Pearl Harbor

Pearl Harbor (2001), US Laufzeit 183 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 07.06.2001


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3.6
Kritiker
79 Bewertungen
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5.8
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223 Kommentare
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von Michael Bay, mit Ben Affleck und Josh Hartnett

Während des zweiten Weltkriegs werden die langjährigen Freunde Rafe und Danny durch Rafes Einsatz in England getrennt, und auch Rafes Freundin Evelyn bleibt in den USA zurück. Als Evelyn und Rafe von Dannys Tod erfahren, schweißt sie das in den harten Kriegszeiten zusammen und sie kommen sich näher.

Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet und ebenso lange träumen sie davon, als Piloten für die Vereinigten Staaten zu fliegen. Bei der Eignungsuntersuchung für die Army trifft Rafe auf die Krankenschwester Evelyn (Kate Beckinsale), die ihn trotz seiner Legasthenie durchwinkt. Ihre aufblühende Romanze wird jäh durch Rafes Einsatz in England unterbrochen, wo er im Kampf gegen die Deutschen die Royal Air Force unterstützen soll. Dannys Kompanie
wird unterdessen auf den Militärstützpunkt nach Pearl Harbor versetzt, wohin auch Evelyn geschickt wird. Kurz danach erreicht sie die Nachricht, dass Rafe mit seinem Bomber abgeschossen wurde. Danny, der sich für sie verantwortlich fühlt, tröstet sie und schon bald nähern sich die beiden an. In der Nacht des 6. Dezembers 1941 kehrt Rafe plötzlich zurück. Doch viel Zeit für Streit bleibt nicht, denn in den Morgenstunden des 7. Dezember greifen die Japaner den Stützpunkt an und töten innerhalb einer halben Stunde tausende Soldaten.

Hintergrund & Infos zu Pearl Harbor

Regisseur Michael Bay hatte den Anspruch, 60 Jahre nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor einen historisch korrekten Actionfilm zu drehen. In diesen webte Michael Bay eine fiktive Dreiecksbeziehung zwischen zwei Piloten und einer Krankenschwester. Doch der historisch korrekte Anspruch schien im Laufe der Dreharbeiten immer weiter in den Hintergrund zu treten und so nahmen viele Historiker nach der Premiere Anstoß an der Ungenauigkeit von Michael Bay. Bemängelt wurde die Überdramatisierung des Angriffes, sowie die inkorrekte Darstellung sowohl der amerikanischen als auch der japanischen Bomber und Flugzeugträger. Auch von Filmkritikern erhielt Pearl Harbor zumeist negative Kritiken und wurde zudem von Überlebenden des Angriffes als “zu Hollywood-like” abgetan. Dies gipfelte in sechs Goldene Himbeere-Nominierungen, unter anderem für den schlechtesten Film und den schlechtesten Regisseur. Nichtsdestotrotz konnte sich Michael Bay bei einem Budget von 140 Millionen Dollar über ein Einspielergebnis von weltweit 450 Millionen Dollar freuen. Pearl Harbor wurde zudem für vier Oscars und zwei Golden Globes nominiert und gewann letztlich einen Oscar für die Tonbearbeitung. (GP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pearl Harbor
Genre
Kriegsfilm, Actionfilm, Drama
Zeit
1940er Jahre, 1941, 7. Dezember 1941, Zweiter Weltkrieg
Ort
Flugzeug, Flugzeugträger, Hawaii, Japan, Pazifik, Pearl Harbor, Tokio, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Armee, Beste Freunde, Beziehung, Blockbuster, Bombardement, Bombe, Bombenexplosion, Bomber, Dreiecksbeziehung, Ertrinken, Frau zwischen zwei Männern, Jagdflieger, Japaner, Kampfpilot, Krankenschwester, Maschinengewehr, Militär, Militärdienst, Männerfreundschaft, Niederlage, Oscargewinner, Patriotismus, Pazifik, Pazifikkrieg, Pilot, Schlacht, Schlachtschiff, Schwangerschaft, Seeschlacht, Torpedo, US Air Force, US Navy, Verlust einer geliebten Person, Überraschungsangriff
Stimmung
Aufregend, Ernst, Romantisch, Spannend, Traurig
Tag
Blockbuster, Oscargewinner
Verleiher
Buena Vista
Produktionsfirma
Jerry Bruckheimer Films, Touchstone

Kommentare (215) — Film: Pearl Harbor


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Deathpool

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Bewertung0.0Hassfilm

Liebes Tagebuch,
Heute habe ich Pearl Harbor gesehen.
Josh Hartnett ist so süß;) und diese Japaner sind so grausam.
Die greifen einfach so ohne Vorwarnung an, ich meine wer macht denn sowas;(
Sie hätten beinahe Josh umgebracht aber der war voll cool und hat die einfach platt gemacht.
Voll traurig wie die Schiffe untergehen aber zum Glück ham die Japaner dannach ordentlich aufs Maul bekommen.
Nur diese Schlampe von Krankenschwester stört, ich bin viel hübscher als die.
Den Film haben wir heute im Geschichtsunterricht gesehen und meine Lehrerin war voll begeistert.
Ich glaube sie mag auch den Josh, blöde Kuh;(
Jedenfalls weiß ich jetzt dass Soldaten immer gut aussehen und die bösen immer verlieren.
Meinen japanischen Klassenkameraden habsch heut gesagt was ich von ihm halte.
Ich meine die können doch nicht einfach so Krieg machen, das geht einfach nicht.
Die Amerikaner haben da genau richtig gehandelt, sollte man alle ausräuchern dieses Gesindel.
Josh falls du das liest ich warte auf dich.

bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 33 Antworten

Deathpool

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@Stupid:Dann hol ich mal mein Horn, bis dann Dicker.
@teddy: als Troll könnte er aber ruhig mehr schreiben ;)
Ok lassen wir das wenn er nicht anwesend ist.
Muss auch sagen dass er seine Antworten damals sorgfältig gelöscht hat.
In diesem Fall bekommt er sogar Symphatiepunkte.


vega_vincent

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Ach, seba126, da kommen schöne alte Erinnerungen hoch … *seufz*


deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

In meiner MP Buddy Liste funkelt 6 mal der tote Kopf zu diesen Film, und ich befürchte das ich Sympathie Punkte einbüße und eventuell verkacke. Aber, ich hab diesen Film zu meiner Lehrzeit in einen Hamburger Kino geschaut, mit einer blöden Unterbrechung damals. Und das was richtig nervt ist diese Liebesgeschichte im Titanic Gewand, und es quasi heissen müsste, Evelyn steht auf Rafe, poppt mit Danny und zwischendurch ist kurz Krieg.
Menschliche Schicksale ehrlich; gut und schön, aber so eine aufgeblasene Liebesschnulze nur um auch Weibliches Publikum zu erreichen, weil es mit Titanic ja so prima geklappt hat. Neeeeee, dat is mir zu doof. Leider quält man sich 80 Minuten damit rum, da wo die meisten Filme zum Ende kommen, geht hier der Streitkolben dann endlich mal ab, und das Gespann Bruckheimer und Bay packen das aus was sie am besten können. Ein Spektakel veranstalten! Denn da muss man Bay loben. Im Gegensatz zu Emmerich macht Bay die Sachen besser kaputt als der Exildeutsche.
Allerdings setzen die beiden Produzenten und Filmemacher auf Altbewährtes. So übernimmt Ben Affleck erneut die Titelnebenhauptrolle, wie schon in Armageddon, und statt Liv Tyler, tänzelt dort Kate Beckinsale die schnuckelige Britin durchs Bild, die von der Optik ein Klon zu Tyler sein könnte. Auch William Fichtner ist kurz dabei.

Im Flashback wie Rafe ins Wasser brettert und er seine Perle vor Augen hat, das ist eine 1:1 Kopie zu Armageddon, wo die im Spotlight aufblitzende Lady mit verschränkten Armen da steht.
Dabei geht der Film komplett ohne Intro los. Weder Schriftzug noch Beteiligte, weder vor noch hinter der Kamera werden da einfach weggelassen um den ganzen den Zeitepochalen Grund stärker zu vermitteln. So zumindest scheint es so. Laut Interview findet Bay, dass er beide Seiten gleich fair behandelt hat, und die Sichtweise aus Amerikanischer wie Japanischer Sicht, ungefähr gleich stark aufgewogen hat.
Leider ist das reelle Verhältnis in der Aussendarstellung dann doch eher ein 80-20 Verhältnis.
Das Bay Action kann, weiss man. Und auch Dialogtechnisch ist da wenigstens noch halbwegs was drin. Am meisten gefällt mir der kurze Humoristische Anteil, wo auf die Liebesgeschichte von Rafe und Evelyn eingegangen wird.
Ehrlich, für eine schmalzige Liebesschnulze, war das okay. Aber herr Gott nochmal, ich erwarte einen Kompromisslosen Kriegsfilm, und nicht so ein Weichspülgang von 30° .
Auch der ach so wichtige US Patriotismus ist doch arg auffällig, was mir im nachhinein eher beschissen gefällt!

Um auf die Darsteller zu kommen, da haben Bruckheimer und Bay aber für reichlich Prominenz gesorgt. Colm Feore, Alec Baldwin, Michael Shannon, Tom Sizemore, Cuba Gooding Jr., Leland Orser, John Voight, Ewen Bremner und und und. Doch eine der allerwenigsten Rollen die ich meisten genial fand, war die von Dan Akroyd (Ghostbusters).
Bissig wie zynisch. "Warum sonst sollten sie sich die Mühe machen um mich zu verscheissern?"
Der Angriff der Japaner dann auf Pearl Harbor war dann auch das Highlight, für das sich Bay nach 80 Minuten endlich mal Zeit nahm und fast 20 Minuten am Stück auch ein brachiales Feuerwerk der Extraklasse abbrannte.
Da kam dann endlich die hässliche Fratze des Krieges raus. Das wofür ich eigentlich damals ins Kino gegangen bin. Allerdings war man so sehr betäubt vom Drama der ungewollten Dreiecksbeziehung, das man froh war als das erste Torpedo irgendwo einschlug.
Trotz Logikschluchten, der nicht nachvollziehbaren Abhandlung diverser Aktionen in der Schlacht um Pearl Harbor, der Sagenhaft "Möchtegernverzwickten" Liebesgrütze und anderen Randerscheinungen, die nicht zum Kriegsthema aufgetragen wurden, ist Pearl Harbor dennoch in meinen Augen ein brauchbarer Film. Allein der Japanische Angriff hat schon reichlich Schauwerte. Der Cast ist ebenfalls nicht zu verachten, und das Musikalische Paket das der gute Herr Zimmer dazu beigetragen hat ist nicht schlecht.
Auch wenn der Frauentyp eine Kopie zu Armageddon ist, hat Bay in Sachen Action einfach die Hosen an. Und die extrem heftigen Schnitte hatte er noch nicht entdeckt, sondern hatte noch längere Verweildauer auf gewisse Einstellungen in petto.

Die spätere Dramatik suggeriert leider nur zum Teil das zu Schicksalhafte Leben einer Person bei diesen Angriff. Und zu Schablonenhaft hat es manch einen dahingerafft. Wäre die Romanzengülle um 75% abgekürzt worden, und hätte sich mehr Zeit für die Opfer und die Situationen genommen, wäre es vielleicht ergreiffender geworden. Aber leider ist es ein zuviel des hätten und wäre im Sprachgebrauch. Vorbei ist vorbei!
Ein Fazit zu diesen Film soll so halb erklären, warum es eine 7,0 bei mir wurde. Ob jeder damit Konform geht, muss dann jeder selber wissen.
- die Romanze
- die wenige Aufmerksamkeit auf Japanische Hintergründe und deren Gefühlswelt beim Angriff auf Pearl Harbor
- zu pathetisch und Silouettenhafte auftreten der Charaktere die ähnlich wie in Titanic einfach nur zu gequetscht um Mitleid umgehen sollen (Bezug auf Beckinsale in der Phase des Films wo sie die Erschöpfte geben musste, oder das zu penetrant auf traurig getrimmte Schicksal um Josh's Hartnett Charakter Danny
- das zu wenige Kriegsgebaren bei einem 3 Stünder
- trotz super Cast, sitzt nicht jede Rolle perfekt (auch wenn das bei so einen Mammutprojekt mal durchaus vorkommen kann)
- Bays Überpatriotismus, alle Scheisse ausser USA
- trotz Kriegsfilm, die zu generelle Vorhersehbarkeit einzelner Minischicksale, so dass es da keine hübscheren Überraschungen im Handlungsequipment gab

und nun das gute
+ Dan Akroyd in einer geilen, aber sehr winzigen Rolle
+ die Kriegsaction die Bay einfach beherrscht
+ die Musikalische Begleitung von Zimmer
+ trotz Fehlgriffen, der grosse Cast (Baldwin sticht da neben Akroyd wenigstens noch hervor)
+ Beckinsale (doofe Rolle, aber sehr süss)
+ die Musterungsszene, zwar irgendwie blöd, aber mit einer süssen Prise Humor
+ Ton und Bild Qualität

Ob dies eine hohe Note gerechtfertigt, vermutlich nicht. Aber trotz der Liebesschnulze, fühlte ich mich auch gerade wegen der blöden vorhersehbaren Gefühlskette gut unterhalten. Es war halt Fsk 12 gerecht. Etwas mehr Blut und Gekröse wäre zwar ebenso gezwungen, hätte das ganze aber mehr aufgewertet und hätte durchaus stimmiger sein können. (Allerdings gibt es ja einen DC, der wohl um einiges etwas heftiger ausfallen soll, aber den habe nicht gesehen, und habe es auch nicht vor!)
Wieviel Wahrheit in den Szenen in diesen Film nun steckt, bleibt dahin gestellt. Auch wenn Bay im Vorfeld mit etlichen Veteranen über die Ereignisse vor Ort gesprochen hatte, es bleibt Stellenweise schwammig, ob es vom Ablauf her sich genau so zugetragen haben soll.
Festzuhalten bleibt, Inszeneratorisch sah von den Effekten und der Action es dennoch ordentlich schick aus. Zudem nutze ich die Angriffssequenz immer zur Ausrichtung meiner 5.1 Anlage, falls ich einen neuen Platz in der Wohnung dafür suchen muss.
Das solls dann aber auch gewesen sein. Und nun, Feuer frei.

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doctorgonzo

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"The Rock" ist tatsächlich sein mit weitem Abstand gelungenstes Werk.


MaceWindu1998

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Auf jeden Fall!


DocArroway

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Bewertung5.5Geht so

"Pearl Harbor" beweist, dass Michael Bay ein guter Actionregisseur ist, aber bloß die Finger von anderen Genres lassen sollte. Dieser Mann besitzt einfach nicht die Sensibiliät, die man als Filmemacher braucht, um eine Liebesgeschichte glaubhaft und berührend zu erzählen. Das Drehbuch ist ebenso pathetisch wie flach. Die eigentlich ganz guten Schauspieler können ihre schablonenhaften Rollen nicht mit Leben füllen, weswegen der Film für den Zuschauer total kalt wirkt.
Die Angriffsszene auf Pearl Harbor hat stattdessen mächtig Wums. Hier zeigt Mister Bay, wofür er geboren wurde: Riesige Explosionen in Zeitlupe auf der Leinwand zu zeigen. Der visuelle Stil der Actionszenen hat jedoch den Nachteil, dass sie die Grausamkeit des Krieges bis zu einem gewissen Grad verharmlosen. Bay gibt sich zwar alle Mühe auch das menschliche Leid hinter dem Angriff zu zeigen, aber letztlich wirkt die Angriffsequenz doch wie aus einem Computerspiel. Es wäre interessant gewesen zu sehen was ein wirklich talentierter Regisseur aus dem Stoff gemacht hätte. Aber Michael Bays Kompetenzen erschöpfen sich halt praktisch ausschließlich in der visuellen Gestaltung, während er von solch Dingen wie Charakterentwicklung so rein gar nichts versteht. Schade, schade.

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Vaultguy

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Bewertung2.5Ärgerlich

Da man meinen ersten Komentar zum Film gelöscht hat ( Forenregel verletzung).
schreibe ich einen korreteren Komentar zum Film.

0815 Lovestory aller Rosemude Pilcher in Historische ereignis gepackt, und fertig ist der Schrott. das einzig coole an diesen aufgeblassen Machwerk ist wenn die Japaner
Pearl Habor plattbomben.

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codify

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Bewertung5.0Geht so

Neben dem absolut nicht subtilen Amerikanischen Patriotismus gab es wenigstens ein paar schöne Flugzeuge zu sehen. Das war es auch schon auf der positiven Seiten

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HaudenLukas

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Bewertung3.0Schwach

Michael Bay Retrospektive #7

Zitat:
„Wir wollen etwas Vergleichbares schaffen, was James Cameron mit Titanic erschaffen hat“
Jerry Bruckheimer

So stellt sich ein schwerreicher Filmproduzent sein Arbeitsleben vor. Ideenklau. (Inzwischen ist das ja mehr als üblich).
So sollte „Pearl Harbor“ DAS große Filmding werden. Die Idee dahinter war, ein stimmiges Filmkonzept, über ein Liebesdreieck welches durch einen gewichtiges amerikanisches Historienereignis noch mehr Bedeutung erlangen soll. Welch Schande. Bays, überstrapazierten ersten neunzig Minuten sind so schwülstig und voller Gefühlsduseleien, das selbst die Bezeichnung Kitsch hier noch untertrieben ist. Dazu reichert er sein fadenscheiniges Epos mit allerlei Heldanpathos an ohne dabei einen wirklich reellen Blick zu wagen. So übertrieben wie sich seine Figuren geben so extravagant wird dann der Actionkrawall. „Pearl Harbor“ geht nach knapp neunzig Minuten erst richtig ab. Es kracht und wummst an allen Ecken und Kanten. So bleibt aber eben nur ein schaler Geschmack an Bays inszeniertem dreistündigen Historienepos. Soweit suhlt sich der Regissuer in seinen Bildern, lässt aber den eigentlichen Ablauf hinter dem Geschehen vermissen. Aber wenigstens ist der Film dann ab den krachenden Einstellung teils richtig unterhaltsam. Am Ende ist „Pearl Harbor“ über weite Strecken aber einfach peinlich und hat mit Aufarbeitung „echter“ Geschichte wenig am Hut. Die Action ist Bay typisch gut inszeniert, wirkt aber über weite Strecken dann doch irgendwie ermüdend und zu abgekühlt um wirklich mitreißend zu sein.

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DerWaldHerr

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Am Ende steht die Gewissheit dass man sich scheinbar im Internet über unterschiedliche Ansichten unterhalten kann, auch ohne sich zu beefen und stattdessen auf einer Augenhöhe zu diskutieren. Sowas gibt es selten ^^


LilQ

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Stimmt, finde die Diskussion auch erfrischend, geht nämlich leider auch anders und weniger sachlich oder zivilisiert :)


chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit großer Wahrscheinlichkeit der kitschigste Film wo gibt. Ist zumindest der kitschigste Film, den ich mich erinnern kann gesehen zu haben.

Ich hab nur sehr schwache Erinnerungen an die Kinoversion (bis auf den Kitsch und Cuba am MG eigtl nix), aber der DC ist ziemlich gut. :>

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MemoriAria11

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Bewertung5.0Geht so

Kitschig ... kann man schauen, wenn man Titanic nicht findet :D

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MaceWindu1998

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Bewertung6.0Ganz gut

Den Film kannste in die Bay-Patrioten-Tonne stopfen!
6 Punkte gibt es einzig und allein für die wunderschöne Musik von Hans Zimmer!

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MaceWindu1998

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Was wäre Spiel mir das Lied vom Tod ohne Musik? ^^


vanilla

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Hammerfilm;-)


LilQ

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wie weit darf Filmkritik gehen?

Pearl Harbor ist an sich kein Film dem ich mehr Aufmerksam widmen würde als er verdient. Abgesehen von den Kriegsszenen und den epischen Bildern reizt weder die Liebesgeschichte noch die Handlung einen dazu darüber einen längeren Text zu schreiben. Doch gibt es ein interessantes trauriges Phänomen, welches diesen Film begleitet. Der Antiamerikanismus. Beim sichten von Pearl Harbor scheinen einige sich dermaßen am amerikanischen Patriotismus zu stören, dass die Kommentare, die dann verfasst werden, mir beinahe schon schlaflose Nächte bereiten.
Nicht, dass ich Kritik am Patriotismus und Nationalismus nicht schätzen würde, im Gegenteil, ich begrüße das, doch gibt es eine kleinen feinen Unterschied zwischen berechtigter Kritik und Hetze, besonders dann, wenn aus Tätern Opfer gemacht werden und umgekehrt.
Meine Vorposter haben solche Art von politischer Hetze, getarnt als Kommentar, hinterlassen und diese werden meist sogar geliked und gelobt.
Dabei muss man zwischen unterschiedlichen Argumentationsfaktoren unterscheiden:
1. Geschichtsrelativierung und Täter-Opfer-Verdrehung
2. Nazivergleiche und somit Annäherung Amerikas an das Dritte Reich
3. Rassismusvorwürfe (ohne Berücksichtigung des zeitlichen Kontextes) und bedienen eigener rassistischer Stereotypen
Der erste Punkt äußert sich wie folgt:
LeMarin „Böse Japaner greifen friedliebende Amis an“ dabei wird, durch die bewusste Überspitzung mit „Böse“ und „friedliebend“ suggeriert, dass es sich anders verhält und die Japaner gut und die Amerikaner die wahren Kriegstreiber sind.
Von DerWaldHerr „...offenen Feld heldenhaft kleine Schlitzi Babys den Bauch aufreißt und zur Amerikanischen Nationalhymne seine Helden in deren Gedärme reinejakulieren lässt“
eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich diesen Satz kommentieren kann oder soll.
Wieder LeMarin: „...die von den Amis begangen wurden, werden munter den Japanern angedichtet. Kotz.“
Welche genau? Was genau? Diese Aussage ist wertlos und dient nur dazu den eigenen Standpunkt zu stützen ohne ihn zu beweisen.
Der zweite Punkt sind die sogenannten Nazivergleiche, die einen bestimmten Zweck dienen: Die Diffamierung der Person oder des Ereignisses mit einem Verweis auf das Dritte Reich. Dabei findet immer eine Relativierung der Verbrechen von Nazianalsozialisten statt und eine Übertreibung des Verbrechens der Verglichenen.
LeMarin: „...so dermaßen verlogen und propagandistisch inszeniert wird, dass Leni Riefenstahl stolz wäre.“ und weiter dann „Dazu gibt es eine Optik, über die auch Joseph Goebbels sich sehr gefreut hätte.“ sowie
„Oder, wie Hitler sagte: Jede Frau muss in Kriegszeiten für Nachwuchs, für neue Soldaten sorgen. Es ist wirklich unfassbar: Ich hatte manchmal das Gefühl, eine Ausgabe der "Wochenschau" von ca. 1943 zu sehen.“
Von DerWaldHerr: „...der dümmste und rassistischste Drecksfilm den ich je gesehen habe, "Triumph des Willens" ist subtiler als diese Ansammlung von dumm/lächerlich patriotischen Scheißdreck.“ und am Ende dann „Nazi Scheiß von Michael Bay, zurecht gefloppt.“
Was damit bezweckt wird, ist nicht nur eine Reinwaschung und Relativierung des Nazianalsozialismus, sondern bewusste und gewollte Andeutungen, dass Amerika nicht besser war oder ist als Deutschland.
Phänomen Nummer drei: Rassismusvorwürfe während man bereitwillig und unreflektiert auf rassistische Bezeichnungen zurückgreift.
LaMarin „...über deren Köpfen die bösen Schlitzaugen in ihren Maschinen fliegen.“ & „und knallen heldenhaft einige Japsen weg.“
DerWaldHerr „...kleine Schlitzi Babys den Bauch aufreißt„ und so weiter.
Dabei betonen Beide unermüdlich, dass sie Pearl Harbor als besonders rassistisch empfinden und sich daran stören.
Ich weiß, ich weiß, das hier ist keine reine Filmkritik und hat auf Moviepilot nichts zu suchen, weil sich hier friedliebende Menschen treffen, die Spaß an Filmen haben und das teilen wollen, aber ich habe meine Bedenken schon als Kommentar geäußert und wurde gelöscht.
Ich empfinde es jedoch als wichtig, solche Beiträge nicht unkommentiert zu lassen.
Allerdings ist Pearl Harbor tatsächlich kein guter Film.

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DerWaldHerr

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Nö, jeder der halbwegs rational denkt wird sofort merken dass meine Kritik nicht im ansatz wirklich ernst gemeint ist. Ich bin nicht dafür verantwortlich dass irgendwelche Leute da was reininterpretieren oder tatsächlich so denken, ich stehe nicht in der Öffentlichkeit, somit habe ich auch keinerlei verantwortung für dass was andere Leute darin sehen.
Im übrigen gehört sowas unter die Kategorie "Schwarzer Humor" und der darf derb sein, da Humor, solange er natürlich nicht tatsächlich andere Menschen verletzt oder da ein ernsthaft faschistischer Gedanke dahinter steht, in einer Demokratischen und aufgeschlossenen Gesellschaft wie der unseren keine Grenze kennen darf.
Ob es wirklich lustig ist sei dahingestellt, ich konnte zumindest darüber lachen...


LilQ

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"Im übrigen gehört sowas unter die Kategorie "Schwarzer Humor" und der darf derb sein, da Humor, solange er natürlich nicht tatsächlich andere Menschen verletzt oder da ein ernsthaft faschistischer Gedanke dahinter steht, in einer Demokratischen und aufgeschlossenen Gesellschaft wie der unseren keine Grenze kennen darf." Das kann ich ohne Abstriche unterschreiben und sehe es genauso.
Deswegen jage ich dich ja auch nicht in die Luft, oder steche dich ab, oder schrei "Hexe, verbrennt ihn". Sondern schreibe einen Text, der Bedenken äußert. Nun können wir beide darüber reden und keiner weint. Es lebe der gesunde Menschenverstand.
Schön fand ich deinen Text leider nicht. Schreib mal einen mit mehr ernst und weniger "schwarzen (grenzwertigen) Humor" damit ich wenigstens die Chance dazu habe, einzuschätzen mit was für einer Person ich es zutun habe. So kann ich mir kein Bild machen und bei deinem Kommentar zu "Schindlers Liste" steigt mein Puls und nicht meine Lachmuskeln.


brucelee76

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Hallo zusammen,

kein Kommentar!

Mein Fazit: Ohne Worte!

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chmul_cr0n

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kitschig = schlecht?


brucelee76

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Nein :). Kitschig=Schmalz und schlecht=mies ...


LeMarin

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Bewertung0.0Hassfilm

Hab noch ein bisschen mit mir gehadert... die Explosionen sehen ja schon ganz cool aus... der Sound der Geschütze wirkt schon bombastisch... ist das nicht ein, zwei Pünktchen wert? Dann habe ich nochmal gründlich über den Film "Pearl Harbor" nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen; Nein, verdiente 0.0 Punkte.

Rafe (Ben Affleck) und Daniel (Josh Hartnett), zwei propere Ami-Boys, sind Kumpels seit ihrer Kindheit und Flieger-Fanatiker. Wie praktisch, dass 1941 der Zweite Weltkrieg auch für Amerika ausbricht und die beiden tollkühne Flieger-Asse werden können. Rafe macht nebenbei auch noch Evelyn (Kate Beckinsale), großäugige und gütige Krankenschwester, klar. Als es so scheint, als sei Rafe verunglückt, darf flugs Danny an die Schwester ran: Stress bei der Feststellung, dass Rafe doch gar nicht tot ist. Dann jedoch "Pearl Habor": Böse Japaner greifen friedliebende Amis an, bombardieren den Militärhafen, doch Rafe und Danny schaffen es in ihre Flieger und knallen heldenhaft einige Japsen weg. Auch den Auftrag, eine super-gefährliche Mission in japanisches Gebiet zu fliegen, nehmen die beiden ohne mit der Wimper zu zucken. Ob das wohl gut enden wird... ?

Unfassbare Scheiße. Dieser geschichtsverdrehende, rassistische, frauenfeindliche, super-kitschige, hölzerne, dumme Film lässt Michael Bays spätere Werke inklusive "Transformers 3" wie "Der Pate" aussehen. Und: Während Bays Transformers-Action-Pornos harmloser Trash und Fun sind, der keinem weh tut, geht es hier um eine wahre Geschichte, die von Bay so dermaßen verlogen und propagandistisch inszeniert wird, dass Leni Riefenstahl stolz wäre.

JEDES Klischee über Pearl Harbor und WW2-Amerika wird bis zum Erbrechen genutzt. Die unschuldigen, Baseball-spielenden blonden Ami-Kinder, über deren Köpfen die bösen Schlitzaugen in ihren Maschinen fliegen. Schnieke junge Marine-Offiziere in blütenweißen Hemden. Die schwierige Beziehung des Protagonisten zum natürlich auch fliegenden eigenbrötlerischen Vater vor weiter Midwest-Kornfeld-Kulisse. Die bildhübsche, schwarzhaarige, rotlippige Krankenschwester, die ihren "eigenen Krieg" kämpft und sich selbstlos für die Verwundeten aufopfert. Der eisenharte General, der ironisch-entschlossen die Motivation seiner Männer weckt. Mein persönlich Hass-Moment: Super-Präsident Roosevelt, an den Rollstuhl gefesselt, zeigt Eier, in dem er einfach aufsteht und seinen weibischen Ministern so zeigt, dass "nichts unmöglich" ist. Kriegsverbrechen, die von den Amis begangen wurden, werden munter den Japanern angedichtet. Kotz.

Dazu gibt es eine Optik, über die auch Joseph Goebbels sich sehr gefreut hätte. Froschperspektive auf fette, in den blauen Himmel ragende amerikanische Kanonen. Flugzeugschwadronen, die in den rosa getünchten Himmel aufsteigen, auf zu Feind und Ehre. Soldaten, die allesamt wie Beachboys aussehen und mutigst auf den Gegner zustürmen. Ein braver Schwarzer opfert sich. Wenn Josh Hartnett Kate Beckinsale pimpert, tut er dies natürlich in einem Flugzeughangar, und selbst während des Koitus sind seine Dogtags immer schön im Bild, und, surprise surprise: Aus dieser einen Liebesnacht ensteht natürlich eine Schwangerschaft, ein neuer kleiner Ami-Boy, der, so lernen wir später, auch Pilot werden will. Oder, wie Hitler sagte: Jede Frau muss in Kriegszeiten für Nachwuchs, für neue Soldaten sorgen. Es ist wirklich unfassbar: Ich hatte manchmal das Gefühl, eine Ausgabe der "Wochenschau" von ca. 1943 zu sehen.

Dazu gibt es mit dem zurecht in der Versenkung verschwundenen Poster-Boy Josh Hartnett und dem frühen Ben Affleck zwei Darsteller, die eine Wette abgeschlossen zu haben scheinen, wer von beiden eine hölzernere, hohlere, unsympathischere Leistung abliefern kann. Ich tippe auf klares Unentschieden. Kate Beckinsale ihrerseits schauspielert eigentlich nicht, sondern wirkt stellt eine fleischgewordene Verkörperung aller männlichen Gelüste nach einem Muttertier dar, dass sich ohne jeglichen Widerstand oder eigenen Input in die Arme des Mannes wirft, dabei granatenheiss aussieht und sich natürlich brav um den Nachwuchs kümmert. Das alles inszeniert in Szenen, deren Kitsch Titanics "Ich bin der König der Welt" wie ein stocknüchternes, beklemmendes Kammerspiel aussehen lassen. Logiklöcher, so groß wie der Krater von Hiroshima, vervollkommnen das Werk.

Eine große Schande der Filmgeschichte.

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LeMarin

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So könnte man es natürlich auch formulieren. Naja, wir wollen den Vergleich nicht ZU weit treiben... Michael Bay ist nicht gerade ein feiner Kerl, aber er ist auch nicht, äh, Hitler. :D


DerWaldHerr

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Er hat zumindest nicht so einen feschen Bart :3


Langeweilefreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungener Film mit einigermaßen Liebenswerten Schauspieern. Allerdings hätte ich 10 Punkte gegeben wenn Kate Beckingsale ihre Rolle verstanden hätte. Denn sie brachte keiner Leih Gefühl für die Rolle rüber.Nur weil man an ein paar Rollen weint heißt es nicht das es Gefühlvoll ist. Übrigens brachte sie es so rüber als ob sie ein Luder wäre was sich nicht entscheiden kann

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Mich beschleicht das unangenehme Gefühl, dass ich hier als Lonesome Boy stehe, also als mehr oder weniger Einziger, der diesen Film mag! Dies ist der letzte Film von Michael Bay, den ich noch nicht gesehen hatte, und er hat mich (entgegen der schlechten Bewertungen auf Moviepilot positiv überrascht). Normalerweise bin ich nämlich weder Kriegsfilm- noch Ben Affleck-Fan, jedoch hat es dieser Film geschafft, mir beides etwas näher zu bringen. Die Geschichte ist eine Traumtänzergeschichte, das ist klar, aber das sind die meiosten Hollywood-Filme, auch die, die so hochgepriesen werden und Oscars gewinnen! Also, mich hat die Story nicht gestört, und aufgrund von Bay's fiebriger Umsetzung habe ich bei dem Film auf 183 Minuten und durch drei verschiedenen Gefechte hindurch immer mitgefiebert! Dabei stachen für mich in den Nebenrollen vor allem das Sympathiegesicht Josh Hartnett, "Underworld"-Schönheit Kate Beckinsale, Cuba Gooding Jr. und Tom Sizemore heraus, die mit ihren individuellen Storys dem Film nochmal einen Schub gegeben haben. Die Action muss man glaube ich nicht erwähnen; es ist Michael Bay, es gibt nichts, was der Mann besser kann (wehe, jemand schreibt unten in die Kommentare, dass er nicht einmal das hinbekommt...): sie ist brutal, atemberaubend und für seine Zeit mal wieder ein Meilenstein des CGIs!!! Absolut sehenswerter Film, der zwar wirklich mit seinem Bay-typischen Patriotismus nerven kann, jedoch 3 Stunden atemberaubende Unterhaltung bietet!

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styx.canomo

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naja, also dafür klappt das mit der comedy in bays filmen aber auch nicht so^^
dieser pipi-kaka-humor für 8-jährige (in diesem fall wirklich nicht mehr anders zu bezeichnen, dagegen ist der humor eines atze schröders zum teil schon virtuos) verursacht bei mit eigentlich nur hände im gesicht und köpfe auf der tischplatte.


chmul_cr0n

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Ich meinte jetzt nicht nur die Slapstick-Einlagen. Und Slapstick ist jetzt nicht nur für Achtjährige.

Atze Schröder ist für mich bemüht lustig. Bei Michael Bay ist es entweder Rumgeblödel oder Situationskomik. Das Timing sitzt bei ihm da auch immer außerordentlich gut.

Weiß nich, ob du dich - betreffend Pearl Harbor - noch an diese "I have a girlfriend"-Line von Michael Shannon erinnern kannst, aber ich fand die awkward pause danach recht godlike. :>


Filmfan30

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Bewertung5.5Geht so

Frau zwischen zwei Brüdern. Für wen wird sie sich wohl entscheiden? Mmmh...für den, der den Krieg überlebt. Kitsch pur!

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chmul_cr0n

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Wär dir Nekrophilie lieber gewesen? :>


Eponine07

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Bewertung7.5Sehenswert

Okay, ich habe hier schon fast Angst einen Kommentar zu schreiben, weil er bei mir einfach nicht allzuschlecht ausfallen wird- tut mir leid Kobbi88!!!
Also, ich finde den Film gar nicht so schlecht. Klar, der Film ist historisch absolut unkorrekt und ja der Film ist wirklich viel zu lang, kitschig bis zum geht nicht mehr und einfach viel zu patriotisch, weiß ich alles aber trotzdem gibt es einen Grund warum ich den Film gerne gucke: Josh Hartnett. Ich finde ihn einfach super süß und das besonders in diesem Film, keine Ahnung ich seh den Kerl einfach gerne an.
Affleck finde ich in diesem Film aber auch irgendwie einigermaßen erträglich- also zum Schluss. Ich finde das Ende wirklich traurig und ja ich finde es gut gemacht, also ich meine das Hartnett stirbt, dass sie zum Schluss wieder mit Affleck zusammen kommt, finde ich absoluter Käse. Auch die Dreiecksbeziehung finde ich doof. Es ist doch irgendwie immer das Gleiche.
Aber was mir an diesem Film auch gefällt ist der Style der 40er. Ich liebe einfach wie die Frauen damals aussahen, deswegen gucke ich den Film auch gern und der Soundtrack gefällt mir. Hans Zimmer ist einfach cool und das Lied von Faith Hill finde ich einfach wunderschön! So, zweifelt an meinem Urteilsvermögen, aber ich habe meine Meinung gesagt!

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Bruckheimer und Bay versuchen die Erfolgsformel von "Titanic" zu wiederholen liefern eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines noch dramatischeren historischen Ereignisses. Ich gebe zu, der Anfang des Films zieht sich. Eh die ganzen Figuren und die Ausgangssituation der Dreiecksbeziehung eingeführt werden, vergeht viel Zeit und manche Länge stellt sich ein. Doch dann kommt der Angriff der Japaner und es werden einem Schauwerte geboten, die einfach der Wahnsinn sind. Auch wenn der Film mittlerweile mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, kann die Action auch noch locker mit den heutigen Filmen mithalten.

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TheAvenger68

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Die Romanze ist etwas blöd dargestellt.
Erst ist kate Beckingsale mit Affleck zusammen, dann mit Hartnett und zuletzt wieder mit Affleck !
Genauso blöd wie Mary Jane in den Spider Man Filmen.
Ansonsten klasse der Film !!!


Moviegod

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Das ganze Hin und Her wirkt alles zu konstruiert.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Kampfpiloten zu werden ist schon seit dem Kindesalter der größte Traum der beiden Freunde Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett). 1941 sind die zwei dann tatsächlich Flieger bei der Army, wo sich Rafe in die Krankenschwester Evelyn (Kate Bekinsale) verliebt. Doch das Glück dauert nicht lange an, Rafe hatte sich bereits freiwillig zum Kampfeinsatz gemeldet und soll den Engländern im Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland helfen. Nachdem Rafe abgeschossen wird, gehen alle davon aus, dass er tot ist. Beim gemeinsamen Trauern kommen sich Danny und Evelyn, die beide nach Pearl Harbor versetzt wurden, näher. Als der totgeglaubte Rafe unvermittelt wieder auftaucht, wird’s problematisch. Genau in dieser Zeit planen die Japaner einen Vergeltungsschlag gegen die USA...

Hollywood Kitsch aber auch ein toller Film. Ich mag Ihn.

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-NooN-

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Bewertung3.0Schwach

Was soll ich sagen ?
Der Film ist scheiße!
3 Punkte gibts für die Actionszenen und den Soundtrack. Ich war sogar drauf und dran ihm ganze 4 Punkte zu geben, wenn ich mich nicht daran erinnert hätte, wie verdammt ätzend diese absolut dämliche und miserabel inszenierte Liebesgeschichte sich durch den ganzen Film zieht . Ben Affleck schafft es in diesem Film tatsächlich mir durchweg auf die Eier zu gehen mit seinem dümmlich-steifen Schauspiel.
Allein beim Gedanke daran, wie viel Kohle in diesen Mist investiert wurde , wird mir kotzübel.

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tobiderboss

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Bewertung3.5Schwach

"Bitte verlass mich nicht!" "Doch ich muss, es ist meine Pflicht." "Ich liebe dich so sehr." "Ich liebe dich auch." Peng bumm peng "Es tut mir leid ihr angeblicher Freund ist sehr wahrscheinlich gefallen..." "Ooooh nein. Egal er hat ja noch einen besten Freund der zeigt mir die Wolken und bumst mir den Himmel weg."

Schnulzig ist ja an und für sich okay. Aber das geht mal gar nicht. Und dann, wenn man denkt der Film ist endlich mit seinem Drama zu Ende und die Amis haben eins aufn Sack bekommen, kommt der Regisseur und haut eins drauf, indem er seine wagemutigen Piloten (Josh Hartnett, Ben Affleck) einmal über Japan rasen lässt und zig Milliarden Bomben auf die Fabrikstädten werfen, um den Patriotismus dieses Landes aufrecht zu erhalten. Ich frage mich, wann die Amis einsehen werden, dass sie dort eins aufn Sack bekommen haben?!

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gebsch

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bumst mir den Himmel weg :) geiles zitat :)



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