Mega Python vs Gatoroid

Mega Python vs Gatoroid (2011),
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Actionfilm

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.2 Community
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von Mary Lambert, mit Deborah Gibson und Tiffany

Nachdem eine neue Art von Riesen-Pythons die Everglades unsicher macht, beginnen die Park Ranger damit, Mutanten-Alligatoren zu züchten, um die Bedrohung abzuwenden. Doch bald schon gerät der Kampf zwischen den gigantischen Tieren außer Kontrolle und ganz Miami ist in Gefahr…


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Mega Python vs Gatoroid

Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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6.5Ganz gut

The Asylum, die wohl dreisteste Produktionsfirma der USA, hat sich ihr Nischendasein redlich erkämpft und nun ihren bisher wohl besten Film vorgelegt.

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Kommentare (2) — Film: Mega Python vs Gatoroid

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crab1973

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Bewertung3.0Schwach

Als ich letztens durch die Kanäle zappte und mal wieder auf dem SciFy Channel hängenblieb kam es durch viele unabsehbare Faktoren (Spät, Breit, Fernbedienung runtergefallen und keine Lust gehabt sie aufzuheben) dazu, dass ich mal wieder einer „Asylum“ Produktion beiwohnen durfte.

Einen Kommentar wollte ich eigentlich nicht dazu schreiben. Aber am nächsten Tag kamen mir, unter der Dusche, doch noch einige Gedanken dazu in den Sinn. Das ist schon bemerkenswert, weil ich solche Produktionen schneller vergesse, als das ich dazu was schreiben könnte und ich mir meistens diese CGI Katastrophen gar nicht ganz ansehe. Meistens jedenfalls.

Der erste Gedanke den ich hatte war dann auch gleich, dass das ja die ideale Retourkutsche für den geschätzten Freund Horro ist, dem ich ja meinen Ausflug auf die „Titanic 2“ verdanke und der sicherlich sehnlichst darauf wartet einen ganz, ganz tollen Filmtipp aus der „Asylum“ Schmiede von mir zu bekommen. Außerdem hat Horro letztens geschrieben das er aus dem Jura stammt. Damit ist er schon einmal wesentlich älter als ich dachte und sollte sich demnach auch ganz gut mit großen Echsen auskennen.
Wenn jetzt einer meint, ich hätte diesen Kommentar nur geschrieben um meinen blöden Jura Gag unterzubringen hat er natürlich vollkommen recht. Aber vielleicht sollte ich doch noch was zum Film schreiben, wir sind hier ja schließlich eine ernsthafte Community mit hohem inhaltlichem Anspruch und selbst solch eine Billigproduktion verdient eine faire und objektive Bewertung. (Wieso bekomme ich jetzt gerade Zahnschmerzen?)

Worum ging es noch gleich? Mist, meine „Asylum“ Amnesie fängt schon wieder an. Ach ja!

Eine komplett verrückte Tierrechtsaktivistin setzt, aus Versehen oder nicht, Pythons in den Everglades aus. Das Geschlängel schlägt sich auch gleich den Magen mit ortsansässigen Menschen und Alligatoren voll. Was allerdings von der, ebenfalls komplett verrückten, Chefin der Polizei natürlich nicht toleriert werden kann. So füttert sie die schwimmenden Handtaschen mit Wachstumshormonen und Muskelaufbaumitteln. Das ist sicherlich die erste Idee, die jeder vernunftbegabte Mensch auch sofort gehabt hätte und so fressen die Allis die Hormone, die Schlangen fressen die Alli Eier und alle wachsen gediegen vor sich hin, bis sie die Länge von S-Bahnen erreicht haben. Dann wollen die Reptilien auch mal was erleben und es zieht sie, wie so viele uralte Wesen, nach Miami.

Ich will dieses Mal nicht so sehr auf die grottigen CGIs eingehen, da ich denke, dass eigentlich jedem klar ist was ihn bei einer „Asylum“ Produktion an Computereffekten erwartet. Das Ganze bewegt sich wieder einmal auf Playstation 1 Niveau und wenn man bedenkt, dass „Jurassic Park“ schon fast zwanzig Jahre auf dem Buckel hat und „Lake Placid“ immerhin auch schon dreizehn, ist das nur noch traurig. Aber andererseits …
Wenn durch einen merkwürdigen Zufall Außerirdische gelandet, bei „Asylum“ angeklopft und, dank ihrer überlegenden Technik, Stan Winston und Ray Harryhausen zum Leben erweckt hätten, die sich dann mit ILM zusammengetan hätten um die Special Effects zusammen zu produzieren… Dann, ja dann wäre das immer noch kein guter Film geworden.

Aber diesmal hat es mich doch noch einigermaßen amüsiert und es ist der erste Film aus der Billigschmiede der es auf satte DREI Punkte bei mir bringt. Das ist neuer Bewertungsrekord für unsere Mockbuster Master und das hat auch seine Gründe.

Für „Asylum“ Verhältnisse ist das erstaunlich selbstironisch geworden, nicht nur ungewollt und der Regisseur hat dadurch (und durch einige nette Kameraeinfälle) Sympathiepunkte bei mir einsammeln können.
Die geben die Hauptdarstellerinnen gleich wieder ab. Eigentlich ist der ganze Film nur ein ewiges Rumgezicke zwischen den beiden. Ich nenne sie jetzt einfach Tiffany und Amber.
Tiffany (verrückter Sheriff) heißt wirklich Tiffany und hat offenbar keinen Nachnamen. Amber (verrückte Tierrechtsaktivistin) heißt überhaupt nicht Amber, aber da das so wunderbar Softpornomäßig klingt lass ich das jetzt so. Die beiden sehen nicht nur so aus als ob sie eher diesem Metier zuzuordnen sind, sie agieren auch auf diesem Niveau.
Tiffany überlässt sogar, ab der Hälfte des Films, ihrem Dekolleté komplett das schauspielern und die üppige Rothaarige fährt damit nicht schlecht. So ist wenigstens etwas im Film enthalten, was das Attribut „Mega“ rechtfertigt.
Wie gesagt, Tiffany und Amber haben sich ständig in den Haaren und so wundert es nicht, dass vor dem monströsen Showdown sogar noch ein Catfight mit Torten- und Schlammschlacht angesagt ist.
Ein wenig leidgetan hat mir dabei schon etwas Cruz Castillo, äh, Al Martinez. Der muss sich nicht nur mit Riesenechsen und Riesenreptilen rumschlagen, sondern auch noch mit den beiden Riesenidiotinnen. Außerdem macht er, als einziger, seine Sache recht gut. Robert Rodriguez sollte Erbarmen haben, ihm eine Knarre in die Hand drücken und ein paar coole One Liner in den Mund schieben. Hätte er bestimmt drauf.

Eine Menge Spaß macht auch die innere Zeitlinie des Films, in der Sachen, die eigentlich Stunden dauern müssten, in Sekunden passieren und Sachen, die blitzschnell erledigt wären sich ewig hinziehen.

So lieber Horro. Das sollte genügen um Dir Deinen „Asylum“ Film so richtig schmackhaft zu machen und ich erwarte dann mal Deinen Kommentar. Kann ruhig dauern.
Alle anderen mögen sich mit größter Vorsicht diesem Werk nähern, lieber zweimal überlegen ob sie diesen Streifen wirklich sehen möchten. Ich besitze, wie gesagt, die wunderbare Gabe der „Asylum“ Amnesie und werde den kompletten Film in drei Sekunden vergessen haben.

Drei… zwei… eins… und weg.

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crab1973

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@Rooster...: Der Name wurde geändert, weil der alte Name dem Sender "zu begrenzend" war. (http://www.scifi-forum.de/news-ank-ndigungen/news-forum/55114-scifi-channel-syfy-channel-umbenannt.html).
Die Begründung klingt übrigens mehr als dumm...


RoosterCogburn

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@crab1973: Du brauchst keine Befürchtungen haben. Ich werde mir den Film nicht ansehen. Ich habe meine Asylum Erfahrung bereits mit "Titanic 2" gemacht ;)
Und danke für die Info bezgl der Senderumbenennung. Ist aber schon kurios, was aus marketingtechnischen Gründen alles gemacht wird. Wobei es eigentlich doch nur den amerik. Sender betrifft. Die anderen, die ebenfalls zur Gruppe gehören, müssen logischerweise folgen. - Aber der Name "Siffy" hat auch was für sich :D


guggenheim

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die gute Tiffany, die in den 80ern als Sängerin wohl ein paar Hits hatte (wusste ich zwar nichts von, aber was soll's), wurde unter Garantie nicht wegen ihres Schauspieltalents besetzt, sondern weil sich noch eine Handvoll Menschen an sie erinnern kann und sie ganz schön dicke Hupen hat. Die sind auch mit Abstand das Erwähnenswerteste an dieser Asylum-Produktion. Ansonsten ist alles wie gehabt: billigste Effekte, dümmliche, auf Klischees aufbauende Story, schauspielerische Leistungen auf niedrigem Niveau (A Martinez ist ein wenig besser als die anderen Pfosten). Aber ein paar absichtlich eingestreute Gags sind ganz nett, das Luftschiff mit Asylum-Werbung drauf beispielsweise.
Alles in allem vollkommen verzichtbar, aber es gibt schlimmere Verbrechen...

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lieber_tee

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Ich habe Monty Python zuerst gelesen...


guggenheim

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DAS hätte sicherlich mehr als 2,5 Punkte gegeben :D


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