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Night on Earth
Night on Earth (1991), DE/FR/GB/JP/US Laufzeit 129 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 12.12.1991
7.3
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Moviemaster:Movie
von Jim Jarmusch, mit Gena Rowlands und Winona Ryder
In Jim Jarmuschs Episodenfilm Night on Earth fahren u.a. Armin Müller-Stahl, Winona Ryder und Roberto Benigni im Taxi durch die Nacht.
In fünf Episoden erzählt Night on Earth von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf großen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnissen mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schließlich in Helsinki im Morgengrauen.
Mehr Bilder (15) und Videos (3) zu Night on Earth
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Night on Earth
- Genre
- Schwarze Komödie, Drama, Komödie
- Zeit
- 1990er Jahre, Nacht
- Ort
- Brooklyn, Deutsche Demokratische Republik, Finnland, Großstadt, Helsinki, Manhattan, Megastadt, Metropole, New York (State!), New York City, Paris, Rom
- Handlung
- Afrikaner, Alkohol, Arbeitslosigkeit, Auswanderer, Beichte, Betrunken, Blindheit, Clown, Deutscher, Dialog, Erzählung, Exil, Flüchtige Begegnung, Franzose, Herzinfarkt, Ironie, Klassiker, Kommunikation, Konversation, Kultfilm, Nachtleben, Passagier, Priester, Rede, Reden, Saufgelage, Sex, Sprache, Sprache und Kommunikation, Straße, Streit, Sünde, Talentsucher, Taxi, Taxifahrer, US-Amerikaner
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Traurig, Witzig
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- Night on Earth: mojoba.de






















Kritiken (3) — Film: Night on Earth
Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschenDie Nacht auf Erden. Mal ist sie friedlich und schön. Mal skurril und abgedreht. Mal schrecklich und traurig. Aber eines ist sie immer: Ruhig.
Jim Jarmusch erzählt uns in NIGHT ON EARTH in fünf Episoden von fünf verschiedenen Taxifahrern aus den USA und Europa auf ihrer Reise durch die Nacht; und ihren Begegnungen. Von der unglaublich süßen aber zugleich toughen Corky (bezaubernd: Winona Ryder) über den aufrichtigen und liebenswerten Ostdeutschen Helmut Grokenberger (grandios: Armin Mueller-Stahl) bishin zum völlig überdrehten und eigenartigen Taxifahrer aus Rom (Roberto Benigni). Hier bleibt wirklich kein Auge trocken. Es sind Geschichten, wie sie das Leben selbst hätte schreiben können (und es teilweise vielleicht sogar schon getan hat) und genau deshalb ist dieser Film so authentisch und lebensnah, was durch Jarmusch's gewohnt lakonische Erzählweise nur noch mehr verstärkt wird.
Nachts verändern sich die Menschen. Sie unterhalten sich plötzlich mit Leuten, denen sie…
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BigDi Fri, 09 Jul 2010 19:44:26 -0000
Antwort löschenSchade um die eckige Klammer, ohne die hätte ich aber einen passenden Kommentar gehabt. :D Schöner Kommentar!
Bullet tooth Tony Thu, 02 Sep 2010 20:51:40 -0000
Antwort löschenSehr schön! Alle meine Gedanken perfekt zusammengefasst!
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Stets begleitet von der schrullig-gemütlichen Musik von Tom Waits gibt sich „Night on Earth“ absolut unaufgeregt, durch die skurrilen Situationen, den immer präsenten Zauber der Nacht und die lebensnah anmutende Atmosphäre aber trotzdem bannend. Der Film kümmert sich überhaupt nicht um Fragen nach einer Intension oder Zusammenhängen, sondern erzählt einfach nur vor sich hin. Und ein Regisseur wie Jim Jarmusch kann sich das eben leisten, was er spätestens zwölf Jahre später mit „Coffee and Cigarettes“ noch einmal bewies. „Night on Earth“ lebt im Grunde gänzlich von seinem enormen Charme, welcher zu einem Großteil auch durch die Beibehaltung der jeweiligen Originalsprache der Episoden entsteht. Natürlich mit Untertiteln. Diese vielfältige Taxi-Reise durch die Nacht sollte man einfach mal mitgemacht haben. Sie hat nicht mal ein bestimmtes Ziel, ist ihr Geld aber ganz bestimmt wert.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEpisodenfilme von Jarmusch sind nicht so mein Ding und wie bei Coffee & Cigarettes weht über allem dieser dünne Schleier der Belanglosigkeit, eben so belanglos wie der Alltag manchmal sein kann, worauf der Herr Jarmusch das ja auch anlegt. Die New-York-Episode ist genial, keine Frage. "Paris" streckt mir zu sehr den erhobenen Zeigefinger entgegen, das kann ich nicht leiden. "Rom" hat einen tollen Benigni zu bieten. Bei der L.A. Episode musste ich öfter auf die Uhr schauen (geht auch am längsten, warum?). Helsinki ist dann wieder ein bisschen besser und beweist zum Glück, dass bei dem Film nicht nur die komischen Episoden hängen bleiben, ansonsten müsste sich Jarmusch Gedanken machen, es nicht mal als Comedy-Regisseur zu versuchen. Wie wärs mit dem neuesten Teil der "Movie"-Reihe, "INDEPENDENT MOVIE"!
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Kommentare (87) — Film: Night on Earth
Jek-Hyde Sat, 04 May 2013 15:18:47 -0000
Kommentar löschenVorsicht, ich als SPEULERER, werde SPEULERN:
Night on Earths, der große Independetfilm. Der Aufbau ist schmal sehr interessant, alles im Taxi, alles in der Sprache des jeweiligen Fleckchens auf der Erde und jede seine kleine, dialoggesteuerte Geschichte. Biss zum ende der Nacht XD (sorry, ich konnte's mir nicht verkneifen)
Die erste Gesichte ist sehr gut, die Zweite auch. Die Dritte schwächelt ein wenig aber okay. Die Vierte ist verdammt lustig und man fragt sich dann schon wie der Film plötzlich in diese Gags abrutschen konnte. Und die Fünfte ist meiner Ansicht nach einfach ein sehr schlechter Abschluss. Das Ende eines Filmes ist schon wichtig und das im fast schon Kafkaesken Selbstmitleid ertrinken zulassen finde ich dann doch schon sehr gewagt, wenn nicht sogar sehr schade und in die Falsche Richtung beeinflussend. Die Geschichte an sich ist gut, aber sie gehört einfach nicht an den Schluss. eine Ausgewogenere Verteilung wäre gut gewesen, dazu haben wir immer nur Westliche Landstriche, zumindest großteilig. Warum Nicht Afrika? Oder China? Hm, Mr. Jamusch, erklären Sie mal?
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Alienator Mon, 11 Mar 2013 12:22:27 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme der 90er
Der wohl zugänglichste und strukturell einfachste Film von Jim Jarmusch. Dieser wunderbare, elegische Episodenfilm bietet all die kleinen Alltäglichkeiten und Ungewöhnlichkeiten die das Leben zu bieten hat. Die episodenhafte Struktur dieses Films bietet es förmlich an, dass jede Episode ihr eigenes Innenleben besitzt und dieses so gut es geht in ein paar Minuten präsentiert. Jarmusch zelebriert hier, in seiner ungewöhnlichen Art, das Leben und sein interkulturelles Zusammenleben. Dabei überwindet er spielend die Grenzen von Vorurteilen und Klischees. Trotz einiger Tragik die in den Episoden vorkommen, bietet dieser Film,der von seinen überragenden Schauspielern lebt (allesamt eine Augen- und Hörweide) vorallen eins: Eine Zelebration an das Leben und seine Einzelheiten.
Die kleinen Dinge macht es aus und die kann man sich auch beim zweiten bis fünften Mal ansehen immer wieder neu entdecken
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Mr. Pink Fri, 01 Mar 2013 12:59:24 -0000
Kommentar löschenZwei Kontinente, fünf Städte, eine Nacht. Hier werden (ähnlich wie in "Coffee & Cigarettes") verschiedene kleine, wie aus dem Leben gegriffene Geschichten gezeigt, die eigentlich überhaupt nichts erzählen, aber trotzdem faszinieren. "Night on Earth" ist ein wundervolles Erlebnis. Tom Waits' Soundtrack ist klasse und mit seiner kräftigen Stimme zieht er mich gleich im Intro in seinen Bann. Schön ist auch, dass die einzelnen Teile, außer des übergreifenden Themas, kaum etwas miteinander zu tun haben und die Städte alle ihre ganz eigene Atmosphäre vermitteln, der Film insgesamt aber trotzdem wie aus einem Guss wirkt. Meine Lieblings-Episoden waren die in den USA mit Winona Ryder und Armin Mueller-Stahl, schauspielerisch war die Paris-Episode mit Isaach De Bankolé und Béatrice Dalle am besten, der Teil in Rom mit Roberto Benigni war am lustigsten und die ruhige, melancholische Episode im verschneiten, trübselig dunklen Helsinki ein gelungener Abschluss um nach dieser aufregenden, ereignisreichen Nacht ein bisschen runterzukommen.
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justice Mon, 25 Feb 2013 17:49:47 -0000
Kommentar löschenDie ersten beiden Kurzgeschichten waren sehr unterhaltsam. Besonders "New York" war für so viele Lacher gut. Aber zum restlichen Film...schade, dass ich weder Französisch, noch Italienisch oder Finnisch sprechen kann. -.-
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J!GS4W Mon, 25 Feb 2013 18:03:11 -0000
Antwort löschenDeswegen gibt's dazu ja deutsche Untertitel ;)
justice Mon, 25 Feb 2013 19:03:36 -0000
Antwort löschenDas raubte mir aber irgendwie den Filmspaß.
Fedkek2 Fri, 15 Feb 2013 11:31:42 -0000
Kommentar löschenSo ein mieser total stumpfsinniger Drecksfilm! an Banalität nicht zu überbieten! Das einzige was ich gut fand war das der Italiener den Padre tot gelabbert hat, ich bin auch fast gestorben vor langeweile. Kann mir bitte jemand ähnliche Filme nennen damit ich mir sowas nie wieder antue.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
dmtjdc Fri, 15 Feb 2013 12:10:59 -0000
Antwort löschenBroken Flowers, da wirst du wahrscheinlich brechen.
Baumkopf Holzfaust Fri, 15 Feb 2013 12:17:47 -0000
Antwort löschenGanz einfach: Filme mit Niveau. Bleib einfach bei deinem Mainstreampop, dann kann dir nichts passieren.
N. Hornblower Fri, 15 Feb 2013 12:27:46 -0000
Antwort löschen@Fedkek2: Meide am besten alles von Jim Jarmusch (außer vielleicht "Ghost Dog"). Mit Filmen von Wes Anderson wirst Du vermutlich auch nicht allzuviel anfangen können.
Fedkek2 Fri, 15 Feb 2013 12:57:56 -0000
Antwort löschenDanke an alle außer Baumkopf, ja ich liebe Mainstream aber nicht ausschließlich und ich steh dazu! Niveau sieht bei mir anders aus...
J4KOB Sat, 16 Feb 2013 22:56:46 -0000
Antwort löschenWie denn? :D
Fedkek2 Mon, 18 Feb 2013 06:53:56 -0000
Antwort löschenNaja jeder hat seine eigene Definition von Niveau, geh mal meine Lieblingsfilme durch, dann merkst du es :)
J4KOB Tue, 19 Feb 2013 03:56:28 -0000
Antwort löschenWir reden von Niveau?
DonChris Wed, 06 Mar 2013 11:37:01 -0000
Antwort löschen0 Punkte? Das ist wirklich derb schlecht. Meide am besten auch Adam Malick, Penny Marshall und Gus van Sant. Scheint nicht so als ob diese Art des Filme machens was für dich wäre...was aber schade ist.
N. Hornblower Wed, 06 Mar 2013 13:30:13 -0000
Antwort löschen@Don: Wer ist denn Adam Malick? Terrence vielleicht? :)
DonChris Wed, 06 Mar 2013 13:57:32 -0000
Antwort löschen:D Stimmt, na ihr wisst Wen ich meine ;). Terrence Malick natürlich. Danke für deine Aufmerksamkeit Hornbowler, sehr aufdringlich von dir ;)
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N. Hornblower Wed, 06 Mar 2013 14:27:56 -0000
Antwort löschenGerne, ich lass mir doch nicht einfach eine Gelegenheit zum Klugsch...nacken entgehen. :D
DonChris Wed, 06 Mar 2013 14:44:41 -0000
Antwort löschen:D
il padrino Thu, 14 Feb 2013 11:54:56 -0000
Kommentar löschenAlso, der erste Film des hochgelobten Jim Jarmusch, den ich gesehen habe. Nun, was kann man über den Film sagen?
Der übt eine enorme Faszination aus; dies liegt wohl zu einem großen Teil an der guten Kamera, und der wirklich tollen Musik. Auch die Inszenierung Jarmuschs, der sich hier als talentierter Regisseur zeigt, trägt einen großen Teil dazu bei.
Aber es ist ja ein Episodenfilm, daher analysiere ich nun die einzelnen Episoden.
Die erste Episode ist schnell besprochen: Sie ist zwar nicht überragend, aber wirklich gut. An ihr gibt es eigentlich nichts zu kritisieren.
Die zweite Episode ist ziemlich witzig, was gut so ist, da der Film ja eine Komödie ist; allerdings ist der Schwarze Yo-Yo etwas übertrieben und klischeehaft dargestellt.
Episode drei ist ebenfalls schnell abgehandelt: Auch hier gibt es nichts auszusetzen, sie ist wirklich komisch.
Episode vier ist, obwohl etwas überdreht, mein Liebling: Die "Beichte" des Taxifahrers, mit der er den Priester am Ende totredet, ist einfach urkomisch.
Die letzte Episode ist dann nicht mehr komisch; sie ist dafür wunderbar traurig.
Am Ende kann ich sagen, dass "Night on Earht" ein wirklich sehr gelungener Film ist; ich werde mir ohne Zweifel noch mehr Filme von Jim Jarmusch ansehen.
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wtfname Thu, 14 Feb 2013 11:58:36 -0000
Antwort löschenWahnsinnig gut analysiert!
dmtjdc Thu, 14 Feb 2013 12:09:43 -0000
Antwort löschenFür einen 14jährigen ist das okay. Würde er Transformers 3 mögen, würdest du doch auch nur abkotzen ;-)
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il padrino Fri, 15 Feb 2013 12:33:09 -0000
Antwort löschenDanke.
Hfonda15 Tue, 14 May 2013 10:14:56 -0000
Antwort löschenIst n guter Kommentar, der mich auch dazu gebracht hat diesen Film dringendst anzusehen aber das hier ist trotzdem keine Analyse, höchstens eine Ein-Satz Inhaltsangabe und il padrinos kurze Bewertung dazu :)
ElMagico Sun, 03 Feb 2013 20:44:08 -0000
Kommentar löschenSehr feiner Episodenfilm von Jim Jarmusch, dem dieses Format wohl auch etwas entgegenkommt. Denn seine Langfilme lassen sich doch meist auf 1 oder 2 Sätze komprimieren, was mal zu hervorragenden Ergebnissen führt, aber auch mal gelangweilt daherkommt. Mit diesen kleinen, immer um die 25 Minuten langen Geschichten, umgeht er diese Problmatik von vornherein. Wobei Geschichten...Geschichten sind das eigentlich gar nicht. Ähnlich wie in "Coffee & Cigarettes" treffen hier verschiedene Charaktere aufeinander, sind gezwungen diese Taxifahrt miteinander zu verbringen und trennen sich dann auch wieder. Ein Augenzwinkern des Lebens, Nachts kurz nach Vier. Und obwohl es hier keine Handlung gibt, vergeht die Zeit wie im Flug. Auf eine sanfte Art fesselt "Night on Earth" und gibt einem ein völlig intimes Gefühl, als unsichtbarer Fahrgast der man hier ist. Allein auf die kleinen Pointen am Schluss hätte Jarmusch durchaus verzichten können. Die sind teilweise etwas zu klischeebeladen und am Ende doch auch unnötig. Aber ein keiner Streber bleibt Jarmusch auch in "Night on Earth".
LOS ANGELES - Die schwächste aller Episoden. Zu formelhaft und vorhersehbar, welche mir durch das Ende auch etwas madig gemacht wurde. Zudem nahm ich Winona Ryder diese seltsame Rolle zu keiner Sekunde ab. Aber das hätte ich wohl bei niemanden, denn diese Art von Frauenrolle kenne ich nur aus Filmen...in der Wirklichkeit hab ich so eine Frau selbst von weitem noch nie gesehen. Ganz Nett, ein paar schöne Dialoge, aber insgesamt ein recht unspektakulärer Einstieg. (6.0)
NEW YORK - Danach gleich ein Höhepunkt des Films. Giancarlo Esposito und Armin Müller-Stahl brillieren hier und haben sichtlich Freude am Spiel. Die beiden Spielen mit den Worten, überbieten sich immer wieder gegenseitig, geben dabei aber dem anderen genug Platz zum scheinen. Das ist einfach sehr sympathisch und geprägt von einem ruhigen, aber entlarvenden Humor. Sehr sehr schön. (8,5)
PARIS - Die Fahrt, die uns wohl am meisten über das Miteinander der Menschen belehren will und zugleich die, in der am meisten Gestritten wird. Es herrscht hier doch eine recht aggressive Stimmung, auch wenn das scheinbar gar keiner will. Leider bleiben die Figuren hier auch etwas blasser, so dass das NY-Feeling nicht erreicht werden kann. Die blinde Frau kann jedoch punkten durch ein paar boshafte Antworten, die nicht ganz unintelligent sind. Das Ende ist dann aber leider wiederum einfach unnötig. (7,5)
ROM - Roberto Benigni braucht 10 Sekunden um mich mal wieder völligst zu nerven. Diese Ein-Mann-Show, die er lustig findet, mich aber einfach nur anödet. Als sein Fahrgast einsteigen will und der ach so lustige Taxifahrer in diesem Moment immer wieder anfährt, entrutschte mir ein völlig entnervtes "Ach nöö". Und ich erwartete nichts Gutes mehr. Doch Potzblitz: Kurz darauf fängt Benigni an von seinen ersten sexuellen Erfahrungen zu erzählen und diese Episode wird noch richtig toll! Mit seinen völlig abstrusen und bescheuerten Geschichten bringt er seinen Fahrgast, einen Priester, an den Rande des für ihn erträglichen. Oder sogar etwas darüber hinaus. Ich muss zugeben: So wenig ich den Kerl mag....diese 15 Minuten waren Aberwitzig! (8.0)
HELSINKI - Matti Pellonpää! Ich mag den einfach! So unscheinbar, dass er schon wieder völlig außergewöhnlich ist. Inhaltlich merkt man, dass Jarmusch seinem Freund Kaurismäki die Ehre erweist, sprich: Hier gibt es nichts zu lachen. Schnee, Dunkelheit, betrunkene Männer und eine traurige Geschichte. Ich bin mir sicher, Kaurismäki wusste diese letzte Episode genauso zu schätzen wie ich. (9.0)
Schöner und sehr kurzweiliger Film mit einigen wirklich überragenden Momenten und ein paar Sprüchen, die mir sicherlich länger noch nachhängen werden.
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DonChris Tue, 05 Feb 2013 10:00:31 -0000
Antwort löschenDer Film steht schon länger auf meiner Liste, spätestens nach deinem Kommentar muss ich mir den mal vornehmen.
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ElMagico Tue, 05 Feb 2013 11:00:48 -0000
Antwort löschenWird dir gefallen...bin ich mir recht sicher, wenn ich mir angucke was dir sonst so gefällt. Dialoglastig, witzig und bissl hintersinnig.
DonChris Wed, 06 Mar 2013 11:40:52 -0000
Antwort löschenSo, ich habe ihn nun endlich gesehen. Wirklich eine sehenswerte Perle, komisch das der mir bis dato gar nicht aufgefallen ist. Abstriche muss ich vor allem bei der ersten Passage machen, mir hat die Darstellung und der Charakter von Winona Ryder irgendwie so gar nicht gefallen. Die Rolle einer derben Frau mit Haaren auf den Zähnen nehme ich dieser süßen kleinen Person einfach nicht ab ;)
Hzi Mon, 17 Dec 2012 21:18:32 -0000
Kommentar löschenAuch einer dieser Filme, die ich mir in den 90ern mangels Kabelanschluss' als Videoaufnahme ziemlich oft angesehen habe - und seither (obwohl inzwischen als schicke DVD im Besitz) kaum mehr. Was nicht gegen den Film spricht, sondern am damaligen Overkill liegen dürfte ...
5 Städte, 5 Taxis, 5 Nächte, 5 Begegnungen, noch mehr Schicksale. Und sehr viel Lokalkolorit (konsequenterweise gibts den Film ja nicht synchronisiert, sondern nur mit Untertiteln).
Am pragmatischsten erscheint mir hier eine Episodenkritik (in chronologischer Reihenfolge):
L.A.: Eine burschikose Taxifahrerin (Winona Ryder, etwas aufgesetzt wirkend) wird in ihrem Gefährt von einer Castingfrau entdeckt - die Frage ist, ob sie das auch will ...
Noch die am ehesten dem Hollywood-Mainstream verwandte Episode, recht unterhaltsam und ohne grossen Tiefgang. Eine gute Aufwärmrunde.
N.Y.: Der Zusammenprall 2er Kulturen - knalliger (altbekannter) US-Black-Street-Style trifft auf die leise Melancholie eines heimatlosen Ex-DDR-Clowns - wobei die Rollenverteilung Fahrer/Fahrgast im Vergleich zu dem, was man da erwarten würde, gerade umgekehrt ausfällt. Oder eigentlich nicht.
Zwei sehr unterschiedliche Welten werden gezeigt, die so verschieden doch nicht sind (in ihrem Aussenseitertum). Ein wunderbarer Armin Mueller-Stahl, der seine Visitenkarte fürs internationale Kino abgibt. Und Giancarlo "Breaking Bad-Gus" Esposito noch ganz anders.
Paris: Schwarz trifft weiss - und bleibt "Schwarz-Weiss" (im Sinne einer klaren Sympathieverteilung). Interessant ist, dass hier die Schwarzen, welche abseits des Gangsta-/Hip-Hop-Mainstreams eigentlich meistens Sympathieträger sind, für einmal die Buhmann-Eigenschaften - rassistisch, naiv, unbedacht - inne haben. Dazu eine nette Vorstellung von Béatrice Dalle, die wirklich überzeugend eine Blinde mit weiser Sinnlichkeit mimt.
Rom: Die Ein-Mann-Show des Roberto Benigni, welcher die totale Humor-Dampfwalze fährt und ein wahres Gag-Feuerwerk entzündet, voller stakkatomässig abgefeuerter Geistesblitze (wobei ich mich wundernd frage, wie viel davon improvisiert war..) Nicht einfach zu ertragen, sollte man mit seiner Art nichts anfangen können. Und diejenige Episode, die, trotz des tragischen Endes, aufgrund ihres "Comedy-Charakters" am ehesten aus dem Rahmen fällt.
Helsinki: Sicher die schwerstzugängliche Episode; unspektakulär, tiefmelancholisch und voller unvertrauter Gesichter, schlicht schwere Kost - so wie ich mir die Finnen-Metropole vorstelle. Und daher wieder passend.
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loveissuicide Fri, 14 Dec 2012 13:15:14 -0000
Kommentar löschenWirklich sehr unterhaltsame Episoden! Und hier geniesst man eindeutig in den Originalsprachen besser.
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Admiral.Nogura Sat, 17 Nov 2012 17:24:30 -0000
Kommentar löschenFingerübungen in Episoden, bei denen man überdeutlich erkennt, was sie sein wollen. Die New York- , Paris- und Rom- sind so gewollt, dass es ihnen nie gelingt, mich in das Geschehen reinzuziehen. Lediglich die L.A.- und Helsinki-Episode vermögen etwas zu vermitteln, allerdings sehr spröde.
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kobbi88 Thu, 15 Nov 2012 16:11:13 -0000
Kommentar löschenLos Angeles: fand ich witzig und vor allem schauspielerisch absolut überzeugend. Sure, Mom.
New York: genial, ich habe selten so viel bei einer kurzen Filmepisode gelacht. Ich mein, eigentlich passiert überhaupt nichts. Aber das passiert so verdammt witzig: eigentlich schade, dass diese Episode viel zu schnell vorbei war. Grandios!!
Paris: eine Episode über Sehen, Aussehen und Blindheit; Humor vor allem über Wortspiele und Sarkasmus, hat mich aber nicht so gefesselt und unterhalten wie die vorherigen.
Rom: Herrlich skurril, schwarz, böse. Von Benigni toll gespielt.
Helsinki: ist das noch Humor? Irgendwie schon. Teilweise. Aber vor allem dominiert hier die ernste Geschichte von Mika. Und vielleicht ist sie als letzte Episode etwas zu dramatisch geworden, passt nicht mehr so ganz zum Rest.
Insgesamt richtig schöne Kurzgeschichten, zum Lachen und auch zum Nachdenken. Das alles verbunden durch tolle Musik und die Taxis in der Nacht.
Fazit: Bester Jarmusch. Und eine der besten Komödien überhaupt.
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Whooker91 Tue, 04 Sep 2012 16:42:21 -0000
Kommentar löschenLos Angeles (9,0):
Endlich wieder ein Film, in dem mir Winona Ryder gefallen hat. Die Rolle der Corky scheint ihr nahezu auf den Leib geschrieben und die gesamte Unterhaltung mit Gena Rowlands strotz nur so vor rustikalem Humor und liebenswerten Passagen über das Leben, denn auch wenn Corky auf den ersten Blick von der härteren Sorte scheint, hat sie doch relativ sensible Vorstellungen von ihrer Zukunft, sowohl beruflich als auch privat. So gönnt man es ihr gegen Ende der Fahrt vollkommen, dass sie das Angebot, ein Filmstar zu werden ablehnt und lieber weiter auf ihre KfZ-Werkstatt hinarbeitet. Ein wirklich sympathischer Traum, vor allem aus heutiger Sicht, wo sich Leute bei jeder Gelegenheit filmen lassen, um einmal ins Fernsehen zu gelangen.
New York (9,5):
Für mich die beste Episode des Films, denn das Streitgespräch zwischen Perez und Esposito ist einfach großartig und gleichzeitig unglaublich witzig. Wenn sich die verschwägerten aus Brooklyn gegenseitig an die Kehle springen und Helmut nur wortlos lächelnd daneben sitzt, nimmt der Zuschauer in gewisser Weise seine Rolle ein, denn obwohl alles in seinem Taxi stattfindet, ist er schon nach wenigen Sekunden nicht mehr die treibende Kraft der Handlung, doch fühlt er sich dabei niemals unbehaglich. So teilt der Zuschauer in gewisser Weise seine Gefühle, denn die beiden "Fahrgäste" sind in ihrer temperamentvollen Art viel zu sympathisch um sie nicht zu mögen.
Nebenbei bemerkt sind die Aufnahmen von New York, besonders der Brooklyn Bridge, einfach phänomenal.
Paris (8,5):
Diese Episode bringt einen in zwei vollkommen unterschiedliche Gefühlslagen in Bezug auf den Taxifahrer. Zunächst ist er der "Held" und Liebling des Zuschauers. Die beiden Kameruner machen sich über ihn lustig, nennen ihn Bruder, beleidigen jedoch gleichzeitig seine ivorische Abstammung und treiben ihn dazu, sie aus dem Taxi zu werfen. Völlig zurecht! Doch dann steigt die Blinde bei ihm ein und der stolze Taxifahrer wird zum Antagonisten. Denn auf einmal ist er es, der die plumpen Fragen stellt, sich permanent falsch ausdrückt und so die Behinderung seines Fahrgastes komplett banalisiert. Als sie dann schließlich aussteigt, bleibt der Zuschauer mit der Frage zurück, ob sich nicht in diesem Fall die Kameruner freundlicher und menschlicher verhalten hätten als der Ivorer. Wer im ersten Konflikt jetzt tatsächlich Recht hatte verschwimmt im Hinblick darauf, dass sich der zuvor Verschmählerte nun als Aggressor gezeigt hat.
Rom (9,0):
Benignis Monolog ist so schwarzhumorig, dass man teilweise aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Seine Geschichten dem Priester gegenüber sind von so absurder Perversion, dass einem nie ganz klar wird, ob er seinen Fahrgast jetzt einfach nur an der Nase rumführt, denn insbesondere als er den Priester um die Statue herumscheucht und bei seinem Zwischenstopp bei den Transvestiten, vermittelt er nicht gerade den Eindruck von besonderer Religiösität. Sein Respekt vor ihr kehrt erst zurück, als er den Tod des Priesters bermerkt. Nun bekommt er im Nachhinein doch noch Angst vor den Folgen seines Handelns, den Mann mehr oder weniger totgequatscht zu haben, sowohl auf rechtlicher Ebene als auch auf spiritueller.
Hesinki (7,5):
Ein etwas sehr dramatischer Abgesang des Gesamtwerks, der die restlichen Passagen nur bedingt stimmig ergänzt. Während jede Episode irgendwo ihren ironischen Unterton hat, kommt mir dieser hier etwas zu kurz, auch wenn die beiden wachen Fahrgäste am Ende ihren Freund Aki sitzen lassen und lieber das Schicksal des Taxifahrers betrauern. Mir ist das Thema in diesem Fall etwas zu schwermütig, um die Ironie der traurigen Endsituation wirklich hinnehmen zu können. Insgesamt fehlt es mir in dieser Episode vielleicht auch etwas an wiklich herausragenden Darstellern, denn während in den anderen Städten im Nachhinein niemand hätte umbesetzt werden können, so finde ich, dass die Finnen doch relativ austauschbar wirken. Dennoch ist Helsinki eine wirklich sehenswerte Episode und besticht besonders durch die Aufnahmen der schneebedeckten Metropole.
Alles in allem ist "Night on Earth" ein grandioser Film voller Ironie, ein wenig Melancholie und unglaublich intelligenter Dialoge über das Leben. Toll!
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Vinyard Thu, 09 Aug 2012 16:43:54 -0000
Kommentar löschenMein erster Jarmusch . Hat mir sehr gefallen, obwohl Episodenfilme eigentlich überhaupt nicht mein Ding sind . Aber die Atmosphäre, die der Film auf engstem Raum durch simpelste Mittel aufbaut ist unglaublich. Die Darsteller sind durch die Bank weg spitze, die Dialoge wechseln von unglaublich witzig bis zu traurig und ergreifend. Dieser Film ist der Beweis wie einfach und unkompliziert Filme sein können. Wird definitiv nicht mein letzter Jarmusch gewesen sein :)
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MrDepad Tue, 07 Aug 2012 21:16:37 -0000
Kommentar löschenMit "Night on Earth" hat sich Jim Jarmusch erneut selbst übertroffen und einen absolut genialen Episodenfilm abgeliefert.
Eine Nacht lang bekommt der Zuschauer Einblick in eine Taxifahrt in jeweils einer anderen Stadt oder anderem Land. Als erstes nimmt uns Jarmusch mit nach Los Angeles, wo Victoria Snelling von Winona Ryder gefahren wird. Diese erste Episode bringt uns direkt mitten rein in die gewohnt entspannte, geniale Atmosphäre, die Jarmusch in seinen Filmen direkt von Anfang an mit Leichtigkeit kreiert. Bereits in dieser Episode setzt Jarmusch zwei völlig gegensätzliche Figuren auf engsten Raum, wobei herrliche Dialoge entstehen. Die zweite Episode in New York ist dann direkt mein Favorit, ein genialer Giancarlo Esposito mit einem herrlichen Slang fährt bei Armin Mueller-Stahl im Taxi mit, der nur gebrochen Englisch mit immer wieder ein paar Fetzen Deutsch spricht. Diese Episode ist die lustigste von allen, ich musst öfters sehr laut lachen. In der dritten Episode in Paris bringt uns Jarmusch auf seine typisch ironische und melancholische Art die Vorurteile und Missverständnisse zwischen Menschen nahe, in diesem Falle aufgrund der Hautfarbe oder der Blindheit einer Frau, die Fahrgast im Taxi ist. Episode 4 in Rom fiel ein wenig für mich ab, Robert Benigni hat für mich einfach ein wenig zu überdreht agiert, trotzdem ist auch diese Episode aufgrund des später sehr makabren Humors wieder sehr sehenswert. In der letzten Episode in Helsinki erwartet man eigentlich wieder etwas humoriges, doch Jarmusch liefert hier nochmal eine ziemlich tragische Episode ab, die einen etwas nachdenklich stimmt.
Alles in allem hat Jim Jarmusch bei "Night on Earth" beinahe alles richtig gemacht, jede Episode strotzt vor Einfallsreichtum und Kreativät, dazu kommen super Schauspieler und die unterschiedlichen Schauplätze in der ganzen Welt. Dadurch, dass Jarmusch jede Episode in ihrer Originalsprache belassen hat, transportiert er den Flair der jeweiligen Stadt perfekt. Ein wirklich überragender Episodenfilm, der auch für Leute empfehlenswer ist, die mit Jim Jarmusch sonst nicht so viel anfangen können. Zum Schluss noch die Reihenfolge der Episoden nach meinem Bevorzugen:
1. New York
2. Paris
3. Helsinki
4. Los Angeles
5. Rom
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Simon Moon Tue, 07 Aug 2012 22:15:23 -0000
Antwort löschenNew York mit Armin ist bei weitem die allerliebenswertenste.
Meine Lieblingepisodenreihenfolge (wobei alle köstlich sind):
New York (voll mit Herz)
Helsinki (voll mit Schmerz)
Paris (voll mit Intelligenz)
Los Angeles (voll mit Freiheit)
Rom (voll mit DADA und nem Spritzer Anti-Katholizismus)
Ich mag sie alle und vor allem die Musik
MrDepad Tue, 07 Aug 2012 22:28:31 -0000
Antwort löschenKann ich dir nur zustimmen, wirklich jede Episode hat etwas einzigartiges und sehenswertes an sich.
Simon Moon Tue, 07 Aug 2012 22:32:52 -0000
Antwort löschenIch bin ja eh ein echter Jarmusch-Freund (mein wenigster ist der Samurai-Film, nicht weil er schlecht ist, nur soviel weniger als all die andern).
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MrDepad Tue, 07 Aug 2012 22:39:36 -0000
Antwort löschenSchau momentan die Arthaus Collection Box von Jim Jarmusch durch, "Dead Man", "Ghost Dog" und "Coffee and Cigarettes" hab ich noch vor mir und freu mich sehr drauf.
Simon Moon Tue, 07 Aug 2012 22:43:32 -0000
Antwort löschenJa viel Freude daran! "Dead Man" (wow!) und "Coffee and Cigarettes" (gibt tolle Episoden)
CarrionFairy Sun, 15 Jul 2012 20:27:53 -0000
Kommentar löschennormalerweise kann ich sowohl jim jarmusch als auch episodenfilme nicht ausstehen. beides ist mir zu banal, gekünstelt und pseudokreativ. dieser hier ist allerdings ein volltreffer.
während die erste episode mich nicht sonderlich angesprochen hat, sind die folgenden vier ein augen- und ohrenschmaus. angepasst an das leicht klischeehafte länderkolorit ist es zwar hilfreich, aber nicht notwendig, die jeweilige sprache zu können. eigentlich ist jede episode als übertriebenes vorurteil gegenüber dem jeweiligen land zu verstehen - witzig, leichtlebig und emotional umgesetzt.
die rom- und paristeile haben es mir besonders angetan. während der französische part durch verständnis noch geistreicher den wortwitz rüberbringen konnte, fand ich es umso herrlicher, dass ich dem italienischen nur teilweise folgen konnte... ich habe mich lauthals beömmelt... wunderbar.
dazu lässt der fantastische tom waits soundtrack mein fanboy-herz höher schlagen.
hier wurde alles richtig gemacht.
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BlueSquirrel Sun, 15 Jul 2012 21:41:02 -0000
Antwort löschenWas stimmt nicht mit der ersten Episode?
CarrionFairy Mon, 16 Jul 2012 08:05:31 -0000
Antwort löschenich hab nicht gesagt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, sie gefällt mir lediglich am wenigsten
BlueSquirrel Mon, 16 Jul 2012 08:17:47 -0000
Antwort löschenHm.
Markbln Mon, 16 Jul 2012 09:59:33 -0000
Antwort löschenoh nein, fairy, ausgerechent die mit meinem Liebling Rowlands :(
CarrionFairy Mon, 16 Jul 2012 10:05:07 -0000
Antwort löschenich fand sie ja nicht schlecht, aber die anderen sind einfach besser. vor allem, weil ich es einfach nicht überraschend finde, dass eine junge outlaw-süße in der stadt der träume keine schauspielerin werden will.
BlueSquirrel Mon, 16 Jul 2012 10:09:15 -0000
Antwort löschenAha. :) Is' 'n Punkt.
Markbln Mon, 16 Jul 2012 10:12:55 -0000
Antwort löschenstimme dir ja zu, die erste ist die schwächste episode.
CarrionFairy Mon, 16 Jul 2012 10:21:23 -0000
Antwort löschenich würd auch nicht schauspielerin werden wollen. zwar auch nicht mechanikerin, aber jedenfalls nicht hollywood
BlueSquirrel Mon, 16 Jul 2012 10:24:02 -0000
Antwort löschenDas impliziert ja, dass du eine "outlaw-süße" bist.
CarrionFairy Mon, 16 Jul 2012 10:39:40 -0000
Antwort löschenwürd ich so nicht sagen
BlueSquirrel Mon, 16 Jul 2012 10:45:08 -0000
Antwort löschen...aber halt anders. ;)
CarrionFairy Mon, 16 Jul 2012 10:50:03 -0000
Antwort löschenich zitiere mal den film: I am what I am
http://www.youtube.com/watch?v=uj8C43r4zm0
Kreischling Thu, 19 Jul 2012 01:43:44 -0000
Antwort löschenDie Italien-Episode ist ein Kracher - auch weil so plötzlich SO eine Scheiße kommt! Cool waren für mich irgendwie noch die Finnen(?) am Ende.
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CarrionFairy Thu, 19 Jul 2012 06:56:18 -0000
Antwort löschendie finnen waren der knaller. schon wie die am anfang an der straße stehen... ich bin ja so zusammengebrochen
Kreischling Fri, 20 Jul 2012 14:55:47 -0000
Antwort löschenIch fand die eher niedlich am Ende: "Was ist mit eurem Kumpel? - Ach, scheiß auf den; dem gehts gut!" :D
jacker Thu, 05 Jul 2012 09:23:21 -0000
Kommentar löschen"Night On Earth", oder mit anderen Worten: Herr Jarmusch in Reinform!
Er tut das was er am besten kann, skurriles in das völlig normale einzubetten und damit aufzuzeigen wie interessant, amüsant, aber auch bitter zufällige Begegnungen doch sein können.
Eine Welt, eine Zeit, fünf Schauplätze, fünf Taxis, fünf Fahrer, ein Haufen Fahrgäste und ein größerer Haufen Zigaretten bescheren uns fünf grundverschiedene Episoden, deren Favoriten ich nicht bestimmen kann und will, da jede ihren ganz eigenen Charme besitzt.
Das liegt nicht unwesentlich am Sprachwitz der jeweils in Landessprache geführten Unterhaltungen:
"Helmut: Helmut.
Yoyo: That's your name?
Helmut: Yeah.
Yoyo: Ha ha ha ha ha. That's a fucked up name to be namin' your kid! Helmet! See, 'cause in English, a helmet would be like, you know, like something you would wear on your head, you know? You a... a helmet! Ha ha ha! In English, that would be like callin' your kid, uh, "Lampshade" or some shit like that: 'Hey, Lampshade! Come here and clean up your room!' Ha ha ha ha ha!"
Nur eines von vielen Zitaten was mich nahezu von der Couch geworfen hat.
Ich werde zum absoluten Jarmusch Fan!
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niceeddy Thu, 05 Jul 2012 09:40:31 -0000
Antwort löschenIch liebe auch den Helmet-Yoyo-Dialog. Unglaublich übrigens: Yoyo und Gus Fring aus Breaking Bad sind ein und derselbe Darsteller, Giancarlo Esposito.
jacker Thu, 05 Jul 2012 10:17:47 -0000
Antwort löschenDie ganze Yoyo/Helmet Episode ist einfach genial weil die beiden auch in ihrer Art nicht grundverschiedener sein könnten. Das zieht sich natürlich auch als Leitmotiv durch den Film, aber Yoyo's völlige In-Your-Face Überdrehtheit und Helmut's stille und höfliche Zurückhaltung sind der absolute Kontrast. Und bei "Hey Lampshade, come here and clean up your room!" konnte ich einfach nicht mehr.
Auch gut: "Ivorien/Il voit rien"!
Aber von diesen kleinen bedachten Details könnte man jetzt ohne Ende aufzählen
Michael Fetsch Mon, 25 Jun 2012 19:47:58 -0000
Kommentar löschenVor Jahren gesehen und wie bei vielen Episodenfilmen, mit unterschiedlichen Meinung zu den einzelnen Episoden in Erinnerung behalten.
Überragend ist die Episode in Rom. Ich schaue mir diese immer mal wieder an. Allein diese Episode ist für mich eine 9.0 die anderen fallen da teilweise deutlich ab, was dann im Durchschnitt eine 7,0 ergibt.
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Benchmark Tue, 23 Oct 2012 05:50:03 -0000
Antwort löschenRom? Der Typ ist doch nur noch nervig. Rom kommt bei mir auf den letzten Platz weil ich so Nervensägen nicht ab kann.
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Michael Fetsch Tue, 23 Oct 2012 11:22:45 -0000
Antwort löschenIst komisch, da mir Benini sonst auch zu nervig ist. Aber hier passts für mich halt :D
Liegt vielleicht auch daran, dass ich a bissal Italienisch verstehe
Benchmark Tue, 23 Oct 2012 15:28:45 -0000
Antwort löschenJa, kann sein :D ... naja, ich denk mal die meisten Italiener sind so Dauerquatscher ganz anders als wir^^
MartinNolan Sun, 24 Jun 2012 17:20:08 -0000
Kommentar löschenSchlechte Schauspieler und ermüdende Erzählungen machen den Film von Regisseur Jim Jarmusch höchstens zu einer netten Fingerübung, mehr allerdings nicht, da der Film ansonsten zu viele Schwächen aufweist, die die Nacht auf Erden länger erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist.
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Brentano Sat, 23 Jun 2012 20:11:43 -0000
Kommentar löschenManche mögen Armin Müller Stahl nicht, andere kennen Jean Pierre Léaud nicht, Beatrice Dalle? Trotzdem, eine schöner Episoden Film, der für jeden emotional bewegten Menschen eine sinnvolle und geistreiche wie amüsante Begebenheit inszeniert und nachdenklich macht, ohne einem den Abend "zu verderben", das wäre ja schlimm, unerhört, unglaublich, herzlos und empörend, sonst.
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MartinNolan Sun, 24 Jun 2012 09:36:46 -0000
Antwort löschenSchlechte Schauspieler und ermüdende Erzählungen machen den Film von Regisseur Jim Jarmusch höchstens zu einer netten Fingerübung, mehr allerdings nicht, da der Film ansonsten zu viele Schwächen aufweist, die die Nacht auf Erden länger erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist.
Brentano Sun, 24 Jun 2012 10:59:09 -0000
Antwort löschen"Night on earth" ist real länger als manche "denken", auch im übertragenen Sinn, .. übrigens
Kreischling Sat, 26 May 2012 22:43:58 -0000
Kommentar löschen"In der Mitte der Reise unseres Lebens, oh Freunde, wenn ich's in Worte fasse, fand ich mich selbst in einer Einbahnstraße."
So wie alle genialen Dinge auf dieser Welt - aus einer bestimmten Perspektive betrachtet - einfach, wenn nicht sogar simpel sind, ist es auch dieser Film. Was könnte einfacher sein, als einige Episoden aus dem Leben von Taxifahrern aus verschiedenen Ländern/Landesteilen zu verfilmen? Und doch war nach den ersten 5 Minuten gefesselt!
Um wirklich das Besondere von jedem Ort einzufangen, hat es zwar nicht gereicht, wozu es aber definitiv gereicht hat, war die Stimmung, die ich persönlich habe, wenn ich eine neue Stadt betrete und dabei nicht wirklich neugierig, sondern eher genervt bin und Kopfschmerzen habe. Der Blick richtet sich dabei automatisch eher auf das Gewöhnliche: Verschmierte Straßenecken, Verkehr, Reklameschilder, Alltagsleben der Menschen auf der Straße. Doch da hört der Film nicht auf. In einem zweiten Schritt in allen Episoden kommt das Gespräch mit dem Taxifahrer auf, das an einen realistischen Ansatz erinnert: In dem eher Hässlichen wird das Schöne entdeckt - der Mensch und seine Fähigkeit zum Mitleid, bzw. sein Einfühlungsvermögen.
Ein sehenswerter und - für mich - positiver Film, bei dem man sich, in der italienischen Episode, gefasst machen muss, sich vor Lachen die Knie grün und blau zu schlagen.
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