Prick up your ears

Prick Up Your Ears (1987), GB
Laufzeit 111 Minuten, Komödie, Drama, Kinostart 19.11.1987

8.0 Kritiker
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6.5 Community
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2 Kommentare
Prick up your ears - Bild 8872
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mit Gary Oldman und Alfred Molina

Die Handlung dreht sich um die beiden homosexuellen Künstler Joe Orton und Kenneth Halliwell, die beide davon träumen, erfolgreiche Schriftsteller zu werden. Während Orton nach einiger Zeit tatsächlich Ansehen erlangen kann, stellt sich bei Halliwell dieser Erfolg nicht ein, was zu Spannungen zwischen den beiden und letztendlich zur Ermordung Ortons durch seinen Freund führt.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Prick up your ears

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Joe Gillis

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

»Writing is one tenth inspiration, nine tenths...« – »Masturbation!« Stephen Frears’ Biographie des schwulen britischen Star-Dramatikers Joe Orton, der 1967 von seinem longtime companion Kenneth Halliwell erschlagen wurde, entwirft – neben bestechenden Psychogrammen der Protagonisten – ein farbiges Bild der Londoner (Sub-)Kulturszene der 1950er und 60er Jahre. Das Drehbuch (Alan Bennett) ist ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von erzählerischer Ökonomie und Freude am illustrativen Detail. Dazu spielt eine Riege von erstklassigen Darstellern auf: Gary Oldman brilliert als proletarischer It-Boy der Swinging Sixties (»I want everyone to know I was the best developed playwright of my generation.«); Alfred Molina liefert das eindrückliche Portrait eines leidlich talentierten Menschen, der vom flimmernden Genie seines Partners erst in den Frust, dann in den Wahnsinn getrieben wird, um schließlich geradezu zwangsläufig zur Mordwaffe zu greifen (»The whole point about irrational behavior is that it IS irrational!«); Vanessa Redgrave, selbst eine Legende der kulturell und körperlich bewegten Epoche, gibt Ortons betriebsame Agentin (»Prison gives a writer credentials.«) – und alleine für die Szene, in der sie beiläufig-britisch von Joes, gelinde gesagt: abwechslungsreichem, Sexleben berichtet, während sie sich gierig ein Stück Melone in den Mund schiebt, gehört ihr der trotzkistische Arsch geküßt. Trotz des hammerharten Endes eine Kinofreude in jeglicher Hinsicht: komisch, traurig, ironisch, dramatisch, biestig – kurz: lebendig.

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phoenix409

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Danke für den Tip, bei dem Cast wird man eh gleich schwach.


Joe Gillis

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Gern geschehen… :)


Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann mich gar nicht mehr konkret erinnern. Weiß nur noch, dass ich den schon sonderbar im positiven Sinne fand. Von allem hat sich am meisten Alfred Molina in die Erinnerung gebrannt. Großartig.

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