Der Denver-Clan

Dynasty
Drama, Familiensaga

Denver

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5.9Geht so 83 Bewertungen
von 10

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Dynasty war eine US-amerikanische Prime Time-Soap des Senders ABC, als Antwort auf den Erfolg des Konkurrenzsenders CBS und seiner Serie Dallas. Mehr noch als Dallas wurde Dynasty in den 1980ern zu einem Teil der Popkultur, zur Verkörperung eines Jahrzehnts. In den Jahren 1984/1985 war Denver Clan sogar die am meisten gesehene Fernsehserie der Welt.

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Handlung

Figuren

Hintergrundinformationen

  • Ursprünglich sollte Sophia Loren für maximal 5 Folgen die Rolle der Madeleine Carrington spielen. Als der Cliffhanger der ersten Staffel gedreht wurde, liefen noch Verhandlungen mit Loren, so dass die Rolle der in der letzten Folge verschleiert auftretenden Ex-Frau Blake Carringtons von einer Mitarbeiterin am Set gespielt wurde. Da Sophia Loren letzten Endes jedoch an keiner TV-Produktion teilnehmen wollte, ging die in Alexis Carrington umbenannte Rolle an Joan Collins und aus einem kurzen Engagement wurde ein Publikumsliebling.
  • Die Pilotfolge wurde ursprünglich mit George Peppard als Blake Carrington gedreht. Nachdem dieser die Rolle nicht böse und JR in Dallas ähnlich spielen wollte, wurde die ursprüngliche Wahl John Forsythe engagiert, der dann tatsächlich eine Richtungsänderung für die Rolle erwirken konnte.
  • Das berühmte Massaker von Moldavia war ein “Abschiedsgeschenk” der gefeuerten Autoren, die soviele offene Plotlines wie möglich hinterließen und es ihren Nachfolgern somit schwer machten, sinnvolle Auflösungen zufinden. Dementsprechend unbefriedigt waren die Zuschauer mit den Fortsetzungen.
  • Rock Hudson spielte hier seine letzte Rolle und löste unfreiwillig einen Eklat um Linda Evans aus, die sich, der Boulevardpresse nach, durch einen Szenenkuss mit AIDS angesteckt haben könnte.
  • Dynasty präsentierte der Öffentlichkeit den ersten realistischen Schwulen der US-amerikanischen Fernsehgeschichte, der keine Tunte oder tragische Gestalt war. Al Corley verließ die Serie, als der Sender ABC darauf bestand, die Rolle des schwulen Steven Carrington heterosexuell umzuschreiben.
  • Bis zur 8. Staffel waren alle Kostüme und Schmuckstücke in der Serie extra von Nolan Miller für Dynasty designt worden.
  • Ursprünglich war eine 10. Staffel von Denver Clan geplant. Demzufolge gibt es auch keine Auflösung des Cliffhangers. Linda Evans sollte im Koma verbleiben und nicht zurückkehren. Stattdessen sollte eine alte Flamme von Blake Carrington zurückkehren. Joan Collins stellte weiterhin zu hohe Gagenforderungen und wäre nur noch als Gast aufgetreten, noch stärker ersetzt durch Stephanie Beacham als bereits in der 9. Staffel. Diahann Carroll sollte als Dominique Devereaux zurückkehren. Bis heute gibt es Verwirrung über die Pläne der 10. Staffel – so besteht unter anderem Heather Locklear darauf, bereits Szenen für eine Fortsetzung abgedreht zu haben.

Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch

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Kommentare

über Der Denver-Clan

damian.thorne.3

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10.0Herausragend

Eine Kultserie. Dagegen war Dallas nix. Hab schon als Kind jede Folge gesehen, damals noch auf ZDF und fand Amanda die Tochter von Blake und Alexis am geilsten. Am Coolsten seitens der Männlichen Charaktere war mein Favorit Dex Dexter. Auch überraschend das mit dem Thema Schwulsein damals schon in der Serie umgegangen wurde. Blakes Sohn war ja Bisexuell, und für eine TV Serie die Anfang der 80er Jahre begann war das schon sehr Mutig.

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Lili 9ochefort

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Mag schon ein gewisses Kultpotenzial und viele Fans haben, aber für mich ist das eine aufgeblähte und unnötig in die Länge gezogene Endlosserie. Das ganze könnte man auch in einer Miniserie oder in einem 2 Stunden Film unterbringen.

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bella2806

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7.0Sehenswert

80er ebend! gab schlimmere serien zu der zeit

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lhiannan

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6.5Ganz gut

Ein 80er-Klassiker. Denver Clan zu schauen, ist ein bißchen so als würden man Raubtieren (und dem ein oder anderen Schaf) in Menschengestalt zusehen. Da werden erst gar nicht edlere Gründe ersonnen, um das 'Friß oder stirb' zu verschleiern. Das macht, das gebe ich nur sehr ungern bei einer Soap zu, wirklich Spaß da zuzusehen. Besonders Blake, dieser fürchterliche Fiesling, und Alexis, diese Mutter aller Intrigenspinnerinnen, gehen sich liebend gern an den Hals.
Auch spannend die sozialen Themen, die aufgeworfen werden, da man die aus heutiger Sicht mit hochgezogenen Augenbrauchen zur Kenntnis nimmt. Homosexualität, zB. Oder psychische Erkrankungen. Oder ein Mädchen weint, weil vor ihre Eltern wg der Schwangerschaft -quasi aus Not- geheiratet hatten. Ähm ja. Wtf?

Ach ja, in Erinnerung gerufen wird damit auch das ewige Duell Dallas gegen Denver Clan. Gebe letzteren den Vorzug. Beide in der Reagan-Ära angesiedelt, geben Einblick in das imaginierte Leben der ölversessenen Superreichen.

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Shurtugal

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7.5Sehenswert

Nachfolger und Konkurrent von Dallas, damit die Nr. 2 des Genres „ölfilm“. Beide Serien lieferten sich in den USA einen erbitterten Kampf um die Zuschauer. Die Serie lief damals bei uns Mittwoch 21.00 Uhr im ZDF. Dallas aber mehr auf „aristokratisch“!

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Teezy123

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5.0Geht so

Denver Clan war damals als Konkurrenz zu Dallas gedacht... konnte aber wohl zu keinem Zeitpunkt an Dallas heran reichen.
Nichts desto trotz ist Denver Clan durchaus unterhaltsam.
Der Unterschied ist aber eben folgender...
Bei Dallas waren viele wirklich gute Schauspieler, die jede(r) für sich total interessante Chararktere gespielt haben....
Denver Clan steht und fällt mit Joan Collins, die in dieser Serie die Rolle der Alexis unglaublich intensiv spielt.
So intensiv, wie sie es nie wieder getan hat.
Fazit: Durchschnitt mit hohem Nostalgiefaktor

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Markbln

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10.0Herausragend

Das ist die Serie No.1 Dallas war mir schnell zu dröge und trampelig.
Hier kam der Glamour! Jede Folge wurden Millionen von Dollar für prächtige Kulissen und Fummel spendiert als gäbs kein Morgen. Die Frauen waren heißer, böser und greller. Die Männer geiler und reicher. Legendär die Catfights zwischen Krystle und Alexis.
Und dann auch noch der erste schwule Kuss, da war was los im Amerika von Ronald Reagan - und in Deutschland auch. Und das war nicht alles, es gab viele mutige Storylines, die in Dallas niemals gedreht worden wären. Dynasty ist in jeder Beziehung die modernere und mutigere Serie gewesen.
Wie gut, dass ich alles auf Video habe.

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HerrGurlitt

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bei Dallas mochte ich nur Sue Ellen - die trinkerin. fand die wunderschön und war als kind etwas verliebt in sie ...
der rest aus Dallas wir "tiefste provinz"!


FordFairlane

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7.5Sehenswert

Die Schönen und Reichen, Skandale und Rache, Liebe und Hass!Alles vereint in einer serie!

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Andy78

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Nur DALLAS bleibt das Original...;)


Der Franzose

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An Denver Clan kann ich mich gar nicht mehr erinnern, natürlich an die Darsteller, aber vom Geschehen bzw. den Folgen keinen Schimmer mehr. Weiss nur das mir Denver Clan lieber war als Dallas.

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patcharisma

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10.0Herausragend

Schon vor 25 Jahren gab es eine Kultur-Mafia, deren vom Staat subventionierten Mitglieder (meist Kleinkunst-Kriminelle, Literatur-Päpste und Indie-Filmer) uns Ungebildeten vordefinierten und vorschrieben, was wir unter Kunst zu verstehen hätten. "Der Denver Clan" war in ihren Augen die unterste Schublade - "übler als Dallas". Natürlich ist "Denver" Kunst - es ist geniale Pop-Kultur. Es ist sowieso immer spannend, wie ein Produkt auf Celluloid oder Vinyl nach 25 Jahren wirkt. "Dynasty" hat den Test der Zeit jedenfalls bestanden: Sind die ineinander verschachtelten Geschichten zwar nicht immer gleich spannend, besticht die Serie dann dafür mit dem charmanten 80's-Zeitkolorit & jeder Menge Trash. Wirklich schwach ist eigentlich nur "Season 1", danach gabs kaum mehr Durchhänger - im Gegenteil: Die Produzenten trauten sich Sachen zu, die die "Dallas"-Macher nie zu träumen wagten. Die Geschichten wurden mit jeder Season immer schräger und genial absurder - köstlich.

Auch gut (was bei den Schlagwörtern fehlt): Die Kehrseite des Reichtums in Form von psychischen Abstürzen (die labile Claudia Blaisdel oder der Sadismus des Adam Carrington). Es gibt nichts Unheimlicheres als wenn eine innerlich leere Frau durch die weissen Gänge einer Villa geistert.

Alle meine "wahren Episoden" zum Denver Clan finden Sie unter Joan Collins.

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Kängufant

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Nun, das Revolutionäre bleibt selten hängen, wenn es alltäglich geworden ist - und überschattet wird von Gesichtsänderungen und "Massakern", bei denen alle umfallen aber nur unwichtige Leute sterben :)
Die realistische Darstellung eines ausgesprochenen Homosexuellen, der keine Tunte ist, bleibt eine Revolution für das US-Network-TV. Und eine schwarze Hauptrolle, gleichrangig mit den weißen Protagonisten, ist nicht nur etwas, das Dynasty Dallas vorraus hatte, es war auch etwas, das die Produzenten von Dallas kategorisch ausschlossen.


Andy78

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Lässt sich so ganz nicht abstreiten...;) Aber mit der Rollenfigur Kit Mainwaring schuf Dallas die erste sensible homosexuelle Storyline einer Primetime-Soap...


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Genre
Drama, Familiensaga
Zielgruppen
Männerfilm, Frauenfilm