Dexter Kommentare

Kriminalserie, Psychodrama, Schwarze Komödie 2006 - 2013

  • 4
    homosapiokokke 10.12.2014, 13:38 Geändert 10.12.2014, 13:41

    Die erste Staffel war spannend die zweite und dritte gingen auch noch, aber dann wird es verwirrt unnötig lang und total blödsinnig. Von der achten Staffel will ich garnicht erst sprechen, hier kamen komischerweise ein Haufen von Serienmödern zusammen bla bla blubb. Insgesamt einfach typisch amerikanisch, so lange Charaktere ausschlachten bis nichts mehr vorhanden ist.

    • 9 .5

      schade dass es rum ist.. wo es doch weiter gehen könnte :/

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      • 5
        dustyOn3 30.11.2014, 15:55 Geändert 30.11.2014, 16:00

        Ich bin ein richtiger Serienfan. Meine Lieblingsserien:

        - Die Sopranos
        - Game of Thrones
        - Boardwalk Empire
        - The Wire
        - True Detective
        - The Walking Dead
        - 24
        - Breaking Bad

        Bei "Breaking Bad" war ich mir auch erst nach dem zweiten Mal sicher, dass die Serie auf die Liste kommt, bei den restlichen meistens schon nach ein paar Staffeln und bei "True Detective" natürlich nach der einzig existierenden.

        Nunja, jetzt aber zu "Dexter". Die Serie wurde mir von zwei, drei Leuten wärmstens und mit Worten wie "spannend", "witzig" und "geistreich" empfohlen und so habe ich mir 6 Staffeln angesehen. Das Ergebnis für mich ist eher ernüchternd (vor allem bei den großen Erwartungen). Von der intelligenten Spannung in Verbindung mit schwarzem Humor konnte ich nicht viel entdecken. Mit irgendwelchen Aussagen von wegen ich würde den Sinn der Serie nicht verstehen o.ä., braucht man mir gar nicht erst ankommen und so komplex wie die Serie von manchen Menschen dargestellt ist, ist sie in Wirklichkeit auch gar nicht. Tatsache ist, dass man bei "Dexter" wirklich extrem viele Längen feststellen muss und sich schnell eine unglaubliche Monotonie einstellt. Ich finde, dass man hätte viel mehr aus dem Konzept machen können. Die Implementierung der Story, bzw. der Aufbau des gesamten Storygerüsts ist zwar gut gelungen aber einfach viel zu langweilig und stellenweise sogar zu albern. Langzeitinteresse konnte ich mir nur schwer abringen, wollte es aber nicht so wirklich wahr haben, dass "Dexter" für mich eher am floppen ist, ehe ich nach 6 Staffeln dann irgendwann auch genug hatte. 8 Staffeln sind natürlich auch nur aufgrund des finanziellen Erfolgs entstanden und diese gewisse Einzigartigkeit, die "Dexter" anfangs noch ausgemacht hat wich irgendwann der Einfallslosigkeit und ewigen, krampfhaften Fortführung des Ganzen. Hätte man die Serie ähnlich wie "Breaking Bad" gestaltet, also auch frühzeitig genug den Schluss gefunden und es mit dem Humor nicht übertrieben, so würde ich hier heute sicher mehr als 5 Punkte hinterlassen.

        Michael C. Hall ist sicherlich ein guter Schauspieler und der Charakter Dexter Morgan auch mit Sicherheit eine hervorragend ausgearbeitete Figur, trotzdem rettet das die Misere für mich nicht, denn es muss immer das Gesamtbild passen um das bereits erwähnte Langzeitinteresse zu wahren. Ich finde, dass man das Ganze sehr gut mit "24" vergleichen kann, denn da verhält es sich mit dem Verhältnis von Hauptfigur zum Rest der Serie ähnlich. Trotzdem verbinde ich mit "24" eteas ganz Besonderes und so ist die Serie ebenfalls einer meiner absoluten Favoriten. Daraus lässt sich an dieser Stelle auch für jeden ableiten, dass diese Bewertung (wie sollte es auch anders sein) absolut subjektiv ist. Es ist wie immer Geschmackssache.

        • 8 .5

          Jetzt habe ich alle 8 Staffeln durch und stelle fest: Eine gut gemachte Serie, bei der sicherlich nicht jede der acht Seasons super ist, aber insgesammt bleibt ein sehr positiver Eindruck übrig. Vernetzungen zwischen den einzelnen Seasons sind vorhanden, hätten aber noch stärker ausgeprägt sein können. Ansonsten fällt mir kein Kritikpunkt ein, der wirklich erwähnenswert wäre.

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          • 9

            Wahnsinnig starke Serie mit einem wahnsinnig starken Michael C. Hall der es schafft das man immer wieder aufs neue mit einem Serienmörder mitfiebert und ihm auch den ein oder anderen Fehltritt verzeiht. Besonders die Staffeln 1,2 und 4 sind aller aller höchstes Serienniveau und machen Dexter zu eine meiner Lieblingsserien. Das fallende Niveau nach der starken 4. Staffel darf allerdings nicht unberücksichtigt bleiben, weshalb es hier Punktabzüge geben muss. Aber alles in allem ist es schön zu sehen wie Dexter sich entwickelt und so richtig langweilig wird es nie.

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            • 9
              Deep Ford 05.11.2014, 20:44 Geändert 05.11.2014, 20:50

              SPOILER!

              Was für eine Serie! Sie schafft es, dass man Serienmorde als etwas völlig Normales akzeptiert und man sich gleichzeitig eine Romanze zwischen dem Killer und seiner Adoptivschwester wünscht.
              Dafür, dass mir diese Liebesgeschichte mehrere Staffeln vorenthalten wurde, hätte ich die Autoren gerne selbst in Plastikfolie eingewickelt und auf offener See versenkt. Aber sei's drum:
              Eine der bewegendsten Serien, die ich je gesehen habe.

              • 4 .5
                Carnifex 31.10.2014, 13:33 Geändert 02.11.2014, 10:48

                Für mich eine große Enttäuschung - und das bei all dieser Lobhudelei. Die erste Staffel braucht ewig, eh sie Fahrt aufnimmt und hat mich auch am Ende nicht vom Sockel gehauen. Es interessiert hier anscheinend keinen, dass Dexter andauernd Leute umbringt/verschwinden lässt. Macht ja nix, sind ja nur "die Bösen".

                Der Charakter "Dexter" ist zwar interessant, aber die Rahmenhandlung entweder unlogisch, langweilig oder vorhersehbar. CSI und all der andere Bullshit lässt grüßen.

                • 8 .5

                  S8 SPOILER 

                  Wenn sie Eier gehabt hätten, wäre nach der 6ten Schluss gewesen, bester cliffhanger überhaupt.
                  Das was Dexter unter anderem immer ausgemacht hat, war das er nie erwischt wurde, mittlerweile gibt es so viele Personen die es wissen das es langweilig geworden ist. Das Ende war extrem schlecht, doppelt schlecht, der Selbstmord war schon schlecht und dann wurde es noch schlechter . Verfickte scheiße

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                  • 8 .5

                    Season 6 SPOILER

                    Der Serienkiller mit dem biblischen Hintergrund hat mir gefallen. Black History month bei Dexter mit dem Neuzugang aus Chicago und Mos def. Der intern war ein guter sideplot. Das Seasonfinale war heftig, überlege noch ob das gut war oder nicht, weil das dadurch automatisch der Plot der 7ten Season wird. Und ich will deb nicht mehr sehen, die hure hätte bereits sterben müssen. In dieser Season bekommt sie auch noch Therapie stunden. Der Humor der anfänglichen Seasons wird ebenfalls viel weniger aber dennoch war die 6te gut anzuschauen

                    • 8 .5

                      [ENTHÄLT SPOILER]

                      Acht Staffel lang durften wir den sympathischen Serienkiller und genialen Forensiker bei seinem Streifzügen durch Miami begleiten. Dabei wurde zu Beginn penibel darauf geachtet, dass Dexter ein Psychopath nach Lehrbuch ist, mit einer harmlosen Fassade, seinen gespielten Gefühlen, seiner Entstehungsgeschichte und seinem Trieb. Was ihn von den üblichen Vetretern dieser Zunft unterschied, war einzig der Kodex, der seinen Drang kanalisiert und auf die verkommenen Subjekte der Gesellschaft leitet. Leider wurde dieses akurate Bild eines Serienkillers zum Ende hin derart aufgeweicht, dass damit die frühen Staffeln ad absurdum geführt werden. Das ist der Fluch einer Serie, die länger läuft, als es für die Geschichte gut ist.
                      "Dexter" macht dennoch viel richtig und hat auch in den späteren Staffeln noch so einiges zu bieten. Von einem kontinuierlichen Qualitätsabfall möchte ich deshalb nicht sprechen, es sind eher kleiner und größere Schwankungen. An den Figuren liegt das allerdings nicht, denn die meisten sind richtig gut. Die gesamte Miami Metro fetzt irgendwie, da hat echt jeder einen anderen Vogel. Im Prinzip passt Dexter da ziemlich gut rein. Und vergessen wir Debra nicht, was für eine Frau. Großartig. In puncto Dramaturgie gibt es eigentlich auch eher selten Grund zum nörgeln. In jeder Staffel gibt spannende oder tragische Höhepunkte, die das Feuer immer neu entfachen, falls es doch mal auszugehen droht. Staffel 2 war für mich insgesamt die beste, da war Spannung drin bis zum Anschlag. Ein Highlight der Tiefschläge war sicher das Ende von Staffel 4, die ich ansonsten zutiefst nervig fand. Aber eben das meine ich: selbst wenn es mal nicht so läuft, knallen die Autoren ein Ding raus, wo du nur mit Debras Wortschatz drauf reagieren kannst. Das Gewaltlevel ist insgesamt nicht ohne, verkommt aber auch nie zum Trash. Ein wenig merkwürdig empfand ich immer die Tatsache, dass sich scheinbar alle Serienkiller der USA in Miami und Umgebung aufhalten. In jeder Staffel trifft Dexter wieder auf "Kollegen".
                      Das Ende der Serie ist leider eher suboptimal gelaufen. Wobei ich nicht explizit alles daran schlecht fand. Dass Dexters Geheimnis bei der Miami Metro nie gelüftet wurde, war einer dieser positiven Aspekte. Mir gefällt der Fakt, dass seine Fassade in dem Bereich gehalten hat. Ich hatte mit einem großen Knall gerechnet, doch die Macher entschieden sich für eine etwas unspektakuläre Variante, was völlig in Ordnung gewesen wäre, wenn es nicht einiger Logik entbehren würde. Das ist ein großes Problem der letzten Staffel, die zu allem Überfluss auch noch tüchtig nervige Charaktere beherbergt. Und was man mit Debra gemacht ist, geht so einfach nicht. Diese wunderbare Figur auf so unwürdige und feige Art in Jenseits zu schicken, ist schlicht bösartig. (Nebenbei hat Showtime da auch einen takitschen Fehler gemacht, den sie vielleicht schon bereuen. Es wurde ja oft über eventuelle Spin-Offs geredet. Aber die einzige Figur im "Dexter"-Universum, die genügend Potential für eine eigenständige Serie gehabt hätte, war Debra. Tja, blöd gelaufen.) So verabschiedet sich unser geliebter Serienkiller auf bescheidene Art und Weise, und lässt viele Fans enttäuscht zurück.
                      Festzuhalten bleibt, dass dieses sehr gewagte Format über lange Zeit ansprechende Unterhaltung geboten hat, ohne in die Trash-Ecke abzudriften. Die Inszenierung war stets hochlassig, die Ausstattung aufwendig und der Cast grandios. Michael C. Hall hat unvergleichliches geleistet und Jennifer Carpenter hatte an ihre Rolle auch sichtlich Spaß. Der ein oder andere Durchhänger im Lauf der Zeit und das unbefriedigende Ende trüben leider ein ansonsten tadelloses Serienerlebnis, was in dieser Form sicher nicht so schnell wiederkommt.

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                      • 10

                        Dexter, die beste Serie aller Zeiten: ES FOLGEN NUN EINIGE SPOILER!!!
                        Es ist beginnt mit einer sich stetig steigernden ersten Staffel, wo man am Ende denkt "Wie soll man das noch toppen? Warum hauen sie den Plot mit dem Brunder direkt am Anfang raus?"
                        Über eine zweite Staffel, die die erste nocheinmal toppt und einem mit den Gedanken alleine lässt "Ok, das war es einfach, von jetzt an kann es nur noch schlechter werden". Und das stimmt auch erstmal.
                        Staffel 3 mit Miguel fällt meiner Meinung nach ein wenig raus, da der "Hauptkiller (der Häuter) ziemlich belanglos ist und die Figur des Freundes, des Vertrauten, Miguel Prado etwas zu lieblos und zu vorhersehbar gestaltet wurde. Im Nachhinein vielleicht ein guter Schachzug, etwas den Wind aus den Segel zu nehmen, denn Staffel 4 war einfach atemberaubend.
                        Hier hat alles gestimmt, vom Anfang bis zum dramatischen Enden. DIe FIgur des Trinity Killer ist einfach nur genial. Das große Vorbild, die Erlösung und zugleich der größte Feind von Dexter Morgan. Das Finale war krass, zumal alle Dexter Staffeln zuvor mit einem Happy End aufhörten.
                        Als nächstes kommt eine solide Übergansstaffel, mit einer hervorragenden Julia Stiles als Lumen, welche Dexter über den Verlust hinweg hilft und der Figur wieder neues leben einhaucht. Einzig Jordan Chase als Widersacher ist für meinen Geschmack zu stark dargestellt worden.
                        Staffel 6 zählt wiederum zu meinen Lieblingsstaffeln. Extrem spannend mit einem sehr guten Twist in der Mitte der Staffel. Zudem der Cliffhanger in der Kirche, legendär!
                        Und Staffel 7 knüpft sofort an dem Ende der letzten Staffel an. Während der gesamten Staffel geht es hauptsächlich um Debra und Dexter. Zudem kommt einer meiner Lieblingscharaktere das erste Mal vor, Hannah McKay! Für mich die perfekte Ergänzung zu Dexter Morgan. Beide sind auf Ihre Weise gestört aber dennoch menschlich.
                        Das Ende! Staffel 8. Von der ersten bis zur letzten Folge spannend. Wieder viele Wendungen, ein Gegenspieler, welcher als extrem intelligent dargestellte Person, leider etwas zu unspektakulär eliminiert wird, aber dennoch für einen unvergesslichen Moment sorgt. Die letzte Folge, naja, hätte besser, hätte aber auch schlechter sein können. Alles in allem aber noch aktzeptabel.
                        Im großen und ganzen lebt diese Serie von einem phänomenalen Michael C. Hall, welcher die Figur Dexter Morgan zu dem macht was er ist. Ein sich wandelnder, zweifelnder und entwicklungsfähiger Charakter. Man kann Folge für Folge sehen und es wird einem nie Langweilig. Ich habe gezittert, gelacht und geweint. Es wird schwierig sein, wieder so eine Bindung zu einem Seriencharakter aufzbauen, obwohl es schon etwas pervers erscheint, dem kaltblütigen Killer so viel Sympathien entgegen zu brigen.

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                        • 9

                          Eine absolut geniale Serie, sie ist Spannend und Intressant. Jede Staffel schafft es einen aufs neue zu begeistern.

                          • 9

                            Wenn ich an die erste Staffel zurück denke bzw. an die erste Folge als ich sie zum ersten mal sah: ich war hin und weg! Noch nie was vergleichbares in diesem Genre gesehen! Dieser zu Anfangs emotionslos erscheinende Blutanalytiker hat's mir auf der Stelle angetan! Wahnsinns Unterhaltung, finde die Figur Dexter einfach unglaublich und den Handlungsstrang in jeder Staffel ebenso! Staffel 1 und 2 waren einfach ein Burner! Die Staffeln danach waren mal mehr, mal weniger gut, aber immer noch klasse! Wäre nicht das Serienfinale so ein *** gewesen hätte ich 10 Punkte vergeben! Wie kann man ein eine letzte Folge nur so in den Sand setzen.. ich konnte vor lauter Wut auf die Drehbuchautoren in dieser Nacht kein Auge zu tun x) Trotzdem ist Dexter einfach göttlich ;-) !

                            • 9

                              Dexter ist eine Serie, welche sehr viel Potential hat, und die man sich wirklich anschauen sollte. So ziemlich alle Staffeln waren ausgezeichnet.

                              Die beste Staffel ist und bleibt die vierte.

                              Leider hatte man an manchen Stellen schon vorausahnen können, wer der Mörder ist.

                              Doch sollte JEDER diese Serie mal gesehen haben.

                              Ich bin glaube ich jedoch der einzige Mensch der sagt, dass ich das Ende sehr toll fand, und nicht enttäuscht war.

                              Deswegen 9/10 :D

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                              • 9

                                Nichts wird jemals Staffel 4 mit unserem liebenswerten Arthur Mitchell übertreffen! 4 Wände 1 Herz!! :-) Alles danach war zwar interessant aber einfach zu schwach!
                                Trotzdem noch eine meiner absoluten Lieblingsserien!

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                                • Dexter, eine Serie, die ich während der ersten beiden Staffeln für eine der besten Serien überhaupt hielt, die ich dann aber abbrach, da sie einfach nicht mehr dass war, was die Erste Staffel suggerierte. Ich mochten den kalten, nihilistischen Dexter, der das Menschliche nicht versteht und nur Spötteleien für es übrig hat. Doch im laufe der Serie, entschied irgendjemand, Dexter immer menschlicher zu machen und genau das machte ihn mir irgendwie kaputt. Ich wollte keinen "Menschlichen" Serienmörder, der seine Frau liebt und immer und immer besser und herzensguter wurde.
                                  Ich zog für das ende Wikipedia zu gute und was muss man da lesen: "Dabei gelangt er zu der Überzeugung, dass er allen Menschen nur Schaden zufügt, die ihn jemals geliebt und etwas bedeutet haben.", das war doch nicht der Dexter, den ich kannte.
                                  Ich mochte den Dexter, der einfach kalt und leer war und für den Freunde und Familie nur ein Deckmantel für seine wahre, dunkle, herzlose Seele war. Dies war was besonderes. Was es nicht häufig gab. Genaugenommen, es war etwas völlig neues und so weiter die Staffeln vorschritten, desto gewöhnlicher und langweiliger wurde es und wenn ich so lese wie alles ausging, bin ich froh eher Zeit in die Romane investiert zu haben, wo Dexter noch immer der alte ist, satt sich in einen Menschen zu verwandeln.
                                  Tja, wie schade, wie schade. Dexter hätte einiges sein können und wurde dann doch nur gewöhnlich. Weder heiß noch kalt. Schade eigentlich.

                                  • 8

                                    Auch wenn das Ende 'diskutabel' ist, bin ich insgesamt von Dexter begeistert. Super interessante und vielseitige Charaktere, die auch alle genügend Einsatzzeit bekommen. Die Serie beschränkt sich also nicht auf den 'sympathischen Serienmörder' Dexter, was ihr sehr gut tut.
                                    Dexter bietet neben viel Blut auch genügend Humor, Spannung, viele emotionale Momente und überraschende Wendungen. Manche Entwicklungen sind natürlich auch auf die Spitze getrieben und daher unglaubwürdig. Dennoch ist die Serie höchst unterhaltsam und empfehlenswert!

                                    • 8 .5

                                      Schöne Serie, die mit Staffel 7 und 8 leider keinen würdigen Abschluss bringt.
                                      Die finale Folge setzt dem vorangegangenem Herumgeeier die Krone auf und lässt den treuen Fan mit einem bitteren Geschmack im Mund verzweifelt auf den Abspann blicken.
                                      War das wirklich alles was den kreativen Schöpfern dieser Serie als Abschluss einer so ausgezeichneten Serie eingefallen ist? Jop. Schade.

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                                      • Hier geht es nur um das Ende!!

                                        !!!Spoiler!!!

                                        Ich fand das Ende irgendwie zu kurz! Eine letzte Staffel mit 13 statt 12 Folgen wäre perfekt gewesen! Das Ende, Dex/Debs letzte Schifffahrt mit anschließendem Vorgetäuschtem Schiffunglück hat mir Dexter nochmal ganz gewohnt aber doch anders gezeigt! Ich hab am Schluss nur noch darüber nachgedacht wie scheiße und gleichzeitig gut es für alle war das er sich ein neues Leben alleine aufgebaut hat und seinen eigenen Sohn und seine große Liebe einfach im Stich lässt nur um sie zu schützen und sich damit sein Leben komplett zerstört und es langweilig macht wie man am Ende sieht!
                                        Ich habe die Serie zum 2. mal geschaut aber erst beim zweiten mal war das Ende dabei was ich zum ersten mal vor 5 Minuten geschaut hab!

                                        Lg,
                                        Paul :D

                                        • 8 .5

                                          Michael C. Hall hat zweifelsohne den kaltherzigen Serienkiller der Fernsehgeschichte erschafffen. Sollte Dexter wieder erscheinen, eventuell mit anderen Schauspieler, würde es für diese Schauspieler schwer werden in seinem Fußstapfen zu treten. Die Serie ist sehenswert und schaffte ziemlich oft mein Gemüt auf Hochtouren zu bringen. Schon alleine die Basicidea sucht seines Gleichen: Ein Krimi, indem der Tatortermittler ein Serienkiller ist, der sein böses Ich mit Blut stillen muss. Sowas wäre im deutschen Fernsehen niemanden eingefallen. Neben der Hauptstory gibt es auch zahlreiche Nebenstories. Wobei einige davon auch furchtbar nerven können und spätestens beim zweiten Anschauen den Zeigefinger dazu bringt, den forward button zu betätigen. Ehrlich gesagt, schafften es einige Nebenstories schon beim ersten Mal anschauen. Nervig erscheint dabei seine Schwester, die, wenn man sie mit Dexter vergleicht, offenbar ein andere Erziehung genossen haben muss. Bzw. gar keine. Wirkt wie in den modernen Serien üblich der verzweifelte Versuch eine Frau so stark wie ein Mann zu verkaufen. Auf dem Boden spucken und Schimpfen wie ein Rohrspatz, und schon ist die Powerfrau erschaffen. Ehrlich gesagt, fast alle Figuren von Miami-Metro Police Department hatten eine Rolle à la GZSZ. Blendet man Dexter aus, hat man tatsächlich sowas. Die konnten im Grunde erst in der achten Staffel einen Serienkiller schnappen. Aber auch nur, weil dieser angebliche Genie von Serienkiller sich extrem dämlich am Ende benimmt. Spoiler:"Will die Schwester Debra aus nichtnachvollziehbare Gründe unbedingt in einem schwerbewachten Krankenzimmer ermorden. Wird natürlich dabei erwischt. Am Ende durchschaut dieses Genie auch nicht Dexters offensichtliche Plan, der ihn mit Videoaufzeichnung umbringt." - Ansonsten haben die halt ihre GZSZ-Probleme. Liebe, Krankheit, Trauer und was zu so einer GZSZ-Serie halt dazu gehört. In diesem Sinne ist es geradezu verständlich, dass Dexter und viele anderen Menschen zu Serienkiller mutieren. Die Police Officers sind ja kaum auszuhalten. - Keine Sorge, die Serienkillern retten die Serie auf sehr hohen Niveau. In allem sehr Sehenswert. Und ja, das Finale ist der letzte Dreck seit Lost.

                                          • 8 .5

                                            Die meisten Schauspieler schlingern in der Finsternis und treten nie ins Scheinwerferlicht. Dabei wenn du an dir arbeitest und dir mühe gibt, dann engagiert dich vielleicht Jemand irgendwann für die Rolle deines Lebens.

                                            by DEXTER

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                                            • 8 .5

                                              [Enthält Spoiler!]
                                              Was soll ich sagen? Dexter gehörte mit zu meinen absoluten Lieblingsserien. Ausgenommen die etwas langweilige Staffel 3, absolut genial. Bis zur 8ten Staffel und vor allem dem Finale.
                                              Was ist da denn passiert? Erstmal wird plötzlich Dr. Vogel in die Serie geworfen, die alles über Dexter weiß. Sie wird dann auch noch als geistige Mutter von ihm dargestellt. Das fand ich schon zu viel und künstlich.
                                              Danach dann die Geschichte mit Hannah wirkte meiner Ansicht nach völlig fehl am Platz. Ich hab mir gedacht, das Ende von S07 war doch absolut ausreichend. Wieso denn jetzt wieder Hannah herholen? Warum wurde dann schnell klar, um die Serie aufzulösen.
                                              Wenn ich in den ersten Staffeln ein Serienende prognostizieren müsste, hätte ich nie gedacht, dass Dexter einfach nur wegzieht und dann war es das. Nein, ich hätte vermutet, das alles über ihn hereinbricht, er erwischt wird und vllt. sogar umgebracht wird.
                                              Das Finale wirkt dann einfach viel zu hektisch und zu konstruiert. Wichtige Charaktere (Deb) werden einfach eben kurz getötet, andere einfach völlig ignoriert (Quinn, Batista). Und dann wird Dexter noch eben zum Lumberjack. Er begibt sich in seine ganz persönliche Hölle. Klasse. Eine Serie elegent lösen geht irgendwie anders. Das Ende lässt einen völlig unzufrieden zurück. Und es bleibt nur der Gedanke: Oh nein, hoffentlich belassen die es dabei. Hoffentlich gibt es keine weiteren Folgen oder ein Spin-Off. Offen gehalten haben sie sich ja schließlich alles mit diesem Ende.

                                              Durch das unsagbare Ende und der schwachen S08 gehts von 10 auf 8.5 runter. Für mich haben sie damit eine großartige Serie voll vor die Wand gesetzt. Schade :(

                                              • 9 .5

                                                Grandiose Serie ! Tolles Ende !

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                                                • 9 .5

                                                  Ich konnte mir von der 8. Staffel nie mehr als 15 Minuten ansehen, bevor ich mein Frühstück ein 2. mal begutachten durfte. Keine Ahnung was sich da wer auch immer gedacht hat. Die vorangegangenen 7 Staffeln sind allerdings allesamt grandios; wegen dem grottigen ende allerdings trotzdem nur ne 9.5

                                                  • 9

                                                    Dexter ist Klasse. Die grauenhaft-schöne Serie hätte von mir locker 10 Punkte bekommen. Wären da nicht die paar unnötigen Folgen in staffel 3, der wegstrich der persönlichen Note, der 5,6,8 Staffel. (Die siebte schaffte es eine eigene zu entwickeln) und dann (seufz) das Finale.

                                                    ⬇️!!ACHTUNG SPOILER!!⬇️
                                                    Aus einer tollen Serie wird so ein krass nicht zufriedenstellendes Finale gebastelt.
                                                    Völliger Bullshit sich für den den Tod von debra, einer liebenswerten, genialen Figur zu entscheiden. Ich finde es einfach unnötig sie sterben zu lassen. Ich meine und dann auch noch völlig unlogischerweise Dexters Tod vorzutäuschen. Ich meine What the hell?!?!? Wie hat der das denn überlebt?! Wie soll ich das verstehen? Und was ist mit den anderen Charakteren? Figuren wie Joey Quinn oder Angel Batista? Sie haben doch wohl auch einen Würdigeren Abschluss verdient.besonders Quinn. Das hätte man doch schöner lösen können. Meiner Meinung nach war Hannah in Staffel 7 noch recht sympathisch in Staffel acht aber ging sie mir nur noch auf die Nerven. Auch die Idee das dexter mit Hannah nach Argentinien geht' hat mich von der ersten Sekunde an abgeschreckt. Kann sein, das ich einfach, ein Problem mit Veränderungen habe, aber das perfekte Ende wäre für mich gewesen, wenn alle wieder vereint im morddezanat gelandet wären und das ganze mit einem saftigen bekannten ,,tonight is the night'' vom Protagonisten beendet wird, was für ein Traum. Na ja, das dexter Finale ist filmtechnisch ordentlich und alle Male Traurig, aber vom Plot her Unzufriedenstellend bis dämlich.
                                                    ⬆️!!SPOILER ENDE!!⬆️

                                                    Sich einfach das richtige Finale wegzudenken und sich sein eigenes dazu zu reimen ist vielleicht nicht ganz so schön, aber hier wird es wohl notwendig.

                                                    Nun zur Bewertung der Staffeln:

                                                    Staffel 1: Absolut genialer Auftakt, gute presentation der einzelnen Charaktere, und ein mörderisch guter Gegenspieler ;-)
                                                    10/10

                                                    Staffel 2: Spannendes Siel gegen doakes, einem unglaublich gutem Charakter.
                                                    10/10

                                                    Staffel 3: Gut weiter erzählt trotz ein paar gähn Momenten.
                                                    9,5

                                                    Staffel 4: wieder sehr lustig, diesmal aber auch extrem düster. Eine geniale Mischung!
                                                    10/10

                                                    Staffel 5: rape and revenge. Humorlos, aber spannend!
                                                    9/10

                                                    Staffel 6: diese Staffel versucht, wieder den alten Humor aufzugreifen, schafft dies aber nur teilweise.
                                                    8/10

                                                    Staffel 7: Wieder eine sehr eigene Atmosphäre. Anders, mit ein paar gähn Momenten, aber trotzdem extrem gelungen.
                                                    9/10

                                                    Staffel 8: eigentlich auch nicht schlecht, nein, sogar ziemlich grandios, aber ab Folge neun (Glaub ich), war das nur noch so eine ,,Ich-zerstöhr-die-ganze-Bindung zu-den-charakteren- und-Trampel-so lange-auf-den-Gefühlen-des-Zuschauers-herum-bis-er-verleitet- ist- einen-ellenlangen-moviepilot-Kommentar-zuschreiben-in-dem-er-sich-über-die-Übelkeit-des-finales-beschwertscheiße." Hier lernte ich Hannah Mcay (Oder so) zu hassen.

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