Reservoir Dogs
Reservoir Dogs (1992), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Thriller, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 10.09.1992
76 Bewertungen
Skala 0 bis 10
17683 Bewertungen
191 Kommentare
Keine ?
von Quentin Tarantino, mit Harvey Keitel und Tim Roth
Sechs Gauner sitzen in einem Schnellimbiß und genehmigen sich noch eine Stärkung, bevor sie zu ihrem nächsten Coup, einem Bankraub, aufbrechen. Dabei diskutieren sie über den tieferen Sinn des Madonna-Songs “Like a Virgin”. —Schnitt—Zwei der Gangster treffen sich in einem Lagerhaus und sind ziemlich aufgeregt, weil bei dem Überfall was schiefgelaufen ist. Da die Polizei direkt am Tatort war, kommen sie zu der Überzeugung, daß ein Verräter unter ihnen sein muß. In einer Ecke liegt noch ein weiterer Komplize schwer angeschossen auf dem Boden und droht zu verbluten. Während den langwierigen Diskussionen erfahren wir in mehreren Rückblenden mehr über die einzelnen Bankräber, die alle Farben als Decknamen benutzen (Mr. Brown, Mr. White,...). In dem Lagerhaus wollten sie sich mit dem “netten Eddie” treffen, doch der läßt lange auf sich warten, und die Gangster verlieren allmählich die Nerven…
Handlung
Bereits in seinem Debüt-Film erzählt Quentin Tarantino die Geschichte nicht chronologisch. So beginnt Reservoir Dogs zwar mit einer Szene in einem Cafe, in dem eine Reihe Männer über die Interpretation des Madonna-Songs Like a Virgin und die amerikanische Sitte des Trinkgeldgebens diskutieren.
Ein VerräterIn der nächsten Szene fährt Mr. White – wie Larry Dimmick genannt wird – seinen schwer verwundeten Komplizen Mr. Orange (Freddie Newandyke/Tim Roth) nach einem offenkundig nicht optimal verlaufenen Überfall zum vereinbarten Treffpunkt in einer Lagerhalle. Schnell ist den beiden klar, dass ein Verräter am Scheitern ihres Plans Schuld trägt, doch wer? Während Mr. Orange sein Bewusstsein verliert, tauchen auch Mr. Pink (Steve Buscemi) und Mr. Blonde (Michael Madsen) dort auf, der praktischerweise einen Polizisten (Kirk Baltz) gekidnapped hat, aus dem sie nun den Namen des Verräters herausprügeln wollen.
Nach einem kurzen Streit teilt sich die Gruppe auf. Eine Hälfte…
Sechs Gauner sitzen in einem Schnellimbiß und genehmigen sich noch eine Stärkung, bevor sie zu ihrem nächsten Coup, einem Bankraub, aufbrechen. Dabei diskutieren sie über den tieferen Sinn des Madonna-Songs “Like a Virgin”. —Schnitt—Zwei der Gangster treffen sich in einem Lagerhaus und sind ziemlich aufgeregt, weil bei dem Überfall was schiefgelaufen ist. Da die Polizei direkt am Tatort war, kommen sie zu der Überzeugung, daß ein Verräter unter ihnen sein muß. In einer Ecke liegt noch ein weiterer Komplize schwer angeschossen auf dem Boden und droht zu verbluten. Während den langwierigen Diskussionen erfahren wir in mehreren Rückblenden mehr über die einzelnen Bankräber, die alle Farben als Decknamen benutzen (Mr. Brown, Mr. White,...). In dem Lagerhaus wollten sie sich mit dem “netten Eddie” treffen, doch der läßt lange auf sich warten, und die Gangster verlieren allmählich die Nerven…
Handlung
Bereits in seinem Debüt-Film erzählt Quentin Tarantino die Geschichte nicht chronologisch. So beginnt Reservoir Dogs zwar mit einer Szene in einem Cafe, in dem eine Reihe Männer über die Interpretation des Madonna-Songs Like a Virgin und die amerikanische Sitte des Trinkgeldgebens diskutieren.
Ein VerräterIn der nächsten Szene fährt Mr. White – wie Larry Dimmick genannt wird – seinen schwer verwundeten Komplizen Mr. Orange (Freddie Newandyke/Tim Roth) nach einem offenkundig nicht optimal verlaufenen Überfall zum vereinbarten Treffpunkt in einer Lagerhalle. Schnell ist den beiden klar, dass ein Verräter am Scheitern ihres Plans Schuld trägt, doch wer? Während Mr. Orange sein Bewusstsein verliert, tauchen auch Mr. Pink (Steve Buscemi) und Mr. Blonde (Michael Madsen) dort auf, der praktischerweise einen Polizisten (Kirk Baltz) gekidnapped hat, aus dem sie nun den Namen des Verräters herausprügeln wollen.
Nach einem kurzen Streit teilt sich die Gruppe auf. Eine Hälfte um den mittlerweile auch angekommenen Mr. White kümmert sich um die beim Raubzug gestohlenen Diamanten, während Mr. Blonde mit dem verwundeten Mr. Orange und dem Cop zurückbleiben. Kurz nachdem die anderen das Lager verlassen, beginnt die große Show des Mr. Blonde: Er macht dem Cop klar, dass es ihm nur am Rande darum geht, wer der Verräter ist und er ihn einfach nur quälen will. Er stellt das Radio an, das Stuck in the Middle With You von Stealers Wheel spielt und macht sich daran, den gefesselten und um Gnade flehenden Polizisten mit einem Messer zu bearbeiten. Er schneidet ihm ein Stück Ohr ab und scheint sogar von ihm zu erfahren, wer der Verräter ist, als sich Mr. Orange aus seiner Blutlache erhebt und Mr. Blonde erschießt. Er ist der Undercover-Cop. Anstatt jedoch Verstärkuung zu rufen, besteht er darauf, auf Joe (Lawrence Tierney), den Kopf hinter dem Verbrechen, zu warten.
Eine Reihe von Flashbacks klären auf, wie Undercover-Cop Freddy (Mr. Orange) auf die Spur von Mr. White und Joe kam und er in die den von langer Hand geplanten Raubzug geraten konnte. Die Rückblicke erklären sein gutes Verhältnis zu Mr. White, den Tod von Mr. Brown (Quentin Tarantino) und wie Mr. Orange schwer verwundet und anschließend von Mr. White ins Lagerhaus transportiert wurde.
Showdown
Als Mr. White, Eddie und Mr. Pink wieder im Lagerhaus ankommen, finden sie den gefesselten Cop, den toten Mr. Blonde und den immer noch schwer verletzten Mr. Orange vor. Mr. Orange erzählt den anderen, Mr. Blonde wäre verrückt geworden hätte alle bei ihrer Rückkehr töten wollen, sodass ihm nichts anderes übrig blieb, als ihn zu erschießen. Es kommt zu einer irrwitzigen Konstellation, bei der Mr. White seinem Freund glaubt, während Eddie ihm kein Wort der Geschichte abnimmt und vor Wut den gefesselten Cop tötet. Während Mr. Pink versucht, die beiden Streithähne zu beruhigen, betritt Joe die Halle und beschuldigt seinerseits Mr. Orange. Der Streit eskaliert und alle Beteiligten feuern gegenseitig auf sich. Einzig Mr. Pink, der das Verhalten seiner Mitstreiter als unseriös empfindet, bleibt verschont und flieht mit den Diamanten.
Zurück bleiben die beiden schwer verwundeten Mr. White und Mr. Orange. Von draußen sind schon die Polizei-Sirenen zu hören, als sich Mr. White zu Mr. Orange schleppt und ihn in die Arme schließt. Der gesteht ihm in seinen letzten Zügen, dass er wirklich der Spitzel ist und entschuldigt sich dafür. Tief getroffen und in Tränen feuert Mr. White dem Betrüger eine Kugel in den Kopf, ehe er selbst von den stürmenden Polizisten erschossen wird.
Cast & Crew
-
Quentin Tarantino
-
Harvey Keitel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. White
-
Tim Roth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Orange
-
Michael Madsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Blonde
-
Chris Penn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Nette Eddie
-
Steve Buscemi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Pink
-
Quentin Tarantino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Brown
Regie
Schauspieler
-
Lawrence Tierney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Cabot
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Randy Brooks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Holdaway
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Kirk Baltz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marvin Nash
-
Edward Bunker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Blue
-
Steven Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) K-Billy DJ
-
Rich Turner
-
David Steen
-
Stevo Polyi
-
Robert Ruth
-
Lawrence Bender
-
Linda Kaye
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schockierte Frau
-
Burr Steers
-
Craig Hamann
-
Rowland Wafford
-
Roger Avary
-
Quentin Tarantino
- Genre
- Thriller, Schwarze Komödie, Heist-Krimi
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Los Angeles
- Handlung
- Anzug, Bande, Blut, Blutrausch, Brutalität, Diamant, Dieb, Doppelte Identität, Ermittler, Erschiessen, Exekution, Falle, Falsche Identität, Folter, Freundschaft, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gewalt, Gruppe, Gruppendynamik, Kultfilm, Macho, Massaker, Mentor, Misserfolg, Misstrauen, Mord, Mord an Polizist, Mörder, Pistole, Plan, Polizei, Polizist, Psychopath, Schießerei, Schuss, Schuss in den Kopf, Schusswaffe, Schusswechsel, Sterben und Tod, Töten, Undercover, Vater-Sohn-Beziehung, Verrat, Versteck, Vertrauen, Überfall
- Stimmung
- Hart, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Reservoir Dogs
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Kritiken (4) — Film: Reservoir Dogs
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenQuentin Tarantinos hoffnungslos über Wert gehandeltes Spielfilmdebüt -
Angelegt als popkulturelles Zitatkino scheitert "Reservoir Dogs" mehr als einmal an den archetypischen Fehlern solcher Konzeptionen: Zusammengesetzt aus Paraphrase, Adaption und Plagiat eiert sich der verzweifelt auf Kult kalkulierte Erstling wie ein cineastischer Flickenteppich über seine gesamte Laufzeit, und lässt dabei sowohl Finesse als auch Homogenität weitestgehend vermissen.
Es sind viele kleine Szenen, die mal positiv, mal negativ im Gedächtnis verhaftet bleiben, aber viel zu oft überwiegt das Gefühl, dass "Reservoir Dogs" sich nur mit sich selbst beschäftigt, und Tarantino einen Großteil seines Publikums einfach außen vor lässt - narrative Belanglosigkeit par excellence, die nicht durch den Umstand aufgewertet wird, dass sie so offensiv vom Macher umworben wird.
Letztendlich kann auch der größtenteil ordentliche Cast nicht darüber hinwegtäuschen, dass…
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 26 Antworten
janissl 2010/11/22 22:41:01
Antwort löschenSorry Hitmanski, bei aller Liebe zu deinen häufig sehr guten Kommentaren, das hier ist eher ein Flop.
Ich hab nichts dagegen, dass du Reservoir Dogs nicht magst, aber Tarantino-Bashing mit den üblichen Standart-Plattitüden wird keine Spur origineller oder richtiger, wenn man es in zugegebener Maßen hübsch formulierte Sätze einwickelt.
Da bin ich besseres von dir gewohnt und jetzt ein bisschen enttäuscht :(
Hitmanski 2010/11/22 22:53:36
Antwort löschenWas aber daran liegen dürfte, dass das Tarantino-Bashing an vielen anderen Stellen fehl am Platz ist, und deshalb von mir auch nicht praktiziert wird. Sieht man mal von "Death Proof" ab, ist "Reservoir Dogs" nunmal nicht nur sein Debüt, sondern auch so etwas wie sein Essenzwerk, und kann durchaus als die Rohfassung von allen weiteren Werken angesehen werden kann. Deshalb halte ich es auch für legitim, die grundsätzlichen Kritikpunkte hier anzubringen, da sie in späteren Filmen - ob man sie nun mag, oder nicht - nicht mehr so massiv anzutreffen sind.
janissl 2010/11/22 23:15:24
Antwort löschenAber dann, finde ich zumindest, musst du gerade als Kritiker die Nummer auch konsequent durchziehen und sein Debüt auch zeithistorisch einordnen. Dann kommt man nämlich nicht umhin, Tarantinos Leistung ganz objektiv ein bisschen mehr zu würdigen, denn ob nun seine Gewaltdarstellung oder sein Zitat-Wahn oder seine episodische Erzählweise oder seine verquere Dramaturgie oder seine absurden Dialoge oder seine popkulturellen Anleihen oder seine seltsamen Dialoge, all das gab es vorher so nicht und gehört mittlerweile zum gepflegten cinematographischen Standart.
Nur um hier nicht als beleidigter Fanboy dazustehen möchte ich noch erwähnen, dass Reservoir Dogs von mir auch "nur" 6.5 bekommen hat.
Hitmanski 2010/11/22 23:43:55
Antwort löschenSehe ich anders: Essenzwerk schließt ja keinesfalls aus, dass es nicht eine Weiterentwicklung der internen Parameter geben kann.
Selbst wenn man "Reservoir Dogs" soetwas wie Neuartigkeit unterstellt (womit ich so meine Probleme habe, denn beim Vermischen von haarklein übernommenen Szenerien und Plotteilen aus anderen Filmen, stellt sich schon die Frage nach dem eigenen künstlerischen Anteil) bleibt ja nachwievor die Tatsache bestehen, dass ein innovatives Rezept ohne entsprechende Qualität des Endproduktes letztendlich nicht besonders viel wert ist.
Es gibt eine ganze Reihe von anderen Tarantino-Filmen, die man ebenso mit den obigen Kritikpunkten konfrontieren könnte - oftmals geschieht dies ja auch -, aber sie wirken trotzalledem runder und in sich geschlossener, sodass (zumindest ich) über einige Schwächen hinwegsehen kann und sie auch eher als Film, denn als selbstverliebtes popkulturelles Potpourrie wahrnehmen kann.
Er hat ja in "Pulp Fiction" bewiesen, dass er es deutlich besser kann; deswegen halte ich den auch für wegweisender für die Kinogeschichte. "Reservoir Dogs" bleibt für mich ein halbgarer Werkstattbericht, auf den man auch verzichten könnte, da es ihm eben vorallem gegenüber dem thematisch und inszenatorisch sehr ähnlichen und qualitativ hochwertigeren Nachfolger an jeglichem Alleinstellungsmerkmal fehlt.
Joe Gillis 2010/11/22 23:45:06
Antwort löschenAlso, entschuldige bitte, aber diese Oberlehrerhaftigkeit macht ja selbst mir als Tarantino-Skeptiker Lust, den Film nach 18 Jahren mal wieder zu sehen – und toll zu finden! Nix für ungut… ;)
Hitmanski 2010/11/22 23:50:32
Antwort löschenNa dann konnte ich ja immerhin einen Impuls setzen, wenn auch in die falsche Richtung. Und so oberlehrerhaft bin ich jetzt ja nun auch nicht ;)
Joe Gillis 2010/11/22 23:53:20
Antwort löschen»hoffnungslos über Wert gehandelt«
»archetypische Fehler solcher Konzeptionen«
»lässt sowohl Finesse als auch Homogenität ... vermissen«
»narrative Belanglosigkeit par excellence«
»kann ... nicht darüber hinwegtäuschen«
»führt zu Abzügen in der B-Note«
»als weiteres Problemkind offenbart sich«
»sicherlich gilt es den Mut zu honorieren«
»ein Qualitätsbeweis wird daraus noch lange nicht«
...
Du solltest Lektor werden oder Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen… ;)
Hitmanski 2010/11/22 23:58:58
Antwort löschenWer durch sein Studium gezwungen wird, sich nur in wüsten Paragraphenketten und seltsamen Konjunktivsätzen auszudrücken, der muss sich ja irgendwo austoben dürfen. Du musst meine Sachen nur öfter lesen, dann gewöhnst du dich daran schon ;)
Joe Gillis 2010/11/23 00:01:43
Antwort löschenIch lese alles von meinen Freunden... Ob ich mich daran gewöhnen kann, ist eine andere Sache... ;)
der cineast 2010/11/23 00:08:20
Antwort löschenJa Hitti das wäre gut :D
REservoirDogs Kritik trifft den Nagel auf dem Kopf, auch wen ich dem Film ne 8,5 gegeben habe. Ich sollte mir den nochmal ansschauen :P
Hitmanski 2010/11/23 00:10:41
Antwort löschen@Joe
Der erste Satz gefällt mir; am zweiten müssen wir noch arbeiten, aber das wird schon. Ich hab' mich hier auch schon an soviel gewöhnt :D
Joe Gillis 2010/11/23 00:23:54
Antwort löschen»müssen wir noch arbeiten« q.e.d.
janissl 2010/11/23 00:35:05
Antwort löschen@Hitmanski: Das du das (etwas) in "vom besseren Pulp Fiction" im Originalkommentar entfernt hast, empfinde ich als Etappensieg ;)
Hätte aber sonst auch nicht mehr zu deinen Antworten gepasst, was man dir natürlich auch als Inkonsequentes auslegen könnte...
Aber nichts für ungut, weil wie gesagt, normalerweise mag ich deine Kommentare ja.
Gute Nacht!
Billmaik 2010/11/23 00:37:33
Antwort löschenDas (etwas) hat mich angesichts einer Bewertung von 9.0 für Pulp Fiction ohnehin verwundert ;)
Hitmanski 2010/11/23 00:42:30
Antwort löschenNa das ist doch schonmal was ;)
Die kleine Entfernung des Wörtchens "etwas" hat aber nicht allzuviel zu bedeuten, ich wollte aber nicht noch ein weiteres Schlachtfeld eröffnen, an dem sich manche dann hochziehen ;
@billmaik
Ja, da ist was dran - wobei der 9er aber auch schon recht alt ist; mal sehen, was ich nach der nächsten Sichtung sage - aber bis dahin wird nocht etwas Zeit vergehen. Aber generell bin ja sowieso kein Tarantino-Feind: Die beiden Kill-Bills mag ich, und auch die "Basterds" sind nett (wenngleich ich die Kritik mit den 8.5 wohl auch irgendwann nochmal überarbeiten muss^^)
Billmaik 2010/11/23 01:38:49
Antwort löschendie basterds sind bei mir nach anfänglicher begeisterung mittlerweile auch auf 7.5 "abgesackt", "Pulp Fiction" hingegen wird wohl ewig einer meiner Lieblingsfilme bleiben,ich habe wenige Filme häufiger gesehen.
Meine 8.5 für "Reservoir Dogs" ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, basiert sie doch auf meiner bisher einzigen Sichtung von vor ca. 10 Jahren. Sollte beizeiten Quentins Debüt mal wieder in den DVD-Player schmeißen,dem Filmgeschmack meines 15-jährigen Ichs kann ich einfach nicht trauen^^
Mr Vincent Vega 2010/11/23 02:18:08
Antwort löschenSuper Kommentar zu einem mega nervigen Studentenfilm.
Mr Vincent Vega 2010/11/23 02:20:42
Antwort löschenBzw. Videojunkiefilm. Ist sowieso das gleiche. Harmonie ist eine Strategie.
Dachsman 2010/11/23 14:09:39
Antwort löschen>>Als weiteres Problemkind offenbart sich das Zelebrieren von Gewaltexzessen, welches sich zwar zweifelsohne wie ein roter Faden durch das Œuvre des Videothekars zieht, hier aber größtenteil jedwedes Augenzwinkern und Überspitzen außer Acht lässt, und sich oftmals als unangenehm zynisch und menschenverachtend herausstellt. <<
Wo denn?
Die einzige übermäßig brutale Szene ist die Ohrszene und die ist ja keinesfalls selbstzweckhaft, sondern eben aus dem Grund so menschenverachtend, weil eben Mr. Blonde...nunja...zynisch und menschenverachtend ist.
Hitmanski 2010/11/23 15:03:32
Antwort löschenObgleich auch diverse andere Einstellungen, insbesondere der Shootout zwischen den Ganoven in der Lagerhalle ein Höchstmaß an Voyeurismus bietet, stellt natürlich besagte Ohrsequenz den traurigen Höhepunkt dar. Es ist verlogen von Regisseur und Rezipient, wenn man sich hinter einer löchrigen Charakterisierung der Protagonisten zu verstecken versucht, a la "Der ist böse, der darf alles" - zudem neigt der Film vorher stark dazu, all seine uniformierten Protagonisten nahezu abgöttisch zu verehren und zu huldigen; den Nutzen, den Corbucci damals daraus zog, und den man auch schon kritisieren kann, wird so vollständig ad absurdum geführt.
Es geht garnicht so sehr darum, was in den Gewaltmomenten dargestellt wird, es geht hauptsächlich darum, wie es dargestellt wird: Der Film weidet sich zum Einen genüßlich am Leid seiner Opfer; zum Anderen aber noch vielmehr an der Brutalität als solches, weil Tarantino überhaupt nichts an Empathie gegenüber den Leidtragenden gelegen ist - es geht um das Ausleben eines sadistischen Blutfetishes; den man in den Nachfolgern noch leidlich als Hommage an die Klassiker des gorigen Trash-Kinos deuten, und sie so als Überstilisierung akzeptieren kann - "Reservoir Dogs" hingegen bietet hierfür keinen Anhaltspunkt; der Film nimmt sich trotz seiner Geschwätzigkeiten todernst.
Dachsman 2010/11/23 18:30:33
Antwort löschenMein Argument ist auch nicht "Der ist böse, der darf alles", sondern "der ist böse und deswegen macht er das". Ich verstehe warum er so handelt, ich heiße es aber keinesfalls gut.
Es ist in der Szene absolut klar, dass die Sympathien des Publikums beim leidenden Cop liegen (bzw. dadurch ja auch bei Mr. Orange und Mr. White) und nicht beim sadistischen Mr. Blonde.
Zumal die Kamera ja in dieser Szene auch keinesfalls draufhält, sondern im Gegenteil, wie auch später bei der Tür-Kopf-Szene in "Kill Bill Vol. 1", wegdreht und die Brutalität im Off und damit beim Rezipienten geschehen lässt. Es gibt keine Einstellung, die explizit auf den Gore- und Splattergehalt abzielt.
Die Gewalt und ihre Auswirkungen sind in keinem anderen Tarantino so deutlich wie hier (deswegen verstehe ich auch nicht wirklich, wie du dem Film vorwerfen kannst nicht so "lustig" zu sein wie bspw. "Kill Bill"), Leid und Schmerzen werden direkt erfahrbar (seien es jetzt durch Marvins Flehen und Schreien, oder auch Mr. Oranges panisches Schreien, nach der Eröffnungssquenz).
Und wo die Shootouts jetzt sonderlich voyeuristisch sind (bzw. stärker als in anderen/vergleichbaren Filmen, bspw. Die Hard) sehe ich auch nicht.
Und die Vergötterung (sofern es sie je gab, die Anfangsszene bspw. spricht imo eine andere Sprache) ist spätestens nach dem geplatzen auch dahin.
Zumal ich die Vergötterung auch nicht sehe. Mr. Pink ist ein feiger Egoist und Opportunist, Mr. Blond und Nice Guy Eddie sind Arschlöcher, das wird alles so recht deutlich in der Anfangsszene heruasgearbeitet (die Sache mit dem Trinkgeld ist ja nicht nur als lustiger Dialog gemeint).
stuforcedyou 2010/11/25 10:37:29
Antwort löschenLieber Hitmanski, ich danke dir für diese (tolle) Kritik.
mikadoapache 2010/12/20 23:28:10
Antwort löschenkann der kritik ja soweit folgen. aber 4.5 is wohl doch etwas zu tief gegriffen
as-aka-der-streuner 2011/01/11 05:15:27
Antwort löschenaber definitiv....
Alle 26 Antworten zeigen
carsten-merz 2011/01/11 22:31:08
Antwort löschenund ich dachte immer, jeder hätte das Recht auf seine Eigene Meinung...vor allem hier in der Kritik...ob 4,5 zu hoch oder zu tief bleibt jedem selbst überlassen!
kahaujiko 2012/01/15 23:45:12
Antwort löschenich weiß genau waqs du meinst, hitman auf ski^^ ich war nur ein wenig milder in der bewertung, da ich bekennender anhänger des tarantinismus bin
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Das furiose Drama wäre auch ohne die brutalen Gewaltformen zu verstehen. Es ist glänzend inszeniert, die Schauspielkunst ist überragend. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Wo hier beim ahnungslosen Zuschauer zunächst eine Irritierung, wenn nicht sogar Enttäuschung einsetzen mag, macht sich der Tarantino-Style bemerkbar, der trotz aller Referenzen und Inspirationen etwas so Eigenes ist, dass man es zwangsläufig in die Kategorie „herausragend“ stecken muss, da er auch wunderbar funktioniert und sehr clever und sorgfältig ausgearbeitet ist, und man sich als Zuschauer nur noch mit ihm anfreunden muss, um eben auch „Reservoir Dogs“ als kleines Meisterwerk zu akzeptieren. Wie in jedem Tarantino ist nicht die Geschichte der Knüller, sondern die Art, wie sie erzählt wird. Ein langer Einführungsdialog, der mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat, zeichnet die Charaktere. Im Anschluss machen die Charaktere sich auf in ihr Abenteuer, nach welchem man sich mit manchen von ihnen noch viel näher beschäftigt, und manche nicht wieder vorkommen, weil sie nämlich weg vom Fenster sind, frei nach dem Motto „C'est la vie“. Dabei zeigt sich die absolut unkonventionelle und gleichzeitig raue und pessimistische Art, mit der Tarantino seine Geschichte erzählt. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Quentin »I love fuckin‘ with an audience« Tarantinos „Reservoir Dogs“ ist ein kompromissloses Stück Schund, im positiven Sinne. Bärstig, bärbeißig, bärenstark, wenn auch nicht jeder Dialog und nicht jede Einstellung den kompletten Rundschliff erhalten hat. Weniger, als die im Grunde frugale Geschichte, bleiben ihre außergewöhnliche Umsetzung, die Charaktere und ihr Handeln im Gedächtnis. Der klasse Soundtrack (dessen gewählter Einsatz ein weiteres Markenzeichen Tarantinos wurde), bestehend aus Songs aus den 70ern und der gelegentliche Einatz des fiktiven Radiomoderators K-Billy DJ und seinen Kommentaren aus dem Off, leisten ihren Beitrag zur Atmosphäre des Films, ebenso die Kameraführung von Andrzej Sekulas, der viel mit Totalen, Schwenks und Zooms arbeitet. Bühnenhaft direkt wirkt „Reservoir Dogs“ zumeist, eine Theateraufführung mit blutgetränktem Vorhang, die zu bannen weiß. »Was that as good for you as it was for me?« fragt Mr. Blonde, nachdem er dem Polizisten ein Ohr abgeschnitten hat. »Yes, it was«, antwortet man als Zuschauer, nachdem man ihm und seinen Kollegen zugesehen hat.[...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (187) — Film: Reservoir Dogs
Kommentar schreibenSpielberg_Fan 2012/02/09 15:10:39
Kommentar löschenTarantino-Werkschau No.1:
Das Regiedebüt eines Mannes, der aus der heutigen Filmwelt gar nicht mehr wegzudenken ist. Geliebt und gehasst gleichermaßen, doch eines kann man definitiv nicht abstreiten. Der Mann erschafft Filme mit viel Herzblut und der Liebe zum Kino. Auf geniale Art und Weise verpackt Quentin Tarantino die Lieblingsfilme seiner Kindheit in seinen eigenen Werken. Vor allem die Liebe zum Exploitation-Kino der 60/70/80er Jahre ist jedem seiner Streifen anzumerken. So auch eben in „Reservoir Dogs“.
Tarantinos Erstlingswerk ist ein feiner kleiner Streifen, der von seinen grandiosen Dialogen, denn tolle Schauspielern, einem lässigen Soundtrack und einer unspektakulären Story, die aber hervorragenden inszeniert ist lebt. Bei „Reservoir Dogs“ lies sich schon erahnen, dass dieser Mann kein One-Hit-Wonder ist.
„Reservoir Dogs“, der Beginn einer beeindruckenden Filmemacher-Karriere!
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A-Wax 2012/02/05 21:29:52
Kommentar löschenVerdammt starkes Debüt von Quentin Tarantino.
Eine durchaus beeindruckende Darstellerriege, coole und inspirierte Dialoge und eine absolut stimmige Story.
Ein Film an dem einfach sehr vieles stimmt.
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HulktopF 2012/02/03 05:14:16
Kommentar löschen"warum bin ich mr pink?"
ein juwelenraub,der gehörig daneben geht, ein undercovercop, und eine der besten "tanzszenen" aller zeiten. bevor quentin mit pulp fiction einen grandiosen film hinlegte,der auch zu den besten zählt, zeigte er uns wie es noch besser geht.
der wie ich finde, beste film den tarantino je gedreht hat, einfach nur ein meisterwerk und um längen besser als pulp fiction wie ich finde.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Drumhead92 2012/01/26 21:14:14
Kommentar löschenMeiner Meinung nach Tarantino's bester Film!
Er beginnt ziemlich harmlos mit Männern, die in einem Café sitzen und über Madonna reden.
Den ganzen Anfang des Film über hätte ich dem Film so um die 6-7 Punkte gegeben.
Aber dann.... folgt eine Szene! EINE EINZIGE SZENE!! Und diese macht diesen Film einfach so grandios.
Also solltet ihr diesen Film sehen und findet ihn öde.... abwarten!
Wenn ihr denn Film dann trotzdem blöd findet, kann ich euch nicht helfen!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Paolo Colella 2012/01/27 08:42:45
Antwort löschenMöchte sehr gerne wissen welche Szene du meinst? Kannste ja nur andeuten. Übrigens, super Film, aber für mich nicht sein bester.
Drumhead92 2012/01/27 10:02:47
Antwort löschenIch sage nur: Mr. Pink. Die Szene war ja vielleicht etwas vorhersehbar, aber sie ist einfach so Badass und cool.
Voutshy 2012/02/10 14:01:37
Antwort löschenFür einen Kommentar mit so einer Bewertung solltest du schon vorher erklären, oder wenigstens andeuten, welche "EINZIGE SZENE!!" den Film für dich ausgemacht hat. ;)
Btw. mein Highlight war Mr Blonde's Tanzeinlage.
Alle 5 Antworten zeigen
Drumhead92 2012/02/11 22:09:20
Antwort löschenOk dann muss ich allerdings spoilern!
Ich meine, du kennst denn Film ja scheinbar und es scheint ja auch einer deiner Lieblingsfilme zu sein. Aber ich will es ja den anderen, die den Kommentar lesen und den Film noch nicht kennen, noch nicht vorweg nehmen.
Außerdem ist "einzige Szene" vielleicht etwas blöd ausgedrückt! :D Eine "einzelne" oder eine der einzigen "einzelnen" Szenen.
Also..
!!!SPOILER!!!
Als Mr. Pink, der für Tod gehalten wird, sich als der Killer entpuppt.
Genau die Szene, die du auch als Profilbild hast, Voutshy. :D Ich liebe diese Szene einfach, wie unglaublich cool Steve Buscemi dort einfach rüber kommt. Als er da halb verblutet liegt und sich dann einfach doch wieder auf rappelt. :D
!!! SPOILER ENDE!!!
Und ja... Die Tanzeinlage war auch schon sehr sehr cool. :D
Voutshy 2012/02/12 02:31:20
Antwort löschenSpoiler!
Du vertauscht hier Mr Pink mir Mr Orange!
Mr Pink ist von Steve Buscemi gespielt und Mr Orange (der Spitzel) von Tim Roth.
Also,
Mr Pink liegt NICHT blutend auf dem Boden und stirbt auch nicht im Film.
Mr Orange ist der, der für tot gehalten wird und "sich als der Killer entpuppt", um es mit deinen Worten zu fassen.
Mein Profilbild zeigt aber eine ganz andere Szene, und zwar die, als sich Mr Pink und Mr White uneinig waren und sich gegenseitig für den Spitzel hielten.
Du solltest dir unbedingt noch einmal den Film anschauen! :D
Maskotzchen 2012/01/25 23:41:10
Kommentar löscheneinfach mal NULL Spannung und nur langweiliges vor sich hin geplätscher!
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billie joe 2012/01/22 16:53:08
Kommentar löschentarantino´s furioses debüt. ein absoluter weltklasse gansterfilm. ein muss. nicht nur für tarantino fans
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vicvega 2012/01/18 17:59:05
Kommentar löschenFür mich stimmt hier einfach alles: Darsteller, der schwarze Humor, allgemein die Dialoge (die Zitate!!!!), sowie die eindrucksvolle Menge an Blut.
Der Film ist einfach der Inbegriff von "Cool", insbesondere hinsichtlich der perfekten Darstellerwahl. Der "tarantinohafteste" (vllt. nicht der beste Neologismus) Film neben dem genialen Pulp Fiction, denn danach verloren seine Filme für mich immer ein wenig mehr an Anreiz und haben mich dann nicht so mitgerissen.
Viele meinen ja das in diesem Film zu viel gelabert wird und somit auch an Spannung verliere. Bei mir ist das genaue Gegenteil der Fall. Kein Wort ist unnötig.
Also wer Tarantion-Fan ist sonst auf eher schräge und etwas andere Gangsterfilme steht, sollte Reservoir Dogs auf keinen Fall versäumen.
Dieses Zitat mit der denkbar maskulinsten Stimme (Lawrence Tierneys) vorstellen:
So, you guys like to tell jokes, huh? Gigglin' and laughin' like a bunch of young broads sittin' in a schoolyard. Well, let me tell a joke. Five guys, sittin' in a bullpen, in San Quentin. All wondering how the fuck they got there. What should we have done, what didn't we do, who's fault is it, is it my fault, your fault, his fault, all that bullshit. Then one of them says, hey. Wait a minute. When we were planning this caper, all we did was sit around tellin' fuckin' jokes! Get the message? Boys, I don't mean to holler at ya. When this caper's over - and I'm sure it'll be a successful one - we'll get down to the Hawaiian Islands, hell, I'll roll and laugh with all of ya. You'll find me a different character down there. Right now, it's a matter of business.
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kahaujiko 2012/01/15 23:41:13
Kommentar löscheneins muss ich sagen: ich war von diesem erstling tarantinos etwas enttäuscht. die action war ganz gut, aber irgendwie konnten mich vor allem die dialoge nicht auf dem niveau unterhalten, wie in späteren werken.
wo ich bei pulp fiction oder kill bill fast schon auf dem boden lag und während der sichtung etwa fünfmal zurückgeskippt habe, um mich an der awesomeness der szenen zu suhlen, war ich hier manchmal froh, wenn die dialogszene vorbei war und es endlich wieder zur sache ging.
legendäre szenen wie zb Michael Madsens dance-folter-performance sind aber leckerbissen, die über sowas hinwegtrösten, ihn fand ich auch mit abstand am stärksten.
allerdings hat die enttäuschung doch einen etwas bitteren nachgeschmack hinterlassen, weshalb ich diesen film nicht so euphorisch bewerten kann wie die anderen tarantinos, die ich bisher gesehen habe.
naja, aber es ist ja auch ein erstling
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aberaber 2011/12/31 18:40:42
Kommentar löschenSicherlich einer der besten Debütfilme der Filmgeschichte.
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1000Mindhunter 2011/12/20 19:14:11
Kommentar löschenTarantinos erstling ist ein low budget geniestreich mit schwarzen humor coolen darstelern spannung und action tarantino hat in reservoir dogs halt auf die kleinen details gesetzt und die meist lustig und überzeugenden dialoge gerade die erzählweise von tarantino inspiriert mich imprinzip stellt er den anfang des films als einen art ende dar die story wird daher vermischt erzählt der film war der erste den ich von tarantino gesehen habe und ist für mich einer seiner besten
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lori101007 2011/11/28 12:15:03
Kommentar löschenEin guter Einstand von Quentin Tarantino. Schon in diesem Film beweist er, dass es nicht einen grossen Aufwand braucht, um einen guten Film zu machen. Kernige Darsteller, coole Dialoge und kleine Gewaltexzessen. So muss ein Herrenabend sein!
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ShadowBroker 2011/11/25 21:00:43
Kommentar löschenDirekt nach dem Film wie auch jetzt kann ich kaum glauben, dass über 1 Stunde des 1,5 Stunden langen Films allein in einem Lagerhausraum gespielt haben. Ich bin überwältigt davon, denn es ist meiner Meinung nach eine riesen Leistung einen Film in so extrem wenigen Schauplätzen laufen zu lassen, ohne dass er nur im Geringsten langweilig wird. Über das Gespräch über Madonna's "Like a Virgin" muss ich jetzt noch lachen. Der Film ist irgendwie rein aus Dialogen aufgebaut, kaum Action und doch schafft Tarantino es mit den Gesprächen soviel Spannung aufzubauen, dass man immer weitersehen und wissen will, wie die Jungs sich weiter vollschnauzen werden.
Ein beeindruckendes Ende, ein noch beeindruckenderer Film.
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Joeyjoejoe17 2011/11/25 12:00:12
Kommentar löschenAnekdoten aus dem Leben des Joe
Akt 2, Szene 1
"Der Erstling vom selbsternannten Kultregisseur Tarantino, ein total überbewertetes nettes Filmchen."
Genau das dachte ich mir, als ich diesen Film das erste Mal gesehen habe. Fand ihn damals vor zehn Jahren zwar gut, aber das gewisse etwas hat mir gefehlt. Er erschien mir zu langatmig, vollkommen peinlich, allein was die Eröffnungsszene angeht, und viel zu brutal. So kam es, dass ich etwas arg enttäuscht wurde, hatte ich doch einen astreinen Gangsterfilm erwartet, und keine Sitzung der anonymen Bankräuber.
Doch irgendwann - es vergingen satte sechs Jahre und ich hatte mehr Filme vom Quentin gesehen und für sehr gut befunden - hatte ich wieder Lust, diesem gehypten Kultfilm eine zweite Chance zu geben, diesmal im O-Ton. Also leihte ich mir kurzerhand den Film in der Videthek meines Vetrauens aus. Und es hat funktioniert! Mir fehlten auf einmal nicht mehr die Spannung und Action, die Dialoge waren nicht mehr langweilig, die Typen nicht mehr peinlich, die Szenerie gar nicht so steril und die Idee alles andere als lächerlich.
Stattdessen bekam ich ein unglaublich fesselndes quasi-Kammerspiel mit Intrigen, Geheimnissen, Verschwörungen und erheiternde Diskussionen über die Phallusaffinität von einer bekannten Sängerin. Zudem coole Charaktere, die vollkommen individuell gestaltet sind und genügend Einführungszeit bekommen. Dazu ein glänzender Soundtrack, der eine lockere und zugleich faszinierende Atmosphäre schaffte. Dann noch die berühmte Ohr-Szene (die übrigens in ihrer Umsetzung gar nicht im Drehbuch stand, also improvisiert wurde), einen Harvey Keitel, Steve Buscemi und Michael Madsen in Höchstform, viel Blut, ohne dabei explizite Brutalität zu zeigen (ausgenommen die Alternativeinstellung der Ohrszene), und ein Storyverlauf, der in seiner Kontinuität und Erzählweise seines gleichen sucht. Und diese unvergesslichen, starken und eindrucksvollen Kameraeinstellungen, die Filmgeschichte geschrieben haben *schwärm*
Und so kam es, dass ich mir sofort die 10th Anniversery Edition im Steelbook mit 2 DVDs bestellte, diese sofort nach Eintreffen in den Player schob, den Film noch einmal auf Englisch schaute, das umfangreiche Bonusmaterial geradezu verschlang und mittlerweile ungefähr ein Dutzend Sichtungen hinter mir habe.
Nun weiß ich: Gebe auch einem enttäuschenden Film eine zweite Chance, er könnte einer deiner Lieblinge werden.
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chs88 2011/11/25 13:53:10
Antwort löschenBesser spät als nie. :)
Prechtl 2011/11/25 16:53:54
Antwort löschenWie wahr! :)
Mr. Pink 2011/11/11 13:45:34
Kommentar löschenEine Gruppe von Gangstern sitzt in einem Café und frühstückt. Dabei entbrennen philosophische Diskussionen über den Sinn oder Unsinn von Trinkgeld und die Intention von Madonnas Hit "Like a Virgin". Eine Diskussion, die zur Folge hatte, dass die Künstlerin Quentin Tarantino eine ihrer CDs zukommen ließ, welche mit "To Quentin. It's not about dick, it's about love. Madonna." signiert war. Auch wenn sie mit der Interpretation ihres Liedes anscheinend nicht einverstanden war, hat ihr Tarantinos hochgelobtes Regiedebüt anscheinend trotzdem gefallen. Mir auch. Sehr sogar. Sehr sehr.
"Reservoir Dogs" handelt von einem missglückten Raubüberfall und den anschließenden Versuchen, zu klären, was genau eigentlich schiefgegangen ist und den Spitzel, der den Coup versaut hat, ausfindig zu machen. Die Geschichte läuft dabei nicht chronologisch ab, sondern wird mit Hilfe einiger Rückblenden erzählt, wobei der eigentliche Dreh- und Angelpunkt des Films sogar gänzlich außen vor bleibt. Es wird zwar darüber gesprochen, und die Folgen werden aufgezeigt, den Überfall an sich bekommt man aber überhaupt nicht zu Gesicht.
Der größte Teil des Films findet dabei in einer kleinen Lagerhalle statt. Das ist nicht nur produktionsbedingt von Vorteil, da wenige Schauplatzwechsel auch weniger finanziellen Aufwand bedeuten, sondern verleiht dem Streifen außerdem das Flair eines Kammerspiels. Obwohl Tarantinos inszenatorischer Stil zweifellos sehr gut zur Geltung kommt, so verwendet er beispielsweise verschiedene Mittel, lange Einstellungen, Mexican Standoffs, sowie den obligatorischen Trunkshot, die in späteren Filmen zu seinen Markenzeichen werden sollten, konzentriert sich der Film dadurch vor allem auf die Story, die Dialoge und die Figuren. Figuren, die hervorragend gezeichnet sind und von den Darstellern großartig verkörpert werden. Michael Madsen als psychopathischer Mr. Blonde, kühl, gefährlich und stilvoll zugleich, Harvey Keitel als Mr. White, der allen Widrigkeiten zum Trotz versucht, seine Menschlichkeit zu bewahren und sich als erster um den verletzten Mr. Orange kümmert, Steve Buscemi als Mr. Pink, der sich wie ein echter Profi verhält und zudem absolute Coolness ausstrahlt, und auch Tarantino selbst lässt es sich nicht nehmen, seine 15 Minuten vor der Kamera zu genießen.
Die Dialoge sind gut pointiert und wirken authentisch, die Story wird spannend, kurzweilig und mitunter auch brutal erzählt. Die auftretende Gewalt wird durch die Art der Darstellung allerdings schon im Ansatz gemildert. Wenn Mr. Blonde K-Billys "Super Sounds of the 70s" im Radio einschaltet und sein Rasiermesser zückt, um sich um den entführten Streifenpolizisten zu kümmern, damit dieser ihn mit der Information über den Spitzel versorgt, sollte man eigentlich geschockt und angewidert sein, und ist es zum Teil auch. Gleichzeitig ist man aber, wenn er, bevor er mit der Folter beginnt, erst einmal einen Tanz aufs Parkett legt, auch über die lockere, lässige Art des Gangsters amüsiert und kann irgendwie nicht davon ablassen zu Stealers Wheels "Stuck in the Middle" selbst ein bisschen mitzunicken.
Diese ironische, coole Art ist das, was den Streifen immer wieder sehenswert macht, lustige Tischgespräche wechseln sich mit adrenalingeladenen Schießereien ab und ergeben zusammen mit den zur musikalischen Untermalung perfekt ausgewählten Songs insgesamt einen fantastischen Film mit einer stilvollen Atmosphäre. "Reservoir Dogs" ist hart, aber herzlich, der Film hat Charme, Spannung und Humor, und ist natürlich wie jeder Tarantino-Streifen mit so vielen liebevollen Details gespickt, dass man immer wieder etwas neues entdecken kann.
"That was The Partridge Family's "Doesn't Somebody Want to be Wanted?", followed by Edison Lighthouse's "Love Grows where my Rosemary Goes" as K-Billy's Super Sounds of the 70's weekend just keeps on... truckin'."
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Asgard 2011/11/11 14:16:33
Antwort löschenGefällt mir sehr gut was du geschrieben hast. uch ich finde den Film echt genial, aber amüsiert war ich nicht von der "Coolness" Mr.Blondes. Aber das Setting in der Lagerhalle und das Kammerspiel sind ein passender Vergleich, auch wenn ich das an anderer Stelle schon mal gehört habe.
Aber wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht ;o)
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J-Ross 2011/11/11 16:43:38
Antwort löschenGenialer Kommentar! "Stuck in The Middle" hör ich auch so schon verdammt gerne. Bringt mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht, wenn ich Michael Madsen tanzen sehe.
Mr. Blonde ist die Coolness in Person!
Mr. Pink 2011/11/12 17:44:47
Antwort löschenDanke, Leute!
@Asgard: "...auch wenn ich das an anderer Stelle schon mal gehört habe." Ja, dass ich bei einem 20 Jahre alten Film vermutlich nicht der erste bin, dem das einfällt, ist mir schon klar. :)
Philisiphie 2011/10/21 15:52:18
Kommentar löschenNur 3 Dinge sind an diesem Film gut:
Die Namen, die Musik und die nonlineare Handlung.
Der Rest ist Geballer und Gelaber!!!
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RoosterCogburn 2011/10/16 19:48:59
Kommentar löschenDas war mein erster Film, den ich damals von diesem Regisseur gesehen hab. Und bis heute ist sein Erstling noch immer mein Favorit, wenn es um seine Regiearbeiten geht.
Quentin Tarantinos Debüt ist ein fantastisches, dialoglastiges Gangsterdrama. Auch wenn seine Inspirationen durchaus erkennbar sind ("Der 4. Mann", Kubricks "Die Rechnung ging nicht auf"), ist für mich ein Geniestreich entstanden. Tarantino hat sein selbstverfasstes Drehbuch in einem abgefahrenen Low-Budget Film inszeniert, der seinesgleichen sucht. Vor allem die Darstellerriege ist was besonderes. Tim Roth wurde durch seinen Part als Mr. Orange international bekannt. Steve Buscemi ist mit diesem und "Barton Fink" damals zum langerwartetem Durchbruch gekommen. Weiterhin brillieren Harvey Keitel und Michael Madsen als Vic Vega (angeblich der Bruder von Vincent Vega, den Travolta in "Pulp Fiction" darstellt). Ein 'Must-See' für jeden Freund von Tarantino-Filmen und Liebhaber pessimistischer Dramen.
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Mighty House 2011/10/13 17:04:06
Kommentar löschen"Hier sind eure Namen: Mr. Brown, Mr. White, Mr. Blonde, Mr. Blue, Mr. Orange und Mr. Pink!"
"Warum bin ich Mr. Pink?"
"Weil du ne Schwuchtel bist, ist das klar?"
Viel Dialog, viel Männlichkeit, viel gute Musik und ein Hauch Perversion. In seinem ersten Kinofilm erkenne ich genau den selben Tarantino wie im unantastbaren Pulp Fiction. Reservoir Dogs überzeugt durch ein ausgezeichnetes Ensemble, ob nun Mr. White oder Mr. Pink, Mr. Orange oder Mr. Blonde, das Niveau ist verlockend. Über einer Diskussion über Trinkgeld oder durch die Vielzahl an Gangstergeschichten driftet der Film vielleicht ab und zu in eine schleppendere Szene, doch er verliert in keiner Sekunde an Spannung und als denkwürdiges Drama die Moral über Vertrauen und Verrat nie aus den Augen.
Schade, dass ich zu jung bin. Ich wäre sicherlich damals im Kino von dieser Premiere noch faszinierter gewesen.
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smartyx 2011/10/10 23:14:03
Kommentar löschenIch kenne Kill Bill.
Ich kenne Sin City.
Ich kenne Pulp Fiction.
Ich kenne Death Proof.
Ich kenne Inglourious Basterds.
Reservoir Dogs kannte ich noch nicht. Bis jetzt. Reservoir Dogs ist anders als die anderen Filme. Aber es ist ein echter Quentin Tarantino. Also müsste es eigentlich heißen: "Reservoir Dogs ist anders als die anderen Filme. Klar, ist ja auch ein Tarantino."
Schon die Anfangssequenz ist der Hit. Man wird in eine runde "philosophierender" Männer geworfen und weiß erst mal nicht was das soll. Das ergibt sich dann im Laufe des Films. Typisch Quentin Tarantino. Er springt zwischen Gegenwart und Zukunft ständig hin und her. Bis sich die Puzzleteile des Films langsam zu einem Ganzen zusammenfügen. Woher man das kennt? Aus Kill Bill zum Beispiel. Oder Pulp Fiction. Tarantino eben.
Wie immer wir keine Zeit verloren, irgendwelche Charaktere oder Figuren vorzustellen oder den Zuschauer in deren Lebensgeschichte einzuweihen, wie es bei vielen anderen Filmen häufig Mode ist, um den Film sinnlos in die Länge zu ziehen oder einfach nur ein paar sentimentale Phrasen einzustreuen. Hier geht es zur Sache. Von Anfang bis zum Ende. Aber nicht im Sinne von Action sondern mit bissigen Dialogen, schwarzen Humor und ein bisschen Blut.
Und wie schon in den anderen Filmen ist die Filmmusik wieder der Hammer.
Ich selbst war gespannt, was Reservoir Dogs zu bieten hatte, weil ich viel gutes über den Film gehört habe. Was ich davon halte? 8 Punkte!
Zwar sehen ich den Film nicht zwingend als Kultfilm (da kommt erst einmal Pulp Fiction), aber er steht in der Liste kultverdächtiger Filme ganz weit oben.
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xXIzeXx 2011/10/09 15:13:29
Kommentar löschenTop Besetzung, schwarzer Humor, Gewalt, Gangster und sehr unterhaltsame Dialoge. Typischer Tarantino eben!
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Anton Chigurh 2011/10/07 01:21:31
Kommentar löschenQuentin Tarantino`s offizielles Kinodebüt gleich ein Meisterwerk und von den Dialogen her sehr stark. Die Darsteller sind allesamt perfekt besetzt reichlich schwarzen Humor, keine Minute überflüssig.
Für alle Quentin Tarantino Fans ein absolutes Muss!!!
"Hör zu, Kleiner. Ich will dir gar nicht erst was vormachen, ok? Es ist mir eigentlich völlig egal was du weißt und nicht weißt, weil ich dich in jedem Fall foltern werde. Ganz unabhängig davon, was du mir erzählst oder nicht. Es ist amüsant für mich, einen Bullen zu foltern. Du kannst mir erzählen, was du willst. Das hab ich alles schon mal gehört. Wenn du was tun willst, dann bete für deinen schnellen Tod, doch der ist dir leider nicht vergönnt!"
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