Reservoir Dogs

Reservoir Dogs (1992), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Thriller, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 10.09.1992

8.1 Kritiker
76 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.9 Community
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noch nicht bewertet

von Quentin Tarantino, mit Harvey Keitel und Tim Roth

Sechs Gauner sitzen in einem Schnellimbiß und genehmigen sich noch eine Stärkung, bevor sie zu ihrem nächsten Coup, einem Bankraub, aufbrechen. Dabei diskutieren sie über den tieferen Sinn des Madonna-Songs “Like a Virgin”. —Schnitt—Zwei der Gangster treffen sich in einem Lagerhaus und sind ziemlich aufgeregt, weil bei dem Überfall was schiefgelaufen ist. Da die Polizei direkt am Tatort war, kommen sie zu der Überzeugung, daß ein Verräter unter ihnen sein muß. In einer Ecke liegt noch ein weiterer Komplize schwer angeschossen auf dem Boden und droht zu verbluten. Während den langwierigen Diskussionen erfahren wir in mehreren Rückblenden mehr über die einzelnen Bankräber, die alle Farben als Decknamen benutzen (Mr. Brown, Mr. White,...). In dem Lagerhaus wollten sie sich mit dem “netten Eddie” treffen, doch der läßt lange auf sich warten, und die Gangster verlieren allmählich die Nerven…

Handlung

Bereits in seinem Debüt-Film erzählt Quentin Tarantino die Geschichte nicht chronologisch. So beginnt Reservoir Dogs zwar mit einer Szene in einem Cafe, in dem eine Reihe Männer über die Interpretation des Madonna-Songs Like a Virgin und die amerikanische Sitte des Trinkgeldgebens diskutieren.

Ein VerräterIn der nächsten Szene fährt Mr. White – wie Larry Dimmick genannt wird – seinen schwer verwundeten Komplizen Mr. Orange (Freddie Newandyke/Tim Roth) nach einem offenkundig nicht optimal verlaufenen Überfall zum vereinbarten Treffpunkt in einer Lagerhalle. Schnell ist den beiden klar, dass ein Verräter am Scheitern ihres Plans Schuld trägt, doch wer? Während Mr. Orange sein Bewusstsein verliert, tauchen auch Mr. Pink (Steve Buscemi) und Mr. Blonde (Michael Madsen) dort auf, der praktischerweise einen Polizisten (Kirk Baltz) gekidnapped hat, aus dem sie nun den Namen des Verräters herausprügeln wollen.

Nach einem kurzen Streit teilt sich die Gruppe auf. Eine Hälfte…

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Reservoir Dogs

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.5Uninteressant

Quentin Tarantinos hoffnungslos über Wert gehandeltes Spielfilmdebüt -

Angelegt als popkulturelles Zitatkino scheitert "Reservoir Dogs" mehr als einmal an den archetypischen Fehlern solcher Konzeptionen: Zusammengesetzt aus Paraphrase, Adaption und Plagiat eiert sich der verzweifelt auf Kult kalkulierte Erstling wie ein cineastischer Flickenteppich über seine gesamte Laufzeit, und lässt dabei sowohl Finesse als auch Homogenität weitestgehend vermissen.

Es sind viele kleine Szenen, die mal positiv, mal negativ im Gedächtnis verhaftet bleiben, aber viel zu oft überwiegt das Gefühl, dass "Reservoir Dogs" sich nur mit sich selbst beschäftigt, und Tarantino einen Großteil seines Publikums einfach außen vor lässt - narrative Belanglosigkeit par excellence, die nicht durch den Umstand aufgewertet wird, dass sie so offensiv vom Macher umworben wird.
Letztendlich kann auch der größtenteil ordentliche Cast nicht darüber hinwegtäuschen, dass…

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carsten-merz

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und ich dachte immer, jeder hätte das Recht auf seine Eigene Meinung...vor allem hier in der Kritik...ob 4,5 zu hoch oder zu tief bleibt jedem selbst überlassen!


kahaujiko

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ich weiß genau waqs du meinst, hitman auf ski^^ ich war nur ein wenig milder in der bewertung, da ich bekennender anhänger des tarantinismus bin


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.5Herausragend

[...] Das furiose Drama wäre auch ohne die brutalen Gewaltformen zu verstehen. Es ist glänzend inszeniert, die Schauspielkunst ist überragend. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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9.0Herausragend

[...] Wo hier beim ahnungslosen Zuschauer zunächst eine Irritierung, wenn nicht sogar Enttäuschung einsetzen mag, macht sich der Tarantino-Style bemerkbar, der trotz aller Referenzen und Inspirationen etwas so Eigenes ist, dass man es zwangsläufig in die Kategorie „herausragend“ stecken muss, da er auch wunderbar funktioniert und sehr clever und sorgfältig ausgearbeitet ist, und man sich als Zuschauer nur noch mit ihm anfreunden muss, um eben auch „Reservoir Dogs“ als kleines Meisterwerk zu akzeptieren. Wie in jedem Tarantino ist nicht die Geschichte der Knüller, sondern die Art, wie sie erzählt wird. Ein langer Einführungsdialog, der mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat, zeichnet die Charaktere. Im Anschluss machen die Charaktere sich auf in ihr Abenteuer, nach welchem man sich mit manchen von ihnen noch viel näher beschäftigt, und manche nicht wieder vorkommen, weil sie nämlich weg vom Fenster sind, frei nach dem Motto „C'est la vie“. Dabei zeigt sich die absolut unkonventionelle und gleichzeitig raue und pessimistische Art, mit der Tarantino seine Geschichte erzählt. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Quentin »I love fuckin‘ with an audience« Tarantinos „Reservoir Dogs“ ist ein kompromissloses Stück Schund, im positiven Sinne. Bärstig, bärbeißig, bärenstark, wenn auch nicht jeder Dialog und nicht jede Einstellung den kompletten Rundschliff erhalten hat. Weniger, als die im Grunde frugale Geschichte, bleiben ihre außergewöhnliche Umsetzung, die Charaktere und ihr Handeln im Gedächtnis. Der klasse Soundtrack (dessen gewählter Einsatz ein weiteres Markenzeichen Tarantinos wurde), bestehend aus Songs aus den 70ern und der gelegentliche Einatz des fiktiven Radiomoderators K-Billy DJ und seinen Kommentaren aus dem Off, leisten ihren Beitrag zur Atmosphäre des Films, ebenso die Kameraführung von Andrzej Sekulas, der viel mit Totalen, Schwenks und Zooms arbeitet. Bühnenhaft direkt wirkt „Reservoir Dogs“ zumeist, eine Theateraufführung mit blutgetränktem Vorhang, die zu bannen weiß. »Was that as good for you as it was for me?« fragt Mr. Blonde, nachdem er dem Polizisten ein Ohr abgeschnitten hat. »Yes, it was«, antwortet man als Zuschauer, nachdem man ihm und seinen Kollegen zugesehen hat.[...]

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Kommentare (187) — Film: Reservoir Dogs

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantino-Werkschau No.1:

Das Regiedebüt eines Mannes, der aus der heutigen Filmwelt gar nicht mehr wegzudenken ist. Geliebt und gehasst gleichermaßen, doch eines kann man definitiv nicht abstreiten. Der Mann erschafft Filme mit viel Herzblut und der Liebe zum Kino. Auf geniale Art und Weise verpackt Quentin Tarantino die Lieblingsfilme seiner Kindheit in seinen eigenen Werken. Vor allem die Liebe zum Exploitation-Kino der 60/70/80er Jahre ist jedem seiner Streifen anzumerken. So auch eben in „Reservoir Dogs“.

Tarantinos Erstlingswerk ist ein feiner kleiner Streifen, der von seinen grandiosen Dialogen, denn tolle Schauspielern, einem lässigen Soundtrack und einer unspektakulären Story, die aber hervorragenden inszeniert ist lebt. Bei „Reservoir Dogs“ lies sich schon erahnen, dass dieser Mann kein One-Hit-Wonder ist.

„Reservoir Dogs“, der Beginn einer beeindruckenden Filmemacher-Karriere!

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A-Wax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Verdammt starkes Debüt von Quentin Tarantino.

Eine durchaus beeindruckende Darstellerriege, coole und inspirierte Dialoge und eine absolut stimmige Story.

Ein Film an dem einfach sehr vieles stimmt.

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HulktopF

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"warum bin ich mr pink?"

ein juwelenraub,der gehörig daneben geht, ein undercovercop, und eine der besten "tanzszenen" aller zeiten. bevor quentin mit pulp fiction einen grandiosen film hinlegte,der auch zu den besten zählt, zeigte er uns wie es noch besser geht.
der wie ich finde, beste film den tarantino je gedreht hat, einfach nur ein meisterwerk und um längen besser als pulp fiction wie ich finde.

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meiner Meinung nach Tarantino's bester Film!
Er beginnt ziemlich harmlos mit Männern, die in einem Café sitzen und über Madonna reden.
Den ganzen Anfang des Film über hätte ich dem Film so um die 6-7 Punkte gegeben.
Aber dann.... folgt eine Szene! EINE EINZIGE SZENE!! Und diese macht diesen Film einfach so grandios.

Also solltet ihr diesen Film sehen und findet ihn öde.... abwarten!
Wenn ihr denn Film dann trotzdem blöd findet, kann ich euch nicht helfen!

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Drumhead92

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Ok dann muss ich allerdings spoilern!
Ich meine, du kennst denn Film ja scheinbar und es scheint ja auch einer deiner Lieblingsfilme zu sein. Aber ich will es ja den anderen, die den Kommentar lesen und den Film noch nicht kennen, noch nicht vorweg nehmen.
Außerdem ist "einzige Szene" vielleicht etwas blöd ausgedrückt! :D Eine "einzelne" oder eine der einzigen "einzelnen" Szenen.
Also..
!!!SPOILER!!!
Als Mr. Pink, der für Tod gehalten wird, sich als der Killer entpuppt.
Genau die Szene, die du auch als Profilbild hast, Voutshy. :D Ich liebe diese Szene einfach, wie unglaublich cool Steve Buscemi dort einfach rüber kommt. Als er da halb verblutet liegt und sich dann einfach doch wieder auf rappelt. :D
!!! SPOILER ENDE!!!

Und ja... Die Tanzeinlage war auch schon sehr sehr cool. :D


Voutshy

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Spoiler!
Du vertauscht hier Mr Pink mir Mr Orange!
Mr Pink ist von Steve Buscemi gespielt und Mr Orange (der Spitzel) von Tim Roth.
Also,
Mr Pink liegt NICHT blutend auf dem Boden und stirbt auch nicht im Film.
Mr Orange ist der, der für tot gehalten wird und "sich als der Killer entpuppt", um es mit deinen Worten zu fassen.
Mein Profilbild zeigt aber eine ganz andere Szene, und zwar die, als sich Mr Pink und Mr White uneinig waren und sich gegenseitig für den Spitzel hielten.
Du solltest dir unbedingt noch einmal den Film anschauen! :D


Maskotzchen

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Bewertung3.0Schwach

einfach mal NULL Spannung und nur langweiliges vor sich hin geplätscher!

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billie joe

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Bewertung9.5Herausragend

tarantino´s furioses debüt. ein absoluter weltklasse gansterfilm. ein muss. nicht nur für tarantino fans

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vicvega

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich stimmt hier einfach alles: Darsteller, der schwarze Humor, allgemein die Dialoge (die Zitate!!!!), sowie die eindrucksvolle Menge an Blut.
Der Film ist einfach der Inbegriff von "Cool", insbesondere hinsichtlich der perfekten Darstellerwahl. Der "tarantinohafteste" (vllt. nicht der beste Neologismus) Film neben dem genialen Pulp Fiction, denn danach verloren seine Filme für mich immer ein wenig mehr an Anreiz und haben mich dann nicht so mitgerissen.
Viele meinen ja das in diesem Film zu viel gelabert wird und somit auch an Spannung verliere. Bei mir ist das genaue Gegenteil der Fall. Kein Wort ist unnötig.
Also wer Tarantion-Fan ist sonst auf eher schräge und etwas andere Gangsterfilme steht, sollte Reservoir Dogs auf keinen Fall versäumen.

Dieses Zitat mit der denkbar maskulinsten Stimme (Lawrence Tierneys) vorstellen:
So, you guys like to tell jokes, huh? Gigglin' and laughin' like a bunch of young broads sittin' in a schoolyard. Well, let me tell a joke. Five guys, sittin' in a bullpen, in San Quentin. All wondering how the fuck they got there. What should we have done, what didn't we do, who's fault is it, is it my fault, your fault, his fault, all that bullshit. Then one of them says, hey. Wait a minute. When we were planning this caper, all we did was sit around tellin' fuckin' jokes! Get the message? Boys, I don't mean to holler at ya. When this caper's over - and I'm sure it'll be a successful one - we'll get down to the Hawaiian Islands, hell, I'll roll and laugh with all of ya. You'll find me a different character down there. Right now, it's a matter of business.

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kahaujiko

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Bewertung7.0Sehenswert

eins muss ich sagen: ich war von diesem erstling tarantinos etwas enttäuscht. die action war ganz gut, aber irgendwie konnten mich vor allem die dialoge nicht auf dem niveau unterhalten, wie in späteren werken.
wo ich bei pulp fiction oder kill bill fast schon auf dem boden lag und während der sichtung etwa fünfmal zurückgeskippt habe, um mich an der awesomeness der szenen zu suhlen, war ich hier manchmal froh, wenn die dialogszene vorbei war und es endlich wieder zur sache ging.
legendäre szenen wie zb Michael Madsens dance-folter-performance sind aber leckerbissen, die über sowas hinwegtrösten, ihn fand ich auch mit abstand am stärksten.
allerdings hat die enttäuschung doch einen etwas bitteren nachgeschmack hinterlassen, weshalb ich diesen film nicht so euphorisch bewerten kann wie die anderen tarantinos, die ich bisher gesehen habe.
naja, aber es ist ja auch ein erstling

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

Sicherlich einer der besten Debütfilme der Filmgeschichte.

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1000Mindhunter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tarantinos erstling ist ein low budget geniestreich mit schwarzen humor coolen darstelern spannung und action tarantino hat in reservoir dogs halt auf die kleinen details gesetzt und die meist lustig und überzeugenden dialoge gerade die erzählweise von tarantino inspiriert mich imprinzip stellt er den anfang des films als einen art ende dar die story wird daher vermischt erzählt der film war der erste den ich von tarantino gesehen habe und ist für mich einer seiner besten

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lori101007

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Einstand von Quentin Tarantino. Schon in diesem Film beweist er, dass es nicht einen grossen Aufwand braucht, um einen guten Film zu machen. Kernige Darsteller, coole Dialoge und kleine Gewaltexzessen. So muss ein Herrenabend sein!

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ShadowBroker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Direkt nach dem Film wie auch jetzt kann ich kaum glauben, dass über 1 Stunde des 1,5 Stunden langen Films allein in einem Lagerhausraum gespielt haben. Ich bin überwältigt davon, denn es ist meiner Meinung nach eine riesen Leistung einen Film in so extrem wenigen Schauplätzen laufen zu lassen, ohne dass er nur im Geringsten langweilig wird. Über das Gespräch über Madonna's "Like a Virgin" muss ich jetzt noch lachen. Der Film ist irgendwie rein aus Dialogen aufgebaut, kaum Action und doch schafft Tarantino es mit den Gesprächen soviel Spannung aufzubauen, dass man immer weitersehen und wissen will, wie die Jungs sich weiter vollschnauzen werden.
Ein beeindruckendes Ende, ein noch beeindruckenderer Film.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Anekdoten aus dem Leben des Joe
Akt 2, Szene 1

"Der Erstling vom selbsternannten Kultregisseur Tarantino, ein total überbewertetes nettes Filmchen."

Genau das dachte ich mir, als ich diesen Film das erste Mal gesehen habe. Fand ihn damals vor zehn Jahren zwar gut, aber das gewisse etwas hat mir gefehlt. Er erschien mir zu langatmig, vollkommen peinlich, allein was die Eröffnungsszene angeht, und viel zu brutal. So kam es, dass ich etwas arg enttäuscht wurde, hatte ich doch einen astreinen Gangsterfilm erwartet, und keine Sitzung der anonymen Bankräuber.

Doch irgendwann - es vergingen satte sechs Jahre und ich hatte mehr Filme vom Quentin gesehen und für sehr gut befunden - hatte ich wieder Lust, diesem gehypten Kultfilm eine zweite Chance zu geben, diesmal im O-Ton. Also leihte ich mir kurzerhand den Film in der Videthek meines Vetrauens aus. Und es hat funktioniert! Mir fehlten auf einmal nicht mehr die Spannung und Action, die Dialoge waren nicht mehr langweilig, die Typen nicht mehr peinlich, die Szenerie gar nicht so steril und die Idee alles andere als lächerlich.

Stattdessen bekam ich ein unglaublich fesselndes quasi-Kammerspiel mit Intrigen, Geheimnissen, Verschwörungen und erheiternde Diskussionen über die Phallusaffinität von einer bekannten Sängerin. Zudem coole Charaktere, die vollkommen individuell gestaltet sind und genügend Einführungszeit bekommen. Dazu ein glänzender Soundtrack, der eine lockere und zugleich faszinierende Atmosphäre schaffte. Dann noch die berühmte Ohr-Szene (die übrigens in ihrer Umsetzung gar nicht im Drehbuch stand, also improvisiert wurde), einen Harvey Keitel, Steve Buscemi und Michael Madsen in Höchstform, viel Blut, ohne dabei explizite Brutalität zu zeigen (ausgenommen die Alternativeinstellung der Ohrszene), und ein Storyverlauf, der in seiner Kontinuität und Erzählweise seines gleichen sucht. Und diese unvergesslichen, starken und eindrucksvollen Kameraeinstellungen, die Filmgeschichte geschrieben haben *schwärm*

Und so kam es, dass ich mir sofort die 10th Anniversery Edition im Steelbook mit 2 DVDs bestellte, diese sofort nach Eintreffen in den Player schob, den Film noch einmal auf Englisch schaute, das umfangreiche Bonusmaterial geradezu verschlang und mittlerweile ungefähr ein Dutzend Sichtungen hinter mir habe.

Nun weiß ich: Gebe auch einem enttäuschenden Film eine zweite Chance, er könnte einer deiner Lieblinge werden.

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chs88

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Besser spät als nie. :)


Prechtl

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Wie wahr! :)


Mr. Pink

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Bewertung10.0Herausragend

Eine Gruppe von Gangstern sitzt in einem Café und frühstückt. Dabei entbrennen philosophische Diskussionen über den Sinn oder Unsinn von Trinkgeld und die Intention von Madonnas Hit "Like a Virgin". Eine Diskussion, die zur Folge hatte, dass die Künstlerin Quentin Tarantino eine ihrer CDs zukommen ließ, welche mit "To Quentin. It's not about dick, it's about love. Madonna." signiert war. Auch wenn sie mit der Interpretation ihres Liedes anscheinend nicht einverstanden war, hat ihr Tarantinos hochgelobtes Regiedebüt anscheinend trotzdem gefallen. Mir auch. Sehr sogar. Sehr sehr.

"Reservoir Dogs" handelt von einem missglückten Raubüberfall und den anschließenden Versuchen, zu klären, was genau eigentlich schiefgegangen ist und den Spitzel, der den Coup versaut hat, ausfindig zu machen. Die Geschichte läuft dabei nicht chronologisch ab, sondern wird mit Hilfe einiger Rückblenden erzählt, wobei der eigentliche Dreh- und Angelpunkt des Films sogar gänzlich außen vor bleibt. Es wird zwar darüber gesprochen, und die Folgen werden aufgezeigt, den Überfall an sich bekommt man aber überhaupt nicht zu Gesicht.

Der größte Teil des Films findet dabei in einer kleinen Lagerhalle statt. Das ist nicht nur produktionsbedingt von Vorteil, da wenige Schauplatzwechsel auch weniger finanziellen Aufwand bedeuten, sondern verleiht dem Streifen außerdem das Flair eines Kammerspiels. Obwohl Tarantinos inszenatorischer Stil zweifellos sehr gut zur Geltung kommt, so verwendet er beispielsweise verschiedene Mittel, lange Einstellungen, Mexican Standoffs, sowie den obligatorischen Trunkshot, die in späteren Filmen zu seinen Markenzeichen werden sollten, konzentriert sich der Film dadurch vor allem auf die Story, die Dialoge und die Figuren. Figuren, die hervorragend gezeichnet sind und von den Darstellern großartig verkörpert werden. Michael Madsen als psychopathischer Mr. Blonde, kühl, gefährlich und stilvoll zugleich, Harvey Keitel als Mr. White, der allen Widrigkeiten zum Trotz versucht, seine Menschlichkeit zu bewahren und sich als erster um den verletzten Mr. Orange kümmert, Steve Buscemi als Mr. Pink, der sich wie ein echter Profi verhält und zudem absolute Coolness ausstrahlt, und auch Tarantino selbst lässt es sich nicht nehmen, seine 15 Minuten vor der Kamera zu genießen.

Die Dialoge sind gut pointiert und wirken authentisch, die Story wird spannend, kurzweilig und mitunter auch brutal erzählt. Die auftretende Gewalt wird durch die Art der Darstellung allerdings schon im Ansatz gemildert. Wenn Mr. Blonde K-Billys "Super Sounds of the 70s" im Radio einschaltet und sein Rasiermesser zückt, um sich um den entführten Streifenpolizisten zu kümmern, damit dieser ihn mit der Information über den Spitzel versorgt, sollte man eigentlich geschockt und angewidert sein, und ist es zum Teil auch. Gleichzeitig ist man aber, wenn er, bevor er mit der Folter beginnt, erst einmal einen Tanz aufs Parkett legt, auch über die lockere, lässige Art des Gangsters amüsiert und kann irgendwie nicht davon ablassen zu Stealers Wheels "Stuck in the Middle" selbst ein bisschen mitzunicken.

Diese ironische, coole Art ist das, was den Streifen immer wieder sehenswert macht, lustige Tischgespräche wechseln sich mit adrenalingeladenen Schießereien ab und ergeben zusammen mit den zur musikalischen Untermalung perfekt ausgewählten Songs insgesamt einen fantastischen Film mit einer stilvollen Atmosphäre. "Reservoir Dogs" ist hart, aber herzlich, der Film hat Charme, Spannung und Humor, und ist natürlich wie jeder Tarantino-Streifen mit so vielen liebevollen Details gespickt, dass man immer wieder etwas neues entdecken kann.

"That was The Partridge Family's "Doesn't Somebody Want to be Wanted?", followed by Edison Lighthouse's "Love Grows where my Rosemary Goes" as K-Billy's Super Sounds of the 70's weekend just keeps on... truckin'."

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J-Ross

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Genialer Kommentar! "Stuck in The Middle" hör ich auch so schon verdammt gerne. Bringt mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht, wenn ich Michael Madsen tanzen sehe.
Mr. Blonde ist die Coolness in Person!


Mr. Pink

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Danke, Leute!

@Asgard: "...auch wenn ich das an anderer Stelle schon mal gehört habe." Ja, dass ich bei einem 20 Jahre alten Film vermutlich nicht der erste bin, dem das einfällt, ist mir schon klar. :)


Philisiphie

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Bewertung4.5Uninteressant

Nur 3 Dinge sind an diesem Film gut:

Die Namen, die Musik und die nonlineare Handlung.

Der Rest ist Geballer und Gelaber!!!

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RoosterCogburn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das war mein erster Film, den ich damals von diesem Regisseur gesehen hab. Und bis heute ist sein Erstling noch immer mein Favorit, wenn es um seine Regiearbeiten geht.
Quentin Tarantinos Debüt ist ein fantastisches, dialoglastiges Gangsterdrama. Auch wenn seine Inspirationen durchaus erkennbar sind ("Der 4. Mann", Kubricks "Die Rechnung ging nicht auf"), ist für mich ein Geniestreich entstanden. Tarantino hat sein selbstverfasstes Drehbuch in einem abgefahrenen Low-Budget Film inszeniert, der seinesgleichen sucht. Vor allem die Darstellerriege ist was besonderes. Tim Roth wurde durch seinen Part als Mr. Orange international bekannt. Steve Buscemi ist mit diesem und "Barton Fink" damals zum langerwartetem Durchbruch gekommen. Weiterhin brillieren Harvey Keitel und Michael Madsen als Vic Vega (angeblich der Bruder von Vincent Vega, den Travolta in "Pulp Fiction" darstellt). Ein 'Must-See' für jeden Freund von Tarantino-Filmen und Liebhaber pessimistischer Dramen.

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Mighty House

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Hier sind eure Namen: Mr. Brown, Mr. White, Mr. Blonde, Mr. Blue, Mr. Orange und Mr. Pink!"
"Warum bin ich Mr. Pink?"
"Weil du ne Schwuchtel bist, ist das klar?"
Viel Dialog, viel Männlichkeit, viel gute Musik und ein Hauch Perversion. In seinem ersten Kinofilm erkenne ich genau den selben Tarantino wie im unantastbaren Pulp Fiction. Reservoir Dogs überzeugt durch ein ausgezeichnetes Ensemble, ob nun Mr. White oder Mr. Pink, Mr. Orange oder Mr. Blonde, das Niveau ist verlockend. Über einer Diskussion über Trinkgeld oder durch die Vielzahl an Gangstergeschichten driftet der Film vielleicht ab und zu in eine schleppendere Szene, doch er verliert in keiner Sekunde an Spannung und als denkwürdiges Drama die Moral über Vertrauen und Verrat nie aus den Augen.
Schade, dass ich zu jung bin. Ich wäre sicherlich damals im Kino von dieser Premiere noch faszinierter gewesen.

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smartyx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kenne Kill Bill.
Ich kenne Sin City.
Ich kenne Pulp Fiction.
Ich kenne Death Proof.
Ich kenne Inglourious Basterds.
Reservoir Dogs kannte ich noch nicht. Bis jetzt. Reservoir Dogs ist anders als die anderen Filme. Aber es ist ein echter Quentin Tarantino. Also müsste es eigentlich heißen: "Reservoir Dogs ist anders als die anderen Filme. Klar, ist ja auch ein Tarantino."
Schon die Anfangssequenz ist der Hit. Man wird in eine runde "philosophierender" Männer geworfen und weiß erst mal nicht was das soll. Das ergibt sich dann im Laufe des Films. Typisch Quentin Tarantino. Er springt zwischen Gegenwart und Zukunft ständig hin und her. Bis sich die Puzzleteile des Films langsam zu einem Ganzen zusammenfügen. Woher man das kennt? Aus Kill Bill zum Beispiel. Oder Pulp Fiction. Tarantino eben.
Wie immer wir keine Zeit verloren, irgendwelche Charaktere oder Figuren vorzustellen oder den Zuschauer in deren Lebensgeschichte einzuweihen, wie es bei vielen anderen Filmen häufig Mode ist, um den Film sinnlos in die Länge zu ziehen oder einfach nur ein paar sentimentale Phrasen einzustreuen. Hier geht es zur Sache. Von Anfang bis zum Ende. Aber nicht im Sinne von Action sondern mit bissigen Dialogen, schwarzen Humor und ein bisschen Blut.
Und wie schon in den anderen Filmen ist die Filmmusik wieder der Hammer.
Ich selbst war gespannt, was Reservoir Dogs zu bieten hatte, weil ich viel gutes über den Film gehört habe. Was ich davon halte? 8 Punkte!
Zwar sehen ich den Film nicht zwingend als Kultfilm (da kommt erst einmal Pulp Fiction), aber er steht in der Liste kultverdächtiger Filme ganz weit oben.

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xXIzeXx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Top Besetzung, schwarzer Humor, Gewalt, Gangster und sehr unterhaltsame Dialoge. Typischer Tarantino eben!

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Anton Chigurh

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Quentin Tarantino`s offizielles Kinodebüt gleich ein Meisterwerk und von den Dialogen her sehr stark. Die Darsteller sind allesamt perfekt besetzt reichlich schwarzen Humor, keine Minute überflüssig.
Für alle Quentin Tarantino Fans ein absolutes Muss!!!

"Hör zu, Kleiner. Ich will dir gar nicht erst was vormachen, ok? Es ist mir eigentlich völlig egal was du weißt und nicht weißt, weil ich dich in jedem Fall foltern werde. Ganz unabhängig davon, was du mir erzählst oder nicht. Es ist amüsant für mich, einen Bullen zu foltern. Du kannst mir erzählen, was du willst. Das hab ich alles schon mal gehört. Wenn du was tun willst, dann bete für deinen schnellen Tod, doch der ist dir leider nicht vergönnt!"

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