The Missing

The Missing (2003), US
Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Western, Thriller, Kinostart 12.02.2004

5.2 Kritiker
17 Bewertungen
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6.5 Community
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28 Kommentare
The Missing - Bild 3903557
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von Ron Howard, mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett

New Mexico, 1886: Samuel Jones hat seine Familie vor Jahren im Stich gelassen, um mit den Apachen zu leben. Nun kehrt er nach Hause zurück, mit der Hoffnung, seiner Frau und seiner Tochter wieder etwas näher zu kommen. Doch wie sich herausstellt, ist seine Frau schon lange tot und seine inzwischen erwachsene Tochter Maggie hat weder Vergebung noch Zuneigung für ihn übrig. Als Maggies Tochter Lilly von einer brutalen Bande verschleppt wird, ist sie auf die Hilfe ihres entfremdeten Vaters angewiesen. In einem Wettlauf gegen die Zeit verfolgen sie gemeinsam die Spur der Entführer, die auf dem Weg zur mexikanischen Grenze sind und mit Lilly für immer zu verschwinden drohen.

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Kritiken (3) — Film: The Missing

The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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6.5Ganz gut

Als Fazit bleibt also zu sagen, dass „The Missing“ ein gutes, neuzeitliches Westernvergnügen bereithält, wenn man sich denn auf den etwas paranormalen Anstrich einlassen kann, aber leider stark an den unsymphatischen Charakteren und der nötigen Intensive krankt. Mag man jedoch weite Landschaftsaufnahmen, Indianer, Schießereien und neuzeitliche Genreproduktionen im Allgemeinen, so sollte man auf jeden Fall einmal einen Blick riskieren.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

THE MISSING von Ron Howard ist nach Kevin Costners OPEN RANGE der zweite Western, der binnen sehr kurzer Zeit ins deutsche Kino kommt. Ein prächtiges Hochlied auf das Genre. Weniger elegisch, auch weniger lahm als Costners Film ist THE MISSING dabei keine nostalgische Hommage an eine für alle Zeit vergangene Männerwelt, sondern ein ganz gegenwärtiger, zeitgemäßer Film: Ein Thriller mit Mystical-Touch, dabei fast ein "Post-Western", der jenseits von den Klassikern in der Nachfolge von Ford und Hawks auch vom Italo-Western gelernt hat, und ein düstereres, härteres, schmutzigeres aber wohl auch realistischeres Bild des Westens zeigt.

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Volker Gunske: tip Berlin Volker Gunske: tip Berlin

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6.0Ganz gut

Vielleicht wollte Minghella einfach den Erfolg von "Der englische Patient" wiederholen. Mit den gleichen Zutaten ­ Herzschmerz, Krieg und Krankenlager ­ sowie einem ausgewogenen Mischungsverhältnis von Gewalt und Liebe, damit keine Verluste bei der männlichen oder weiblichen Zielgruppe zu beklagen sind.

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Kommentare (25) — Film: The Missing

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Jolas

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Bewertung9.0Herausragend

Magischer Western der mich voll überrascht hat. Ein Brujo wie aus einer anderen Wirklichkeit, erschreckend brutal. Zugleich webt der Film sein ruhiges Drama über Entfremdung und Ungebundenheit zu einer großartigen Geschichte. Spannend bis zum Sieg über den Terror.

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sachsenkrieger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trotz genialer Schauspieler, ein kratzbürstiger Tommy Lee Jones und eine noch kratzbürstigere Cate Blanchett, hat mich irgendetwas gestört und ich weiß immer noch nicht was. Auf jeden Fall wird die Geschichte Amerikas in der Zeit der letzten Indianeraufstände ohne großen Pathos (mit einem Schuss Mystik) anhand des Schicksals einiger weniger gut dargestellt. Es gibt kein scharf abgegrenztes Gut oder Böse. Nicht nur den edlen Wilden bekommen wir zu sehen und erst recht nicht den toleranten, weltoffenen US-Amerikaner. Kurz und gut: The Missing reiht sich ein in die Riege der sehenswerten Western der letzten Jahre (True Grit, Seraphim Falls, Open Range etc.).

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ebda3522

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend und super Leistung von Cate Blanchett!

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Flominator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auf das Esoterikzeug hätte man verzichten können, sonst gute Unterhaltung.

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Marie6

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur hervorragend!!!!!!

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Missing

"The Missing" ist ein langsam beziehungsweise ruhig erzähltes, dramatisches, untypisches und brutales Westerndrama von Ron Howard aus dem Jahre 2003, das auf dem Roman "The Last Ride" von Thomas Eidson beruht. Außerdem wird es ohne große Sentimentalität erzählt und enthält interessante und mystische Elemente.

Die Handlung: New Mexiko 1885: Nach 20 Jahren kehrt der Fährtensucher Samuel Jones zu seiner Tochter Maggie zurück, um sich mit ihr zu versöhnen, weil er vor 20 Jahren die Familie verließ, um bei den Apachen leben zu können. Das nimmt Maggie ihm übel. Doch als ihre Tochter von Apachen entführt wird, bittet sie ihn, ihr zu helfen.

Als erstes verfügt der Film über eine fabelhafte Besetzung, die nicht nur den Western spielen, sondern auch den Western leben, angefangen bei einem großartigen Tommy Lee Jones als ergrauter und alter Fährtensucher Samuel und einer überragenden Cate Blanchett als dessen eigenwillige, vielleicht etwas unsympathisch wirkende, aber toughe Tochter Maggie. Neben ihnen glänzen noch Val Kilmer, Evan Rachel Wood und Aaron Eckhart.

Weiterhin ist die Regie hervorragend und die Handkamera exzellent, den sie erschaffen spektakuläre Aufnahmen in der schönen Naturkulisse.
Dazu sind die Charaktere modern, wie auch tiefgründig angelegt, die Dialoge kann man einfach als gut betiteln und der Score von James Horner ist exquisit .
Dennoch möchte ich hinzufügen, dass der Film meiner Meinung nach doch über einige Längen verfügt und er mich somit nicht über die ganze Laufzeit über fesseln konnte.

Unterm Strich lässt sich also sagen, dass "The Missing" ein gut fotografierter und grandios gespielter Western ist, der auf den Zuschauer eine gewisse Faszination ausübt.

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dominjen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich besser als" True Grit"

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter Western mit starken Darstellerleistungen.

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Moe Szyslak

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Bewertung9.0Herausragend

Mal ein etwas anderer Western: Eine Frau (klasse: Cate Blanchett) und ein alternder Indianer, der keiner ist (genial wie immer: Tommy Lee Jones) als Hauptdarsteller auf der Suche nach der Tochter bzw Enkelin, die von einem indianischen Hexer (unglaublich teuflisch) und dessen gemischten Söldnertruppe entführt worden ist, um nach Mexiko verkauft zu werden.
Western mit Horrormotiven und Familiendrama, angereichert mit krassen Szenen und einem kleinen Hauch für mehr Toleranz anderen Rassen gegenüber, zudem noch sehr spannend, überaus unterhalten und mit wie gesagt klasse Darstellern. Kurzum: Absolut sehenswerter Film

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Hobgoblin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eric Schweig macht diesen Western mit seiner herausragenden Darstellung der Rolle des Hexers Chidin zum Genuss!!

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein großartiges, sehr mystisches Western-Drama !!
Grandiose Naturaufnahmen und hervorragende Darsteller !!

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Obwohl man den Western immer wieder für tot erklärt kommen alle paar Jahre immer noch Genre Perlen auf die Leinwand. Das war zuletzt Todeszug nach Yuma und vor ein paar Jahren The Missing.
Der Film punktet mit schönen Naturaufnahmen, einer mitreißenden Story und Figuren die viel Tiefe besitzen. Das liegt natürlich auch an den grandiosen Darstellern die sich allesamt keine Fehltritte erlauben.
Insgesamt sehr überzeunder, mystisch angehauchter, Neuwestern

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König Leonidas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mystisch angehauchtes Western-Drama mit guten Darstellern,grandiosen Naturaufnahmen und einer spannend erzählten Geschichte...

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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ja es gibt sie noch, die guten, spannenden Spätwestern (2003). Ein komplexes Vater-Tochter Drama vor beeindruckender Kulisse. Tommy Lee Jones als Vater und Großvater, der noch wildwesttauglich ist und seine Enkelin aus den Händen von Mädchenhändlern befreit, zusammen mit seiner Tochter Kate Blanchett. Beide sind sehr überzeugend und gehen bis an den schauspielerischen Rand des möglichen. Die kreisende Kamera – oft aus der Luft oder dorthin aufsteigend – bringt tolle Einsichten. Dazu kommt noch als besondere Würze eine kleine Prise Schamanismus. Pralle Action wechselt gekonnt mit stillen, nachdenklichen Szenen und macht einen Aspekt des bitteren Endes erträglicher. Ja, das kann man sich anschauen.

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patcharisma

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Bewertung9.0Herausragend

Eine grosse & verkannte, mystische Parabel (unsere Lieblinge von TV-Spielfilm werfen ihm HokusPokus-Firlefanz vor); schleppend, staubig, brachial, allegorisch, teilweise schockierend brutal, extrem atmosphärisch & ganz wundervoll gespielt!

Einfach zu gut für eine Handvoll Dollars an der Kino-Kasse (der Film lief in Zürich gerade mal 2 schlappe Wochen)!

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MasterTNQ

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Bewertung5.5Geht so

Ich bin kein großer Freund Western. Umso überraschender ist es, dass dieser Streifen es doch tatsächlich geschafft hat mich zu packen. Das mag zum Großteil daran liegen, dass es sich hierbei nicht um einen klassischen Western handelt, sondern um einen recht eigenwilligen Film über Menschenhandel, familiäre Vergebung und spirituellen Glauben.

Die Story, die diesem Film zu Grunde liegt, ist nicht neu: Thomas Eidson lieferte die Romanvorlage "The Last Ride" bereits 1995. Umso verwunderlicher scheint es da, dass die Story eher eine der Schwächen dieses Filmes ist, denn in den zwei Stunden lässt es sich nicht vermeiden, dass stellenweise ein wenig Langeweile aufkommt. Diese bringen zwar die Story voran und/oder die Charaktere näher, aber stören insgesamt den Fluss des Filmes.

"The Missing" lebt viel mehr durch wirklich starke, landschaftliche Aufnahmen New Mexicos, brilliante Schauspielerleistungen und einen überaus guten Soundtrack. Letzterer kombiniert gekonnt klassische Orchesterklänge mit indianisch anmutenden Panflöten-Klängen und einem Hauch Elektronik.
Wunderbar stimmungsvoll kommt dementsprechend der gesamte Streifen daher.

Warum der Film hier auf Moviepilot aber irreführend auch unter der Kategorie Action geführt wird, ist mir ein Rätsel. Spannend mag der Film auch sein und es gibt auch einige Schusswechsel zu sehen, aber unter Action würde ich diesen Film nicht einmal einordnen, wenn ich ihn mir in dreifacher Geschwindigkeit ansehen würde. Dafür ist er einfach zu langsam und unbeweglich.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: Der Streifen ist eher ruhig gehalten und versucht große Emotionen zu Tage zu bringen, scheitert jedoch letzendlich an der nötigen Prise Tempo, die hier wirklich nicht geschadet hätte.

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alanger

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Bewertung7.0Sehenswert

spannend aber mit einer seltsam unbefriedigenden, unbeholfenen auflösung.

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

Schauspieler 1A, Story 0815.

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Salokin

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Film, aber wer einen klassischen Western erwartet wird enttäuscht.

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RaZer

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Bewertung5.0Geht so

Mäßig gelungener Western oder eher eine Art Western. Die Story ist im Grunde okay, auch wenn hier viele Klischees und Unwahrheiten verarbeitet werden. Ohne den gewohnt souveränen Tommy Lee Jones wäre der Film allerdings kaum auszuhalten. Blanchett gibt sich zwar alle Mühe, aber ihre Rolle ist viel zu nervig und unsympatisch. Überhaupt kann man keine große Sympathie zu den Charakteren aufbauen, die meisten handeln so naiv, dumm oder verborht, dass man ihnen fast den Tod wünscht. Ich glaube man merkt aber auch, dass ich kein großer Western-Freund bin.
Für mich nicht sonderlich empfehlenswert!

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