloser Welpe, der von der titelgebenden Vergeltungsdame zu Übungszwecken (?) erschossen wird? Langsam verliere ich auch den Rest guten Willens, vielleicht bringt aber ja der Masterplan von Madame die Wende, denn spannend oder sonstwie interessant war bisher irgendwie gar nichts. Dann die furchtbare letzte halbe Stunde: Wäre Chan-wook Park während dieser in greifbarer Nähe gewesen, wäre ich ihm mit Sicherheit an die Gurgel gegangen - und das hat bisher kein anderer Regisseur bei mir geschafft. (Um mich auf das Niveau der Protagonistin zu begeben, hätte ich dafür aber zuerst noch alle Menschen, die diesen Film auch nicht mögen, dazu einbestellen müssen.)
Im Ernst, was will uns der Künstler mit seinem Werk sagen? Dass Selbstjustiz nur im Kollektiv befreiend ist? Dass es völlig in Ordnung ist, Leute zu ihrem vermeintlichen Glück zu zwingen, egal was sie dazu tun müssen? Dass Schnee, wenn er zu Musik von Vivaldi fällt, schöner aussieht? Ja, "Lady Vengeance" hat ein paar schöne Bilder, wenn auch teilweise zu dick aufgetragen, aber in einem Film wie diesem sind sie nichts weiter als Verschwendung!
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stuforcedyou 2011/01/14 01:30:08
Antwort löschenDer Film ist ein Meisterwerk.
Hendrik 2011/01/14 01:32:14
Antwort löschenWann?
Hitmanski 2011/01/14 01:46:09
Antwort löschenDankeDankeDanke - endlich mal jemand, der die nonexistente Güte dieses komplett überbewerteten Stückchens Film anerkennt :)
stuforcedyou 2011/01/14 01:46:41
Antwort löschenImmer wenn ich ihn sehe, was schon sehr oft war. :) Aber gut, ich packe jetzt einfach mal den Satz "Geschmäcker sind halt verschieden" aus und gehe zurück in meine Ecke. Hab jetzt keine Lust auf eine Kampf mit Nina Williams ;)
Hendrik 2011/01/14 01:56:30
Antwort löschen@Hitmanski: Vielen Dank zurück!
@stu: Ich wusste, irgendwann wird mir mein Profilbild noch nützlich sein ;-)
stuforcedyou 2011/01/14 02:00:16
Antwort löschenDamit eines klar ist, im Kampf Controller vs. controller in Tekken 1 - 610 würde ich dich perfect abziehen ;)
Billmaik 2011/01/14 02:12:24
Antwort löschen@ Hitmanski
War ja klar, dass du mal wieder hämisch in den Chan-wook Park Bashing-Chor einstimmst ;)
Der Mann ist begnadet. Basta. :)
*frenzy_punk<3 2011/01/14 02:13:57
Antwort löschenWAS? Die tötet einen Welpen nur mal so zu Übungszwecken? :(
Wie grauenvoll =/
Hitmanski 2011/01/14 02:17:50
Antwort löschenJa, die verspeisen auch lebendige Tintenfische - aber die dürfen das, da ist es Kunst, und wenn man das anders sieht, hat man es nicht verstanden (um jetzt mal dem Tenor der Fans vorweg zu greifen).
@billmaik
Naja wenn ich mal Bock habe, mich an Megaprätention, Pseudosymboliken und dem ständig gleichen Rachebrei zu erregen, dann ist Park immer erste Wahl.
*frenzy_punk<3 2011/01/14 02:24:16
Antwort löschen@Hitmanski: Danke für die Info und nun gut zu wissen!
Bei Tieren bin ich immer total empfindlich!
Kunst ist das also? Ich glaub ich scheiß einfach mal mitten auf den Berlin Alexanderplatz und behaupte dann auch, dass das "Kunst" ist! Mit zeichnen komme ich nicht weiter .. also werd ich so reich und berühmt *hahahahahahaha
Billmaik 2011/01/14 02:42:57
Antwort löschenDie Kunst ist der Ethik nicht verpflichtet. Sicherlich ist das Verspeisen lebendiger Oktopusse aus tierethischer Sicht bedenklich, mit meiner Kunstdefintion dennoch vereinbar.
Ich vermute du erregst dich eher seltener an redundantem Rachebrei und Megaprätention (schönes Wort), weshalb ich deine Aussage mal der Sarkasmusschublade zuordne. Ha, mit meinem Scharfsinn haste wohl nicht gerechnet. Ich bin ja so kluk.
Hitmanski 2011/01/14 02:48:25
Antwort löschenEs gibt aber eine ungleiche Behandlung; würden ähnliche Szenen aus Hollywood kommen, würde man sie vollkommen zurecht verurteilen, und tausende Tierschutzgruppen ständen auf der Straße. Hier erklärt man das immer mit dubiosen Verweisen auf Kunstfreiheit und asiastische Kulturbefindlichkeiten für legitim. Finde ich verlogen, ich will ja auch kein iranisches Kino sehen, in dem man Frauen steinigt. Ha, du mit meiner Polemik erst recht nicht.
Billmaik 2011/01/14 03:00:19
Antwort löschenDas "vollkommen zurecht" lasse ich mal im Raum stehen, aber bezüglich ungleicher Reaktionen ist an dem was du polemisierst sicherlich was dran. Man stelle sich nur vor der Tintenfisch wäre von einem Na'avi (so heißt das blaue Viehzeug doch, wenn ich mich recht entsinne) vertilgt worden. Hmm, verdammt jetzt muss ich ja zwangsläufig cojones beweisen und mit der nächsten überraschenden Wendung kontern. Ha, du hast bestimmt nicht damit gerechnet, dass ich nach den Gesetzmäßigkeiten der Schari'a lebe und Steinigungen im Falle des Ehebruchs gutheiße.
stuforcedyou 2011/01/14 09:07:20
Antwort löschenDiese Diskussion mit dem Welpen erinnert mich irgendwie an die verkorkste Satire "Inside Hollywood" mit Robert DeNiro.
stalker 2011/01/14 15:11:26
Antwort löschenKann den gefällt-mir button nicht klicken, yepp, recht haste, habs auch drei mal versucht.
chris8 2011/01/15 11:44:35
Antwort löschenKeine Angst stu. Ich steh vollkommen hinter dir. "Lady Vengeance" ist ein Meisterwerk, Basta !! :)
Seth Gecko 2011/01/15 18:10:53
Antwort löschen"Stück filmischen Sondermülls" :
Polemik
"kein einziger wirklich sympathischer Charakter weit und breit" :
Die Abwesenheit von sympathischen Figuren ist kein Zeichen für einen schlechten Film. Richtig ist, dass ein Film, der keine Identifikationsfiguren und Sympathieträger bietet, schwerer zugänglich ist für den Zuschauer. Dies ist ein Standardkriterium für große Produktionsfirmen, weshalb größere Filmproduktionen es fast immer erfüllen, außer wenn der Regisseur der maßgebliche auteur ist und nicht die Firma. Der Film Noir enstand übrigens als Gegenpol zu dieser Dominanz.
"Ein wehrloser Welpe, der von der titelgebenden Vergeltungsdame zu Übungszwecken (?) erschossen wird?" :
Nein, ich denke nicht zu Übungszwecken, die Tat sagt vielmehr etwas über den psychischen Zustand der Dame aus. Die Abneigung gegenüber der Protagonistin hat hier wohl zu einer Abneigung gegenüber des Filmes geführt?
"Dann die furchtbare letzte halbe Stunde: Wäre Chan-wook Park während dieser in greifbarer Nähe gewesen, wäre ich ihm mit Sicherheit an die Gurgel gegangen" :
Wieso? Wegen der Gewaltdarstellung oder wegen der Geschichte?
Zur Gewaltdarstellung: Erscheint mir hier nicht selbstzweckhaft.
---Spoiler---
Zur Geschichte: Park lotet hier mehrere psychische Grenzen aus. Bis zu welchem Grad ist Selbstjustiz legitim? Kann tief sitzender Schmerz das eigene Gewissen überwinden lassen, und welche Rolle spielt das Kollektiv dabei?
"Filmische[r] Sondermüll" sieht anders aus.
Grüße
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Hendrik 2011/01/15 22:14:07
Antwort löschen"Polemik"
Yep, ertappt. Aber sie kommt von Herzen.
"Die Abwesenheit von sympathischen Figuren ist kein Zeichen für einen schlechten Film. Richtig ist, dass ein Film, der keine Identifikationsfiguren und Sympathieträger bietet, schwerer zugänglich ist für den Zuschauer."
Vielleicht hätte ich das noch um interessante/faszinierende Figuren erweitern sollen, aber selbst dann hättest du mit dem schwerer zugänglich recht. Allerdings sollte nicht gerade dann ein Film dem Zuschauer eine Belohnung in irgendeiner Form dafür geben, dass man sich durch ihn "durchgekämpft" hat (mehr dazu weiter unten)? Obwohl, sollen muß ein Film gar nichts, es sollte sich aber auch keiner wundern, dass er nicht überall auf Gegenliebe stößt!
"Die Abneigung gegenüber der Protagonistin hat hier wohl zu einer Abneigung gegenüber des Filmes geführt?"
Nein, die Abneigung gegen den Film war schon vorher vorhanden, diese Szene hat es aber nicht gerade besser gemacht.
"Wieso? Wegen der Gewaltdarstellung oder wegen der Geschichte?"
Wegen letzterem. Tja, da wartet man darauf, dass wenigstens gegen Ende etwas passiert, für dass sich das Anschauen rechtfertigt (und damit meine ich nicht Over-the-Top-Schwertkämpfe á la "Kill Bill" oder ähnliches, sondern "nur" etwas Spannendes/Interessantes/sonstwie Faszinierendes) und dann kriegt man den filmgewordenen feuchten Traum eines jeden Stammtischs serviert. Und hier wird nicht das Gesetz in die eigene Hand genommen, weil die Mittel des Systems versagt haben, wie z.B. im von mir sehr geschätzten "Dirty Harry", sondern nur an das Niederste im Menschen appelliert. Wenn Hitmanski weiter oben vom "Charles-Bronson-Kino der vermeintlichen Hochkultur" schreibt, hat er den Kern des Films besser erkannt als diejenigen, die den Film mit "poetisches Rachegedicht" oder ähnlich blumigen Begriffen umschreiben.
"Park lotet hier mehrere psychische Grenzen aus."
Die Grenzen, die er bei mir ausgelotet hat, waren die meiner Geduld und meiner Gutmütigkeit.
"Bis zu welchem Grad ist Selbstjustiz legitim? Kann tief sitzender Schmerz das eigene Gewissen überwinden lassen, und welche Rolle spielt das Kollektiv dabei?"
Mit ein wenig gutem Interpretationswillen könnte man behaupten, dass mindestens jeder zweite Rache- oder Selbstjustizfilm eine oder beide Fragen ebenfalls stellt, zu etwas Besonderem macht dies "Lady Vengeance" noch lange nicht - und auch nicht besser.
noway 2011/10/24 02:51:36
Antwort löschenWenn man die Kommentare zu dem toten Welpen so liest könnte man meinen plötzlich sei die ganze Welt Vegan.
PaJeRo 2011/01/08 19:44:35
Kommentar löschenGewohnt blutig, poetisch und mit vollster Bildgewalt erzählt uns Park Chan-wook die Geschichte von einer zu Unrecht verurteilten Frau, die nach ihrer Entlassung auf einer anderen Weise als der Hauptprotagonist aus dem 2. Film der Rachetrilogie, "Oldboy", mit den Verantwortlichen abrechnet. Anfangs etwas unnötig verworren entwickelt sich "Lady Vengeance" zu einem handwerklich einwandfreien Drama, das nicht nur die Rache allein thematisiert sondern auch in Frage stellt ob Selbstjustiz wirklich der Weg zur vollen Erfüllung ist. Wem "Oldboy" gefällt kann hier ohne jegliche Bedenken zuschlagen, anderen wird dieser Streifen etwas zu "anders" verglichen zu Hollywoodproduktionen erscheinen, da beispielsweise auch in diesem Film Tabus nicht vorhanden sind.
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chris8 2010/11/13 18:44:32
Kommentar löschenEin bildgewaltiges Meisterwerk, welches die Revenge-Trilogie perfekt ausklingen lässt. Der für "Sympathy for Mr. Vengeance" und "Oldboy" zuständige Park Chan-Wook zeigt sich hier von seiner besten Seite als Regisseur des koreanischen Kinos. Die Gestaltung jeder einzelnen Szene ist fesselnd und bewegend, und genau diese Vorliebe fürs Detail sorgt dafür, dass "Lady Vengeance" ein Meilenstein im Rachefilmgenre ist. Beste Arbeit wurde in diesem überaus Spannung aufbauendem und stellenweise brutalem Werk geleistet. Wem "Oldboy" gefallen hat, begeht mit diesem einzigartigen Rachethriller gewiss keinen Fehler.
Herausragend !
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