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Pearl Harbor

Pearl Harbor (2001), US Laufzeit 183 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 07.06.2001


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3.6
Kritiker
78 Bewertungen
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5.8
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27741 Bewertungen
219 Kommentare
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von Michael Bay, mit Ben Affleck und Josh Hartnett

Während des zweiten Weltkriegs werden die langjährigen Freunde Rafe und Danny durch Rafes Einsatz in England getrennt, und auch Rafes Freundin Evelyn bleibt in den USA zurück. Als Evelyn und Rafe von Dannys Tod erfahren, schweißt sie das in den harten Kriegszeiten zusammen und sie kommen sich näher.

Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet und ebenso lange träumen sie davon, als Piloten für die Vereinigten Staaten zu fliegen. Bei der Eignungsuntersuchung für die Army trifft Rafe auf die Krankenschwester Evelyn (Kate Beckinsale), die ihn trotz seiner Legasthenie durchwinkt. Ihre aufblühende Romanze wird jäh durch Rafes Einsatz in England unterbrochen, wo er im Kampf gegen die Deutschen die Royal Air Force unterstützen soll. Dannys Kompanie
wird unterdessen auf den Militärstützpunkt nach Pearl Harbor versetzt, wohin auch Evelyn geschickt wird. Kurz danach erreicht sie die Nachricht, dass Rafe mit seinem Bomber abgeschossen wurde. Danny, der sich für sie verantwortlich fühlt, tröstet sie und schon bald nähern sich die beiden an. In der Nacht des 6. Dezembers 1941 kehrt Rafe plötzlich zurück. Doch viel Zeit für Streit bleibt nicht, denn in den Morgenstunden des 7. Dezember greifen die Japaner den Stützpunkt an und töten innerhalb einer halben Stunde tausende Soldaten.

Hintergrund & Infos zu Pearl Harbor

Regisseur Michael Bay hatte den Anspruch, 60 Jahre nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor einen historisch korrekten Actionfilm zu drehen. In diesen webte Michael Bay eine fiktive Dreiecksbeziehung zwischen zwei Piloten und einer Krankenschwester. Doch der historisch korrekte Anspruch schien im Laufe der Dreharbeiten immer weiter in den Hintergrund zu treten und so nahmen viele Historiker nach der Premiere Anstoß an der Ungenauigkeit von Michael Bay. Bemängelt wurde die Überdramatisierung des Angriffes, sowie die inkorrekte Darstellung sowohl der amerikanischen als auch der japanischen Bomber und Flugzeugträger. Auch von Filmkritikern erhielt Pearl Harbor zumeist negative Kritiken und wurde zudem von Überlebenden des Angriffes als “zu Hollywood-like” abgetan. Dies gipfelte in sechs Goldene Himbeere-Nominierungen, unter anderem für den schlechtesten Film und den schlechtesten Regisseur. Nichtsdestotrotz konnte sich Michael Bay bei einem Budget von 140 Millionen Dollar über ein Einspielergebnis von weltweit 450 Millionen Dollar freuen. Pearl Harbor wurde zudem für vier Oscars und zwei Golden Globes nominiert und gewann letztlich einen Oscar für die Tonbearbeitung. (GP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pearl Harbor
Genre
Kriegsfilm, Actionfilm, Drama
Zeit
1940er Jahre, 1941, 7. Dezember 1941, Zweiter Weltkrieg
Ort
Flugzeug, Flugzeugträger, Hawaii, Japan, Pazifik, Pearl Harbor, Tokio, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Armee, Beste Freunde, Beziehung, Blockbuster, Bombardement, Bombe, Bombenexplosion, Bomber, Dreiecksbeziehung, Ertrinken, Frau zwischen zwei Männern, Jagdflieger, Japaner, Kampfpilot, Krankenschwester, Maschinengewehr, Militär, Militärdienst, Männerfreundschaft, Niederlage, Oscargewinner, Patriotismus, Pazifik, Pazifikkrieg, Pilot, Schlacht, Schlachtschiff, Schwangerschaft, Seeschlacht, Torpedo, US Air Force, US Navy, Verlust einer geliebten Person, Überraschungsangriff
Stimmung
Aufregend, Ernst, Romantisch, Spannend, Traurig
Tag
Blockbuster, Oscargewinner
Verleiher
Buena Vista
Produktionsfirma
Jerry Bruckheimer Films, Touchstone

Kritiken (8) — Film: Pearl Harbor

kobbi88: Die Drei Muscheln

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0.0Hassfilm

Pearl Harbor präsentiert sich als klassischer Dreiakter. Und nach diesen drei Akten will ich auch diese Kritik aufbauen. Wer dies alles (ich hab auch versucht mich schreibtechnisch an den Film anzupassen) nicht lesen will, der kann auch gleich zum letzten Absatz springen, in dem ich kurz meine Meinung zusammengefasst habe. Diese Beschreibung der drei Akte enthält übrigens auch immer wieder mal Spoiler
.
Erster Akt: Bis Minute 85….ungefähr.
Im, zugegeben, etwas lang geratenen ersten Teil werden die Hauptpersonen eingeführt. Benny, Joshy und Katy (und ich nenn sie weiter bei diesen Namen, einfach, weil ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck hatte, dass sie die Rolle, die sie spielen, auch nur geringfügig ausfüllen). Einer von ihnen ist farbloser als die andere. Sie spielen eine Geschichte über Liebe, eine Geschichte über Freundschaft, eine Geschichte über Verlust. Benny und Joshy sind zwei Freunde, beide sind Piloten. Benny lernt ein Mädchen (Katy) kennen und lieben, geht aber nach Großbritannien in den Krieg, lässt sein Mädchen Katy und seinen Freund Joshy zurück und wird später in mit seiner Kampfmaschine abgeschossen. Der andere Freund, Joshy, verliebt sich in das Mädchen Katy und die beiden beginnen eine Beziehung. Doch plötzlich kommt der totgeglaubte Benny zurück. Zur Kurzdarstellung des Inhalts möchte ich noch nachträglich anmerken, dass Begründungen für das Handeln im Film nicht erwähnt werden, also auch zwischen den großen Handlungsblöcken nichts passiert, was die Figuren tiefer charakterisieren würde.
Genau so langweilig, wie meine Beschreibung klingt, ist dieser erste Akt auch. Schwache Dialoge, keine gute Kameraführung. Kitsch, Klischees, aufgesetzter „Humor“ und wirklich keine guten Schauspieler. Egal ob Hartnett, Affleck oder Beckinsale, aber genau so wenig ein (naja, in den drei Szenen) Michael Shannon, ein Alec Baldwin oder eine Jennifer Garner (wobei die mir hier wenigstens optisch ganz gut gefällt). Da ich mir komischerweise eingebildet habe, ich müsste hier jeden Absatz mit einer positiven Anmerkung beenden, möchte ich die Musik hervorheben, die zumindest zeitweise die ganze Schoße nett untermalt.
.
Zweiter Akt (Ca. Minute 85 bis etwa Minute 120)
Im zweiten Akt, etwa ab Minute 85, geht es um den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor - wenn man denn etwas davon zu Gesicht bekommt. Denn gefühlt drei Viertel dieses Aktes sind so voll Rauch und Dampf, Feuer und Staub, dass man sich ziemlich schwer tut, etwas zu erkennen. Naja, und wenn man dann doch mal etwas sieht, dann sind es meist am Computer entstandene (und leider sieht man, dass das alles am Computer entstanden ist) Bilder von Explosionen, Flugzeugen und Schiffen. Achja, Wasser und Himmel ist auch dabei. Auch in diesem Teil sind die schauspielerischen Leistungen nicht der Rede wert, wobei nun auch Cuba Gooding Jr. und Tom Sizemore mitmurksen dürfen. Hier möchte ich auch einmal anmerken, dass die (männlichen) Personen optisch auch einfach nicht in die Zeit des zweiten Weltkriegs passen. Finde ich. Die mittlerweile zum Glück nur noch gering eingesetzten Dialoge sind noch genauso schlimm, aber Benny und Joshy dürfen dafür nun fliegend Oneliner aufsagen, die leider überhaupt nicht cool sind. Und die Charaktere verhalten sich zu einem großen Teil einfach sinnlos.
Auch hier will ich natürlich mit etwas Positivem aufhören: Und es sind diesmal sogar zwei Dinge. Einmal die lustige Handkamera, die für wenige Sekunden wenigstens den Hauch von filmischer Qualität in diesen Film bringt. Und dann der eine richtig alte japanische General. Ich hab zwar keine wirkliche Begründung, warum ausgerechnet er, aber da ich gesagt habe, dass ich zwei positive Dinge gefunden habe, muss ich das natürlich auch umsetzen.
.
Dritter und (zum Glück) letzter Akt: (Ab Minute 120 bis zum erlösenden Schluss)
Hier wird nun der Rachefeldzug der Amerikaner (mit Angriff auf Japan) mit den Themen Freundschaft und Liebe verbunden. Der Patriotismus, den ich versucht habe, bisher zumindest einigermaßen aus der Kritik herauszuhalten, wird noch mal zwei Stufen hochgefahren.
Der Akt selbst fängt erst mal sehr gefühlsbetont an. Jon Voight als (zumindest optisch ansprechender) Präsident Roosevelt als starker Mann, Benny und Katy reden wieder (dabei dachte ich kurzzeitig, die Dialoge seien mit Pearl Harbor zerstört worden), dabei entscheidet sie sich natürlich für Benny. Nein, für Joshy. Oder beide. Naja, immerhin ist das für die Moral von Benny und Joshy nicht allzu schlecht. Haben jetzt also beide ein Mädchen daheim. Und siehe da, beide machen motiviert bei den Vorbereitungen für den Rachefeldzug gegen Japan mit. Aber nach dem Bombenabwurf geht den Piloten Benny, Joshy und den übrigen Besatzungsmitgliedern der Sprit aus. Es folgen Absturz, Feuergefechte und „dramatische“ Szenen zwischen Joshy und Benny. (verdammt, schon wieder Dialoge!!!). Und der endgültige Schluss ist dann wieder die für den Film typische Portion Kitsch.
Viel mehr möchte ich eigentlich nicht mehr zu diesem Teil sagen. Aber da ich ja mit etwas Positivem aufhören will: nach knapp 150 Minuten gibt es wieder einen Blick auf Roosevelt. Diesmal in seinem Büro. Und der hat doch tatsächlich eine kleine Hitler-Standfigur mit noch kleineren Nadeln oder Schwertern im Hintern auf seinem Tisch stehen. Das fand ich witzig.
.

Und hier jetzt wie versprochen meine Kurzkritik:
- unterirdische Dialoge
- schwache Schauspieler, die einfach nicht zu ihren Rollen passen. Und zwar keiner (naja, außer vielleicht Tom Sizemore und Dan Aykroyd)
- die von den Filmmachern versprochene historische Korrektheit ist in etwa so weit von diesem Film entfernt, wie Til Schweiger von einem Menschen mit deutlicher Aussprache.
- stumpfsinnige Effekte, viel davon (sichtbar) am Computer erstellt
- weite Teile der Schlachtszenen sind durch den Rauch und eine nervige Kamera nicht erkennbar
- Patriotismus im Überfluss
- eine Story, die den geneigten Zuschauer für so dumm hält, wie er wahrscheinlich auch ist (einschließlich mir, da ich diesen Film sogar ein zweites mal angesehen habe)
- Schmalz, Kitsch, Schleim
- Sinnlosigkeit
- eine um knapp 150 Minuten zu lange Spieldauer

Die wenigen Punkte kommen nur zustande, weil ich Josh Hartnett trotz seiner schauspielerischen Defizite sehr gerne in Filmen sehe, Jennifer Garner mit Brille irgendwie süß aussieht (jeweils ein halber Punkt) und wegen der süßen kleinen nadeligen Hitler-Statue (1 Punkt – die Statue hat mir den Film wenigstens für gut zwei Sekunden doch ganz amüsant gemacht)

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kobbi88

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Nur, wenn du auf dich selbst sauer bist. Ich mein, theoretisch kannste da einigermaßen Spaß haben. Und wenns nur die Sekunde mit dem Hitler-Nadelkissen ist. Aber der Film scheitert an seinen eigenen Ansprüchen. Und verarscht damit auch noch den Zuschauer, die immer mehr davon wollen. Ein Teufelskreis.

Oh, ich könnt mich schon wieder reinsteigern. Aber ich bin heute mal lieb und sag nur: Keine Empfehlung von mir. Niemals.


kobbi88

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PS: Und danke ;)


sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Aufwendig gemachter Historienschinken. Schade, dass irgendwann in der Mitte des Films jemand dem Regisseur gesteckt hat, dass die Amerikaner in Pearl Harbor nicht so richtig gewonnen hat, da musste noch ein "We can do it"- Ende her. Die letzte halbe Stunde ist also konsequent überflüssig.

Aber hey ich stehe auf schnulzige Historienschinken.

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nilswachter

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Pearl Harbor als Historienfilm zu bezeichnen ist geradezu lachhaft.


sharingwithoutschere

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nilswachter: jepp, normalerweise halte ich mich mit Klugscheißerei ja zurück, aber da muss ich jetzt mal echt als ehemaliger Geschichtsstudent (hab gewechselt und mache jetzt Industrial Design, also kein Langweiler *lach*) sagen, da hast du recht!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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0.0Hassfilm

Michael Bay und Jerry Bruckheimer haben mit »Pearl Harbour« ihre wohl langweiligste und großkotzigste Arbeit abgeliefert. Eindimensionale Figuren: Dort die Guten und drüben die Bösen. Man könnte darüber streiten ob Bay mit seiner Inszenierung den richtigen Ton getroffen hat, doch eigentlich ist »Pearl Harbour« so etwas wie »Titanic« im Kriegsgebiet. Es gibt eine (hölzerne) Liebesgeschichte, einen zuckrigen Titelsong und junge Darsteller, für die der Film der große Schritt zum Ruhm bedeutet hat. Ach ja, die große Tragödie am Ende ist bereits nach einer halben Stunde so gut wie sicher. Natürlich muss man die Leute ehren die für den Ton und die Effekte verantwortlich sind, die haben ihre Arbeit mehr als gut gemacht, aber was nutzen die besten Effekte wenn der Film einfach nur öde ist, da helfen auch keine Bomben, Torpedos und Gewehrsalven in bester Ton- Qualität. Bay und Bruckheimer haben für all das Geld (ca. 150 Millionen Dollar) nur patriotisierte Langeweile erschaffen, einen der schlimmsten Blockbuster aller Zeiten!

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

MovieMonster

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Sehr schön gesagt. 150 Millionen ? Auweia. Jetzt hasse ich den Film sogar noch mehr.


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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0.0Hassfilm

Ein unendlich dummer Film, den ich mir damals im Geschichtsunterricht angucken musste. An all die Leute, die sich schon über "Schindlers Liste" im Unterricht beschwert haben: Es geht also auch schlimmer!
Diese prägende erste Begegnung mit Michael Bay ist wie ein schleimiger facial shot in das Gesicht der Filmgeschichte und mindestens doppelt so platt, wie der von mir eben geschriebene Vergleich. Ob nun Faith Hills abtörnende Celine-Dion-Kopie, Josh Hartnetts Gesichtspasmen oder Ben Afflecks Versuche charmant zu sein, kotz, am meisten tut mir noch Kate Beckinsale leid, wobei ich mich wirklich frage, was sie in diesen Film getrieben hat, Bruckheimer - Mr. Mephistopheles persönlich, or what?
Selbst die VFX sind mittelmäßig und reine Computer-Wichse. Cameron hat es ja wenigstens noch verstanden ein echtes Schiff untergehen zu lassen. Dagegen spielt Bay Schiffe-Versenken gegen den Computer. Was für ein Loser!

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

Kubrick_obscura

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Genau! :-)


gebsch

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Sorry aber Schindlers Liste ist ein eindrücklicher Film! Pearl Harbor ist wertlose Scheisse :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.5Uninteressant

Ein schmalztriefendes Liebesdrama mit zwei ausführlichen Feuerwerkseinlagen. Prächtig inszeniert, inhaltlich aber völlig hohl.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

dlumic: filmrezension.de dlumic: filmrezension.de

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4.0Uninteressant

Am Vormittag des 7. Dezember 1941, einem Sonntag, griffen japanische Kampfflugzeuge den US-Militärstützpunkt Pearl Harbor auf der zu Hawaii gehörenden Insel Oahu an. Rund 2400 US-Soldaten und Zivilisten starben. Die Vereinigten Staaten hielten sich bis dahin aus dem Zweiten Weltkrieg heraus, von finanzieller und materieller Unterstützung für Großbritannien einmal abgesehen. Einen Tag nach dem Angriff hatte US-Präsident Franklin D. Roosevelt die amerikanische Bevölkerung hinter sich, Deutschland und Japan wurde der Krieg erklärt. Knapp 60 Jahre danach haben sich Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay dem Überraschungsangriff, noch heutzutage ein nationales Trauma der Amerikaner, filmisch gewidmet. Der Film kann sich allerdings nur tricktechnisch sehen lassen.

Seit "Casablanca", Michael Curtiz' Klassiker aus dem Jahr 1942 über den Widerstand gegen die Nazis, versuchen sich Filmemacher stets aufs Neue an einem Film epischer und epochaler Größe, in dem ein geschichtliches Großereignis mit einer Liebesgeschichte kombiniert wird, deren Tragik die Tragik der Historie begleitet. Die Idee, das Desaster von Pearl Harbor mit einer Romanze zu verbinden, fällt allerdings unausgegoren aus.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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3.0Schwach

Vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse entwickelt sich eine tragisch-sentimentale Liebesgeschichte. Aufdringliches Kriegsabenteuer mit unangenehmen patriotischen und heroischen Tönen, die auch nicht von den tricktechnisch ausgefeilten Schlachtszenen überspielt werden. Glatt und gefällig wie ein Werbespot zum Dienst an der Waffe, bietet sich das Bild einer ausgesprochen reaktionären Vergangenheitsbewältigung.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

Bruckheimer im Zuckerschock. Klebrig, patriotisch, idiotisch. Paradox dabei: Es ist ernst gemeint.

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Kommentare (211) — Film: Pearl Harbor


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Langeweilefreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungener Film mit einigermaßen Liebenswerten Schauspieern. Allerdings hätte ich 10 Punkte gegeben wenn Kate Beckingsale ihre Rolle verstanden hätte. Denn sie brachte keiner Leih Gefühl für die Rolle rüber.Nur weil man an ein paar Rollen weint heißt es nicht das es Gefühlvoll ist. Übrigens brachte sie es so rüber als ob sie ein Luder wäre was sich nicht entscheiden kann

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Mich beschleicht das unangenehme Gefühl, dass ich hier als Lonesome Boy stehe, also als mehr oder weniger Einziger, der diesen Film mag! Dies ist der letzte Film von Michael Bay, den ich noch nicht gesehen hatte, und er hat mich (entgegen der schlechten Bewertungen auf Moviepilot positiv überrascht). Normalerweise bin ich nämlich weder Kriegsfilm- noch Ben Affleck-Fan, jedoch hat es dieser Film geschafft, mir beides etwas näher zu bringen. Die Geschichte ist eine Traumtänzergeschichte, das ist klar, aber das sind die meiosten Hollywood-Filme, auch die, die so hochgepriesen werden und Oscars gewinnen! Also, mich hat die Story nicht gestört, und aufgrund von Bay's fiebriger Umsetzung habe ich bei dem Film auf 183 Minuten und durch drei verschiedenen Gefechte hindurch immer mitgefiebert! Dabei stachen für mich in den Nebenrollen vor allem das Sympathiegesicht Josh Hartnett, "Underworld"-Schönheit Kate Beckinsale, Cuba Gooding Jr. und Tom Sizemore heraus, die mit ihren individuellen Storys dem Film nochmal einen Schub gegeben haben. Die Action muss man glaube ich nicht erwähnen; es ist Michael Bay, es gibt nichts, was der Mann besser kann (wehe, jemand schreibt unten in die Kommentare, dass er nicht einmal das hinbekommt...): sie ist brutal, atemberaubend und für seine Zeit mal wieder ein Meilenstein des CGIs!!! Absolut sehenswerter Film, der zwar wirklich mit seinem Bay-typischen Patriotismus nerven kann, jedoch 3 Stunden atemberaubende Unterhaltung bietet!

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MaceWindu1998

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie mag ich Pearl Harbor.
Ich kann die negativen Kritiken zwar nachvollziehn, aber mir hat der Film sehr gefallen und ich fand ihn auch spannend. Liegt aber vlt auch daran, das ich ihn das letzte mal geschaut habe, als ich nur Blockbuster geschaut habe. Muss ihn mir vlt nochmal anschauen und meine Wertung aktualisieren ...

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Filmfan30

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Bewertung5.5Geht so

Frau zwischen zwei Brüdern. Für wen wird sie sich wohl entscheiden? Mmmh...für den, der den Krieg überlebt. Kitsch pur!

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Eponine07

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Bewertung7.5Sehenswert

Okay, ich habe hier schon fast Angst einen Kommentar zu schreiben, weil er bei mir einfach nicht allzuschlecht ausfallen wird- tut mir leid Kobbi88!!!
Also, ich finde den Film gar nicht so schlecht. Klar, der Film ist historisch absolut unkorrekt und ja der Film ist wirklich viel zu lang, kitschig bis zum geht nicht mehr und einfach viel zu patriotisch, weiß ich alles aber trotzdem gibt es einen Grund warum ich den Film gerne gucke: Josh Hartnett. Ich finde ihn einfach super süß und das besonders in diesem Film, keine Ahnung ich seh den Kerl einfach gerne an.
Affleck finde ich in diesem Film aber auch irgendwie einigermaßen erträglich- also zum Schluss. Ich finde das Ende wirklich traurig und ja ich finde es gut gemacht, also ich meine das Hartnett stirbt, dass sie zum Schluss wieder mit Affleck zusammen kommt, finde ich absoluter Käse. Auch die Dreiecksbeziehung finde ich doof. Es ist doch irgendwie immer das Gleiche.
Aber was mir an diesem Film auch gefällt ist der Style der 40er. Ich liebe einfach wie die Frauen damals aussahen, deswegen gucke ich den Film auch gern und der Soundtrack gefällt mir. Hans Zimmer ist einfach cool und das Lied von Faith Hill finde ich einfach wunderschön! So, zweifelt an meinem Urteilsvermögen, aber ich habe meine Meinung gesagt!

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Bruckheimer und Bay versuchen die Erfolgsformel von "Titanic" zu wiederholen liefern eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines noch dramatischeren historischen Ereignisses. Ich gebe zu, der Anfang des Films zieht sich. Eh die ganzen Figuren und die Ausgangssituation der Dreiecksbeziehung eingeführt werden, vergeht viel Zeit und manche Länge stellt sich ein. Doch dann kommt der Angriff der Japaner und es werden einem Schauwerte geboten, die einfach der Wahnsinn sind. Auch wenn der Film mittlerweile mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, kann die Action auch noch locker mit den heutigen Filmen mithalten.

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TheAvenger68

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Die Romanze ist etwas blöd dargestellt.
Erst ist kate Beckingsale mit Affleck zusammen, dann mit Hartnett und zuletzt wieder mit Affleck !
Genauso blöd wie Mary Jane in den Spider Man Filmen.
Ansonsten klasse der Film !!!


Moviegod

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Das ganze Hin und Her wirkt alles zu konstruiert.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Kampfpiloten zu werden ist schon seit dem Kindesalter der größte Traum der beiden Freunde Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett). 1941 sind die zwei dann tatsächlich Flieger bei der Army, wo sich Rafe in die Krankenschwester Evelyn (Kate Bekinsale) verliebt. Doch das Glück dauert nicht lange an, Rafe hatte sich bereits freiwillig zum Kampfeinsatz gemeldet und soll den Engländern im Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland helfen. Nachdem Rafe abgeschossen wird, gehen alle davon aus, dass er tot ist. Beim gemeinsamen Trauern kommen sich Danny und Evelyn, die beide nach Pearl Harbor versetzt wurden, näher. Als der totgeglaubte Rafe unvermittelt wieder auftaucht, wird’s problematisch. Genau in dieser Zeit planen die Japaner einen Vergeltungsschlag gegen die USA...

Hollywood Kitsch aber auch ein toller Film. Ich mag Ihn.

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-NooN-

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Bewertung3.0Schwach

Was soll ich sagen ?
Der Film ist scheiße!
3 Punkte gibts für die Actionszenen und den Soundtrack. Ich war sogar drauf und dran ihm ganze 4 Punkte zu geben, wenn ich mich nicht daran erinnert hätte, wie verdammt ätzend diese absolut dämliche und miserabel inszenierte Liebesgeschichte sich durch den ganzen Film zieht . Ben Affleck schafft es in diesem Film tatsächlich mir durchweg auf die Eier zu gehen mit seinem dümmlich-steifen Schauspiel.
Allein beim Gedanke daran, wie viel Kohle in diesen Mist investiert wurde , wird mir kotzübel.

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SupeerFranzi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also meiner Meinung nach ist der Film echt nicht so schlecht, wie man denken könnte, wenn man die Kommentare hier liest. Allein der Soundtrack ist gigantisch.

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tobiderboss

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Bewertung3.5Schwach

"Bitte verlass mich nicht!" "Doch ich muss, es ist meine Pflicht." "Ich liebe dich so sehr." "Ich liebe dich auch." Peng bumm peng "Es tut mir leid ihr angeblicher Freund ist sehr wahrscheinlich gefallen..." "Ooooh nein. Egal er hat ja noch einen besten Freund der zeigt mir die Wolken und bumst mir den Himmel weg."

Schnulzig ist ja an und für sich okay. Aber das geht mal gar nicht. Und dann, wenn man denkt der Film ist endlich mit seinem Drama zu Ende und die Amis haben eins aufn Sack bekommen, kommt der Regisseur und haut eins drauf, indem er seine wagemutigen Piloten (Josh Hartnett, Ben Affleck) einmal über Japan rasen lässt und zig Milliarden Bomben auf die Fabrikstädten werfen, um den Patriotismus dieses Landes aufrecht zu erhalten. Ich frage mich, wann die Amis einsehen werden, dass sie dort eins aufn Sack bekommen haben?!

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gebsch

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bumst mir den Himmel weg :) geiles zitat :)


DerWaldHerr

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich wollte mir "Pearl Harbor" eigentlich nie ansehen, weil Michael Bay und Historienfilm, ich mag zwar ein zwei Filme von Bay und Historienfilme guck ich generell gerne, aber bei der Mischung wusste ich, ohne den Film je gesehen zu haben, ganz genau was mich erwartet. Naja, lasst euch von weiblichen Freunden nie dazu überreden diesen Film zu schauen...

"Pearl Harbor" ist, und da übertreibe ich nicht im geringsten, der dümmste und rassistischste Drecksfilm den ich je gesehen habe, "Triumph des Willens" ist subtiler als diese Ansammlung von dumm/lächerlich patriotischen Scheißdreck, das Ende ist mit das schlechteste und lachhafteste was ich jemals gesehen habe. Im ganzen Film habe ich mich gefragt, warum Bay seinen Rassismus nicht noch offensiver macht und auf offenen Feld heldenhaft kleine Schlitzi Babys den Bauch aufreißt und zur Amerikanischen Nationalhymne seine Helden in deren Gedärme reinejakulieren lässt.
Die Schauspieler sind durchweg allesamt beschissen, Ben Affleck hat doch eigentlich schon lange bewiesen dass er ein guter Schauspieler ist, warum, WARUM macht er dann hier so einen Scheiß? Es ist absolut offensichtlich dass er den Dreck nur wegen des Geldes angenommen hat, das ist der einzige logische Grund, es kann keinen anderen geben.
Dumme Lovestory mit einer uninteressanten 08/15 Bitch, dumme Soldaten, dummer Rassismus.
"Der Triumph des Willens" meets "Birth of a Nation"

Ja, es gibt unterschiedliche Film Geschmäcker, aber dieser Film hier ist der perfekte beweis dafür, dass es GUTEN und BESCHISSENEN Film Geschmack gibt.
Scheiße, sogar "Amageddon" ist besser als dieser Dreck hier, da gibts immerhin Raumschiffe und Bruce Willis und keinen Rassismus!

ABER eine gute Sache hat dieser Film, er eignet sich perfekt zum IQ Test:
Wenn ihr irgendeine Frau trefft und sie euch sagt sie mag diesen Film, hat sie eindeutig einen IQ nahe an der Grenze zur geistigen Behinderung, oder sie hasst im tiefsten innern Asiaten.

Fazit:
Nazi Scheiß von Michael Bay, zurecht gefloppt.

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benni565

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4x "Scheiße" in einem Kommentar !
Du magst es, dich in Fäkalsprache zu suhlen...?
...macht deinen äußerst dürftigen Kommentar aber nicht besser.
Der (Kommentar) ist nämlich noch beschissener als es der von dir "beschriebene" Film sein könnte !
Und ich bin beileibe kein Fan von Pearl Harbour.
Also "Waldherr" ist mal sowas von unpassend !
Mit so einer primitiven Ausdrucksweise solltest du dich lieber
"DerHinterwäldler" oder "TheBackwoodfreak" nennen.


DerWaldHerr

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Ein Hater, das größte Kompliment was man mir machen kann, ich danke dir "benni565" für deinen Kommentar <3 xoxoxo


Vaultguy

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Bewertung4.0Uninteressant

Das einzig gute an dem Film ist das die Japse am ende alles plattbomben.

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dsarea51

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ach du Scheiße, der Mist dauert ja drei Stunden! Und nach 1min25sek kommt mir schon das erste mal die Kotze hoch.
"Für die Freiheit!"
"Für Amerika!"
Ne sorry, dafür bin ich net hart genug :(
Ich geh lieber draußen im Schnee spielen...

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vega_vincent

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Tipp: Rein in den Player, Kapitel-Übersicht, Angriff der Japaner wählen, sich ca. 15 Minuten amüsieren, SOFORT wieder ausschalten und dann die Bewertung trotzdem auf MAXIMAL 1.0 korrigieren. Das ist ein Befehl, Soldat!


dsarea51

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Da denk ich mal drüber nach :)
Muss mir dann aber selbst für die 15 min erst einen gewissen Pegel ansaufen. Und an der Wertung wirds nix ändern: ein Punkt geht an die Flugzeuge und der andere Punkt geht an Kate, in die ich heimlich verliebt bin...


Lichtlady

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ach ja, ein weiterer amerikanischer Film, der die Geschichte mit Füßen tritt und es auch noch schafft damit an den Kinokassen die Tränendrüse zu aktivieren.
Aber "America, the brave" hat auch alle Register gezogen.
Da haben wir Ben-ich-war-schon-als-Comic-Held-mies-Afflek, Josh-ich-bin-ein-Frauenschwarm-Hartnett und natürlich Kate. Ganz zu schweigen von der Schmachtarie, die diese Story ausmacht. Untermalt mit Whitney-Housten-lässt-grüßen-Titelsong.
Der Film ansicht - ein Meisterwerk amerikanischer Propaganda. Eine Story, die Shakespeare vermutlich im Grabe routieren lässt, denn gleichgültig was man über den englischen Dichter auch sagen mag, er war nie vorhersehbar oder langweilig.
Dieser Film ist beides - vorhersehbar und langweilig - und auch wenn ich mir damit keine Freunde mache (als würde mich das interessieren) muss ich sagen, dass jeder der diesem Film mehr als 4 Punkte gibt, entweder hoffnungslos verpeilter Ignorant ist oder aber es vorzieht die Geschichte gänzlich außer acht zu lassen. Oder aber, seine Gehirnzellen beim ansehen auf Eis gelegt hat.
Die Story ist Müll. Nein, eigentlich ist sie mehr als das. Sie ist Unrat. Romantik und Leidenschaft kommet ebensowenig auf wie Spannung und diese Beweihräuscherung von "America, the brave" ist so peinlich, dass man sich lieber "Hitlers Schäferhund Teil 3" ansehen will. Der war nämlich genauso diabolisch fies wie diese Japaner. Fürchterliches Pack. Greifen die doch einfach an. Und Amerika hat nichts davon gewusst. Guter Witz am Rande.
Gleichgültig wie schlecht die Deutschen während des 2. Weltkriegs agiert haben, die Amerikaner standen ihnen in nichts nach. (Ich beziehe mich auf Kriegshandlungen, nicht auf die Judenverfolgung, auch wenn die Amis sich diesbezüglich auch nicht unbedingt als Helden erwiesen haben!)
USA wusste nichts vom Angriff auf Pearl Harbor? Lächerlich. Sie wollten den Angriff. Als Grund für ihren Kriegseintritt. Als Grund dafür Japan mit der Atom-Bombe zu belohnen. (Die Deutschen mögen ja systematischen Völkermord begangen haben, Amerika hatte kein Problem damit innerhalb von Minuten ein Volk zu toasten. Warum? Hm... gute Frage. Ist ja nicht so, dass die Amis das verfolgte Land gewesen wären. Nein, die haben nur gut an dem Krieg verdient.)
Pearl Harbor als romantischen Film zu verkaufen ist als würde man "Der Holocaust - Schatten der Leidenschaft" verfilmen. Was die Nazis in ihrer NS-Wochenschau als Propaganda verkauft haben, haben die Amis verkauft. Mit Pearl Harbor. Nur, dass die USA kaum Verluste hatte. Ich meine, Juden, Japaner, Deutsche etc. gingen drauf, aber die Amis... die haben verdient. Und sich letzlich auch noch als Sieger dargestellt. Dabei wären diese Penner von Hilter und Co. ebenso platt gemacht worden wie seinerzeit in Vietnam. Die Russen haben das Ding nämlich gerissen. Mit erheblichen Verlusten.
Aber die Sieger schreiben ja die Geschichte, deshalb kommt auch die Legende von Pearl Habor auf den Bildschirm und nicht die Tragödie von Japan. Auf der Seite hätte man nämlich eine echte, tragische Liebesgeschichte herausholen können.
Dieser Film verkauft Lügen. Er verdient an Lügen. Er profitiert von Lügen und jeder, der dergleichen auch nur annähernd als gut empfindet, hilft mit die Lüge weiterzuverbreiten, die Amerika in die Welt gesetzt hat. Die Lüge von den bösen Japanern, die aus dem Nichts kamen, während man heutzutage weiß, dass die Staaten nur zu gut wussten, was passieren würde. Und selbst wenn Japan den Stützpunkt angegriffen hätte, nicht steht im Vergleich dazu, was die guten, guten Amerikaner Japan angetan haben. Am 6. 08.1945 haben sie die erste Atombombe geworfen und nach drei Tagen, Tagen in denen Japan am Boden war, nichts tat und Amerika die Auswirkungen ihrer Waffe definitiv kannte, haben sie eine weitere Bombe geworfen, auf ein Land, das am Boden lag. Die Menschen, die Liebenden, die dabei verstarben, werden nie in einem Film gewürdigt werden. Wunden, die bis heute bluten. Aber Amerika macht sich schon in die Hose, wenn ein paar Schiffe untergehen und muss darüber einen romantisch verklärten Film drehen.
Sehe ich diesen Film, kann ich nur Hồ Chí Minh dafür danken, dass er und seine Genossen, diesem Pakt Widerstand boten und ihnen trotz ihrer überragenden Ausrüstung widerstanden. Falls Churchill je den Ausspruch getan hat: Wir haben das falsche Schwein geschlachtet" dann hätte er Amiland in seine Aussage einbziehensollen.

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Big T.

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Der letzte Kommentar von dir Lady ist echt ganz, ganz groß!


J.D.Rivers

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Kann Big T nur zustimmen was deinen letzten Kommi betrifft. Egal ob du abweichst, du bringst es auf den Punkt.
Und genau deshalb geht es mir echt mal auf den Sack, wenn bei Phoenix und Co. zum xten Mal "Hitlers Helfer" läuft. Die Helfer waren nämlich nicht nur Göring, Himmler und so. Das Ausland trug seinen Teil dazu bei, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Und Churchill selbst hat nach dem Krieg gesagt: "Wir haben das falsche Schwein geschlachtet", weil er Stalin für den größeren Feind hielt als Hitler. Klar, beides waren Diktatoren und beide haben Unschuldige gekillt, aber Hitler mit Stalin in einem Atemzug zu nennen, reduziert die NS-Verbrechen.
Und Amerika - da bin ich ganz bei dir. Spielen sich auf als wären sie was besseres, dabei unterdrücken die Schwarze, Juden, Chinesen... seit Gründung ihrer verkackten Nation und fallen dazu noch in jedes Land ein um ihre Denkweise durchzusetzen. Ne Denkweise, die besagt, dass fast 50% aller Amis an die Schöpfungslehre glauben. Allein was diese Arschlöcher in Vietnam fabriziert haben, disqualifiziert sie für alles weitere. Klitschko steht ein Friedensnobelpreis zu, diese Handpuppe Obama hat nicht einmal die Eier zuzugeben, dass er den Preis nicht verdient hat. Und dieses Idioten-Land kritisiert Putin? Am Arsch.


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Jerry Bruckheimer und Michael Bay stellten im Jahre 2001 vor allem das nichtamerikanische Publikum auf eine wirklich harte Probe! "Pearl Harbor" ist eine Anhäufung von patriotischem Gedöns, geschichtlich nicht ganz korrekt, eine auf Hochglanz polierte Lovestory, die bei all dem Schmalz aus sämtlichen Poren trieft – eigentlich ein riesengroßer Haufen Bullshit!

Im Grunde sind somit ausreichend Kriterien vorhanden, um diesen Streifen vollständig in der Luft zu zerreißen, und dennoch gefällt er mir phasenweise recht gut. Das mag sicherlich einerseits daran liegen, dass Filme mit historischem Hintergrund schon mal bei mir einen großen Bonus haben und dann muss ich ganz klar sagen, dass mir die Inszenierung des Angriffs auf Pearl Harbor ziemlich gut gefällt. Der mir vorliegende Director´s Cut sorgt in diesem Zusammenhang noch mal für einen Extrapunkt, da während der Bombardierung weniger Friede, Freude, Eierkuchen angesagt ist, wenngleich der allgemeine Verlauf der hier dargebotenen Geschichte absolut hanebüchen ist.

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Filmkenner77

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6.0 sind sehr hoch für dieses ärgerliche Machwerk. Gerade von dir. ;-)


cpt. chaos

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Ohne DC wäre es wohl eine glatte 5 geworden, aber so rettet er sich auf anständiges Mittelmaßniveau, wenngleich ich alle Antipathiebekundungen zu diesem Film vollends verstehen kann!


Brenda von Tarth

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Murksfilm mit viel Action, der auf die Historie sch***.
Die alberne Liebesgeschichte hat mir den Rest gegeben. Wenn ich sowas sehen will, bediene ich mich an einem anderen Genre...
Eigentlich hat dieser Streifen einen Totenkopf verdient - aber der Lippenstift von der Mimin ist so schön, dass er einen halben Punkt bekommt.

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Dahmer

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Richtig schmalziger, überlanger Blockbuster-Shit der auf Hochprozentigen Pathos inklusive Hirnverbrannter Dialoge setzt und mit einer unnötigen, dramatischen Liebesromanze (HUST HUST!) jeden Gallensaft ausfsteigen läßt...
Geschichtlich gesehen ein verlogener, respektloser, dämonisierender Schlag in die (japanische) Fresse und ein kleines Armutszeugnis Made in the USA....Eigentlich steh ich über solchen Dingen, aber "Pearl Harbor" hat es tatsächlich geschafft das mir alle Hirnwindungen durchgebrannt sind... "Pfui Deibel" sagt BUD und ICH dazu ! Ein halber Punkt für die aktzeptablen Action-Szenen, alles andere in diesem Unwerk ist purer Müll, sry ! !

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Dahmer

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Habe die Kinofassung gesehen, ist aber schon ein weilchen her ;) Werd PH keine zweite chance geben, einmal hat gereicht, sry;)


Lydia Huxley

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@Hawk: Guter Tipp mit dem DC! Da würde ich gern nochmal reinschauen :)


nuke.town.50

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist mit absoluter Vorsicht zu genießen.
Hier ein paar Vorsichtsmaßnahmen:
-Bitte halten Sie eine Kotztüte immer griffbereit.
-Ohrenstöpsel sollten auch vorhanden sein. Denn der Soundtrack wird sich versuchen in Ihr Ohr zu fressen. Hat er dies einmal geschafft, gibt es kein Entrinnen mehr. Ein Angriff auf Ihre Tränendrüse sind die weiteren folgen. Wenn Sie stattdessen lachen, hat der Pearl Harbor Virus keine Chance bei Ihnen gehabt und Sie können sich für ein Intaktes Gehirn beglückwünschen.
-ist Ihnen Ben Affleck erst in den letzten 2 Jahren aufgefallen und haben Sie Respekt vor diesem Schauspieler???? Dann Finger Weg von diesemFilm. Sie würden jeden Respekt wieder verlieren.
- ja die Amis sind für jeden Spass zu haben auch in ernsten Zeiten, die Japaner gucken dagegen immer (Ja wirklich IMMER) grimmig und Wütend. Da das Gute, da das Böse. Da soll man doch bitte schön leicht unterscheiden können. Lassen Sie sich als Zuschauer nicht für Dumm verkaufen.
-josh Hartnett hat bei einigen Frauen Welpenschutz. Also nicht Wundern, wenn Ihre Freundin von dem schwärmt.
-wenn Ihre Freundin Sie überreden will, diesen Film mit Ihr zu gucken, dann verhandeln Sie.
So in etwa: ja Schatz den guck ich nur, wenn wir danach.... Na Sie wissen schon.
Glauben Sie mir, als Kerl werden Sie es danach brauchen. Auch um noch an diese Beziehung zu Glauben.
Mädels lieben diesen Film und werden sich darauf einlassen.
Oder ich persönlich hatte bisher immer glückstreffer.

So jetzt mal im Ernst:
Wollt mal komisch sein. Wenn es nicht geklappt hat, dann tut es mir leid.
Pearl Harbor hat bei mir auch nicht funktioniert.
Alles in diesem Film geht mir auf den Sack.
Dieser Patriotismus ist für mich nicht zum aushalten.
Die Amis sind einfach nur Helden. Da muss man sich auch nicht immer an die wahren Zahlen halten.
Was nach Pearl Harbor kam, juckt doch eh kein.
Romanzen kann ich eh nich Leiden.
Dann noch so schmalzig, einfach nur bähhhh

Man ich hasse diesen Film einfach.
Fertig
Wollte niemanden angreifen, der Pearl Harbor super findet. Bitte nicht alles ernst nehmen.
Aber ich kann damit nichts anfangen.

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Hornblower

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http://www.youtube.com/watch?v=2z3GJiZqDCI


gebsch

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den schönsten und wahrsten Kommentar den ich je gelesen habe!¨:) Danke man du sprichst mir echt aus der Seele :) 10 Punkte von mir für deinen Kommentar .)


Heisenberg76

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Bewertung5.5Geht so

So schlecht fand ich in gar nicht

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Ioosh698

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Bewertung4.0Uninteressant

Michael Bays Pearl Harbor ist ein "Kriegsdrama" das sich mit dem Japanischen Angriff auf den Namensgebenden Amerikanischen Marinestützpunkt befasst. Und wenn man weis, das der Film von Michael Bay ist, dann müsste eigentlich jedem schon im vornherein klar sein das man Historische Genauigkeit und eine gut erzählte Story hier vergebens sucht. Stattdessen wird auf mächtig viel Explosion, Rauch und und und gesetzt...
Ich habe ja nichts gegen Liebesgeschichten, solange sie gut und glaubhaft erzählt sind, aber hier ist das nicht der Fall. Unglaubhafter, einfach gestrickter ,und entschuldigung, rotzbekloppter geht es einfach gar nicht. Ich meine...Zuerst verliebt sich der angehende Marinepilot Rafe in die Krankenschwester Evelyn, an sich ja erstmal nichts besonderes. Aber dann jedoch entscheidet sich Rafe die Briten gegen die Deutsche Luftwaffe zu unterstützen und verlässt seine "große Liebe". Dann jedoch wird er abgeschossen und für tot gehalten. In der Zwischenzeit wurden Evelyn und Rafes bester Freund Danny nach Pearl Harbor verlegt und machen erstmal genüsslich "Urlaub". Dumm nur das sich Danny nun genau "unsterblich" in die Ex seines Kumpels verliebt. Sie werden ein paar. Dann, einen Tag vor dem Japanischen Luftangriff auf Pearl Harbor, erscheint der totgeglaubte Rafe. Als er erfährt das Danny mit seiner Evelyn zusammen ist, gibts erstmal Haue. Nach dem Angriff Japans schlagen die Amerikaner zurück. Danny kommt bei diesem Einsatz ums Leben. Und was passiert dann!? Rafe ist wieder mit Evelyn zusammen und die beiden ziehen, jetzt kommts, Dannys und Evelyns Sohn auf. So verwirrend und doof sich das vielleicht anhört, nun ja, genau so ist es auch. einfach nur zum Heulen!
Aber ach ja, da war ja noch was. Der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor kann sich eigentlich sehen lassen. Hier zeigt Bay mal wieder was er am besten kann. Dinge zerstören, in die Luft jagen etc. Dennoch merkt hier fast an jeder Ecke das alles am Computer entstanden ist. Wie es zu erwarten war, sprüht der Amerikanische Patriotismus hier aus allen Ecken. Die Amerikaner sind wieder mal die Helden, und die unmenschen aus Japan das schlimmste was es gibt. Als ob die Amerikaner im Krieg, so wie damals fast jeder, nicht auch fragwürdige Dinge getan hätten!? Und historisch Genau ist da ganze zu allen Überfluss beim besten Willen dann auch nicht!
Die einzigen Pluspunkte die der Film für mich hat sind ein guter Soundtrack, ein guter Sound an sich und manch gute Actionszenen. Aber sonstt fällt mir einfach nichts positives ein, von den Schauspielern bis hin zur schlechten Story. Man hätte so viel mehr aus dem Film machen können, es hätte ja schon gereicht würde man einfach mal diesen Amer. Patriotismus weg lassen.

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