Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten

Vanity Fair (2004), GB/US
Laufzeit 141 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 31.03.2005

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5.7 Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Mira Nair, mit Reese Witherspoon und Tom Sturridge

Becky Sharp (Reese Witherspoon), die Tochter eines englischen Künstlers und einer französischen Sängerin verliert ihre Eltern bereits in jungen Jahren. Schon als Kind sehnt sie sich nach einem glamouröseren Leben, als dies ihr gesellschaftlicher Stand erlaubt. Becky gelingt es, mit Geist, Charme und Sexappeal die feine Gesellschaft Londons Anfang des 19. Jahrhunderts zu erobern. Sie wickelt die Männer reihenweise um den Finger und findet schließlich im Marquis von Steyne (Gabriel Byrne) einen mächtigen Gönner. Er lässt ihre kühnsten Träume wahr werden, doch der Preis könnte zu hoch für sie sein…

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Kritiken (1) — Film: Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten

R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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5.0Geht so

Die Wendungsfreudigkeit der Vorlage, die bis zur kontinentalen Frontlinie der Napoleonischen Kriege und weiter noch bis Indien führt, kombiniert Nair mit allerlei mildem Kitsch. Einem Vergleich mit Kubricks eisgekühlter Thackeray-Adaption "Barry Lyndon" kann "Vanity Fair" so wenig standhalten wie mit dem distanzierten Roman-Original.

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (4) — Film: Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten

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Marie Krolock

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Bewertung5.5Geht so

Was soll ich zu diesem Film sagen? Vanity Fair erzählt die lange (sehr lange) Geschichte um die schöne Reese Witherspoon. Ihr Aufstieg in die bessere Gesellschaft, ihr Abstieg, wie sich alles doch noch fügt... das alles ist schön und gut, aber leider meistens etwas langweilig. Wie sich Frau Witherspoon hier anstellt, ist jedoch ansehnlich. Weit aus erhellendere Momente bekommt der Film durch den großartigen Jonathan "The Lips" Rhys Meyers, der eine wunderbar durchtriebende und leicht böse Person spielt. Leider ist er nicht all zu häufig zu sehen - das ist wirklich ein Manko, ansonsten hätte mir der Film vielleicht etwas besser gefallen. So kann ich am Ende nur sagen, der Film war ganz gut, aber nicht wirklich herausragend. Dazu hatte er zu viele Längen.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Marie Krolock

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Hab ihn mir auch gleich gekauft :)


*frenzy_punk<3

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Ist jetzt auf meiner Wunschliste incl. Film! Sowas hab ich gebraucht, nachdem ich schon wieder kurz davor war in die gelbe Flaute zurückzurutschen.


Nayuma

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Bewertung4.0Uninteressant

Kitschig, schrullig, nichts für mich. Irgendwie wollte da bei mir keine rechte Stimmung aufkommen. Einfach zu überdreht und naja surreal. Im Prinzip ist das Thema aber nach wie vor aktuell, wieviele Leute geifern nach Ruhm und Geld und wenn's halt durch eigene Kraft/Ideen nicht klappt, dann wird halt geheiratet. Schon n bissl armseelig...

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Honduras

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Bewertung4.5Uninteressant

naja, wems gefällt, für meinen geschmack zu kurzweilig und langweilig...das kann auch eine stellenweise recht überzeugende reese witherspoon nicht mehr retten, oder der herrlich böse spielende Jonathan Rhys-Meyers...die anderen charaktere bleiben eher blass und unbedeutend...

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Flick

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Bewertung7.0Sehenswert

Als ich den Trailer sah, dachte ich zuerst das mich so ein Knallbonbonfilm wie "Moulin Rouge" erwarten würde, doch dem war nicht so, obwohl dieser Film ebenso ein Bonbon von leuchtenden Farben und mystisch indischer Musik ist. Reese spielt hier sehr überzeugend eine junge Frau, die sich ähnlich wie in "Angel" (Romola spielt hier ironischerweise ihre Freundin) nach einem besseren Leben und Reichtum sehnt und für ihre Träume kämpft. Das sie dafür auch über manche Leichen geht, bzw. ihren Sohn dadurch aufgibt, ist zwar nicht sehr "amused" doch es nimmt ihren Charakter und vorallem Resse ihre überzeugende Unschuld. Da ich das Buch vorher nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob es Mira Nair gelungen ist, die Geschichte lebensfroh umzusetzen, doch farbenfroh ist der Film allemal, auch wenn die Storyline ein paar schon tausendmal gesehene Konflikte des 17 Jahrhunderts widergibt und ein wenig am Schluss anfängt zu langweillen, gibt es volle 7 napoleonische salutierende Punkte!

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