Lola rennt
Lola rennt (1998), DE Laufzeit 81 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.08.1998
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105 Kommentare
Keine ?
von Tom Tykwer, mit Franka Potente und Moritz Bleibtreu
Berlin. Jetzt. Lola und Manni sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni hat sich in letzter Zeit in halbkriminelle Geschichten eingelassen und jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch heute läuft alles schief: Er hat die Geldübergabe komplett vermasselt, weil er auf der Flucht vor Fahrscheinkontrolleuren die Plastiktüte mit dem Geld in der U-Bahn liegengelassen hat. 100.000 Mark! In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Manni ist verzweifelt. Er weiß nicht, was er tun soll und ruft Lola an. Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. Da kommt Lola die Idee und Lola Rennt!
Der Film zeigt in einer Abfolge von schnappschussartigen Sequenzen die schicksalhafte Abhängigkeit von Begegnungen und Entscheidungen auf. Er macht deutlich, wie jede individuelle Entscheidung in jeder Sekunde das eigene Schicksal verändern kann.
Handlung
Berlin. Ein Sommertag, an dem nur eine Sekunde über Liebe, Leben und Tod entscheiden kann.
Manni (Moritz Bleibtreu) und Lola (Franka Potente) sind beide Anfang 20 und ein Liebespaar. Manni, der als halbkrimineller Geldkurier für den Autoschieber Ronnie (Heino Ferch) jobbt, vermasselt es gründlich, als er die 100.000 Mark, die er für seinen Boss in Empfang genommen hat, in der U-Bahn liegen lässt. Dieser stellt Manni ein Ultimatum von 20 Minuten für die Wiederbeschaffung des Geldes, ansonsten sei Manni ein toter Mann.
Voller Verzweiflung und Panik ruft Manni bei Lola an und bittet sie um Rat.
Lola, die immer eine Lösung parat hat, sucht nach einer Idee, wie sie das Leben ihres Liebsten retten kann.
Sie rennt los.
Während sie zunächst vergeblich versucht, bei ihrem Vater (Herbert Knaup), einem Bankdirektor, die benötigten 100.000 Mark aufzutreiben, dreht Manni durch und sieht in einem bewaffneten Überfall eines Supermarktes die einzige Chance, sein Leben zu retten. Als Lola am verabredeten Ort ankommt, ist es bereits zu spät. Es bleibt ihr nichts…
/p>/p>Berlin. Jetzt. Lola und Manni sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni hat sich in letzter Zeit in halbkriminelle Geschichten eingelassen und jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch heute läuft alles schief: Er hat die Geldübergabe komplett vermasselt, weil er auf der Flucht vor Fahrscheinkontrolleuren die Plastiktüte mit dem Geld in der U-Bahn liegengelassen hat. 100.000 Mark! In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Manni ist verzweifelt. Er weiß nicht, was er tun soll und ruft Lola an. Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. Da kommt Lola die Idee und Lola Rennt!
Der Film zeigt in einer Abfolge von schnappschussartigen Sequenzen die schicksalhafte Abhängigkeit von Begegnungen und Entscheidungen auf. Er macht deutlich, wie jede individuelle Entscheidung in jeder Sekunde das eigene Schicksal verändern kann.
Handlung
Berlin. Ein Sommertag, an dem nur eine Sekunde über Liebe, Leben und Tod entscheiden kann.
Manni (Moritz Bleibtreu) und Lola (Franka Potente) sind beide Anfang 20 und ein Liebespaar. Manni, der als halbkrimineller Geldkurier für den Autoschieber Ronnie (Heino Ferch) jobbt, vermasselt es gründlich, als er die 100.000 Mark, die er für seinen Boss in Empfang genommen hat, in der U-Bahn liegen lässt. Dieser stellt Manni ein Ultimatum von 20 Minuten für die Wiederbeschaffung des Geldes, ansonsten sei Manni ein toter Mann.
Voller Verzweiflung und Panik ruft Manni bei Lola an und bittet sie um Rat.
Lola, die immer eine Lösung parat hat, sucht nach einer Idee, wie sie das Leben ihres Liebsten retten kann.
Sie rennt los.
Während sie zunächst vergeblich versucht, bei ihrem Vater (Herbert Knaup), einem Bankdirektor, die benötigten 100.000 Mark aufzutreiben, dreht Manni durch und sieht in einem bewaffneten Überfall eines Supermarktes die einzige Chance, sein Leben zu retten. Als Lola am verabredeten Ort ankommt, ist es bereits zu spät. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit Manni und dem erbeuteten Geld die Flucht zu ergreifen.
Doch bereits nach wenigen Minuten werden die beiden umstellt, und Lola wird durch das Versehen eines Polizisten tödlich getroffen…
Noch während sie stirbt, beginnt die Geschichte von Neuem: Ein Sprung zurück ans Ende des Telefonats mit Manni, und Lola rennt erneut los.
Auch diesmal versucht sie es zunächst bei ihrem Vater in der Bank. Als dieser sich jedoch sträubt und ihr stattdessen offenbart, dass er sie und ihre Mutter verlassen werde, um mit seiner Geliebten (Nina Petri) ein neues Leben anzufangen, dreht Lola durch und zwingt ihn mit Waffengewalt zur Herausgabe des Geldes.
Aber kurz bevor sie Manni das Geld noch rechtzeitig überbringen kann, wird er beim Überqueren der Strasse von einem Krankenwagen erfasst und tödlich verletzt.
Auch er will jedoch noch nicht sterben, und so geht der Film ein drittes Mal von vorn los:
Diesmal verpasst Lola ihren Vater, der gerade die Bank verlassen hat. Kurzentschlossen geht sie ins Spielcasino, setzt zweimal auf die Zahl 20 und gewinnt prompt das benötigte Geld.
Manni hat in der Zwischenzeit den Obdachlosen (Joachim Król) erkannt, der das Geld in der U-Bahn an sich genommen hatte und es ihm abgenommen. Manni ist gerettet…
Trivia
Weil keine Plattenfirma den Soundtrack veröffentlichen wollte, musste vier Wochen vor Kinostart ein neues Label gegründet werden. Der Titelsong „I Wish“ von Thomas D. (Die Fantastischen Vier) und Franka Potente wurde 250.000 mal verkauft und mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
Die Kosmetik-Firma Wella lehnte das Angebot zur Cross-Promotion ab und vertat damit eine einmalige Werbe-Chance.
Der Lebensmittel-Konzern Kraft hingegen druckte Lolas Rotschopf auf sechs Millionen Ketchup-Flaschen.
“Run, Lola, Run” spielte in den USA sieben Millionen Dollar ein. Nach Wolfgang Petersens Film Das Boot von 1982 war dies das zweitbeste Ergebnis eines deutschen Films.
Weiterführende Hinweise
Das Motiv des Variablen Handlungsverlaufs
Der Rhythmus im Film
Weitere Informationen im Internet
Filmrezension von Dietmar Henning auf der world socialist website
Interview mit Franke Potente auf lola-rennt.de
Interview mit Tom Tykwer auf artechock.de
Interview mit Reinhold Heil auf tykwer-online.de
Quellen
Lola Rennt in der Wikipedia (dt.)
Lola Rennt beim Filmportal
- DVD
Cast & Crew
-
Tom Tykwer
-
Franka Potente
-
Moritz Bleibtreu
-
Heino Ferch
-
Herbert Knaup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lolas Vater
-
Armin Rohde
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Schuster
-
Ludger Pistor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Meier
Regie
Schauspieler
-
Nina Petri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jutta Hansen
-
Lars Rudolph
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kassierer Kruse
-
Sebastian Schipper
-
Suzanne von Borsody
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Jäger
-
Joachim Król
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Norbert von Au
-
Monica Bleibtreu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Die Blinde
-
Ute Lubosch
-
Tom Tykwer
- Genre
- Schicksalsdrama, Liebesfilm, Familiendrama
- Zeit
- 1990er Jahre, Gegenwart, Sommer
- Ort
- Berlin, Großstadt
- Handlung
- Autounfall, BMW, Bank, Bankdirektor, Banküberfall, Countdown, Gangster, Gestohlenes Geld, Kasino, Krankenwagen, Kurier, Laufen, Liebe, Liebespaar, Lotterie, Obdachloser, Ordensschwester, Pistole, Polizei, Rennen, Rotes Haar, Schicksal, Schuss, Supermarkt, Telefonzelle, Unfall, Vater-Tochter-Beziehung, Wettlauf gegen die Zeit, Zeitmangel, Zeitmangel, Zeitmangel, Zufall
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lola rennt
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Trailer zum Film Lola rennt
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Kritiken (2) — Film: Lola rennt
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Unter Verwendung einer denkbar simplen, nicht revolutionären aber seinerzeit doch neuartigen Grundidee erzählt „Lola Rennt“ im Techno-Gewandt von Schicksal, Zufall, Liebe und dem Lauf des Lebens. Die videospielartige Handlung gefällt dabei durch ein hohes, gutes Tempo, schwarzen Humor, aufgeweckte Inszenierung mit Mut zu kleinen Fantasy-Elementen und aus heutiger Sicht unverkennbares 90er-Ambiente. Tykwer schwankt dabei zwischen selbstzweckhafter Effekthascherei und Küchenpsychologie, schafft damit aber ein innovatives, angenehm dynamisches Ganzes. Was am ehesten nervt, ist auch das am wenigsten Neue im Film: als Intermezzi genutzte Bett-Dialoge der Hauptfiguren, mit uralten Beziehungsfragen, von denen eigentlich jeder weiß, dass man sie nicht stellt, weil sie einfach nur unfair sind. [...]
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Kommentar löschenEine neue Generation tritt auf den Plan und setzt einen Kontrapunkt zu allem, was am deutschen Film des vergangenen Jahrzehnts ärgerte, und zu all den Wortmanns, deren Kino verstaubt, langweilig, altbacken und ideenlos wirkt. LOLA RENNT ist ein kleines großes Kinowunder. Vor dieser Leistung staunt man mit Ehrfurcht. Dabei erfüllt sich nicht alles restlos, was Film sein kann. Aber sehr wohl beginnt man zu ahnen, wie das Kino der Zukunft aussehen könnte.
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Kommentare (103) — Film: Lola rennt
Kommentar schreibenJokerface^^ 2012/01/11 00:43:39
Kommentar löschenAch weis auch nicht, hatte deutlich mehr erwartet. Aber irgendwie schien der Film total halbgar als ob der Produzent zig Ideen hat diese dann auch alle im Film unterbringt aber alles nur so halb. Fands für eine deutsche Produktion recht ansprechend, aber alles in allem kein Film den ich mir 2 mal angucke
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kinogaengerin 2011/12/20 15:37:42
Kommentar löschenSeit einer kleinen Ewigkeit renne ich Lola hinterher, denn nie kam ich dazu, diesen Film zu schauen. Nun ist es jedoch passiert, aber so richtig begeistern konnte mich 'Lola rennt' nicht. Tom Tykwer lässt Lola ganze drei Mal durch Berlin rennen, immer mit dem Ziel ihrem Freund Manni zu helfen, der arge Geldprobleme hat. Dabei wird bei jedem "Re-Run" ein Detail verändert, so dass man hier quasi eine 3-in-1 Geschichte geboten bekommt. Das Konzept klingt interessant, ist es im Grunde auch, wirkt aber spätestens beim dritten Lauf irgendwie ausgelaugt. Die ganze Inszenierung kommt sowieso eher gar und unfertig daher. Franka Potente als Lola macht ihre Sache dabei gar nicht so schlecht, wobei der Rolle nun wahrhaft keine ganz großen "Sprünge" abverlangt werden. Moritz Bleibtreu als Manni hat relativ wenig Screentime. Als Lolas Vater zeigt sich Herbert Knaup hier irgendwie lustlos. 'Lola rennt' ist aber dennoch immerhin eine der besseren deutschen Kino-Produktionen.
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änna_banana 2011/12/01 23:22:36
Kommentar löschen'Lola rennt' ist einer meiner liebsten deutschen Filme. Die Frau mit den roten Haaren und die 'was-wäre-wenn'-Geschihte haben mich total fasziniert. Von der Machart war es schon etwas Neues und oft ist Neues sehr interessant. Bei 'Lola rennt' ist es das. Sehr mag ich auch die Zeichntrickeinlagen, die meiner Meinung nach dem Film noch ein gewisses Extra geben.
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RoosterCogburn 2011/11/13 21:52:09
Kommentar löschen"Lola rennt" gehört zu den besten deutschen Filmen der letzten 15 Jahren. Fesselnd, originell, ungewöhnlich und mitreissend. Die gleiche Ausgangsposition, die gleiche Geschichte, verschiedene Entwicklungen. Das dreimal in einem Film spannend zu erzählen hat Tom Tykwer klasse vollbracht. Ein deutscher Film der in den Staaten so erfolgreich war, das er sogar in einer Simpson Folge parodiert wurde. Als Filmemacher ist das eine Auszeichnung! Heutzutage reissen sich Stars darum um bei den Gelblingen mitzumachen. Ein starker Streifen.
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lieber_tee 2011/11/14 23:53:26
Antwort löschenund für Berliner ein riesen Spaß.
haukesa 2011/11/06 22:49:00
Kommentar löschenEiner der Besten Deutschen File überhaupt. Er ist keineswegs ein besonders lehrreicher oder ein intelligenter Film aber mich hat er so unterhalten wie es schon lange kein Film mehr gemacht hat. Temporeich geschnitten gute Bildsprache alles passt. Selbst die Logikbrüche, die dämlichen Enden und den schlechten Technotrack kann man verzeihen.
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Punsha 2011/09/20 22:35:04
Kommentar löschenSchon in den ersten Sequenzen erkennt man, dass "Lola rennt" sich keinesfalls ernst nimmt und äußerst ungewöhnlich erscheint. Twyker inszeniert einen spannenden, absurden und kreativen Film, der sich immer wieder an seiner "Was-wäre-wenn-Thematik" klammert. Diese ist zwar keinesfalls in irgendeiner Form tiefgründig, dafür aber des Öfteren recht lustig. Riesige Logiklöcher und dämliche Handlungen bremsen den Spaß nur sehr gering, im Gegensatz zu Szenen, wo ich mich immer wieder darauf besinnen muss, dass der Film "Lola rennt" heißt und nicht "Lola schreit, dass einem die Ohren weh tun".
Somit ist der deutsche Kultfilm, wie er oft betitelt wird, kein echtes "Must-See".
Dafür aber aufgrund der temporeichen Inszenierung und kurzweiligen Dauer ein recht netter, unterhaltsamer Film für zwischendurch.
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NewFilmkonsument 2011/09/18 00:56:41
Kommentar löschenExperimentierfreudiger Kinoklassiker aus Deutschland: Ein extrem dynamischer, schnell geschnittener Großstadt-Film. Regisseur Tom Tykwer lässt keine cinematographische Spielerei aus und probiert vom Zeitraffer, über Trickfilmsequenzen bis zum Dolly Zoom alles aus. Storytechnisch ist sein Werk ungewöhnlich: Lola (Franka Potente) hat 15 Minuten Zeit, um Hundertausend Mark zu beschaffen, sonst muss ihr Freund (Moritz Bleibtreu) dran glauben. Was soll sie machen? Papa anpumpen? Einen Supermarkt überfallen oder es im Casino beim Roulette versuchen? "Lola rennt" erzählt die Story dreimal - aber mit unterschiedlichem Verlauf und Ausgang. Der Cast hat viele bekannte deutsche Schauspieler im Angebot, darunter Herbert Knaup und Joachim Król, die aber nur in Nebenrollen zu sehen sind. Für Hauptdarstellerin Potente war der originelle Film das Ticket nach Hollywood.
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Haschbeutel 2011/08/30 17:03:14
Kommentar löschenMan mag fast nicht glauben, dass man hier einen deutschen Film sieht. Temporeich, intelligent, schwarzhumorig und komplett gegen-den-Strich. Coole Figuren, gute Sprüche, schöne What-If-Thematik. Zusammen mit DAS EXPERIMENT mit das Beste, was um die Jahrtausendwende in 'schland so gedreht wurde. Danach begann dann leider die Post-Herbig-Schweiger-Ära und der Niedergang des deutschen Kinolandes.
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CapitanKnaecke 2011/09/02 15:36:57
Antwort löschenDas deutsche Kino prodizierte dazwischen auch immer wieder kleine, leider sehr unterschätze und teilweise auch unbekannte Perlen. Und in Sachen Experiment gebe ich dir auch unweigerlich recht, aber Lola rennt ist einer dieser Filme, die sich bei zweiten mal irgendwie tot gesehen haben :/
CapitanKnaecke 2011/09/02 15:37:10
Antwort löschenbtw: Alle Verallgemeinerungen sind scheiße!
RaZer 2011/08/28 19:41:34
Kommentar löschenEigentlich kaum vorstellbar, dass so ein Film tatsächlich aus Deutschland kommt. Normalerweise wird jeglicher Ansatz von Innovation und jedes Wagnis von den Förderinstitutionen im Keim erstickt. Aber Tykwer hat sich durchgesetzt und liefert ein durchgestyltes, irres und durchaus unterhaltsames Stück Film ab, dass sich auch international nicht zu verstecken braucht. Mit dem Soundtrack, bzw. eigentlich ist es ja nur ein Song, wird das Geschehen perfekt untermalt.
Eine von wenigen rein deutschen Produktionen, die den Flair eines internationalen Projekts hat. Inhaltlich zwar vollkommen sinnlos, aber das versucht der Film auch gar nicht erst zu verschleiern.
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geheimer333 2011/08/28 13:11:25
Kommentar löschenLola rennt ist für mich der beste deutsche Film, den ich je gesehen habe. Innovatives Kino! Geniale Filmische Mittel, Kameraführung, Schnitt und diese lustigen Effekte, alles perfekt.
An Schauspielern, das beste was Deutschland zu bieten hat, es gab Zeiten da hatte Franka Potente noch was drauf.
Geniale Idee, Geniale komplexe Story. Nahezu perfekt!
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mellisee 2011/08/24 22:32:59
Kommentar löschenMit einem rasanten Tempo und einer intelligenten Handlung verdient dieser Film zurecht seine Bedeutung in der deutschen Filmgeschichte. Nichts desto trotz geht mir diese 90er-Jahre Technomusik im Film bisweilen wirklich auf den Nerv, aber das ist Geschmackssache.
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kronenhummer 2011/08/20 19:39:00
Kommentar löschen„Lola rennt“ ist ein zweifellos innovatives Film-Experiment mit einer guten deutschsprachigen Besetzung. Das kann wirklich Eindruck schinden, gelang bei mir aber nur mäßig, so dass ich die Lobeshymnen nur eingeschränkt nachvollziehen kann.
Eine Geschichte – drei Erzählungen. Ich gebe zu, nach Ende der ersten Erzählung war ich verwirrt, was nun die letzten knapp 50 Minuten noch kommen soll, denn schließlich war hier eigentlich Ende. Durch die nachfolgende zweite Variante wurde mir diese Verwirrung jedoch schnell genommen. Dreimal rennt die rote Lola also wild durch die Stadt, um jedesmal einer minimal anderen Situation unterworfen zu sein. Genau hier konnte mich der Film packen, denn diese Behandlung des Gedankens darüber, wie kleinste Entscheidungen und Momente doch alles verändern können, ist wirklich gelungen. Rasant ist Tykwers Werk dabei zweifellos auch, unterstützt durch teilweise nette technische Spielereien mit Kamera und den doch sehr wilden Schnitten, die aber leider sehr schnell ermüden. Die andauernde Techno-Musik soll hier zweifellos auch unterstützend wirken. Vielleicht gelingt der Musik das sogar, aber leider auf eine derart einhämmernde und penetrante Art und Weise, dass dieses auch auf diese Filmlänge nur schwer erträglich ist.
Am Ende ist „Lola rennt“ mit Sicherheit außergewöhnlich und fordert die normalen Sehgewohnheiten heraus, ohne dabei kompliziert zu sein. Aber gleichzeitig ist „Lola rennt“ doch auch nur ein pseudocooler und verspielter Film, der zu schockieren versucht, aber vom Begriff „Kult“, auch mit der Einschränkung „deutscher …“ weit weg ist.
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eastergaard 2011/08/18 16:09:24
Kommentar löschenTom Tykwer hetzt Lola durch die Straßen, lässt sie in 20 Minuten zwischen Glück und Verzweifelung pendeln. Bei ihrem Weg durch die Stadt erkennt man doch, anhand der Menschen die ihr begegnen, wie schnell das Leben sich ändern kann. Auch Filmtechnisch habe ich nichts zu kritisieren. Twyker vermag die Dynamik der Figuren perfekt umzusetzen. Und spätestens nach 20 Minuten passt sich der Herzschlag an den Beat des Scores an. Zu kritisieren gibt es nur den Spannungsbogen der unterwegs ein bisschen leidet.
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Mr.Wallace 2011/08/18 15:53:17
Kommentar löschenGuter, damals frischer deutscher film mit gut eingesetzten Soundtrack
Reiht sich in einer reihe mit "das Experiment" und "Der eisbär" ein
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The MovieBrothers 2011/08/18 13:39:54
Kommentar löschen"Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten, so viel ist schon mal klar"
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Hendrik 2011/08/16 22:17:32
Kommentar löschen"Wie treu bleibt Franka? Wie potent ist Moritz?" (Überschrift eines Interviews mit den beiden Hauptdarstellern anlässlich des Kinostarts, das ich mal gelesen habe. Sowas kann und will ich euch einfach nicht vorenthalten!)
3 Remixe eines Grundthemas u.a. mit den Bestandteilen: Lola rennt. Manni telefoniert. Techno (hippe Trendmagazine würden hierbei doch vom Rhythmus schreiben, in dem das Herz der Hauptstadt schlägt, oder?). Flash-Forward-Fotografien. Aber leider hätte man mehr damit machen können. Ein Radfahrer! Ludger Pistor! Ein böser Vater in der Bank. Verzweiflung. Lola schreit. Das nervt. Ein Krankenwagen. Ein Supermarkt. Happy End? Rotes Bettgeflüster. Bremst leider den Film aus. Markiert aber den Übergang zur nächsten Version.
Lola rennt. Durchaus unterhaltsam. Doch mir hat da der letzte Kick gefehlt. 1998 hätte ich wohl gesagt, das der Film zu sehr auf hip getrimmt ist. Wirkt aber 2011 nicht in seinem Entstehungsjahr gefangen. Zeichen für Zeitlosigkeit? Warum habe ich den erst heute das erste Mal gesehen?
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Mocko6659 2011/08/16 22:35:32
Antwort löschenDas habe ich mich auch gerade gefragt! Warum erst heute? Die Antwort ist einfach: Arte.
Alle 3 Antworten zeigen
patcharisma 2011/08/16 22:54:31
Antwort löschenLola rennt habe ich nie kapiert... xD
der cineast 2011/08/16 23:09:33
Antwort löschenGnaz starkes ding.
peppermind 2011/08/16 21:40:37
Kommentar löschenWirklich guter und mitreißender Film, der nicht nur aufgrund seines Tempos überaus kurzweilig ist. Er erreicht im Grunde seine selbstgesteckten Ziele: Filmisch und künstlerisch anspruchsvoll, philosophisch aber dann doch zu vernachlässigen - wer den mehr als nervigen und ziemlich dämlichen 90er Technosoundtrack ignorieren kann, findet in "Lola rennt" einen der besten deutschen Filme der letzten Jahre.
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Benni-THE-KING 2011/08/16 21:39:52
Kommentar löschenWirklich toll inszenierter Action Film. Bei der Story wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Außerdem stört es mich als Berliner das die da plötzlich von einem Ort zum anderen springt. Also wenn man schon einen Film in quasi Real Time dreht und dann auch noch an relativ bekannten Orten, dann doch bitte so das das ganze realistisch ist.
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Taddl 2011/07/29 20:53:18
Kommentar löschenAus einer wirklich unfassbar simplen Geschichte wird ein fast schon philosophisches Kunstwerk mit viel Tiefe.
Die spannende Atmosphäre, welche sich über den ganzen Film erstreckt, wird von einem wunderbaren Sountrack untermalt, den ich mir nicht passender hätte vorstellen können.
Die ausdrucksvolle Farbwahl und die makellos in Szene gesetzte Geschichte machen den Film alles in allem zu einem prächtigen Erlebnis.
Kann ich nur empfehlen.
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novexx 2011/07/27 09:43:47
Kommentar löschenCoole Idee, gute Umsetzung... geile Rote Haare :)
Ein was wäre Wenn Film...sowas trifft einfach meinen Geschmack.
Klare Empfehlung von mir!
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