The King's Speech - Die Rede des Königs

The King's Speech (2010), AU/GB Laufzeit 118 Minuten, FSK 0, Drama, Historienfilm, Kinostart 17.02.2011

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7.7
Kritiker
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7.6
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von Tom Hooper, mit Colin Firth und Geoffrey Rush

Es ist ein persönliches Drama auf großer Bühne, kraft des neuen Massenmediums Radio zig tausendfach verstärkt: Dies muss Albert (Colin Firth), Duke of York und Sohn des englischen Regenten King George V. (Michael Gambon), auf peinlich-demütigende Weise erleben, als er im Jahre 1925 im Wembley Stadium eine Eröffnungsrede halten muss – denn er ist Stotterer. Und doch wird er 14 Jahre später The King’s Speech halten, als er vors Mikrofon tritt, um den Mitbürgern des Englischen Empires mitzuteilen, dass England Deutschland den Krieg erklärt. Zu diesem Zeitpunkt ist aus Bertie, wie er im Kreise seiner Familie gerufen wird, King George VI. geworden, nachdem sein Vater verstorben ist und sein älterer Bruder David (Guy Pearce) abdankte, um eine bürgerliche Amerikanerin zu heiraten. Bis er für The King’s Speech allerdings bereit ist, muss der König durch das Fegefeuer einer ganz besonderen Sprachtherapie gehen. Da bisherige Versuche der Sprachkorrektur fehlgeschlagen sind, greift seine liebevolle Gattin Elizabeth (Helena Bonham Carter), die spätere Queen Mum, zu einer unkonventionellen Methode in Form des australischen Schauspielers und Sprechtrainers Lionel Logue (Geoffrey Rush). Durch seine provozierende Art lockt er den König systematisch aus der Reserve. Und doch ist es der Beginn einer lebenslangen Freundschaft.

The King’s Speech , inszeniert von Tom Hooper (The Damned United – Der ewige Gegner), erlebte seine Premiere im Herbst 2010 auf dem Telluride Film Festival und zog seitdem große mediale Aufmerksamkeit auf sich inklusive zahlreicher Nominierungen und Preise. Beim Heimspiel in England gewann The King’s Speech allein in fünf Kategorien den British Independent Film Award, darunter in den Kategorien Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller und Beste Nebendarstellerin sowie in der Kategorie Bestes Drehbuch. Die Idee zum Drehbuch von The King’s Speech hatte Autor David Seidler bereits vor vielen Jahren, wartete aber noch bis zum Tode der Queen Mum, bevor er seinem Herzensprojekt (auch er war einst ein Stotterer) The King’s Speech nachgehen konnte. David Seidler ist schon seit den 1960er Jahren als Schreiber tätig, hauptsächlich im TV-Geschäft mit Produktionen wie Kung Fu Killer oder Soraya. Der Erfolg von The King’s Speech ist selbst eine Krönung seines schreiberischen Wirkens. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (35) — Film: The King's Speech - Die Rede des Königs

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Herausragend

[...] The King’s Speech ist einfach Kinokunst auf allerhöchstem Niveau und erzählt eine Geschichte, die in Sachen Eindringlichkeit, Emotionalität, aber auch Witz so schnell nicht zu übertreffen ist. Was habe ich mich anfangs gefragt, ob dieser Film es schaffen würde mich zu begeistern und wie wurde ich doch eines Besseren belehrt.

Kein trockenes Historiendrama, keine angestaubte Biographie, keinen langweiligen Doku-Schinken bekommen wir geboten, sondern das Beste, was Kino leisten kann. Eine (wahre) Geschichte voller Sympathie, voller Wortwitz und Sinn für Details, voll herausragender Schauspieler bis in die kleinsten Rollen und mit einem Szenenbild und Kostümen, gepaart mit einer musikalischen Untermalung, die den Zuschauer gefangen nehmen und eintauchen lassen in die Welt von Albert, Herzog von York, dem stotternden dem jähzornigen, dem verängstigten Albert und später König George VI. [...]

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CINEMAN.ch

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10.0Lieblingsfilm

Der englische König George VI. will mithilfe seines Sprachtrainers (Geoffrey Rush) und seiner Ehefrau (Helena Bonham Carter) sein nervöses Stottern bei öffentlichen Auftritten überwinden und sein Land selbstsicher in den Krieg führen. Der vierfache Gewinner bei den Oscars 2011 mag altmodisch daherkommen, famoses Kino ist das trotzdem - nicht nur dank Colin Firth.

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Weltenkind

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Cool, jetzt hast du den Inhalt des Films wiedergegeben. Was daran nun gut ist, kam nicht zum Ausdruck.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Academy-Bestnoten für Film, Regie, Originaldrehbuch und Hauptdarsteller gab’s bei der 83. „Oscar“-Verleihung. Dabei müsste Colin Firth seinen Goldjungen eigentlich teilen. Zwar stellt er den König mit Sprachfehler ohne eine Spur von Overacting dar, wird aber erst richtig gut, wenn er sich mit dem nicht minder großartig aufspielenden Geoffrey Rush als wandelnde Skurrilität inmitten stocksteifer Kirchenoberer und Aristokraten komödienreife Szenen liefert, die das pointierte Drama um den englischen Patienten erst zum verordneten Film des Jahres machen.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Meiner Erfahrung nach macht die Tatsache, dass ein Film auf einer wahren Geschichte beruht, ihn nicht automatisch sehenswert. Andererseits wurde der Film mit Oscar-Nominierungen regelrecht überschüttet und konnte sich in einigen wichtigen Kategorien gegen die Konkurrenz durchsetzen - unter anderem gewann der Film den warscheinlich wichtigesten Oscar für den Film des Jahres.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«The King's Speech» ist ein höchst unterhaltsames Drama, das durch überwältigende Leistungen der Schauspieler und spritzige Dialoge zu gefallen vermag.

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Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

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7.0Sehenswert

Einen Thronplatz in der Kinogeschichte hat sich THE KING’S SPEECH nicht verdient, denn königlich ist hier höchstens Colin Firth. Gerade seinetwegen darf man aber durchaus einen Blick riskieren.

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Marco31

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Ich muss ja zugeben, ich habe mich zu erst gegen den Film gewehrt. Musste dann aber mit erstaunen festellen, dass es eine großartige Geschichtsverfilmung ist. Sicherlich nichts für die einfach gestricken unter uns, aber dennoch oder gerade desahlb sehr sehenwert. Grandioses Schauspielerkino welches pointiert und geistreich inszeniert ist. Warhaftig ein Kunstwerk, welches mit Witz und Sensibilität in Szene gesetzt wurde. Das Porträt eines Mannes, der gegen seine Sprachbehinderung, sich selbst und seiner Vergangenheit ankämpft, und einer ungleichen Freundschaft, zwischen Patient und Therapeut, wozu vor allem furiose Schauspielerleistungen beitragen. Colin Firth und Geoffrey Rusch zeigen sich in diesem bewegenden Streifen als Virtuosen auf ihrem Gebiet. NAchhaltig muss ich auch zugeben das Colin Firth sich durch diese herrausragende Rolle den Oscar zu recht erspielt hat. Die Geschichte ist interessant und zu gleich spannend zu verfolgen. Fabelhaft!!!

Fazit: Herzergreifen und meisterhaft.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein guter Film, ein Feel-Good-Drama, das aber zu viele Oscarnominierungen ertragen musste. Dennoch sehenswert alleine schon wegen Geoffrey Rush und Colin Firth. Minuspunkt: Die Geigensauce von Filmmusik, die alles überdeckt. (Mehr im Podcast)

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Marco31

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Ich muss ja zugeben, ich habe mich zu erst gegen den Film gewehrt. Musste dann aber mit erstaunen festellen, dass es eine großartige Geschichtsverfilmung ist. Sicherlich nichts für die einfach gestricken unter uns, aber dennoch oder gerade desahlb sehr sehenwert. Grandioses Schauspielerkino welches pointiert und geistreich inszeniert ist. Warhaftig ein Kunstwerk, welches mit Witz und Sensibilität in Szene gesetzt wurde. Das Porträt eines Mannes, der gegen seine Sprachbehinderung, sich selbst und seiner Vergangenheit ankämpft, und einer ungleichen Freundschaft, zwischen Patient und Therapeut, wozu vor allem furiose Schauspielerleistungen beitragen. Colin Firth und Geoffrey Rusch zeigen sich in diesem bewegenden Streifen als Virtuosen auf ihrem Gebiet. NAchhaltig muss ich auch zugeben das Colin Firth sich durch diese herrausragende Rolle den Oscar zu recht erspielt hat. Die Geschichte ist interessant und zu gleich spannend zu verfolgen. Fabelhaft!!!

Fazit: Herzergreifen und meisterhaft.


Tina Scheidt

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Dem ist absolut nichts hinzuzufügen, besser hätte ich es selbst nicht in Worte ausdrücken können.


Sebastian Klausner

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6.5Ganz gut

Die fabelhaft gespielte wie gefilmte Tragikomödie The King’s Speech ist die glorifizierende Wiederaufarbeitung einer mythischen Vergangenheit des britischen Königshaus. In Stagnation verharrend revolutioniert dieser Film nichts – und revoltiert noch weniger. Zu großen Teilen von den beiden britischen Schauspielgrößen getragen ist der Feel-Good-Movie in erster Linie klassisch, glatt und nach dem Oscar-Rausch wieder vergessbar.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Ein Mikrofon. Die Menge tobt, der zukünftige König aber stottert: KING‘S SPEECH startet so, wie Filme in jüngerer Vergangenheit eben starten, wenn sie solche Aufsteiger- und Bewältigungs-Geschichtlein erzählen möchten - mit szenischem Einstieg und großer Geste bei der Erläuterung des nun zu behandelnden Problems.

Auch in den darauffolgenden 116 Minuten wird dann viel über Sprachbarrieren und die Rolle des Königs geredet, und letztlich doch gar nichts dazu erzählt: So sehr sich Hoopers Film darum bemüht, die Zwänge seines Szenarios hinter sich zu lassen, und nicht den Weg über Ausstattung, sondern klassische Erzählung bemüht - sein Ansatz bleibt bloße Behauptung: KING‘S SPEECH interessiert sich für die Monarchie als solches ebenso wenig, wie für das Stottern, sondern ist im Grunde seines Herzens doch nur der banal ausbuchstabierte Archetyp jener abgegriffenen Emanzipationsparabel, die das Kino immer wieder neu für sich entdeckt.

In ebenso klaren, wie auch naiven Bildern…

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Hitmanski

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Das ist irgendwie alles verklärend, was du da erzählst: Die klitzekleinen Seitenhiebe auf die Royals können niemals die nahezu rekationäre Grundhaltung des Films zur Monarchie aushebeln; womit wir eben beim Punkt sind: "Unterhaltungsfilm" verträgt sich nicht mit dem heiklen Stoff, aus dem er gestrickt ist.

""zum Vorteil des Volkes gereichte und diesem Kraft verlieh." / "hat einfach nur das getan, was getan werden mußte, und zwar im Endeffekt das richtige" / "The King´s Speech für alle reellen Beteiligten und auch heute Angehörigen der Monarchie innere Konfliktbewältigung". Genau diese Sätze entlarven den Film in seinem bedenklichen Anliegen: Reinwaschung einer undemokratischen Struktur durch systematische Zentrierung auf Unterhaltung und gleichzeitiger Auslöschung von komplexen historischen Zusammenhängen; so wird der Film großteils rezipiert, und das ist...ätzend.


Hitmanski

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Das dreht sich (wie so oft) im Kreis.
Der Film ist nicht neutral, er ist größtenteils planlos - weshalb ich ihm sein problematisches Verhältnis zur Krone auch gar nicht direkt vorwerfe, obwohl er eine solche Lesart zumindest unbewusst mehr als herauf beschwört.
Ganz sicher ist er aber nicht an einer Auseinandersetzung oder Aufarbeitung mit den "Sünden" (?!) seines Landes interessiert, dazu müsste er diese globale Dimension ja überhaupt erst zulassen, was aber angesichts der herzigen Männerfreundschaft mit der sich der Film hauptsächlich beschäftigt, überhaupt nicht stattfindet.
Der Film gipfelt in einer Schlusseinstellung, in der der König als nun erstarkter und endlich handlungsfähiger Monarch das Volk auf den Krieg einschwört - das ist Allmachtsphantasie in seiner reinsten Form, und keinerlei kritische Auseinandersetzung. Nicht zuletzt die Tatsache, dass sich der Film innerhalb der Königsfamilie großer Beliebtheit erfreut, sagt viel über seinen Standpunkt und dessen Wert aus...

Und "Konfliktbereinigung" ist genau das, was es bedeutet: Die Bereinigung eines Stoffes um seine Konflikte und Ambivalenzen - dass kann man jetzt im Rahmen des Unterhaltungskonzepts legitimieren, oder eben nicht, so einfach ist das.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] In "The King’s Speech" geht es zunächst einmal um die Thronfolge von King George V. und den Amtsantritt seines jüngsten Sohnes nach dessen Tod, aber der Film erzählt statt vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, den politischen Umbrüchen im Königshaus oder anderer relevanter Dinge lieber eine Geschichte davon, wie es George VI. gelang, eine relativ stotterfreie Rede zu halten. Das folgt in erster Linie einer typischen Lehrer-Schüler-Dramaturgie, hier einmal zwischen sanftmütigem Logopäden und König in spe. Der gedeihende Lernerfolg wird, wenn sich nicht gerade die bewährte Schuss-Gegenschuss-Didaktik der Filmhochschule dazwischen drängt, in verlotterten Montagen erzählt, denn so formschön kann schweißtreibende Zeit nur im Kino vergänglich gemacht werden. Irgendwann schließlich wird ersichtlich, was der Film anfänglich wenig diffizil ohnehin schon Einstellung für Einstellung kolportierte: Des Königs Stimmbänder wurden einzig durch die unbarmherzigen Korsettschnüre britischer Adelsmeriten verengt – ein Glück also, dass Colin Firth seinen stotternden King George gleich zu Beginn als stocksteifen Tunichtgut exponieren muss, dem jede noble Geste einen Krampf ins Gesicht drückt. [...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 64 Antworten

Hitmanski

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Irgendwie hab' ich den Trend verpasst, der festlegt, dass jedes dritte Substantiv in solch stylischen Anführungszeichen zu stehen hat.
btw: 87. "Antwort".


sebastian.boehler

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Mir gefällt die Kritik nicht. Sie ist zwar gut geschrieben und man versteht, was du zu bemängeln hast, allerdings halte ich die Kritikpunkte z.T. für ungerechtfertigt.


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]In Firth‘ und Rushs gemeinsamen Szenen gehört „The King’s Speech“ ohne Zweifel zu den besten Filmen des Jahres 2010, ohne Übertreibung kann man ihn von der Leistung seiner überragenden Hauptdarsteller her sogar zu den besten der vergangenen Dekade zählen. Und das, obwohl der Film die beiden nicht in der vorteilhafteren Duellkonstellation zeigt (wie zum Beispiel Michael Sheen und Frank Langella in „Frost/Nixon“), sondern behutsam eine unsentimentale, dafür berührende Freundschaft aufbaut. Deren Stationen man während der fast zweistündigen Laufzeit allerdings fast nach Minutenzahl voraussagen kann. Da die Zwischenräume zudem mit nicht wirklich interessanten Nebenfiguren und teils sehr gestreckter monarchischer Langatmigkeit gefüllt sind, ist „The King’s Speech“ dann ‚nur‘ ein guter, kein großartiger Film, kein Meisterwerk. Wenn im Angesicht des Zweiten Weltkrieges ein König zu seiner Stimme findet und er damit vor dem Hintergrund der bevorstehenden Gräuel einen persönlichen, vom Volk gefeierten Triumpf erringt, dann ist das zwar durchaus bewegend, es verdeutlicht aber auch den Anekdotencharakter des Films. An einer Stelle sehen sich Bertie und Familie eine Übertragung des große Reden schwingenden Adolf Hitler an. »What’s he saying?« fragt seine Tochter. »I don’t know«, antwortet Bertie. »but… he seems to be saying it rather well.«. Banalisiert, könnte man das nennen. Sympathisch unaufgeregt trifft’s aber besser[...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Firths Darbietung als Stotterer ist so authentisch, dass man fast vergisst, wie viel schauspielerisches Können da eigentlich drin steckt. Auffälliger ist der Aspekt des verunsicherten Thronfolgers, und durch die Kombination aus beidem entsteht schließlich der Schauspiel-Hit, glänzend ergänzt durch den charismatischen Geoffrey Rush. Daneben bleibt „The King’s Speech“ bis auf ein recht fesselndes Finale eher nüchtern, einfach gepflegt inszeniert, mit ein bisschen Drama hier, ein bisschen Schmunzeln da, edel-unterhaltsam, ohne dass da plötzlich etwas vom Hocker reißt. „The King’s Speech“ ist weitgehend überraschungsfrei und spielt historische Ereignisse zugunsten privater Beziehungsportraits herunter. Was aber bleibt, ist eine hübsche Geschichte, ein Schauspielerfilm, wo Herz und Technik auf die feine englische Art ineinandergreifen.

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Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Logue: Bitte tun Sie das nicht.
König George VI: Wie bitte?
Logue: Ich denke das Rauchen wird sie umbringen.
König George VI: Mein Ärzte sagen das entspannt die Lunge.
Logue: Dann sind sie Idioten.
König George VI: Sie wurden alle geadelt.
Logue: Das macht es dann amtlich.

Es ist auch amtlich, dass "The King's Speech" einer der gelungensten Filme der letzten Jahre ist. Der Film bedeutet teilnehmen zu dürfen an zwei besonderen Stunden Situationskomik, Drama, Schauspielkunst, Musik und Filmedrehen der alten Schule. All das kombiniert zu einer spannenden Geschichtsstunde der etwas anderen Art. Und die Briten beweisen damit nach "Abbitte" erneut, dass auch sie sich noch immer zu den hervorragendsten Filmnationen zählen dürfen.
Zum Inhalt: Tom Hooper erzählt in wunderschön eingefangenen Bildern die Geschichte des stotternden Herzogs von York, der aufgrund seines Sprachproblems einen Sprachdoktor aufsuchen muss. Und…







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Le Samourai

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sehr schön! ;) lass mal ne petition aufsetzen!


Fatzenbolt

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Ffff... Fornication?


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Das eigentliche Glanzstück des Film ist der perfekte Auftritt von Colin Firth, der in jeder Situation außerordentlich präsent ist und sich in seiner Rolle kaum verzettelt. Sein Stottern ist niemals überzogen und erscheint auch nie aufgesetzt. [...] Colin Firth ist einer der Anwärter auf einen Oscar.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.0Herausragend

filminformer-Filmtipp Februar 2011: Als Experten für aufwändige historische Stoffe wiesen den britischen Regisseur Tom Hooper ("The Damned United") bereits preisgekrönte Fernsehproduktionen wie "Elizabeth I." oder "John Adams" aus. Doch mit seinem zweiten Kinofilm THE KING'S SPEECH gelingt ihm nun ein Meisterwerk, wie man es im Kino nicht alle Tage zu sehen bekommt. Die bei den Festivals von Telluride, Toronto und London gefeierte und auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei höchst unterschiedlichen Männern brilliert dabei mit eleganten Bildern ebenso wie mit geschliffenen Dialogen, vor allem jedoch mit jeder Menge Witz und Menschlichkeit. Mit seinem wirklich hervorragenden Spiel hat der bereits im letzten Jahr für den Oscar nominierte Colin Firth ("A Single Man") nicht nur den Golden Globe gewonnen, sondern ist der heißeste...

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Tom Hooper liefert weit mehr als gediegenes Kostümdrama für hartgesottene Anglophile. Jede Szene sprüht vor visuellem Einfallsreichtum; die Dialoge, dafür sorgt schon Bertie, sprengen den Rahmen üblicher Konversation – nicht von ungefähr sucht Hooper immer wieder die ästhetische Form des Stummfilms. Und wenn das patriotische Pathos zur großen Kriegseintrittsrede [...] bedenklich anschwillt, so gilt die ganze Aufmerksamkeit doch einem Mann, der den ganzen Zauber gar nicht wollte. George VI. spricht nicht nur zu seinem Volk und für die britische Krone, er spricht für alle Schüchternen dieser Welt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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9.5Herausragend

Regisseur Tom Hooper, der schon einen großartigen Fernseh-Zweiteiler über Elizabeth I. (mit Helen Mirren in der Hauptrolle) ablieferte, ist mit The King's Speech ein Film gelungen, an dem einfach alles stimmt - von der überraschenden Geschichte über die grandios besetzten Hauptrollen bis hin zu den Nebenfiguren.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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9.0Herausragend

Die vielen Preise und Oscar-Nominierungen haben ausnahmsweise mal recht: Man weiß garn nicht, wo die Begeisterung für den wunderbaren, ausgezeichneten, in jeder Hinsicht gelungenen King's Speech ansetzen soll. Vielleicht damit, dass die sehr ausdrucksstarken Bilder mehr bieten als bei einem Oscar-Wohlfühl-Sieger üblich.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Die Rolle des blaublütigen Patienten steht Colin Firth genauso gut wie die detailgetreuen Kostüme [...]: Als prinzipientreuen, stets ein wenig steifen Gentleman lernt das Publikum den späteren König kennen. [...] Solch leicht elitären Figuren noch verletzliche, unaufdringlich sympathische Züge zu verleihen, ist eine Kunst, die Colin Firth über die Jahre so weit perfektionierte, dass das Rollenprofil eigentlich den Namen des Briten verdient hätte.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.5Herausragend

„The King's Speech“ ist vor allem ein Schauspieler-Film: Firths zurückgenommenes Spiel hat ihm nicht nur einen „Golden Globe“ und den diesjährigen britischen BAFTA-Preis eingebracht. Darüber hinaus gilt er als aussichtsreicher Anwärter auf den Oscar. Rush stellt den legeren, aber in seinen Methoden („My castle, my rules“) sehr fordernden Australier nicht nur mit viel Verve, sondern insbesondere auch mit bestimmender Körpersprache dar. Bonham Carter zeigt nach exzentrischen Rollen als zukünftige „Queen Mum“ einen wohltuenden Minimalismus, der sich in kleinen Gesten ausdrückt. Lediglich Timothy Spall chargiert als Winston Churchill übermäßig – er tritt glücklicherweise in wenigen Szenen auf.
Der ansprechende Gesamteindruck wird durch das stimmige Produktionsdesign von der Frisur und den Kleidern von Bonham Carter bis etwa den Aufzug in der Praxis des Sprachtherapeuten unterstrichen. Dazu trägt ganz besonders auch der mit klassischen Kompositionen ergänzte Soundtrack von Alexandre Desplat bei: Dass er beispielsweise die Ansprache vom 3. September 1939 mit dem zweiten Satz von Beethovens siebter Sinfonie unterlegt, betont den Glauben an „das andere Deutschland“.
Am Sonntagabend wurde „The King's Speech“ mit sieben britischen Filmpreisen, darunter als „Bester Film“, ausgezeichnet. Mit insgesamt zwölf Nominierungen gilt Tom Hoopers Film als der große Favorit für die diesjährige Oscarverleihung. Ganz gleich, wie viele Statuetten er dann am 27. Februar gewinnt, eines steht jetzt schon fest: „The King's Speech“ ist ohne Zweifel einer der Höhepunkte des Kinojahres

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Alle Kritiken (35)


Kommentare (214) — Film: The King's Speech - Die Rede des Königs


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Croton

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Bewertung7.5Sehenswert

So nach langer Zeit habe ich mich mal wieder den bewegten Bildern hingegeben... und dieser Film ist der richtige Einstieg, wenn man sich länger nicht mit dem Medium Film beschäftigt hat. Sehr ruhig wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich nur eine kleine Erzählung über einen bedauernswerten Mann ist, der über Anforderungen seines Lebens sprachlos geworden ist. Groß wird die Geschichte nur durch die realen historischen Motive, auf der sie beruht.

Der Herzog von York wird glaubhaft dargestellt von Colin Firth, dem man die innere Zerrissenheit zwischen der Verantwortung und seinem Traum ein einfaches Leben, und nicht das eines Königs führen zu wollen, jederzeit abnimmt. Geoffrey Rush als berufener Sprachtherapeut ist auch gut anzusehen, auch wenn sein Spiel manchmal etwas facettenarm erscheint. Die später als Queen Mum bekannte und beliebte Herzogin von York kann man wohl nur so positiv darstellen ohne das ganze Commonwealth gegen sich aufzubringen. Die Leistung von Helena Bonham Carter ist solide und sehr sympathisch, aber irgendwie steht das Drehbuch ihrer Glaubwürdigkeit entgegen.

Solide ist auch der beste Ausdruck, der mir zu diesem Film einfällt. Er ist schön gemacht, man geht in der Geschichte auf und die wenigen Längen werden durch den Bezug zur Realität gut überbrückt. Man fragt sich unwillkürlich, wo die Royals "wirklich" porträtiert sind und ab wo die Phantasie des Drehbuchautors beginnt.

Insgesamt wurde ich gut unterhalten und habe sowohl mit Bertie gelitten, als auch Lionel bewundert. Den Hype um diesen Film kann ich jedoch, abgesehen vom geschickt gewählten Sujet, nicht wirklich nachvollziehen. Ein großer Film ist das für mich nicht, auch kein großer kleiner Film, es ist einfach nur ein guter kleiner Film - Aber das reicht allemal für zwei Stunden Unterhaltung.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film über einen Menschen mit Problemen, der jedoch im Laufe des Films lernt damit umzugehen und trotzdem respektiert zu werden. Colin Firth in seiner besten Rolle(obwohl ich ihn ja als Lord Henry Wotton einmalig fand) und jede menge anrührende und witzige Momente. Leider hat der Film schon so seine Längen, dennoch ist der Film sehr gut gespielt und sympathisch. Nur für meinen Geschmack passierte etwas zu wenig. Ich könnte mir den Film jetzt nicht unbedingt immer wieder ansehen, aber es gab weitaus schlimmere Filme die den Oscar gekriegt haben. "The King´s Speech" hatte schon irgendwie was.

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Amlor

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Bewertung9.0Herausragend

Um es klar zu sagen: Der Film wird nicht unbedingt für jeden etwas sein. Nicht, dass man ihm nicht folgen kann und er extrem hohe Ansprüche stellt; das dann auch nicht. Man muss sich aber schon ziemlich auf ihn einlassen. Man darf jetzt auch nicht historisch die extremen Aufschlüsselungen einzelner Gegebenheiten erwarten. Allgemein ist es ein kleiner Film, der auch gut und gerne mit seinem Umfang als Theaterstück dienlich sein könnte.
Dieser Umfang reicht aber. Wer sich auf den Film einlässt wird viel Herz und auch eine gute Portion Humor erhalten - gepaart mit einer mehr als soliden Schauspilerischen Leistung.

Ich selbst habe mich schwer getan, den Film überhaupt zu gucken, da ich einen überzogenen Hype befürchtet hatte. Mit einem recht mulmigen Gefühl habe ich den Film dann - bewusst erst nach dem Abflauen des entsprechendem Hypes - doch irendwann an gemacht...... und wurde mehr als positiv überrascht. Neben der hochklassigen Besetzung und einer immer sehr ansprechenden Szenarie konnte ich im einen oder anderem Moment auch herzlich lachen und wurde von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten.

Man muss diese Art von Filmen aber mögen. Actionjunkies können den Film sicher nicht mehr als 2-3 Punkte geben. Auch, wer (aus welchen Gründen auch immer) dem Film nicht folgen will und nur leichte Unterhaltung sucht, wird dem Film sicher nicht mehr als 6 Punkte geben können. Interessierte Liebhaber werden aber ein Film von 7+ Punkten vorfinden und ihn sicher auch ein 2. oder 3. mal anschauen - evt. auch im Original... auch wenn die deutsche Übersetzung sehr gelungen und sicher mehr als ausreichend ist.

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123Filmfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Ein hervorragender Film, der vor allem durch die brillianten Schauspieler hervorsticht. Besonders gelungen finde ich das Tom Hopper auf die richtige Besetzung aus den richtigen Ländern setzt. Colin Firth und Helena Bonham Carter als Teil der britischen Königsfamilie und Geoffrey Rush als australischer Sprachtherapeut mit abstrusen Techniken. Dieser Film faszinierd von Anfang bis Ende und versetzt einen richtig in das britische Königshaus.
PS: Unbedingt im Englischen schauen. Auch wenn ich dieses mal auch von der Deutschen Syncro sehr zufrieden war, ist die englische Fassung mit den verschiedenen Akzenten nochmal tausendmal besser.

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Disintegration.Yue

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Ich hätte es nicht besser sagen können. :)


Harvey Specter

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Bewertung4.0Uninteressant

Hier! Ich bin einer von den wenigen die den Film nicht so toll fanden. Sorry, aber ich fand ihn einfach für mich persönlich nicht ansprechend. Wollte aber natürlich wissen, was der ganze Hype um den Film so sollte. Mein Gefühl während des Films war einfach so, wenn die nächste Szene wieder so öde wird schalt ich ab. Hab ich dann aber nicht gemacht, um den Film im Ganzen eine Chance zugeben. Es ist ganz klar Geschmacksache und definitiv nicht meiner.

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Harvey Specter

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Danke. Die Macher können schließlich nicht jeden Geschmack treffen.


moviereporter

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der film ist völlig überbewertet....


cfkane

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film mit sehr guten Schauspielern.
Colin Firth spielt herausragend. Als Stotterer fand ich seine Darstellung ehrlich, keine Beschönigung, keine Dramatisierung.
Sein König (in spe) zeigt glaubhaft und einfühlsam einen zerrissenen Menschen, der quasi vor Kafkas Tor, vor seinem Tor steht und sich nicht traut einzutreten. Der hofft und verzweifelt, energisch übt und wieder resigniert, der sensibel ist, der sich fürchtet, nicht zu genügen, und doch der ist, der die Kraft hat, Privatleben und Krone zu vereinen, der die Integrität und Glaubwürdigkeit besitzt, den Menschen in England und dem weltweiten Empire Hoffnung und Halt zu geben, in der Zeit, als das große Morden beginnt. Sein (scheinbar) stärkerer Bruder, der ihn auch jetzt noch hänselt, schafft es nicht.

Sehr beeindruckt hat mich auch Helena Bonham Carter als seine Frau, ohne deren unglaublich große Liebe, Verständnis, Einfühlsamkeit, Energie und Unterstützung er es wohl nicht geschafft hätte.

Etwas blasser bleibt Geoffrey Rush als unkonventioneller Australier, der immer mal wieder die Regeln bricht und damit den König in Bewegung bringt und die Dinge wieder in den Fokus rückt, auf die es wirklich ankommt.

Neben der (leider etwas vage bleibenden) Befreiung des Königs aus seinem Netz von Ängsten schneidet der Film noch etliche andere Themen an:
Generationsübergabe in Familien im Allgemeinen und der englischen Königsfamilie im Besonderen.
Das Leben in England und am englischen Hofe in den 30er Jahren (z.B. Erwehrung gegenüber schleimenden Bischöfen).
Die geschichtlich spannende Vorkriegszeit aus britischer Sicht, die Wirrungen der Politik und Zeitgenossen, besonders der knarrige Churchill.

Die vielen spannenden Themen sind aber auch gleichzeitig das Problem des Films. Er kann sich für keines richtig entscheiden. So bleibt ein etwas unbefriedigendes Gefühl der Oberflächlichkeit - neben vielen positiven Gefühlen, denn der Film erzählt hauptsächlich von der Kraft der Liebe und des Vertrauens, in sich selbst und andere.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin tatsächlich sprachlos und das nicht, weil ich ansonsten anfange zu stottern, sondern weil dieser Film wirklich großartig ist. Oscar-Kandidaten sind ja immer so eine Sache für sich, selten überzeugen sie mich auf ganzer Linie, doch 'The King‘s Speech' darf sich gerne den Titel "Bester Film" auf sein Cover schreiben. Colin Firth als stotternder König in Spe spielt absolut sehenswert und wird durch seine bezaubernde Gattin Helena Bonham Carter nahezu genüsslich leichtfüßig ergänzt. Doch das wahre Highlight ist hier eindeutig Geoffrey Rush, der den Oscar eben leider nicht bekommen hat. Er agiert als Sprachtrainer mit den besonderen Methoden und verzaubert dabei mit jedem Satz, jedem Lächeln und jeder Geste. "Warum sollte ich meine Zeit damit verschwenden? - Weil ich etwas zu sagen habe. - Ja, das haben Sie!" Das Ende kommt irgendwie plötzlich, denn der Film vergeht wie im Flug. Ein rundum gelungener Streifen, den man gesehen haben sollte, ausgezeichnet.

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Kamell

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei mir war's nicht Mutters Geldbeutel, sondern Freundins berlinbourgoiser-total-kapitalstisch-technischfreakiger Digitalfernseher, der mich unverhofft bekehrte (siehe Comment LaBardot unten). Und es stimmt, filmisch ist da nichts dran, was meine anvisierte 9-Punkte-Wertung hätte rechtfertigen können, nur die Begeisterung ... und mal wieder die Musik.
Abgesehen davon, dass der zweite Satz der 7. Beethovenschen Symphonie mich schon immer aus dem Häuschen brachte und ausgerechnet Mozarts "Le nozze di figaro" meine Lieblingsoper ist, womit gleich zwei tragende musikalische Motive eine Leitfunktion in dem Film haben, ist die Musikregie in des Königs Rede politisch umwerfend.
Es wird nämlich ++++Spoiler++++ die Kriegserklärung mit einem Stück Musikgeschichte verbunden, die jenseits nationaler Ranküne die Tragik des Krieges kommentiert und eine Verneigung vor der Kultur des Feindes ist. Die Kriegserklärung gilt Deutschland, dazu gibt der Trauermarsch eines deutschen Komponisten mit der dazuzudenkenden Litanei "Sancta Maria, ora pro nobis" den Takt vor. Ich war wie elektrisiert von dieser Dramaturgie der Versöhnung. Krieg ist eine menschliche Tragödie, sie vernichtet neben Leben im Wesentlichen Kultur - ist der Subtext. ++++SpoilerEnde+++++
Und das ist garantiert kein Zufall, zum einen gäbe es jede Menge andere geeignete auswählbare Musikliteratur und zum anderen war schon der Einsatz von "Figaros Hochzeit" offensichtlich bewusst gewählt. Was in der Oper verhandelt wird, beruht auf den gesellschaftlichen Verhältnissen des 18. Jahrhunderts, die sich in der Begegnung zwischen Königshaus und bürgerlichem Sprachtherapeuten wiederholen. Während in den alten monarchischen Systemen die Barbiere dafür Sorge tragen mussten, dass die Adelspolitik geschmiert läuft, müssen es im 20. Jahrhundert eben Therapeuten (etwas verknappt gesagt). Jedenfalls aus musikalischer Sicht perfektes Timing und erstaunlich versöhnlicher Unterton, von den Briten.

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Otto Normal

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ein sehr kleiner Film, aber perfekt durchdesignt von vorne bis hinten. Gut!

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Weltensegler

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr solides Historienfilmchen, dass von Colin Firth und Geoffrey Rush gut getragen wird. Handlung ist nun wirklich mehr als überschaubar, tatsächlich geht es um das Stottern von Bertie (bzw. später dann George VI) und eben das öffentliche Sprechen. War ganz stimmig vorgetragen, aber blieb dann doch ohne Highlights, sehr gradlinig, angenehm anzusehen, für mich ist "The King's Speech" nicht der Kracher für den ihn viele halten. Trotzdem freue ich mich über den Erfolg eines solchen Filmes, der wie ich finde nicht wirklich ein massenkompatibles Thema an die Massen gebracht hat - in heutigen Zeiten löblich, mit so einem originellen Stoff einen Film zu machen.

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Gogox

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Bewertung7.5Sehenswert

Mehr Historie bitte sonst aber gut

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Ener

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Bewertung9.0Herausragend

Wie gemacht für einen gemächlichen Filmabend. Ich kann nur spekulieren, da mich Königshäuser generell null Bohne interessieren, einiges scheint mir zwar etwas zu "spektakulär" (ich will nicht sagen falsch) dargestellt zu sein, damit es eine stärkere Filmwirkung erzeugt, sei es aber drum. Ein biografisches Drama, daß hervorragend leicht im Magen liegt, zu keiner Zeit schwerfällig oder langatmig wirkt, aber auch nicht zuuuu seicht, oder nach besonders anspruchsvollem Zusehen verlangt. Fast eine Art Forrest Gump in komplett anderen Gewändern. Eindeutig der Kategorie Filmen zuzuzählen, die ihre Protagonisten ruhig etwas länger abbilden könnten, obwohl die hauptsächliche Geschichte erzählt ist. Summa summarum sehr schön, hat das Zeug zum modernen Klassiker.

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Tautou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spoiler - "Scheiße. Scheiße. Scheiße. Scheiße. Scheiß, Scheiß-Scheiße. Scheiße. Scheiße. Scheiße. Fick. Fick. Fick. Fick. Fickenfurz. Fick. Furz und Pisse. Pisse. Pisse. Pissedie-Pissedie-Fickfurz-Arsch. Pimmel. Pimmel. Ficken. Scheiße. Scheiße. Schwanz. Ficken. Scheiße und Schwanz. Und Titten." - Spoiler Ende.

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Iceman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film hat mich gepackt und gefesselt.

Ich kannte diese Geschichte nicht. Tragisch, dramatisch, traurig, beklemmend und doch herzergreifend.

Hervorragend gespielt und wunderschön gefilmt.

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lisa.von.maria

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist der Moment, wenn Prince Albert vor diesem Mikrofon steht und seine stotternde, abgebrochene Stimme dem Publikum bei der British Empire Exihibition in den Ohren hallt, wo ich mich in den Film verliebt habe. Wer hat nicht genauso viel Angst vor diesem teuflisch leuchtenden roten Lampe gehabt wie Albert und hat praktisch die eigenen Worte auf der Zunge gespürt, die einem nicht über die Lippen kommen?
Es ist die Tatsache, dass der Film kein großes Aufhebens um alles macht, der ihn so einzigartig macht. Wir sehen keine royalen Empfänge, kein theatralisches vom Balkon winken; wir sehen diesen einfachen Mann, der sich mit seinem tyrannischen Vater und dem selbstgefälligen Bruder in aller Stille und Würde rumschlagen muss. Dabei will er gar nichts außer seiner Familie und seiner Ruhe. Dazu die wundervolle sanfte Musik mit der perfektesten Auswahl an klassischen Stücken (Beethoven 7 und Hochzeit des Figaro: Einfach einmalig.)
Natürlich wäre der ganze Film nichts ohne Colin Firth (wohlverdienter Oskar), Helena Bonham Carter und dem herrlich schrulligen Geoffrey Rush. Allein der Ton und die perfekte Imitation dieses künstliches RPs machen den Film zum Augen-, Ohren- und Gefühlserlebnis. God save the King!

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Mr.Bungle

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja^^...

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TheNumber

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Bewertung9.0Herausragend

Super Film, hat die meisten seiner Oscars zurecht bekommen. Grandiose Schauspielleistungen von Geoffrey Rush sowie Colin Firth, der das Stottern einfach so authentisch rüberbringt.(Auch in der deutschen Synchro kommt das ganz gut rüber, finde ich). Ich war zuvor etwas abgeschreckt von der ganzen Thematik und dem Setting, aber der Film ist einfach nur kurzweilig und empfehlenswert.

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AgentGuhl86

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man sich einen Film in dem Bewusstsein anschaut, dass es sich hier um einen Oscar-gekrönten "Besten Film" handelt, schnellen die Erwartungen in astronomische Höhen. "The King's Speech" wird dem aber sehr gerecht, jedoch nicht wegen einer tollen ausgefeilten Story. Es ist das großartige Zusammenspiel zwischen Colin Firth als King George und dem unkonventionellen Sprachtherapeuten Lionel - gespielt von Geoffrey Rush. Das Gefühl, das ich in erster Linie hatte, war ein starkes Mitgefühl für einen aufrichtigen König, der um Anerkennung und um die Macht seiner Stimme kämpft. Es ist keine große Geschichte, aber eine sehr persönliche, die den Zuschauer unterhält und absolut emotional berührt.

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cecile

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film plätschert so vor sich her, groß passieren tut nichts. Eigentlich war alles liebevoll ausgewählt, die Schauspieler, das Setting, die Kostüme. Trotzdem ging mir nichts wirklich nahe. Ich war sogar ein wenig enttäuscht über Colin Firth.
Ist schon ein paar Monate her, dass ich den Film gesehen habe, und es sind kaum Erinnerungen verblieben. Dabei frag ich mich, was man hätte besser machen können, und kann nicht antworten.

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Tatarian Stallion

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön anzusehen, mehr aber auch nicht. Jedoch reicht sowas heutzutage schon für den Oscar - leider! The King's Speech ist durchaus ein sehenswerter Film. Colin Firth spielt den Stotterer exzellent, aber das war es dann auch schon. Der Film vermag es keine besondere Atmosphäre aufzubauen; ist simpel und grundsolide. Die Thematik ist durchaus interessant und das ist auch schon so ziemlich alles was den Film ausmacht. Oberflächlich betrachtet geht der Film ganz gut von statten, jedoch wäre ein kleines bisschen mehr Tiefgang in Bezug auf Königs George Stottern nicht verkehrt. Wie man erfährt, hatte sein Stottern einen psychosomatischen Grund beruhend aus der Kindheit. Davon erfährt man so gut wie nichts. Es wird lediglich erwähnt ohne weiter darauf einzugehen. So kriegen wir alle mehr oder weniger nur eine Lehrstunde wie man das Stottern überwindet.

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