Prozac Nation - Mein Leben mit der Psychopille

Prozac Nation (2001), DE/US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Drama

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- Kritiker
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von Erik Skjoldbjærg, mit Jason Biggs und Christina Ricci

Elizabeth ist eine junge Frau aus der Arbeiterklasse, die schon früh begann, für namhafte Zeitungen zu schreiben. Sie konnte dank eines Stipendiums ihr Studium an der begehrten Harvard Universität beginnen. Trotz dieser Erfolge, gerät ihr Leben aus den Fugen. Nach der Scheidung ihrer Eltern und ständigem Streit mit Ihrer Mutter gibt sie sich ganz den Drogen hin und vertreibt sich ihre Zeit mit wahllosen sexuellen Affären. Durch diesen Lebensstil vollkommen aus der Bahn geworfen und von Depressionen geplagt, sucht sie schließlich einen Psychiater auf, der ihr das Wundermittel Prozac verschreibt. Diese Wunderdroge verleiht ihr zwar die Energie zum Schreiben, vernebelt jedoch gänzlich ihren Blick. Ein Teufelskreis aus Selbstbetäubung, Realitätsflucht und Zerstörung beginnt.

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Kommentare (9) — Film: Prozac Nation - Mein Leben mit der Psychopille

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Kwennoir

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich finde es seltsam, dass in den Kommentaren hier so stark auf das Ende und Prozac eingegangen wird. Also es ist schon seltsam, dass sich für die "Auflösung" so wenig Zeit genommen wird, aber mir kam es nie in den Sinn, dass es Werbung für die Tablette wäre. Ich hab viel mehr mich auf das Einzelschicksal konzentriert und besonders auf die Tochter-Mutter-Beziehung und was da alles schief läuft. Guter Film!

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neenchen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und vermittelt einen guten Eindruck von der Psyche von depressiven Menschen. Das meiste Verständnis bringt man für die Menschen auf, die nicht wissen, wie sie mit Elizabeth umgehen sollen. Die Mutter leidet am schwersten darunter und tut alles dafür, ihrer Tochter zu helfen. Der Film wirkt glücklicherweise nicht wie eine Werbung für Prozac. sondern zeigt vor allem die Zeit vor der medikamentösen Behandlung. Er spricht auch die Nebenwirkungen von Prozac an, aber zeigt natürlich (darum geht es ja auch in dem Buch), dass dieses Medikament ihr das Leben gerettet hat. Christina Ricci spielt die unstete Elisabeth herausragend und auch die vielen Nebenrollen wurden mit hochkarätigen Schauspielern besetzt. Es ist ein guter Film, über ein Thema, dass mehr Beachtung finden sollte (immerhin leider über 30% der Europäer daran!).

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johnboy1979

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Bewertung1.0Ärgerlich

Anfänglich wirklich interessante Reflektion über psychische Ausnahmesituationen, welche von den guten Schauspielern getragen wird. Aber dass der Film seine ganze gute Vorarbeit in einem Hoheliede auf Psychopharmaka münden lässt, lässt mich wiederum verstört zurück: Der ganze Film wird so ad absurdum geführt.

*!Unfassbar!*

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stalker

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Bewertung4.0Uninteressant

Was war los? Essen fertig? Hausdurchsuchung? Gasgeruch? Von der ersten Pille bis zum Happy End in zehn Minuten, potzblitz, eben noch ein für Fernsehverhältnisse akzeptables Drama um Depression mit hohem persönlichen Wiedererkennungswert, und ganz plötzlich ein Werbeclip der Pharmaindustrie.

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film wollte anscheinend unbedingt überzeugen, das war mir dann doch viel zu übertrieben. Die Leistung der Darsteller war zwar ganz okay aber hätte man um einiges steigern können.

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kronenhummer

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Bewertung3.5Schwach

Christina Ricci als literarisches Talent, das in den Sumpf aus Sex, Drogen und Depressionen gerät. So richtig tiefgründig werden die Hintergründe des Ganzen jedoch nicht behandelt. Filmtechnisch ein durchaus ordentlicher Film ohne Besonderheiten, jedoch leider das Thema eher flach dargestellt. Das Ende wirkt doch arg heroisch und lässt es als Werbefilm wirken. Auch hier wäre mehr Tiefgang angebracht gewesen.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Die überirdische Jessica Lange trifft in diesem Streifen auf einen ganz neuen, psychotischen und depressiven King Kong namens Christina Ricci, der ihr über die volle Spielfilmdistanz das Leben so zur Teenagerhölle werden lässt, dass sie nur noch rauchen und flennen kann. Und die Ricci ist gut dabei, Augenringe zur Schau zu tragen, die Mundwinkel runter zu ziehen und hysterisch zu schreien. Das Ende jedoch lässt dieses Machwerk zu einem zu lang geratenen Commercial der Pharmaindustrie verkommen.

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pixtur

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Bewertung4.5Uninteressant

Auch wenn Regie und Darsteller überzeugen können, so bleibt doch der bittere Nachgeschmack eines 90min langen Werbefilms zurück. Zum Glück bin ich nicht depressiv, aber mit der Botschaft, dass unsere Teenager jetzt glücklicherweise von Selbstmord auf Antidepressiva umgestiegen sind, finde ich reichlich befremdlich.

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suzee

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hatte den film schon mal in der hand und mich gefrgt, wem diese schwachsinnige tagline eingefallen ist...und ihn dann wieder weggelegt...=(


torbsen

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Bewertung6.0Ganz gut

gute schauspielerische Leistung von Ricci. Schöner 80er Jahre Look.

Aber Spaß bringt der Film eher nicht, eher Bedrückung.

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