Bourne 4 sucht ohne Matt Damon nach seiner Identität
Boxhamster (Daniel Gerigk), Veröffentlicht am 10.06.2010, 09:55
Matt Damon in der Rolle seines Lebens?
© Universal
Neues zu Bourne 4 mit dem Arbeitstitel The Bourne Legacy: Produzent Frank Marshall ließ verlauten, dass der ursprüngliche Bourne-Schreiber Tony Gilroy wieder mit dabei ist für Bourne 4. Ausserdem soll er laut deadline zusätzlich etwas verfassen, dass Insider die “Bourne Bible” nennen. Bourne 4 wird somit nicht auf dem Buch “The Bourne Legacy” von Eric Lustabader basieren. Pat Crowley wird wieder zweiter Produzent und erhält Unterstützung von der Captivate Entertainment.
Bourne 4 soll 2012 in die Kinos kommen und noch ist leider unklar, ob Matt Damon wieder mit dabei ist. Die Voraussetzungen sind bisher allerdings eher schlecht, dazu gibt es folgende Vorgeschichte: Nachdem das Das Bourne Ultimatum 2007 veröffentlicht wurde, sprach Fox relativ schnell von einem vierten Bourne-Film. Dafür hatte Produzent Frank Marshall den Drehbeginn für Sommer 2010 anvisiert. Regisseur Paul Greengrass (Die Bourne Verschwörung, Das Bourne Ultimatum) und Matt Damon würden wieder mit dabei sein und George Nolfi (Das Bourne Ultimatum, Ocean’s Twelve) solle das Drehbuch schreiben. (slashfilm)
Doch dann kam alles anders: Paul Greengrass lehnte ab mit den Worten: „Irgendwann kommst du einfach an einen Punkt, an dem du realisierst, dass du fertig bist. Dann hast du zu so einem Projekt, dass offensichtlich fortgesetzt werden muss, nicht mehr viel beizutragen. Aber für eine gute Fortsetzung braucht es halt einfach die Energie für eine Art Neustart." (examiner)
Das traf sich nun nicht allzu gut mit den Vorstellungen von Matt Damon, der verlauten ließ, ohne Paul Greengrass ebenfalls nicht an einer Fortsetzung interessiert zu sein.
deadline meinte zur aktuellen Situation rigoros, Matt Damon wäre „ein Idiot, wenn er nicht die beste Rolle seines Lebens fortsetzen würde". Irgendwelche Einwände?
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JAYonly Sat, 04 Sep 2010 18:12:25 -0000
Kommentar löschenBitte kein weiteres Sequel....
und auch ein Prequel muss ich wiklich nicht sehen....
Die Story ist mit dem 3. Teil beendet, zu Recht, geile 3 Filme, aber der Charakter ist ausgelutscht, ich will keinen neuen Bourne sehen.
Kommt tatsächlich ein neuer Bourne, der neue Film ist im Kino ein Kassenhit, dann wird sicher gemutmasst eine "neue" Trilogie zu machen...
NEIN DANKE
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FordFairlane Thu, 10 Jun 2010 09:27:02 -0000
Kommentar löschenJetzt reicht den Flmemachern schon keine Trilogie mehr aus GeldgeierxD
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Mozzerino Thu, 10 Jun 2010 08:48:50 -0000
Kommentar löschenMatt Damon wäre ein Idiot, wenn er diese Rolle fortsetzten würde.
Der Charakter Jason Bourne ist schlicht und ergreifend auserzählt.
Deswegen wundert mich auch die Überschrift dieses Artikels. Warum muss Bourne weiter nach seiner Identität suchen? Die hat er doch am Ende des 3. Teils gefunden!
Und damit ist auch das einzige Merkmal, was Jason Bourne jemals interessant gemacht hat, verschwunden.
Jason Bourne ist schlicht und ergreifend ein langweiliger Charakter.
Alle Leute, die in den letzten Jahre vor sich her trompetet haben: "Bourne ist der neue Bond!" denen kann man nur entgegensetzen: Nein, ist er nicht.
Bond ist eine Persönlichkeit. Bond steht auf heiße Frauen, schnelle Autos, ist ein Lebemann, spielt gerne, geht Risiken ein, hat einen Lieblingsdrink, genießt Luxus, kann Witze machen, kann flirten. Aber auch töten.
Was zeichnet Jason Bourne aus, abgesehen von Gedächtnisverlust, roboterhaft schneller Auffassungsgabe und erstaunlichen Schieß- und Nahkampffähigkeiten?
Außerhalb seiner "Agententätigkeit" ist er schlicht und ergreifend ein weißes Blatt Papier, das nicht mal in den bisherigen drei Filmen mit irgendeinem richtigen Charakter versehen wurde.
Mir ist schon klar, dass das Studio ein so erfolgreiches Franchise weiterführen will. Aber Matt Damon und Paul Greengrass sollten sich an substanziellerem Material versuchen, als zum 4. Mal in Wackeloptik zu zeigen, wie Bourne in irgendeiner europäischen Großstadt vor bullig aussehenden Regierungssöldnern davonrennt.
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Boxhamster Thu, 10 Jun 2010 09:39:20 -0000
Antwort löschenDie Überschrift bezieht sich auf den Film, der noch nach seiner Identität (Darstellern etc.) sucht.
Mozzerino Thu, 10 Jun 2010 10:50:00 -0000
Antwort löschenAh so, das hab ich Blitzmerker im Eifer des Gefechts nicht gepeilt.
Dann geht das natürlich völlig in Ordnung ;-)
Slevin Kalebra Thu, 10 Jun 2010 11:22:09 -0000
Antwort löschenFür mich ist Bourne wesentlich interessanter. Denn das mit dem weißen Blatt Papier ist nicht wahr. Er zeigt eigentlich sehr viel menschlichere Züge als Bond. Bond ist eine larger than life Figur. So großkotzig und abgehoben, dass DAS schon wieder langweilig ist. Bourne führte eine monogame Beziehung, die ihn zum umdenken brachte. Noch dazu hat er im Gegensatz zu Bond ein Gewissen. Man erinnere sich an das Ende des zweiten Teils, wo er unter Tränen dieser Frau gesteht das er ihre Eltern getötet hat. In allen 22 Bond-Filmen gab es nicht einen Moment der mich emotional so gepackt hat wie diese Szene und ich glaube so eine Szene wäre mit Bond auch gar nicht möglich. Da wird halt der nächste Martini runter gekippt, die nächste Frau flachgelegt und weiter geht das Morden im Geheimdienst ihrer Majestät. Tut mir leid, aber Bond ist der Roboter, Bourne ist ein menschliches Wesen.
Boxhamster Thu, 10 Jun 2010 11:51:29 -0000
Antwort löschenDem Kommentar bleibt nicht viel beizufügen - ich bin auch auf der Seite von Bourne. :)
freekland Thu, 10 Jun 2010 11:52:52 -0000
Antwort löschenIn "Die Welt ist nicht genug" tötet Bond die Böse-Wichtin Elektra und ist mit Verlaub: ganz schön im Arsch. In "der Morgen stirbt nie" besäuft sich Bond nachdem seine Freundin Paris umgebracht wird. In "Casino Royale" ist Bond vollständig auf Rache Tour. Und ich möchte an "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" erinnern. Bonds Ehefrau wird am Ende des Films erschossen. Als ein Polizist auf einem Motorrad die Szene betritt, hält ein verzweifelter Bond seine frisch Angetraute in den Armen und sagt dem Polizisten, daß es keinen Grund zur Eile gebe, da sie "jetzt alle Zeit der Welt" haben.
Mozzerino Thu, 10 Jun 2010 12:06:19 -0000
Antwort löschenWas Du also eigentlich sagen willst, Slevin, ist Bourne ist ein Normalo. Einer wie du und ich nur gleichzeitig mit übernatürlichen Agentenfähigkeiten gesegnet.
Wie langweilig.
Bourne möchte ja eigentlich gar kein Agent sein (streng genommen ist er ja auch keiner, sondern ein schiefgegangenes Psychologie-Experiment), wenn er könnte, würde er am liebsten in einer monogamen Beziehung leben, schön die Steuererklärung ausfüllen und Sonntags den Rasen mähen.
Wie langweilig.
Und wenn sich Bournes menschliche Züge darauf beschränken, dass er ein schlechtes Gewissen hat, dann reicht mir das mal gar nicht. Das ist nämlich auch langweilig. Nenn mir doch noch mal einen weiteren Charakterzug!
Abgesehen davon, seinen Sinneswandel hat Bourne doch nicht durch eine monogame Beziehung mit Franka Potente, sondern weil er ganz zu Beginn gegen einen Strassenlaterne gelaufen ist (oder so ähnlich ;- ) und daraufhin sein Gedächtnis verloren hat. Außerdem mordet er doch genauso kaltblütig wie Bond, da seh ich überhaupt keinen Unterschied.
Bourne ist eine leere Hülle, was auch der Grund ist, warum die Bourne-Filme so hohes Tempo haben. Sobald der Film mal stillsteht, wird das nämlich sehr schnell deutlich, so dass gleich die nächste Wackel-Verfolgungsjagd reingeschoben werden muss.
Mit Bond könnte man auch in den Urlaub fahren. Der bräuchte gar keine Mission und trotzdem käme ein unterhaltsamer Film dabei raus. Bourne ist nur spannend wenn er als Killermaschine durch die Gassen jagt.
Slevin Kalebra Thu, 10 Jun 2010 15:25:47 -0000
Antwort löschenDas ist ja wohl totale Geschmackssache. Ich finde Normalos, die außergewöhnliches tun, sehr viel interessanter, als Leute für die das Routine ist. Mal weg von den Charakteren und zu den Filmen. Bourne Actionszenen sind spannender als Bond Actionszenen. Bei Bond verspührt man nie irgend eine Form von Gefahr. Man weiss das er es schafft, weil er ja alles schafft. Wie aufregend. Bourne würdest du nie auf Skiern, vor Explosionen flüchten sehen. Bond jedoch kann perfekt Ski fahren, perfekt Speedboote fahren, perfekt eine Herzkammer operieren :) Ich frage mich da immer, wo er das alles gelernt hat, weil das gehört bestimmt nicht zur Ausbildung beim MI6. Bei Bourne jedoch ist jede Prügelei, jede Verfolgung schweisstreibend und intensiv. Er wird angeschossen, er geht zu Boden, er steht wieder auf. DAS ist in meinen Augen Spannungskino. Zurück zu den Charakteren. Der Sinneswandel kommt sehr wohl wegen Marie. Er weigert sich, in Supremacy 2 Gegner zu töten, weil "Marie das nicht gewollt hätte." Teilweise muss ich dir aber recht geben. Man sieht wirklich nicht viele Charaktereigenschaften bei Bourne, aber bei Bond genauso wenig. Was du alles aufgezählt hast, sind in erster Linie Vorlieben, keine Eigenschaften. Erzählt den Bond jemals irgend was über seine politischen oder moralischen Ansichten zu der und der Sache. Null
JAYonly Sat, 04 Sep 2010 18:14:56 -0000
Antwort löschenKann mich der orbigen Meinung von Slevin voll und ganz anschliessen...



Also Bourne ist wirklich endgültig am Ende!
Es wäre wie "Ein Quantum Trost"
Eine schlechte Fortsetzung.
Vor allem kann ich Matt Damon verstehen, der sich natürlich auch um den FIlm an sich sorgt, denn die Bourne Filme hatten immer einen gewissen Touch, durch die Kamera-Bewegungen und durch die Filmmusik sowie die Geschichte.
Wenn ein neuer Regisseur kommt die Geschichte verämdert und dann noch alle möglichen anderen Dinge ändert, kann sich ein Schauspieler wie Matt Damon nicht wohl fühlen!
Er sollte in keinem Falle weitermachen, er hat die Rolle seines Lebens ausgespielt, die Welt liebt ihn dafür, aber sie würde ihn auslachen wenn er durch einen schlechten 4. Teil
sein Image bzw sein Lebenswerk zunichte macht.
Mann könnte eine Vorgeschichte aus all dem machen.
Man könnte die Ausbildung zeigen, die Aufträge, auch wenn es nur wenige waren, die verschiedenen Lebensabschnitte die zwischen dem 1. und 2 Teil nicht zu sehen waren.
Man könnte ihn einfach in einem neuen Licht zeigen, das würde Interesse erwecken!
Matt Damon würde das großartig machen!
Aber eine rihtige Fortsetzung kann es nicht geben...
Das wäre Matt gegenüber nicht fair und ihm nicht würdig, vor allem kann KEINER in seine, in "Jasons" Fußstapfen treten!
Wenn irgendein Jake Gyllenhaal oder ein Shia Laboeuf ( die zweifelslos gute Schauspieler sind ) akämen und die Geschichte fortführen würden, würde das Matt Damon in gewisser Weise verdrängen..
Man würde aktuell über "jake Gyllenhaal als Jason Bourne" reden, das finde ich nicht richtig, Matt ist der einzigwahre Jason Bourne, damit sollten sich solangsam alle abgefunden haben.
Eine komplett neue Geschichte zu erfinden und womöglich meherer Teile daraus zu machen, würde auch die Triology gewsissermaßen vom Thron verdrängen.
Matt, eine Vorgeschichte mit coolen und interesseweckenden Ideen kann sich mit DIR sehen lassen!
Eine Fortsetzung solltest du in der Öffentlichkeit niedermachen!!
;)
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