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O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee

O Brother, Where Art Thou? (2000), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 19.10.2000


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7.3
Kritiker
61 Bewertungen
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7.5
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10631 Bewertungen
114 Kommentare
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit George Clooney und John Turturro

Die Coen-Brüder schicken George Clooney, John Turturro und Tim Blake Nelson in O Brother, Where Art Thou? auf eine wahnwitzige Odyssee.

Im tiefsten Süden der USA in den 1930ern begibt sich der Sträfling Everett ‘Ulysses’ McGill (George Clooney) mit seinen Leidensgenossen Pete (John Turturro) und Delmer (Tim Blake Nelson) auf einen Roadtrip der besonderen Art. Ulysses überredet seine Mitgefangenen zur Flucht und verspricht ihnen einen Anteil an einem geheimnisvollen Goldschatz. Und so begegnen die entlaufenen Sträflinge auf ihrer Reise einigen skurrilen Gestalten, so zum Beispiel einem Musiker, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, einem Bankräuber, einem gerissenen Politiker und drei Sirenen.

Hintergrund & Infos zu O Brother, Where Art Thou?
George Clooney soll die Hauptrolle in O Brother, Where Art Thou? angenommen haben, ohne dass er vorher das Drehbuch zum Film gelesen hat. Da sprachen die Namen der berühmten Filmemacher wohl für sich. Außerdem ließ er sich zur Vorbereitung auf seine Rolle das Skript von einem aus Kentucky stammenden Verwandten auf Band sprechen, weil er damit den Südstaatenakzent einüben wollte. Doch zu George Clooneys Überraschung entfernte sein Verwandter Gerüchten zufolge alle im Drehbuch enthaltenen Schimpfwörter und ersetzte sie durch harmlosere Wörter. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee
Genre
Abenteuerfilm, Komödie
Zeit
1930er Jahre, Weltwirtschaftskrise
Ort
Mississippi, Südstaaten
Handlung
Bank, Brennendes Kreuz, Country Musik, Ehering, Eifersucht, Ex-Frau, Farm, Freiheitsentzug, Gefängnisausbruch, Gesang, Gouverneur, Heimkehr, Hochzeit, Kette, Ku Klux Klan, Odyssee, Politik, Polizei, Prophezeiung, Radiosendung, Rassismus, Reise, Schallplatte, Schatz, Sirene, Staudamm, Sträfling, Tauchen, Teufel, Wahlkampf, Weltwirtschaftskrise, Zyklop
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Witzig
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
Buena Vista, Touchstone, Universal, Working Title Films

Kritiken (2) — Film: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee

Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

"O Brother, Where Are Thou" ist genau das was ich einen typischen Coen Film nenne. Ein ausgezeichnetes Drehbuch, so viele enorm witzige als auch zutiefst dramatische Szenen. Eine Musikauswahl so gut wie in Tarantinos besten Filmen. Der beste Babyface Nelson der Filmgeschichte und George Clooneys vielleicht großartigste Rolle. Und mein so geschätzer John Turturro auf der Höhe seiner Karriere. Wie konnte er nur so tief fallen und in Transformers mitspielen? Naja, zurück zum Thema: Dieser Coen ist für mich ein Meisterwerk, er ist poetisch, besitzt traumhafte Bilder. Ebenso ist der Film wunderbar historisch und religiös. Er zeigt den gesellschaftlichen Umbruch in Mississippi, den Kukux-Klan, einen einäugigen Bibelverkäufer, die Sirenen, die Sintflut usw. Der Film besitzt so viel Inhalt, Stoff, Humor, Details, Aussagekraft und Interpretationsmöglichkeiten, dass es einfach zu schön ist. Die Coen Brothers haben mit diesem Film zwar nicht ihr bestes Stück abgeliefert, aber sicherlich ihr reifstes und intelligentestes. Es erfüllt mich mit Glück an der Odyssee der drei Flüchtlinge teilhaben zu dürfen, und das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich mich diesen drei liebgewonnen Charakteren anschließe. Denn es gibt ja noch so viel zu entdecken! :)

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

der cineast

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Immer diese Ahnungslosen :D


facepalm

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Schön geschrieben :)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

[...] „O Brother, Where Art Thou?“ („O Bruder, wo bist du?“), das ist mal eine andersartige Odyssee als die klassische und allseits bekannte von Homer. Und genau dieser Herr dient mehr oder weniger als Hauptinspirationsquelle für Joel & Ethan Coens gleichnamigen Film, der nebenher als Referenz an Preston Sturges Klassiker „Sullivans Reisen“ (1941) gilt, in dem ein Regisseur gleichen Namens wiederum einen Film über die Great Depression drehen will. 60 Jahre später versuchen es die Coens („Fargo – Blutiger Schnee“; „No Country For Old Men“) mit einer Art Hommage nochmal. [...]

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Kommentare (111) — Film: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee


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Ravenkingi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wunderbarer Coen-Film, der zugleich eine Hommage an die Country-Musik und an die "Odysee" von Homer ist. Kein Track wirkt hier fehl am Platze, die Dialoge sind herrlich derb und die Atmosphäre eines heißen Südstaaten-Sommers ist in jedem Frame spürbar und ein wunderbares Setting für den Film. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, man merkt in jeder Szene, dass sie Spaß beim Dreh hatten. Allerdings zieht sich der Film in der Mitte ein wenig, weshalb meine Bewertung nicht 10 oder 9 Punkte erreicht hat, daher "nur" 8,5 Punkte.
Zuletzt bleibt mir noch zu sagen, dass die Coens einfach ein Genre für sich sind und ich mich hoffentlich noch auf viele gute Filme in der Zukunft freuen darf!

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Drax

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Bewertung7.5Sehenswert

"O Brother, Where Art Thou?" ist ein wirklich unverkennbarer Coen.
Die Geschichte über eine Odyssee in den amerikanischen Südstaaten ist nicht nur schön schräg sondern auch voller skurriler und witziger Charaktere, in die man sich schnell verliebt (ausgenommen natürlich der Charakter von John Goodman).
Besonders schön ist hierbei das man auch reale Persönlichkeiten wie Tommy Johnson oder Babyface Nelson mit mit in die Odysee eingebaut hat was dem Film zusätzlich Charme verleiht.
Ein Highlight des Films ist natürlich auch der sehr starke Soundtrack, der hierbei nicht nur zur reinen Hintergrundberieselung dient, sondern so sehr integriert ist das der Film teils wie ein Musical wirkt.
"O Brother, Where Art Thou?" ist daher alles in allem ein sehr unterhaltsamer Coen, den ich jedem nur empfehlen kann.

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Lydia Huxley

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ein Narr ist, wer nach Logik in den Kammern des menschlichen Herzens sucht."

Manchmal ist Logik einfach nicht erstrebenswert und in "O Brother, Where Art Thou?" auch nicht notwendig.
Auf der Suche nach der Beute eines erfolgreichen Raubzuges erleben die drei flüchtigen Sträflinge Everett, Pete und Delmar eine skurrile Odyssee durch den Staat Mississippi. In traumhaften Südstaaten-Kulissen, die alles in gelbes Laub und warmen Licht hüllen, streifen die Drei durch das Land, in der Hoffnung den "Schatz" zu finden und ein neues Leben zu beginnen. Doch immer wieder geraten sie in absurde Situationen - ob auf einer Verfolgungsfahrt mit "Babyface" Nelson, bei einer Versammlung des Ku-Klux-Klans oder bei einer Studioaufnahme, die sie zufällig zu Stars der Country-Musik macht. Eine wunderbar phantasievolle Übersetzung von Homers Odyssee in die USA der 30er Jahre, eingebettet in märchenhaft anmutenden Bildern und einen wohlklingenden Soundtrack, der unmöglich hätte besser passen können. Mein Favorit: http://www.youtube.com/watch?v=NStkWiuYwqw ♥

Ein Stückchen Ratte gefällig? Nein? Na gut, dann schreibe ich eben noch was zum Film. Ach so, Pferd gäbe es auch noch!

"Der Eintopf schmeckt sehr gut."
"Findet ihr? Hab das Pferd letzten Dienstag geschlachtet. Fürchte es wird langsam schlecht."

Die Coen-Brüder nehmen den Zuschauer mit auf ein Abenteuer voller Witz, Ungereimtheiten, Skurrilitäten, Magie, großartiger Dialoge und inspirierten Darstellern, eine Reise durch Mississippi, über Wiesen, durch Wälder, an Flüssen entlang und durch kleine Städtchen in den wogenden Klängen von Blues und Country und den "Soggy Bottom Boys".
Schwachpunkt ist die Story, die in einem recht belanglosen Finale endet. Dennoch darf man sich hier an vielen anderen Dingen erfreuen und mit Auge, Ohr und Herz genießen.

Mit Pomade im Haar und der Ratte auf dem Grill schaut man den schrulligen Drei bei ihrer Schatzsuche zu, auf welchen Wegen es sie verschlägt, auf welche Menschen sie treffen.

"Ich musste gestern Nacht auf dieser Kreuzung sein, um dem Teufel meine Seele zu verkaufen."

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pischti

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Der Man of Constant Sorrow ist echt der Hammer :D


Lydia Huxley

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Wohl wahr, Pischti :) Einfach ein toller Sound!


T00BI

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Bewertung6.5Ganz gut

Die 30er Jahre. Die drei Sträflinge Everett 'Ulysses' McGill (George Clooney), Pete (John Turturro) und Delmer (Tim Blake Nelson) können aus ihrer Gefangenschaft fliehen und machen sich auf den Weg zu einem geheimnisvollen Goldschatz, den Everett vor einiger Zeit vergraben hat. Auf dem Weg dorthin begegnen sie den seltsamsten Gestalten und skurrilsten Dingen.

"Also sobald wir wieder sauber sind und n`bisschen Pomade im Haar haben werden wir uns 100% besser fühlen."

So langsam ärgere ich mich, dass ich mir nicht schon viel früher ein paar Filme der Coen-Brothers angeschaut habe, nach "The Big Lebowski" und "Fargo" kommt nun "O Brother - Where are thou?", der mir ebenfalls richtig gut gefällt! Alle drei Filme haben was total skurriles, witziges an sich, und zudem was ganz Eigenes, "O Brother" ist vielleicht sogar der durchgeknallteste von den Dreien. Total verrückt, urkomische Momente, witzige Dialoge, tolle Kulissen und vor allem mit Clooney einen tollen Darsteller. Über "O Brother" kann man eigentlich nicht viel schreiben, man muss ihn einfach gesehen haben.

Man will gleich mit den Soggy Bottom Boys mitsingen.
Man will sich sofort "Dapper Dan Pomade" in die Haare schmieren.
Man will seine Seele an den Teufel verkaufen.
Man will bei einer Zeremonie des Ku-Klux-Klan für Furore sorgen.
Man will sich mit einem Kerl in einem Dorfladen boxen.
Man will mit Babyface Nelson eine Bank ausrauben.
Und, und, und.

Richtig stark!

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The Freewheelin Fonda

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Ist sehr speziell der Streifen(selbst für die Coens) und fängt langsam an aber nach und nach wird der zu einem ihrer GENIALSTEN Gagfeuerwerke, habe dem sogar 8,5 gegeben, da ich den Humor ziemlich stark fand :)


T00BI

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Ich wollte mir sowieso mal ein paar Coen Streifen ansehen, irgendwie sind die meisten Filme von denen immer an mir vorbei gegangen, da werd ich mir "Burn after Reading" wohl als nächstes anschauen. Hätte ich vorher gewusst, dass mir die so gut gefallen, wäre ich für "Inside Llewyn Davis" ins Kino gegangen, jetzt ist es aber zu spät^^


aMAZEing

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Bewertung5.0Geht so

wtf

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aMAZEing

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ehrlich gesagt nein, ich hab den Film im Suff gesehen und kann mich auch nicht mehr daran erinnern, dass ich diesen Kommentar verfasst habe.. :D


GRAND

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Hahaha ok :D das erklärt einiges :D wenn man besoffen ist, dann am besten Trashfilme gucken ^^


frank-br

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein unterhaltsames Filmchen, das lockere Stimmung vermittelt. Vielleicht ein etwas schwächerer Coen Film, aber doch ganz gut anzusehen.

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Leen.

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Bewertung9.0Herausragend

Schöner Road-Trip-Film mit super Musik und 3 wundervollen Hauptprotagonisten!
Man lacht, man weint, man möchte eine Blue-Grass-Band gründen!

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Gewitter.Kind

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Dannke und ohja!


TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gelungen:
1.Die Darsteller
2.Die Charaktere
3.Die Gags.
4.Die Musik
5.Die Kostüme
6.Der Schnitt
7.Die Dialoge
8.Die Südstaatenstimmung
9.Die Story
10.Der Humor

Nicht so gelungen:
1.Ein Tacken zu viel Musik für meinen Geschmack
2.Etwas zu wirr und unverständlich für meinen Geschmack.

10 - 2 = 8 :-)

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FireAnt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schöne Musik, nette Geschichte, lustiger Humor und ein bis in die Nebendarsteller toll ausgewähltes Ensemble machen diesen Film zu einem absolut würdigen Coen-Werk.

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mad02

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lustiger Roadmovie mit klasse George Clooney und einer unbändigen Frisur. Die gute alte Zeit wo Männer noch Pomade nutzten um ihre Haare zu bändigen. Bis jetzt auf jedenfall der beste Coen Film.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung5.5Geht so

Tolle Musik, aber die Geschichte der drei Protagonisten ist nicht immer unterhaltsam.Es schwankt zwischen Humor, Langeweile und Spannung.

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wailer-greg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist alles andere als sensationell, wer allerdings die obere Mittelklassefilmsparte aus Hollywood mag, wird auch ihn genießen. Vor der Sichtung kannte ich keine Storyinhalte und wusste nicht, welche Schauspieler zu erwarten sind. Einfach bei Arte HD aufgezeichnet und einige Tage später dann auf "Play" gedrückt. Der deutsche Titel und die namhaften Regisseure erzeugten - zugegeben - eine freudige Erwartungshaltung. Der selbstironiosche Clooney und John Turturru (bekannt z.B. aus Transformers, Monk, Das Geheime Fenster, You don't mess with the Zohan) geben im porträtierten Trio den Ton an und besonders Clooney sieht man den Spaß an, den er beim Dreh zu haben schien.
Besonders positiv gefiel mir die ironieerfüllte Authenzität, die durch die opulente Ausstattung und den Hillbilly-Sound vermittelt wird. Sonne, Staub und Schweiß - so gehört sich dass. Der rurale Süden der USA wirkt keinesfalls wie ein buntes Bühnenbild, wie ihn Tarantino etwa bei "Django" (bewusst) dargestellt hat, sondern einfach als wahrhaftiger Handlungsort, der seine komödiantischen Überzeichnungen ausschließlich den eigenwilligen Handlungen seiner Figuren verdankt.
Wer also andere Coen-Brüder Filme gesehen hat, also zum Beispiel den obskuren "Fargo", den coolen "The Big Lebowski" oder ihren jüngsten und erfolgreichsten, "True Grit", sollte sich die Heizung aufdrehen, ein Glas Eistee schnappen, und genießen :)

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Sinister Kid

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Bewertung5.5Geht so

Ein bisschen lustig und ein bisschen langweilig. Die Coens nicht unbedingt in Höchstform.

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Lillie1919

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich halte die Coen Brüder für große Filmemacher, besonders, was Humor und kreative Unabhängigkeit angeht. Und "O brother where art thou" ist ein durch und durch sympathischer Film, wie ich ehrlich sagen kann. Deswegen bin ich mir auch unsicher woran es liegt, aber so ganz rund war er trotzdem nicht... Ich glaube, das liegt einfach daran, dass mir der Plot in Odyssee Form, nicht so richtig gelegen hat. Eine etwas tiefere Erzählstruktur hätte mich vielleicht mehr befriedigt. Kritisieren kann man hier aber nur auf hohem Niveau, denn unterhaltsam ES allemal. Plus: Mittel schwere Identifikation mit George „Babyface“ Nelson's emotionalen Schwankungen :)

Charaktere - sehr gut angeschnitten aber leider nicht ganz ausgeschöpft (für den gegebenden Rahmen des Films eben auch nicht gewollt/möglich/notwendig... wen das auch stört? wahrscheinlich nur alle fanatischen Mit-Charakterfanatiker da draußen. Hi!)
Musik - äußerst stimmungsvoll
Story - wirklich unterhaltsam aber emotional nicht ganz so fesselnd wie zum Beispiel, "a serious man". Ebenfalls sehr subjektiv.
Schauspieler - Brilliant! (wer auch John Turturro mochte, sollte mal in den hier völlig unbekannten Film "box of moonlight" schnuppern. Nur zu empfehlen!)

zum Lachen und über Einfälle und Kultigkeit Freuen sehr geeignet!

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Filmfreak21

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

O Brother! Was für ein Meisterwerk der Coen Brüder. Vor allem Clooneys beste Rolle die ich bisher gesehen habe. Er nimmt sich selber nicht ernst ("Meine Haare!") und seine zwei Partner runden dieses amüsante Bild der verlorenen Seelen ab.
Es ist ein gelungener Film, eine Odysee an das Leben. Drei Antihelden die ihren Weg gehen und nach Antworten suchen.
Für mich immer wieder sehenswert und aufs neueste amüsant!
Zehn Daumen hoch!

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Dual

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wieder ein Film der Coen - Brüder mit einer ganz eigenen Magie.
Schrullige Charaktere, jege menge Witz und ein hörenswerter Soundtrack machen
O Brother, Where Art Thou zu einer guten Partie.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Drei Männer fest aneinander gebunden auf wilder Irrfahrt durch Mississippi. Und verdammt, sie stecken in der Klemme. Hervorragend, wie die Sache mit der Odyssee durchgezogen wurde, inklusive der Sirenen, dem Zyklopen und was unseren Helden nicht sonst noch alles über den Weg läuft. Auch sonst gibt es neben den in leichtem Sepiaton gehaltenen, schönen Bildern von Roger Deakins eine Menge zu entdecken. So zum Beispiel den herrlich spielenden George Clooney, der Running Gag mit seinem Haar ist eine Klasse für sich, oder die Musik der Soggy Bottom Boys, die weit mehr als nur Untermalung des Ganzen ist, sondern den Film stellenweise wirklich schon trägt. Die Szene mit dem Ku-Klux-Klan schafft es gleichzeitig beängstigend und belustigend zu sein, das muss man erst mal hinkriegen. "O Brother, Where Art Thou?" ist eine abenteuerliche Reise, auf die ich mich gerne begeben habe.

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VisitorQ

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ich hör dann mal man of constant sorrow...


kobbi88

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You are my sunshine.... :D


Dady

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Bewertung6.5Ganz gut

Hat mich jetzt nicht so überzeugt wie viele andere Werke der Coen-Brüder. Aber trotzdem ist "O Brother, Where Art Thou? " ein nettes Filmchen was sich in keinem Moment zu ernst nimmt. Das liegt an dem guten Cast und der munteren Musik...ach natürlich. Die Story bringt einem das ein oder andere mal auch zum schmunzeln. Also für Coen-Fans ist dieser Streifen ein Muss!!

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Markbln

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Bewertung7.0Sehenswert

Tonnenschwer hängt das Schild "Based on the Book Odyssee by Homer" über dem Film. Uffz, das ist eine Hausnummer, an die man sich erstmal trauen muss. Aber den Coen Brothers wird das gestattet, sie haben eh fast einen Freibrief, weil man erwartet, dass das Ergebnis wieder etwas ganz besonderes wird.
Das Ergebnis O BROTHER WHERE ART THOU? ist besonders, auf jeden Fall originell. Aber stellenweise auch zu albern und zu gelbfiltrig, wodurch die grüne Landschaft des Mississippi extrem künstlich wirkt. Der Film ist voll mit Zitaten, Chiffren und Referenzen. Eine Menge Rätsel und Zusammenhänge kann man entschlüsseln, anstatt die auf der ersten Ebene stattfindende absurde Flucht entspannt anzusehen. Die Coen Brüder habe eine Depressionskomödie, Musical und eine Fabel gleichzeitig verfilmen wollen, ein bisschen zu viel des Guten.
Die Szene mit den Sirenen am Fluss war jedoch eine der schönsten des Filmjahres 2001 und George Clooney sah nie besser aus. Ich liebe die Spiritualität des Films und seine handgemachte Musik, die eine Hauptrolle spielt und noch vor dem Drehbuch ausgewählt sein soll, erst recht. Beides gibt dem Film eine unglaubliche Wärme, die ich bis heute schöner finde, als die überfrachtete Geschichte.

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el_presidente87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Meisterwerk der Coen-Brüder, die erneut eingetrammpelte Hollywood-Pfade überwinden und den Zuschauer überraschen mit einer kurvenreichen Handlung, skurrilen Figuren und einem herrlich bissigen Humor. Die Südstaaten-Stimmung der 30er Jahre wird authentisch vermittet und lebt von den malerischen Bildern wie der sehr präsenten Countrymusik, über die sich geschmacklich sicher streiten lässt. Ich finde die Musikanteile auch fast etwas zu vordergründig. Die Bezüge auf die Klassische Odyssee hingegen sind manchmal kryptisch an anderer Stelle wieder sehr offensichtlich und fein eingewoben. Gleichwohl lässt sich auch dadurch der ein oder andere Sprung in der Handlung nicht vermeiden.
Ein überraschender, mitunter unkonventioneller und interessanter Film, der letztendlich vor allem Spaß macht!

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