Let Me In

Let Me In (2010),
Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 15.12.2011

7.5 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
510 Bewertungen
75 Kommentare
Let Me In - Poster
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von Matt Reeves, mit Chloë Grace Moretz und Kodi Smit-McPhee

In Let me in führt der zwölfjährige Owen (Kodi Smit-McPhee) ein ziemlich trostloses Leben im New Mexico der achtziger Jahre. Seine geschiedenen Eltern, mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, übersehen, dass Owen von seinen Mitschülern drangsaliert wird. Völlig allein gelassen, hegt Owen düstere Wünsche – am liebsten würde er seine Peiniger alle umbringen.

Als Owen mal wieder einen Abend allein vor seinem Wohnblock verbringt, hat er eine merkwürdige Begegnung mit seiner neuen Nachbarin Abby (Chloë Grace Moretz), die gerade mit ihrem ‘Vater’ Thomas (Richard Jenkins) in die Stadt gezogen ist. Abbys sonderbare Art fasziniert Owen und zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Sie treffen sich nur in der Dunkelheit und wenn sie sich nicht sehen können, senden sie sich durch die Wand Nachrichten per Klopfzeichen. Während Abby zu Hause ist, begibt sich Thomas nachts auf die Suche nach Blut. Und da der Mensch dieses nur ungern freiwillig abgibt, wird New Mexico bald von einer Mordserie erschüttert. Niemand ahnt, dass Owens neue Nachbarn dahinter stecken. Als Abby erfährt, dass Owen regelmäßig von den anderen Kindern schikaniert wird, bietet sie ihm ihre Hilfe an. Owen ahnt noch nicht, wie weit Abby für ihn gehen wird.

Hintergrund & Infos zu Let me in
Wem diese Geschichte bekannt vorkommt, der hat wahrscheinlich So finster die Nacht gesehen. Tomas Alfredsons Verfilmung des schwedischen Romans Let the right one in (Låt den rätte komma in) von John Ajvide Lindqvist wurde 2008 vor allem bei dem europäischen Publikum als skurrile Liebesgeschichte zwischen einem Vampirmädchen und einem Außenseiter bekannt. Bereits vor der Premiere der schwedischen Adaption gab es Pläne für eine englische Version. Man bot Tomas Alfredson die Regie an, der jedoch ablehnte, da er angesichts seiner gelungenen Verfilmung eine weitere für überflüssig hielt. Also ging der Regieauftrag an Matt Reeves, der mit Let Me In 2010 die ungewöhnliche Geschichte als romantischen Horrorfilm inszenierte. Reeves, der auch das Drehbuch schrieb, verlegte die Handlung von Stockholm nach New Mexico und nahm weitere Änderungen am Buch vor, um den Film, im Gegensatz zu der eigenwilligen Inszenierung von Alfredson, einem großen Publikum zugänglich zu machen.

In Kodi Smit-McPhee und Chloë Grace Moretz fand Matt Reeves zwei talentierte Nachwuchsschauspieler. Die auf die Premiere auf dem Toronto Film Festival 2010 folgenden positiven Kritiken hoben vor allem die Leistung der jungen Hauptdarsteller hervor. Zudem gilt Let me in als eines der wenigen gelungenen US-Remakes, die sich sehr eng an die Romanvorlage halten. (JL)

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Cast & Crew


Kritiken (20) — Film: Let Me In

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

[...] Es ist vor allem eine moralische Frage, wie man „Let Me In“ bewertet. Denn er ist so nah am bravurösen Original „So finster die Nacht“, dass es zum einen keinen triftigen Grund gibt, ihn sich überhaupt anzusehen. Andererseits, objektiv betrachtet, ist es eben auch einfach ein weiterer guter Film. Die markantesten Unterschiede fallen erwartungsgemäß aus: „Let Me In“ fährt ein bisschen mehr die Grusel-Schiene, hält bei den blutigen Szenen etwas ungenierter drauf, schraubt die angedeutete Sexualität der jungen Protagonisten dafür brav zurück und macht sie stattdessen noch ein bisschen niedlicher. Die zarte Liebesgeschichte der Hauptfiguren ist vergleichsweise zu glatt inszeniert, obwohl sie doch so schwierig ist. Im Zuge dessen wirkt die tiefschürfende Vampir-Tristesse auch etwas abgeschwächt, was wohl oder übel dem pervers romantisierten Blutsauger-Bild im „Twilight“-Kosmos und dessen noch immer aktuellem Hype zuzuschreiben ist. [...]

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Jörg Schöning

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8.0Ausgezeichnet

"Let Me In" ist weniger freizügig als die Vorlage, in entscheidender Hinsicht aber doch expliziter.

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Alexander Dahas: Intro Alexander Dahas: Intro

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8.0Ausgezeichnet

Let Me In ist ausgesprochen vorlagengetreu, keinen Deut dümmer oder oberflächlicher als das Original, und so stark besetzt, dass einem die romantische Geschichte tatsächlich wieder ganz neu vorkommt.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Im Unterschied zu zahlreichen missglückten transkulturellen Übertragungsversuchen von der einen Filmsprache in eine andere überleben in Let Me In also nicht nur Eis und Schnee die weite Reise von Schweden nach New Mexico, sondern auch das heißkalte Herz der Geschichte.

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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

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8.5Ausgezeichnet

Das Horror-Drama Let Me In um das Vampirmädchen Abbey und den schüchternen Jungen Owen erteilt den Twilight-Langeweilern um Robert Pattinson eine saftige Kino-Lehrstunde. Pflichtstoff für Vampirfans.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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9.0Herausragend

„Wenn ihr uns beißt, bluten wir nicht?“ Dieser bekannte Satz aus Shakespeares „Der Vampir von Venedig“ kommt einem in den Sinn, wenn man nach all dem blutarmen „Twilight“-Gedöns so einen exzellenten, spannenden Kindervampir-Film sieht. Wohlgemerkt: Nicht Kinder-Vampirfilm! Die beiden Protagonisten, blasse Außenseiter aus unterschiedlichen Gründen, sind zwar erst 12 Jahre alt, doch die drastische Darstellung auch von Jugendgewalt eignet sich mit sinnvoller Freigabe frühestens ab 16. Matt Reeves’ eigenständiges Remake des schwedischen Films „So finster die Nacht“ - basierend auf einem Roman von John Ajvide Lindqvist („Menschenhafen“) - erweist sich als Glücksfall in Sachen Film und als selten gelungene Bearbeitung.

Über das Fenster zum Hof beobachtet der zurückgezogene, ängstliche Owen (Kodi Smit-McPhee aus „The Road“) seine sexy Nachbarin. Doch wirklich aufregend findet er das Mädchen, das nebenan einzieht: Trotz des Schnees läuft sie…

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.0Sehenswert

[…] Zwingende Gründe, LET ME IN als Kenner des Originals anzusehen, gibt es dennoch keine. Gerade wenn Reeves die einprägsamsten Szenen des Originals beinahe Shot-for-Shot nachstellt, aber eben doch nicht dessen einzigartige Atmosphäre erreicht, werden die Qualitäten von Alfredsons Film und die Mängel dieses Remakes überdeutlich. Trotzdem: Es hätte viel schlimmer kommen können. LET ME IN ist etwas weniger komplex, etwas glatter als das Original, aber doch eine respektvolle Repräsentation des Stoffes, was für ein Hollywood-Remake nicht unbedingt selbstverständlich ist.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Reeves erkannte richtig, dass das Gelingen seines Films mit der Inszenierung der Kinderfreundschaft und der Glaubwürdigkeit der jungen Darsteller stehen und fallen würde.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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8.0Ausgezeichnet

Let Me In ist eine ebenso schaurig-schöne als auch bitter-süße Geschichte, die guten Gewissens älteren Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen werden darf.

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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...

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7.5Sehenswert

Die feinfühlige Inszenierung dieser Beziehung, die langsame Erforschung der Lebensbedingungen der beiden und das Gespür für leises Melodram sind Merkmale, mit denen der Film die Stereotype ähnlicher Produktionen weit hinter sich lässt und zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis wird.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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3.0Schwach

[...] Alles, was es am Remake von "Let the Right One in" zu loben gäbe, wäre verdientes Lob fürs Original. Alles, was an ihm banal und unüberlegt erscheint, geht auf sein eigenes Konto. Eine recht einfache Rechnung also. "Let Me In" ist nicht viel mehr als die gemütliche, von Ecken und Kanten befreite Hollywoodisierung des Stoffes. Eine Umdeutung des Materials findet nicht statt, selbst noch die Übertragung in einen anderen (filmischen) Kulturkreis bleibt erkenntnisfrei. "Cloverfield"-Regisseur Matt Reeves erzählt einfach noch mal nach, was er gesehen (und nicht etwa in der Romanvorlage gelesen) hat, und das auch noch auf einem von jeglichem Tiefsinn befreiten Niveau. Dass die US-Kritik vor diesem schalen Neuaufguss in die Knie ging, kann nur mit Untertitelfaulheit zu erklären sein.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hisayasu S

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P.S.: Lindqvist findet den Reeves-Film supi (wobei die Glaubwürdigkeit im "Everything's wonderful"-Zeitalter natürlich durchaus in Frage gestellt werden darf).


lieber_tee

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Der Film wäre ja auch recht gelungen, wenn es hat nicht das schwedische 1:1 Original gäbe.


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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7.5Sehenswert

Es gibt augenscheinlich keinen Grund, warum man sich den 1:1-Szene-für-Szene-Nachdreh des schwedischen Erfolgsfilms mit dem deutschen Titel "So finster die Nacht" anschauen sollte. Bis auf zwei: Chloe Grace Moretz und Kodi Smit-McPhee. Chloe Moretz, die zur Zeit in Martin Scorseses "Hugo" an der Seite von Asa Butterfield als Isabelle für Furore sorgt, verkörpert Abby, ein seltsam blassses wie geheimnisvolles Mädchen, das im New Mexiko der 80er Jahre mit ihrem Vater (Richard Jenkins) in eine neue Wohung eines Mehrfamilienhauses eingzogen ist. [..] Kodi Smit-McPhee, der schon neben Viggo Mortensen in "The Road" brillierte, verleiht seinem Owen eine Aura, die gleichsam fasziniert wie abstößt. Owen ist viel zu schmächtig für sein Alter, er wird von seinen Mitschülern drangsaliert. Völlig allein gelassen, hegt er allabendlich den Wunsch, am liebsten seine Peiniger mit einem Messer zu erstechen. Zwei herausragende Jungdarsteller in einem überflüssigen Remake.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.0Uninteressant

Natürlich ist „Let me in“ nicht jener Film geworden, den der Trailer den Blockbuster-Kids glauben machen wollte, nicht jenes blutige Vampire-Flick, als das es die blutigen Cover-Arts ausweisen. Das ist erfreulich, vielleicht sogar die einzig positive Nachricht, die es zu diesem sinnlosen Film zu berichten gibt: Im Kreise der stets schnellen Fetisch-Maskeraden eines "Underworld" und den oberkörperfreien Spießerfanatsien der "Twilight"-Reihe, ist Reeves Zweitverfilmung des schwedischen Romans ein erstaunlich ruhiger und gelassener Film, ein Blockbuster der Mut zur Ruhe aufbringt, und Bilder wirken lässt.

Und doch sind es falsche Auszeichnungen, die man „Let me in“ da anheftet, gab es jede einzelne Szene, jede zweite Einstellung des Films so doch auch schon in Tomas Alfredsons Genrejuwel „Låt den rätte komma in“. Denn tatsächlich hält Reeves kein einziges seiner vollmundigen Versprechen, mit denen er die Existenz seines Werks im Vorfeld erklärte:…

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der cineast

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Jetzt magst du aber den Van Sant Psycho. Hm.


Hitmanski

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Das Problem ist ja, dass van Sants PSYCHO zumindest als filmisches Experiment mit ernormer Konsequenz eine gewisse Daseinsberechtigung besitzt (was zugegebenermaßen einem Großteil, darunter auch mir, erst mit der zweiten oder dritten Sichtung auffällt), während dieser hier schon aufgrund seines anderen Ansatzes - LET ME IN möchte ja als selbstständiges Werk existieren können - vollkommen gescheitert ist. Den letzten Absatz müsste man wohl etwas umschreiben, aber nunja...


Spideragent: http://darkagent.blog.de/

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10.0Lieblingsfilm

"Let the Right One In" wurde 2004 vom schwedischen Autor John Ajvide Lindqvist geschrieben, 2008 brachte sein Landsmann Tomas Alfredson die gleichnamige, hochgelobte Verfilmung dazu auf die Leinwand. Schon zwei Jahre später folgt nun das amerikanische Remake. Warum einen sehr guten Film nochmal verfilmen nur damit es auch eine Version der Amerikaner gibt? Keine Ahnung, halte ich im Normalfall auch für unnötig, in diesem Fall war aber aus mehreren Gründen mein Interesse geweckt.

Regisseur Matt Reeves (Cloverfield) hat bereits vor der Veröffentlichung des schwedischen Filmes sein Interesse an dem Stoff bekundet und sich für das Erwerben der Rechte eingesetzt. Außerdem konnte er den Autor des Buches für sich gewinnen, da er keine seiner Ideen bzw. Entscheidungen bei diesem Film ohne den Segen vom Schriftsteller verwirklichen wollte. Als Resultat war Lindqvist nun nicht nur über eine tolle Adaption seiner Geschichte glücklich, sondern gleich über zwei. "Let Me In" sein eine dunkle und brutale Liebesgeschichte, ein wunderschönes Kinoerlebnis und eine respektvolle Adaption des Romans. Ich traue mich daher dem Autor in keiner Weise zu widersprechen, obwohl ich weder das Buch gelesen noch den Originalfilm gesehen habe.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Let me in ist ein respektvolles, gut besetztes Remake, mit einem einzigen Problem: Es gibt im Grunde keinen Grund warum man es sich ansehen sollte, anstatt des Originals. Der Film ist keine Adaption oder Interpretation von "Låt den rätte komma in" sondern schlicht ein Szene-für-Szene-Nachdreh. Eigene Schwerpunkte und Ideen fehlen vollständig, was Let me in keinesfalls zu einem schlechten Film macht - nur zu einem sehr unnötigen.

Insgesamt ist die Adaption nicht so geglättet wie man es befürchten durfte, auch wenn unvermeidlich die sexuellen Konnotationen und auch Abby/Eli's ambivalentes Geschlecht aus der Story getilgt wurden.

Beide Darsteller machen ihre Sache gut, sind aber weniger sperrig und etwas zu liebenswert um wirklich jene unwohle, morbide Faszination ausstrahlen zu können, die das Original auszeichnet.

Wer die Vorlage nicht kennt, bekommt hier dennoch ein solide Umsetzung der Story - doch das Versprechen eine eigene Adaption der Romanvorlage abzuliefern, war wohl mehr ein PR-Lippenbekenntnis von Regisseur Matt Reeves.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hitmanski

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@cineast
Gibt's meines Wissens nach immer noch nicht; aber die US-DVD wurde schon released, und Mitte März folgt die UK-RC2-Scheibe, insofern... ;)


Flibbo

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Perfekt auf den Punkt gebracht, Batzman.


Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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8.5Ausgezeichnet

Die Überraschung von Let Me In ist, dass der Regisseur Matt Reeves (Cloverfield) mit seinem Remake des schwedischen Vampirkultfilms So finster die Nacht nicht nur einen flüssigeren und emotionaleren Film gemacht hat. Er hat ihn gefährlicher gemacht. [...]
Die Geschichte ist immer noch furchtbar träge, aber Let Me In hat größeres Potential als So finster die Nacht, weil er von einer „erlösenden“ Liebe handelt, die derart ruhelos ist, dass man nie sicher sein kann, ob sie irgendwo anders hinführen könnte, als zu noch mehr Unheil.

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deech

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Oje. Da treffen sich also ein Filmkritiker, der es schafft, das Original zweimal (!) zu verreissen aber den 1:1 US-Markt-Nachdreh gut zu finden, und ein Übersetzer, der des englischen (oder deutschen) nicht mächtig ist. Das Ergebnis kann man nicht besser zusammenfassen als mein Vorredner, selten so einen Unsinn gelesen.
Dabei ist der Film durchaus gelungen, nur eben komplett überflüssig. Bezeichnenderweise erreicht auch die einzige auffallend anders inszenierte Szene trotz wuchtiger Car-Crash-Sequenz längst nicht die stille und ausweglose Wucht der Originalszene, und das lässt sich leider auf den kompletten Film übertragen. Schaut einfach das Original.


freakualizer

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Fällt mir immer wieder auf, dass, vor allem "Kritiker" mit den "Stars and Stripes" im Profilbild irgendwelche sinnlosen Remakes in den Himmel loben.. Soll das die Wirtschaft ankurbeln, oder wie?
@Hitmanski: Danke für die objektive Bewertung des Films!


A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.0Herausragend

Die Geschichte birgt ein paar Überraschungen, aber was Let Me In so unheimlich faszinierend macht, ist die Atmosphäre, die der Film erzeugt. Er ist zugleich kunstvoll und bescheiden, eher interessiert an Vertrautheit und Bedeutung, als an billigen Schockern oder polierten Effekten.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.5Ausgezeichnet

Reeves versteht, was das Original so unheimlich und wirkungsvoll gemacht hat, und in Let Me In sind es die selben Dinge, die funktionieren. […] Diejenigen, die einen „Vampirfilm“ erwarten, werden von einem wirklich guten Film überrascht werden.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Let Me In ist einer der besten und brutalsten Vampirfilme der letzten Zeit und auch wenn es darin eine Art Romanze zwischen einem menschlichen Jungen und einem Vampirmädchen gibt, wird er nicht viele Zuschauer an Twilight erinnern. Tatsächlich ist er so weit von Twilight entfernt, wie nur irgendwie möglich, und das ist eine gute Sache.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Das Original war ein sehr guter Thriller. Let Me In ist einfach ein guter.

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Kommentare (55) — Film: Let Me In

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Oliver0403

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Bewertung3.5Schwach

Das die Amis ein besonderes Faible für Remakes haben, ist ja nichts Neues. Es gibt Remakes, die wirklich gut sind, und dem Original entweder in Nichts nachstehen und es gibt Remakes, die man einfach nur als überflüssig und absolut schwachsinnig ansehen kann. "Let me in" gehört zu letzterem. Hier wurde einzig und allein aus dem Original "So finster die Nacht" kopiert. Das Original ist jetzt auch nicht unbedingt herausragend aber immer noch um Lichtjahre besser als dieser langweilige Schrott. Besonders die Szenen, in denen Abby über Ihre Opfer herfällt, sind extrem übertrieben inszeniert. Öde, langweilig und uninteressant. Dann lieber das Original!

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EllHomer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Steht dem Original (So finster die Nacht) in nichts nach. Ist weder besser, noch schlechter.

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buster keaton

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ich habe das schwedische original noch nicht gesehen, doch let me in ist in jedem fall ein knaller. die atmosphärische dichte ( durch das wetter, die tageszeit, das licht und die subtile musik) und die performance der 2 kids, machen dieses horrordrama spannend und geheimnisvoll. dieser film ist genau das, was die twilight-teile nicht sind:
ein gut geschriebenes drama mit horrorelementen, substanz und scharfsinn.
ok, die computergenerierten bewegungen der kleinen vampirin sehen aus wie vor 10 jahren, aber die kommen ja eh nicht häufig vor.

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Genau genommen ist "Let Me In" total überflüssig. Zumindest für Zuschauer diesseits des Atlantiks, wo Filme auch eine Daseinsberechtigung haben, wenn nicht "Made in USA" drauf steht. Das Original "So finster die Nacht" ist der wohl beste Vampirfilm des bisherigen Jahrtausends, ein außergewöhnlicher Genrebeitrag. "Let Me In" kopiert ihn bis auf wenige Details exakt, und das auch recht gut. Daher kann ich hier nur von einem guten Film sprechen, obwohl ich ihn nicht brauche. Allerdings gefällt mir das Original in den entscheidenden Punkten doch klar besser. Allein atmosphärisch kann die US-Version ihm nicht das Wasser reichen, obwohl sich auch hier Mühe gegeben wurde. Diese ruhige, kalte Bedrohlichkeit, diese einnehmende Stimmung wird aber nicht erreicht. Als störend empfand ich zudem die Computereffekte. Die kamen zwar nur an wenigen Stellen zum Einsatz und sind für einen US-Film noch relativ dezent, im Original wurde darauf verzichtet, was es realer und für mich erschreckender wirken ließ. Und dann wären da noch die Kinderdarsteller, an denen man den Vergleich am besten fest machen kann: Sie sind gut, wirklich gut. Den Vergleich mit ihren schwedischen Kollegen halten sie aber nicht stand. Zudem ist die Darstellerin der Abby für mich zu "alt".
Würde ich "So finster die Nacht" nicht kennen, "Let Me In" würde wohl definitiv seinen Weg in meine Sammlung finden und würde hier höher bewertet. So ist er halt gut gemacht, aber vollkommen unnötig.

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Tachitalili

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Bewertung6.0Ganz gut

Fast das selbe wie "So finster die Nacht".

"Let me in" ist eine Art Drama mit Horror-Elementen. Hat eine vorhersehbare Handlung, ist ungruselig und oft an der Grenze zum Schnulzfilm. Andererseits spielen die Jungdarsteller großartig, die Spannung bleibt über den gesamten Film erhalten, und atmosphärisch ist natürlich alles sehr klasse.

Möge jeder selbst beurteilen, was für ihn wichtiger ist.
Ich war etwas enttäuscht, da ich mehr "Horror" erwartet hatte
und zumindest etwas Neues.
Freunde des gefühlvollen Kinos werden vmtl etwas begeisterter sein, als ich.

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TheMadHatterKng

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Bewertung9.0Herausragend

Eben gesehen....einfach toll *__*

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hrxuuuu

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich vergleiche nie Original mit Remake, denn ich sehe jeden Film als eigenständig an. Der Film ist mehr Drama als Horror und ist sehr emotional gestrickt. Chloe Moretz ist sowieso seit Kick-Ass immer gut und die anderen Darsteller sind auch ok. Let Me In ist vorhersehbar, düster und schön anzusehen. Ein guter Horrorfilm ist er jetzt nicht gerade, aber auch kein besonderes Drama, er erzählt eine Geschichte die schon dutzende male in der Art im Kino zu sehen gab. Ausgenommen dass der Film düster ist und sehr emotional gestrickt ist, ist an dem Film nichts besonderes.

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annaberlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider vermittelt Let Me In nicht annähernd dieselbe Atmosphäre wie das Original Let the Right One in. Let Me In ist kein schlechter Film, wohl aber ein komplett unnötiges US-Remake.

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Panta.Rhei

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ich hab mich schon gewundert... die Handlung kommt mir bekannt vor aber die Schauspieler sehen komisch aus :D


Marco31

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die etwas andere Vampirgeschichte. << Let Me In >> ist das, was Twillight gerne sein wollte und hätte werden sollen - ein Film für Erwachsene... eine gute erzählte Geschichte, mit grandiosen Jungdarstellern, einer bedrückenden Atmosphäre mit viel tiefe, Emotionen und liebe zum Detail. Mat Reeves schafft hier das, was nur selten jemand bei einem Remake schafft: es ist "fast" besser als das Original. In ruhigen Bildern erzählt er hier die Begegnung zweier Individuen, von dem eines ein Geheimnis hat und driftet dabei nie ins uninteressante ab. Dieser Streifen ist ein absolut feinfühliges Remake des schwedischen Films "So finster die Nacht", das seinen schmerzhaften Stoff um jugendliche Isolation, Mobbing, Außenseitertum und erste Liebe durch Anleihen beim Horrorgenre suggestiv einsetzt. FAZIT: Liebevolle Hommage, wie auch eigenständiger Film. Regietalent und Abramsfreund Reeves hat ein visuell wie inhaltlich betörendes Drama geschaffen, das nicht nur Genre-Fans gefallen wird. Vielleicht einer der besten Horrorfilme mit Inhalt der letzten 20 Jahre. Großartig.

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LowRidah

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Bewertung2.5Ärgerlich

Für mich eine Mischung aus "König der Löwen" und "Romeo und Julia".
Konnten mich beide nicht begeistern, dieser Streifen leider auch nicht.

Vorhersehbare Story, und somit hat es sich auch mit dem Thriller und selbigem Effekt...

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LowRidah

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laut Moviepilot "Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 15.12.2011 "


LowRidah

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aber auch als Horrorfilm konnte er mich mit seiner Liebesgeschichte nicht für sich gewinnen ;)


Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag das Original ja. Aber ich liebe das Remake! Es ist düsterer, blutiger, dreckiger - ohne jedoch vollends auf den typischen "So Finster Die Nacht" Stil zu verzichten. Man erfährt etwas mehr über die Charaktere, einige Szenen sind anders aufgebaut und Chloe Moretz gefällt mir in der Rolle auch etwas besser. Im Grunde der gleiche Film, ja, aber dennoch anders und man merkt ihm den Hollywood Charakter auch nicht sonderlich an. Wenn man auf ruhige, eher subtile Filme steht sollte man beim, fast schon klinisch sauberen Original bleiben. Wenn man es blutiger, aggressiver und dreckiger mag sollte man "Let me in" eine Chance geben. Wirklich ein sehr sehr sehr gutes Remake, das seine Daseinsberechtigung schon alleine aufgrund des dreckigeren Stils erhält. Im Endeffekt bleibt es Geschmackssache welchen man besser findet .

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CowVirus

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Von Säure zerfressene Gesichter, abgetrennte Arme und Zungenküsse mit blutbeschmiertem Mund würde ich nicht als klinisch sauber bezeichnen :>


allywooden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wow...einfach atemberaubend rührend dieser film. trotz ein paar leicht "gruseligen" szenen bleibt dieser film sanft,authentisch und lässt dem zuschauer keine andere wahl als sich hoffnugnslos in die geschichte beider hauptdarsteller zu verlieben ..:) vorallem das vampirmädchen hat mich sehr beeindruckt. hätte ich nicht erwartet !

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olenka1998

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow. Atemlos schaut man sich den Film von Anfang bis zum Ende an und man will immer wissen was als nächstes kommt. :D Ich finde es jedenfalls total spannend, wenn man mal einen Vampirfilm sieht, wo der Vampir nicht gleich verschärfte Sinne, total cooles Aussehen und einen geilen Charme hat.

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lovenotwar

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Bewertung9.5Herausragend

Gänsehaut pur. Wunderschöne visuelle Ästhetik, klasse Story, bombastische musik, Tolle Schauspieler!

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JubeiKipagami

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Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie hatte ich die Hoffnung ,das,wenn sie schon ein Remake raushauen, ein paar kleinigkeiten aus dem Buch auftauchen, die in "So finster die Nacht" noch gefehlt haben.
Die Verfilmung war zwar wirklich gelungen, und wirklich überaus gut... aber als Kenner von Buchvorlagen vermisst man ja schliesslich fast immer was.
Leider ist aber das gegenteil der Fall. In diesem Remake wurden sogar noch Handlungsstränge entfernt, bzw. umgeschrieben, womit aus Charakteren aus dem Buch nunmehr reine Opferrollen ohne Hintergrund wurden.
Hatte man in Hollywood wohl Angst, das man das Publikum mit zuviel Handlung abschrecken, oder sogar überfordern könnte?
Jetzt könnte man zwar sagen, das ja somit das Kernelemt der Geschichte dichter beleuchtet wird, weil man sich nurnoch auf die beiden Hauptcharaktere konzentriert,
aber leider ist dem nicht so.
Viel schlechter als in der...*räusper*...alten Verfilmung ist's hier auch nicht dargestellt worden, lediglich sind die aufkeimenden Gefühle zwischen den Kindern etwas weniger direkt dargestellt.

Von Filmischer Seite aus gibts nicht wirklich viel zu bemängeln, schön gefilmt, schöner Score gute Jungdarsteller, auch wenn ich sie im Original eindringlicher fand.
Auch hat mir persönlich die kühle Optik in der schwedischen Version mehr zugesagt.

Was soll man letztendlich zur Neuauflage sagen? Ist es ein schlechter Film? Nein, er ist wirklich sehenswert. Wenn man das Original nicht kennt, wird aus dem sehenswert wahrscheinlich sogar ein gut, wenn man es allerdings kennt, reiht es sich in die Reihe der Filme ein, die man eigentlich nicht wirklich sehen muss.

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Apokalyptischer Reiter

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kein Interesse

Hab das Buch gelesen un den Film dazu gesehen(So finster die Nacht).Beide sehr gut.
Warum ich mir dieses Remake anschauen sollte????kopfkratz

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

duffy

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Gibt keinen Grund.


Apokalyptischer Reiter

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Hab ich mir gedacht


Martin Quilitz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein gruseliger Film mit talentierten, jungen Schauspielern.

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Jeppers Creep

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Bewertung7.5Sehenswert

Aufjedenfall besser als das Orginal, mit ein paar Plot holes und ebenfalls nicht
sehr besonders professionelle Effekte, doch die Darsteller überzeugen und deswegen sollte man sich den Film wirklich mal zu Gemüte führen.

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fiko90

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Bewertung5.5Geht so

Sorry aber an das schwedische Original kommt dieser Streifen nicht mal im Ansantz heran.
Zunächst sind da die 2 Hauptrollen.. auch wenn man sie schon mag, erzeugen sie längst nicht so viel Sympathie wie Oscar und Eli aus dem Original.
Sie wirken natürlicher.. kindlicher.. einfach echter.

Dann sind da die effekte. Während das Original auf Animationen gänzlich verzichtet und gewisse Dinge einfach der Fantasie des Zuschauers überlässt, verwendet "Let me in" dummerweise oft Computeranimation z.B. als das Mädchen den Mann unter der Brücke angreift, den Baum hochklettert, die Frau angreift oder das Blut vom Boden leckt.

Das wo "Let me in" punktet sind die Mobbing-Scenen von Owen.. tatsächlich sind diese heftiger und mitleidserregender als die von Oscar.
Wo es dem Original dann wieder hinterher schaut ist die Atmosphäre. Während man von Anfang and richtig mitfühlt wie sich eine gewisse Zuneigung zwischen Oscar und Eli aufbaut, kommt das in "Let me in" doch recht kurz, denn da sind die Macher eher darauf konzentriert Mitleid für Owen zu erzeugen und das Vampir-Dasein von Abby zu zeigen.

Sicherlich sind auch solche Aspekte wichtig, aber bei diesen Filmen einfach zweitrangig.

Deswegen, auch wenn ich diesen Film gerne gesehen habe, würde ich ihn niemals dem Original als Konkurrenz nennen.

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bangbangbenny

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Genau meine Worte! Kann von Stimmung und Schauspielern her nicht mal im Ansatz mit dem Original mithalten. Auch die Beziehungen der Nebendarsteller untereinander werden nicht mal im Ansatz beleuchtet und Owens Vater verkommt zu einer Stimme am Telefon...


bussdee

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ich habe diesen Film zuerst gesehen und bin dann zufällig auf das Original (ca 4 Tage später gestoßen) gestoßen, ohne es zu wissen. Nach den ersten Minuten dachte ich mir "was geht denn jetzt ab, die Story ist aber verdammt ähnlich" ... und nach der ersten halbe Stunde habe ich mich richtig geärgert, daß ich das Original nicht zuerst gesehen habe.
Guter Film, aber das Original hat einfach wesentlich mehr Flair !


CrazyMeloneRici

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Bewertung4.5Uninteressant

Hohe erwartungen hatte ich nicht, da ich schon von vielen anderen Amerikanischen Remakes enttäuscht wurde.....und selbst die erwartungen die ich hatte sind nicht erfüllt wurden....Dem Film fehlt einfach etwas, was So Finster die Nacht hat. Ich weiß nicht genau was gefehlt hat aber ich kam mir vor als würde bei einem Puzzle ein Teil fehlen....
Vieles Wurde weggelassen oder anders gemacht....was ich teils unschön fand.
Meiner Meinung nah wurde das Vampimädchen auch viel zu sehr als Monster dagestellt. Das hat eig. gar nicht gepasst. Meiner Meinung nach war es auch zu viel Blut im Film....weniger ist in dem Fall mehr..
Kommen wir zu meiner Lieblingszene aus dem Film "So Finster die Nacht", diese ist die lezte Szene im Schwimmbad....diese war meiner meinung nach vile zu schnell in "let me in" zuende und viel zu Dunkel....bei So Finster die Nacht hat mich die Szene geschockt....allein Schon weil das ganze nicht durch einen Schrei an der Oberfläche Angekündigt worden war, und mann eig. schon wusste was passiert......auch hier hat mann meiner meinung nach zu viel Blut verwendet....aber egal

Let Me In kann man sich mal ansehen, jedeoch auf DVD oder Blu-Ray in der Videothek ausgeliehen....Jeder der So Finster die Nacht gesehen hat dem wird So Finster die Nacht auch besser gefallen als Let Me In....wer So Finster die Nacht noch nicht kannte dafür aber diesen Film gesehen hat, sollte sich schleunigst die DVD von So Finster die Nacht besorgen....das gilt auch für Leute die beide Filme nicht kennen ;)

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