So, ich bin mit der letzten Episode durch – Entzugserscheinungen halten sich in Grenzen – darf ich da wohl verraten, dass alle bis auf Veronica Ferris in einem Nuklearsupergau sterben? Nein, Spaß… Veronica Ferris schafft´s auch nicht.
Diese epische Serie hat Einiges zu bieten;
Die Sopranos ziehen einen in ihre Welten, in die verschieden Familien hinein… vor allem auch und im Besonderen in "La Famiglia".
Die über 80 Stunden Laufzeit hat man u.a. auch sehr geschickt für charakterliche Tiefenschärfen verwandt, die zu starken Identitätsbindungen des Zuschauers führten. Der Schauwert ist die meiste Zeit enorm hoch. Es gab Episoden und Situationen, die ob ihrer Intensität vermutlich für immer im Gedächtnis haften bleiben. Es wird nicht nur schlichtweg die äußerst brutale, aber effektive Arbeits- und Denkweise der Mafia betrachtet, sondern es werden viele Themen und Aspekte des Lebens auf nachvollziehbare, reflektierte und eindringliche Weise aufgezeigt.
Die interkulturellen, familiären, sozialen und amerikanischen Ambivalenzen, Doppelmoral, Bigotterie, psychologische Analogien, Deformationen und deren Zusammenhänge, die Spagate zwischen ausufernder Gewalt, Loyalität, Verrat, Freundschaft, Hinterlist, Paranoia, Liebe und Betrug werden ebenso brutal wie deutlich geschildert. Es gibt tatsächlich so viele Aspekte und Details in dieser Serie: they´re too many to mention.
Insgesamt haben mich die Sopranos aber nicht vollkommen überzeugt, weil es zu viele Längen, dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen gab. Hin und wieder wurde eine unangemessene Gewichtung auf Nebensächliches gelegt, während interessante Verläufe vernachlässigt in einer Sackgasse stehen gelassen wurden.
Wer Bock auf diese sicherlich beeindruckende Serie hat, einen langen Atem und ein Faible für´s Mafiagenre und psychologisch gehaltvolle Serien besitzt, sollte nicht nach der dritten Staffel alles hinschmeißen, denn wenn man das volle Ausmaß über diese wunderbare, zeitweise ärgerliche aber vor allem ambivalente Serie bekommen möchte, kommt man um meistens vergnügliche 86 Folgen nicht herum. Tipp: Nicht zu viele hintereinander schauen, sonst kommt es zu einem Überdruss, der sich dann wie folgt entladen könnte ;)))
Mein damaliges Originalhasspamphlet:
<<Drei Staffeln lang hab ich mir das reingekantet. Jetzt reicht´s. Diese fetten, italo-amerikanischen Mafia-cunts mit ihrem einfältigen Ehren-Kodex, dem ständigen Wangengeknutsche und ihrem hinterfotzigen Waschweiberklatsch reichen mir. Das Milieu, das ich an sich sehr unterhaltsam finde, gibt ordentlich Stoff her und das gereicht auch den Sopranos für ne ordentliche Einschaltquote; … aber ich bin aus diesem Pauly, Pussy, Junior, Big T… Anthony- Gedrissel mal so was von raus. Die Spannung, die hier aufgebaut wird, löst sich erst nach 2-3 weiteren Folgen oder, wenn man Pech hat, gar nicht auf.
Der Scheiß ist trotz aller feinfühligen Zwischentöne und seines guten Musicscores nicht mehr auszuhalten. "Die mach ich pulsarm kalt",… aber vorher werde ich 16 Tage mit heiserer, italienisch-bedrohlicher Stimme das Ganze ankündigen.>>
So kann man sich täuschen: Sie laufen auch noch nach 16 Tagen rum.
Mit dem Kommentar kann sogar Tony Soprano einigermaßen leben. Wobei ich mich schon frage wo Du "dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen" erkannt haben willst. Aber sei's drum, das ist dann wirklich Ansichtssache.
Gleichzeitig darf ich mich für meine etwas sehr plumpe Art der Kritik vor ein paar Wochen entschuldigen. Da bin ich vielleicht doch ein wenig übers Ziel hinausgeschossen.
So, bin jetzt mit der dritten Staffel durch und meine bisherige Erkenntnis: Auch die Macher der "besten Serie des Universums"™ kochen ihre Spaghetti nur mit heißem Wasser! (Wertung entspricht meinem Durchschnitt der bisherigen Staffeln)
Das heiße Wasser ist allerdings so verdammt gut (schmackhaft) gewürzt, dass selbst eine so einfache Flüssigkeit -schon ohne Spaghetti- so gut mundet, dass man leicht dazu neigt, das letzte Abendmahl zu imaginieren. Und dann kommen zur Steigerung auch noch die edelsten Spaghetti dazu, die man sich eigentlich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können, gäbe es da die nicht die großartigste, "beste Serie des Universums"™: The Sopranos!
Kein Preis, keine Auszeichnung dieser Welt könnte ich mir als angemessene Anerkennung für seine seine Rolle als Tony Soprano denken.
Was für ein Schauspieler, was für eine Rolle !
Ich selbst bin mit unglaublich hohen Erwartungen an diese Serie herangegegangen und ich wurde nicht enttäuscht.
Diese 86 Episoden habe ich als eine wundervolle Bereicherung empfunden und dafür bin ich sehr dankbar.
Ich glaube kaum, dass ich eine Serie finden werde, die auch nur annährend das liefern könnte was die Sopranos zu bieten hatten.
Aber abwarten auf mich warten noch Twin Peaks, The Wire und Breaking Bad.
Das war es?? Das ist das Ende? Ich kann es nicht glauben, es gab bisher für mich noch keine Serie, mit der ich in der kurzen Zeit mehr zusammengewachsen bin. Was uns hier präsentiert wird ist ein ganz eigener Kosmos und nicht umsonst war Sopranos bahnbrechend. Ich muss zugeben, am Anfang tat ich mir unheimlich schwer mit der Serie und ich weiß gar nicht mehr wann der Zeitpunkt war, als ich nicht mehr ohne konnte - aber er kam und er kam nicht durch einen Moment sondern nach und nach. Das tolle an der Serie sind die Emotionen und Gefühlswechsel die man bei einzelnen Personen hat - im einen Moment liebt man sie, im nächsten würde man ihnen am liebsten selber eine Kugel verpassen. TV-Unterhaltung die uns in neue Sphären bringt und die jeder gesehen haben sollte...
Treffer! Bei mir hat´s auch eine Weile gedauert, bis ich richtig "drin" war- aber dann, nach der letzten Folge- diese Leere!
Schon ein Meilenstein der Seriengeschichte.
Uff!
Verdammt.. ..zu Ende geguckt.
-Leere-
Diese Serie habe ich regelrecht inhaliert und bin total begeistert. Klar, ich hab ich auch hier wieder Kleinigkeiten zu meckern, aber die sind bei all den besonders gut umgesetzten Sachen nicht erwähnenswert.
Insgesamt hat "Die Sopranos" alles, was eine Ausnahmeserie braucht. Vor allem gute Regisseure und Autoren (u.a. Tim van Patten, der schon bei Deadwood, The Wire, The Pacific oder Game of Thrones aktiv war und eben Steve Buscemi) einen genialen Score und wie schon bei Entourage wird jede Episode mit einem wunderschönen Track beendet.
Spoilergefahr:
Das das offene Ende von Episode 11 der dritten Staffel "Pine Barrens/(Verschollen im Schnee)" nicht weiter geführt wurde hat mich gewurmt.
Unbedingt hervorzuheben möchte ich die zwölfte Episode der 5. Staffel (Long Term Parking/(Nur für Langzeitparker). Absolut psychedelisch!
Agree, hat mich auch gestört, dass SPOILER die Leiche vom Tschechen nicht auftaucht - oder noch besser, er noch lebt. Hauptsache war in der Folge wohl eher der Knacks zwischen Chris und Paulie. Episode 5/12 war schon bemerkenswert, sehr schockierend.
@freak: Du kannst den Text auch nachträglich korrigieren, ohne die Likes und die Antworten zu verlieren. Einfach auf der "Sopranos"-Seite wieder auf 'Kommentar schreiben' klicken! ;)
PS: Toller Comment, freut mich. Sopranos wird auch immer meine No.1 bleiben. Und ja, Long Term Parking gehört zu den aller besten. Ich bekomm immer wieder (!) ein mächtiges Herzklopfen bei den letzten Szenen.
Bin auf der Suche nach irgendeiner Serie, die mir hilft, das Warten auf die nächste "Breaking Bad" Staffel erträglich zu machen und da dachte ich, von der Beschreibung her, könnten "Die Sopranos" genau das richtige sein.
Und: Nee, zieht nicht. Abgesehen davon, dass die Serie nicht halb so viel Spannung und nicht halb so viel Menschlichkeit rüberbringt, war ich doch recht geschockt von der Sprache her: ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass jd der ein komplexes "Unternehmen" leitet, das schafft, ohne dass er in der Lage ist, ein paar Sätze lang ohne das F- Wort auszukommen. Warum die Gossensprache (abgesehen von dem dazu passendem Verhalten)? Wo ist das der Stil eines Paten a la "Godfather" - da bin ich doch anderes gewohnt. Komplexe interessante Geschäftsvorgänge- Fail. Tiefgründigkeit- Fail. Emotional- auch nicht. Kann den Sopranos leider nichts abgewinnen.
Warum machen eigentlich soviele Leute den Fehler und vergleichen "Die Sopranos" mit dem "Paten". Der Vergleich hinkt einfach von hinten bis vorne. Beim "Paten" wird die Familie und vor allem die familiären Geschäfte fast schon opernhaft dargestellt. Die Paten sitzen zusammen und diskutieren über die nächsten Schachzüge. So sehr ich auch den Paten liebe, aber glauben wir wirklich dass das so abläuft?
Ich finde die "Sitdowns" bei den Sopranos (kommen eigentlich erst in den späteren Staffeln so richtig zum tragen) wesentlich glaubhafter und realistischer. Man kann sicherlich drüber diskutieren ob man in jedem zweiten Satz das F-Wort einbauen muss.
Den Grad an Realismus kann man aber allein schon dadurch ablesen, dass viele "echte" Mafiosi in den USA die Serie sehr gerne gesehen haben und sogar eine "Ratte" bei sich vermuteten, weil die Story so nah an der Realität war.
Damit keine Missverständnisse aufkommen. Sowohl der "Pate" als auch die "Sopranos" sind für mich ganz klare 10er, aber jeder auf seine Weise.
Ich kann nur empfehlen der Serie eine Chance zu geben, es hat noch NIEMAND bereut!!
Ich schon ;-D Jedem das Seine, ich kann deine Argumentation nachvollziehen, habe es aber anders empfunden. Das was mir beim Paten "gefiel", ist die Idee der "Nachbarschaftshilfe" aus der dann ein Geschäft entstanden ist, aber es hatte anfangs noch eine Seele und Stil. Sopranos erscheinen und verhalten sich dagegen (für mich) wie x-beliebige Gossenkriminelle... Das macht mir keinen Spaß. Aber ist sicher Ansichtssache.
So, Staffel 2, Episode 4 und ich bin süchtig. Gut, dass ich jetzt nicht mehr Staffelpausen ertragen muss. Geschrieben wurde wohl genug über die Serie und ich stimme allem positivem zu! Kleiner Zusatz noch: ich habe auf Deutsch angefangen, mittlerweile Original mit Untertiteln, es lohnt sich, noch viel mehr als bei Dexter oder Breaking Bad, das ist mir insbesondere bei der Folge Bella Italia aufgefallen. Vorerst gibts ne 9.5, mal sehen, ob zum Ende noch mehr drin ist.
Das wird nicht nur besser, das wird einfach nur brilliant. Vor allem die Staffeln 2-4 finde ich einfach nur überragend.
Du siehst an "Don_Tony" ja, wie sehr viele Menschen diese Serie verehren. Aus meiner Sicht vollkommen zurecht!
Viel Spass beim ersten Mal anschauen (es werden sicherlich noch weitere Male folgen, das ist bei dieser komplexen und genialen Storyline aber auch notwendig).
Ohja...Die ersten Folgen fand ich auch noch recht unüberzeugend. Man hat auch einfach heutzutage schon zu viel gesehen... Aber siehe da... Alle Staffeln 3 Mal angeschaut und die Serie ist -wie ich finde- das Beste was medial jeh geschehen konnte... UNGLAUBLICH! GRANDIOS! Man kann nur 10,0 geben, und eigentlich müsste ich allen anderen Filmen und Serien, die sonst noch 10 Punkte bekommen haben, wieder welche abziehen...^^ Das schulde ich den Sopranos.
Ich weiß nicht so recht. Ich hasse bis jetzt so ziemlich alle Figuren die ich bisher in den ersten zwei Episoden gesehen habe. Wie soll ich mich da motivieren weiterzuschauen ? Ich brauch irgend nen Anreiz. Was ist wenn ich mir wie phoenix409 die komplette Staffel anschauen muss bis ich die Serie gut finde .... I
Zum einen ist es sehr komisch das du alle Figuren "hasst". Das halte ich für übertrieben und vor allem ein wenig einseitig. Gerade Tony ist in den ersten Folgen recht amüsant und durchweg sympathisch.
Desweiteren muss man Serien-Figuren auch nicht unbedingt sympathisch finden, sie müssen einen viel mehr faszinieren und in ihren Bann ziehen. Ich gebe zu das gelingt zu einem späteren Zeitpunkt der Serie noch ein wenig besser, aber ich finde gerade die erste Staffel sehr sehr gut und sie ist für mich der perfekte Einstieg in die mit Abstand beste Serie aller Zeiten!!
meinte ja "so ziemlich alle ". etwas unpräzise stimmt. Tony ausgenommen. Der ist tatsächlich recht amüsant. Aber ein amüsanter Tony reicht mir nicht. Faszienieren tut mich aber keine der Personen noch nicht mal Tony. Gerade er nicht. Da find ich noch eher seine Mutter faszinierend... faszinierend unsympathisch.
Oh ja! Bin grad mit Staffel 4 fertig geworden. Hammer Serie. Hätt ich nie gedacht. Ich kann auch nicht sagen, warum sie mir so gefällt, weil eigentlich passiert ja immer noch nicht viel aber..... einfach gut.
Hm.. Naja. Das ist genau der Grund, warum dieser Serie nicht genug Respekt gezollt wird: Die Leute meinen, es passiere zu wenig!
Genau das finde ich so großartig. Gute Serien brauchen nicht viel bumm-bumm und ficki-ficki. -Auch wenn man hier nicht behaupten kann, diese Dinge käme zu kurz bei den Sopranos.- Es geht vielmehr um die einzelnen Charaktere, deren Verhalten, Gesichtsausdrücke, die dauerhaft angespannte Stimmung.. Solche Sachen halt. Alles andere ist ansehnlich -, ganz oft auch notwendig um die Stimmung zu vermitteln,- aber bestimmt auch ab und an mit Absicht gehäuft zu finden (Gewalt, Sex) um das Massenpublikum nicht zu verlieren. Erfolgreich will so eine Serie natürlich auch sein.
Das Beste an The Sopranos ist allerdings -so sehe ich das zumindest- das drumherum!
Ich schätz mal, das ist das, was dir so gefällt :P
So, endlich habe ich mich überwunden eine Kritik zu dieser absolut einzigartigen, großartigen Serie zu schreiben. Ich habe das bisher immer erfolgreich aufgeschoben, da ich auch ehrlich gesagt nicht recht wusste was ich schreiben sollte, es war ja bereits fast alles über dieses monumentale Werk des amerikanischen Fernsehens gesagt worden. Ich wollte nicht einfach irgendetwas schreiben, denn seien wir ehrlich, eine normale, trocken objektive Kritik wird der Serie nicht gerecht, zumindest nicht in meinen Augen. Ich entschuldige mich also schon mal vorweg für die "Überlänge".
Fangen wir also mit meiner ersten Begegnung mit der wohl ungewöhnlichsten und vielseitigsten "Fernsehfamilie" aller Zeiten an: Als Liebhaber des amerikanischen Gangsterfilms war es fast unmöglich früher oder später nicht auf die Sopranos zu stoßen, dass die Serie von einigen auch noch als "Goodfellas - Die Serie"beworben wurde steigerte mein Interesse nur noch weiter. Als ich dann den Piloten sah war ich umso mehr überrascht was ich da eigentlich sah. Auf den ersten Blick wirkte Tony Soprano auf mich nicht wie der typische Mafiaboss, den man aus Filmen wie den Paten oder Goodfellas kennt. Meist eher gewöhnlich gekleidet, übergewichtig und bereits mit recht dünnem Haar sitzt er da... ja wo eigentlich? Beim Psychologen! Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Gangstergeschichte handeln würde, dass Tony Soprano sich zu einem, wenn nicht dem vielseitigsten, interessantesten Charakter der Fernsehgeschichte entwickeln würde konnte ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht erahnen.
Was mir zunächst völlig fremd erschien, erwies sich im Laufe der Serie als ein genialer Schachzug der Macher. Durch Tonys Besuche bei Dr. Melfi (klasse gespielt von Lorraine Bracco, nur eine von vielen Bekannten aus Goodfellas) erfährt man nach und nach immer mehr über das Innenleben eines nach außen hin so kalten, bedrohlichen Gangsterboss, über seine innere Zerrissenheit, seine Vergangenheit, seine Ängste. Tatsächlich reicht Tonys Charakter allein um 86 Episoden in 6 Staffeln auszufüllen. Ich kann mich an dieser Stelle wirklich nicht genug vor James Gandolfini verneigen, niemand hätte Tony Soprano so spielen können wie er es getan hat!
Aber es ist nicht nur Tony, der mich so an den Sopranos fasziniert hat, es ist sein gesamtes Umfeld. Da ist seine Familie, die er unbestritten liebt, ihm aber auch schwer zusetzt. ***ACHTUNG SPOILER*** Als Tony AJ aus seinem Pool zieht nach dessen Suizidversuch gegen Ende der 6. Staffel kann man wohl als Paradebeispiel hierfür werten und es ist gleichzeitig eine der dramatischten und besten Momente der Serie ***
Da ist seine Frau Carmela, die wohl eine der stärksten Frauenfiguren verkörpert, die ich je im Fernsehen gesehen habe und den perfekten Gegenpart für Tony bietet. Seine doch recht verwöhnte Tochter Meadow und sein jüngster Sohn AJ, der eher emotional labil ist und nicht so recht weiß was er von seinem Leben eigentlich erwartet. Und natürlich Tonys Schwester Janice, die es doch relativ schnell fertig gebracht hat sich als eine meiner Hassfiguren zu etablieren, deren Beziehung zu Tony aber auch so spannend und wichtig für das Verständnis von Tonys Charakter ist.
Und da ist natürlich seine 2. Familie, sein Mafiaclan, der mindestens genauso vielseitig ist wie Tony selbst. Da ist der junge, aufstrebende, aber doch teils noch recht naive und leicht ablenkbare Christopher, für den Tony fast so etwas wie eine Vaterfigur ist. Da sind Silvio und Paulie, echte "Oldschool-Mafiosis" und Tonys Onkel Junior, der ihm das Leben alles andere als leicht macht. Und natürlich muss man im Zusammenhang mit Junior auch den etwas zu gutmütigen Bobby erwähnen, der auch deswegen zunächst aus dem Hauptgeschäft ausgeschlossen wird.
Ich war derart schnell angefixt und bereits nach den ersten paar Folgen hatten mich Jersey und Tonys Clan in seinen Bann gezogen. Es war nicht mal so sehr die Story an sich, aufgrund der ich mich in diese Serie verliebt hatte, es waren vor allem die kleinen Nebengeschichten. Die Tatsache, dass der sonst so ruhige und besonnene Silvio beim Poker schnell dazu neigt die Nerven zu verlieren, oder, dass Tony niemals das Zeug zum "varsity athlete" hatte, haben mich genauso amüsiert wie die erfolglosen Versuche der "Feds" das Sopranohaus zu verwanzen oder Paulie und Christophers Odyssee in dem verschneiten Wald mitzuverfolgen. Das alles ist so ungeheur gut inszeniert und gefilmt, dass man sich fast schon als Teil der Familie betrachtet, man lernt jede Eigenart der einzelnen Charakter kennen, fiebert mit ihnen mit oder schüttelt manchmal nur den Kopf über ihr Verhalten.
Dass ich mir wirklich jede Folge den gesamten Vorspann zu Gemüte führte sagt einiges aus, auch nachdem ich die Sopranos nun schon mehrmals durch habe, schaue ich mir immer wieder gern den Vorspann an, nur um nochmal nostalgisch auf dem Beifahrersitz mit Tony durch Jersey zu fahren.
Zu Beginn habe ich meine erste Begegnung mit den Sopranos geschildert, deshalb will ich an dieser Stelle auch meine letzte nicht vorenthalten, denn sonst wäre dieser Beitrag für mich einfach nicht komplett. An alle, die die Serie noch nicht durch haben diesen Absatz bitte tunlichst überspringen, denn das Ende der Sopranos gespoilert zu bekommen wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind :)
***ACHTUNG MEGA-SPOILER!!!!***
Eins vorweg, ich halte die "made in America" - Episode für absolut unerreicht und für das vlt. beste Serienende aller Zeiten (ich habe aber auch zugegebenermaßen das Serienfinale von "Six Feet Under" noch nicht gesehen). Als ich die letzte Episode in den DVD Player legte und zum letzten Mal der Vorspann über den Bildschirm lief überkam mich eine seltsame Mischung aus Aufregung und Melancholie. Zum einen war ich aufgekratzt und wollte unbedingt wissen wie David Chase der Serie ein Ende setzten würde, zum anderen war ich aber auch ein wenig traurig, schließlich war das die letzte Folge.
Wie es dann zu Ende ging hat wohl nicht nur mich überrascht und zunächst völlig verstört zurückgelassen. Da hatte ich knapp 80 Stunden mit Tony gelitten, mich für ihn gefreut, mich über ihn geärgert, war so tief in sein Umfeld eingetaucht und dann endet das so!!! Das waren meine ersten, wütenden Gedanken. So schnell ich in das Sopranosgeflecht hineinkam, so ruckartig wurde ich wieder herausgerissen. Das Ende trifft einen wirklich wie einen Schlag und ich habe einige Tage gebraucht, um zu realisieren wie gut Chase das Ende doch vorbereitet und durchgeführt hatte. Hier wieder allzugroße Spekulationen anzustellen, ob Chase Tony nun am Ende sterben lässt führt zu weit. Man kann schließlich ganze Bücher über die letzte Folge der Sopranos schreiben. Für mich persönlich geht das Ende viel weiter, mir persönlich hat es gezeigt wie schnell es doch im organisierten Verbrechen gehen kann. Er hat mich als Zuschauer derart ruckartig und brutal aus der Geschichte, aus meinem "gewohnten Umfeld" herausgerissen, sodass mich das Ende doch mit enormer Wucht getroffen hat, mich im Nachhinein die Serie aber nur noch mehr wertschätzen lässt.
***
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, Glückwunsch an alle, die es bis hierhin geschafft haben :) Mit einer Kritik ist es also im Endeffekt nichts geworden, da ich nicht in der Lage bin diese Serie in irgendeinem Maße objektiv zu beurteilen. Betrachtet es mehr als eine Art Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an eine großartige Serie!
Und nun darf ich mich für diese grandiose "Kritik" (oder doch Liebeserklärung) verneigen. Ich bin grade im 4. Durchlauf mit den "Sopranos" und es ist einfach nur wunderbar das man immer noch neue Einzelheiten und Fragmente entdeckt die einem in den ersten Durchläufen noch nicht aufgefallen sind.
Auch ich habe mir vorgenommen nochmal einen "richtigen" Kommentar zu schreiben (ähnlich deiner Länge), aber du hast verdammt gut vorgelegt!
- schlechte Qualität, dafür der richtige Fisch.
Ich habe mir die Stelle gegen Ende der 3. Staffel unzählige Male angeschaut, bei der Tony nochmals mit diesem Fisch konfrontiert wird. Mittlerweile assoziiere ich allein mit dem Wort Fisch den lustigen Gedanken an den hier. 'T' wird da womöglich etwas anderes empfinden... Selten tat Lachen so gut, wie über diesen unscheinbaren 'drolligen' Plastikramsch, hervorgerufen durch eine genial inszenierte Situation und ein selten exzellentes Drehbuch. Ein Ergebnis aus einer einzigen Folge der Sopranos.
Ich könnte jetzt noch zahlreiche Aspekte - die da lauten würden: "unglaublich vielschichtige Charaktere, welche allesamt Mitgefühl auslösen können", "überragende Inszenierung, Soundtrack, Kameraarbeit, Drehbuch, Storytelling", "Schauspielleistungen(...)", "Familienleben(...)" - mit einbeziehen, aber das würde den Rahmen meines Vorabkommentars sprengen und nach der 3. Staffel auch keine endgültige Aussagekraft besitzen.
Dieser Fisch zeugt nur als ein kleines Beispiel von der Qualität dieser Serie.
Das ganz normalen Familienleben steht hier im Gegensatz zu den"geschäftlichen" Aktivitäten des Tony Soprano in der New Jersey Mafia. Gerade diese faszinierende Mischung macht "Sopranos" zu einem einmaligen Erlebnis. Jede Staffel für sich ist ein Meisterwerk auf immer gleichbleibend hohem Niveau.
Zunächst mal: HBO rules. Seit 20 Jahren das Maß aller Dinge im TV Bereich. Auch als Produzenten von Filmen wie: Maria voll der Gnade oder Life and Death of Peter Sellers, haben die sich ihre Meriten verdient. Nicht zu reden von der Qualität des Matchmakings, bei den von ihnen übertragenen Boxkämpfen!
Zu den Sopranos: Schon erstaunlich wie hier auf jeden Schnickschnack verzichtet wird. Kameraführung, Schnitt, die gesamte Palette der Handwerklichen Aspekte der Filmherstellung, gerät eigentlich eher konservativ. Zeitlupen, extreme Nahaufnahmen, ein Videoclip-artiger Schnitt bzw Tempo, die Aufbereitung des Bildmaterials im Farb- oder Kontrastbereich, alles was überästhetisierten Müll ala`CSI so unerträglich macht. Fehlt hier beinahe vollständig!
Die Arbeit der Drehbuchautoren kann man nicht hoch genug bewerten. Beinahe jede Folge ist auch ein Exkurs über die US-amerikanische Kultur. Historische Bezüge zur Mythenbildung werden mit einer Selbstverständlichkeit offeriert, daß man nur staunen kann, über die Lockerheit im Umgang damit (das deutsche Qualitäts-TV wird diese Standards wohl nie erreichen). Das Thema im Thema ist hier auch immer wieder der Mafia Film. Wenn bei Tisch, im Hause der Sopranos oder unter Kumpels über `Der Pate`oder `Good Fellas`diskutiert wird, kann man ermessen, welchen Stellenwert das Kino in der amerikanischen Alltagskultur einnimmt.
Ein weiterer wichtiger Themenkreis bei den Sopranos dürfte mithin der MeltingPot sein. Die Bezugspunkte der unterschiedlichen Ethnischen Abstammungen geben immer wieder Anlass für Reibereien oder handfeste Auseinandersetzungen. Aber: hier schwingt auch immer ein durchaus liebevoller Ton mit.
Und nicht zuletzt: das Essen. Lustvoll zelebriert oder zwanghaft in sich hineinstopfen. Die Darstellung der `Nahrungsmittelaufnahme`, hat auch immer ihren Bezug zur jeweiligen Handlung.
Über alles andere wurde hier bereits geschrieben.
"You woke up this morning
Got yourself a gun,
Mama always said you'd be
The Chosen One.
She said: You're one in a million
You've got to burn to shine,
But you were born under a bad sign,
With a blue moon in your eyes."
...
Wer jetzt nicht Anthony Soprano, den wohl sympathischsten Mafiaboss aller Zeiten, Zigarre qualmend durch New Jersey fahren sieht, hat entweder "The Sopranos" noch nicht gesehen, was eine unverzeiliche Sünde wäre und dementsprechende Konsequenzen nach sich ziehen würde oder aber leidet an Amnesie und darf zutiefst bemitleidet werden.
Was Michael Jordan unter den Basketballern, Pelé unter den Fußballern und Muhammad Ali unter den Boxern ist, ist (und wird es immer bleiben) "The Sopranos" unter den Serien. Eine Legende! Nein, DIE Legende! Die Legende, die niemals mehr erreicht oder übertroffen werden kann. "The Sopranos" ist kult. Hier vereint sich Humor, Gefühl und Spannung. Dies geschieht so intensiv, dass es unmöglich ist diese Serie in ein Genre zu gliedern. Sollte mich nun doch irgendwann irgendwer JackBauerlike foltern um mich zu zwingen, gerade dies zu tun, würde ich "The Sopranos" wohl in die Schublade "Epicness" ordnen.
Großartig inszeniert und gespielt von so ziemlich allen Mitwirkenden, allen voran James Gandolfini, der mit seiner Darstellung des Tony Soprano einen Meilenstein der TV-Geschichte schuf, ist "The Sopranos" ein authentisches Serienerlebnis, dessen Figuren einen ans Herz wachsen und einen hineinziehen in die Welt von Gewalt, Ehre und Familie in und um New Jersey.
Jede Figur begeistert auf seine Weise. Alle hier zu beschreiben würde jedoch in einem oberflächlichen und chaotischen Wirrwarr enden, welches Tony und seine Verwandten/Freunde nich verdient hätten. Deshalb versuche ich nun lediglich grob zu beschreiben warum die Serie mich so fasziniert.
Es ist vor Allem diese Absurdität, die mich bei "The Sopranos" so begeistert. Personen, welche in vielen Filmen als Bösewichte oder Schurken gelten, werden hier von ihrer ganz privaten Seite beleuchtet. Sie werden dem Zuschauer nahe gebracht. Wer hat schon Angst vor einem Mafiaboss, der mit Panikattacken zu kämpfen hat und regelmäßig eine Psychiaterin aufsucht? Kann man einen Mafioso ernst nehmen, der sich Sorgen um seine Mutter macht, da diese im Heim von anderen Omas gemobbt wird? Nein. Ganz im Gegenteil, diese Figuren wachsen einem ans Herz. Zwiespältig muss man sich dann abundan vor Augen führen, dass das was diese Personen beruflich machen alles andere als nett ist.
Die überaus gelungene Charakterzeichnung/ -entwicklung, die sich über sagenhafte acht Produktionjahre erstreckt, ist das was "The Sopranos" für mich zu einem Meisterwerk macht.
Außerdem darf man sich natürlich auf allerhand amüsante Dialoge gespickt mit sexistischen Macho-Sprüchen freuen.
Zuletzt kann ich nur noch betonen, dass man Sopranos gesehen haben muss um zu verstehen was so faszinierend an dieser Serie ist. Wer dies noch nicht getan hat, darf sich glücklich schätzen dieses Erlebnis noch vor sich zu haben. Denen, die sich jedoch aus unerklärlichen Gründen weigern "The Sopranos" zu sehen, sei folgendes Gesagt:
"Get the fuck back in your fuckin' hole! Now!"
-Anthony „Tony“ Soprano
Seit gestern bin ich zum ersten Mal durch dieses Fernseh-Monument durch und restlos überwältigt. In allen Belangen einzigartige Serie und script-technisch vielleicht sogar das Beste, was ich je sah. Das Ende muss allerdings noch etwas nachwirken.
Im Moment fehlen die richtigen Worte.
Wird aber definitiv nochmal ausführlicher beschrieben, irgendwann.
Wird definitiv nochmal geguckt, irgendwann.
Jetzt hat man mir selbst meinen Vorabkommentar genommen ;D
Bin gerade mit der 3. Staffel durch und obwohl ich dem Ende jetzt schon traurig entgegensehe, freue ich mich, dass ich mir die Serie jetzt schon gegeben habe und sie in Zukunft noch wieder und wieder genießen kann :)
die 9 ist für mich gereechtfertigs da es "seinerzeit" eine handvoll serien gab, die mich um ein vielfaches mehr mitgerissen haben.
z.b.
lost (!!!)
breaking bad (4. staffel!!!)
game of thrones
the wire
Alles sehr sehr gute Serien, aber keine kommt an die Sopranos ran.
"Lost" war in den ersten vier Staffeln schlichtweg genial, die 5. Staffel war schon etwas schwächer und die 6. fiel total ab. Von dem mehr als dürftigen Ende möchte ich gar nicht sprechen. Da hätte es vielleicht auch einen David Chase gebraucht um die Serie gut abzuschließen.
"Breaking Bad" ist auch sehr stark, schafft es aber trotzdem nicht an die Sopranos ranzukommen.
"Game of Thrones" befindet sich in der ersten Staffel, kann also noch gar nicht belastbar verglichen werden.
"The Wire" ist noch am schärfsten an den Sopranos dran, ist für mich auch eine 10,0. Trotzdem sind Tony und seine Familien eine Nasenlänge voraus.
Mag sein das einen "neue" Serien mehr mitreißen als die Sopranos. Aber Tony's Geschichten schaue ich mir mittlerweile zum vierten Mal und ich liebe bis heute noch jede einzelne Folge! Keine Serie reift so gut vor sich hin wie die Sopranos!
Besser geht es nicht! Ich hab die gesamten Staffeln bereits 3 Mal gesehen. Es ist einfach immer wieder ein Fest!
Natürlich nur im Original empfehlenswert. Das New-Jersey-Mafia-Idiom ist nicht ins Deutsche übersetzbar. Die lustige Soße, die die deutschen Sprecher (der "Synchronregisseur" hat sie sicher dazu gezwungen) darüber quatschen, verursacht schon nach 3 Minuten Hirnschäden.
Kommentare
über Die Sopranos
Kommentar schreibensikkmeidack 2012/05/28 20:01:38
Kommentar löschenSo, ich bin mit der letzten Episode durch – Entzugserscheinungen halten sich in Grenzen – darf ich da wohl verraten, dass alle bis auf Veronica Ferris in einem Nuklearsupergau sterben? Nein, Spaß… Veronica Ferris schafft´s auch nicht.
Diese epische Serie hat Einiges zu bieten;
Die Sopranos ziehen einen in ihre Welten, in die verschieden Familien hinein… vor allem auch und im Besonderen in "La Famiglia".
Die über 80 Stunden Laufzeit hat man u.a. auch sehr geschickt für charakterliche Tiefenschärfen verwandt, die zu starken Identitätsbindungen des Zuschauers führten. Der Schauwert ist die meiste Zeit enorm hoch. Es gab Episoden und Situationen, die ob ihrer Intensität vermutlich für immer im Gedächtnis haften bleiben. Es wird nicht nur schlichtweg die äußerst brutale, aber effektive Arbeits- und Denkweise der Mafia betrachtet, sondern es werden viele Themen und Aspekte des Lebens auf nachvollziehbare, reflektierte und eindringliche Weise aufgezeigt.
Die interkulturellen, familiären, sozialen und amerikanischen Ambivalenzen, Doppelmoral, Bigotterie, psychologische Analogien, Deformationen und deren Zusammenhänge, die Spagate zwischen ausufernder Gewalt, Loyalität, Verrat, Freundschaft, Hinterlist, Paranoia, Liebe und Betrug werden ebenso brutal wie deutlich geschildert. Es gibt tatsächlich so viele Aspekte und Details in dieser Serie: they´re too many to mention.
Insgesamt haben mich die Sopranos aber nicht vollkommen überzeugt, weil es zu viele Längen, dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen gab. Hin und wieder wurde eine unangemessene Gewichtung auf Nebensächliches gelegt, während interessante Verläufe vernachlässigt in einer Sackgasse stehen gelassen wurden.
Wer Bock auf diese sicherlich beeindruckende Serie hat, einen langen Atem und ein Faible für´s Mafiagenre und psychologisch gehaltvolle Serien besitzt, sollte nicht nach der dritten Staffel alles hinschmeißen, denn wenn man das volle Ausmaß über diese wunderbare, zeitweise ärgerliche aber vor allem ambivalente Serie bekommen möchte, kommt man um meistens vergnügliche 86 Folgen nicht herum. Tipp: Nicht zu viele hintereinander schauen, sonst kommt es zu einem Überdruss, der sich dann wie folgt entladen könnte ;)))
Mein damaliges Originalhasspamphlet:
<<Drei Staffeln lang hab ich mir das reingekantet. Jetzt reicht´s. Diese fetten, italo-amerikanischen Mafia-cunts mit ihrem einfältigen Ehren-Kodex, dem ständigen Wangengeknutsche und ihrem hinterfotzigen Waschweiberklatsch reichen mir. Das Milieu, das ich an sich sehr unterhaltsam finde, gibt ordentlich Stoff her und das gereicht auch den Sopranos für ne ordentliche Einschaltquote; … aber ich bin aus diesem Pauly, Pussy, Junior, Big T… Anthony- Gedrissel mal so was von raus. Die Spannung, die hier aufgebaut wird, löst sich erst nach 2-3 weiteren Folgen oder, wenn man Pech hat, gar nicht auf.
Der Scheiß ist trotz aller feinfühligen Zwischentöne und seines guten Musicscores nicht mehr auszuhalten. "Die mach ich pulsarm kalt",… aber vorher werde ich 16 Tage mit heiserer, italienisch-bedrohlicher Stimme das Ganze ankündigen.>>
So kann man sich täuschen: Sie laufen auch noch nach 16 Tagen rum.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
niceeddy 2012/05/28 20:09:18
Antwort löschenBrav :-)
sikkmeidack 2012/05/28 21:21:35
Antwort löschenfür dieses gönnerhaft-joviale "brav" gibt´s einen lieb gemeinten Bauschuss ;)
niceeddy 2012/05/28 21:59:05
Antwort löscheneinen "Bauschuss" vom dementen Junior stecke ich locker weg ;-)
sikkmeidack 2012/05/28 23:03:16
Antwort löschenWer sind Sie?
"My fuckking hand is stock down the drain so I can not reach the fucking phone." Das war auch sehr lustig. I miss him.
Alle 6 Antworten zeigen
A-Wax 2012/05/29 00:23:57
Antwort löschenMit dem Kommentar kann sogar Tony Soprano einigermaßen leben. Wobei ich mich schon frage wo Du "dramaturgische Gähn-Löcher und Plotverzettelungen" erkannt haben willst. Aber sei's drum, das ist dann wirklich Ansichtssache.
Gleichzeitig darf ich mich für meine etwas sehr plumpe Art der Kritik vor ein paar Wochen entschuldigen. Da bin ich vielleicht doch ein wenig übers Ziel hinausgeschossen.
sikkmeidack 2012/05/29 17:37:38
Antwort löschenAllet jut A-Wax.
Hendrik 2012/05/07 17:26:38
Kommentar löschenSo, bin jetzt mit der dritten Staffel durch und meine bisherige Erkenntnis: Auch die Macher der "besten Serie des Universums"™ kochen ihre Spaghetti nur mit heißem Wasser! (Wertung entspricht meinem Durchschnitt der bisherigen Staffeln)
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Sonse_mp 2012/05/11 11:55:48
Antwort löschenNur zur Info: Antworten gelöscht.
@Hendrik: Kannst das hier auch gerne löschen.
Sonse_mp 2012/05/11 11:56:17
Antwort löschenMeine Antwort, meine ich. ;)
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pxl 2012/05/12 19:18:14
Antwort löschenWarum werden jetzt hier Antworten gelöscht? Ist doch scheiße :/
TheCineast 2012/05/25 20:28:03
Antwort löschenDas heiße Wasser ist allerdings so verdammt gut (schmackhaft) gewürzt, dass selbst eine so einfache Flüssigkeit -schon ohne Spaghetti- so gut mundet, dass man leicht dazu neigt, das letzte Abendmahl zu imaginieren. Und dann kommen zur Steigerung auch noch die edelsten Spaghetti dazu, die man sich eigentlich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können, gäbe es da die nicht die großartigste, "beste Serie des Universums"™: The Sopranos!
haris-s 2012/05/05 23:52:40
Kommentar löschenJames Gandolfini.
Kein Preis, keine Auszeichnung dieser Welt könnte ich mir als angemessene Anerkennung für seine seine Rolle als Tony Soprano denken.
Was für ein Schauspieler, was für eine Rolle !
Ich selbst bin mit unglaublich hohen Erwartungen an diese Serie herangegegangen und ich wurde nicht enttäuscht.
Diese 86 Episoden habe ich als eine wundervolle Bereicherung empfunden und dafür bin ich sehr dankbar.
Ich glaube kaum, dass ich eine Serie finden werde, die auch nur annährend das liefern könnte was die Sopranos zu bieten hatten.
Aber abwarten auf mich warten noch Twin Peaks, The Wire und Breaking Bad.
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J!GS4W 2012/05/06 09:50:37
Antwort löschenSix Feet Under, Breaking Bad und Boardwalk Empire spielen in der gleichen Liga!
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A-Wax 2012/05/10 19:54:20
Antwort löschenAlles großartige Serien, aber unangefochten auf dem Thron sitzt eindeutig Tony Soprano
TheCineast 2012/05/25 18:13:54
Antwort löschenThe Wire, Breaking Bad, Game Of Thrones - sie dürfen alle in einem Atemzug genannt werden, aber KEINE reicht an die Sopranos ran.
König Leonidas 2012/04/04 07:54:21
Kommentar löschen„Bei den Sopranos handelt es sich um die vielleicht großartigste
Errungenschaft des Fernsehens" – David Remnick-
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A-Wax 2012/04/05 16:37:48
Antwort löschenDas "vielleicht" kannst du getrost streichen ;-).
liebt-filme 2012/04/23 05:33:42
Antwort löschenhört hört... !!! :-)
Begbie 2012/03/13 14:27:46
Kommentar löschenDas war es?? Das ist das Ende? Ich kann es nicht glauben, es gab bisher für mich noch keine Serie, mit der ich in der kurzen Zeit mehr zusammengewachsen bin. Was uns hier präsentiert wird ist ein ganz eigener Kosmos und nicht umsonst war Sopranos bahnbrechend. Ich muss zugeben, am Anfang tat ich mir unheimlich schwer mit der Serie und ich weiß gar nicht mehr wann der Zeitpunkt war, als ich nicht mehr ohne konnte - aber er kam und er kam nicht durch einen Moment sondern nach und nach. Das tolle an der Serie sind die Emotionen und Gefühlswechsel die man bei einzelnen Personen hat - im einen Moment liebt man sie, im nächsten würde man ihnen am liebsten selber eine Kugel verpassen. TV-Unterhaltung die uns in neue Sphären bringt und die jeder gesehen haben sollte...
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freakualizer 2012/03/13 14:56:10
Antwort löschenTreffer! Bei mir hat´s auch eine Weile gedauert, bis ich richtig "drin" war- aber dann, nach der letzten Folge- diese Leere!
Schon ein Meilenstein der Seriengeschichte.
A-Wax 2012/03/13 21:06:08
Antwort löschenAber dann kommen sie und zwar gewaltig. Und auch desöfteren, bin selber grad im 4. Durchlauf mit Tony und seinen Familien. Timeless Classic!!
Begbie 2012/03/14 21:03:47
Antwort löschenJa so dumm und nerdig es sich auch anhört, diese Familie wird ein Teil des eigenen Lebens...
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A-Wax 2012/03/14 22:59:52
Antwort löschenDa sind duffy und ich uns auch mal wieder einig ;-).
TheCineast 2012/03/20 18:59:04
Antwort löschen@duffy "...und entlarven sich dann als die Besten."
Dann bin ich extrem dumm und verdammt nerdig :P
freakualizer 2012/03/02 17:35:50
Kommentar löschenUff!
Verdammt.. ..zu Ende geguckt.
-Leere-
Diese Serie habe ich regelrecht inhaliert und bin total begeistert. Klar, ich hab ich auch hier wieder Kleinigkeiten zu meckern, aber die sind bei all den besonders gut umgesetzten Sachen nicht erwähnenswert.
Insgesamt hat "Die Sopranos" alles, was eine Ausnahmeserie braucht. Vor allem gute Regisseure und Autoren (u.a. Tim van Patten, der schon bei Deadwood, The Wire, The Pacific oder Game of Thrones aktiv war und eben Steve Buscemi) einen genialen Score und wie schon bei Entourage wird jede Episode mit einem wunderschönen Track beendet.
Spoilergefahr:
Das das offene Ende von Episode 11 der dritten Staffel "Pine Barrens/(Verschollen im Schnee)" nicht weiter geführt wurde hat mich gewurmt.
Unbedingt hervorzuheben möchte ich die zwölfte Episode der 5. Staffel (Long Term Parking/(Nur für Langzeitparker). Absolut psychedelisch!
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freakualizer 2012/03/02 20:50:41
Antwort löschenKorrektur: "hervorheben", nicht "hervorzuheben". Das passiert mir ständig beim Überarbeiten der Texte nach dem zweiten GlenLivet...
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niceeddy 2012/03/06 13:19:46
Antwort löschenAgree, hat mich auch gestört, dass SPOILER die Leiche vom Tschechen nicht auftaucht - oder noch besser, er noch lebt. Hauptsache war in der Folge wohl eher der Knacks zwischen Chris und Paulie. Episode 5/12 war schon bemerkenswert, sehr schockierend.
Coach T 2012/03/06 21:03:21
Antwort löschen@freak: Du kannst den Text auch nachträglich korrigieren, ohne die Likes und die Antworten zu verlieren. Einfach auf der "Sopranos"-Seite wieder auf 'Kommentar schreiben' klicken! ;)
PS: Toller Comment, freut mich. Sopranos wird auch immer meine No.1 bleiben. Und ja, Long Term Parking gehört zu den aller besten. Ich bekomm immer wieder (!) ein mächtiges Herzklopfen bei den letzten Szenen.
Tachitalili 2012/02/15 10:37:45
Kommentar löschenBin auf der Suche nach irgendeiner Serie, die mir hilft, das Warten auf die nächste "Breaking Bad" Staffel erträglich zu machen und da dachte ich, von der Beschreibung her, könnten "Die Sopranos" genau das richtige sein.
Und: Nee, zieht nicht. Abgesehen davon, dass die Serie nicht halb so viel Spannung und nicht halb so viel Menschlichkeit rüberbringt, war ich doch recht geschockt von der Sprache her: ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass jd der ein komplexes "Unternehmen" leitet, das schafft, ohne dass er in der Lage ist, ein paar Sätze lang ohne das F- Wort auszukommen. Warum die Gossensprache (abgesehen von dem dazu passendem Verhalten)? Wo ist das der Stil eines Paten a la "Godfather" - da bin ich doch anderes gewohnt. Komplexe interessante Geschäftsvorgänge- Fail. Tiefgründigkeit- Fail. Emotional- auch nicht. Kann den Sopranos leider nichts abgewinnen.
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A-Wax 2012/02/20 16:29:33
Antwort löschenWarum machen eigentlich soviele Leute den Fehler und vergleichen "Die Sopranos" mit dem "Paten". Der Vergleich hinkt einfach von hinten bis vorne. Beim "Paten" wird die Familie und vor allem die familiären Geschäfte fast schon opernhaft dargestellt. Die Paten sitzen zusammen und diskutieren über die nächsten Schachzüge. So sehr ich auch den Paten liebe, aber glauben wir wirklich dass das so abläuft?
Ich finde die "Sitdowns" bei den Sopranos (kommen eigentlich erst in den späteren Staffeln so richtig zum tragen) wesentlich glaubhafter und realistischer. Man kann sicherlich drüber diskutieren ob man in jedem zweiten Satz das F-Wort einbauen muss.
Den Grad an Realismus kann man aber allein schon dadurch ablesen, dass viele "echte" Mafiosi in den USA die Serie sehr gerne gesehen haben und sogar eine "Ratte" bei sich vermuteten, weil die Story so nah an der Realität war.
Damit keine Missverständnisse aufkommen. Sowohl der "Pate" als auch die "Sopranos" sind für mich ganz klare 10er, aber jeder auf seine Weise.
Ich kann nur empfehlen der Serie eine Chance zu geben, es hat noch NIEMAND bereut!!
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Tachitalili 2012/02/20 16:49:53
Antwort löschenIch schon ;-D Jedem das Seine, ich kann deine Argumentation nachvollziehen, habe es aber anders empfunden. Das was mir beim Paten "gefiel", ist die Idee der "Nachbarschaftshilfe" aus der dann ein Geschäft entstanden ist, aber es hatte anfangs noch eine Seele und Stil. Sopranos erscheinen und verhalten sich dagegen (für mich) wie x-beliebige Gossenkriminelle... Das macht mir keinen Spaß. Aber ist sicher Ansichtssache.
Sonse_mp 2012/05/11 12:04:12
Antwort löschenFYI: Antworten gelöscht.
kelo 2012/02/09 15:20:01
Kommentar löschenhat schon nach der ersten Staffel den Hai übersprungen
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niceeddy 2012/02/01 23:50:15
Kommentar löschenSo, Staffel 2, Episode 4 und ich bin süchtig. Gut, dass ich jetzt nicht mehr Staffelpausen ertragen muss. Geschrieben wurde wohl genug über die Serie und ich stimme allem positivem zu! Kleiner Zusatz noch: ich habe auf Deutsch angefangen, mittlerweile Original mit Untertiteln, es lohnt sich, noch viel mehr als bei Dexter oder Breaking Bad, das ist mir insbesondere bei der Folge Bella Italia aufgefallen. Vorerst gibts ne 9.5, mal sehen, ob zum Ende noch mehr drin ist.
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TheCineast 2012/02/05 20:53:04
Antwort löschenEs wird mehr, glaub' mir!
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niceeddy 2012/03/06 16:30:27
Antwort löschenSo, ich bin durch, auf 11 korrigiert!
TheCineast 2012/03/20 18:59:41
Antwort löschenso muss das. :)
Smoin 2012/01/14 10:33:06
Kommentar löschenIch hab mir jetzt die erste Folge angesehen und die hat mich nicht recht überzeugt. Wird das noch besser?
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Don_Tony 2012/01/14 10:39:08
Antwort löschenAuf jeden Fall du musst nur dran bleiben ;-)
Smoin 2012/01/14 10:41:01
Antwort löschenSehr gut. Hatte mich schon fast ein bisschen geärgert. Danke!
A-Wax 2012/01/16 12:57:14
Antwort löschenDas wird nicht nur besser, das wird einfach nur brilliant. Vor allem die Staffeln 2-4 finde ich einfach nur überragend.
Du siehst an "Don_Tony" ja, wie sehr viele Menschen diese Serie verehren. Aus meiner Sicht vollkommen zurecht!
Viel Spass beim ersten Mal anschauen (es werden sicherlich noch weitere Male folgen, das ist bei dieser komplexen und genialen Storyline aber auch notwendig).
Coach T 2012/01/17 15:50:33
Antwort löschenAuf jeden Fall. Bei vielen dauert es manchmal 4-5 Episoden.
phoenix409 2012/01/28 00:12:34
Antwort löschenBei mir hat's sogar die komplette erste Staffel gebraucht, und heute kann ich behaupten, nie was besseres gesehen zu haben. Lohnt sich also definitiv.
Smoin 2012/02/04 06:26:52
Antwort löschenIhr hattet allesamt recht! Bin mit der ersten Staffel durch und hol mir heut gleich die zweite! Danke.
Coach T 2012/02/04 18:10:57
Antwort löschenGut so! ;) Bin auf deine Meinung gespannt!
TheCineast 2012/02/05 20:56:04
Antwort löschenOhja...Die ersten Folgen fand ich auch noch recht unüberzeugend. Man hat auch einfach heutzutage schon zu viel gesehen... Aber siehe da... Alle Staffeln 3 Mal angeschaut und die Serie ist -wie ich finde- das Beste was medial jeh geschehen konnte... UNGLAUBLICH! GRANDIOS! Man kann nur 10,0 geben, und eigentlich müsste ich allen anderen Filmen und Serien, die sonst noch 10 Punkte bekommen haben, wieder welche abziehen...^^ Das schulde ich den Sopranos.
aggrotainment 2012/02/10 10:18:01
Antwort löschenIch weiß nicht so recht. Ich hasse bis jetzt so ziemlich alle Figuren die ich bisher in den ersten zwei Episoden gesehen habe. Wie soll ich mich da motivieren weiterzuschauen ? Ich brauch irgend nen Anreiz. Was ist wenn ich mir wie phoenix409 die komplette Staffel anschauen muss bis ich die Serie gut finde .... I
A-Wax 2012/02/12 00:09:18
Antwort löschenZum einen ist es sehr komisch das du alle Figuren "hasst". Das halte ich für übertrieben und vor allem ein wenig einseitig. Gerade Tony ist in den ersten Folgen recht amüsant und durchweg sympathisch.
Desweiteren muss man Serien-Figuren auch nicht unbedingt sympathisch finden, sie müssen einen viel mehr faszinieren und in ihren Bann ziehen. Ich gebe zu das gelingt zu einem späteren Zeitpunkt der Serie noch ein wenig besser, aber ich finde gerade die erste Staffel sehr sehr gut und sie ist für mich der perfekte Einstieg in die mit Abstand beste Serie aller Zeiten!!
aggrotainment 2012/02/12 11:34:07
Antwort löschenmeinte ja "so ziemlich alle ". etwas unpräzise stimmt. Tony ausgenommen. Der ist tatsächlich recht amüsant. Aber ein amüsanter Tony reicht mir nicht. Faszienieren tut mich aber keine der Personen noch nicht mal Tony. Gerade er nicht. Da find ich noch eher seine Mutter faszinierend... faszinierend unsympathisch.
TheCineast 2012/03/20 19:00:27
Antwort löschenAHA! Da ist die 10.0 :)
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Smoin 2012/03/20 19:22:32
Antwort löschenOh ja! Bin grad mit Staffel 4 fertig geworden. Hammer Serie. Hätt ich nie gedacht. Ich kann auch nicht sagen, warum sie mir so gefällt, weil eigentlich passiert ja immer noch nicht viel aber..... einfach gut.
TheCineast 2012/03/20 21:53:39
Antwort löschenHm.. Naja. Das ist genau der Grund, warum dieser Serie nicht genug Respekt gezollt wird: Die Leute meinen, es passiere zu wenig!
Genau das finde ich so großartig. Gute Serien brauchen nicht viel bumm-bumm und ficki-ficki. -Auch wenn man hier nicht behaupten kann, diese Dinge käme zu kurz bei den Sopranos.- Es geht vielmehr um die einzelnen Charaktere, deren Verhalten, Gesichtsausdrücke, die dauerhaft angespannte Stimmung.. Solche Sachen halt. Alles andere ist ansehnlich -, ganz oft auch notwendig um die Stimmung zu vermitteln,- aber bestimmt auch ab und an mit Absicht gehäuft zu finden (Gewalt, Sex) um das Massenpublikum nicht zu verlieren. Erfolgreich will so eine Serie natürlich auch sein.
Das Beste an The Sopranos ist allerdings -so sehe ich das zumindest- das drumherum!
Ich schätz mal, das ist das, was dir so gefällt :P
franticfury 2011/12/20 16:42:50
Kommentar löschenSo, endlich habe ich mich überwunden eine Kritik zu dieser absolut einzigartigen, großartigen Serie zu schreiben. Ich habe das bisher immer erfolgreich aufgeschoben, da ich auch ehrlich gesagt nicht recht wusste was ich schreiben sollte, es war ja bereits fast alles über dieses monumentale Werk des amerikanischen Fernsehens gesagt worden. Ich wollte nicht einfach irgendetwas schreiben, denn seien wir ehrlich, eine normale, trocken objektive Kritik wird der Serie nicht gerecht, zumindest nicht in meinen Augen. Ich entschuldige mich also schon mal vorweg für die "Überlänge".
Fangen wir also mit meiner ersten Begegnung mit der wohl ungewöhnlichsten und vielseitigsten "Fernsehfamilie" aller Zeiten an: Als Liebhaber des amerikanischen Gangsterfilms war es fast unmöglich früher oder später nicht auf die Sopranos zu stoßen, dass die Serie von einigen auch noch als "Goodfellas - Die Serie"beworben wurde steigerte mein Interesse nur noch weiter. Als ich dann den Piloten sah war ich umso mehr überrascht was ich da eigentlich sah. Auf den ersten Blick wirkte Tony Soprano auf mich nicht wie der typische Mafiaboss, den man aus Filmen wie den Paten oder Goodfellas kennt. Meist eher gewöhnlich gekleidet, übergewichtig und bereits mit recht dünnem Haar sitzt er da... ja wo eigentlich? Beim Psychologen! Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Gangstergeschichte handeln würde, dass Tony Soprano sich zu einem, wenn nicht dem vielseitigsten, interessantesten Charakter der Fernsehgeschichte entwickeln würde konnte ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht erahnen.
Was mir zunächst völlig fremd erschien, erwies sich im Laufe der Serie als ein genialer Schachzug der Macher. Durch Tonys Besuche bei Dr. Melfi (klasse gespielt von Lorraine Bracco, nur eine von vielen Bekannten aus Goodfellas) erfährt man nach und nach immer mehr über das Innenleben eines nach außen hin so kalten, bedrohlichen Gangsterboss, über seine innere Zerrissenheit, seine Vergangenheit, seine Ängste. Tatsächlich reicht Tonys Charakter allein um 86 Episoden in 6 Staffeln auszufüllen. Ich kann mich an dieser Stelle wirklich nicht genug vor James Gandolfini verneigen, niemand hätte Tony Soprano so spielen können wie er es getan hat!
Aber es ist nicht nur Tony, der mich so an den Sopranos fasziniert hat, es ist sein gesamtes Umfeld. Da ist seine Familie, die er unbestritten liebt, ihm aber auch schwer zusetzt. ***ACHTUNG SPOILER*** Als Tony AJ aus seinem Pool zieht nach dessen Suizidversuch gegen Ende der 6. Staffel kann man wohl als Paradebeispiel hierfür werten und es ist gleichzeitig eine der dramatischten und besten Momente der Serie ***
Da ist seine Frau Carmela, die wohl eine der stärksten Frauenfiguren verkörpert, die ich je im Fernsehen gesehen habe und den perfekten Gegenpart für Tony bietet. Seine doch recht verwöhnte Tochter Meadow und sein jüngster Sohn AJ, der eher emotional labil ist und nicht so recht weiß was er von seinem Leben eigentlich erwartet. Und natürlich Tonys Schwester Janice, die es doch relativ schnell fertig gebracht hat sich als eine meiner Hassfiguren zu etablieren, deren Beziehung zu Tony aber auch so spannend und wichtig für das Verständnis von Tonys Charakter ist.
Und da ist natürlich seine 2. Familie, sein Mafiaclan, der mindestens genauso vielseitig ist wie Tony selbst. Da ist der junge, aufstrebende, aber doch teils noch recht naive und leicht ablenkbare Christopher, für den Tony fast so etwas wie eine Vaterfigur ist. Da sind Silvio und Paulie, echte "Oldschool-Mafiosis" und Tonys Onkel Junior, der ihm das Leben alles andere als leicht macht. Und natürlich muss man im Zusammenhang mit Junior auch den etwas zu gutmütigen Bobby erwähnen, der auch deswegen zunächst aus dem Hauptgeschäft ausgeschlossen wird.
Ich war derart schnell angefixt und bereits nach den ersten paar Folgen hatten mich Jersey und Tonys Clan in seinen Bann gezogen. Es war nicht mal so sehr die Story an sich, aufgrund der ich mich in diese Serie verliebt hatte, es waren vor allem die kleinen Nebengeschichten. Die Tatsache, dass der sonst so ruhige und besonnene Silvio beim Poker schnell dazu neigt die Nerven zu verlieren, oder, dass Tony niemals das Zeug zum "varsity athlete" hatte, haben mich genauso amüsiert wie die erfolglosen Versuche der "Feds" das Sopranohaus zu verwanzen oder Paulie und Christophers Odyssee in dem verschneiten Wald mitzuverfolgen. Das alles ist so ungeheur gut inszeniert und gefilmt, dass man sich fast schon als Teil der Familie betrachtet, man lernt jede Eigenart der einzelnen Charakter kennen, fiebert mit ihnen mit oder schüttelt manchmal nur den Kopf über ihr Verhalten.
Dass ich mir wirklich jede Folge den gesamten Vorspann zu Gemüte führte sagt einiges aus, auch nachdem ich die Sopranos nun schon mehrmals durch habe, schaue ich mir immer wieder gern den Vorspann an, nur um nochmal nostalgisch auf dem Beifahrersitz mit Tony durch Jersey zu fahren.
Zu Beginn habe ich meine erste Begegnung mit den Sopranos geschildert, deshalb will ich an dieser Stelle auch meine letzte nicht vorenthalten, denn sonst wäre dieser Beitrag für mich einfach nicht komplett. An alle, die die Serie noch nicht durch haben diesen Absatz bitte tunlichst überspringen, denn das Ende der Sopranos gespoilert zu bekommen wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind :)
***ACHTUNG MEGA-SPOILER!!!!***
Eins vorweg, ich halte die "made in America" - Episode für absolut unerreicht und für das vlt. beste Serienende aller Zeiten (ich habe aber auch zugegebenermaßen das Serienfinale von "Six Feet Under" noch nicht gesehen). Als ich die letzte Episode in den DVD Player legte und zum letzten Mal der Vorspann über den Bildschirm lief überkam mich eine seltsame Mischung aus Aufregung und Melancholie. Zum einen war ich aufgekratzt und wollte unbedingt wissen wie David Chase der Serie ein Ende setzten würde, zum anderen war ich aber auch ein wenig traurig, schließlich war das die letzte Folge.
Wie es dann zu Ende ging hat wohl nicht nur mich überrascht und zunächst völlig verstört zurückgelassen. Da hatte ich knapp 80 Stunden mit Tony gelitten, mich für ihn gefreut, mich über ihn geärgert, war so tief in sein Umfeld eingetaucht und dann endet das so!!! Das waren meine ersten, wütenden Gedanken. So schnell ich in das Sopranosgeflecht hineinkam, so ruckartig wurde ich wieder herausgerissen. Das Ende trifft einen wirklich wie einen Schlag und ich habe einige Tage gebraucht, um zu realisieren wie gut Chase das Ende doch vorbereitet und durchgeführt hatte. Hier wieder allzugroße Spekulationen anzustellen, ob Chase Tony nun am Ende sterben lässt führt zu weit. Man kann schließlich ganze Bücher über die letzte Folge der Sopranos schreiben. Für mich persönlich geht das Ende viel weiter, mir persönlich hat es gezeigt wie schnell es doch im organisierten Verbrechen gehen kann. Er hat mich als Zuschauer derart ruckartig und brutal aus der Geschichte, aus meinem "gewohnten Umfeld" herausgerissen, sodass mich das Ende doch mit enormer Wucht getroffen hat, mich im Nachhinein die Serie aber nur noch mehr wertschätzen lässt.
***
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, Glückwunsch an alle, die es bis hierhin geschafft haben :) Mit einer Kritik ist es also im Endeffekt nichts geworden, da ich nicht in der Lage bin diese Serie in irgendeinem Maße objektiv zu beurteilen. Betrachtet es mehr als eine Art Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an eine großartige Serie!
Um es mit Tonys Worten zu sagen: "End of story!"
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Coach T 2011/12/20 21:39:18
Antwort löschenBravo! :)
franticfury 2011/12/20 23:15:44
Antwort löschenDanke :)
A-Wax 2012/01/05 20:57:09
Antwort löschenUnd nun darf ich mich für diese grandiose "Kritik" (oder doch Liebeserklärung) verneigen. Ich bin grade im 4. Durchlauf mit den "Sopranos" und es ist einfach nur wunderbar das man immer noch neue Einzelheiten und Fragmente entdeckt die einem in den ersten Durchläufen noch nicht aufgefallen sind.
Auch ich habe mir vorgenommen nochmal einen "richtigen" Kommentar zu schreiben (ähnlich deiner Länge), aber du hast verdammt gut vorgelegt!
Ich darf mich ganz soprano-mäßig verabschieden:
"Machs gut, T."
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moneyaction 2012/02/05 21:48:52
Antwort löschenrichtig nice mark :)
franticfury 2012/02/06 18:35:23
Antwort löschendanke :D
Dox 2011/12/13 20:33:58
Kommentar löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=
mUwVDdBQE5E&feature=results_main&
playnext=1&list=PLEE504FA24DBF6F4C
- schlechte Qualität, dafür der richtige Fisch.
Ich habe mir die Stelle gegen Ende der 3. Staffel unzählige Male angeschaut, bei der Tony nochmals mit diesem Fisch konfrontiert wird. Mittlerweile assoziiere ich allein mit dem Wort Fisch den lustigen Gedanken an den hier. 'T' wird da womöglich etwas anderes empfinden... Selten tat Lachen so gut, wie über diesen unscheinbaren 'drolligen' Plastikramsch, hervorgerufen durch eine genial inszenierte Situation und ein selten exzellentes Drehbuch. Ein Ergebnis aus einer einzigen Folge der Sopranos.
Ich könnte jetzt noch zahlreiche Aspekte - die da lauten würden: "unglaublich vielschichtige Charaktere, welche allesamt Mitgefühl auslösen können", "überragende Inszenierung, Soundtrack, Kameraarbeit, Drehbuch, Storytelling", "Schauspielleistungen(...)", "Familienleben(...)" - mit einbeziehen, aber das würde den Rahmen meines Vorabkommentars sprengen und nach der 3. Staffel auch keine endgültige Aussagekraft besitzen.
Dieser Fisch zeugt nur als ein kleines Beispiel von der Qualität dieser Serie.
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Dox 2011/12/13 20:36:10
Antwort löschenhier nochmal der richtige Link, mein Kommentar wurde irgendwie nicht richtig gespeichert und der Link war nicht ganz drin:
http://www.youtube.com/watch?v=mUwVDdBQE5E&feature=results_main&playnext=1&list=PLEE504FA24DBF6F4C
Tobe Berg 2011/11/18 12:42:18
Kommentar löschenDas ganz normalen Familienleben steht hier im Gegensatz zu den"geschäftlichen" Aktivitäten des Tony Soprano in der New Jersey Mafia. Gerade diese faszinierende Mischung macht "Sopranos" zu einem einmaligen Erlebnis. Jede Staffel für sich ist ein Meisterwerk auf immer gleichbleibend hohem Niveau.
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pete bondurant 2011/10/27 16:46:17
Kommentar löschenZunächst mal: HBO rules. Seit 20 Jahren das Maß aller Dinge im TV Bereich. Auch als Produzenten von Filmen wie: Maria voll der Gnade oder Life and Death of Peter Sellers, haben die sich ihre Meriten verdient. Nicht zu reden von der Qualität des Matchmakings, bei den von ihnen übertragenen Boxkämpfen!
Zu den Sopranos: Schon erstaunlich wie hier auf jeden Schnickschnack verzichtet wird. Kameraführung, Schnitt, die gesamte Palette der Handwerklichen Aspekte der Filmherstellung, gerät eigentlich eher konservativ. Zeitlupen, extreme Nahaufnahmen, ein Videoclip-artiger Schnitt bzw Tempo, die Aufbereitung des Bildmaterials im Farb- oder Kontrastbereich, alles was überästhetisierten Müll ala`CSI so unerträglich macht. Fehlt hier beinahe vollständig!
Die Arbeit der Drehbuchautoren kann man nicht hoch genug bewerten. Beinahe jede Folge ist auch ein Exkurs über die US-amerikanische Kultur. Historische Bezüge zur Mythenbildung werden mit einer Selbstverständlichkeit offeriert, daß man nur staunen kann, über die Lockerheit im Umgang damit (das deutsche Qualitäts-TV wird diese Standards wohl nie erreichen). Das Thema im Thema ist hier auch immer wieder der Mafia Film. Wenn bei Tisch, im Hause der Sopranos oder unter Kumpels über `Der Pate`oder `Good Fellas`diskutiert wird, kann man ermessen, welchen Stellenwert das Kino in der amerikanischen Alltagskultur einnimmt.
Ein weiterer wichtiger Themenkreis bei den Sopranos dürfte mithin der MeltingPot sein. Die Bezugspunkte der unterschiedlichen Ethnischen Abstammungen geben immer wieder Anlass für Reibereien oder handfeste Auseinandersetzungen. Aber: hier schwingt auch immer ein durchaus liebevoller Ton mit.
Und nicht zuletzt: das Essen. Lustvoll zelebriert oder zwanghaft in sich hineinstopfen. Die Darstellung der `Nahrungsmittelaufnahme`, hat auch immer ihren Bezug zur jeweiligen Handlung.
Über alles andere wurde hier bereits geschrieben.
Love that Shit
Mfg pete
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Roolfer 2011/09/05 16:44:58
Kommentar löschen*wzhwzh* HBO *Mmmm*
"You woke up this morning
Got yourself a gun,
Mama always said you'd be
The Chosen One.
She said: You're one in a million
You've got to burn to shine,
But you were born under a bad sign,
With a blue moon in your eyes."
...
Wer jetzt nicht Anthony Soprano, den wohl sympathischsten Mafiaboss aller Zeiten, Zigarre qualmend durch New Jersey fahren sieht, hat entweder "The Sopranos" noch nicht gesehen, was eine unverzeiliche Sünde wäre und dementsprechende Konsequenzen nach sich ziehen würde oder aber leidet an Amnesie und darf zutiefst bemitleidet werden.
Was Michael Jordan unter den Basketballern, Pelé unter den Fußballern und Muhammad Ali unter den Boxern ist, ist (und wird es immer bleiben) "The Sopranos" unter den Serien. Eine Legende! Nein, DIE Legende! Die Legende, die niemals mehr erreicht oder übertroffen werden kann. "The Sopranos" ist kult. Hier vereint sich Humor, Gefühl und Spannung. Dies geschieht so intensiv, dass es unmöglich ist diese Serie in ein Genre zu gliedern. Sollte mich nun doch irgendwann irgendwer JackBauerlike foltern um mich zu zwingen, gerade dies zu tun, würde ich "The Sopranos" wohl in die Schublade "Epicness" ordnen.
Großartig inszeniert und gespielt von so ziemlich allen Mitwirkenden, allen voran James Gandolfini, der mit seiner Darstellung des Tony Soprano einen Meilenstein der TV-Geschichte schuf, ist "The Sopranos" ein authentisches Serienerlebnis, dessen Figuren einen ans Herz wachsen und einen hineinziehen in die Welt von Gewalt, Ehre und Familie in und um New Jersey.
Jede Figur begeistert auf seine Weise. Alle hier zu beschreiben würde jedoch in einem oberflächlichen und chaotischen Wirrwarr enden, welches Tony und seine Verwandten/Freunde nich verdient hätten. Deshalb versuche ich nun lediglich grob zu beschreiben warum die Serie mich so fasziniert.
Es ist vor Allem diese Absurdität, die mich bei "The Sopranos" so begeistert. Personen, welche in vielen Filmen als Bösewichte oder Schurken gelten, werden hier von ihrer ganz privaten Seite beleuchtet. Sie werden dem Zuschauer nahe gebracht. Wer hat schon Angst vor einem Mafiaboss, der mit Panikattacken zu kämpfen hat und regelmäßig eine Psychiaterin aufsucht? Kann man einen Mafioso ernst nehmen, der sich Sorgen um seine Mutter macht, da diese im Heim von anderen Omas gemobbt wird? Nein. Ganz im Gegenteil, diese Figuren wachsen einem ans Herz. Zwiespältig muss man sich dann abundan vor Augen führen, dass das was diese Personen beruflich machen alles andere als nett ist.
Die überaus gelungene Charakterzeichnung/ -entwicklung, die sich über sagenhafte acht Produktionjahre erstreckt, ist das was "The Sopranos" für mich zu einem Meisterwerk macht.
Außerdem darf man sich natürlich auf allerhand amüsante Dialoge gespickt mit sexistischen Macho-Sprüchen freuen.
Zuletzt kann ich nur noch betonen, dass man Sopranos gesehen haben muss um zu verstehen was so faszinierend an dieser Serie ist. Wer dies noch nicht getan hat, darf sich glücklich schätzen dieses Erlebnis noch vor sich zu haben. Denen, die sich jedoch aus unerklärlichen Gründen weigern "The Sopranos" zu sehen, sei folgendes Gesagt:
"Get the fuck back in your fuckin' hole! Now!"
-Anthony „Tony“ Soprano
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Coach T 2011/09/05 17:00:23
Antwort löschenSauber :)
Roolfer 2011/09/05 21:37:40
Antwort löschendanke
A-Wax 2011/09/06 14:41:10
Antwort löschensehr sehr gut geschrieben!! Stimme ich zu 100 % zu. Es wird keine bessere Serie mehr geben!!!
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RoosterCogburn 2011/10/11 00:59:03
Antwort löschenDem ist nichts hinzu zufügen.
pxl 2012/03/04 17:02:28
Antwort löschen*wzhwzh* HBO *Mmmm*
wie wahr wie wahr!
Smoover 2011/07/30 14:15:15
Kommentar löschenMeine persönliche Lieblingsszene:
http://www.youtube.com/watch?v=Vb7SWFgSf7o&
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alviesinger 2011/07/30 18:15:43
Antwort löschenJa, Tony ist und bleibt ein Riesenarschloch. Einer meiner Fav-Momente:
http://www.youtube.com/watch?v=chjCnTzkjOE
Smoover 2011/07/30 22:00:06
Antwort löschenJup ^^, auch eine sehr gute Szene!
In Bezug auf Jannice hat er aber meine volle Unterstützung :D
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alviesinger 2011/07/31 21:48:27
Antwort löschenJa! Hat er. Von mir auch.
Coach T 2011/08/21 21:26:22
Antwort löschenGrandiose Szenen! Bravo, Tony! Wie ich diese Serie liebe :)
"Yeah, delicious!" :D
phoenix409 2011/07/23 18:59:10
Kommentar löschenSeit gestern bin ich zum ersten Mal durch dieses Fernseh-Monument durch und restlos überwältigt. In allen Belangen einzigartige Serie und script-technisch vielleicht sogar das Beste, was ich je sah. Das Ende muss allerdings noch etwas nachwirken.
Im Moment fehlen die richtigen Worte.
Wird aber definitiv nochmal ausführlicher beschrieben, irgendwann.
Wird definitiv nochmal geguckt, irgendwann.
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Le Samourai 2011/07/23 19:44:58
Antwort löschenBeste Serie aller Zeiten!
Le Samourai 2011/07/23 19:51:07
Antwort löschenAlso neben Twin Peaks für mich aufm Thron. Und dann kommt erst mal lange nix :)
Tyler__Durden 2011/07/23 20:00:12
Antwort löschenDas gleiche wollte ich auch gerade sagen duffy. :)
alviesinger 2011/07/23 20:24:53
Antwort löschenWird definitiv nochmal geguckt, irgendwann.
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BigDi 2011/07/23 22:52:23
Antwort löschenIhr macht mich alle so schwach, aber zum Glück habe ich eh keine Zeit dafür...gut, streicht das "zum Glück"..
Dox 2011/12/11 22:37:04
Antwort löschenJetzt hat man mir selbst meinen Vorabkommentar genommen ;D
Bin gerade mit der 3. Staffel durch und obwohl ich dem Ende jetzt schon traurig entgegensehe, freue ich mich, dass ich mir die Serie jetzt schon gegeben habe und sie in Zukunft noch wieder und wieder genießen kann :)
Thanatos1 2011/07/11 12:52:21
Kommentar löschenBeste Serie ever!
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Tyler-Durden 2011/06/08 17:48:57
Kommentar löschenDas Ende ist ja mal richtig stylisch!
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A-Wax 2012/01/16 12:58:28
Antwort löschenDeine "9" leider weniger ;-). Die Sopranos hätten ne "10" verdient!
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Tyler-Durden 2012/02/12 15:01:48
Antwort löschendie 9 ist für mich gereechtfertigs da es "seinerzeit" eine handvoll serien gab, die mich um ein vielfaches mehr mitgerissen haben.
z.b.
lost (!!!)
breaking bad (4. staffel!!!)
game of thrones
the wire
A-Wax 2012/02/12 23:49:58
Antwort löschenAlles sehr sehr gute Serien, aber keine kommt an die Sopranos ran.
"Lost" war in den ersten vier Staffeln schlichtweg genial, die 5. Staffel war schon etwas schwächer und die 6. fiel total ab. Von dem mehr als dürftigen Ende möchte ich gar nicht sprechen. Da hätte es vielleicht auch einen David Chase gebraucht um die Serie gut abzuschließen.
"Breaking Bad" ist auch sehr stark, schafft es aber trotzdem nicht an die Sopranos ranzukommen.
"Game of Thrones" befindet sich in der ersten Staffel, kann also noch gar nicht belastbar verglichen werden.
"The Wire" ist noch am schärfsten an den Sopranos dran, ist für mich auch eine 10,0. Trotzdem sind Tony und seine Familien eine Nasenlänge voraus.
Mag sein das einen "neue" Serien mehr mitreißen als die Sopranos. Aber Tony's Geschichten schaue ich mir mittlerweile zum vierten Mal und ich liebe bis heute noch jede einzelne Folge! Keine Serie reift so gut vor sich hin wie die Sopranos!
Staubiger 2011/06/06 22:26:54
Kommentar löschenBesser geht es nicht! Ich hab die gesamten Staffeln bereits 3 Mal gesehen. Es ist einfach immer wieder ein Fest!
Natürlich nur im Original empfehlenswert. Das New-Jersey-Mafia-Idiom ist nicht ins Deutsche übersetzbar. Die lustige Soße, die die deutschen Sprecher (der "Synchronregisseur" hat sie sicher dazu gezwungen) darüber quatschen, verursacht schon nach 3 Minuten Hirnschäden.
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