Das Lied der Straße

La Strada, IT 1954

Community:

7.3

Sehenswert

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Kritiker: 7.1

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Genre
Road Movie, Melodram
Inhalt

Für ein paar Groschen kauft sich der grobschlächtige Gaukler Zampano eine neue Assistentin, das naive Mädchen Gelsomina. Obwohl Gelsomina von Zampano verachtet und mißhandelt wird, fühlt sie sich an ihn gebunden und hält unbeirrbar zu ihm. Eines Tages tötet er den verrückten Seiltänzer Matto, der für Gelsomina ein echter Freund war. Diese Tat bringt eine entscheidende Wende für ihrer beider Leben.

Cast
Anthony Quinn, Giulietta Masina, Richard Basehart, Aldo Silvani, Marcella Rovere, Livia Venturini Mehr
Regisseure
Federico Fellini
Autoren
Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Federico Fellini
Laufzeit
108 Minuten

Über diesen Film

Handlung

Der über das Land fahrende Artist Zampano (Anthony Quinn) sucht Ersatz für seine verstorbene Assistentin Rosa. In einem kleinen Ort an der Küste wird er fündig. Für 10.000 Lire kauft er Gelsomina (Giulietta Masina) ihrer … Mehr

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Kritiker — Sehenswert 7.1

Der Film Das Lied der Straße wurde von 15 Kritikern bewertet.

Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...

9.0Herausragend

Meisterlich erzählt Fellini seine Außenseitergeschichte als Parabel über Geschlechterhierarchien, italienische Erziehung und das Erwachsenwerden. Die tragende Musik von Nino Rota wird bestärkt durch das überragende Mimenspiel Giulietta Masinas, während das Lied der Straße vor allem eines der Abschiede bedeutet: Eine lebensbejahende, menschliche Geschichte, die in ihrer stilisierten Inszenierung und dem Mut zur Fantasie mehr über den Neorealismus verrät, als es sich Fellinis Gefolgschaft seinerzeit vor Augen zu führen wagte.

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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier

6.0Ganz gut

Schräges Liebesdrama von Fellini mit einem großartigen Anthony Quinn. Abstriche gibt es meiner Meinung nach für Fellinis Ehefrau Guilietta Masina, deren Charakter wohl kindlich naiv erscheinen soll, jedoch clownesk wirkt und eine billige Chaplin-Kopie darstellt.

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Kommentare — Sehenswert 7.3

Der Film Das Lied der Straße wurde von 247 Mitgliedern bewertet.

JimiHendrix

Bewertung7.5Sehenswert

Ein Klassiker Frederico Fellinis der fast zeitlos zu sein scheint.

Ich sah diese wertvolle Kamelle irgendwann die Tage nachts bei RBB anlässlich des 90. Geburtstag des verstorbenen Regisseurs. Ich habe zwar schon so manches von Fellini gesehen und drückte mich aber noch etwas vor diesem Klassiker. Dann fing er mich aber beim rumschalten ein und ich musste ihn gucken.

Die Story ist eigentlich recht schnell abgewickelt, aber die Art und Weise, wie Frederico Fellini sie zu erzählen weiß, gibt dem Film eine besondere Note. Wie er die beiden so unterschiedlichen Hauptcharaktere mit einander verbindet, obwohl da überhaupt nichts ist, trotzdem, so scheint es zumindestens, schafft er es.

Giulietta Masina als die kindlich-liebenswerte und naive Gelsomina ist brillinat besetzt und zelebriert ihre Rolle in jedem Zug.

Anthony Quinn als der große Zampanò war seine beste Rolle, aber so viel habe ich auch nicht von ihm gesehen. Er spielt den mürrischen, hitzköpfigen und machohaften Rohling exzellent. Ihm sind solche Stereotypen wie auf den leib geschustert und er trug weite teile des Films durch seine unausstehlich Art alleine.

Fellini schont seine Darstellenden nicht im geringsten und man sieht ihnen wirklich an, wie sich sich durch ihr Elend quälen, merh schlecht als recht bis....

Als Filmkritiker sollte man diesen Film gesehn haben, für alle anderen ist es vielleicht nicht so das allgemein verträgliche cineastische Gut.

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pellekraut007

Bewertung10.0Herausragend

LA STRADA ist für mich ein Meisterwerk! Eine trauriger, abstoßend männlicher "Zampano", der keine Fäden zieht, dafür aber Hunden was beibringen kann, zersprengt eine Kette, mit der Kraft seiner Lungen und braucht eine neue Assistentin. Er nimmt sich ein einfältiges Mädchen, Gelsomina, die kleine Schwester der verstorbenen Assistentin, die aussieht wie ein Rettich und so nützlich ist wie ein Stein. Und als Gelsomina den kleinen Oswaldo in seinem Bettchen sieht, entfaltet sich der ganze Zauber ihres überidischen Wesens. Im Himmel erscheint ihr ein weltlicher Engel, Matto, der an ihr Gefallen findet und sie zum Seiltanz einlädt. Doch sie bleibt lieber auf der Erde und folgt ihrem gewalttätigen, tumben Herren, der sie zuletzt, nachdem er Matto erschlagen hat, was ihr das Herz brach, am Straßenrand liegen läßt und sich heimlich davon stiehlt, auf einem dreirädrigen Motorrad-Zirkuswagen, der als Ding gewordene Metapher auf das Gauklerleben einen Oscar erhalten sollte. Dieser Film besticht durch seine grandiosen Darsteller, Giulietta Masina, Anthony Quinn und Richard Basehart, die die Figuren sind, die sie eigentlich nur spielen. La Strada betäubt durch die traurigen, grauen Bilder der Zirkuswelt in einem kargen und armen Italien und... er bewegt durch die eindringliche Musik. Dieser Film ist ein Meisterwerk, jedes vergleichen mit anderen Filmen oder die Suche nach einem bedeutungsvollen Erzählstrang ist unwichtig oder belanglos..., LA STRADA ist einfach große, große KUNST! Grunz!

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Adio

Bewertung6.0Ganz gut

La Strada ist für mich persönlich bislang der zugänglichste Film Fellinis. Man möge hier wie so manch anderer tiefgehend analysieren und loben, was für ein ausgezeichnetes Außenseiterdrama dieses Werk doch sei. Sehr viel mehr als eine recht unspektakuläre Geschichte zweier Zigeuner ist er um ehrlich zu sein allerdings nicht.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

alanger

aber mit grandiosen darstellern.


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