Dexter - Kritik

US · 2006 · Kriminalserie, Psychodrama, Schwarze Komödie · 8 Staffeln · 96 Episoden
  • Ich habe die gesamte Staffel gesehen und war bis zum Schluss absolut begeistert!!!Jetzt frage ich mich :gibt es ein Leben nach Dexter?:)Von mir bekommt die Serie fünf Sterne und allen Kritiken zum Trotz: schade dass sie vorbei ist!:(

    • 9

      Wunderbar. Viel weniger erwartet und musste zwischendurch auch wirklich schreckich weinen. Sehr gut gemacht, spannend und bleibt immer aufregend! Klasse!

      • 10

        Fick die Henne und scheiß die Wand an, was für eine köstliche Serie-
        Habt ihr gewusst, dass Dexter und seine Film- Schwester Debra während der Dreharbeiten ein Paar waren - wenn auch nur kurz und knackig und schnell wieder vorbei- ich find´s klasse

        • 9 .5
          ricardo.raifarth 07.05.2016, 15:09 Geändert 08.05.2016, 12:03

          Dexter ist nun eine meine Lieblingsserien. Staffel 1, 2, 4, 5, 7 waren richtig gut
          Staffel 6 und 3 waren ganz ok. Hätte auch noch 5 Staffeln gucken können :D jetzt erstmal was neues finden^^

          Die 8 war auch ganz gut, aber das Ende... Unwürdig... ist das einzige was mir dazu einfällt...

          Und ich habe Dexter in vier Wochen durch gesehen, wie geht es erst denen die Dexter 8 Jahre verfolgt haben...

          • 9

            Bis auf das Ende ist die Serie echt im Ganzen gesehen Hammer! Einige Staffeln sind etwas schwächer, werden aber durch wahnsinnig mitreißende wie bspw. Staffel 4 wieder ausgeglichen. Noch nie einen so symphatischen Serienkiller gemocht!
            Da hätte ich auch noch fünf weiter Staffeln anschauen können!

            • Viele Leute sagen das die Serie nach der 2. Staffel total abgesunken ist, aber diese These kann ich absolut nicht bestätigen. Ich muss zugeben die 3. Staffel war keine besonders starke Staffel meiner Meinung nach, jedoch sind die 4. sowie die 6. Staffeln welche der Besten. Jeder der angefangen hat mit gucken, sollte unbedingt weitergucken :)

              • 9

                Super Serie. Die letzten Folgen waren schwach.

                • 10

                  Mn..

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                  • 8

                    Wirklich gute Idee und meistens auch gut umgesetzt, fällt ab ca. Staffel 4 kommt jedoch zuwenig neues. Die letzte Folge einfach nicht schauen, dann versaut man sich die Serie nicht.

                    • 6 .5

                      Die ersten beiden Staffeln waren sehr gut. Leider fällt die Serie danach stark ab und ich hab nach der überaus enttäuschenden vierten Staffel ( 9,1 Durchschnitt WTF ????) abgebrochen. Anfangs ist die Thematik sehr interessant, wird dann schnell langweilig.

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                      • 7 .5

                        Bis Staffel 6 einer ber besten Serien überhaupt. wurde aber in den Staffeln 7 und besonders Staffel 8 an die Wand gefahren.

                        • 9 .5

                          Ähnlich wie bei Breaking Bad fällt meine Bewertung hier zu 99% positiv aus, da ich denke dass es definitiv ein must See ist !
                          Anmerken muss man jedoch, dass das ende der Serie alles andere als zufriedenstellend ist, deswegen der Abzug.
                          Schaut man die Serie jedoch nur bis zur vorletzten Staffel, wäre es eine 10 mit Sternchen!
                          Auf jeden Fall sollte man sie einmal gesehen haben

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                          • 9
                            arlettjanine 10.03.2016, 00:44 Geändert 14.03.2016, 02:39

                            In dexter wollte ich nur auf empfehlung mal reinschauen, war aber beim ersten eindruck vor allem richtig enttäuscht und verwundert über den hype.
                            Grundsätzlich sehr uncharismatische besetzung, dexters genial angelegtes profil präsentiert sich ermüdend uninteger durch einen schlechten schauspieler ohne jegliche ausstrahlung, dafür aber mit umso seltsameren augenbrauen.

                            Die erste staffel lief nebenher so zum einschlafen, ich muss gar nicht richtig hinschauen um sowieso zu wissen was als nächstes passiert, wenn überhaupt etwas passiert, dexter wird ohnehin nie wirklich zum tier, und auch sonst verhält sich alles fein vorhersehbar.

                            Seltsamerweise erweist sich dexter als ein phänomen, das mir so noch nicht begegnet ist...mit voranschreiten der folgen, steigt die spannung.
                            Und allmählich aber sicher- stellt sich ein ausgewachsener suchtfaktor ein.
                            Ich muss zugeben, ich liebe diese serie!
                            Hin und wieder muss ich sogar wirklich lachen wenn man in den genuss kommt dexters liebenswert verqueren gedanken zuzuhören..

                            Die story lässt viele fragen offen, besonders wenn man zu jener sorte gehört die wert auf eine säuberliche ausarbeitung von hintergründen und details legt, muss man diesen anspruch hier einfach entspannen. Dann lohnt es sich enorm, ich hatte sehr viel spaß.
                            (- kleiner nachtrag, sonderbarste ungereimtheit: ausgerechnet die unterirdische ausgeburt der maximalen nervtötung, seine schwester, ist die einzige die dexter nie gerne mal gekillt hätte. Nichteinmal mit ihrer eigenen faust zieht er ihr mal eine über. Ein mysterium)

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                            • 10

                              Dexter, ist ein perfektes Zusammenspiel zwischen Recht und Unrecht, Realität und
                              Vision. Die Darstellung des inneren Hauses der Person Dexter. Manchmal verliert
                              sich die Serie in Belanglosigkeiten aber ich finde das stört nicht.

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                              • 10

                                Perfektion.

                                Die Figur des Dexter Morgan ist so perfekt geschrieben wie der gaze Rest der Serie.
                                Jedes Detail fügt sich zu einem großen Gesamtkunstwerk.

                                Ich liebe diese Serie!

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                                • 9

                                  Die ersten beiden Staffeln sind absolut großartig, faszinierend und spannend, wirklich empfehlenswert. Leider wird es dann ziemlich schnell ziemlich lahm und langatmig. Am übelsten ist jedoch, dass mit der vierten Staffel die Damen der Staffel durch die Bank nur noch nerven - und zwar so richtig. Als ob die Serie Werbung macht für die männliche Singleexistenz.... Es geht viel Zeit drauf für überflüssige Beziehungsgeschichten, die einem rechts und links und sonstwo am Hintern vorbeigehen.
                                  Hätte man die dritte und die vierte Staffeln um ein Drittel gekürzt, hätten sie wirklich gut werden können, wenn auch nicht so klasse wie die ersten beiden.

                                  • 9

                                    Dexter gehört in die Kategorie "Muß man gesehen haben"
                                    Die ersten 4 Staffeln sind einfach unfassbar spannend und die einzenlen Folgen bauen so perfekt aufeinader auf das man einfach nicht drum herum kommt die Serie zu suchten.

                                    Die Serie hat allerdings ab Staffel 5 ein wenig geschwächelt und manche Dinge waren einfach zu schwach, aber der Spannungsbogen hörte einfach nicht auf. Es hat mehr an den Autoren geharpert die in die Serie manche Dinge gepackt haben die man sich zweifelsohne hätte sparen können.

                                    Die Staffeln wurden etwas liebloser geschrieben, aber denn noch hat mich der Spannungsbogen getrieben weiter zu schauen. Durch die Off Stimme von Dexter wurde man ständig auf dem laufendem gehalten und konnte einfach sehr gut mitfühlen wie Dexter diesen Kampf zum zwischenmenschlichen geführt hat

                                    Ab Staffel 6 hat mich dann irgendwann gestört das Dexters Schwester Debra einfach zu häufig irgendwelchen Mist von sich gegeben hat. Die einen haben es gefeiert das sie ständig sowas gesagt hat wie " Scheiße, fick mich ins Ohr" oder so nen Kram gesagt hat. Ich habs anfangs auch gefeiert, aber ehrlich es war einfach irgendwann zu viel davon.

                                    Ohne zu spoilern möchte ich abschleßend nur noch sagen das das Ende zwar überraschend war, aber man hätte aus der letzen Staffel so viel mehr machen können. Ich glaube der Wechsel des Autoren Teams hat einfach den Charm aus den ersten 4 Staffeln zerstört.

                                    • 9

                                      Dexter ist ein zwanghafter Serienkiller. Auch wenn damit die Handlung oberflächlich eigentlich schon mehr oder weniger umrissen ist, beinhaltet die Serie doch so viel mehr als einen Mord nach dem andern. Der zwanghafte Tötungstrieb von Dexter, der ihn zwingt, ein Doppelleben zu führen, bildet nämlich nur den Nährgrund für ein weit grösseres Thema, nämlich das Leben, die Gesellschaft, das Mensch-Sein.

                                      Dexter ist eigentlich kein Teil unserer Gesellschaft. Er versteht uns nicht, kann sich nicht in uns hinein versetzen, unsere Gefühle und Handlungen nicht nachvollziehen. Er sieht sich nicht als Mensch im Sinne eines Teils dieser Gesellschaft, sondern als etwas anderes. Zwar spricht er von seinem dunklen Begleiter, wenn er von seinem Trieb spricht, aber er sieht sich in erster Linie als Killer, nicht als Teil der menschlichen Gemeinschaft. Sein Leben als forensischer Mitarbeiter der Polizei, als Freund, als Bruder, als Kollege, später aber auch als Ehemann, Liebhaber und Vater ist für ihn zunächst nichts weiter als eine Maske, die er sich Tag für Tag aufsetzt.

                                      Er sieht aus wie der Biedermann von nebenan, setzt sein nettes Lächeln auf, bringt Doughnuts zur Arbeit, ist allseits beliebt. Er nimmt am Gesellschaftsleben nicht teil, sondern imitiert die anderen nur und verhält sich so, wie er denkt, dass er sich verhalten sollte, um nicht aufzufallen. Weil sich im Grunde niemand für die andern interessiert, weil jeder nur mit sich selbst beschäftigt ist, fällt niemandem auf, dass Dexter nur so tut, als gehörte er zu uns. Niemand weiss wirklich etwas über ihn, aber niemand stört dies weiter. Um weiter zu lernen, um seine Maskerade zu perfektionieren, aber auch, um irgendwie doch noch so etwas wie ein Mensch zu werden, befragt Dexter jeweils die Leute, die er als einzige offen befragen kann – seine Opfer, wenn sie auf seinem Tisch liegen. Oft erhält er hilfreiche Ratschläge oder wertvolle Gedankenanstösse. Diese Menschen, die er bereits aus der Gesellschaft herausgerissen hat, sind die einzigen, die er um Rat fragen kann, um in der Gesellschaft doch noch Fuss zu fassen.

                                      Dexters Analysen unseres Verhaltens als Aussenstehender in unscheinbarer Hülle sind oft zynisch, aber immer präzise. Er ist der Einzige, der das normale Leben hinterfragt, der Einzige, der sich Gedanken um seine Stellung in der Gesellschaft macht. Die andern leben ihr Leben so dahin und tun halt, was sie so tun, während Dexter hochphilosophische und grundlegende Fragen des Lebens erforscht.

                                      Im Verlauf der Staffeln wird Dexter allerdings nicht ein immer besserer Imitator eines Teils der menschlichen Gesellschaft, sondern er wird tatsächlich immer menschlicher. Natürlich bleibt sein Zugang zur Gesellschaft immer ein aussergewöhnlicher, aber er wird doch zu einem richtigen Bruder, zu einem richtigen Ehemann, zu einem richtigen Vater – ja, vielleicht sogar zu einem besseren Bruder, zu einem besseren Ehemann und zu einem besseren Vater als es die anderen je sein könnten.

                                      Was die Serie letztlich in meinen Augen wirklich auszeichnet, ist diese differenzierte, glaubwürdige Charakterentwicklung über immerhin acht Staffeln hinweg. Die Moral von der Geschichte ist für mich: Nicht die, die sich keine Gedanken machen und überall mitlaufen, sind die tragenden Mitglieder unserer Gesellschaft, sondern die, die sich auch mal (gedanklich) ausklinken und ihr Verhalten und ihre Stellung in der Gesellschaft kritisch reflektieren. Aber das ist ja gewissermassen fast schon eine Binsenwahrheit. Bei Dexter sehen wir sie unerreicht treffend und herrlich zynisch veranschaulicht.

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                                      • 7 .5

                                        Die Staffeln 1-4 sind faszinierend, spannend, düster und einfach wunderbar anzusehen und ich habe es geliebt mich mitreißen und begeistern zu lassen weil man wirklich absolut nicht vorhersehen kann, was als nächstes passiert.
                                        Von Staffel 5 an wirds dann stetig schlechter aber ist immer noch gut.
                                        Die letzte Folge denkt man sich am Besten einfach komplett weg und ersetzt sie durch ein selbst herfantasiertes Ende, denn alles ist besser als zu akzeptieren, was einem hier geboten wird. ^^

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                                        • 8
                                          Mandrakus 08.02.2016, 08:08 Geändert 08.02.2016, 08:36

                                          Staffel 1-6 genial, danach ziemlich beliebig. Ich muss auch sagen, die 8te Staffel habe ich mir nicht mehr angeschaut, weil die Luft nach der 7ten bereits raus war. Ehrlich, ich habe keine Ahnung wie man so eine geniale Serie innerhalb einer Staffel dermaßen gegen die Wand navigieren kann: dämliche Darsteller, eine zusammengeflickte Story (Minotaurus Typ auf Steroiden, hallo?!) und das, was Dexter bisher ausmachte wird negiert. Nä, muss nicht (mehr) sein. Dabei hab ich die ersten Staffeln absolut gesuchtet. Schade :-/

                                          • 10

                                            Dexter - Die Menschwerdung eines Serienmörders

                                            Dexter ist weitaus mehr, als eine hochspannende Serie um einen forensischen Mitarbeiter mit Bluttick. Dexter ist eine der finalsten Abhandlungen über das Schein und Sein rund um die menschliche Existenz.

                                            Dexter, der hochgefährliche, tötungssüchtige, gnadenlose und stellenweise brutal bösartige Biedermann ist ein Niemand, wie er im Buche steht. Eine Camouflage, welche ihn bis zur Unsichtbarkeit in der Watte der Wohlstandsgesellschaft verschwinden lässt ist sein Panzer, sein Schutz, sein Rückzugsort - aber auch seine Inspirationsquelle für seine chirurgisch präzisen Desinfektionsorgien am menschlichen Auswurf der weniger geschickten Mörder.

                                            Im Laufe von acht Staffeln dekliniert Dexter alle Formen menschlicher Beziehungen durch, welche in unserer Gesellschaft möglich sind. Dexter als Bruder, Dexter als Vater, als Freund, als Gott suchendes Gemeindemitglied, als Kampfgefährte und schließlich als Produkt, der seinen eigenen Schöpfer(in) ins Auge sehen muss - und letzten Endes doch immer wieder bei sich und seiner eigenen Verantwortung landet.

                                            Staffel für Staffel wird diskutiert und aus jedem denkbaren Blickwinkel beleuchtet, was uns zu Menschen unter Menschen macht - und welchen Preis es fordert. Am Ende liegen wir alle auf dem Leichentisch - das ist unvermeidlich und gut so.

                                            Das ist die Botschaft von Dexter. Egal was du tust, egal wie deine Motive, Gründe, Ursachen, Trigger auch sein mögen - aus der Verantwortung für deine Handlungen entlässt dich niemand.

                                            Dexter ist ein philosophisches Inferno, welches mit Gift, Kugeln und Faustschlägen nur so aus dem Bildschirm schießt und den nichtsahnenden Zuschauer vom rachsüchtigen Voyeur zum bedröppelt-erwischten Idioten macht, wenn er dieses enorme Lehrstück über Moral und Gesellschaft zulassen kann.

                                            Das macht Dexter zu einem Stück Fernsehgeschichte, welches in dieser Tiefe von kaum einem anderem Produkt auch nur annähernd erreicht wird. Die einzige Serie, bei welcher ein ähnlich tiefer, jedoch anders gerichteter Ansatz präsentiert und bis zur Gänzlichkeit diskutiert wurde war - man möge es mir verzeihen - Babylon 5.

                                            Danke Dexter. Es war wundervoll.

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                                            • 9

                                              Ich habe die Serie "durchgesuchtet".
                                              Die Staffeln sind unterschiedlich stark, zwischendurch waren sie doch recht langatmig.
                                              Dennoch war ich schwer begeistert und hab sie sehr gern geschaut.
                                              Ich denke, zu dem Ende muss ich nicht mehr viel sagen, das war unterirdisch...

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                                              • 9

                                                Grandiose Serie. Schauspielerisch zwar nicht mit Justified, Breaking Bad oder SoA zu vergleichen, aber von der Spannung genial.

                                                • 9 .5

                                                  Eine meiner absoluten Lieblingsserien!
                                                  Erstmal damit angefangen, konnte ich gar nicht mehr aufhören, eine Folge nach der nächsten zu schauen! :O
                                                  Den halben Punkt Abzug gibt es lediglich fürs große Finale... Darüber streiten sich ja die Geister aber ich fands einfach nur....doof. -.- :D

                                                  • Bin nach ein paar wenigen Tagen bereits bei der zweiten Staffel angelangt und frage mich: kann die Serie das Niveau halten?
                                                    Bislang ist es ein Genuss. Die zweite Staffel scheint noch besser als die überragende erste zu werden...

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