You Can Count on Me

You Can Count on Me (2000), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 19.04.2001

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7.4 Kritiker
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von Kenneth Lonergan, mit Laura Linney und Mark Ruffalo

Sammy Prescot, aufgewachsen als Waise in einem kleinen Ort im Staat New York, ist selbst eine junge Mutter. Ihr 8-jähriger Sohn Rudy ist ihr Ein und Alles. Ihr Bruder Terry, mit dem sie lange Jahre den Kontakt aufrecht erhielt, kündigt sich für einen Besuch an. Die beiden Geschwister haben sich völlig unterschiedlich entwickelt: Sammy ist zufrieden mit den Möglichkeiten, die ihr in der Kleinstadt geboten werden, während Terry ein ruheloser Wanderer ist, der sich auf seiner Reise mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält.

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Kommentare (4) — Film: You Can Count on Me

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Sigmund

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten amerikanischen Independentfilme überhaupt. Erstaunlich, wie frei sich diese "kleine" Geschichte von den gängigen Right&Wrong Zeigefingerzeigen macht, die auch das Arthouse-Genre meist bestimmen. Hier dagegen werden die durchweg großartig gespielten Figuren trotz zwingender Konstellationen und gewisser Schrullen nicht vereindeutigt. Selbst der vom Autor/Regisseur persönlich dargestellte Pfarrer (!) entzieht sich einer simplen "Beurteilung" – und was Matthew Broderick aus seiner Chef-Rolle macht, ist geradezu ein Feuerwerk der vermeintlichen Widersprüche. Dass der Film trotz feiner Zwischentöne auch hochdramatisch ist und tief berührt – das ist die große Kunst, die YOU CAN COUNT ON ME zu einem behutsamen, tröstlichen, klugen und unaufdringlichen Klassiker macht.

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Effenberg

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Wunder von einem Film. In 9 von 10 Filme hat man bei verleichbarer Thematik einen gut gemeinten, möglicherweise ganz guten Independentfilm vor sich, der aber genauso in die für dieses Genre üblichen Klischeefallen tappt (gestelzte, erzwungene Poetisierung [siehe Renn, wenn du kannst] und einfache, in der Vergagnheit liegende Erklärungsmuster, für die Erlösung des gequälten Helden). You can count on me aber ist ein großartiges subtiles Drama, dass (fast) alle Klischees vermeidet und bei jedem Ansehen wächst. Die Schauspieler helfen nicht wenig. Auch denke ich nicht, dass Mark Ruffalo jemals besser sein wird als hier. Was auch nicht weiter schlimm ist, denn hier ist er wirklich großartig.

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Effenberg

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Ja, unbedingt. Nur nicht enttäuscht sein, wenn es nicht gleich als das riesige Meisterwerk erscheint. Habe den Film vor diesem Schwall der Begeisterung drei Mal gesehen....aber den Wunsch zum nochmal gucken war immerhin schon nach dem ersten mal da. Klischees hat er übrigens ein paar, aber sie wirken (ähem) in dem Film wahrhaftig (hätte ich im Gespräch im Huster versteckt) und glaubhaft.


ledermannj

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Du hast absolut recht!


churchdogem

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehenswerter Film, vor allem wegen der schauspielerischen Leistungen. Man nimmt den Figuren das Auf und Ab der Emotionen ab. Obwohl die Story schon ziemlich hollywood ist, schafft es der Film dennoch diese angenehm und interessant zu transportieren.

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Beganda

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Drehbuch spricht an durch seine Verweigerung gegenüber manchen Hollywood-typischen Entwicklungen. An einigen Stellen wirkt der Film daher erfrischend eigenständig. Das Bruder-Schwester-Verhältnis wird sorgfältig ausgelotet, die anderen Charaktere dienen dem nur. Vor allem überzeugen jedoch Laura Linney und Mark Ruffalo, die den Film sowohl mit Leichtigkeit als auch mit Tiefe tragen. Besonderer Pluspunkt: die Musikauswahl in der Eingangssequenz und wenn Samantha zu Brian fährt.

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