Meine Lieder, meine Träume

The Sound of Music (1965), US Laufzeit 174 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm, Kinostart 17.02.1966

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6.9
Kritiker
8 Bewertungen
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6.3
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171 Bewertungen
16 Kommentare
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von Robert Wise, mit Julie Andrews und Christopher Plummer

Novizin Maria ist alles andere als eine mustergültige Jungnonne. Ständig kommt sie zu spät, immerzu trällert sie vor sich hin und auch sonst nimmt sie viele Regeln des Klosters nicht so ernst, wie die Mutter Oberin das gern hätte. Maria soll sich endlich darüber klar werden, ob sie wirklich Nonne werden oder doch lieber ein ganz normales Leben ohne die Konventionen des Konvents führen möchte. So wird sie auf Probe als Kindermädchen zur Familie von Trapp geschickt. Der verwitwete Kapitän von Trapp erzieht seine sieben Kinder mit militärischen Mitteln, doch gebellte Kommandos und strenge Regeln sind so gar nicht nach Marias Art. Und schon bald singen die Kinder, statt zu salutieren. Je mehr sich Maria an ihre Schützlinge und deren Papa gewöhnt, desto schwerer fällt ihr die Entscheidung für ein Leben im Kloster.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Meine Lieder, meine Träume

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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10.0Lieblingsfilm

„You brought music back into the house. I had forgotten.“ -

Es gibt bis heute wahrscheinlich wenige Werke, die auf eine solch kuriose Geschichte zurückblicken können, wie die Film-Adaption von THE SOUND OF MUSIC: In den deutschsprachigen Ländern - eigentlich Schauplatz des Stückes - bei Erstaufführung nur gekürzt zu sehen, und von Kritik und Publikum gleichermaßen geschmäht, avancierte das Leinwand-Musical weltweit, allen voran in den Vereinigten Staaten zum Massenerfolg, und zählt zusammen mit der ROCKY HORROR PICTURE SHOW wohl zu den einzigen Musikfilmen, die eine wirkliche Happening-Kultur und einen Kultstatus heraufbeschwören konnten, der von Christina Aguilera bis hin zu Lars von Trier weit in die heutige Popkultur hineinreicht.
Naheliegend ist es sicherlich, die unterschiedliche Rezeptionshaltung des deutschen und amerikanischen Publikums an der historischen Aufarbeitung des Films selbst festzumachen, der zwar - im Gegensatz zur vorangegangenen Bühnenversion des Stückes…

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Hitmanski

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Hilfe, ich werde gestalkt! Beide Filme in den letzten paar Wochen mal wieder gesehen, und die nötigen Konsequenzen daraus gezogen :)


DeDavid

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Hilfe, ich bin ein Stalker, ohne es gewusst zu haben! :)
Aber ich revidiere auch des öfteren meine Wertungen.
So hat sich z. B. Sleepy Hollow nach dem zweiten mal sehen 3 Punkte dazuverdient.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Großer Riesenkitsch mit sehr guten Schauspielern, mitreißenden Songs, einer grandiosen Kamera, etlichen Längen und bösen Nazis in strengen Uniformen. Was will man mehr?

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Kommentare (14) — Film: Meine Lieder, meine Träume


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DeDavid

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Bewertung9.0Herausragend

„Radiance that floods the screen...and warms the heart!“

Schon die Eröffnungskamerafahrt quer durch luftige Höhen der Alpen bis zum Zoom gen Julie Andrews ist atemberaubend. Einschlägigen Quellen zufolge konnte sie sich bei deren Dreh kaum auf den Beinen halten, sobald der Helikopter (Kamerastandort) ihr zunahe kam.
Es folgt der erste von zahlreichen grandiosen Songs – nur bei der der ROCKY HORROR PICTURE SHOW kenne ich eine vergleichbare Anzahl an Hits - , die meisten werden erneut aufgenommen (Reprise), doch dazu später.
Maria (entzückend! J. Andrews) passt nicht wirklich zu den Nonnen ihres Salzburger Klosters und wird als neue Gouvernante zur Familie von Trapp beordert, bestehend aus dem Kapitänswitwer (Christopher Plummer) und seinen sieben Kindern (toll! allesamt!). Zu Anfangs herrscht in dem Anwesen noch feste Disziplin, der Tod der Mutter hat eine bleibende Lücke im Familiengefüge hinterlassen, doch schon nach kurzer Zeit bringt Maria etwas zurück, was lange als vergessen galt: die simplen Freuden der Musik.

Hierzulande noch immer verblüffend unbekannt, genießt THE SOUND OF MUSIC weltweit einen Status als Kultmusical. Inflationsbereinigt ist es der fünfterfolgreichste Film und doch ist das Edelweiß nur wenigen ein Begriff. Wie kommts? Ursprünglich wurden alle Kriegsbezüge sowie der komplette zweite Akt, der den Anschluss Österreichs zu Zeiten des Nationalsozialismus stärker in den Fokus rückt, entfernt. Das Kriegstrauma schien wohl noch zu aktuell. Es mag nicht verwundern, dass vor allem Amerikaner zu einer unbefangenen Rezeption des Stoffes fähig sind. Außerdem besaß Österreich zum Veröffentlichungszeitpunkt bereits zwei nationale Filmschätze, die sich mit der von Trapp-Familie beschäftigen und das Broadway-Musical inspirierten, aus dem dann die 1965er Version entstand, die vielleicht historisch nicht ganz akkurat sein mag (Die Flucht außerhalb der Landesgrenzen erfolgte bspw. Richtung Italien und nicht in die Schweiz). Who the hell cares?
Solch einer Farbenpracht und Spielfreude kann man sicht nur schwer entziehen, auch wenn – und das sollte jeder Rezipient für sich entscheiden – man der Ansicht sei, der Kitsch überwiege und die Heiterkeit wirke geradezu enervierend. Man mag zu der vorsichtigen Ansicht gelangen: Nie war Julie Andrews besser. Auch nicht in ihrer wohl populärsten Rolle, die des Kindermädchens (!) Mary Poppins, die letztendlich zur Erziehung des Vaters in die Familie Banks eintrat. THE SOUND OF MUSIC besitzt zudem weniger, eigentlich gar keine Abnutzungserscheinungen, anders als die Disney-Romanadaption. Sollte Andrews nicht schon 1964 den Oscar erhalten haben und sollten beide Rollen flüchtig betrachtet starke Parallelen aufweisen, so hätte sie ihn hierfür erhalten müssen. Abgeräumt hat TSOM dann gleich fünfmal (einschließlich bester Film), aber ich will nicht andeuten, solch ein amerikanischer Filmpreis hätte irgendeine Qualitätsbedeutung.

„When you know the notes to sing, you can sing most any thing.“ Wenn - jetzt kommts dicke! - letzten Endes die Sehnsucht aufkeimt, selber zu den Schauplätzen um Salzburg zu reisen, wenn man bei jedem Lied nonchalant mit einstimmen möchte, wenn man der Familie Trapp voll und ganz wünscht, ihre Flucht vor den bedrohlichen Anhängern des NS möge um jeden Preis gelingen, wenn THE SOUND OF MUSIC zu den eigenen Olymp der Lieblingsmusicals gezählt werden und man ein baldiges Wiedersehen mit der alpinen Szenerie kaum noch abwarten kann, dann steht unweigerlich fest: Die Musik hat ins Herz Einzug gehalten.

http://drei-cineasten.blogspot.de/2013/04/schoner-werden-musicals-nicht-mehr.html

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Hooded Justice

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Bewertung3.0Schwach

Puppige Grinsebübchen, grüne Wiesle, Zuckerberge und süßes Herumgetolle vor Heimatfilmchenkulissen. »Und schon bald singen die Kinder, anstatt zu salutieren.« Spätestens als Maria (Julie Andrews ist toll) samt Gitarre und Kids auf der Weide hockt und beginnt, »Do-Re-Mi« zu trällern, verspürte ich das Gefühl, DVD und Hülle unverzüglich zu verbrennen. Christina Aguileras Lieblingsfilm halt. Wer’s mag.

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Hooded Justice

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Den hasst man oder liebt man. :p


der cineast

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Frevelhaft.


der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erst müssen wir Berge überqueren, Landstriche und Seen passieren, um in ein ganz eigenes Wunderland zu gelangen: In das Land der Musik, welches eine leichtfüssige, strahlende und heilige Prinzessin mit Namen Maria beherbergt, die den Menschen und vor allem einer großen Familie das Wichtigste, was es nur gibt, wiederschenkt: Die Musik. Mit herzerwärmender Spielfreude begeistern ein mürrischer, aber doch zartfüssiger Christopher Plummer und eine sowieso unschlagbare Julie Andrews, die von süßen und wahnsinnig talentierten Kinderdarstellern unterstützt werden. Die Landschaft so erhaben und punktgenau gewählt, als existiere sie nur für den Film. Sie verschmilzt mit der tanzenden Andrews und den anderen Protagonisten, in nahezu jeder Sekunde. In bestechend schönen Farben erzaubert Regisseur Robert Wise eine Welt, die in einen üppigen melodiösen Mantel gehüllt ist, wie er wohlklingender kaum sein könnte. Diese Idylle liegt geographisch fast vor unserer Haustür, aber sie ist so strahlend und wolkenlos, wohlig und wohltuend, bezaubernd und anziehend, dass es sie nur in einem Film geben kann und wir sie nie finden werden. Höchstens in unserem Herzen.

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slangbanger!

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Schön. :)


mannypenny

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich das schönste Musical überhaupt. Aber bitte , bitte nur in der Originalversion. Nie sah ich bei einem Film eine so schlechte Deutsche Adaption!

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Lorion42

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Bewertung7.0Sehenswert

Klicheehaft, überlang und historisch verklärt. Aber irgendwie macht der Film einfach Spaß. Nicht ganz so gut, wie Mary Poppins, aber geht in die selbe Richtung.

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longus69

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Bewertung6.5Ganz gut

Österreich für Amiland... Tatsächlich 60 % aller fernöstlichen und amerikanischen Touristen sehen Österreich wie in diesem Film... und bereisen deshalb das Land ... Krank aber wahr :-) Der Film läuft teilweise in österreichischen Hotels in Endlosschleife und ist bei den Amis fest im WeihnachtsTV etabliert... Heieieiei... Freu mich drauf bei meinem nächsten Austriabesuch die Einheimischen damit aufzuziehen...

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AcademyAwardFan

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein toller Film mit einer schönen Österreichischen Landschaft und tolle Musik, die man nicht so schnell vergisst. Julie Andrews perfekt besetzt.

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spackmat

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Bewertung3.0Schwach

Puh. Wie bereits korrekt ausformuliert wurde: Die Dramatisierung der für sich genommen interessanten Story ist voll in die Hose gegangen. So, wie sich die Welt Deutschland (und Österreich ist Deutschland aus diesem Blickwinkel) vor dem Krieg vorstellt und sehen will. Kitschig, überdiszipliniert und mit verdrehter Nazirahmenstory verziert. Dann doch lieber die näher an der Wirklichkeit operierenden Deutschen Vorgänger.

Nebenbei bemerkt finde ich nicht mal die Lieder sonderlich eingängig. Genau genommen exakt gar nicht eingängig und auch nicht schön.

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Sonse

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Bewertung2.5Ärgerlich

Silentium!
Ugh... "The Sound of Music"! Der Film, den die ganze Welt kennt und verehrt, nur im deutschsprachigen Raum fast gänzlich unbekannt ist. Der Kitsch-Overkill, den du entweder in deiner Sammlung hast oder ihn hasst.

Diese unglaublich zähe mit beinahe drei Stunden überlange, olle Nuckelpinne von Musical kann in all ihrer glückseligen Zuckerwattigkeit nur von denjenigen genossen werden, die auch eine prächtige Garnitur Daumenschrauben schätzen.

Vor ein paar Jahren war ich mal im bis auf die Touristen wirklich schönen Salzburg und ein österreichischer Freund prangerte die vom Lokaltourismus zynisch ausgenutzte Popularität von "Meine Lieder - meine Träume" (so der deutsche Titel) an: "Komm, lass uns all diesen widerlichen Kitsch von dem Schas-Musical hier einsammeln und verbrennen!"

Wenn ich Julie Andrews sehen will, dann lieber als "Mary Poppins" und Christopher Plummer bitte nicht als Von Trapp, sondern als General Chang. Und bitte nie wieder diesen mehrfach Oscarprämierten Schund über eine singende Nonne und einen Kapitän mit seiner "Kelly Family" im trällernden Widerstand gegen Nazis. Sonst bleibt beim nächsten Salzburg-Besuch nur der Gang auf den Mönchsberg.

Denn wie sagt der Erzähler im tollen "Silentium", definitiv der bessere Salzburg-Film: "Der Mönchsberg war schon immer sehr beliebt bei den Selbstmördern. Das ist genau wie mit dem Eiffelturm. Wo die Franzosen oft ein paar hundert Kilometer reisen, nur damit sie sich hinunterstürzen können. Auch Belgier, Holländer, Deutsche fahren zum Eiffelturm. Aber bei den Deutschen teilt es sich schon, und viele sagen: Mönchsberg bietet mir mehr Qualität und die Sprache kann ich auch."

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Sonse

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Ja, das naive Weltbild hat zumindest der verklärenden Geschichts-PR sehr geholfen. Unfreiwillig komisch finde ich da aber nur die am Ende geographisch unsinnige Flucht. Nee, dann lieber "Singin' in the Rain" in einer Endlosschleife, den finde ich wiederum wirklich klasse. :)


Hitmanski

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Denkmalschändung! :P Dabei ist das so ein wichtiges und genreprägendes Werk - Ausstattungskino und Eskapismus in seiner pursten Form.
Aber ich bin ja schon still, und werde erstmal meinen Edelweiß umtopfen gehen.


moviereporter

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Bewertung6.5Ganz gut

Obwohl der Hollywood-Schinken ca. eine halbe Stunde zu lang dauert, nicht selten vor Kitsch trieft und sich die Schauspieler auch 2-3 Lieder hätten schenken können - 'The Sound of Music' ist dennoch ziemlich charismatisch und herzerwärmend. Genau das richtige also, um dem viel zu realen Alltag einmal für 3 zuckersüße, liebenswerte Stunden zu entfliehen. Danach möchte man einfach nur noch auf den Berg, 'The Hills are Alive' trällern und man ist vom Weltfrieden überzeugt ;).

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zweifellos eines der besten Musicals der Filmgeschichte. Die historischen recht naiven Darstellungen sollte man tunlichst übersehen.

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moench_gmbh_co

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vorgemerkt

Jackie Chans lieblings film = muss ich anschauen

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annaberlin

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ick ooch!


Darbon

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Bewertung2.5Ärgerlich

Kinderklone singen vor Zuckerbergen eine Ode an das Edelweiß und lassen damit den "Sound of Music"-Konsumenten entsetzt teilhaben am kläglich-trefflichen Höhepunkt des österreichischen Widerstandes gegen das Nazi-Regime. Die Schmonzette erhielt fünf Copyright-Oscars inklusive den Academy Award für den "besten Film".

Der wirkliche Papá der Trapp-Familie wurde für das Torpedieren eines U-Boots und das Versenken eines Panzerkreuzers mit dem österreichschen Maria-Teresia-Ritterkreuz dekoriert. Der schießwütige Trapp verspekulierte sich hernach in der Weltwirtschaftskrise bei der berüchtigten Lammer-Bank und seine Frau Maria musste der vielköpfigen Familie mit der Gründung des Trapp-Gesangsvereins mehr Haushaltsgeld beschaffen. Nach der Weigerung, vor Hitler zu singen und der darauf folgendenden Flucht bei einem Konzert in Italien gen USA füllen sie in den Staaten die Säle und werden die legendäre "Trapp-Family".

Nach dem miefig-bundesdeutschen Erfolg einer Schnulze mit Ruth Leuwerick schrieb Oscar Hammerstein ein Musical. Aus dem seinen Kindern eher zu nachgiebigen Georg Trapp (Fehlbesetzung mit Killergesicht Christopher Plummer) wird ein strenger Offizier, der seinen Kindern das Marschieren beibringt und das Singen verbietet. Aus seiner Frau Maria (Julie Andrews), einer dem Kloster entstammenden Erzieherin, die eigentlich nur eines seiner Kinder betreut hatte, wird eine Kloster-Novizin, die sieben Kinder, die nie singen durften, zu Volksmusikstars formt.

Selbst wenn wir die Verlogenheit dieser sich "auf wahre Begebenheiten" berufenden Geschichtsstunde ignorieren, fehlt dem Filmmusical der für das Genre nötige Schwung - bei 167 Minuten abzüglich sieben Minuten Vergnügen bleiben über zweieinhalb Stunden schunkeliges "Musikantenstadel" übrig. Dass der schnulzige Heimatfilm für den romantischen Konflikt eine Nebenbuhlerin in Gestalt der Baroness Schroeder erfindet, die bis zu ihrem Weggang [unter extremem Weichzeichner] nur in der Totalen auftreten darf, ist bei der Vergeudung der großartigen Eleanor Parker schlichtweg zum Katharsismachen.

Erst nach über 53 Minuten voller fader Alpen-Lieder stimmt Julie Andrews mit den sieben Orgelpfeifen das schmissige "Do-Re-Mi-Fa-So", das zudem superb choreographiert ist, und bei einem Puppenspiel das legendäre "High on the hills with the lonely goatherd - lay-od-lay-od-lay-he-hoo" an. Doch die zwei wirklich gelungenen Gesangsnummern rechtfertigen das Ansehen des tatsächlich "meistgesehenen Films aller Zeiten" bei weitem nicht.

PS: Gerade bei Tante Wiki nachgeschlagen: "In das Haus der Familie Trapp zog übrigens Heinrich Himmler ein und ließ sich dort ein abhörsicheres Zimmer einrichten"

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harperpitt

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"The hills fill my heart with the sound of music....." beat that!


Reihnold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film fühlt sich, insbesondere durch das Setting in den Alpen, teilweise wie ein deutscher Heimatfilm aus den 50ern und 60ern an, allerdings relativiert sich das durch die konstante Bedrohung des Dritten Reiches dann doch relativ schnell und die letzte halbe Stunde würde man so in einem Heimatfilm nicht finden. Der Film ist ein Klassiker des Genres und wer sich unvoreingenommen auf den Film einlässt und Musicals mag, wird drei Stunden hervorragend unterhalten.

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