So finster die Nacht
Låt den rätte komma in (2008), SE Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Kinostart 23.12.2008
68 Bewertungen
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7151 Bewertungen
244 Kommentare
Keine
von Tomas Alfredson, mit Henrik Dahl und Ika Nord
So finster die Nacht auch erscheinen mag, sie legt den Grundstein für eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, einem Jungen und einem Vampirmädchen. Meisterwerk von Tomas Alfredson.
Der 12-jährige Oskar (Kåre Hedebrant) lebt mit seiner Mutter in einem tristen Stockholmer Vorort. Er ist ein Einzelgänger, der in der Schule gemobbt und schikaniert wird. Doch auch mit seinem Frust ist er alleine.
Eines Abends lernt Oskar auf dem Spielplatz vor dem haus Eli (Lina Leandersson) kennen, die ebenfalls 12 Jahre alt ist und soeben mit ihrem Vater Håkan (Per Ragnar) in die Nachbarwohnung gezogen ist. Eli umgibt was Unheimliches, Morbides, und Oskar findet auch, sie stinke. Aber dieser Umstand verliert vor ihrer geteilten Einsamkeit an Wichtigkeit und sie werden bald Freunde.
Kurz nach ihrer Ankunft beginnt eine seltsame Reihe von Todesfällen; die Opfer erweisen sich als blutleer. In Oskar keimt der Verdacht, dass Eli damit zu tun haben könnte. Und tatsächlich: Eli ist ein Vampir. Sie braucht menschliches Blut, wenn sie überleben will. Dies besorgt ihr Håkan. Doch als dieser unvorsichtig wird, in Gefangenschaft gerät und sich letztlich zu Elis Schutz opfert, ist Eli auf sich alleine gestellt.
Aber Oskar hält zu ihr, und sie auch zu ihm, als er wieder einmal besonders drangsaliert wird. Und Eli weiß ihre Dankbarkeit auf drastische Weise auszudrücken…
Hintergrund & Infos zu So finster die Nacht
So finster die Nacht (der Originaltitel Låt den rätte komma in (Lass den Richtigen hereintreten) spielt auf den Umstand an, dass man Vampire in die Wohnung hereinbitten muss, da sie sonst verbluten) feierte 2008 seine Premiere auf dem Göteburger Filmfestival und war nicht allein in Schweden ein großer Hit. Der Erfolg des Filmes war in der tat so groß, dass Hollywood wenige Jahre später mit Let Me In seine eigene Version von So finster die Nacht drehte, diesmal mit Kodi Smit-McPhee und Chloë Grace Moretz in den Hauptrollen.
So finster die Nacht bedeutete aber auch das Ticket nach Hollywood für den schwedischen Regisseur Tomas Alfredson. Die Vorschusslorbeeren sollten sich spätestens nach dem Erfolg von Dame König As Spion mit drei Oscarnominierungen ausgezahlt haben. (EM)
Mehr Bilder (13) und Videos (4) zu So finster die Nacht
Cast & Crew
- Genre
- Coming of Age-Film, Vampirfilm, Drama, Horrorfilm
- Zeit
- 1982, Nacht, Winter
- Ort
- Stockholm
- Handlung
- Blut, Blutsbrüder, Eis, Freundschaft, Geschiedene Eltern, Hänselei, Katze, Kind und Jugendlicher, Krankenhaus, Mord, Nachbar, Opfer, Pubertät, Roman, Schnee, Schwimmbad, Sonnenlicht, Suizid, Vampir, Verlieben, Wohnung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Gruselig, Hart, Romantisch, Traurig
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- So Finster die Nacht: critic.de























Kritiken (19) — Film: So finster die Nacht
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Mit wenigen Worten und schlichten Bildern weiß „So Finster die Nacht“ viel zu erzählen. Ruhige, geschickt komponierte Szenen mit subtiler Tonebene sowie sparsam eingesetzten aber wirkungsvollen Effekten generieren eine einnehmend melancholische Atmosphäre. Die Handlung ist umso eindringlicher, indem sie viele Details ausspart und Raum für eigene Interpretation lässt. Im Zentrum stehen eine entzückende Hauptdarstellerin und ein männlicher Part, der für die Identifikation fast schon zu gut in das Bild des verschüchterten, gehänselten Einzelgängers passt. Die beiden sind ein seltsames wie niedliches Paar. [...]
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SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] „Sei ein bisschen wie ich“, bittet die von Lina Leandersson fantastisch verkörperte, vom Blutdurst verzweifelt getriebene Eli den verschüchterten Oskar (ebenfalls toll: Kåre Hedebrant), der durch ihre Freundschaft und mit ihrer Hilfe allmählich aus seiner Rolle des ewig auf dem Schulhof Verprügelten herauswächst. Eine Entwicklung, die in einem überragenden Finale gipfelt und in eine Reise ohne Ziel mündet. Dabei ist „Låt den rätte komma in“ überaus vielschichtig, und schreckt weder vor der Thematisierung von Isolation innerhalb der Familie und Alkoholismus noch vor Implikationen aufkeimender, jedoch verbotener Sexualität nicht zurück. Subtile, unterkühlte Bilder spiegeln das Seelenleben der Protagonisten in der klirrend kalten Winterlandschaft Schwedens wieder, die getränkt wird durch Blut und Verzweiflung, aber unter deren eisiger Schneeschicht bergeweise Hoffnung und Wärme schlummern, sowie Toleranz verbunden mit einem unmissverständlichen Plädoyer für Individualität. [...]
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDie Welt ist ein dunkler Ort. "So finster die Nacht" gelingen ein paar der düstersten Momente der letzten Jahre. Die grandiose Kamera wandert mit traumwandlerischer Eleganz durch die Orte und bildet z.B. das Zähneputzen Oskars sowie das finale Massaker mit der gleichen Nüchternheit ab. Es ist die enorm unterkühlte Erzählung, die den Film dominiert und ihn einige seiner besten Momente entlockt.
Denn der Film verweigert sich alles erzählen zu müssen. Manche Figuren werden nur in wenigen Bildern angeschnitten oder haben nur ein paar Zeilen Text. Der Film kümmert sich nicht darum was für Reaktionen die zahlreichen Anspielungen beim Zuschauer auslösen. Ein Film der gelesen werden will und der somit subversive Stärke beweist. Wirklich erzählen will Alfredson sowieso nur von der Beziehung zwischen Oskar und Eli, zweier Kinder.
Ich will nun garnicht hinterfragen, warum ein kindgerechter Stoff so verfilmt wird, dass die Altersbeschränkung es unmöglich macht, dass Kinder ihn sehen können. Man muss sich damit abfinden, dass diese Geschichte über Kinder (und in der alle Erwachsenen wie Randfiguren auftreten) eben für Erwachsene gemacht sein soll, was eine bedauernswerte Publikumseinschränkung darstellt.
Viel schlimmer stellt sich die fehlende Dynamik heraus. Denn was nützt es eine Geschichte über einen Wandel zu erzählen, wenn der Film das nicht transportiert. Die zu vermutetende aufkeimende Lebensfreude Oskars und Freundschaft zu Eli wird filmisch nichts hinzugefügt. Die Stimmung bleibt nüchtern und bedrückt, traurig und hoffnungslos. Da zeigen sich die stilistischen Schwächen. Ein auf den ersten Blick stimmungsvoller Film zerfällt zur blutleeren Depressionsmaschine. Das subtile Horrordrama hat letztendlich nur eine Botschaft: Die Welt bleibt ein dunkler Ort.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer Film erzählt in kühlschönen, präzisen Bildern und kommt mit angenehm wenigen, gut dosierten Spezialeffekten aus. Und weil selbst die deftigeren Effekte darunter (allen voran eine grausigpoetische im Krankenhaus, eine in doppeltem Wortsinn teilweise grausige im Schwimmbad und eine schlicht etwas merkwürdige mit Katzen) sparsam und ohne großes Soundtrackwumtata daherkommen, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, hier werde die Story dem Budenzauber geopfert. [...] Letzten Endes ist es wohl das, was “So finster die Nacht” zu einem guten Film macht: Nicht nur, dass die ewig alte Geschichte anders und handwerklich gut aufgezogen wird, nein, sie wird zu einer völlig neuen Geschichte gemacht, an deren Ende eben zugleich noch nicht alles ausgeschöpft scheint. Und das sind für mich noch immer die schönsten Geschichten gewesen: die, welche sich mit dem letzten Bild, der letzten Zeile umwenden und sagen: “Man könnte das alles natürlich auch ganz anders sehen.” (Hendrik für SchönerDenken - dort der Beitrag auch als Podcast)
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Einen bleibenden Eindruck hinterlässt der gesamte Film. Selten hat mich ein Film so “mitgenommen”, und besonders die Szenen am Ende im Schwimmbad waren in all ihrer Grausamkeit doch ergreifend. Ein Film, der absolut zu empfehlen ist. Es kommt nicht oft vor, dass ich nach einer Sichtung das Gefühl habe, den Film gleich noch einmal sehen zu wollen…
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manitu17 Sun, 03 Oct 2010 15:00:03 -0000
Antwort löschen...Ich wollte den Film immer weiter sehen... nur doof, dass dern Ende hatte:D
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenRomantische Horrorelemente und Versatzstücke des Teenagerdramas verwebt der schwedische Regisseur Tomas Alfredson in seinem Film zu einer eigenständigen Form: Vor einer üppigen Schneelandschaft, die alles dämpft, erzählt er in gemessenem Rhythmus von einer unmöglichen Freundschaft. Nicht die grellen Effekte des Genres stehen hier im Mittelpunkt, sondern der emotionale Haushalt der Figuren, die einander jenes Vertrauen geben, das ihnen ihr Umfeld vorenthält.
Alfredson verändert die Gewichtungen. Eine stille Empathie geht hier der Angst vor, und die bedrohlicheren Momente der Geschichte stehen in einem sozialen Bezug. Ein Vater, der für seine Vampirtochter zum Mörder wird, wirkt so fürsorglicher als die meisten anderen Vertreter einer entrückten Gesellschaft. Oskar, der vermeintliche Schwächling, erntet im furiosen Finale die Früchte seiner Freundschaft.
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pepemiro Sat, 26 Sep 2009 23:05:35 -0000
Antwort löschenHakan ist nicht Elis Vater.
agent mandarine Wed, 04 Nov 2009 15:03:10 -0000
Antwort löschenright, die frage ist eher, ob oskar zum neuen hakan wird ;-)
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDieser schwedische Film hat es vor allen Dingen einem Umstand zu verdanken, dass er seinem Publikum im Gedächnis haften bleibt: er ist sonderbar.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenEinzig und allein Johan Söderqvists Musik wird der durch und durch subtilen Natur des Films nicht immer gerecht und trägt dann und wann etwas zu dick auf. Dick aufgetragen ist es allerdings nicht, wenn man bei SO FINSTER DIE NACHT das gerne und häufig zu schnell verwendete Etikett "Meisterwerk" zückt. Das ist schlicht und einfach pure, perfekt inszenierte und gespielte Kinomagie, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenBis auf wenige heftige Szenen ist „So finster die Nacht“ eher ein ganz toller Jugendfilm als ein vor allem spannender Vampirfilm. Doch die Mischung macht das kleine schwedische Meisterstück zu etwas ganz Besonderem. Man verfolgt die schwierige Freundschaft zwischen Oskar und Eli ebenso mit viel Mitgefühl, wie man die Ausbreitung der dürstenden Vampire im Wohnkomplex mit Humor und leichtem Schaudern erlebt. Sorgfältigst in Figuren und Szenenzeichnung begeistert der Film, der in kein Genre passt. Vor allem die ohne große Effekte faszinierenden Bilder, wie beim ersten Mord im verschneiten Birkenwäldchen, dem selbst der störende weiße Königspudel keinen Farbtupfer gibt, weisen „So finster die Nacht“ als Perle im Europäischen Kinoalltag aus.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...] „So finster die Nacht“ mag nun kein typischer Vampir-Film sein, nichts desto trotz ist er einer der besten Vertreter seines Fachs, der in den letzten Jahren zu sehen waren, eben weil der Film dieses Thema mit einer sehr wohltuenden weil beiläufigen Ernsthaftigkeit behandelt. Es ist im gewissen Sinne eine sehr unaufgeregte, nicht verkitschte Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier im Grunde gegensätzlichen Individuen, die sich sich in diesem Film finden und festhalten. Es ist nicht zu Letzt die „Schluss-Pointe“ des Films, die einen an dieser Gesellschaft zweifeln lassen muss, und deshalb durch auch als latente Gesellschaftskritik verstanden werden kann. Und last but not least zeichnet sich „So finster der Nacht“ durch einen recht unkonventionellen, aber wunderbar harmonierenden Mix diverser Genres aus, der in dieser Art nicht alltäglich ist und bis auf einige wenige Ausnahmen, so etwa die etwas missglückte Darstellung von Hakan, frei von Fehlern ist. Das am Ende der Kino-Auswertung der ungleich anämischere „Twilight“ mehr Zuschauer finden wird, als „So finster die Nacht“, ist von daher ausdrücklich zu bedauern
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEli (Lina Leandersson) ist gerade mal zwölf Jahre alt, verfügt aber bereits über eine Schambehaarung, welche die Kamera nur für den Bruchteil einer Sekunde einfängt. Sie ist gerade dabei im Begriff sich ein Kleid überzuziehen, da blickt der ebenfalls 12-Jährige Oskar (Kåre Hedebrant) durch den Türspalt und wirft einen Blick auf das, was ihm bisher noch nicht unter die Augen getreten ist. Das ist jedoch nicht die einzige Intimität, die dem eher unscheinbaren Oskar im Verlaufe des Filmes zuteil wird. Er teilt sich ein Bett mit einer nahezu völlig unbekleideten Eli, die ihm buchstäblich Wärme in einer kalten Winternacht schenkt. Wärme, etwas, das Oskar nicht kennt. Nicht nur, weil er in einem kleinen schwedischen Dorf wohnt, in dem es weit und breit nichts anderes als die Farbe Weiß zu sehen gibt. Zum anderen, weil er ein Scheidungskind ist, das mit seiner Mutter zusammen lebt und seinen Vater nur selten sieht. Gerade in seinem Alter braucht man Letzteren aber besonders, vor allem auch, weil Oskar in der Schule zum alltäglichen Opfer seiner Mitschüler und deren unstillbarem Folterverlangen wird.
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vincenttriaz Sun, 30 Aug 2009 04:13:38 -0000
Antwort löschenWegen der Schambehaarung solltest du noch einmal genauer hinschauen...die ist nämlich im Gegensatz zu dem breiten Riss über ihrem Intimbereich kaum sichtbar...
Ansonsten nette Rezension der Situation der beiden!
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BlueSquirrel Sun, 14 Feb 2010 02:14:39 -0000
Antwort löschenDas ist aber weniger Kritik als Summary!
WilfriedR Fri, 20 Apr 2012 16:38:00 -0000
Antwort löschenNur zur Klarstellung: Was man in der Duschszene sieht ist nicht Elis Schambehaarung, sonder die Narben eine Kastration (hier ist es ein Puppe). Eli ist ein Vollkastrat und heißt mit vollständigen Namen Elias (so im Buch, leider nicht im Film genannt).
Wer mehr wissen möchte besucht bitte meine FanPage:
So-finster-die-Nacht.de
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] In einnehmenden Bildern, die meist nur von der Schwärze der Nacht oder dem im Schnee gebrochenen Schein von Laternenlichtern ausgefüllt werden, erzählt "Let the Right One in" eine anrührende, bittere und höchst einfühlsame Geschichte über zwei offenbar ungleiche Kinder, die eine tiefe Beziehung zueinander entwickeln: Von gegenseitigem Verständnis, emotionaler Aufrichtigkeit und bedingungslosem Vertrauen – einer Beziehung also, zu der nur Kinder noch fähig scheinen. [...]
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BlueSquirrel Fri, 26 Feb 2010 01:15:52 -0000
Antwort löschenSchön dein Text aber wenn du schon den Orginaltitel benutzen willst wär doch "Låt den rätte komma in" besser. Schönheitsfehler ;)
der cineast Wed, 23 Feb 2011 02:32:57 -0000
Antwort löschenDeswegen auch einer meiner Lieblingsfilme.
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDabei funktioniert der Film prächtig als Antithese zum action- und plot-getriebenen modernen Horrorkino. Die blutigen Intermezzi fallen kurz aber prägnant aus und auch die Gesetzmäßigkeiten der Vampir-Legende finden Beachtung. Gerade Elis Suche nach frischem Blut bleibt auf die Dauer nicht folgenlos. Garniert wird das alles mit einem trocknen, mitunter sehr schwarzen Humor, der manche Grausamkeit abmildert und bei dem man sich an andere skandinavische Filmemacher wie Anders Thomas Jensen erinnert fühlt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Lange Rede, kurzer Sinn: „So finster die Nacht“ konnte bei mir leider überhaupt nicht punkten, da ich zu keinem Zeitpunkt wirklichen Zugang zu dem Film bekommen habe. Selbst gute Szenen blieben somit für mich viel zu belanglos, als dass ich den Film aus Überzeugung empfehlen könnte
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenEin ganz besonderer Film mit einer spannungsgeladenen Mischung aus Thriller, Romanze und Vampirgeschichte. Absolut einzigartig und perfekt als Gegenprogramm...
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDer Film ist wundervoll. Die kommende Leinwandadaption "Twilight" hat zwar Unmengen von vorfreudigen Fans, zumindest in bestimmten Demographien, aber ich glaube nicht, dass jemand über 15 Jahre, ob er Vampirfilme mag oder nicht, nicht von diesem spektakulärem, traurig-schönem Unterhaltungsfilm hingerissen sein wird, einem Film, der das alte Mythos in all seinen angedeuteten neuen Themen und Variationen erkundet.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Coming-of-Age-Film der die Konventionen des Genres geschickt nutzt, voraussetzt um die Geschichte einer rührend-ungelenken Teenie-Liebe zweier Außenseiter zu erzählen. Bei aller Nachdenklichkeit und Zurückhaltung vergisst der Film jedoch nie seine Wurzeln: Es geht bisweilen durchaus sehr blutig und unheimlich zu. Einziges Manko die eher holprige Synchronfassung, durch die grade die Kinderrollen viel Authentizität verlieren.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEine präzise fotografierte, subtile Coming-of-Age-Geschichte, die eher zufällig auch eine Vampirgeschichte ist. In der trocken-realistischen Welt von So Finster Die Nacht wirken die Fähigkeiten des Vampirs Eli umso intensiver, sie dominieren den Film aber zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen geht es ein bißchen ums Erwachsenwerden, vor allem aber um Freundschaft, Vertrauen und wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Atemberaubend schön.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEine Offenbarung. Ein Dialog aus Horrorfilm und Drama wie ich ihn seit Ji-Woon Kim's A TALE OF TWO SISTERS nicht mehr sah. Ich bin ganz und gar begeistert. In wunderschönen, trüben Bildern erzählt uns der Film vom täglichen Grauen des Vampirismus und der Jugend. Schmerzhaft stellt LET THE RIGHT ONE IN aber auch unter Beweis, das nur eines der beiden vergänglich ist. Somit driftet die Geschichte um die beiden Kinder nie in den Kitsch ab, der Vampirpart verliert aber ebenso wenig an Ernsthaftigkeit. Vielleicht ein Grund, wieso der Film am Ende sogar berührt. Einzig und allein die letzten beiden Szenen sind zu kritisieren, weil sie wie angeheftet schmecken. Weitaus stimmiger wäre das Bild, hätte man 5 Minuten früher einfach abgebrochen. Dennoch bleibt dies ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, insgesamt haben wir es hier mit einer sehr ausgeklügelten und atmosphärischen Coming-Of-Age Parabel zu tun.
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Kommentare (225) — Film: So finster die Nacht
keinerdahier Fri, 17 May 2013 10:31:47 -0000
Kommentar löschenso... eigentlich wollte ich gar keine Kritik schreiben; sondern nur bewerten... aber ich muß doch einen Kommentar loswerden:
Der Film ist eigentlich wirklich toll (kein Horror in dem Sinne), ein toller melancholischer Vampirfilm. Von der Gefühlslage her eindeutig skandinavisch!
Aber er hat seine Längen... mehrfach ertappte ich mich bei dem Gedanken "Warum 115min? und nicht einfach 90min?!" Streckenweise fand ich ihn unerträglich (ja ich spreche... äh... schreibe... es aus) langweilig! Hinzu kommt, daß man manche Szenen ohne den Hintergrund "Buch" schlichtweg nicht versteht (aber das hätte den zeitlichen Rahmen wohl auch ungemein gesprengt): als Beispiel möchte ich hier die Nacktheit in Minute 86 nennen... die Bleibt nämlich ohne Buch (finde ich) unverstanden -Eli (eig. Elias) ist nämlich ein Junge!
Diese Schwachheiten, lege ich für meine Bewertung mit an... ansonsten hätte es wohl mindestens eine 9 gegeben...
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headmusic Wed, 15 May 2013 08:51:27 -0000
Kommentar löschenAußergewöhnlicher und berührender Horrorfilm, der in diesem Genre einzigartig ist. Regisseur Tomas Alfredson führt uns in vollkommene Düsternis und lässt uns allein mit Eli und Oskar. Dies ist aber nicht schlimm, denn man fühlt sich nicht allein sondern verbündet sich mit ihnen. Spätestens wenn man in das tieftraurige Gesicht von Eli blickt! Alles wird eingefangen von dunkel strahlenden Bildern des Kameramanns. Das ganze wird gekrönt von Lina Leandersson als "Eli", die als Laiendarstellerin! glaubhaft den Zwiespalt ihrer Figur darstellt.
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Deathpool Thu, 02 May 2013 18:46:59 -0000
Kommentar löschenLeises Knacken,dumpfe Schritte, der Mond erhellt die Straße.
Zögerlich schreite ich voran, in der Dunkelheit spielen die Schatten.
Kälte dringt ins Herz,mein Blut strömt in den Kopf.
Der finale Kuss um aus dem Leben zu schreiten.
Der Schnee färbt sich Rot, das Leben dürstet nach Tod.
Kannst du mich halten?
Mein Körper zittert wenn er dich spürt.
Mein Leben lächelt wenn du sprichst.
Wir sind doch noch so jung wohin führen unsere Gelüste?
Öffne die Tür lass mich rein.
Mein Blut tropft aus den Augen,schwer schreite ich voran.
Sag die Worte oder wir werden erfahren was es heißt zu Sterben.
Die Nacht schenkt dir meine Schönheit.
Bretter versiegeln mein Herz,dumpfes Klopfen an der Wand.
Düstere Vorboten setzen sich ins Zimmer.
Niemand kann mich retten,ewig verdammt in der Jugend.
Es ist so kalt, trinke warmes Blut.
Sie verkrüppeln meinen Verstand,sie peitschen meinen Leib.
Jeden Tag muss ich die Unschuld ertragen.
Jeden Tag nehmen sie mir meine Hoffnung.
Lieblose Worte ertragen,endlose Qualen erdrücken die Seele.
Endlich drückst du sie in feuchtes Blut,endlich brichst du ihren Verstand.
Schreie unter Wasser wenn die Lunge kein Sauerstoff mehr greift.
Sie atmen aber sterben, mein Gewissen ist rein.
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JackoXL Thu, 02 May 2013 20:34:52 -0000
Antwort löschenIch mag deine Poesie. Und den Film auch ganz, ganz doll. :)
Deathpool Thu, 02 May 2013 20:49:17 -0000
Antwort löschenDanke Jacko nur für dich^^
Trau mich immernoch nicht an das Remake obwohl meine Leute sagen das es genial ist.
Seltsamerweise haben sie noch nicht das Original gesehen.
Das macht ?
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DonChris Tue, 14 May 2013 17:09:23 -0000
Antwort löschenAbermals ein klasse Kommentar zu einem Film den ich wirklich sehr mag.
Deathpool Tue, 14 May 2013 17:42:34 -0000
Antwort löschenDanke Don, das Buch ist übrigens auch klasse.
Murphante Sat, 20 Apr 2013 22:53:14 -0000
Kommentar löschenFilm Nummer: 1006
gesehen am: von Samstag auf Sonntag 20./21. April 2013
Stimmung: totaler Freude ausgesetzt, gechillt durch die Nacht ;-)
Wie oft gesehen: Erste Sichtung und Verdacht auf Wiederholung !!!
Vorhersage: angenommen ^^ 7,5
Glaubt man erst gar nicht ... was hier so belanglos erscheint ... ein kleiner Kinder - Vampirfilm und fühlt sich irgendwie so ... #ähm# sooo DDR Zeiten joahr so fühlte sich der an ;-) so ein Hauch von "Ekelalfred und eine Mischung aus Lindenstraße, 30 Days of Night und der kleene Michel aus Lönneberga! Und man darf hier sogar Effekte erwarten ... Jawohl ;-)
Highlights des Films, fliegende Leichen aus Krankenhäuser, Feuer am Krankenbett und ausrastende Katzen ... ach jaaa und ne Menge Blut ;-)
nom nom nom
Zum anderen kann dieser Film einen auch tief bewegen und klärt uns über die Liebe aus anderen Blickwinkeln auf ... zeigt uns was über Vertrauen, Offenheit und Zusammenhalt!
Gerne hätte ich dem Treiben noch weiter zugesehen ...
vielleicht kann man auf einen zweiten Teil hoffen ;-)
*Lasst´s Euch schmecken*
#nix für Vegetarier#
Empfehlung: Wer nicht auf Blut verzichten mag und ein Hauch vom Bösen spüren möchte, aber dennoch ausgeglichen und ruhig an den Film herantritt ... der ist hier genau richtig!
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Chris12zero Sat, 20 Apr 2013 23:25:48 -0000
Antwort löschen♥ ...hach, wie ich den liebe ey!! ;D^^
Schön geschrieben liebster Buddy!! ;-)
Murphante Sat, 20 Apr 2013 23:28:26 -0000
Antwort löschen*verbeug* war mir doch eine Ehre ... denn es war ein echt warmherziger Film ... das das Blut zum kochen gebracht hat und mich nicht fröstelnd auf dem Sofa vereiste :D :D :D
liebster lieber Buddy !! ;-)
Chris12zero Sun, 21 Apr 2013 00:56:23 -0000
Antwort löschen...hähääää, das freut mich aber seeehr!! ;-)
Soooo 'n toller Film!! ♥ :-)
Wenn da jetz noch die Mila mitgespielt hätte.... AaaaWooooohooooOO !!!!!! :D :D ^^
Hanno Jones Sun, 21 Apr 2013 02:36:19 -0000
Antwort löschenmensch, dem renn ich schon seit jahren hinterher, aber irgendwie hab ichs noch nicht geschafft, den mal aufzutreiben^^
Murphante Sun, 21 Apr 2013 07:14:57 -0000
Antwort löschen@Chris ... hmmm weiß nicht wenn das Erwachsene gespielt hätten ... ob dann der Charme noch so rübergekommen wäre des Kindlichen ??? ... Ach scheiß egal *MILA MILA MILAAaaaaa* "SABBER" :D :D :D
@Hanno ... wenn du den Film gerne schauen möchtest ... hier hätte ich vielleicht etwas preisgünstiges ... vielleicht gehts auch noch billiger ;-) http://www.filmstarts.de/kritiken/96797-So-finster-die-Nacht/dvd-blu-ray/?cproduct=56472
Chris12zero Mon, 22 Apr 2013 21:40:18 -0000
Antwort löschen:DD ...hhmm, haste auch wieder Recht!!^^
(Achtung: Spoooooooileeeeeeralaaaaarm!!^^)
Aber ich glaub, wenn Mila die Tusse gespielt hätte, die im Krankenhaus am lebendigem Leibe verbrennt, wäre das ganz sicher extrem heiß geworden.... ;-) ;-) :DD ^^
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Murphante Tue, 23 Apr 2013 04:29:36 -0000
Antwort löschenhahahahahaha ... das bringt den Schnee zum schmelzen ;-)
Chris12zero Sun, 28 Apr 2013 15:42:53 -0000
Antwort löschen:DDD ...soooo schaut's aus!!! ;DD^^
Michelle Jäger Tue, 16 Apr 2013 13:58:01 -0000
Kommentar löschenSo finster die Nacht ist ein toller Vampirfilm.Die Geschichte mit den zwei Kindern,die sich anfreunden ist klasse.Bei den Film sollte man nicht auf Action rechnen,denn er konzentiert sich mehr auf Spannung.Es kommen tatsächlich nicht viele blutszenen vor,aber wenn dann sind sie gut inszeniert.Seit langem wieder ein richtig guter Vampirfilm.
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Cayopei Fri, 22 Mar 2013 19:21:15 -0000
Kommentar löschenHervorragend! Mit der Romanvorlage sollte man Stephenie Meyer auf ihren hohlen Kopp hauen.
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pixie123 Sun, 07 Apr 2013 19:42:24 -0000
Antwort löschenDann nehme man aber bitte Meyers eigenen Roman. Lass mir bloß den guten Lindqvist liegen!
michael.pliet Sat, 16 Mar 2013 06:27:04 -0000
Kommentar löschenIm Gegensatz zum US-Remake kommt das Original ohne große Schock- und Bluteffekte aus. Das sorgt für eine natürlichere Stimmung und wertet den Film deutlich aus. Einzig die "Katzenattacken"-Szene hätte man besser aus dem Film rausgelassen. Die wirkt äußerst billig. Außerdem scheint der Regisseur des Film wohl ein wenig Intresse an der Darstellung von nackten Kindern zu haben. Aber trotzdem. Ein Topfilm, der in keiner Filmsammlung fehlen sollte. "Let me In" - das US-Remake - sollte man zum Vergleich aber dennoch mal gesehen haben.
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jacker Sat, 16 Feb 2013 21:10:56 -0000
Kommentar löschenJe länger ich jetzt an diesem Film herum denke, desto mehr und desto klarer formulieren sich zwei Worte vor meinem inneren Auge: 'Absoluter Ausnahmefilm'!
Denn Tomas Alfredson gewinnt mit SO FINSTER DIE NACHT nahezu jedem Aspekt, nahezu jedem Genre-Fragment und nahezu jeder Kameraeinstellung die er einfängt etwas besonderes und frisches ab. An was denkt man beim Stichwort Vampirfilm? Oder Coming-of-Age Film? Oder Sozialdrama? An vieles, doch all das liegt weit entfernt von dieser kleinen schwedischen Filmperle.
Das liegt zum einen an der ungewöhnlichen, tieftraurigen Geschichte - die Lorbeeren dafür gehen natürlich, da es sich um ein adaptiertes Drehbuch handelt, an den Autoren der Vorlage John Ajvide Lindqvist. Diese verwebt gemessen an Genre-Standards und sonst üblicher, inhaltlicher Herangehensweise mindestens überraschend, wenn nicht sensationell Elemente aus verschiedenen Welten. In den Grundfesten ist Sie zwar schon oft, anderswo erzählt worden, aber die Grenzüberschreitung auf untypisches Terrain holen viel was sonst nicht möglich wäre raus.
Zum anderen und das ist mindestens genau so eine Stärke, ist er von beeindruckender Ambivalenz zwischen eisiger Kälte - wörtlich im Sinne von Schnee, Eis, grauer Kulisse, Dunkelheit und übertragend auf sozialer, familiärer, emotionaler Ebene - und herzerwärmender Gefühlswelt der zwei sich verliebenden kleinen Hauptdarsteller getragen. Zwei kleine Außenseiter, die es schaffen in kurze Blicke alles zu legen, mit minimaler Mimik Welten auszudrücken.
Amosphärisch dicht und intensiv bis ins Mark, von üppiger Bildlichkeit und Metaphorik durchflutet und - ich sage es noch mal - wahnsinnig gut gefilmt! Ein Film den ich zu hundert Prozent fühlen konnte - stilistisch und inhaltlich.
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JackoXL Sat, 16 Feb 2013 21:35:55 -0000
Antwort löschenEiner der besten Vampirfilme überhaupt, auf seine Art sogar einzigartig.
Grimalkin Sat, 16 Feb 2013 21:39:59 -0000
Antwort löschen'Herausragend' passt hier einfach perfekt.
lieber_tee Sat, 16 Feb 2013 21:50:16 -0000
Antwort löschenDas was Jacko sagt! Guter Text.
SebastianK Sat, 16 Feb 2013 22:40:08 -0000
Antwort löschenToller Kommentar. Sehe ich genauso :)
jacker Sat, 16 Feb 2013 23:03:29 -0000
Antwort löschenJa, es fühlt sich schon ganz unvollständig an ihn lediglich als Vampirfilm zu bezeichnen. Er ist es zwar, aber auch noch so viel mehr!
filmfreak23 Sun, 17 Feb 2013 10:01:40 -0000
Antwort löschenFantastisch geschrieben!
Einfach grandios, wie du es auf den Punkt gebracht hast, warum ich diesen Film so liebe.
Muss ich unbedingt mal wieder ansehen.
jacker Sun, 17 Feb 2013 10:35:58 -0000
Antwort löschenUiuiui. Vielen Dank!
filmfreak23 Sun, 17 Feb 2013 11:01:14 -0000
Antwort löschenGucke ihn übrigens nur noch auf schwedisch OHNE Untertitel an.
Als ich ihn mir damals fürs Heimkino gekauft habe, habe ich ihn innerhalb kürzester Zeit so oft angesehen, dass ich mir die deutsche Übersetzung mittlerweile dazu denken kann und außerdem ist es einfach ein Film der sehr stark durch Gesten und Atmosphäre punktet.
Die Originalversion ist allein schon deshalb wegen dieser herrlich tiefen, aber warmen Stimme von Lina Leanderson sehr zu empfehlen.
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jacker Sun, 17 Feb 2013 11:07:26 -0000
Antwort löschenIch habe ihn auch im Original (allerdings mit UT) gesehen. Mache ich eigentlich immer (es sei denn in meinem Beisein befinden sich Menschen die dagegen rebellieren). Und wenn du den eh so gut wie auswendig kennst, warum nicht? Warum sollte man sich diese wundervolle Kameraarbeit wenn es nicht mehr sein muss noch durch eingeblendeten Text überschatten lassen.
Wenn man Filme oft gesehen hat fangen sie ja eh noch mal an anders zu wirken, das kann man dann ganz pur genießen :)
filmfreak23 Sun, 17 Feb 2013 11:20:31 -0000
Antwort löschenZum Glück gibt es da einen in meinem Freundeskreis, der offen für OVs und Filme abseits des Hollywood Mainstreams ist.
Wenn die Konstellation stimmt, dann ist es durchaus schöner einen Film zu zweit oder zu dritt anzusehen, vor allem wenn man dann hinterher auch noch seriös drüber plaudert :)
Dahmer Tue, 12 Feb 2013 23:40:34 -0000
Kommentar löschenNach all den positiven Reviews im Internet zu diesem Film(aus Schweden,nicht Norwegen!!),war ich natürlich gespannter als Rambos heiliger Bogen...Schlussendlich war es ne zwiespältige Angelegenheit für mich..Eine übernatürliche (Vampirismus!)"Kinder Romanze",
alles in sehr ruhigen Bildern gehalten mit ein paar netten Horror(Grusel?)-Szenen..Nicht schlecht für einen schwedischen "Horrorfilm"(eigentlich kein richtiger Horror,ein Mischmasch aus "Drama,Romantik,ein bischen Grusel u. Vampirismus"...jedenfalls mal ne Abwechslung zu all den anderen Torture-Porn u. Splatter Filmen
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John.Matrix Sat, 02 Feb 2013 20:32:28 -0000
Kommentar löschenwas finden alle bloß an dem Film?
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KingJabba Tue, 29 Jan 2013 13:52:08 -0000
Kommentar löschenBin erst durch ein Interview mit Tom hardy auf diesen klasse Film aufmerksam geworden.
Wer hier einen Action-Vampirfilm erwartet, ist falsch. Der Film ist zum Großteil sehr ruhig und lässt die düstere, verschneite Atmosphäre auf den Zuschauer wirken. Mit Blut und Gewalt wird hier dezent gespielt.
Die Geschichte ist gut gelungen. Die Idee einer Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Teenagern in einer abgelegenen Welt klingt fü rmich deshalb interessant, da das Mädchen ein Vampir ist. Das Interessante daran ist/war, wie das Ganze ausgehen wird. Das Ende habe ich mir aber schon so ähnlich gedacht und ich finde es auch am gelungensten von all den möglichen Optionen, die hätten sein können.
Für Vampirfans ein Muss. Für Twilight-Liebhaber endlich mal eine Lehrstunde, wie Vampir-Liebesfilme sein müssen!
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wellenformen Mon, 28 Jan 2013 16:24:52 -0000
Kommentar löschenAlso aufgrund der vielen positiven Kritiken bin ich mir mittlerweile nichtmehr sicher, ob ich den richtigen Film geguckt habe!
Neben merkwürdigen Charakteren, die noch viel merkwürdiger agieren, ist der Film ab der 30. Minute bis zum Ende vorhersehbar (vorrausgesetzt, man hat im Kindergarten aufgepasst, wenn Gruselgeschichten mit Vampiren vorgelesen wurden).
Junge wird gemobbt, freundet sich mit Vampir an, Vampir zerfetzt die Mobbenden, Wahnsinn.
Nichtmal die Bilder sind irgendwas Besonderes. Das relativ gut verarbeitete Ende hat mich dann jedoch erstaunt und sorgt für 0,5 Punkte.
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J4KOB Thu, 14 Feb 2013 04:29:17 -0000
Antwort löschenGott sei's gedankt, war ich nicht in deinem Kindergarten.
jacker Sat, 16 Feb 2013 17:23:29 -0000
Antwort löschenWenn diese Bilder nichts besonderes sind, hat es noch nie besondere Bilder gegeben. Der Film ist ein Lehrstück in meisterhafter Kameraführung !!
filmfreak23 Wed, 06 Mar 2013 17:05:40 -0000
Antwort löschen"Nichtmal die Bilder sind irgendwas Besonderes."
Kann es sein, dass du ausversehen das Remake geguckt hast??
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mdkelwnfoi Mon, 01 Apr 2013 20:12:25 -0000
Antwort löschenWenn man mal von der nackten Kindermumu absieht, waren da wirklich keine besonderen Aufnahmen bei.
jacker Wed, 03 Apr 2013 10:11:38 -0000
Antwort löschenNicht mal was explodiert.. Blöder Film!
mme.lehmann Tue, 08 Jan 2013 19:38:15 -0000
Kommentar löschenAbgesehen von dem Vampirkram ein toller Film. ;)
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Schalker91 Mon, 07 Jan 2013 00:39:39 -0000
Kommentar löschenIch bin echt sprachlos! Endlich mal ein ''VAMPIR''-Film, der auch mir gefällt. Tolle Umsetzung des Romans. Einsame Klasse, wie die beiden Hauptdarsteller die Rolle gespielt haben! WOW!
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Cinemen Sat, 05 Jan 2013 16:37:50 -0000
Kommentar löschenGestern das Remake gesehen und konnte Heute zum Glück mal gleich das "Original" hinterher ansehen.
So finster die Nacht ist ein wahres Highlight der Schwedischen Filmküche.
Die Geschichte dem Zuschauer sehr gut rübergebracht.
Die Schauspielerauswahl auch absolut in Ordnung.
Die Schwedischen Kulissen wirklich Spitze.
Endlich mal seit einigen Jahren ein Vampirfilm der einen den Spass nicht nimmt., der nicht am Vampirbild der mittleren Generation wackelt. Das hat Spass gemacht zu Schauen.
Beide Filme ob im Schwedischen Original oder das US Remake sind absolut Sehenswert.
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dracula007 Fri, 28 Dec 2012 19:44:38 -0000
Kommentar löschenDer Film mag wundervoll fotografiert sein. Der Film mag eine tolle, langsame aber dramtische Erzählweise haben. Die Schauspieler sind gut gewählt und spielen ihre Rolle allesamt gut. Aber es fehlt viel zu viel aus dem Buch. Die Beziehungen der Bewohner der Reihenhäuser untereinander. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und dem Mann. Wie das Mädchen überhaupt zum Mann gekommen ist. Und viele weitere Details, die den Film schlüssiger gemacht hätten. Zum Ende hin bleiben im Film einfach viel zu viele Fragen offen. Daher meiner Meinung nach nur Mittelmaß und weder Ergänzung und erst recht keinen Ersatz zu dem Buch.
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Hooded Justice Sat, 22 Dec 2012 22:45:26 -0000
Kommentar löschenUnschuldig fallen die Schneeflocken hinab, sündig tropft das Blut in den Schnee. Tomas Alfredsons Meisterwerk »So finster die Nacht« ist nicht nur ein bahnbrechender Vampirfilm; nein, er bricht sogar alle Dimensionen des Horrorkinos.
Doch das besonders Wertvolle an »So finster die Nacht« ist die Art und Weise, auf die Alfredson das Thema Außenseitersein in wirklich eigensinniger Form verarbeitet. Dabei gestaltet er das Motiv genau wie den gesamten Film als solchen: Einerseits real, andererseits fantasiert und triefend vor herausragender Symbolik. Auf der einen Seite steht Oskar, der von seinen Mitschülern gehänselt und verspottet wird. Er ist das Opfer, doch insgeheim unsere und Alfredsons Herzensangelegenheit. Auf der anderen Seite steht Eli, ein Vampirmädchen. Tatsächlich steht Elis Vampirismus viel weniger für strenggenommenes Blutsauersein als viel eher symbolisch für ihre Charaktereigenschaft eines autarken, starken Mädchens. Die beiden Figuren, wie sie in ihrem Verhalten nicht unterschiedlicher hätten sein können, treffen nun aufeinander. Was sie verbindet ist ihr beider Problem: Das Außenseitersein. Verblüffend ist zu sehen, wie beide ganz verschieden damit umgehen: Eli nutzt es, um ihre Anonymität zu behalten, sie hat dabei nichts zu verlieren. Oskar muss dagegen einstecken; er muss all die Hänseleien und Kränkungen auf sich nehmen. Eli stellt hierbei eine Art Vorbild, sie lehrt Oskar, stark zu sein und sich zu wehren. Die gesamte Geschichte bekommt hierdurch einen hinreißenden Reiz an emotionaler Haltung und Affektivität.
»Frierst du nicht?«, fragt Oskar. – »Ich habe vergessen, wie das geht.«, antwortet Eli.
Als Eli Oskar erklärt, wer sie ist, sagt sie, sie sei wie er. Der Unterschied liege lediglich darin, dass sie töten muss; er es gerne möchte. Ebenso interessant an ihrer Freundschaft ist an dieser Stelle die Tatsache, dass Eli immerzu zu Oskar sagt, dass sie kein Mädchen sei. Oskar scheint dies nicht zu interessieren. Hier entsteht eine Verbundenheit und Freundschaft, vielleicht sogar eine Liebe, die die Oberflächlichkeit überwindet. Geschlechter spielen hier keine Rolle mehr.
Die wahren »Monster« im Film bleiben schlussendlich lediglich Oskars Kameraden, die letztlich vielleicht sogar nicht einmal vor dem Tode gescheut hätten. Das Blutbad ist hierbei das tragische Happy Ending, das einerseits für Eli nötig war, um ihren Freund zu retten, doch vor allem ein Ende, das es geradezu erzwingt, dieses Meisterwerk des Horrors, der großen Gefühle und der Poesie in unserem Kopf weiterleben zu lassen.
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herrmann.jemine Thu, 13 Dec 2012 13:12:22 -0000
Kommentar löschenein absoluter kracher für freunde des aussenseiter-dramas!!
die neuverfilmung aus den USA kann mMn nicht im geringsten gegen das original anstinken, sei es in sachen atmosphäre oder darsteller.
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MrKatsumi Tue, 11 Dec 2012 14:03:30 -0000
Kommentar löschenAuthentisch und liebevoll in Bild und Ton. Sehenswert auch die Jungschauspieler.
Coming of Age trifft auf Horror-Grusel in bedacht ruhiger und kraftvoller Erzählweise.
(Auch das Remake ist sehenswert.)
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hallgrimsson Tue, 04 Dec 2012 20:55:42 -0000
Kommentar löschenAchtung, ansatzweise Spoiler!
Mich hat der Film auf jeden Fall begeistert und es ist schön, die Freundschaft Elis und Oskars zu beobachten, obwohl sie doch eigentlich zum Scheitern verurteilt ist. Tatsächlich aber gelingt es den beiden ungleichen Charakteren doch, ihre Freundschaft, die sich gegen Ende zu einer zarten Liebe entwickelt, fortzuführen.
Unerwähnt will ich aber auch nicht lassen, dass ich die stellenweise große Brutalität des Filmes nicht erwartet hätte. Aber scheinbar war es naiv davon auszugehen, dass der Film nicht so blutrünstig sein würde, nur weil dessen Hauptcharaktere zwei zwölfjährige Kinder sind. Eigentlich will ich damit jedoch nur sagen, dass "So finster die Nacht" - meiner Meinung nach - keinesfalls von Kindern/Jugendlichen unter 16 gesehen werden sollte, so wie es auch die FSK nahelegt. Abegtrennte Körperteile im Schwimmbecken und an den Füßen aufgehängte Menschen mit durchtrennter Kehle sind nämlich nichts für sensible Gemüter! -> Ich spreche da aus Erfahrung, da ich selbst mal so empfindlich war ;-)
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