Trainspotting - Neue Helden

Trainspotting (1996), GB Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 15.08.1996

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von Danny Boyle, mit Ewan McGregor und Ewen Bremner

In Danny Boyles Tragi-Komödie Trainspotting müssen sich Ewan McGregor und seine Kumpels in der Londoner Junkie-Szene behaupten.

Mark (Ewan McGregor) ist ein Junkie. Sein Revier ist ein trister Teil Edinburghs, und sein grauer Alltag dreht sich von morgens bis abends um den nächsten Schuss. Irgendwann, so glaubt er, wird er einmal davon loskommen, aber mit kaputten Freunden wie Sick Boy (Jonny Lee Miller), Spud (Ewen Bremner) und Begbie (Robert Carlyle) ist daran gar nicht zu denken. Was immer er versucht, er scheitert kläglich, bis sich eines Tages die Chance seines Lebens bietet – in Form von zwei Kilo seines Lieblingspulvers allerfeinster Qualität.

Hintergrund & Infos zu Trainspotting
Trainspotting basiert auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh. 2002 erschien auch ein Nachfolgeroman zu Trainspotting, der von Danny Boyle unter dem Titel Porno ebenfalls verfilmt wird.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Trainspotting - Neue Helden

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

"Wer braucht Gründe, wenn man Heroin hat?"

Scheiß auf das stinkende Geld. Scheiß auf die reichen Flachwichser, die sich in ihren riesigen Büros tagtäglich die Ärsche plattsitzen. Scheiß auf den komfortablen Lifestyle, der alle deine Freunde und Bekannten beeindruckend wird. Scheiß auf die rosarote und breitgrinsende Familienidylle. Scheiß auf die eigene Existenz. Scheiß auf alles was du bist oder warst. Scheiß auf alles was du nie sein wirst und immer sein musst. Scheiß auf dein nutzloses Leben. Scheiß auf die ewige Liebe. Scheiß auf die grenzenlose Karrieregeilheit. Scheiß auf dich und auf alle anderen Menschen. Sei aber nicht so unglaublich dumm und scheiß auf "Trainspotting".

"Wir hätten sogar Vitamin C gespritzt, wenn es illegal wäre!"

Danny Boyle zieht uns mit "Trainspotting" in den versifften Drogensumpf von Edinburghs unterster Unterschicht. Hier torkeln perspektivlose Individuen ihrem Ende entgegen. Der nächste Schuss…

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten

Le Samourai

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Nicht, wenn du der letzte Mensch auf Erden wärst.


SoulReaver

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:D


Oceanic6: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

"This was to be my final hit, but let's be clear about this. There's final hits and final hits. What kind was this to be?"
'Trainspotting' ist ein Ausflug in die Welt der Drogen, welcher seinesgleichen sucht. Nicht so kindhaft wie 'Fear and Loathing in Las Vegas', nicht so pessimistisch wie 'Requiem for a dream', sondern ein Mix irgendwo zwischen den beiden. Ein Shake aus Ekel, Humor, Schocks, abgedrehten Junkies und tödlichen Kamerafahrten. 'Trainspotting' ist ein Anti-Drogen-Film, der einen in eine Lage versetzt, in der man nicht ganz weiss, was man gerade tun soll. Lachen? Kotzen? Die Augen schließen? Ja, Danny Boyle, von dem ich bisher nicht viel gehalten habe, hat mich mit diesem Streifen 100% von seinen Fähigkeiten überzeugt. Die Technik des Films ist unübetroffen, die Darsteller sind einsame Spitze, die Musikeinlagen sind schlichtweg genial. Was man letztendlich erleben darf ist ein 90-minütiger Weg in die Hölle und wieder hinaus. 'Trainspotting' ist ein Film, den jeder in seinem Leben gesehen haben sollte, denn realistischer hätte die Problematik des Drogenkonsums nicht dargestellt werden können. Der Film bedeutet den Durchbruch für Danny Boyle und für Ewan Mc Gregor, welcher hier ein brilliantes Schauspiel abliefert. Jede Sekunde lässt er uns hautnah an seinem Leben teilhaben. Man spürt seine Qualen, man freut sich mit ihm und man fühlt sich als Teil seiner Clique. Nun, schwer in Worte zu fassen ist dieser Film, aber lasst ihn mich anhand eines Zitates zusammenfassen: "Take the best orgasm you've ever had... multiply it by a thousand and you're still nowhere near..." Trainspotting!

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Oceanic6

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Ich danke euch beiden!


facepalm

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Dem schließe ich mich an, muss den auch mal sehen. Vor allem nach deinem Vergleich mit Tarantino ;)



Kommentare (161) — Film: Trainspotting - Neue Helden


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elmnope

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Bewertung9.0Herausragend

Trainspotting hat- entgegen dem deutschen Untertitel- eigentlich keine Helden zu bieten, sondern wahre Antihelden. Renton und seine Freunde sind keine tragischen "Opfer" der Drogen, noch wird deren Missbrauch hier romantisch verklärt.
Die Figuren grenzen sich absichtlich von der Gesellschaft ab- so sehr es nur geht. Das Heroin bedeutet dabei die maximale Abgrenzung; Renton und Co. scheißen auf alles und jeden, auch auf sich selbst und das geht mit Heroin am besten, wird aber auch durch Stehlen, Lügen und Arbeitslosigkeit unterstrichen.
Und das kann Spaß machen, genauso wie es grauenhafte Konsequenzen haben kann. Boyle hat einen Film über Drogenmissbrauch gemacht, der seinem Thema bemerkenswert ambivalent gegenübersteht- die Junkies werden nicht mehr oder weniger verurteilt, als die "normalen" Menschen um sie herum, die sich statt mit Drogen mit Alkohol, Medikamenten oder Fernsehen betäuben.
Und obwohl es genügend Gründe gibt, die Junkies im Film nicht zu mögen, sind sie eigentlich doch mehr oder weniger sympathisch.
Egal, ob du zu Ja zu einem pervers großen Fernseher sagst, Ja zur Zahnzusatzverischerung oder Ja zu hirnlähmenden Gameshows oder nicht... zu Trainspotting kann man auf jeden Fall Ja sagen- und das mit einem dicken Ausrufezeichen!

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Zak

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Bewertung9.0Herausragend

"Gib mir das Gewehr. Gib mir das Gewehr!" - "Sehen Sie diese Bestie? Haben Sie das Ziel anvisiert?" - "Haargenau, Miss Moneypenny. Diese Operation sollte uns nicht vor außergewöhnliche Probleme stellen."

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Penseur

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Trainspotting ist ein genialer Film. Er verbindet Drama mit ein paar witzigen Einlagen. Die Gedankengänge der Hauptperson, dem Junkie Mark Renton gespielt von Ewan McGregor, sind immer irgendwie interessant und zum schmunzeln. Die gesamte "Drogenclique" von Mark Renton ist ebenfalls sehr gut dargestellt und jede der Personen dieser Clique hat seine eigenen Macken, so wie man sich eine typische Gruppierung in der Drogenszene vorstellt. Im Film geht es hauptsächlich um die alltäglichen Probleme von Junkies, mitsamt der Beschaffungskriminalität und dem extremen Verlangen nach dem nächsten "Schuss". Gegen Ende des Films, wird der Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe gestellt und die Hauptperson Mark Renton entdeckt immer mehr, wer wahre Freunde sind und wer nicht. Der Film ist teils wirklich witzig gemacht, vergisst aber dabei nicht den ernsten Hintergrund des gesamten Themas. Man muss ihn auf jedenfall gesehen haben.

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt so mancherlei erinnerungswürdige Momente, die "Trainspotting" auf gewisse Weise einmalig machen, wie z.B. die legendäre Szene auf Schottlands vollgeschissenster Toilette, der kalte Entzug, der stümperhafte Drogendeal, der verschlingende Boden, die vollgekackte Bettdecke - Sarkasmus in Reinkultur! Einzig die Szene mit dem verstorbenen Baby, fällt da aus dem Rahmen - ein regelrechter Schlag in die Magengrube, von dem man sich immer wieder aufs Neue nur schwerlich erholt.

Prima Erzählweise, klasse Kameraarbeit und Robert Carlyle, Ewan McGregor sowie Ewen Bremner, sorgen mit ihrem Schauspiel für den entscheidenden Kick in Danny Boyles filmischen Drogenexzess.

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vanilla

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haha nicht zu vergessen das geniale Lied "born slippy" dazu;-))


cpt. chaos

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Echt großes Unterwasser-Kino! ;o)))


SalocinRocknRolla

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Bewertung9.0Herausragend

"Wir nahmen Morphin, Diamorphin, Cyklizin, Codein, Temazepam, Nitrazepam, Phenobarbital, Amylnitrit, Dextropropoxyphen, Methadon, Nalbuphin, Pethidin, Pentazocin, Buprenorphin, Dextromoramid, Clomethiazol. Scheiße, wir hätten sogar Vitamin C gespritzt, wenn es illegal gewesen wäre."

Zeitloses Meisterwerk aus der Drogenszene. Geiler Cast, überragender Soundtrack, geile Story, beeindruckende Schnitt und Kamera-Effekte, cooles Drehbuch und nen Haufen geiler Zitate. Immer wieder ein Genuss den Film zu sehen und das noch nach Jahren.

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pischti

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Steht bei mir seit Jahren im Regal ;) Seit dem Film würde ich niemandem am Essentisch ein Laken aus der Hand reißen ^^


SalocinRocknRolla

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:D


AJAY

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Bewertung9.0Herausragend

Sag ja zum Leben, sag Ja zum Job, sag ja zum Film.

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siltopian7

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

genialer film sehr lustig aber auch recht viel drama dabei
anti-drogen film mit schwarzem humor
kultstreifen!

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beast667

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Bewertung7.0Sehenswert

Warum immer Kultfilm? Das ist ein guter (Anti) Drogenfilm, mehr aber auch nicht....

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DieFilmguckerin

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Bewertung10.0Herausragend

Über so einen Kultfilm ist wahrscheinlich schon alles gesagt worden, deshalb muss ich an dieser Stelle eigentlich nicht mehr sagen als: Ein toller, wirklich sehenswerter Film. Selten so gelacht wie bei der Szene mit der Toilette (okay, erst gewürgt, dann gelacht).

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Einer Von Denen

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Kultfilm! ... Cast,Soundtrack,Stil... alles!

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A-Wax

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Bewertung5.0Geht so

Durchschnittliche Junkie-Story aus den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Kommen wir zu einer weiteren Episode von "Ich-kann-nicht-verstehen-was-andere-an-diesem-Film-so-toll-finden". Ich hab von jeher Probleme mit vielen britischen Filmen. Diese fast schon zwanghafte Überzeichnung der Charaktere finde ich zum Teil peinlich bis hin zu unglaublich lästig. Auch bei "Trainspotting" passiert genau das. Eine positive Überzeichnung von Figuren kann einen Film interessant und positiv "anders" werden lassen. In den meisten Produktionen von der Insel wird dieses Stilmittel aber so inflationär verwendet, dass ich aus dem Augen verdrehen nicht mehr rauskomme.

Ganz so schlimm ist es hier nicht und der Film hat auch sehr wohl einige positive Seiten. Hier wäre der durchaus starke Mittelteil mit dem kalten Entzug zu nennen und vor allem die schauspielerische Leistung eines damals noch sehr jungen Ewan McGregor.

Leider gibt es aber soviele total lachhafte Storyelemente (die kompletten ersten 30 Minuten, die "Entzugszeit" in London und vor allem der enorm schwachsinnige Deal mit dem daraus resultierenden Finale) die den Film aus meiner Sicht total zerstören und ihn einfach nur nervig werden lassen.

Ich scheine ein Sonderling zu sein, denn die meisten Leute finden den Film einsame Spitze, aber irgendwie catcht mich das in keinster Weise. Nichts für ungut, aber so gut wie überhaupt nicht mein Fall.

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Dr. Train Spotting

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Entweder du hast Trainspotting nicht verstanden oder du hast nicht die Erfahrung ihn verstehen zu können oder dein Hass auf die Menschen reicht nicht aus um Trainspotting nachzuvollziehen.
Trainspotting ist mein absoluter Liebling, weil es der ehrlichste Film aller Zeiten ist, weil Mark Renton jemand ist mit dem ich mich 100% identifizieren kann.


A-Wax

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In einem hast du vollkommen recht, mein Hass auf die Menschen reicht nicht aus, denn oh Wunder, ich empfinde keinen Hass gegenüber Menschen oder auch mir selber. Das ist aber auch nicht ganz das Thema.

Ich empfinde diese Überzeichnung bei der Charakterisierung der Figuren die bei vielen britischen Produktionen zu beobachten ist (und eben auch bei "Trainspotting") als ausgesprochen lästig und einfach nervig. So verhalten sich Menschen einfach nicht (zumindest nicht in der Welt in der ich lebe). Dadurch kann ich keinen Bezug zu den Figuren aufbauen und daher die schlechte Bewertung.

Ich verstehe dich aber natürlich, denn ich würde mindestens genauso reagieren wenn mir jemand die "Sopranos" mit 5,0 bewerten würde ;-). Das soll auch gar nicht die Qualität des Films schmälern, allerdings vermag ich diese Qualitäten nicht zu erkennen. Dies gelang mir zum Beispiel bei "Football Factory" auch nicht, allerdings habe ich den so richtig beschissen gefunden, weil ich den sogar für einigermaßen gefährlich halte.


pinkmanHIGH

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine ernste und krasse Sache in witziger Form gezeigt. Ich war ein bisschen schockiert das ich lachen musste obwohl es nix zu lachen gibt. Der Film zeigt die Drogensucht krasser als die meisten Filme. Dazu wird die Atmosphäre der 90er noch einmal durch die "trashige" Musik verstärkt. Alle Schauspieler machen einen sehr guten Job, vor allem Ewen Bremner. Nach 1 Stunde verliert der Film ein bisschen an seinem Glanz und ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Trotzdem ein Ausgezeichneter Film den ich jedem empfehlen kann.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung9.5Herausragend

Danny Boyle erschafft hier eine der realistischsten Bestandsaufnahmen der letzten "Lost Generation". Die britische Antwort auf "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Junge Menschen die in einer Zeit des Überflusses und der scheinbaren Freiheit aufwachsen um dann am "gedeckten Tisch" zu verhungern weil das kalte Pflaster ja sooo flauschig ist.... Kalt, dunkel, nackt und zynisch zeigt uns der hervorragende Cast wie die "schöne neue Zeit" aus emotional verwirrten Kindern degenerierte und desillusioierte Kaputte macht.

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MrZUPER

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heute endlich mal Trainspotting geguckt. Hatte ihn schon lange in meiner Sammlung, war aber irgendwie nie in der Stimmung ihn mir anzugucken...
Durch die guten Bewertung und einen gewissen Kult-Status hatte ich ziemlich hohe Erwartungen und wurde auch nicht enttäuscht. Der Film ist realistisch und ungeschönt. Allerdings war er zu seiner Zeit mit Sicherheit skandalöser als heute und hatte damals noch den Bonus des Tabu-Bruches. Der fällt heutzutage allerdings weg...

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ShayaNova

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Bewertung9.0Herausragend

neben "der ghostwriter" ewan mcgregors bester film.

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RalfAlfa

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"Big Fish" verdient auch Erwähnung!


Kvennskratti

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Ziemlich heftige Geschichte mit ueberraschenden Eregnissen. Trotzdem ein gutes Filmerlebnis, das Einblicke in eine Gesellschaft gibt, die man sich so nicht ertraeumen will...

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"Sag ja zum Leben, sag ja zum Job, sag ja zur Karriere, sag ja zur Familie.
Sag ja zu einem pervers großen Fernseher.
Sag ja zu Waschmaschinen, Autos, CD-Playern und elektrischen Dosenöffnern.
Sag ja zur Gesundheit, niedrigem Cholesterinspiegel und Zahnzusatzversicherung.
Sag ja zur Bausparkasse, sag ja zur ersten Eigentumswohnung, sag ja zu den richtigen Freunden.
Sag ja zur Freizeitkleidung mit passenden Koffern, sag ja zum dreiteiligen Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen.
Sag ja zu Do-it-yourself und dazu, auf Deiner Couch zu hocken und Dir hirnlähmende Gameshows reinzuziehen, und Dich dabei mit Scheiß Junk-Frass vollzustopfen.
Sag ja dazu, am Schluss vor Dich hinzuverwesen, Dich in einer elenden Bruchbude vollzupissen und den missratenen Ego-Ratten von Kindern, die Du gezeugt hast, damit sie Dich ersetzen, nur noch peinlich zu sein.
Sag ja zur Zukunft, sag ja zum Leben.
Aber warum sollte ich das machen?
Ich habe zum ja sagen nein gesagt.
Die Gründe?
Es gibt keine Gründe.
Wer braucht Gründe, wenn man Heroin hat?"

Das ist wohl DAS Zitat aus diesem großartigen Film, aus diesem Ausnahmefilm, aus diesem schlicht verdammt gutem Film.

Er hat grandiose, echte Schauspieler, keiner von ihnen ein echter Star (noch nicht), alle noch neu, unverbraucht und fresh.
Und sie alle spielen verbrauchte, im engeren Sinne unfreshe "Amarschtypen"...

Trainspotting war damals neu, anders, unkonventionell, eben unverbraucht, rotzig und baaaaam!

Was man ganz klar sagen muss: Das Buch "Trainspotting" von Irvine Welsh, ist eines der derbsten, heftigsten, vulgärsten, ehrlichsten, direktesten, miesesten (im Bezug auf Moral) Bücher die ich jemals las.
Ich kenne kaum (bis kein) Buch das auf einer Seite (fast egal auf welcher Seite) sooo viele Schimpfwörter präsentiert, ich kenne (kaum bis) kein Buch das so gemein, unflätig und misantrophisch ist...

Der Film blendet die ganz krassen Begebenheiten und Details fast (ziemlich) komplett aus und doch ist er eben so direkt, (positiv) stinkend und real.

Wenn er alles aus dem Buch zeigen würde, kaum einer hätte diese Geschichte verfolgt, KEIN Kino hätte ihn gezeigt, er wäre ganz sicher nicht was er Heute ist...

Und das ist Danny Boyles Verdienst:
Er strich hinaus, ergänzte, veränderte und brachte so diese Geschichte einem riesigen Publikum nahe.

Leicht kann man in diesem Film eine Glorifizierung seines Themas sehen und doch ist er es nicht:
Eigentlich ist er Gesellschaftskritik pur, in offener, ungeschönter Form, an sich ist er Fallbeispiel einer Welt, die kaum bis nicht ohne (Ersatz-) Drogen auszuhalten ist.

"Ich bin umringt von den Typen, die mir am nächsten stehen, aber ich hab mich noch nie so einsam gefühlt. In meinem ganzen Leben noch nicht."

Ein großer Film, in der tiefen Struktur (im Bezug auf die Vorlage) verändert, aber eben kongenial und auf eigene Weise transportiert, "überliefert", eben zugänglich gemacht worden...

-"Über was redet Ihr?"
-"Fußball. Und ihr?"
-"Shopping."

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Andy Dufresne

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Im Kopf hört man es eh, ne :)
Ist wie mit "Die Gedanken sind frei" : "Kopfmusik ist frei" :)


freakualizer

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:)


AwesomeTotoro

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Bewertung7.5Sehenswert

War wirklich gut, hatte aber irgendwie mehr erwartet.

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taylortheman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Mix aus ernster abscheulichen Geschichte über das Leben eines Junkies und dessen Freunden in England und einer lustigen Grundatmosphäre-Sehr verwirrend weil man nie weiß ob man jetzt lachen darf oder es ernst nehmen sollte, das soll aber jeder für sich selbst entscheiden.
Trotzdem ein sehr gut gelungener Film welcher sehr sehr extrem das Leben und vorallem die Erfahrungen eines Heroin Junkies wiederspiegelt. Sowohl die guten Trips als auch wie die Horrortrips.
Klasse Kameraführung und guter Cutter.
Soundtrack zu humorvoll aber nicht schlecht.
Geschichte beschäftigt sich halt 93 Minuten mit lebenden,toten junkies. Zum teil witzige Dialoge.
Jedoch trägt der Film überhaupt keine Message außer vielleicht : einmal junkie immer junkie!

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NiboraC

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Krasser Streifen...

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