Mein Onkel
Mon oncle (1958), FR/IT Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 23.06.1959
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15 Kommentare
Keine
von Jacques Tati, mit Jacques Tati und Jean-Pierre Zola
In Mein Onkel findet sich Jacques Tati in seiner Rolle des Monsieur Hulot zwischen seinem chaotischen Altbau-Viertel und der modernen Zukunftswelt seiner Verwandschaft gefangen.
Die Eltern des kleinen Gérard Arpel wohnen in einem hoch modernen, vollautomatisierten Haus. Dort regieren Sauberkeit und Perfektion, Kälte und Monotonie. Die Küchengeräte verrichten alle Hausarbeit fast roboterartig, und Madame Arpel hat eigentlich nur zwei Vorlieben: putzen und Ordnung halten. Wie gut, dass es Onkel Hulot gibt. Der ist Gérards bester Freund und wohnt in der Dachwohnung eines uralten Hauses. Dort ist die Welt noch in Ordnung – weil eben nicht alles in perfekter Ordnung ist. In den industrialisierten Hightech-Sphären seiner elitären Verwandtschaft findet sich Monsieur Hulot allerdings gar nicht zurecht. Wenn der schrullige Onkel nur das Haus der Arpels betritt, scheint er verloren. Für Gérard hingegen ist der seltsame Verwandte mit den eigenartigen Bewegungen die einzige Verbindung zu einer anderen, lebenslustigen Welt. Doch davon wollen die Eltern nichts wissen. Nach jedem Streifzug mit dem schwarzen Schaf der Familie wird Gerald erst einmal kräftig eingeseift, bevor er die elterliche Villa betreten darf.
Hintergrund & Infos zu Mein Onkel
Tatis Hulot sagt nicht einen Satz in dem Film, obwohl er die Hauptrolle in dem Film spielt. Für die englische Version My Uncle wurden die französischen Schilder durch englische ersetzt. Die französisch-italienische Coproduktion gewann bei der Oscar-Verleihung die begehrte Trophäe für den besten ausländischen Film. Damit ist Mon Oncle der dritte Film in der Geschichte der Oscarverleihungen, der diese Auszeichnung erhält. Der erste war La Strada – Das Lied der Straße 1956. Mon Oncel ist Jacques Tatis erster Film in Farbe, mit altmodischer, typisch französischer Musik untermalte Tati die Altstadtszenen. Für das moderne Wohnen gibt es keine Musik, nur Brunnengeplätscher.
Vollständige Handlung
Die Familie Arpel ist kürzlich erst in ihr modernes neues Haus gezogen. Madame Arpel (Adrienne Servantie) ist sehr stolz ihr neues Zuhause und ist die meiste Zeit mit dem Putzen beschäftigt. In der übrigen Zeit stattet sie den Neubau so minimalistisch wie möglich, aber höchst modern aus. So arbeiten inzwischen das Garagentor, die Türen und Küchengeräte vollautomatisch. Wenn es am Gartentor klingelt, schaltet die Frau des Hauses den zentral im Kiesgarten positionierten Brunnen ein, bevor sie auf den Türöffner drückt. Der Herr des Hauses Monsieur Arpel (Jean-Pierre Zola) hat selbst kaum Zeit, dass neue Haus zu genießen. Der untersätzte Mann ist der Generaldirektor einer Plastikschlauch-Fabrik.
Ihr gemeinsamer Sohn Gérard (Alain Bécourt) fühlt sich in der perfekt funktionierenden Wohnmaschine nicht wohl. Mit anderen Lausbuben spielt er auf der Straße Passanten und Autofahrern Streiche. Am Liebsten zieht der Junge mit seinem wortkargen, leicht verschrobenen Onkel (Jacques Tati) durch die Altstadt. Monsieur Hulot hat Zeit und kennt fast alle Menschen in der kleinen Altstadt. In der gefühllosen Industriewelt findet er sich nicht zurecht und müht sich vergeblich mit der fortschrittlichen Technik ab. Er nimmt lieber einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und wohnt weiterhin in seiner alten verwinkelten Wohnung. Nicht nur weil Gérard von den gemeinsamen Ausflügen mit seinem Onkel völlig vertreckt zurückkommt, ist sein Vater auf seinen Schwager nicht gut zu sprechen. Monsieur Arpel versteht Monsieur Hulot einfach nicht. Vor allem versteht er nicht warum sein Sohn den schusseligen Mann sichtlich gern hat und ihn missachtet. Aber am Ende wird auch der pflichtbewusste Generaldirektor dazulernen. (wikipedia)
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Cast & Crew
- Genre
- Satire, Slapstickkomödie, Tragikomödie, Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Paris, Vorstadt
- Handlung
- Altstadt, Auto, Autounfall, Eltern-Kinder-Beziehung, Fabrik, Fabrikarbeiter, Garage, Garten, Haushälterin, Hund, Kultfilm, Laterne, Möbel, Neubau, Schwager, Springbrunnen, Stadtporträt, Straße, Vater-Sohn-Beziehung
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Kommentare (13) — Film: Mein Onkel
ElMagico Sun, 21 Oct 2012 18:48:34 -0000
Kommentar löschenDa kann sich der Mensch Mühe geben wie er will, den Menschen wird er doch nie gänzlich kontrollieren. Und das Leben schon gar nicht.
Das zeigt uns das zweite kleine Abenteuer des Monsieur Hulot, welches dabei Begriffe wie Kritik oder Satire links liegen lässt. Was Jacques Tati hier macht, geht für mich nämlich schon einen Schritt weiter, fast würde ich es philosophisch nennen. Er zeigt auf, klagt aber niemals an. Er deutet auf Fehler, bietet aber keine Lösungen an. Denn ich denke, die gibt es für ihn gar nicht. Der Mensch steht immer im Mittelpunkt und er scheint es zu lieben, das eben dieser Mensch jegliche Berechnungen, Planungen und Visionen der Zukunft Ad Absurdum führen kann. Tati, und eben auch Hulot, mag den Menschen. Sympathisch oder unsympathisch, es scheint für ihn immer wieder ein Vergnügen zu sein, seine eigene Spezies dabei zu beobachten, wie sie versucht ihr Umfeld durch Regeln, Rituale und Zäune zu ordnen und zu organisieren versucht.
Durch das tolle Set-Design wird einem hier, noch mehr als bei "Les Vacances de Monsieur Hulot" deutlich die Diskrepanz zwischen menschlicher Natur und seinem Umgang mit dem täglichen Leben aufgezeigt. In dieser Überspitzen Welt wird versucht genau das auszuschalten, was eben dieser Welt immer wieder in die Quere kommt: der Zufall. Oder nennen wir es Trieb. Oder Unvermögen. Oder Lust. Oder Laune. Alles was eben nicht da war und plötzlich über uns kommt. Das was man mehr oder weniger oft unterdrückt. Unterdrücken muss. Kinder tun dies seltener. Hunde nie. Auch das sagt uns Tati.
"Men oncle" hat daneben aber auch wunderbare Blödeleien zu bieten, die einfach nur herrlich komisch sind, manchmal fast schon erschreckend kreativ und teilweise...ja teilweise sind diese unvergesslich. Die Szene, in der Hulot Nachts im Garten herumschleicht und das Apel Ehepaar durch ihre runden Fenster nach dem Rechten sehen...ich werde das nie mehr vergessen. Das ist Perfektion! Und verdammt lustig obendrein.
Tiefsinnig. Lustig. Wunderschön anzusehen. Toll.
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mariega Mon, 22 Oct 2012 08:50:21 -0000
Antwort löschenWie Monsieur Tati, sehr gut beobachtet von dir! Le sens de l'humour, ein Sinn für Humor ganz einfach!
ElMagico Mon, 22 Oct 2012 09:29:45 -0000
Antwort löschenMerci!
Andy Dufresne Mon, 22 Oct 2012 09:34:24 -0000
Antwort löschenToller Kommentar,ja!
mariega Mon, 22 Oct 2012 09:44:16 -0000
Antwort löschenDa ich diese Filme schon lange her gesehen habe, gibts du mir wirkilich Lust, sie richtig wieder zu "beobachten". Merci à toi :)!
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ElMagico Mon, 22 Oct 2012 09:58:13 -0000
Antwort löschenDas klingt ja sweet :)
Danke Andy! :)
Demine Sat, 11 May 2013 23:34:54 -0000
Antwort löschenIrgendetwas in mir sagt, dass Tatis Filme mir nicht gefallen werden, weswegen suche ich hier gerade nach Kommentaren gesucht habe, die mich zumindest dazu bewegen könnten seine Filme zu schauen. Ich denke dass du das mit deinem Neugierde erweckenden Kommentar geschafft hast :)
hollygolightly1 Tue, 16 Oct 2012 15:12:22 -0000
Kommentar löschenIn dieser 1958 erschienen Komödie von und mit Jacques Tati scheint nicht nur Monsieur Hulot ein wenig „schrullig“ zu sein, sondern auch viele weitere Charaktere, wobei diese im Gegensatz zur Hauptfigur ganz und gar nicht sympathisch wirken. Und das sollen sie scheinbar auch nicht. Denn mit seinem lakonisch-ironischen Humor und der kreativen, liebevollen sowie tadellosen Inszenierung gelingt Tati eine unvergleichbare Satire auf den Lebensstil modernistischer Snobs im technisierten Zeitalter.
„Mon oncle“ ist einfach herrlich skurril und kreativ. Diese Wirkung hat der Film unter anderem seinem einzigartigen Szenenbild zu verdanken, welches durch Statik und Geometrie gekennzeichnet ist und somit den Inhalt angemessen widerspiegelt. Die Bildkomposition ist absolut einmalig und lässt den Film als Ganzes wie ein modernes Kunstwerk erscheinen. Es ist beeindruckend, wie hier bunte Farben, verspielte Musik und dezente Gesten miteinander harmonieren und ebenso interessant ist das zeitlose Thema, welches Tati mit liebenswürdiger Leichtigkeit behandelt.
„Mon oncle“ war mein erster, aber definitiv nicht letzter Film von ihm. Ich kann mir gut vorstellen, dass er der „französische Chaplin“ war und freue mich auf seine anderen Werke. Doch fürs Erste bin ich begeistert. Begeistert vom Film und vor allem von Monsieur Hulot, den man einfach gern haben muss.
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Iamthesword Tue, 16 Oct 2012 15:48:44 -0000
Antwort löschenDu musst unbedingt "Les vacances de M. Hulot" und "Playtime" anschauen.
hollygolightly1 Tue, 16 Oct 2012 16:08:43 -0000
Antwort löschenJaa, werde ich definitiv! Der hier war schon so toll :)
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Iamthesword Tue, 16 Oct 2012 18:29:02 -0000
Antwort löschenUnd die Filmmusik! Ohrwurmverdächtig. Ich hab' die mal auf 'nem Filmmusikfestival live (im Ensemble) aufgeführt und hab das Ding wochenlang nicht aus dem Kopf gekriegt. Da-da-dadadada, da-da-dadadada....
Die Küchenszene mit der Plastikkanne findet sich übrigens etwas abgewandelt bei Mr. Bean:
http://www.youtube.com/watch?v=PCm82O35VT8
hollygolightly1 Wed, 17 Oct 2012 22:12:46 -0000
Antwort löschenDie Filmmusik ist wirklich schön.
Hagen Hagen Wed, 06 Jun 2012 20:55:48 -0000
Kommentar löschenIch bin davon ausgegangen, dass mich hier mindestens eine 9 erwartet, aber da ich mich so gelangweilt habe, ist's dann doch nur ne 6 geworden. Ja, es gibt eine Reihe lustiger Einfälle, aber die Inszenierung ist mir wirklich zu...äh...onkelig.
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dbeutner Tue, 27 Sep 2011 10:28:37 -0000
Kommentar löschenEndlich habe ich auch mal Tati auf dem Programm, wollte ich ja schon lange. Was soll ich sagen: Großartiger Humor, und weil's hier noch keiner gesagt hat, wage ich es, im Wissen darum, dass mir das nicht als Erstes auf der Welt aufgefallen ist: Pan Tau meets Loriot meets Buster Keaton (ansonsten wird noch gerne Chaplin zum Vergleich herangezogen, aber da ich bis auf Ausnahmen kein so großer Chaplin-Fan bin, ist mir das nicht selbst in den Sinn gekommen, auch wenn's objektiv rel. nahe liegt). Achja, und ein bisschen Partyschreck ist auch noch drin. Alles Dinge, die ich für ihre Eigenarten im Humor sehr mag.
Die ersten 15-20 Minuten ziehen sich leider etwas und versprühen auch noch nicht die Spritzigkeit und augenzwinkernde Bosheit des Rests. Dann aber wird's doch rel. dicht, und die Moral - "Hunde sind die besseren / authentischeren Menschen" - führt den Film ebenso liebevoll zu Ende.
Neben der Eigenart des Humors sind aber auch die einzelnen Ideen und vor allem auch Bildkompositionen - etwa das Haus mit den Augen, in denen sich gar Pupillen bewegen - extrem großartig, originell, witzig.
Und für 1958 ist der Film auch schlicht bedeutend in seiner Warnung vor dem Verliebtsein ins technisch Machbare, kalte, entmenschlichte. Roboterstaubsauger waren 1958 sicherlich reine Vision, zumindest die gibt es inzwischen käuflich zu erwerben.
Macht sehr viel Lust auf mehr.
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patcharisma Mon, 13 Jun 2011 15:28:43 -0000
Kommentar löschenTati's allergrösster Filmerfolg und Oscar-Winner "Mon Oncle" ist auch nach 50 Jahren noch eine bemerkenswerte surreale und visionäre Reise in die Parallel-Welt des "Age of Plastic", gestreut voller allerliebsten Kleinst-Details. Das Ganze ist nicht einfach nur witzig und kritisch, sondern genau so melancholisch und hochpoetisch. Die Schnittstelle zwischen der modernen und der alten Welt wird symbolisch durch die Überreste eines abgerissenen Hauses gezeigt (und die dahinter emporsteigenden Betonblöcke) und durch den Einsatz von französischer Muzette untermalt. Nach all den Jahren wirkt natürlich auch die "technologisierte" Welt wieder herrlich nostalgisch, das gibt dem Film heutzutage grad nochmals eine spezielle Note. Das Anfangsbild und das Schlussbild sind das Gleiche: Frei streunende Hunde, die sich nicht in normative Gesetzmässigkeiten einbinden lassen. Genau wie die Kinder, denen in jeder Zeit immer wieder die Aufgabe zuteil wird, die Welt der Erwachsenen zu hinterfragen.
Wer sich auf diesen ancient Trip einfach mal so einlässt, vergisst irgendwann das, was man heutzutage vielleicht als etwaige "Längen" empfinden könnte und wird dafür dann auch belohnt.
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WaaayneTrain Tue, 31 May 2011 07:09:05 -0000
Kommentar löschenTati ist einfach genial! Ein Hauptdarsteller der nicht spricht, alle andern schon das finde ich einfach klasse. Hat man sich an den Stil des Filmes gewöhnt ist der Film sau witzig, auf eine seltsame art, alles ist sehr surreal und es gibt so viel Kleinigkeiten im Hintergrund die einem zum lachen bringen. Ganz klasse auch als Tati den Ziegelstein von der Mauer fällt und er ihn anschliessend wieder hinlegt.
Nach c.a. 30 Minuten wurde es mir allerdings zu langweilig, weil nichts unvorhersehbares geschieht. nach 60 min habe ich umgeschaltet.
Allerdings werde ich Mon oncle auch nicht bewerten, denn ich bin sehr viel jünger als der Film und denke, dass ich die Qualität solch alter Werke, die für mich ungewöhnlich gedreht sind, nicht gut beurteilen kann.
Trotzdem ganz nett dieses Filmchen.
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doctorgonzo Tue, 31 May 2011 07:19:20 -0000
Antwort löschenAlter und Zugang zu einem Film haben in meinen Augen garnichts miteinander zu tun. Aber ich finde es fair von Dir, dass Du einen Film nicht bewertest, den Du nicht komplett gesehen hast.
WaaayneTrain Tue, 31 May 2011 07:37:20 -0000
Antwort löschenIch will damit sagen, ich bin in einer anderen Zeit geboren und aufgewachsen, der Film wirkt nach 30 minuten ziemlich eintönig auf mich, aber ich weiss nunmal nicht, was damals einen guten Film ausmachte und was technisch möglich war. Das ist wie mit der Musik, diese entwickelt sich auch rasend weiter und wird immer moderner. Leute aus den 80er-Jahren hören vielleicht immernoch regelmässig Black Sabbath oder Deep Purple während die junge generation Foo Fighters oder Kings of Leon hört.(=
hoffman587 Mon, 30 May 2011 20:38:21 -0000
Kommentar löschenMon Oncle
"Mein Onkel" ist eine liebevolle, amüsante und kritische Gesellschaftssatire mit feiner Ironie von Jaques Tati aus dem Jahre 1958, die eine Karikatur von der sterilen, gefühllosen, modernen und automatisierten Welt darstellt.
Und genauso wurde auch die Geschichte angelegt, um es kurz zu machen, Monsieur Hublot "kämpft" dieses Mal im automatisierten Haus seiner Schwester gegen die tückische Technik.
Des weiteren ist Jaques Tati in seiner Paraderolle als lebenskluger und tollpatschiger Monsieur Tati, das zweite Mal nach "Die Ferien des Monsieur Hublot", brillant.
Noch wichtiger ist aber, dass die Regie und die Kamera ausgezeichnet sind, die vor einfallsreichen Ideen nur so strotzen.
Dazu sind die Charakterzeichnungen gelungen, die Dialoge gut und die meisten der Slapstickeinlagen komisch.
Aber auch wenn der Film heute technologisch veraltet ist, so bleibt dieses Werk immer noch zeitlos bissig und ungeheuer faszinierend.
Unstrittig ist also, dass "Mein Onkel" eine witzige und durchaus auch warmherzige Zivilisationskritik ist.
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Bradbury Tue, 31 May 2011 22:51:20 -0000
Antwort löschenDu gräbst ja hier einen Klassiker nach dem anderen aus. Ich schäm mich schon, weil ich die alle noch nicht gesehen hab.
hoffman587 Tue, 31 May 2011 22:54:41 -0000
Antwort löschenJa, bin mal wieder in Klassikerstimmung, aber irgendwann schaffst du die auch noch...
Benner Mon, 30 May 2011 14:59:41 -0000
Kommentar löschenVorhersage von 9,5 aber einer der langweiligsten Trailer, die ich jemals gesehen hab oO Da muss aber noch ordentlich was kommen heute Abend...
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hoffman587 Mon, 30 May 2011 15:08:07 -0000
Antwort löschenWerd ihn mir auch heute mal anschauen, um das zu überprüfen.
Benner Mon, 30 May 2011 15:10:53 -0000
Antwort löschenIch weiß noch nichtmal wieso da so eine derbe Vorhersage kommt und den Trailer fand ich verdammt dürftig, haste dir den angeguckt?^^
hoffman587 Mon, 30 May 2011 15:11:41 -0000
Antwort löschen...aber ich glaube auch, wenn du denn "Trailer hier auf mp meinst, dass das ein Filmausschnitt ist.
Benner Mon, 30 May 2011 15:13:29 -0000
Antwort löschenOkay das mag sein aber aus irgendeinem Grund muss die Szene ja was haben, was den Film interessant machen soll...pero es lo contrario :D
hoffman587 Mon, 30 May 2011 15:15:45 -0000
Antwort löschenManhmal werden wahrscheinlich einfach langweilige Trailer eingefügt, aber der Film ist wahrscheinlich gut, mich interessiert die Handlung und die Kritiken scheinen ja auch sehr positiv auszufallen oder?
Benner Mon, 30 May 2011 15:21:49 -0000
Antwort löschenJops, der ist Kritiktechnisch eher im oberen Bereich angesiedelt. Ich lass mich da einfach mal überraschen, meine Erwartungen sind zumindest in den Keller gerutscht, vielleicht zahlt sich das ja aus :D
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hoffman587 Mon, 30 May 2011 15:28:03 -0000
Antwort löschenVielleicht, bei dir wirds ne 7.0, bei mir ne 8.0 und dann rundest du wieder auf;)
Benner Mon, 30 May 2011 15:41:40 -0000
Antwort löschenNe 7 is schon hochgepokert hoffi :D Diesmal rundest du ab^^
bootsmann13 Tue, 15 Dec 2009 18:35:02 -0000
Kommentar löschenIch bin gerade durch den Besuch auf Patcharismas Profil über Jacques Tati gestolpert. Einer meiner großen Lieblinge. Hatte ich ganz vergessen. Mon Oncle ist nicht mein Lieblingsfilm des Meisters, aber trotzdem gaaaanz weit vorne!
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soziBrötchen Sun, 22 Nov 2009 21:16:09 -0000
Kommentar löschenMon Oncle ist aus mehreren Gründen einer meiner Lieblingsfilme.
Der Humor Tatis zündet hier wie wie in keinem anderen seiner brillianten Filme und persifliert das Spießertum auf göttliche Weise. Definitiv eine der besten Komödien, die je gedreht wurden. Feiner und leiser Slapstick ist man aus wenigen Filmen gewohnt. Meist ist es laut und oft über's Ziel hinaus geschossen.
Nicht so hier. Banale Alltagssituationen werden zu einem Feuerwerk der Hochkomik, jede Szene passt perfekt.
Mit der folgenden Aufzählung können nur die etwas anfangen, die desn Film gesehen haben, aber ihnen wird ein leises Schmunzeln entlockt werden:
Der Springbrunnen, oh! ein Blatt, Hunde, Pfannkuchen, Laternenpfähle, lichtempfindliche Wellensittiche, hüpfende Kaffekannen, rasenmähende Nachbarn.
Zu den immer sitzenden Gags gesellt sich eine brilliante Kritik an Zivilisation, Gesellschaft, dem Kleinbürgertum und der Technik im Allgemeinen.
Hulot mag die Party seines Schwagers sprengen, aber dieser Film ist die Party aller guten Eigenschaften.
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alter.native Thu, 12 Feb 2009 09:49:53 -0000
Kommentar löschenKlar, die Handlung ist eher banal aber in ihren einzelnen Sequenzen auch als Zivilisationskritik zu verstehen, z.B. die neureiche Fabrikantenfamilie in der sterilen Luxusvilla (Mitte der 50er jahre war die Zukunftsgläubigkeit ja noch grenzenlos!). Herrlich auch immer wieder anzuhören, wie Tati in seinen Filmen die Nebengeräusche, wie Stoffrascheln oder Schritte, über den eigentlichen Ton erhebt und damit ein vollkomen neues Hörgefühl schafft. Trotz einiger etwas ausgeleierter Slpastikeinlagen einer der Kassiker im Filmolymp!
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rkuehne Sat, 16 Feb 2008 17:20:14 -0000
Kommentar löschender Film ist surreal und dadurch ziemlich witzig, was aber irgendwie auf der Strecke bleibt, ist die Handlung... und weil die lange nicht zu erkennen war, bin ich eingeschlafen...daher nicht so eine gute Wertung...
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sancho Sun, 02 Dec 2007 19:49:19 -0000
Kommentar löschenEiner der besten surrealistischen Spaßfilme, die es gibt. Wenn Du Dich eingegroovt hast, kannst Du Dauertränen lachen. Nebenbei wunderschön fotografiert.
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