The Illusionist
L'Illusionniste (2010), GB/FR Laufzeit 90 Minuten, Animationsfilm
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von Sylvain Chomet,
The Illusionist ist nach Das große Rennen von Belleville der zweite animierte Film von Sylvain Chomet. Es geht um den sich abrackernden Illusionisten Tatischeff, der auf eine isolierte Gemeinschaft trifft. Dort lernt er ein junges Mädchen kennen, das davon überzeugt ist, dass er ein wahrer Zauberer sei. Der Film spielt im Schottland der 50er Jahre.
Das Drehbuch zu The Illusionistt wurde von vor vielen Jahren von Jacques Tati geschrieben. Lange Zeit lag es im “Centre National de la Cinématographie” aus, bevor Regiesseur Chomet sich seiner bediente, um das Werk des Meisters doch noch auf die Leinwand zu bringen.
Cast & Crew
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- The Illusionist: film-zeit.de
- The Illusionist: trickfilm-zeit.de
- The Illusionist: critic.de
- The Illusionist: cineclic.de


















Kritiken (4) — Film: The Illusionist
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDer Illusionist wirkt fast schon wie ein anachronistisches Experiment. In Zeiten wo sich die Konkurrenz immer temporeicher und technisch ausgefeilter präsentiert, wird hier ganz bewusst ein Gang zurück geschaltet. Das Erzähltempo ist bedächtig, der Animationsstil simpel, aber detailreich und stilischer. Dies erzeugt eine betörende, nostalgische Atmosphäre voller Melancholie, aber auf Grund des sehr gemächlichen Erzählrhythmus schleichen sich durchaus auch einige Längen ein.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«L’illusionniste» ist ein charmanter Animationsfilm voller betörender Bilder und reizender Melancholie.
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Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch
Kommentar löschenTati, der in Wirklichkeit Tatischeff hiess, hätte an der fantastischen Illustration seines Skripts bestimmt seine Freude gehabt. Jede Einstellung dieses Films ist ein einziger Augenschmaus. Mit matten und doch wirksamen Farben wurde diese kuriose sowie auch mit leiser Tragik erfüllte Varietéwelt ausgemalt. Ausstattungsdinge wie Autos oder Züge sehen wir indes als 3D-Objekte.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nino Klingler: critic.de
Kommentar löschenChomets Adaption ist getragen von einer Stimmung melancholischer Elegie, wahrscheinlich, weil anders der etwas angestaubte Stoff nicht ins Heute hätte übertragen werden können. So schaut man den Film mit verklärten Augen, blickt in eine entrückt wirkende Vergangenheit, gleich einer Erfahrung, die schon immer Erinnerung war. Es ist ein sanfter Film, keiner der großen Effekte und Gesten (von einigen unnötigen 3-D- Animationen einmal abgesehen).
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Kommentare (6) — Film: The Illusionist
Kommentar schreibenEneb 2012/01/24 06:56:09
Kommentar löschenImport lohnt sich. Zumal der Film eh fast komplett ohne Text auskommt.
Kopiert aus meiner Empfehlung auf CouchCastle.de:
Sylvain Chomet hat für seinen Film ein noch nicht produziertes Drehbuch von Jacques Tati aufgegriffen. Bei Jaqcues Tati handelt es sich um einen bereits verstorbenen, in Frankreich berühmten Regisseur. In Filmen wie “Tatis Schützenfest” (“Jour de fête”) und “Mein Onkel” (“Mon oncle”) gibt er auf humorvolle Art wieder, was er im menschlichen Leben beobachtet hat. Diese Tradition führt Chomet im “Illusionisten” fort und zeigt liebenswürdige Charaktere, die besonders durch ihre Fehler humorvolle Situationen erzeugen wie z.B. wenn Tatischeff befürchtet, dass Alice sein Kaninchen gekocht hat, weil er es nicht finden kann.
Ganz rührselige Zuschauer sollten sich Taschentücher bereitlegen, da der Film besonders gegen Ende feinfühlige Entwicklungen mit sich bringt, die man nur unter “Das Leben geht weiter” einordnen kann. Denn im Laufe der Zeit hat sich nicht nur das Leben des Bühnenzauberers verändert.
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Jomo 2011/12/11 01:43:16
Kommentar löschenMittlerweile ist der Film wohl in so ziemlich allen Ländern gelaufen, teilweise gibt es ihn schon auf DVD, aber in Deutschland scheint sich nicht einmal ein Verleih zu finden :-(.
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Percilitor 2011/09/07 15:38:10
Kommentar löschen"The Illusionist" ist mein persönlicher Oscar-Gewinner in der Kategorie "Bester Animationsfilm". Die Animationen sind wunderschön (für jeden der häufiger auftretenden Charaktere war ein Animationskünstler hauptverantwortlich) und in einem schön melancholischen Stil gehalten. Dies unterstreicht die Geschichte des Zauberers Tatischeff, der feststellen muss, dass die Zeit seiner Berufsgattung abgelaufen ist, und sich durch immer absurdere Auftritte quält. Begeistern kann auch der subtile Humor. Besonders die vielen kulturellen Sticheleien dürften jedem ein Grinsen abringen.
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SgoTscH 2011/08/11 14:54:05
Kommentar löschenSchaut sich wie ein Kurzfilm von Pixar. Nur viel melancholischer. Interessant ist vor allem der weitgehende Verzicht auf sprachliche Kommunikation, so dass viel mit Symbolen, Gesten und Haltung gearbeitet wird.
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nurleben 2011/03/05 12:08:56
Kommentar löschenÜber ein Jahre seit der Berlinale-Premiere ... Wieviel Jahre dauert es eigentlich noch, bis ich den endlich im Kino sehen kann?
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denise 2010/06/17 12:00:31
Kommentar löschenEin unglaublich schöner, stimmungsvoller, aber auch trauriger Film! Bis ins kleinste Detail sind sowohl die Personen als auch die Orte absolut stimmig - aber das mag daran liegen, dass das von Jacques Tati verfasste Script vom Regisseur in seine schottische Wahlheimat verlegt wurde, ich hier ebenfalls lebe und den Film in der Eröffnungsgala des Edinburgh International Film Festival gestern gesehen habe :)
Aber nichtsdestotrotz untermalen die Orte, an die sich der titelgebende Illusionist begibt, die Stimmungen, die Gemütszustände der Charaktere und malen eine zugleich fantastische und bittere Welt. Am Ende haben alle etwas gelernt: Es gibt keine Magier - nur Illusionisten. Und die wahre Magie der einfachen Dinge ist genug für ein glückliches Leben.
Dass Tati, dem übrigens der Illusionist sehr gut nachempfunden ist, das Script für seine von ihm als Kind verlassene Tochter geschrieben und gewidmet hat, gibt dem Film einen weiteren, melancholisch-schönen Unterton. Und das alles wird hier untermalt von den schottischen Highlands, Hebrideninseln und vor allem Edinburgh - eine Kombination, die mich absolut überzeugt hat.
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