Down by Law - Alles im Griff

Down by Law (1986), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 23.10.1986


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7.6
Kritiker
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7.8
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2694 Bewertungen
53 Kommentare
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von Jim Jarmusch, mit Ellen Barkin und Roberto Benigni

Drei Männer landen unabhängig voneinander in ein- und derselben Gefängniszelle in New Orleans: Zack, ein arbeitsloser DJ, sitzt unschuldig wegen Mordes. Das Großmaul Jack, ein Zuhälter, wurde von einem seiner Kumpels hereingelegt. Und Roberto, der italienische Tourist, brachte beim Billardspielen versehentlich jemand mit einer Kugel um. Zack und Jack hassen sich auf Anhieb. Nur in einem sind sie sich einig: Sie können Roberto nicht ausstehen. Dessen naiver Optimimus und sein schreckliches Englisch sind nervtötend. Doch gerade Roberto ist es, der per Zufall eine Fluchtmöglichkeit entdeckt, und so zögern Jack und Zack keine Sekunde und brechen zusammen mit ihm aus. Gemeinsam flieht das Trio nun durch die Sümpfe von Louisiana. Der Sheriff mit seinem Suchtrupp ist ihnen allerdings dicht auf den Fersen.

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Kommentare (48) — Film: Down by Law - Alles im Griff


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Filmfreak21

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"So du suchst dir jetzt deinen Weg aus!"

Eine schöne Metapher, dass nicht das Gefängnis automatisch der Käfig der Jungs ist, sondern manchmal das Leben selbst.

Welcher Weg mag uns richtig entscheiden. Vor allem geht man ihn doch gerne alleine wenn man sich dann doch nicht immer sicher ist.

Großartig!

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erbe64

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Bewertung9.0Herausragend

Bevor "Down By Law" 1986 erschien hatte ich mit dieser Art von Filmen (unabhängig und low-budget) noch keine allzu großen Erfahrungen gemacht. Nachdem ich ihn dann im Programmkino meines Vertrauens erstmals gesehen hatte, wollte ich ihn sofort noch einmal sehen. Dann noch einmal. Und noch einmal. Ich konnte einfach nicht fassen, was da abging und dass man so etwas im Kino erleben konnte. Genaugenommen sind es aber vornehmlich Roberto Benigni und die herrlichen Schwarzweißbilder, welche die an sich banale Geschichte so sehenswert machen.

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Bastieff

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Bewertung7.5Sehenswert

***Roberto: It is a sad and beautiful world.
Zack: Yeah, it's a sad and beautiful world buddy***

Jarmusch kreiert eine minimalistische, zum Teil auch karge Welt in schwarz/weiß. Die Figuren darin sind entweder gescheitert oder einsam. In dieser traurig schönen Umgebung können sie sich schwer persönlich entfalten und leben daher gelangweilt in den Tag hinein. Als zwei von ihnen - Zack (Tom Waits) – und Jack (John Lurie) eher zufällig zusammen hinter Schloss und Riegel gebracht werden sind sie untereinander noch zurückhaltend und reden miteinander kaum.
Doch als ein naiver, lustiger und ein gemüthafter italienischer Tourist (Roberto Benigni) zu den beiden in die Zelle verbarrikadiert wird, kann gerade er das Eis zwischen den Schweigenden brechen und Sympathie in den Raum bringen. Sein Charakter hat sich noch nicht von der tristen Atmosphäre anstecken lassen. Stattdessen setzt er die Komödie aus seinem Notizbuch frei und sorgt bei den anderen beiden Insassen, wie auch bei mir, zu Lachern.
Das Gefängnis ist von der Räumlichkeit bei Jarmusch auch nicht viel anders, als wie die Welt draußen. Doch nachdem sich die Figuren angefreundet haben, haben auch sie keine Lust mehr auf den ständig selben Innenraum. Sie müssen aber sich selbst ihren Weg ebnen und finden. In „Down by Law“ ist jeder für sich im Endeffekt allein gestellt, die Gruppe dient bestenfalls als nötiger Zusammenhalt vor dem im Rücken befindlichen Gesetz, das im Grunde gar nicht für die Häftlinge existiert (weil sie ja unschuldig sind oder in Notwehr gehandelt haben).
Die Hollywood Konventionen entstellt Jarmusch gekonnt, lässt Einstellungen länger laufen und setzt auf spritzige, humorvolle Dialoge und auf seine talentierten Schauspieler. Er lässt Kino sprechen, das meilenweit weg ist von der Konvention und von der Zivilisation und sucht, genauso wie seine geschriebenen Charaktere, nach dem Ziel, selbst wenn sich jede Fährte sich mit der anderen gleicht, wenn Wege keine Richtung definieren, soll man nicht sofort den Kopf in den Sand stecken, sondern weiter an dem Arbeiten, was man sich vornimmt. Ein schönes Gefühl, wie ich finde, weil gerade da der Film prima bei mir gepunktet hat.

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based_god

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Manche Filme schiessen sich bereits nach der Erstsichtung, mit ihrer gesamten Komik, dem traurigen Grundtenor, den tollen Hauptdarstellern und der wunderschönen ("Tom Waits"-) Musik, ins Herz. "Down by Law" ist so ein Film, über den ich somit auch kein weiteres Wort verlieren will, weil er so toll ist.

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Nutzername

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie ein schäbiges, schaurig schönes Märchen!

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vega_vincent

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich ein toller Film: Gut gemacht, originell und mit symphatischen/verrückten Charakteren. Allerdings meiner Meinung nach viel, viel zu träge. Ich denke, wenn man bekifft ist, ist der Film ein Knaller. Ich war nicht bekifft und daher nicht überwältigt.

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vega_vincent

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Denke schon. ;-)


Lichtlady

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Der Film ist definitiv nett, aber wirklich viel zu träge.
Danke übrigens... ich habe die ganze Zeit nach dem passenden Adverb gesucht.
Und nein, kiffen hilft nicht. Der Film ist und bleibt träge, aber nicht schlecht im Gegensatz zu "The limits of control" - der ist so oder so schlecht. Egal wie viele Drogen man einwirft. Oder anders ausgedrückt, es gibt nicht genug Drogen, um diesen Film gut zu machen.
Wie auch immer.
Danke für diese Beschreibung. Träge passt mehr als nur gut.
Und ich bezweifle, dass jemand in den letzten Jahren von JJ überwältigt wurde und in Zukunft überwältigt wird.


Midnight Geek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der kleine Jim Jarmusch

Es gibt mehrere Arten von originellen Filmemachern. Da wären diejenigen, die mit ausgefeilten, u. U. auch komplexen Handlungen und Dialogen glänzen können (z. B. Guy Ritchie, Quentin Tarantino). Dann gäbe es noch diejenigen, die zwar mit einfachen, u. U. auch minimalistischen Handlungen, aber ebenfalls mit ausgeklügelten Dialogen überzeugen können (z. B. Kevin Smith). Und dann sind da noch diejenigen, die zwar weder ausgefeilte, komplexe Handlungen noch beeindruckende, einzigartige Dialoge bieten können, aber es trotzdem, oder besser gesagt, gerade deswegen schaffen, echte Originalität zu bewahren. In diese Kategorie fällt für mich Jim Jarmusch.

Wie gesagt, definiert man Originalität und Unterhaltsamkeit anhand der Filme von Ritchie, Tarantino und Konsorten, wird man sich mit Jarmusch nicht wirklich anfreunden können. Die Handlungen seiner Filme sind einfach, einprägsam. Seine Dialoge könnte man tatsächlich als "langweilig" und völlig belanglos bezeichnen. Aber gerade das ist die große Stärke von Jarmusch. Man darf ja nicht vergessen, dass Ritchie, Tarantino, Smith & Co. oft stundenlang über ihren Dialogen grübeln. Jarmusch ist ein (oder DER?) Meister des Belanglosen. Er schafft es, dem Belanglosen, dem "Langeweiligen" Interesse zu verleihen. Er ist in meinen Augen Realist. Ich denke: Belanglosigkeit ist das Leben. Natürlich gibt es in der Realität da draußen tatsächlich Menschen, die spontan solch coole Sprüche ablassen können, die selbst Dialog-Meister wie Kevin Smith alt aussehen lassen würden. Aber in den Milieus, die Jarmusch skizziert, sind solche Typen eher die Seltenheit.
Die drei Männer z. B., die Jarmusch in Down By Law darstellt, haben weitaus stärker daran zu knabbern, wie sie ihr Leben auf die Reihe bekommen, wie sie ihren lethargischen Lebensgewohnheiten entkommen können, anstatt sich coole Sprüche auszudenken. Es sind radikale Slacker, die nach dem Grundsatz leben: Die Zukunt interessiert mich erst in der Gegenwart. Sie haben nicht viel zu bieten, weder materiell noch intelektuell. Sie wollen auf keinen Fall zur grauen Masse gehören, halten sich u. U. für was Besseres, scheitern aber daran, dass sie mit ihrer radikalen Individualität einem harmonischen Zusammenleben mit der Gesellschaft im Weg stehen. Sie stehen ganz unten in der gesellschaftlichten Hierarchie, lassen sich aber trotzdem nicht die Freude am Leben, am Rebellieren, nehmen. Wo z. B. Tarantino seine Figuren hauptsächlich über Dialoge charakterisiert, lässt sich Jarmusch sehr viel Zeit, um seine Figuren durch das soziale Umfeld zu charakterisieren. Zack, Jack und Roberto wollten gerne hoch hinaus, übersehen aber die Tatsache, dass sie trotz ihrer gespielten Coolness letztendlich doch nur Normalos sind und eben nur Normalo-Sprüche draufhaben. I scream, You scream, We All Scream for Ice Cream ist an sich natürlich ein einfacher, belangloser Nonsens; aber Jarmuschs Figuren sind ja auch einfache Menschen.
Jarmusch hat also weder große Geschichten noch große Dialoge zu bieten, was meiner Meinung nach aber der Tatsache geschuldet ist, dass er versucht, ein realistisches Bild der Gesellschaft zu geben und vor allem den Alltag der "kleinen Leute" zu skizzieren.

Aber das größte Talent von Jarmusch ist zweifellos die Fotografie. Nun hab ich mal nachgeguckt bei Wikipedia. Der Mann soll ja auch als Fotograf angefangen haben. Und das merkt man auch in seinen Filmen. Ich vergleiche seinen Stil ein wenig mit dem von Kitano. Auch Jarmusch bietet vor allem lange, statische und einfache Einstellungen von einzelnen Gebäuden, Landschaften, Gesichtern. Komplexe Spielereien wie ausgedehnte Plansequenzen, Split Screens usw. halten sich entweder in Grenzen oder kommen gar nicht vor. Und das Wichtigste: wie ein Fotograf versteht es Jarmusch, nicht etwa durch Handlungen oder Dialoge, sondern ganz alleine durch die Kraft seiner Bilder Emotionen hervorzurufen und die Atmosphäre seiner Handlungsorte einzufangen. Das zeigt sich vor allem in der Eingangssequenz von Down By Law, die für mich zum Besten gehört, was die Filmgeschichte zu bieten hat. Hierbei noch ein ganz großes Lob an Robby Müller. Einer der ganz großen Kameramänner!

Diese Liebe zum Detail ist es vor allem, weshalb Jarmusch für mich, trotz seiner kleinen Filme den Großen im Business (also Smith, Tarantino & Co.) durchaus ebenbürtig ist.

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oliver.dambeck

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Robby's Fotografie und Begnini's Witz reissens raus. Lurie ist mir zu unsymphatisch.

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Drei grundverschiedene Typen, einer skurriler als der andere, gemeinsam auf der Flucht vor dem Gesetz, auf einer Reise ins Nichts, auf einer wahnwitzigen Odyssee und der Suche nach Sinn und Verstand, sich selbst, sich gegenseitig und die Welt kennen und schätzen lernend. Die ruhige Inszenierung setzt das brillante Schauspiel in den Vordergrund und die vorzügliche Musik unterstreicht die besondere Atmosphäre des Films.

"It's a sad and beautiful World."

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David Lukas Julisa

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Bewertung9.5Herausragend

hervorragender cast, in einer zeit in der roberto benigni noch nicht "inflationär" war. einer der besten jarmush!

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ProsperDune

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Bewertung10.0Herausragend

"It's a sad and beautiful world..."

Dabei lässt mich "Down By Law" eigentlich mehr Freude empfinden als Traurigkeit. Mehr Freude, Laune, Glück als eigentlich wenige andere Filme. Einer der größten kleinen seiner Art...

Manchmal und zu oft male ich mir auch Fenster an die Wand.

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albaniax

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Bewertung9.5Herausragend

Selten ein Film so lange mit einem breitem Grinsen geschaut ^^

Obwohl ich Roberto Benigni nicht kenne, ist er einer meiner neuen Lieblings-Italienier.

Jim Jarmusch schafft es in die Top 5 All-Time Regisseure!

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based_god

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<3


Hartmut Wastian

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Bewertung10.0Herausragend

Zwei charmante Brummbären und ein vermeintlicher Trottel, der sich als der Gefährlichste dieser drei zusammengepferchten Galgenvögel entpuppt, versuchen zu entkommen und geraten in immer neue Probleme.

Aberwitzige Dialoge ("Why are you here?" - "For murder" - "For murder??" - "Chai killed ha mann." / "Strange mother, my mother, but I love her".), tolle Schauspieler und perfekter Soundtrack, das macht auch beim 15. Mal noch Riesenspaß.

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Tom S. Jaeger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unterhaltsamer Kunstfilm... liebevoll inszeniert. Perfekte Szenenausleuchtung. Genialer Soundtrack. Gute solide und nicht zu extravagante Kameraarbeit. Und ein nettes mitunter sehr amüsantes Drehbuch. Doch doch - kann man gucken. Man sollte ihn allerdings im englischen Original gucken.

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MrDepad

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Down by Law" ist der dritte Film von Jim Jarmusch, welcher seine beiden Vorgänger nochmals übertrumpft. Die Inszenierung ist mittlerweile bekannt, die Bilder kommen wieder mit langsamen Einstellungen daher und das Ganze ist in schönem Schwarz-Weiß gehalten. In extrem gelungenen, musikalisch toll unterlegten Szenen bekommt man Jarmusch-typisch die Figuren vorgestellt, die in diesem Film noch sympathischer und cooler sind als von Jarmusch bisher gewohnt. Nach kurzer Zeit finden sich drei völlig verschiedene Charaktere in einer Gefängniszelle wieder, wobei alle drei nicht wirklich kriminell und eher unfreiwillig dort gelandet sind. Anfangs können sie sich gegenseitig keine Sekunde lang leiden, doch nachdem einer von ihnen einen Plan für den gemeinsamen Ausbruch parat hat, entwickelt sich ihr Verhältnis in eine andere Richtung. Anstatt den Fokus auf eine spannende Ausbrecher-Story zu setzen, zeigt uns Jarmusch drei schräge, symphatische Figuren, die von großartigen Schauspielern verkörpert werden und im Laufe der Geschichte zu einem tollen Team heranwachsen. Jarmusch bietet hier außerdem witzigere Pointen als jemals zuvor, von daher ist "Down by Law" ein wirklich entspannt anzuschauender, atmosphärischer Film mit einem tollen Soundtrack und grandiosen Schauspielern.

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DasD.Ding

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Bewertung2.0Ärgerlich

Auf Empfehlung gesehen und für todlangweilig befunden.

Ich kann dem Film nichts abgewinnen. Bin wohl einfach nicht die Zielgruppe.

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Brentano

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Down by law" - "alles im Griff,“ (im Schritt?)
Meisterwerke des amerikanisches Autoren-Kinos auf Manta Fahrer Niveau heruntergebürstet,/ gebremst: wann war Deutschland eigentlich eine Kulturnation und warum?

Und jetzt noch diesen Film mit einer Synchronisation versehen, in der man an den Humor im Stil Hallervordens versucht anzuknüpfen, und das wäre es dann gewesen.
Das gibt dann der allseits verwertenden Groß-Kinocenter Film-Mafia genügend solide Argumente in die Hand danach zu betonen, das solche Art von Filmen eigentlich nicht gezeigt werden dürfte, weil sie eben keiner versteht und sehen will, etc.

Trotzdem sehenswert und dieser italienische Komiker Begnini mal nicht ganz so überdreht wie er danach immer mehr meinte, agieren zu müssen.

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KilianPai

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Bewertung7.5Sehenswert

Feines Stück Film, allein Tom Waits und seine Songs machens schon sehenswert!

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MartinNolan

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Bewertung7.5Sehenswert

Dem Zuhälter Jack ( John Lurie) und dem arbeitslosen Radio-DJ Zack (Tom Waits) wurden reingelegt und landen darauf zusammen in einer Gefängniszelle. Von Beginn an können die beiden sich nicht ausstehen. So kommt es sogar zu einer Prügelei. Als sie auf ihren Pritschen sitzen und ihre Wunden kühlen, kommt ein weiterer Häftling in ihre Zelle, Roberto. Er spricht nicht sehr gut englisch und hat ohne "böse" Absicht einen Menschen umgebracht. Roberto ist äußerst kommunikativ und nervt Jack und Zack. Doch Roberto (Roberto Benigni) findet einen geheimen Tunnel. Mit Hilfe des Tunnels entkommen die drei Insassen. Nun müssen sie sich durch die Sumpflandschaft von Louisiana schlagen. Nach einiger Zeit finden sie ein kleines Restaurant, welches von Nicoletta geführt wird. Roberto und Nicoletta verlieben sich ineinander, weshalb er dort bleibt. Zack und Jack bekommen zu Essen und Kleidung und ziehen weiter. An der ersten Weggabelung trennen sich ihre Wege.
Regisseur Jim Jarmusch inszeniert mit "Down by Law" einen wunderbaren Film über drei unterschiedliche Menschen, die sich in derselben Situation befinden und daher zusammen halten. Die Musik und die Atmosphäre des Films sind einfach großartig. Ebenso die Schauspieler, die durch ihre unterschiedlichen Charaktere, dem Film einen besonderen Humor, in solch einer unter Umständen ausweglosen Situation, verleihen. Die Dialoge sind überzeugend und die Geschichte der drei Protagonisten packend.
Zwar ist der Film schwarz-weiß gehalten, doch tut dies dem Film keinerlei Schaden an. Im Gegenteil gerade so kann der Zuschauer vielleicht sich besser in die Situation der drei Insassen versetzen. Möglicherweise soll der Fokus nicht auf dem optischen Bild, sondern dem Schauspiel und der Handlung liegen. Dies bleibt ungeklärt, doch Fakt ist, dass "Down by Law" eine sehenswerter Film ist, der von Menschlichkeit und Freundschaft erzählt.

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wernik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jack und Zack wurde übel mitgespielt, und ehe sie sich's versehen, finden sie sich in einer tristen Gefängniszelle wieder. Doch damit nicht genug - ein neues Unheil bricht heran... Roberto, der neue Zellengenosse - eine kleine Gaunerei ging völlig in die Hose - entpuppt sich als nimmermüde Plaudertasche und bringt die beiden, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen, an den Rande der Verzweiflung. Erst allmählich können sie dem Kerlchen etwas abgewinnen, und dann hat Roberto auch noch einen genialen Plan...

In gewohnt bedächtiger und eindringlicher Manier treibt Jarmusch die Geschichte um seine drei Helden voran, wobei jedoch an keiner Stelle der Eindruck von Langatmigkeit aufkommt. Er beschränkt sich dabei auf das Essentielle (hochkontrastige SW-Bilder, Verzicht auf Synchronisation), was dem Film zugute kommt: der Fokus liegt umso mehr auf der Interaktion zwischen den drei Hauptcharakteren, wobei Roberto Benigni, wenig überraschend, klar hervorsticht. Sein sympathisches Italo-Englisch (ohnehin unsynchronisierbar) ist ein Ohrenschmaus, er bildet einen wohltuenden Kontrast zu den beiden Musikern Tom Waits und John Lurie, welche ihrerseits als die finsteren und wortkargen Jack & Zack mehr als beachtenswerte Leistungen abliefern.

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