Suicide Kings

Suicide Kings (1997), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Komödie, Drama, Thriller

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5.6
Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0
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585 Bewertungen
25 Kommentare
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von Peter O'Fallon, mit Christopher Walken und Jay Mohr

Weil ihre gemeinsame Freundin gekidnappt wurde, schnappen sich vier junge Männer den lokalen Mafia-Boss Carlo Bartolucci und überraschen das organisierte Verbrechen mit der stattlichen Forderung von zwei Millionen Dollar. Mit dem Lösegeld wollen sie die entführte Elise freikaufen. Doch der Gangster bringt nichts als Ärger und versucht, mit seinen subtilen Bemerkungen einen Keil zwischen die Freunde zu treiben. Als wäre das noch nicht genug, ist ein brutaler Killer den unerfahrenen Kidnappern bereits dicht auf den Fersen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (25) — Film: Suicide Kings


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Ba11er

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Bewertung4.0Uninteressant

Kann eventuell, definitiv Spoiler enthalten.
Der Film fängt eigentlich ganz vielversprechend an. Eine Frau wird entführt, ihre Freunde entführen darauf hin Christopher Walker. Sie drohen ihn damit alles das anzutun, was deren Freundin von angetan wird. Er soll erstens das geforderte Geld bereitstellen und zweitens, seine Mafia-Kontakte nutzen um die Entführer ausfindig zu machen. Soweit so gut. Ich dacht mir ok, I´m in.
Doch dann fiel mir schon das erste große Manko auf. Ich muss dazu sagen, dass ich mir nur schwer Gesichter merken kann und Namen überhaupt nicht.
So, da sind nun diese 5 Freunde. Einer von denen ist irgendwie der Bruder der Entführten, ein anderer der Freund von ihr und die anderen drei naja, sind auch da. Da ist der "Arzt", der Walker einen Finger abschneiden darf, Lennart aus The Big Bang Theory, der die Lokation bietet und ein anderer Typ, der anscheinend die ganze Idee hatte.
So und ich sitzt dann da und frag mich die ganze Zeit, wer war nochmal der Freund, wer der Bruder und wer ist überhaupt wer und wer macht eigentlich was?? Ja irgendwie hat jeder seine Daseinsberechtigung aber trotzdem sind zwei bis drei Leute zu viel da.
Obwohl, warum denn eigentlich nur 5? Warum nicht gleich noch Jemanden beauftragen, der das Essen holt, einen fürs Trinken, einen für das Kartenspiel sprich für die Unterhaltung, einen, der die Polizei ablenkt und einen der ein Fluchtauto besorgt. Und um das ganze abzurunden, noch ein paar Familienmitglieder der Entführten ins Boot holen. Die Tante, Schwester, Cousine, Cousin, Vater. Dann haben wir nicht nur drei überflüssige Charakter, sondern ein ganzes Haus voll. Die dann nur im Weg stehen und eigentlich nichts machen.
Außerhalb des Hauses sind dann noch mehr Leute. Zwei Handlanger, die das Mädchen entführt haben sollen. Zwei andere Handlanger, die für Walker arbeiten und Walkers Anwalt.
Das nächste Problem des Films ist, dass ich nicht genau wusste, wer jetzt der Gute ist. Also Gut in dem Sinne, dass man sich mit Jemanden identifizieren möchte/kann. Muss nicht immer gut sein. (Hoffe ihr versteht was ich meine)
Also es ist sicher keiner von den Handlangern. Walker auch nicht. Also müsste es einer der Fünf Typen sein. Aber dann kommt raus, ziemlich früh sogar, dass einer von denen ein "Insider" ist, und für die Entführung der Frau verantwortlich ist. Also wer ist jetzt der Gute in diesem Film? Soll ich mir irgendeinen aussuchen? Und was ist, wenn ich den falschen habe und er für alles verantwortlich ist?
Also mit Lennart konnte ich zwar am meisten was anfangen, aber der hat eigentlich auch nur genervt. Und die entführte Freundin? Sie scheint die einzige zu sein, mit der man ein bisschen mitleidet. Aber sie ist etwa nur 2 Minuten zu sehen und am Ende kommt auch noch raus, dass sie irgendwie mit hinter der ganzen Sache steckt.. Hmmm naja, ich kam zum dem Entschluss, dass ich mich mit niemanden identifizieren kann und mir letztendlich alle egal sind. Soviel zu den Charakteren.
Die Story fängt, wie schon erwähnt, ganz ok an. Aber dann lief es nur noch darauf hinaus, wer denn nun der "Insider" ist und was zum Teufel eigentlich los ist.
Ich hab dann nach der hälfte gedanklich etwas abgeschaltet und habe vielleicht wesentliche Sachen nicht mitbekommen. Aber so habe ich dann den Plot wahrgenommen:
einer von den 5 Halunken, ich glaube der Bruder wars, hat in einem Kasino 50 000 $ verloren. Um seine Schulden zu begleichen, hat er die überaus geniale Idee, seine Schwester entführen zu lassen und Lösegeld zu fordern. Doch die Typen, die er angeheuert hat fordern auf einmal 2 Mio $. Hier habe ich schon mal einen kompletten Hänger. Von wen wollte er denn das Geld fordern? Sich selbst? Die Idee Walker zu entführen und von ihm das Geld zu fordern kam doch von den anderen Typen, oder? Naja, sei mal dahingestellt. Dann kommt heraus, dass der andere (boah, ich habe echt Probleme die Leute auseinander zu halten) schon vorher etwas mit den selben zwei Handlangern ausgemacht hat, was genau weiß ich jetzt nicht. Die Freundin hat von Anfang an das ganze mitgeplant. Der klassische Opfer ist am Ende Täter Szenario. Hätte eigentlich gleich drauf kommen können.
Mir fehlt irgendwie noch der Zusammenhang zwischen den Bruder und dem Freund der Entführten. Wussten die untereinander von deren Plänen? Bin mir jetzt nicht ganz so sicher, ob mein Gehirn so Lückenhaft ist oder der Film. Ist auch egal.
Kommen wir aber noch zu der krassesten Szene im ganzen Film (negativ gemeint).
Als unter den 5 Freunden herauskommt, wer hinter dem ganzen steckt, fängt auf einmal fast jeder im Raum an wie ein kleines Mädchen zu heulen!! Was? Wirklich? Ja!! OMG!
Erst einmal auf hart tun, einen Mafiaboss entführen und den Finger abschneiden und dann wegen so einer Neuigkeit rumflemmen? Ok, das man von seinem Kumpel verraten wird ist schon scheiße, aber es ist ja nicht so, dass jemand gestorben ist, oder? Ohh man. Hab ich schon erwähnt, dass mit alle Figuren im Film am Arsch vorbei gehen? Vielleicht habe ich deswegen bei der Szene etwas gelacht.

Auch wenn ich nicht alles verstanden habe, aber der ganze Film ergibt für mich keinen Sinn. Wieso denkt der Bruder sich überhaupt so einen Scheiß aus um seine Schulden zu begleichen? Warum verkauft er nicht einfach eines der teuren Vasen aus Lennarts Haus? Oder warum entführt er nicht gleich Walker und fordert für ihn das Geld? Und dann gab es noch so viele andere Sachen, die einfach nur dämlich sind.
Also wenn ich wüsste, dass einer von uns 5, ein Verräter ist, lauf ich bestimmt nicht zu einen hin und rede mit ihm darüber und frag ihn wer es sein könnte.
Der Ganze Film wirkt, als ob der Drehbuchautor so viele Ideen hatte, diese unbedingt einbringen wollte aber keinen logischen Zusammenhang entwickeln konnte. Kein Guter.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Suicide Kings ist damals als Videopremiere ohne großen Wirbel oder Werbung und ohne große Stars in den Regalen aufgetaucht.
Nur Christopher Walken war schon eine große Nummer und trägt (scheinbar) den kompletten Film auf seinen Schultern.
Um ihn herum ein Haufen Jungsstars die zu der Zeit noch kein Schwein kannte.
Und trotzdem hat der Film dann schnell die Runde gemacht und wurde zum heimlichen Geheimtipp unter Filmfreunden.
Denn Suicide Kings ist zwar ein Entführungsthriller,
nimmt sich aber nicht zu ernst und schlägt immer wieder schwarzhumorige Töne an,
ohne aber den Film ins alberne zu ziehen.
Auf jeden Schmunzler folgt ein knallharter Dialog und die Spannungsschraube zieht immer weiter an.
Die geschliffenen Dialoge, die verschiedenen Wendungen und die Bedrohlichkeit die Walken ausstrahlt sind die großen Stärken des Films.
Denn obwohl Walken fast den kompletten Film über gefesselt zubringt ist er gefährlicher als jeder dieser stümperhaften "Grünschnäbel" und spielt diese locker an die Wand.
Der Film wird in regelmäßigen Abständen auf irgendwelchen Sparten Kanälen wiederholt,
und jedesmal bleibe ich an ihm hängen!

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AmabaX

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Bewertung7.5Sehenswert

Suicide Kings ist echt ein kleiner Geheimtipp.´Christopher Walken allein ist es schon mal wert reinzuschauen. Da hätte man zwar bestimmt noch ein bisschen mehr rausholen können aber auch so ist der Film gelungen.

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littledrummerboy01

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Bewertung7.0Sehenswert

Aus der cooleren Ecke vom Raum "Tarantino und die Folgen". Ohne die charismatische Performance von Christopher Walken bekämen die Schwächen der Story jedoch noch mehr Gewicht. Insgesamt sind es die Darsteller, die den Film retten, und die stellenweise guten Dialoge. Die Grundsituation ist absolut hirnrissig, aber wenn man sich auf die mal einlässt und als Zuschauer einfach mitspielt, dann ist der Rest ziemlich witzig und auch immer wieder ganz spannend. Kann man sich getrost mal anschauen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Unbeholfene Yuppies entführen einen ehemaligen Mafiosi, um zwei Millionen Dollar zu erpressen, die wiederum als Lösegeldzahlung herhalten sollen, da die Schwester einer der reichen Schnösel ebenfalls entführt wurde.
Christopher Walken schlägt als Entführungsopfer gnadenlos zurück, indem er zunächst die verweichlichen Unterwasserpyromanen nach und nach gegeneinander ausspielt…

Anfangs nicht so doll, entwickelt sich "Suicide Kings" mit zunehmender Spieldauer – auf jeden Fall sehenswert!

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BlueSquirrel

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Bewertung4.5Uninteressant

SUICIDE KINGS - Revisited! Wir wissen alle, dass Christopher Walken das coolste ist seit der Erfindung von Harvey Keitel, dem Hubschrauber oder Jack Nicholson. Aber dieser Film hier ist nicht sehr gut und da bin ich mir ziemlich sicher. Es sei geschenkt, dass der Plot insgesamt so viel Sinn macht wie ein Hosenträger. Aber diese doofen, kleinen Dialoge, die überhaupt manchmal sehr dürftig gespielt sind, die wiedermal daran erinnern wie hunderte von Filmemachern in den 90ern nicht an der vermeintlichen Göttlichkeit von Quentin Tarantino zweifeln konnten, machen diesen Film zur Stangenware. Ohne zu begreifen, dass man ihn eh nicht imitieren oder vervollständigen kann, wurde geblubbert und gelabert und ge-gangstert und kombiniert mit Neo-Noir bis die Balken sich bogen. SUICIDE KINGS ist nicht grottig und auch nicht total langweilig, aber er ist gar nicht cool oder clever.

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brainchild

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Punkt.


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannung, Witz, Skurilität, eiskalte Gangster, dämliche Ganoven-Lakaien, softe Millionärs-Söhne, kurzum: "Suicide Kings" bietet von Allem etwas und funktioniert dabei erstaunlich gut!
Das mag nicht unwesentlich an Christopher Walken liegen, der restliche Cast ist aber auch nicht zu verachten. Ein wenig zu stereotype Charakterbilder findet man schon bei den 5 Entführern, aber es bleibt noch im Rahmen.
Wie sagt man so schön: " Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!"
Auf "Suicide Kings" angewandt würde das heißen: "Wenn man brav studierender angehender Arzt ist, besser einfach keinen Gangsterboss entführen!"
Die ganze Entführung läuft natürlich anders als nach Plan, bereits zu Anfang entpuppt sich der Mafioso als weniger zahmes Lamm und macht den Fünf das Leben nicht gerade einfach.
Amüsanter FIlm mit starkem (sitzenden) Walken!

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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Solider Krimi-Beitrag mit leichten komödiantischen Ansätzen. Weiß streckenweise zu überzeugen, auch wenn der Handlung gegen Ende ein wenig die Puste ausgeht, sie am zum Schlusspunkt aber noch einigermaßen findet. Besonders imponierend: Christopher Walken, der in seinem beschränkten Aktionsradius alleine durch seine Präsenz den Film zu tragen versteht. Da verzeiht man auch die im Vergleich bleichen Kidnapper im College-Alter. Ebenfalls ein positiver Aspekt für mich im Cast: Brad Garett - ja, er ist es.
Es gibt sicherlich bessere Filme, aber nachdem ich einmal vor einem halben Dutzend (oder sogar mehr) an Jahren den Anfang gesehen habe, wollte ich mir mal den ganzen Streifen ansehen. Erwartungen teilweise erfüllt, entspricht einem Chips-Abend, aber nicht dem großen Kino. Wenn man mal einen Film für "zwischendurch" möchte, liegt hier nicht falsch, zumal man auch nicht mit komplexen Handlungen oder Gewalt erdrückt wird.

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Kavau

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein solider Film, erinnert leicht an Lucky Nummer Sleven! Aber noch mehr verstrickt, aber gegen Ende klärt sich alles auf muss nur bischen mitdenken! Für mein Geschmack zu krass wie die paar Jungs am Rad drehen aber naja am Ende gewinnt wie immer das Böse :D
6.5 von 10 O.o

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DJdevi95

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BITTE schreibe das nächste mal das Wort "SPOILER"in deinen Kommentar bevor du sowas verrätst ok?


Kavau

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ok


Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fiese und mit viel schwarzem Humor und Coolness versehene Thrillerkomödie, die mit einer gehörigen Portion Kaltblütigkeit, Phasen der absoluten Hochspannung, cleveren und klasse geschriebenen Dialogen, vielen überraschenden Wendungen und handfesten Überraschungen und einer verdammt gut ausgefeilten und mitreißenden Story daherkommt. Zudem noch der großartige Cast und hier vor allem wieder mal Christopher Walken als charmanter, charismatischer, ruhiger und undurchschaubarer (Ex-)Gangster, der von 5 Freunden entführt wird, damit sie durch seine Unterweltkontakte und Kohle die entführte Schwester befreien können. Der mit allen Wassern gewaschene und gewiefte Walken verstrickt sie mehr und mehr in Psychospielchen und Paranoia, bis alles, was man bisher zu sehen und erwarten glaubte, immer undurchsichtiger und spannender wird. Wer glaubt, durch die schräge und originelle Ausgangssituation den Film und dessen Verlauf bereits durchschaut zu haben, der wird hier eines besseren belehrt werden ;-) Highlight des Film ist zweifellos Denis "Rescue Me" Leary als eiskalter Killer und Bullshit-laberndes Plappermaul. Die Szenen mit ihm und die Sprüche von ihm sind unendlich cool, sein Charakter und sein Spiel ist so saukomisch wie eiskalt, einfach nur grandios. Klasse Film mit durchtriebener Handlung, schrägen Figuren und Unmengen an Coolness, erstklassigen Dialogen, Spannung und Humor. Unbedingt empfehlenswert.
8,5/10 sündhaft teuren Haifischstiefeln

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vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

sehr gelungene schwarze Komödie mit tollen Schauspielern, allen voran der geniale Christopher Walken, einer gut durchdachten Story und einigen Twists zum Ende hin.

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hoffman587

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Sehe ich genauso, ist wirklich ein guter Film, wenn auch nicht frei von Fehlern.


vanilla

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stimmt hab da auch ein Paar kleine verzeihliche entdeckt, deshalb auch ein wenig Abzug.


hoffman587

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Bewertung6.5Ganz gut

Suicide Kings

"Suicide Kings" ist ein fesselnder, wendungsreicher und schwarzhumoriger Thriller von Perer O´Fallon aus dem Jahre 1997.

Die Handlung des Ganzen hört sich erstmal einfach an, doch wurde sie mit hübschen Wendungen versehen und wurde perfekt ausgefeilt: Um seine entführte Schwester zu befreien, kidnappt Avery mit seinen drei Freunden einen ehemaligen Mafiaboss, sie halten sich für ganz schlau. Doch der abgebrühte Kerl hat seine eigenen Spielregeln.

In der Hauptrolle darf ein erstklassig aufspielender Christopher Walken als oft wütender und trickreich beziehungsweise clever agierender, ehemaliger Mafia-Pate Carlo Bartolucci alias Charlie Barret strahlen, ohne ihn würde der Film wahrscheinlich zweifelsfrei nur schwer funktionieren, da Walken durch seine Präsenz ihn in gewisser Weise vorantreibt. Witzig, dass Walken es selbst schafft, wenn er fast die ganze Zeit an einen Stuhl gefesselt ist, einen Film zu führen, das nenne ich mal Talent.
Neben ihm erbringen Henry Thomas, Jay Mohr, Jeremy Sisto, Sean Patrick Flanery und Johnny Galecki als die vier, teilweise nervösen, Freunde sehr gute Leistungen.

Die Regie macht ihre Sache ganz gut, ohne große Holpersteine, aber trotzdem bleibt sie eher im Bereich ganz okay und nicht störend, aber nicht herausstechend.
Die Kamera ist auch in dem Masse auch solide, sie ist manchmal aber etwas unscharf und wackelt bei bestimmten Szenen immer ein wenig unprofessionell hin und her.

Unterstützt wird der Thriller zudem von einem makaberen und schwarzen Humor im Feinsten Tarantino(,etc.-)Stil.
Weiterhin ist es bemerkenswert, dass der Film nicht durch irgendwelche großen Actionszenen lebt, sondern von seinen brillant und stark geschriebenen Dialogen geführt wird, die einen doch unheimlich packen.
Dazu wird das Ganze von einem meist leisem, aber doch spürbaren und spannungsfördernden Score untermalt.
Die Charaktere gehen auch in Ordnung, ein klein bisschen schräg und interessant gezeichnet, obwohl sie mir doch etwas zu einfach veranlagt waren, aber ich denke das kann größtenteils sehr gut verkraften.
Jedoch sollte noch als negativer Aspekt genannt werden, dass es doch an einigen Stellen Hänger im Drehbuch gibt, sodass nicht alles plausibel ist.

Also kann schlussendlich sagen, dass "Suicide Kings" ein tolles Psychoduell für Freunde des schwarzen Humors ist und somit ein kleiner, feiner Geheimtipp, obwohl das hier anscheinend eh jeder schreibt.

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SamRamJam

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Ist nicht alles relativ? Und sind wir nicht sowieso alle etwas Bluna?
Aber Scherz beiseite, ich finde ihn auf der langen Liste zwischen Gut und Schlecht so ziemlich auf der Mitte, ich verstehe nur den Hype nicht der ständig um ihn gemacht wird. Vor allem von Leuten die die meisten Filme der 70er und früher nicht gucken würden bzw. blöd finden. Das ist so als wenn die Cover-Band größer wär als das Original :/


Murphante

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@SamRamJam ... aber wenn die Coverband nu mal besser rockt ^^ und mehr Power hat ... kann auch mal andersrum laufen xD
@hoffman587 ... ein super Film hast du dir da angeschaut ... der war echt ein Geheimtipp von nem Kumpel gewesen ... solche Art von Filmen müssen einfach weitergereicht werden ;-)


MoeByDays

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein super-kurzweiliger Entführungsthriller mit einem ordentlichen Schuss schwarzem Humor, der richtigen Dosis Überraschungen, schicken Figuren und einem gleichermaßen sympathischen, wie unberechenbaren Christopher Walken. Die Story hat man gefühlte eine Millionen Mal in ähnliche Settings mit ähnlichen Figuren verpackt gesehen, lediglich die Details variieren. Alles dreht sich um ein paar Freunde, die den Gangsterboss Charlie Barett entführen. Mit dem erpressten Geld wollen die unbeholfenen Hobbyglücksspieler eine ebenfalls entführt geglaubte gemeinsame Freundin freikaufen. Klingt gleichermaßen dämlich wie unspektakulär, und trotzdem wird hier nahezu alles richtig gemacht. Generell wird in "Suicide Kings" recht sparsam mit roher Gewalt oder dramatischen Momenten umgegangen. Der Film ist dafür aber sehr dialogintensiv und glänzt mit tollen Figuren. Da sind zum einen die Schläger von Charlie Barett, die über oberflächlichen Nonsense wie Haifischstiefel diskutieren (erinnert von der Machart an die berühmten Pulp Fiction Dialoge), und gleichzeitig kaltblütig ihren brutalen Job erledigen, und zum anderen die dilettantischen Entführer Baretts', die in all ihrer Amateurhaftigkeit eher so wirken, als wären sie selber die Entführten. Daneben gibt es noch zwei auf eine beängstigende Art und Weise geistesgestörte Killer, einen unfreiwilligen Entführungshelfer - dessen größte Sorge es ist, dass sein Vater merkt, dass von seinem guten Schnaps getrunken wurde - und last but not least Christopher Walken in der Rolle des charismatischen, überzeugenden und dennoch gefährlichen Gangsterbosses Charlie Barett. Aus all dem wird dann ein kurzweiliger Hybrid aus Kammerspiel und Gangster-Krimi zusammengeschraubt, der über die volle Laufzeit zu überzeugen weiß. Den Twist kann man sicherlich erahnen (zumindest ging es mir so), das soll aber kein Minuspunkt sein. Die Figuren transportieren allein durch das tolle Schauspiel einen gewissen Tiefgang, ohne dass der Zuschauer überflüssig viel über die einzelnen Personen erfährt. Generell wird sich mehr auf das beschränkt, was der Zuschauer sieht. Auch ein paar Logikschwächen verzeiht man dem Film wegen dem hohen Unterhaltungsfaktor gerne. Christopher Walken zeigt hier einmal mehr, dass er zu den ganz Großen gehört. Sogar auf einen Stuhl gefesselt hat der Mann einfach eine unglaubliche Ausstrahlung. John Galecki (hier noch in seiner prä- The Big Bang Theory Zeit, aber lustigerweise in einer ähnlichen Verlierer-Rolle) ist gleichermaßen belustigend wie nervig, Denis Leary spielt den etwas unbeherrschten, aber irgendwie doch nicht gänzlich verkommenen Lono herrlich trocken, und auch Jay Mohr und der Rest des Casts verleihen jeder einzelnen Figur das gewisse Etwas. "Suicide Kings" ist insgesamt weniger abgedreht, weniger dramatisch, weniger brutal, vor allen Dingen aber geradliniger und zugänglicher, als die meisten seiner Genrekollegen. Ein einfacher Film, der ohne fettes Budget auskommt, und Jedem ans Herz zu legen ist, der Filme wie Pulp Fiction, Snatch oder die Werke der Coen Brüder mag. Und Laura Harris ist atemberaubend schön!

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Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

>>>>> SPOILER <<<<<

Endlich konnte ich diesen tollen Film sehen der mir empfohlen wurde ...
Christopher Walken hat mir gut gefallen ... aber am geilsten waren die beiden Schläger die sich ständig über Schuhe aus Haifischleder unterhalten haben ^^ der Leibwächter Lono Veccio hatte immer voll die coolen Sprüche drauf gehabt

Die Unterhaltung mit dem Vater und dem Baseballschläger hat mir am Besten gefallen ... zum Schluss der Szene ... "Tut mir leid mit dem Toaster ... kein Problem du kannst ihn jederzeit wieder benutzen" ... muuuhar har har ... so geil gewesen ...

Für all diejenigen die mal eine Entführung mal durchplanen wollen, mit den Jungs und einer Geisel ne Runde Pokern oder zwei Schläger bei der Arbeit zu schauen und noch was über Golf erfahren wollen ^^

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schwarzeserie

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Bewertung9.0Herausragend

Kleines unbeachtetes B-Movie, aber echter Geheimtip und um Längen besser wie viele Filme die mit zig Millionen Dollar und zig Weltstars beworben werden.

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MrGold

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besser als!


Big Mike

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach Genial!

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Deswegen sollte man immer auch mal bei den DVD-(damals Video)Premieren reinschauen. Ein offensichtliches B-Movie, das aus seinen Mitteln das Optimum rausholt. Natürlich gibt es Logiklöcher, für einen sehr unterhaltsamen Filmabend reicht es aber dicke. Und auch für einen zweiten oder dritten... Spannend, komisch und perfekt auf seinen Hauptdarsteller zugeschnitten. Wer außer Christopher Walken schafft es, an einen Stuhl gefesselt und durch Medikamente geschwächt, einem halben Dutzend Möchtegernganoven mal so richtig Angst zu machen?
"Ira, du bist mein Mann..."

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Pepe Pnoire

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Christopher Walken, Denis Leary...mehr braucht es nicht

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Nahtigall

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Bewertung9.0Herausragend

Schönes kleines Kammerspiel mit erfrischeder Story und einem beängstigen und sympathischen Walken. Ein echter Geheimtipp für alle die was besonderes suchen

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung9.0Herausragend

Suicide Kings überzeugt nicht nur durch eine interessante und bis zu rletzten Sekunde spannende Story, sondern auch durch ausnahmslos überzeugende schauspielerische Leistungen. Ein wirklich empfehlenswerter Thriller.

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